Schlagwort-Archive: Stockfotografie

Podcast eines Fotoproduzenten Folge 23 – Interview mit Stockfotograf Ralf Cornesse (Contrastwerkstatt)

In der heu­ti­gen Folge unter­hal­te ich mich mit mei­nem Stockfotografie‐Kollegen Ralf Cornesse, den vie­le sicher unter sei­nem Künstlernamen „Contrastwerkstatt“ ken­nen, unter dem er inner­halb von elf Jahren mit sei­nen mehr als 40.000 Bildern den Rubin‐Status bei Fotolia bzw. Adobe Stock erreicht hat. Zusätzlich wid­met er sich der Werbefotografie.

Ralf Cornesse

Ich spre­che mit Ralf aus­gie­big über sei­ne Entwicklung vom Projektleiter zum Fotografen, die Unterschiede zwi­schen Werbefotografie und Stockfotografie, sei­nen Workflow und die gene­rel­le Entwicklung in den letz­ten Jahren.

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Beispielbilder aus dem Stock‐Portfolio von Ralf Cornesse:

SHOWNOTES:
Webseite von Ralf Cornesse
Portfolio von Ralf Cornesse bei Adobe Stock
Instagram‐Portfolio von Ralf Cornesse

Podcast eines Fotoproduzenten Folge 16 – Interview mit Reisefotograf Kristian Peetz

Heute spre­che ich mit dem lang­jäh­ri­gen Hamburger Reise‐ und Landschaftsfotografen Kristian Peetz, der sei­ne Bilder haupt­säch­lich über Macrostock‐Agenturen anbie­tet.

Wir reden über die bes­ten Reise‐Locations, hilf­rei­che Apps und Tools, sei­ne Art der Bildbearbeitung und war­um auf sei­nen Fotos so oft Möwen und Schwäne zu sehen sind.

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Einige Beispielbilder aus dem PORTFOLIO von Kristian Peetz:
SHOWNOTES:
Webseite von Kristian Peetz
Facebook‐Seite von Kristian Peetz
Instagram‐Seite von Kristian Peetz
Portfolio von Kristian Peetz bei Westend61

Podcast eines Fotoproduzenten Folge 14 – Interview mit Christoph Kniel & Niko Synnatzschke von KNSY

Auch in der 14. Folge des Podcast eines Fotoproduzenten dürft ihr gleich zwei Interviewpartner ken­nen­ler­nen: Christoph Kniel & Niko Synnatzschke bil­den zusam­men das Fotografie‐Duo KNSY, was in den letz­ten zehn Jahren zig­tau­send Business‐ und Lifestyle‐Stockfotos für Agenturen wir plain­pic­tu­re und Westend61 umge­setzt hat.

Christoph Kniel (links) & Niko Synnatzschke (rechts im Bild)

Ich rede mit den bei­den über ihren Bildstil, die Vor‐ und Nachteile der Zusammenarbeit, über den Einfluss eines Art Directors und war­um sie so vie­le Models mit ver­schränk­ten Armen foto­gra­fie­ren.

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Hier eini­ge bei­spiel­haf­te Fotos von KNSY:

SHOWNOTES:
Webseite von KNSY
Instagram‐Account von KNSY
Portfolio von KNSY bei plain­pic­tu­re
Portfolio von KNSY bei Westend61

Ist Stockfotografie wirklich passives Einkommen?

Auf eini­gen Seiten wie die­ser oder die­ser hier wird Stockfotografie als beque­mes pas­si­ves Einkommen dar­ge­stellt.

Bei letz­te­rer wer­de ich sogar als Inspiration ver­linkt, obwohl ich in mei­nem Buch „Stockfotografie – Geld ver­die­nen mit eige­nen Fotos“* den Begriff „pas­si­ves Einkommen“ kein ein­zi­ges Mal ver­wen­de.

Was ist passives Einkommen überhaupt?

Passives Einkommen bezeich­net die Einnahmen, wel­che über einen lan­gen Zeitraum regel­mä­ßig erzielt wer­den, ohne nach einer Anfangsinvestition oder Arbeitsleistung noch tätig wer­den zu müs­sen.

Als Beispiel wer­den Tantiemen oder Lizenzgebühren genannt, die zum Beispiel bei Songs durch die GEMA anfal­len. Filmisch wur­de das Beispiel durch „About A Boy“ mit Hugh Grant umge­setzt.

Auf den ers­ten Blick könn­te die Stockfotografie in der Tat dazu gehö­ren, weil es eine Art des Lizenzgeschäfts ist, bei der nach der Erstellung der Bilder nichts mehr getan wer­den muss.

Halbwertszeit von Stockfotos

Leider sieht die Praxis anders aus: Wie hier sehr aus­führ­lich geschil­dert, unter­lie­gen auch Stockfotos einer „Halbwertszeit“. Das heißt, deren Wert nimmt im Laufe der Jahre ab. Die Halbwertszeit beträgt übli­cher­wei­se ca. 2–3 Jahre, das ist also die Zeitspanne, in der die Bilder die Hälfte ihres Gewinnes erwirt­schaf­ten.

Hier als Beispiel mal die Umsatzentwicklung mei­nes ers­ten Microstock‐Shootings von 2008:

Screenshot von Stock Performer

Das Shooting hat 65% des bis­he­ri­gen Umsatzes bis Ende 2010 erzielt.

Hier eine ande­re Darstellung eines wei­te­ren Shootings, bei der die Jahre grup­piert wur­den:

Auch hier wur­de 68% des Umsatzes in den ers­ten drei Jahren erzielt (also bis Ende 2012).

Selbst wenn wir alle mei­ne Uploads eines Jahres auf die­se Weise dar­stel­len wür­den (was mit Stock Performer unter „Sales Breakdown by Year“ mög­lich ist), sehen wir die­se Wellenkurve, wobei jede „Welle“ ein Upload‐Jahr dar­stellt:

Dargestellt sind hier die Werte für Fotolia, wo die Wellen inter­es­san­ter­wei­se deut­lich höher aus­schla­gen, dafür aber viel schnel­ler abfla­chen als bei Shutterstock zum Beispiel. Das heißt, dass man bei Fotolia häu­fi­ger neue Bilder nach­le­gen muss als bei Shutterstock, um kei­ne Umsatzeinbußen zu haben. Interessant ist das des­halb, weil es ca. bis Mitte 2010 anders­rum war, bis Shutterstock sei­nen Algorithmus geän­dert hat­te.

Aber egal wie man es dreht und wen­det, wer ein regel­mä­ßi­ges Einkommen durch die Stockfotografie erzie­len will, darf nicht „pas­siv“ sein, son­dern muss kon­ti­nu­ier­lich neu­es Material hoch­la­den.

Stockfotografie ist also kein „gehei­mer Investment‐Trick“, mit dem man bequem reich wer­den kann, son­dern ein Business wie vie­le ande­re auch, wo Können, Ausdauer und Disziplin belohnt wer­den.

Ich ver­mu­te jedoch, dass auch die Tantiemen der meis­ten Musiker und Songschreiber ähn­lich abfla­chen, wenn sie nicht gera­de das Glück haben, einen Evergreen wie „Last Christmas“ geschrie­ben zu haben, der jedes Jahr aufs Neue in die Heavy Rotation der Mainstream‐Radiosender auf­ge­nom­men wird.

Was sagt ihr?
Wie pas­siv ist euer Stockfotografie‐Einkommen?

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Podcast eines Fotoproduzenten Folge 12 – Interview mit dem Foodfotografen Jan Wischnewski

Wie schafft man den Schwenk vom Koch zum Foodfotografen?
Jan Wischnewski hat genau das gemacht und erzählt in der heu­ti­gen Folge des „Podcast eines Fotoproduzenten“ von sei­nem Werdegang.

Wir reden über den Preis für Rezepte, war­um er das Hochformat bevor­zugt, sei­ne Arbeitsweise, sei­ne Technik und ich ent­lo­cke ihm auf Hörerwunsch eini­ge Tipps und Tricks für die Foodfotografie.

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Hier eine Auswahl der Fotos von Jan Wischnewski:

SHOWNOTES:
Webseite von Jan Wischnewski
Bilder von jan Wischnewski bei Stockfood
Instagram‐Kanal von Jan Wischnewski

Erwähntes Kochbuch: „Salt & Silver Mexiko: Tacos, Tequila, Tattoos“* von Johannes Riffelmacher und Thomas Kosikowski.

* Affiliate‐Link