Hinweis: Farbraum bei Schwarz-Weiß-Bildern beim Upload zu Adobe Stock beachten

Es gibt selbst nach über zehn Jahren Stockfotografie-Erfahrungen noch neue Details, die ich ler­nen kann.

So habe ich zum Beispiel vor paar Tagen in der Facebook-Gruppe „Stockfotografie – Gemeinsam erfolg­reich“ den Hinweis dar­auf erhal­ten, war­um eini­ge mei­ner Schwarz-Weiß-Bilder bei Adobe Stock nur hell­grau ange­zeigt wer­den.

Am deut­lichs­ten erkenn­bar ist das Problem bei der Gegenüberstellung die­ser zwei Bilder:

Oben seht ihr die ursprüng­li­che Version des Bildes, unten die kor­rek­te neue Version. Bei ande­ren Bildagenturen wird auch die obe­re Version so ange­zeigt wie das unte­re Bild.

Wie unter­schei­den sich die bei­den Dateien?

Ich mache es kurz: Es liegt anschei­nend am sRGB-Farbraum. Das obe­re Bild hat den „Graustufen“-Farbraum, was bei einem S/W-Bild irgend­wie nahe­lie­gend ist. Das unte­re Bild habe ich ein­fach in den sRGB-Farbraum umge­wan­delt.

Über die­ses Detail schwei­gen sich die Upload-Hinweise von Adobe Stock und auch Fotolia bis­her aus:

Dateiangaben für den Bild-Upload zu Fotolia
Dateiangaben für den Bild-Upload bei Adobe Stock

Falls ihr also selt­sam kon­trast­ar­me Schwarz-Weiß-Bilder in eurem Adobe Stock-Portfolio seht, soll­tet ihr den Farbraum die­ser Bilder kon­trol­lie­ren.

Die Gewinner für die 5x2 Freikarten für die Photokina 2018 stehen fest

Die Chancen beim Gewinnspiel stan­den dies­mal mit 34 Teilnehmern für die 5x2 Freikarten zur Fotomesse Photokina sehr gut.

Ich habe die digi­ta­le Lostrommel ange­wor­fen und mit­tels random.org fünf Zufallszahlen gezo­gen:

Gewonnen haben die Kommentare

  • 1 (Claudia Otte)
  • 4 (Rene)
  • 15 (Dagmar Lünnemann)
  • 20 (Vaceslav Romanov)
  • 32 (Gabi Waber)

Herzlichen Glückwunsch!

Die Gewinner wer­de ich im Laufe des Tages unter der Email-Adresse kon­tak­tie­ren, die beim Kommentar ange­ge­ben wur­de, zusam­men mit den Gutschein-Codes für die Freikarten.

Podcast eines Fotoproduzenten Folge 15 – Interview mit Bildredakteur Andreas Trampe vom stern

Schon lan­ge war es mein Wunsch, nicht nur Fotografen, son­dern auch Bildkäufer im Podcast zu inter­view­en. Deshalb freue ich mich beson­ders, das heu­ti­ge Interview mit Andreas Trampe anzu­kün­di­gen, den ich im April auf der Adobe Stock Nacht in Berlin ken­nen­ge­lernt habe.

Er war jah­re­lang Fotoreporter, hat dann als Fotochef bei der BILD am Sonntag gear­bei­tet und ist nun seit 18 Jahren Ressortleiter der Bildredaktion der Zeitschrift stern (zusam­men mit Andreas Kronawitt).Wir reden aus­führ­lich über die Bildsprache des stern, die Anforderungen, wel­che Nachwuchsfotografen erfül­len müs­sen, wann Stockfotos im Heft zum Einsatz kom­men und wel­che Themen am meis­ten gebraucht wer­den.

Wer Andreas Trampe live sehen will, kann das am Donnerstag, den 30.8.2018 bei der Veranstaltung „Vom Foto zur Story“ im Rahmen der Robert Lebeck-Fotoausstellung im Kunstmuseum Wolfsburg machen.

Wenn euch die Folge gefal­len hat, bewer­tet bit­te den Podcast bei iTunes. Ihr könnt den Podcast auch abon­nie­ren, um kei­ne neue Folge zu ver­pas­sen!

Hier ist der RSS-Feed zum Abonnieren.
Über iTunes könnt ihr hier den Podcast abon­nie­ren.
Der Podcast bei Spotify.

Als Beispiel für die Bebilderung im stern hier zwei der im Interview bespro­che­nen Bildstrecken:

Bilder von Adam Ferguson im stern vom 23.11.2017 zum Artikel „Dem Jenseits ent­kom­men“
Bilder von Brent Stirton zum Artikel „Feindesland“ im stern vom 7.9.2017

SHOWNOTES:
Bildredaktion der Zeitschrift stern
Webseite des Fotografen Adam Ferguson
Webseite des Fotografen Brent Stirton

Verlosung: 5×2 Tagestickets für die Photokina 2018 (und meine Vortrag-Termine)

In einem Monat ist es wie­der soweit. Die welt­größ­te Fotografie-Messe pho­to­ki­na öff­net vom Mittwoch, den 26.9. bis Samstag, den 29.9.2018 in Köln ihre Pforten.

Portfolio Reviews in der „Professionals Lounge“ bei der Photokina 2016 (Foto: Koelnmesse/ Hanne Engwald)

Neben knapp 1000 Ausstellern aus den Bereichen Fotografie, Film, Bildbearbeitung usw. wird es auch wie­der viel­fäl­ti­ge Vorträge von hoch­ka­rä­ti­gen Rednern zu Themen wie Bildrechte, Kundenbindung, Social Media, DSGVO und dem Fotoverkauf geben.

Wie jedes Mal wer­de ich für euch hier im Blog von der Messe berich­ten.

Mein Vortrag zur Stockfotografie

Außerdem wer­de ich wie­der mit mei­nem Vortrag „Geld ver­die­nen mit Stockfotografie“ dabei sein auf der „Professionals Stage“ in Halle 2.1, A-002 am Donnerstag, den 27.9.2018 um 14:15 Uhr.

Kostenlose Portfolio-Sichtungen

Zusätzlich bie­ten eini­ge pro­fes­sio­nel­le Fotografen in der „Professionals Lounge“ (Halle 2.1, A-006) kos­ten­lo­se Portfolio-Sichtungen an.

Auch ich wer­de am Donnerstag, den 27.9.2018 von 11–13 Uhr kos­ten­lo­se Portfolio-Reviews machen. Um dar­an teil­zu­neh­men, muss man sich vor­her in der Professionals Lounge auf die Teilnehmerliste ein­tra­gen, wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

Letztes Mal waren eini­ge span­nen­de Talente dabei und ich bin gespannt, wem ich dies­mal Tipps geben darf. Vergesst also nicht, eure Prints oder digi­ta­le Bilddaten mit­zu­brin­gen.

Ticket-Verlosung

Damit ihr die Möglichkeit habt, kos­ten­los mit Begleitung die Photokina zu besu­chen, ver­lo­se ich 5 x 2 Online-Tickets für Messe.

Was müsst ihr für die zwei Freikarten tun?

Hinterlasst ein­fach einen Kommentar unter die­sem Artikel mit dem Satz “Ja, ich will die Tickets gewin­nenund mit eini­gen Vorschlägen, über wel­che Themen ihr in mei­nem Blog in Zukunft mehr lesen wol­len.

Wenn die Vorschläge oder der Satz feh­len, zäh­le ich den Kommentar nicht!

Der Einsendeschluss ist Sonntag, der 2. September 2018. Danach wer­de ich aus allen gül­ti­gen Blog-Kommentaren mit­tels dem Zufallsgenerator von random.org die fünf Gewinner zie­hen, die sich über zwei Tickets freu­en dür­fen. Die Tickets berech­ti­gen ent­we­der eine Person, die Messe an zwei Tagen zu besu­chen oder erlau­ben zwei Personen einen gemein­sa­men Tagesbesuch der Messe.

Der Rechtsweg ist wie immer aus­ge­schlos­sen.

Die nächs­te pho­to­ki­na fin­det dann schon 2019 von Mittwoch, den 8. Mai bis Samstag, den 11. Mai 2019 statt.

Viel Glück!

Aus welchen Ländern kommen die Bilder von Shutterstock?

Vor eini­gen Wochen hat­te die bör­sen­no­tier­te Bildagentur Shutterstock ihre Geschäftszahlen des zwei­ten Quartals 2018 ver­öf­fent­licht.

Unter die­sen Zahlen gab es auch die bemer­kens­wer­te Zahl von 204,2 Millionen Bildern, wel­che Shutterstock aktu­ell anbie­tet. 41% davon sind allein im letz­ten Jahr hin­zu­ge­kom­men.

Auf mei­ner Facebook-Seite gab es danach eine ange­reg­te Diskussion, wo genau die­se vie­len Millionen Bilder her­kom­men.
Es gibt eini­ge inof­fi­zi­el­le (und oft lei­der nur kurz­le­bi­ge) Webseiten wie microstock.club oder M-Rank, wel­che etli­che Portfolio-Daten von Shutterstock aus­le­sen.

Ich habe mir die Daten (Stand: 11. August 2018) mit einem Fokus auf die Länder ana­ly­siert, aus denen die größ­ten Portfolios kom­men.

Hier das Ergebnis (Klicken zum Vergrößern):
Die zwan­zig Länder, aus denen zusam­men­ge­rech­net die größ­ten Portfolios kom­men, sind dem­nach:

Anzahl von Portfolios Summe der Portfolios
1. Russian Federation 2117 16130814
2. Ukraine 1843 16038288
3. Thailand 2551 13159110
4. United States 805 6356750
5. Poland 347 3016993
6. United Kingdom 344 2801905
7. Germany 458 2767168
8. Belarus 348 2707467
9. Spain 302 2581656
10. Italy 360 2299261
11. Andorra 168 2212945
12. Romania 205 2130330
13. Czech Republic 257 1706167
14. Canada 193 1486789
15. Japan 199 1388036
16. Serbia 225 1381814
17. Latvia 114 1347495
18. Turkey 131 1345765
19. Indonesia 169 1260572
20. France 132 1068509
Gesamtergebnis 11268 83187834

Von den 200 Mio. Bildern wer­den auf der genann­ten Webseite ca. 140 Mio. Bilder erfasst. Davon nen­nen 4130 Portfolios mit ins­ge­samt ca. 39 Mio. Bildern lei­der kein Herkunftsland. In der obi­gen Tabelle sind also ca. 101 Bilder erfasst, immer­hin noch ca. die Hälfte des gesam­ten Shutterstock-Portfolios.

Ganz klar domi­nie­ren mit Abstand Russland und die Ukraine das Portfolio von Shutterstock.

In mei­ner Grafik oben habe ich die Portfolios ins Verhältnis zur Einwohnerzahl (geteilt durch 25 wegen bes­se­rer Lesbarkeit) gesetzt, um zu erken­nen, wel­che Länder pro­por­tio­nal dazu mehr oder weni­ger Bilder lie­fern.

Demnach sind vor allem in der Ukraine, Belarus, Andorra, Tschechei, Serbien und Litauen über­pro­por­tio­nal Shutterstock-Lieferanten aktiv.

Unterrepräsentiert im Verhältnis zur Bevölkerungszahl sind zum Beispiel China und Indien, die bei­den bevöl­ke­rungs­reichs­ten Länder der Welt, sowie Brasilien oder Pakistan.

Wenn wir uns nur die Durchschnittsgröße der Portfolios der jewei­li­gen Länder anschau­en, sieht die Sortierung etwas anders aus und Pakistan ist dies­mal weit oben mit dabei:

Anzahl von Portfolios Summe der Portfolios Mittelwert der Portfolios
1. Pakistan 22 365565 16617
2. Bosnia and Herz. 26 410111 15774
3. Andorra 168 2212945 13172
4. Latvia 114 1347495 11820
5. Estonia 68 798485 11742
6. Azerbaijan 78 871916 11178
7. Hong Kong 31 340685 10990
8. Kazakhstan 66 710504 10765
9. Romania 205 2130330 10392
10. Portugal 56 575848 10283
11. Turkey 131 1345765 10273
12. Korea 37 355758 9615
13. (unbe­kannt) 4130 39186418 9497
14. India 100 877551 8776
15. Ukraine 1843 16038288 8702
16. Poland 347 3016993 8695
17. Spain 302 2581656 8549
18. Belgium 35 289038 8258
19. United Kingdom 344 2801905 8145
20. France 132 1068509 8095

Gezählt habe ich nur Länder, die 20 oder mehr Portfolios auf­wie­sen, um die Werte nicht durch ein­zel­ne Ausreißer zu ver­fäl­schen.

Deutschland ist in der Tabelle schon nicht mehr drin, das „durch­schnitt­li­che“ deut­sche Portfolio bei Shutterstock ent­hält 6042 Bilder.

Wenn ich mir anschaue, aus wel­chen Ländern die meis­ten neu­en Portfolios im Jahr 2017 hin­zu­ge­kom­men sind, ändert sich an der ers­ten Rangliste kaum etwas. Aus Thailand kamen 80 neue Portfolios, aus Russland 55, 42 aus der Ukraine, 24 aus Indonesien und 22 aus den USA und 17 aus Deutschland.

Auffällig ist hin­ge­gen, dass es 2015–2016 eine deut­li­che Steigerung neu ange­leg­ter Portfolios gab. Den gerin­gen Wert bei 2017 wür­de ich jedoch skep­tisch sehen und der inof­fi­zi­el­len Art der Datenerhebung ankrei­den.

Wenn ich mir die Länder anschaue, in denen die aktivs­ten Uploader sit­zen, ist das Ergebnis logi­scher­wei­se sehr ähn­lich wie beim Gesamtportfolio, nur Andorra, Kanada und Großbritannien lie­ger deut­lich höher als ihre Position.

Warum Andorra bei vie­len Punkten so gut abschnei­det, weiß ich nicht, ver­mu­te aber, dass der Firmensitz dort steu­er­li­che Vorteile haben könn­te.

Insgesamt bestä­tigt sich mir das Gefühl: Aus dem Osten Europas kom­men mit Abstand die meis­ten Microstock-Bilder.

Gibt es wei­te­re Fragestellungen, die ich anhand der vor­han­de­nen Daten ver­su­chen könn­te zu ana­ly­isie­ren?

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