Die aktuellen Besteller bei Adobe Stock der letzten zwei Jahre

Welche Bilder bei Adobe Stock sind am belieb­tes­ten?
Im Oktober 2018 hat Adobe Stock zur Beantwortung die­ser Frage den Bereich „Anbieter der Woche“ ein­ge­führt, der nach einer Weile in das zutref­fen­de­re „Aktuelle Bestseller“ umbe­nannt wurde.

Anonymisierter Screenshot der „Aktuelle Bestseller“-Funktion bei Adobe Stock

Dort wer­den in den drei Kategorien Fotos, Illustrationen und Vektoren die jeweils zehn Portfolios auf­ge­führt, die am bes­ten ver­kauft haben. 

Dazu wer­den nach Medientyp sor­tiert die 400 Anbieter her­aus­ge­sucht, die in der jewei­li­gen Vorwoche am meis­ten Verkäufe von Bildern hat­ten, wel­che jün­ger als sechs Monate waren. Anschließend wer­den die Anbieter nach dem Verhältnis von Uploads zu Verkäufen sor­tiert. Die zehn füh­ren­den Anbieter dann als „Aktuelle Bestseller“ vor­ge­stellt. Ein Anbieter kann maxi­mal alle 5 Wochen je Kategorie auftauchen.

Leider geht die Liste immer nur 5 Wochen zurück, wes­halb ich mir die Mühe mache, die Liste manu­ell zu protokollieren.

Nun habe ich für die letz­ten zwei Jahre (19. Woche 2019 bis 18. Woche 2021) geschaut, wel­che Anbieter in den ein­zel­nen Kategorien und ins­ge­samt am häu­figs­ten auf­ge­taucht sind.

Rein rech­ne­risch wäre eine maxi­ma­le Anzahl von ca. 62 Erwähnungen (104/5*3) mög­lich. Ich habe der Bequemlichkeit hal­ber die Links zu den Portfolios klick­bar gemacht (mit einem Affiliate-​Link) und das Herkunftsland der Portfolios ergänzt.

Betrachten wir zuerst die ein­zel­nen Kategorien:

Kategorie: Fotos

RankUsernameLandErwähnungen
1.REDPIXELPolen21
2.Romolo TavaniItalien21
3.RidoItalien20
4.ipop­baThailand20
5.oata­waThailand19
6.Alexander RathsDeutschland17
7.sew­creamAustralien17
8.meta­mor­worksJapan16
9.AA+WDeutschland15
10.Jacob LundDänemark15
11.candy1812Estland14
12.JenkoAtamanRussische Föderation14
13.TryfonovUkraine13
14.Chaay_​teeThailand13
15.MaridavUSA13
16.insta_​photosWeißrussland12
17.RymdenSpanien12
18.Proxima StudioPolen12
19.Philip SteuryUSA12
20.Laura PashkevichWeißrussland11

Kategorie: Illustrationen

RankUsernameLandErwähnungen
1.mtlap­ce­vicSerbien21
2.art­ja­fa­raNorwegen21
3.aan­bet­taThailand21
4.Arlenta ApostropheUSA21
5.onzonThailand20
6.kor­kengThailand16
7.Yuri‑UUkraine15
8.J.ZhukUkraine15
9.Veris StudioWeißrussland14
10.niko­la­ra­kicSerbien13
11.your123Thailand13
12.Max KrasnovDeutschland13
13.8_​visualThailand13
14.marina_​dikhRussische Föderation13
15.Vadim AndrushchenkoUkraine12
16.peterschreiber.mediaDeutschland12
17.Maksym YemelyanovUkraine12
18.Photocreo BednarekItalien11
19.best­pi­xelsRussische Föderation11
20.Attitude1USA11

Kategorie: Vektoren

RankUsernameLandErwähnungen
1.Julien EichingerFrankreich20
2.j‑melDeutschland20
3.ComauthorUkraine19
4.warm­worldUkraine17
5.KatyaKatyaRussische Föderation16
6.geen­gra­phyThailand16
7.d1skRussische Föderation15
8.api­n­anThailand15
9.fens­keyRussische Föderation14
10.SergeyBitosWeißrussland14
11.123levitUkraine14
12.iiierlok_​xolmsUkraine14
13.venimoRussische Föderation13
14.ZinetroNWeißrussland13
15.pixel­lie­beDeutschland13
16.strichfiguren.deDeutschland13
17.YevheniiUkraine13
18.FourLeafLoverItalien12
19.dly­as­to­kivUkraine12
20.Ron DaleRussische Föderation11

Da ein Anbieter in mehr als einer Kategorie aktiv sein kann, schau­en wir uns noch das kom­bi­nier­te Gesamt-​Ranking an, bei der ich die Erwähnungen der ein­zel­nen Anbieter über alle Kategorien hin­weg gezählt habe.

Kombiniertes Gesamt-​Ranking

RankUsernameLandErwähnungen
1.meta­mor­worksJapan25
2.Photocreo BednarekItalien21
3.REDPIXELPolen21
4.Romolo TavaniItalien21
5.oata­waThailand21
6.kor­kengThailand21
7.mtlap­ce­vicSerbien21
8.aan­bet­taThailand21
9.art­ja­fa­raNorwegen21
10.Arlenta ApostropheUSA21
11.RidoItalien20
12.ipop­baThailand20
13.j‑melDeutschland20
14.Julien EichingerFrankreich20
15.onzonThailand20
16.ComauthorUkraine19
17.AA+WDeutschland19
18.warm­worldUkraine17
19.sew­creamAustralien17
20.James ThewGroßbritannien17
21.Alexander RathsDeutschland17
22.Yuri‑UUkraine16
23.KatyaKatyaRussische Föderation16
24.d1skRussische Föderation16
25.geen­gra­phyThailand16
26.peterschreiber.mediaDeutschland15
27.Jacob LundDänemark15
28.J.ZhukUkraine15
29.fens­keyRussische Föderation15
30.api­n­anThailand15

Interessant zu sehen ist, dass die Liste der Vektor-​Bestseller stark von ost­eu­ro­päi­schen Anbietern domi­niert wird, wäh­rend bei Illustrationen Thailand über­durch­schnitt­lich häu­fig ver­tre­ten ist und bei den Fotos Europa gene­rell. Die Länderhäufigkeit deckt sich gut mit die­ser Länderanalyse von Shutterstock-​Portfolios.

Eine wei­te­re Angabe, wel­che Adobe Stock bei den „Aktuelle Bestseller“-Portfolios macht, ist die unge­fäh­re Anzahl der gesam­ten Downloads, wel­che das Portfolio bis­her erreicht hat. Hier noch der Vollständigkeit hal­ber die Anzahl der Portfolios je „Lifetime Downloads“-Kategorie, Mehrfachnennungen sind hier mit drin:

Adobe und Shutterstock führen Abo-​Modelle ohne Mengenbeschränkung ein

Gesten bzw. vor­ges­tern kün­dig­ten sowohl Adobe Stock als auch Shutterstock neue Abo-​Modelle an, bei denen Bildkäufer unter ande­rem unbe­schränk­te Downloads erhal­ten sollen.

Adobe Stock: Pro Edition for Creative Cloud for Teams and Enterprises Pro Edition (CCE/​CCT Pro Edition)

Bei Adobe nennt sich das Programm „Pro Edition“ für Creative Cloud für Teams bzw. Enterprises, abge­kürzt CCE bzw. CCT Pro Edition.

Screenshot der Adobe-​Webseite mit der neu­en „Creative Cloud Pro Edition“

Das Programm erlaubt unbe­grenz­te Downloads von Fotos, Illustrationen und Vektoren aus der Standard Collection (Videos und Premium-​Inhalte sind also davon aus­ge­nom­men). Die Lieferanten erhal­ten 33% der Einnahmen vom Umsatz von Adobe Stock, wel­che pro­por­tio­nal zu den Downloads der Lieferanten ver­teilt wer­den sollen. 

Das ers­te Jahr der Pro Edition soll für Kunden kos­ten­los sein, die Lieferanten wer­den jedoch wie oben ver­gü­tet. „Normale“ Creative-​Cloud-​Kunden ohne „Teams/​Enterprise“ kön­nen die Pro Edition aktu­ell nicht nutzen.

Im Gegensatz zu bis­her gibt es jedoch kei­ne Mindestvergütung, auch eine Opt-​Out-​Möglichkeit gibt es für die Lieferanten nicht.

Die „Pro Edition“ Downloads wer­den wie Enterprise-​Downloads in der Abrechnung von Adobe Stock als „Custom“ gekennzeichnet.

Downloads in der Pro Edition der CCT fin­den unter der „Enhanced License“ von Adobe Stock statt, Downloads in der Pro Edition der CCE unter der „Extendes License“.

Shutterstock: Flex Plans

Bei der Bildagentur Shutterstock heißt das neue Programm „Flex Subscriptions“ und hat ein etwas anders Konzept.

Hier bekommt die Zielgruppe, klei­ne Teams mit bis zu zehn Benutzern, ein Gutschriftsystem, ohne sich vor­her auf eine bestimm­te Menge Bilder oder Medientypen fest­le­gen zu müs­sen. Die monat­li­chen Kontingente der Gutschriften wer­den nicht auf den kom­men­den Monat über­tra­gen und ver­fal­len, wenn sie nicht genutzt werden.

Viel mehr Details sind da lei­der noch nicht bekannt.

Im Februar 2021 schon hat­te Shutterstock eben­falls ein „Unlimited“-Programm ein­ge­führt.

Einschätzung

Wie so oft schrei­ben sowohl Adobe als auch Shutterstock, dass mit die­sen neu­en Abo-​Modellen „neue Käuferschichten“ erschlos­sen wer­den sol­len. Daran glau­be ich unge­fähr 0%. Wer bis­her Bedarf an „unbe­grenz­ten“ Bilderdownloads hat­te, wird die­sen Bedarf auch gedeckt haben. Nun gibt es eine bil­li­ge­re Lösung für eini­ge die­ser Kunden, was ver­mut­lich dazu füh­ren wird, dass Adobe-​Lieferanten deut­lich häu­fi­ger Beträge unter dem bis­he­ri­gen Mindestbetrag von 33 US-​Cent sehen werden.

Vermutlich ist Adobes Plan eine Reaktion auf den Unlimited-​Plan von Shutterstock. Daher ist es zu ver­mu­ten, dass auch bei Adobe Premium-​Inhalte sowie Videos in abseh­ba­rer Zeit im unbe­grenz­ten Abo ent­hal­ten sein werden.

Langfristig bin ich des­halb eher pes­si­mis­tisch, was die Verdienstmöglichkeiten für Fotografen und ande­re Content-​Produzenten im Bereich der Stockfotografie angeht.

Wie seht ihr das?

Getty Images kauft Unsplash: Was bedeutet das für die Zukunft?

Gestern hat die größ­te Bildagentur der Welt, Getty Images, die Plattform Unsplash zu einem nicht näher benann­ten Betrag gekauft.

Unsplash ist eine Webseite, wel­che ca. 2,7 Mio kos­ten­lo­se Bilder zum Download anbie­tet und damit über 100 Mio. Gratis-​Downloads im Monat generiert.

Laut dem offi­zi­el­len FAQ und dem Blogpost zur Übernahme soll sich sowohl für Bildnutzer als auch für Fotografen erst mal nichts ändern:

This is not one of tho­se tech acqui­si­ti­ons whe­re the com­pa­ny is bought to be shut down. Unsplash will con­ti­nue to ope­ra­te as a stan­da­lo­ne brand and divi­si­on of Getty Images. The ent­i­re Unsplash team will be stay­ing and buil­ding Unsplash in the direc­tion we have been. The main dif­fe­rence now is we have access to the resour­ces and expe­ri­ence of Getty Images to help acce­le­ra­te our plans to crea­te the world’s most use­ful visu­al asset library.“

Mit ande­ren Worten: Getty Images soll Unsplash hel­fen, mehr Gratis-​Bilder zu ver­tei­len? Wer’s glaubt, wird selig. Aber hal­ten wir uns an bekann­te Fakten.

Zu welchem Zeitpunkt kam die Übernahme?

Wie in die­sem Artikel vor­ge­rech­net ver­brennt Unsplash seit Jahren regel­mä­ßig Geld und wird haupt­säch­lich durch Finanzinvestoren am Leben gehal­ten. Diese sind nach der Übernahme ver­mut­lich mit Gewinn aus der Sache rausgekommen.

Während bis­her die monat­li­chen Downloads bei Unsplash stie­gen und stie­gen, haben die­se seit ca. einem hal­ben Jahr ein Plateau erreicht und sin­ken wie­der: Von ca. 113 Mio. Gratis-​Downloads im November 2020 auf ca. 105 Mio. Downloads im März 2021. Das sind immer noch wahn­sin­nig hohe Zahlen, ver­gli­chen zum Beispiel mit den ca. 15 Mio. monat­li­chen bezahl­ten Downloads von Shutterstock im Jahr 2020.
Trotzdem hat Unsplash einen Rückgang der Downloads um ca. 7% vor­zu­wei­sen, und damit eine nega­ti­ve Kennzahl, die Finanzinvestoren gar nicht mögen.

Positionierung von Getty Images durch die Unsplash-Übernahme

Die bei­den größ­ten Konkurrenten von Getty Images, Adobe Stock und Shutterstock, haben eini­ge Vorteile, wel­che Getty bis­her nicht gut aus­glei­chen konnte.

Bei Adobe Stock wäre das eine pro­fes­sio­nel­le Kollektion von Gratis-​Bildern, Shutterstock hat eine gut funk­tio­nie­ren­de und finan­zi­ell lukra­ti­ve API (Datenbankanbindung an das Portfolio).

Mit der Unsplash-​Übernahme hat Getty Images nun plötz­lich ein deut­lich grö­ße­res Angebot an Gratis-​Bildern, mit denen Getty nun ver­su­chen kann, durch Upselling neue Käuferschichten zu erschlie­ßen. Die Motivvielfalt ist zwar deut­lich gerin­ger als bei der kos­ten­lo­sen Adobe Stock Kollektion, dafür muss Getty die Fotografen im Gegensatz zu Adobe auch nicht bezah­len. (Ironischerweise wur­de sogar das ImageGrid Layout von Getty Images mit Unsplash-​Bildern getestet.)

So ist es wohl auch kein Zufall, dass nur zwei Wochen vor der Übernahme durch Getty Images kei­ne Unsplash-​Fotos mehr via API in der Adobe App „Spark Post“ genutzt wer­den können.

Die API ist ja auch der deut­lich span­nen­de­re Teil des Einkaufs: Mit einem Schlag hat Getty Images Zugriff auf über 11.000 API-​Apps mit über 8,5 Milliarden (!) API-​Zugriffen pro Monat.

Unter den Unsplash API-​Nutzern sind so bekann­te und finanz­star­ke Firmen wie Dropbox, BuzzFeed, Wix, WeTransfer, Zoom, Mailchimp und vie­le ande­re. Diese könn­ten sich durch­aus auch einen bezahl­ten API-​Zugriff leisten.

Dazu ein span­nen­des Rechenbeispiel: Würde Getty Images die API-​Zugriffe mone­ta­ri­sie­ren und dabei 1) die Hälfte der API-​Zugriffe ver­lie­ren (blei­ben ca. 4,35 Mrd. Zugriffe) und nur ein Zehntel des güns­tigs­ten Shutterstock-​Preises pro API-​Abruf (0,182 USD statt 1,82 USD) ver­lan­gen, blie­ben pro Monat immer noch ca. 791 Mio. USD Umsatz.

Selbst wenn wir anders rech­nen wür­den, und Getty für jeden API-​Zugriff nur 1 US-​Cent berech­nen wür­de, wären das auch noch über 8,7 Mio. USD Umsatz pro Monat. Zum Vergleich: Shutterstock erzielt knapp 24 Mio. USD Umsatz pro Monat.

Welche Änderungen werden kommen?

Offiziell soll sich bei Unsplash nichts ändern, aber wer das glaubt, muss schon sehr naiv sein. Immerhin gab es schon mal die Übernahme einer Gratis-​Bilderplattform durch Getty Images. 2009 über­nahm Getty die HAAP Media Ltd. mit der Bildagentur Stockxpert sowie der Gratis-​Plattoform Stock xchng, wel­che dar­auf­hin schnell zu iStock wei­ter­ge­lei­tet wur­de. 2014 wur­de Stockxchng zu freeimages.com umbe­nannt und fun­giert als spär­lich gepfleg­tes Lockmittel für neue Kunden.

Wer Unsplash bis­her als Bildnutzer besucht hat, soll­te sich eini­ge wich­ti­ge Fragen stel­len, wel­che die Bildbeschaffer hier auf­ge­führt haben.

Auch unter den Fotografen, wel­che Unsplash bis­her belie­fert haben, gibt es nicht nur Glückwünsche zur Übernahme, son­dern auch kri­ti­sche Stimmen, die mit ihren kos­ten­lo­sen Fotos kei­ne Firma wie Getty sub­ven­tio­nie­ren wollen:

Unsplash selbst betont stän­dig, dass durch die Übernahme Bereiche wie „Unsplash Hire“, also eine Auftragsvermittlung für Fotografen, gestärkt wer­den könn­ten. Übersetzt wird das aber ver­mut­lich nur hei­ßen: Die bes­ten Unsplash-​Fotografen dür­fen auch für Getty fotografieren.

Ich sehe das Engagement von Getty Images zwie­ge­spal­ten: Einerseits hat Getty Images kei­nen gute Erfolgsbilanz, wenn es um die Umsätze von Fotografen geht. Andererseits hat­te Unsplash das noch viel weni­ger, inso­fern fin­de ich die­ses Zitat eines Getty-​Fotografen sehr passend:

Getty knows how to des­troy things. Now they will des­troy a bad thing.“

Wie seht ihr das?

Pimp My Stock: Bildbesprechungen von Stockfotos 62

Weiter geht es heu­te mit einer neu­en Folge von „Pimp My Stock“, wo ich Leser*innen-Fotos auf ihre Verkäuflichkeit hin bewer­te. Diesmal schrieb mir Ruth aus Frankfurt fol­gen­de Mail:

Lieber Herr Kneschke,

ich schrei­be Sie wegen Pimp my Stock an und bit­te sie um Rückmeldung zu mei­nen Fotos. Zum Verkauf von Fotos und Videos habe ich fol­gen­de Fragen:

1. Welche Motive emp­feh­len Sie Anfängern der Stock Fotografie wenn sie gezielt für den Verkauf bei Bildagenturen Fotos machen möchten?

2. Welche Videos sind gefragt und wel­che Themen eig­nen sich um in den Verkauf einzusteigen?

Viele Grüße un vie­len Dank im Voraus aus Frankfurt am Main

Ruth“

Schauen wir uns mal die Bilder an, wel­che sie geschickt hat:

Beginnen wir mit dem Bild die­ser Tanne im Winter. Hier muss ich kurz und kna­ckig sagen, dass die­ses Bild kei­ne Verkaufschancen haben wird. Erstens ist die Tanne oben abge­schnit­ten, zwei­tens hat die­ses Bild einen leich­ten Blaustich, drit­tens sieht die Tanne nicht anspre­chend genug aus, vier­tens ist der Hintergrund zu unru­hig und nicht natur­be­las­sen genug und fünf­tens gibt es sehr vie­le, viel bes­se­re Fotos die­ser Art in den Bildagenturen.

Das zwei­te Bild mit zwei Skifahrern im Winter sieht schon bes­ser aus. Wir set­zen hier mal vor­aus, dass Model Releases für die Personen vor­han­den sind, sonst wer­den vie­le Bildagenturen das Foto aus recht­li­chen Gründen ableh­nen. Weiterhin gehen wir davon aus, dass sämt­li­che Logos und Markennamen von der Ski-​Ausrüstung retu­schiert wur­den, da das eben­falls ein har­ter Ablehnungsgrund bei Bildagenturen ist.
Davon abge­se­hen: „People“ ver­kauft sich immer, die Aktivität der bei­den ist klar erkenn­bar und hier passt auch der Hintergrund. Ich über­le­ge nur noch, ob der Skilift links mit der grü­nen Farbe einen net­ten Akzent bil­det oder lie­ber ent­sät­tigt wer­den soll­te, um weni­ger abzu­len­ken. Was meint ihr?

Solche Stein-​Strukturen sehen viel­leicht nicht so span­nend aus, aber es gibt immer Designer, die so etwas als Hintergrund brau­chen. Insofern ist so ein Motiv prin­zi­pi­ell gut für Stock geeig­net, wenn auch die Konkurrenz in die­sem Bereich sehr hoch ist.
Hier im Speziellen ist auch der neue Mörtel in den Fugen gut erkenn­bar. Das kann eini­ge Kunden abschre­cken, ande­re suchen jedoch viel­leicht genau das, wes­halb das mit bei der Verschlagwortung berück­sich­tigt wer­den sollte.

Auf die­sem Bild hält eine weib­li­che Hand ein fast lee­res Sektglas. Generell ist das ein Motiv, wel­ches für vie­le Zwecke ver­wen­det wer­den kann und des­halb prin­zi­pi­ell gut als Stockfoto funk­tio­niert. Im Detail len­ken jedoch die pin­ken Fingernägel sowie der Ehering zu sehr ab. Ohne die­se Details wären die Verkaufschancen höher. Auch wäre ein vol­les Sektglas ver­käuf­li­cher, denn bei Food-​Fotos (oder hier auch bei Getränken) sol­len die­se Appetit auf mehr machen, was mit vol­len Tellern (oder Gläsern) bes­ser funktioniert.

Hier sehen wir ein lee­res Bierglas. Die Verkaufschancen wür­de ich sehr nied­rig ein­stu­fen. Zum einen ist natür­lich das erkenn­ba­re Logo ein No-​Go. Aber selbst wenn das retu­schiert wer­den wür­de, ist das Bild zu flau, um vie­le Verkäufe zu erzielen. 

In die­sem Bild haben wir eine (mir unbe­kann­te) Blume vor einer blü­hen­den Wiese. Das Bild ist tech­nisch gese­hen sehr gelun­gen, wenn auch sol­che gene­ri­schen Blumenbilder hau­fen­wei­se in Agenturen vor­han­den sind und es des­halb allein wegen der gro­ßen Konkurrenz schwie­rig haben. Auf jeden Fall soll­te die Blumenart kor­rekt ver­schlag­wor­tet wer­den.
Ich hät­te hier auch die Wiese selbst noch mal ein­zeln scharf (und auch unscharf) foto­gra­fiert, die­se hät­te ver­mut­lich sogar mehr Verkaufschancen als Konzept für „Frühling, Garten, Natur“ etc.

Auf die­sem Foto sehen wir eine Wanderin beim Fotografieren. Oder eine Fotografin beim Wandern? Wie auch immer, die­sem Foto wür­de ich, zusam­men mit den Ski-​Fahrern, die größ­ten Verkaufschancen ein­räu­men. Das Motiv ist klar erkenn­bar und der Vordergrund hebt sich gut vom Hintergrund ab. Ich hät­te das Motiv oben ver­mut­lich etwas enger beschnit­ten, sodass der Himmel nicht zu sehen wäre. Model-​Release und Logo-​Retusche soll­ten hier jedoch auch vor­han­den sein, damit die Agenturen das Foto annehmen.

Als letz­tes Bild haben wir grü­ne Weintrauben im Weinberg. Die Komposition ist okay, es ist sogar unten links viel Textfreiraum vor­han­den, aber auch hier wirkt das Bild etwas flau und der Weißabgleich ist etwas in Richtung Gelb ver­scho­ben. Das Foto ist akzep­ta­bel, aber wie bei so vie­len ande­ren Motiven ist die Konkurrenz hier mitt­ler­wei­le der­art hoch, dass ein Verkauf eher ein Glückstreffer wäre.

Zu den bei­den Fragen in Ruth‘ Email:

Ich emp­feh­le People-​Fotos, also schnappt euch einen Verwandten, eine Freundin oder sonst wen und macht gute Fotos von der Person, lasst euch einen Model Release unter­schrei­ben und ent­lohnt sie dafür. Aber gene­rell gilt: Fotografiert das, was euch inter­es­siert und macht es min­des­tens genau so gut wie die Fotos in den Agenturen. Logischerweise wird letz­te­res immer schwie­ri­ger, aber das ist lei­der die Realität.

Das Fotografieren der per­sön­li­chen Interessensgebiete ist eben­falls sehr unter­schied­lich lukra­tiv, wenn die eine Architektur mag und der ande­re nur Hosenknöpfe sam­melt. Aber der Hosenknopf-​Sammler hät­te sicher auch wenig Spaß dar­an, Architekturfotos zu machen, was wir den Bildern dann anse­hen würden.

Bei den Videos haben sich im letz­ten Jahr vor allem wel­che mit Corona-​Bezug ver­kauft (Videokonferenzen, Leute mit Mundschutz etc.). Wenn Anfänger auch sol­che neu­en Trends set­zen, hat es den Vorteil, dass die gesam­te Masse an ver­füg­ba­rem Material deut­lich gerin­ger ist und sie damit bes­ser wahr­ge­nom­men wer­den als mit einem „Handshake“-Video beispielsweise.

Falls ihr wis­sen wollt, wie sich eure Fotos schla­gen, könnt ihr ger­ne eben­falls kos­ten­los in einer „Pimp My Stock“-Folge mit­ma­chen. Alle Details fin­det ihr hier.

Spotify vs. Microstock: Die Abo-​Modelle im Vergleich

Im Juli 2020 kün­dig­te die Bildagentur Panthermedia an, dass sie kos­ten­lo­se Bilder anbie­ten wol­len, wel­che sich durch Werbung und ande­re Quer-​Subventionierungen wie zum Beispiel Premium-​Mitgliedschaften, Sponsoren und API-​Partner-​Gebühren finan­zie­ren sollen.

Auf mei­ner Facebook-​Seite habe ich bereits dar­auf hin­ge­wie­sen (sie­he Link oben) und es gab etli­che Kommentare dazu, in denen sich auch der Panthermedia-​Geschäftsführer Robert Walters zu Wort meldete.

KÖLN, September 2019: Große iPhones mit Spotify App auf der DMEXCO Messe (Foto: Robert Kneschke)

Er ver­tei­dig­te sein Vorhaben hier mit die­sen Argumenten:

Märkte ändern sich und es sind die Firmen, die sich anpas­sen bzw. neue Modelle ermög­li­chen, die bestehen blei­ben. Beispiel Musikindustrie. Gab es damals (zum Nachteil vie­ler Konsumenten) nur CDs zu kau­fen, so bie­ten die Streaming-​Dienste die Musik auch kos­ten­los an, finan­ziert durch Werbung oder Premium-​Mitgliedschaftsgebühren. Diese Lizenzkette hat sich auch geän­dert. Ich fin­de zum Vorteil der Konsumenten. Auf Seiten der Künstler war es sicher­lich für eini­ge hart, ande­re wie­der­um ent­deck­ten neue Möglichkeiten bekannt zu wer­den und/​oder ihre Kunst zu mone­ti­sie­ren. Wichtig ist es nur, kei­ne Interessensgruppe aus­zu­schlie­ßen. Die Musiker wer­den über spotify/​Musikgesellschaften bezahlt. Und wie schaut es da bei unsplash & Co aus?“

In einem wei­te­ren Kommentar schrieb er hier noch:

Nur weni­ge % der kostenlos-​Downloader sind bereit für Premium-​Mitgliedschaften etwas zu bezah­len. Privatleute wohl zu nahe­zu 100% nicht. Was ich aber zu der Kritik ergän­zen möch­te ist, dass es neue Wege der Monetarisierung geben wird bzw. schon gibt. Beispielsweise könn­te ja die Werbeindustrie dafür bezah­len, ihre Fotos mit ihren Produkten hoch­zu­la­den und zu ver­brei­ten (wird ja schon gemacht auf unsplash, z.B. Motorräder oder beau­ty Produkte). Das machen die Werbetreibenden aber nur auf Plattformen mit ent­spre­chen­der Reichweite. Und wer hat gehol­fen die Reichweite auf­zu­bau­en? Richtig, die Fotografen. Insofern wäre es doch nur fair den Fotografen auch an den Einnahmen zu betei­li­gen, oder? Die klas­si­sche Lizenzierungskette funk­tio­niert nicht bei Privatleuten. Aber bes­ser als Bilder zu klau­en ist es die Bilder legal und kos­ten­los anzu­bie­ten, gepons­ort durch Dritte. Außerdem fin­de ich es auch fair im Gegenzug für ein kos­ten­lo­ses Bild ein Werbevideo anzu­schau­en. Also: jeder ver­dien­te Euro soll­te an die Leute gehen, die das ermög­li­chen. Also neben dem Plattform-​Betreiber auch die Content-​Lieferanten. Dies ist bei den bis­he­ri­gen Modellen aber nicht so. Insofern ver­ste­he ich den Unmut eini­ger Fotografen kos­ten­lo­se Bilder zur Verfügung zu stellen.“

Wer mei­nen Blog schon etwas län­ger ver­folgt, weiß, dass ich mich sehr dafür inter­es­sie­re, wie Firmen mit kos­ten­lo­sen Inhalten Geld ver­die­nen und habe mir z.B. im Foto-​Bereich Angebote wie Unsplash oder Pixabay z.B. hier, hier, hier und hier genau­er angeschaut.

Bisher kaum zur Sprache kam im Blog der bran­chen­frem­de Musikstreaming-​Anbieter Spotify (nur ein Mal vor neun Jahren hier).

Da Herr Walters den direk­ten Vergleich zwi­schen dem Geschäftsmodell von Spotify sowie kos­ten­lo­sen Fotos gezo­gen hat, wol­len wir mal schau­en, wo die Gemeinsamkeiten und Unterschiede liegen.

Erst ein­mal: Üblicherweise ist die kom­plet­te Geschäftsausrichtung eine ganz ande­re: Währen Spotify im „B2C“-Bereich (Business to Customer) tätig ist, arbei­ten Bildagenturen in der Regel im „B2B“-Bereich (Business to Business), wenn auch Microstock das auf­grund der gerin­ge­ren Preise etwas auf­ge­weicht hat.

B2C bedeu­tet, dass eine Firma vor allem Geld mit den Endnutzern, nor­ma­len Verbrauchern, ver­dient. B2B bedeu­tet, dass Firmen ihr Geld mit ande­ren Firmen (oder Behörden, Vereinen, Stiftungen, etc.) verdienen.

Das ist ein wich­ti­ger Unterschied, weil es oft um ande­re Verwendungszwecke geht, die ande­re Preise rechtfertigen.

Aus Konsumenten-​Sicht, also aus Sicht der Kunden, ist das Angebot von Spotify durch­aus attrak­tiv: Mit einem kos­ten­lo­sen Account kann man deren gesam­tes Musikangebot hören, wird halt oft von Werbung unter­bro­chen und die Soundqualität ist gerin­ger als beim bezahl­pflich­ti­gen Premium-Account.

Aus Künstler-​Sicht sieht es schon weni­ger rosig aus. Laut die­sem Artikel bekom­men Musiker bei Spotify ca. $0,003 pro Aufruf, also ca. 1 US-​Cent für 3 Aufrufe. Leider ist unklar, ob da schon der Anteil vom Label und Musikverlag abge­zo­gen wur­den, ver­mut­lich noch nicht. Im Detail unter­schei­det sich die Höhe der Kommissionen noch, je nach­dem in wel­chem Land ein Song abge­ru­fen wur­de, ob mehr als die Hälfte vom Song gehört wur­de und ob der Nutzer einen Premium-​Account besitzt oder nicht.

Bei Nummer-​1-​Hits, wel­che vie­le Millionen Male abge­spielt wer­den und in zahl­rei­chen Playlists auf­tau­chen, lohnt sich das. Für Nischen-​Musiker mit einem klei­nen Publikum rei­chen die Einnahmen nicht zum Leben. Der Großteil des Umsatzes wird da durch Konzerttickets und Merchandise wie T‑Shirts etc. ver­dient. Eine aus­führ­li­che Analyse sei­ner Streaming-​Einnahmen bie­tet der Musiker Benn Jordan im ver­link­ten Video:

Für Spotify selbst rech­net sich das alles übri­gens immer noch nicht. Im Jahr 2020, also noch 14 Jahre nach der Gründung erziel­te Spotify pro Tag(!) ca. 2,2 Mio. USD Verlust.

Wie müss­te das Angebot der Bilderbranche genutzt wer­den, damit der Vergleich zu Spotify gerecht­fer­tigt wäre? Ich wür­de sagen, ähn­lich wie bei Pinterest: Wenn dort nur pri­va­te Nutzer wären, wel­che sich Bilder anse­hen, in Galerien the­ma­tisch zusam­men­stel­len und die Bilder ande­rer Nutzer anse­hen etc., dann wäre ein Lizenzmodell ana­log zu Spotify vor­stell­bar: Die Gratis-​Nutzer sähen dann zwi­schen den Bildern viel Werbung und die Bilder selbst wür­den stär­ker kom­pri­miert als bei Premium-​Kunden und die Möglichkeit der Galerie-​Erstellung wäre eben­falls ein­ge­schränkt, wenn mensch kei­nen Premium-​Account nutzt.

Ironischerweise wäre das alles für einen Anbieter wie Pinterest pro­blem­los mög­lich, aber selbst das wird da nicht genutzt, um die Urheber ange­mes­sen zu ver­gü­ten. Stattdessen gibt es eini­ge weni­ge Agenturen wie Getty Images, wel­che 2013 einen Deal mit Pinterest abschlos­sen. Dabei wird aber gar nicht die Bildnutzung als sol­che ent­lohnt, son­dern Pinterest bezahlt Getty für die Metadaten zu den Bildern. Die Honorare für den Fotografen sind bei die­sen Summen so gering, dass die Buchhaltungssoftware die­se vie­len Nullen vor und auch nach dem Komma ein­fach auf Null run­det und damit die Fotografen wei­ter­hin leer aus­ge­hen. Geld erhält nur die Bildagentur.

Üblicherweise wer­den Bilder jedoch von ande­ren Firmen genutzt, um Artikel zu illus­trie­ren, Produkte und Dienstleistungen zu bewer­ben oder für Kunden attrak­ti­ver zu sein. Die Bilder brin­gen also einen Mehrwert. Warum die­se Firmen also nun Bilder gra­tis erhal­ten soll­ten, um damit Geld zu ver­die­nen, erschließt sich mir nicht.

Nun könn­te jemand ein­wen­den, dass pri­va­te Nutzer durch­aus ger­ne Bilder nut­zen wür­den, wenn sie denn gra­tis ver­füg­bar wären. Das Probem wäre jedoch, dass bis­her bei kei­nem mir bekann­ten Geschäftsmodell dafür gesorgt wäre, dass Firmen dar­auf kei­nen Zugriff hät­ten. Außerdem gibt es kein Argument, Leuten Bilder zu schen­ken, nur weil sie nicht bereit sind, die­se zu bezah­len. Wenn sie kein Geld für Bilder aus­ge­ben wol­len, sol­len sie halt kei­ne nut­zen. Denn die­je­ni­gen, die für die­sen schä­bi­gen „Robin Hood“-Promo-Move zah­len sol­len, wer­den letzt­end­lich wie immer im krea­ti­ven Bereich die „Content Creators“ sein, hier also die Fotografen.

Robert Walters ver­glich auch Unsplash mit Spotify, die mit dem Unterschied agie­ren, dass Unsplash Fotografen ein­fach gar nicht bezahlt. Inwiefern dann für Konsumenten ein ande­res Angebot mit Werbung und/​oder Premium-​Mitgliedschaften attrak­ti­ver als Unsplash sein soll­te, ist mir eben­falls unklar.

Wie in mei­nem Artikel beschrie­ben ver­brennt auch Unsplash (wie Spotify) vor allem das Geld risi­ko­freu­di­ger Investoren und hat bis­her kein trag­fä­hi­ges Geschäftsmodell ent­wi­ckelt. Ich bin mir ziem­lich sicher, dass auch da intern schon Monetarisierungsmöglichkeiten wie Premium-​Mitgliedschaften, bezahl­ten AUP-​Anbindungen etc. dis­ku­tiert oder aus­pro­biert wurden.

Die oft so geprie­se­ne „Werbeindustrie“ als Finanzierungsmöglichkeit kos­ten­lo­ser Inhalte wird allein wegen des Mediums „Bild“ deut­lich schlech­ter funk­tio­nie­ren als in ande­ren Branchen.

YouTube mit sei­nen Videos eig­net sich sehr gut, um kos­ten­lo­se Inhalte durch Werbung zu finan­zie­ren. Wer ein Video sehen will, muss halt die Werbespots über sich erge­hen las­sen. Wer hin­ge­gen in einer Zeitschrift eine Werbung sieht, kann sie ein­fach schnell über­blät­tern. Selbst auf Webseiten sind die meis­ten Nutzer kom­plett blind für Werbebanner gewor­den, wenn sie nicht sogar gleich Werbeblocker einsetzen.

Die man­geln­de Profitabilität von Spotify führt sogar dazu, dass die Firma etwas trickst, indem bei häu­fig gehör­ten Playlists mit wenig mar­kan­ten Songs (zum Beispiel Playlists zum Einschlafen oder kon­zen­trier­ten Arbeiten mit dahin­plät­schern­der Piano-​Musik) künst­lich gene­rier­te Songs ein­ge­floch­ten wer­den, für wel­che Spotify kei­ne Tantiemen zah­len muss.

Wenn also Spotify als Paradebeispiel für kos­ten­lo­se Angebote an Konsumenten die­nen soll, soll­ten sich Fotografen und Illustratoren sehr vor­se­hen bei der Einführung von Gratis-Bilderdiensten.

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