Archiv der Kategorie: Microstock-Einnahmen

Anbieterauszahlungen von Shutterstock erreichen 1 Milliarde US-Dollar

Shutterstock hat heu­te die­sen Bericht über deren Anbieterauszahlungen ver­öf­fent­licht, in dem sie bekannt geben, dass sie seit Bestehen der Plattform ins­ge­samt eine Milliarde US-​Dollar an über eine Million Künstler aus­ge­zahlt haben. Zur Erinnerung: Erst im Mai 2017 wur­de die ers­te hal­be Milliarde abgezahlt.

Gezählt wer­den dabei jedoch nicht nur die Fotografen, die über 300 Bilder zu Shutterstock, Shutterstock Editorial, Shutterstock Custom, Bigstock und Offset hoch­ge­la­den haben, son­dern auch die Videografen mit ihren mehr als 16 Millionen Videos sowie die Musiker, die mehr als 24 Mio. Songs auf PremiumBeat anbie­ten. Auch Vermittlungsprovisionen sind in die­ser Summe enthalten.

In die­ser Infografik (Original im Bericht oben) wird die Millarde US-​Dollar nach Jahren und Kontinenten wei­ter auf­ge­schlüs­selt, hier ein Ausschnitt:

Jährliche Höhe der Lizenzgebühren und Vermittlungsprovisionen, die an Anbieter aus dem Markennetzwerk von Shutterstock (inklu­si­ve Bigstock, Offset, PremiumBeat, Shutterstock Editorial und Shutterstock Custom) gezahlt werden

Spannend fin­de ich an die­sem Diagramm den Sprung von 33 Mio. US-​Dollar im Jahr 2011 auf 47 Mio. US-​Dollar für 2012, den ich mir nicht erklä­ren kann. Kann aber auch dar­an lie­gen, dass die Grafik augen­schein­lich nicht mit den gezeig­ten Werten über­ein­stimmt (der Abstand zwi­schen 2017 zu 2018 ist höher als zwi­schen 2010 und 2011, obwohl die Summe gerin­ger ist).

Kombiniert mit ande­ren Business-​Zahlen von Shutterstock kön­nen wir jedoch eini­ge ande­re Infos ableiten: 

Der Vergleich zu den ins­ge­samt erziel­ten Downloads, wel­che Shutterstock in ihren Quartalsberichten ver­mel­det, ist beach­tens­wert: Diese sta­gnier­ten in den letz­ten drei Jahren fast, aber anschei­nend sind durch höhe­re Verkaufspreise die Anbieterkommissionen bis­lang trotz­dem wei­ter­hin gestie­gen. Fraglich ist, ob das im nächs­ten Jahr so wei­ter­ge­hen wird und die Befürchtung bleibt, dass Shutterstock hier irgend­wann zuguns­ten der Aktionäre einen Riegel vor­schiebt und an den Kommissionen schraubt.

Ebenfalls anschau­lich ist der Vergleich der Einnahmen von 2018 zwi­schen den Kontinenten in der Infografik:

Europa: 105,3 Mio. USD
Asien: 26,6 Mio. USD
Nordamerika 23,7 Mio. USD
Südamerika: 1,5 Mio. USD
Ozeanien: 1,2 Mio. USD
Afrika: 700 Tsd. USD

Damit liegt Europa mit wei­tem Abstand vor allen ande­ren Kontinenten und erzielt fast dop­pelt so viel Einnahmen wie der Rest der Welt zusam­men! Auch wenn die Stockfotografie-​Branche glo­bal ist, die Produzenten sit­zen in Europa. Angesichts die­ser Statistik, wonach die größ­ten Shutterstock-​Portfolios aus Russland stam­men, liegt die Vermutung nahe, dass Shutterstock die­ses Land ein­fach mal Europa zuge­schla­gen hat, was mir auf Anfrage bestä­tigt wurde.

Wenn wir die Gesamtumsätze aus den Geschäftsberichten von 2018 addie­ren, kom­men wir auf ca. 623,3 Mio. US-​Dollar. Teilen wir die­se nun durch die oben ver­mel­de­ten 159 Mio. US-​Dollar Anbieterkommissionen aus dem glei­chen Zeitraum, kom­men wir übri­gens auf trau­ri­ge 25,5% Anbieterkommission im Schnitt, höher­prei­si­ge Dienste wie Offset oder Shutterstock Custom schon eingeschlossen.

Shutterstock fei­ert die Meldung ab heu­te durch eine vor­über­ge­hen­de Erhöhung der Provision für Neukundenempfehlungen. Anbieter erhal­ten 50% Provision (statt 20%) auf alle Neukunden, die sie für einen Zeitraum von 30 Tagen anwer­ben. Hier ist mein Affiliate-​Link für neue Shutterstock-​Kunden.

Was lest ihr aus den Zahlen?

Canva Unlimited: Ernüchternde Analyse der Ersten Umsätze

Im Mai 2019 gab es bei der aus­tra­li­schen Bildagentur Canva zwei gro­ße Änderungen.

Die ers­te Änderung betraf den Kauf der Gratis-​Bilderplattformen Pixabay und Pexels. Canva kauf­te die bei­den Webseiten für einen unge­nann­ten Betrag. Die über eine Million kos­ten­lo­sen Bilder sind nun auch über die Webseite von Canva ver­füg­bar. Pixabay und Pexels sol­len angeb­lich als unab­hän­gi­ge Webseiten in vol­ler Funktionalität bestehen bleiben.

Die zwei­te Änderung betraf die Einführung des Abo-​Plans „Photos Unlimited“. Wie der Name schon andeu­tet, soll das Abonnement Zugriff auf die kom­plet­te Canva-​Bibliothek inklu­si­ve der kos­ten­lo­sen Bilder für 12,95 USD im Monat erlau­ben, bzw. 9,95 USD für Canva Pro Accounts mit Jahreszahlung.

Für die Kunden ist das zwei­fel­los ein ver­lo­cken­der Deal. Solange die kos­ten­lo­sen Bilder bei Pixabay und Pexels jedoch erhält­lich blei­ben, ist unklar, war­um die Kunden dafür plötz­lich bereit sein sol­len, Geld aus­zu­ge­ben. Vielleicht ist es die Bequemlichkeit, Gratis- und Premium-​Inhalte auf einer Seite mit inte­grier­ten Layout-​Templates nut­zen zu kön­nen? Vermutlich des­we­gen bewirbt Canva „Photos Unlimited“ auch mit dem Slogan „Netflix für Stockfotografie“.

Aber was bedeutet das für die Fotografen?

Ich habe schon im Mai gefragt, wie die Kommission kon­kret aus­se­hen und was das Minimum pro ver­kauf­ten Bild sein wird. Darauf gab es trotz meh­re­rer Nachfragen bis heu­te kei­ne genaue Antwort, nur die Angabe, dass die Einnahmen pro­zen­tu­al ver­teilt werden:

Earnings from the sub­scrip­ti­on will be com­pu­ted based on a share method, whe­re reve­nue is dis­tri­bu­t­ed pro­por­tio­nal­ly based on num­ber of down­loads. We do have a safe­ty net in place, as per our Photos Unlimited terms of use. The Reasonable Use Policy is put in place to pro­tect you as a contributor.“

Email vom Canva

Im Fotografen-​FAQ von Canva steht es etwas genauer:

The Canva royal­ty rate is 35% of the sale pri­ce of the various Canva licen­ses. Even whe­re sales of the licen­ses occur in a cur­ren­cy other than USD, your royal­ties will be paid in USD.

For images sold in the Photos Unlimited sub­scrip­ti­on, the royal­ty rate paid to con­tri­bu­tors is 50% of net reve­nue ear­ned by Photos Unlimited (less taxes and pay­ment pro­ces­sing fees). That 50% share is paid pro­por­tio­nal­ly to each con­tri­bu­tor, based on the total num­ber of down­loads of a contributor’s images as a pro­por­ti­on of the total num­ber of downloads.

For examp­le: If 50% of net reve­nue (less taxes and pay­ment pro­ces­sing fees) ear­ned by Photos Unlimited during a calen­dar mon­th is $1 mil­li­on, and the total num­ber of down­loads during that accoun­ting peri­od was 2,000,000 down­loads, then the amount attri­bu­t­ed to each down­loa­ded image would be 50c. If a con­tri­bu­tor had 100 down­loads of their images as part of the sub­scrip­ti­on during that mon­th they would earn $50.“

Auch das ist alles sehr hypo­the­tisch, da bis­her unklar war, wie vie­le Bilder im Monat Kunden nut­zen würden.

Heute gab es ein Update für das Canva-​Backend, mit dem end­lich die ers­ten Verkaufszahlen und Erlöse von Canva sicht­bar sind.

Analyse der Verkäufe und Umsätze bei Canva inklusive Photos Unlimited

Ich tei­le mei­ne Verkaufszahlen und Umsätze aus ver­schie­de­nen Gründen seit einer Weile nicht mehr, aber um etwas mehr Transparenz in das neue und stark beob­ach­te­te Geschäftsmodell von Canva zu brin­gen, mache ich hier eine Ausnahme.

My sales at Canva in the last 12 month

Im obi­gen Diagramm seht ihr die Entwicklung mei­ner Verkäufe bei Canva in den letz­ten zwölf Monaten. Im Mai 2019 gab es einen Einbruch bei den regu­lä­ren Verkäufen, der jedoch schnell durch die neu­en Unlimited-​Verkäufe auf­ge­fan­gen wurde.

Da die Erlöse beim Unlimited-​Plan pro Verkauf deut­lich nied­ri­ger sein müss­ten, ist die span­nen­de Frage: Wie wir­ken sich die Verkäufe auf die Umsätze aus? Dazu hier mei­ne Grafik:

In den 12 Monaten vor Beginn die­ser Grafik hat­te ich im Schnitt 590 USD Umsatz pro Monat bei Canva. In letz­ten 12 Monaten ist die­ser Durchschnittswert um 40,5% auf 351 USD gefallen.

Betrachten wir nur die letz­ten 5 Monate mit den Unlimited-​Umsätze mit den 5 davor ohne Unlimted-​Verkäufe, sind es „nur noch“ ca. 3% weniger.

Wie viel ist nun ein Bildverkauf im „Photos Unlimited“-Plan für den Fotografen wert?

Mein „Revenue per Download“ (RPD) bei Canva wird im obi­gen Diagramm gezeigt. In den letz­ten 5 Monaten lag er im Schnitt bei 0,43 USD für die „One-​Time“ und „Multi-Use“-Verkäufe, davor bei 0,45 USD.

Der RPD nur für die Unlimited-​Verkäufe liegt aktu­ell bei 0,17 USD, ohne den „Ausrutscher“ von 0,08 USD im Mai wären es 0,19 USD.

Das ist weni­ger als halb so viel wie für die ande­ren Verkäufe, aber mehr, als ich ver­mu­tet hatte.

Rechne ich den RPD von bei­den Kurven zusam­men, erhal­te ich einen RPD von 0,34 USD in den letz­ten 5 Monaten (mit Unlimited) im Vergleich zu einem RPD von 0,42 USD in den 5 Monaten davor. Das ist ein Verlust von 20% und abso­lut gese­hen der nied­rigs­te Wert aller belie­fer­ten Bildagenturen.

Mein „Return per Image“ (RPI) in den letz­ten 12 Monaten lag im Schnitt bei ca. 0,020 USD, nur in den letz­ten 5 Monaten mit den Unlimited-​Verkäufen bei 0,016 USD. Der Vollständigkeit hal­ber: In den 12 Monaten stieg mein Bildbestand bei Canva von ca. 16.000 auf 20.000 Bilder an.

Lohnt sich das?

Das ist die schwie­ri­ge Frage, die ich heu­te sicher noch nicht abschlie­ßend beant­wor­ten kann. Eindeutig ist jedoch, dass die Umsätze als auch der RPD und der RPI alle seit der Einführung von „Photos Unlimited“ gefal­len sind.

Aber schau­en wir uns das mal von der ande­ren Seite an: Wenn „Photos Unlimited“ 12,95 bzw. 9,95 USD pro Monat kos­tet, kommt der RPD von 0,19 nur zustan­de, wenn ein Kunde nur 26 bzw. 34 Bilder im Monat run­ter­lädt. Würde er mehr nut­zen, wür­de der RPI wei­ter sinken.

Aus Kundensicht sind die­se ca. 30 Bilder sehr attrak­tiv, da die­se Bildmenge bei den meis­ten ande­ren Agenturen deut­lich teu­rer ist. Für den Fotografen ist das jedoch sehr bedroh­lich, es durch­aus im Bereich des Möglichen liegt, dass Kunden deut­lich mehr Bilder nutzen.

Auch mit den oben dar­ge­stell­ten Werten liegt der RPI, also der Bildertrag, deut­lich unter dem vie­ler ande­rer Bildagenturen.

Auch wenn die Zahlen auf den ers­ten Blick nicht so schlecht aus­se­hen, befürch­te ich einen Dammbruch, wenn die Entwicklung in die­ser Richtung wei­ter­geht, denn ein Verlust von 20% pro Verkauf mag bei Canva kaum ins Gewicht fal­len, bei den gro­ßen Agenturen wie Shutterstock, Adobe Stock oder iStock deut­lich mehr. Würden die­se auch so ein Modell ein­füh­ren und die Umsatzentwicklung ver­hiel­te sich wie oben skiz­ziert, wäre das ein ernst­zu­neh­men­der Umsatzeinbruch.

Zumal Canva nicht die ein­zi­ge Agentur ist, die mit einer „Bilder-​Flatrate“ expe­ri­men­tiert: Auch „Envato Elements“ sowie „Freepik Premium“ und die neue Seite „Scopio“ funk­tio­nie­ren nach einem sehr ähn­li­chen Prinzip.

Die Ankündigung von Canva:

Soon, we’ll begin ram­ping up mar­ke­ting efforts, which we expect will lead to signi­fi­cant growth in sub­scrip­ti­on sales and ulti­mate­ly an incre­a­se in your earnings.“

wirkt da wie eine Drohung, denn da der Markt ins­ge­samt kaum wächst, wer­den die­se zusätz­li­chen Einnahmen von ande­ren Agenturen (mit höhe­rem RPD) abgezogen.

Welche Rolle spielen die Gratis-​Bilder in der Rechnung?

Bisher uner­wähnt blieb die Rolle der neu­en Million Gratis-​Bilder bei Canva. Erhalten deren Fotografen eben­falls Kommissionen?

Dem obi­gen FAQ-​Zitat zufol­ge berech­nen sich die Kommissionen, indem die Hälfte der Netto-​Einnahmen aus „Photos Unlimited“ durch die run­ter­ge­la­de­nen Fotos in die­sem Zeitraum geteilt werden.

Es gibt nun zwei Möglichkeiten. Variante 1: Canva ver­gü­tet auch die Fotografen der Gratis-​Bilder. Das hal­te ich jedoch für unwahr­schein­lich, da die­se meist nicht mal einen Canva-​Account haben und weder auf Pexels noch auf Pixabay auf sol­che Verdienstmöglichkeit hin­ge­wie­sen wird.

Bleibt Variante 2: Canva ver­gü­tet nur die Premium-​Bilder. Das wür­de bedeu­ten, dass Canva sich einen gro­ßen Teil vom Umsatz selbst ein­steckt, der nicht im tat­säch­li­chen RPD berück­sich­tigt wird. (Update 15.10.2019: Habe von Canva die Bestätigung erhal­ten, dass die Fotografen der kos­ten­lo­se Bilder nicht ver­gü­tet werden.)

Rechnen wir das mal test­hal­ber durch: 100 Leute kau­fen in einem Monat ein Unlimited-​Abo für 12,95 USD. Das wären 1295 USD.
Nach Abzug von Steuern und Zahlungsgebühren blei­ben ca. 1200 USD (ca. 7% Abzug). Wenn wir den ermit­tel­ten RPD von 0,19 USD neh­men, der sich aus 50% der Nettoerlöse durch die Downloads zusam­men­set­zen soll, wären das 3158 Downloads, wel­che die­se 100 Kunden im Monat erzielt haben, also ca. 31 Downloads pro Monat und Kunde.

Nun tei­len wir die­se 3158 Downloads auf, je nach­dem, wie vie­le davon auf die nicht ver­gü­te­ten kos­ten­lo­sen Bilder ent­fal­len. Hier seht ihr die Rechnung.

free DLsPremium DLsPayout PremiumCanva ear­ningsoffi­cial RPD (net earnings/​downloads„real RPD“
0% Premium DLs3158001200,020,19$0,00
10% Premium DLs284231660,041139,980,19$0,02
50% Premium DLs15791579300,01900,010,19$0,10
90% Premium DLs3162842539,98660,040,19$0,17
100% Premium DLs03158600,026000,19$0,19

Egal, wie viel Gratis-​Bilder der Unlimited-​Kunde ver­wen­det, der offi­zi­el­le RPD bleibt gleich (da Gesamtdownloads und Gesamtumsatz gleich bleiben).

Stark unter­schied­lich ist jedoch der „ech­te RPD“. Der sinkt umso mehr, je mehr Gratis-​Bilder ein Kunde nutzt, weil Canva weni­ger Premium-​Bilder aus­zah­len muss, der ermit­tel­te offi­zi­el­le RPD jedoch gleich bleibt. Damit steigt auch der Gewinn von Canva deut­lich an (Spalte „Canva Earnings“).

Anders for­mu­liert: Canva hat ein gro­ßes Interesse dar­an, die kos­ten­lo­sen Bilder in der Suche zu bevor­zu­gen, damit sie mehr verdienen.

Noch mal anders for­mu­liert: Wenn die Anzahl der run­ter­ge­la­de­nen Premium-​Bilder gleich bleibt, ver­die­nen deren Fotografen mit jedem zusätz­lich run­ter­ge­la­de­nen Gratis-​Bild noch weni­ger.

Damit kan­ni­ba­li­sie­ren die Gratis-​Angebote nicht mehr nur indi­rekt, indem weni­ger weni­ger Verkäufe ent­ste­hen, son­dern ganz direkt, indem der Verkaufserlös selbst geschmä­lert wird.

Was tun?

Mein Erlös pro Verkauf (RPD) bei Canva ist im letz­ten Jahr von allen belie­fer­ten Agenturen am nied­rigs­ten gewe­sen. Ich beob­ach­te das sehr genau. Wenn sich in den kom­men­den Monaten kei­ne deut­li­che Steigerung des RPD abzeich­net, wer­de ich die Reißleine zie­hen, und mei­ne Bilder bei Canva löschen.

Etliche ande­re Fotografen haben die­sen Schritt eben­falls schon ange­kün­digt oder längst erle­digt.

Wie sehen eure Verkaufszahlen und Werte bei Canva aus?
Wie schätzt ihr die Analyse ein?

Die besten Bildagenturen 2017 (Auswertung meiner Umfrage)

Nach dem Erfolg mei­ner Bildagentur-​Umfrage letz­tes Jahr habe ich auch die­ses Jahr wie­der eine Umfrage auf mei­ner Facebook-​Seite gestar­tet, um zu fra­gen, bei wel­chen Bildagenturen mei­ne Leserinnen und Leser im Jahr 2017 die meis­ten Umsätze erzielt hatten.

Die Ergebnisse soll­ten sie nach Umsatz abstei­gend sor­tiert als Kommentar hin­ter­las­sen. Insgesamt haben sich über 50 Leute betei­ligt, wes­halb ich erneut ger­ne die Ergebnisse aus­wer­ten möchte.

Die besten Bildagenturen 2017

  1. Adobe Stock (Fotolia)* (391) (-)
  2. Shutterstock* (370) (-)
  3. iStock (225) (-)
  4. 123rf* (104) (-)
  5. Dreamstime* (97) (-)
  6. Eyeem (96) (+4)
  7. Westend61 (71) (+1)
  8. Bigstock (54) (-)
  9. Getty Images (51) (neu)
  10. Pond5 (48) (-4)
  11. Depositphotos (46) (-4)
  12. Alamy (40) (neu)
  13. Colorbox (35) (neu)
  14. Photocase (27) (-3)
  15. Chromorange (17) (neu)

Meine Vorgehensweise:
Ich habe in einer Excel-​Tabelle eine Liste gemacht und in die ers­te Spalte jede Agentur ein­ge­tra­gen, die genannt wur­de. In den nächs­ten Spalten habe ich dann für jeden Teilnehmer und jede Agentur Punkte ver­ge­ben, basie­rend auf der Sortierung der genann­ten Agenturen. Die ers­te Agentur, also die mit dem meis­ten Umsatz bekam 10 Punkte, die als zwei­tes genann­te Agentur bekam 9 Punkte und so weiter.
Die Werte habe ich pro Agentur sum­miert und die Liste dann nach den Punkten sor­tiert. Das Ergebnis sehr ihr oben, die Zahl in Klammern ist also die Gesamtpunktzahl der jewei­li­gen Agentur.
Insgesamt wur­den 33 ver­schie­de­ne Agenturen benannt, ich habe die Liste jedoch auf die ers­ten 15 Agenturen beschränkt, weil das sta­tis­ti­sche Rauschen zum Ende hin mit meist nur einer Nennung sehr viel grö­ßer ist.

Hinweise:
Bei der Auswertung haben vier Leute ins­ge­samt drei ver­schie­de­ne Agenturen ange­ge­ben (2x Fotolia, 1x Eyeem, 1x Chromorange), wel­che sie exklu­siv belie­fern. Würde man die­se Punkte raus­rech­nen, wür­de sich an der Reihenfolge jedoch nichts ändern, nur Chromorange wür­de hin­ten rausfallen.
Außerdem wur­de bei der Umfrage nicht unter­schie­den, ob die Leute Videos oder Fotos oder bei­des ver­kau­fen, wie vie­le Dateien sie online haben oder seit wann sie dort hoch­la­den. Die hohe Platzierung von Pond5 ergibt sich zum Beispiel aus deren Videoverkäufen, jedoch ver­mut­lich nicht aus deren Fotoverkäufen.

Meine bes­ten Agenturen 2017
Wer die obi­ge Liste nach­rech­nen oder anders aus­wer­ten will, kann das eben­falls machen, mei­ne Datenbasis ist ja (fast) frei ein­seh­bar. (Hier könnt ihr auch direkt mei­ne Excel-​Tabelle run­ter­la­den). Was jedoch noch fehlt, sind die Agenturen, bei denen ich selbst 2017 am meis­ten Umsatz erzielt habe und die ich eben­falls in obi­ge Rechnung habe ein­flie­ßen las­sen. In Klammern wie­der die Veränderung zum Vorjahr:

  1. Adobe Stock (Fotolia) (-1)
  2. Shutterstock (-1)
  3. 123rf (-1)
  4. Dreamstime (-1)
  5. Canva (+1)
  6. Bigstock (-1)
  7. Eyeem (+2)
  8. Pond5 (-1)
  9. Alamy (+1)
  10. Westend61 (-1)

Was sagt uns diese Auswertung?

Ganz oben ran­geln sich Adobe Stock und Shutterstock um die Spitzenposition, wobei Shutterstock etwas auf­ge­holt hat. Dann gibt sich iStock Mühe, den Anschluss nicht zu ver­lie­ren und das Mittelfeld mit 123rf, Dreamstime und EyeEm ist schon weit abge­schla­gen, von den rest­li­chen Agenturen ganz zu schweigen.

Überraschungssieger ist die­ses Jahr EyeEm, wel­che sich um vier Plätze nach oben kämp­fen konn­te. Verlierer sind dies­mal Pond5 und Depositphotos mit je vier Plätzen Abstieg. Canstock, Canva, Zoonar und Stocksy als Tabellenletzte im Vorjahr sind dies­mal gar nicht mehr dabei.

Wer als Einsteiger in die Stockfotografie wis­sen will, wel­che Agenturen er belie­fern soll­te, kann im Grunde die obi­ge Liste von oben nach unten durch­ar­bei­ten, wobei der zu erwar­ten­de Umsatz stark mit der Höhe der Balken im Diagramm korreliert.

Überrascht euch die Liste? Oder hät­tet ihr ähn­li­ches erwartet?

Geld mit Fotos verdienen? Mehr Umsätze und Erfahrungen von Microstock-Anfängern

Anfang letz­ten Jahres habe ich hier den Artikel „Geld ver­die­nen mit dem Verkauf von Fotos? Umsätze und Erfahrungen von Microstock-​Anfängern“ ver­öf­fent­licht.

Darin habe ich die Umsätze von eini­gen Fotografen vor­ge­stellt, wel­che die Stockfotografie erst seit kur­zem oder nur neben­bei betreiben.

In den letz­ten Monaten erreich­ten mich eini­ge Mails mit der Frage, ob ich nicht eine Fortsetzung schrei­ben kön­ne. Soweit es mir mög­lich war, habe ich dies­we­gen geschaut, wie 2016 für die Fotografen ver­lau­fen ist:

Florian Blümm

2016 war das drit­te Microstock-​Jahr von Florian, in dem er jedoch kei­ne neu­en Bilder hoch­ge­la­den hat. Für uns inso­fern inter­es­sant, um zu sehen, wie sich die Umsätze der vor­han­de­nen ca. 2100 Bilder ent­wi­ckelt haben.

Insgesamt erziel­te er 2016 einen Umsatz von 2.395 Euro, was im Schnitt knapp 200 Euro pro Monat sind. Die umsatz­stärks­ten Agenturen sind Shutterstock, iStock und Fotolia. Zusammen machen sie 63% vom Gesamtumsatz aus.

Marco Herrndorff

Marco ist Unternehmensfotograf und 2016 war sein zwei­tes Microstock-​Jahr. Hatte er im ers­ten Jahr 545 Fotos hoch­ge­la­den, waren es am Ende des zwei­ten Jahres dann ins­ge­samt 892 Fotos.

Damit hat er 2016 ins­ge­samt 3.254 Euro Umsatz erzielt, im Vergleich zu 1.901 Euro im Vorjahr, also eine Steigerung von ca. 140%. Der Umsatz im Monatsdurchschnitt lag also bei ca. 271 Euro.

Die drei bes­ten Agenturen in abstei­gen­der Umsatzfolge waren für ihn Fotolia, Shutterstock und iStock, alle Umsätze seht ihr in die­ser Tabelle:

Umsatzauswertung 2016 von Marco Herrndorff (Klicken für grö­ße­re Version)

Gabi Wolf
Eine mei­ner Leserinnen, wel­che nach die­ser Fortsetzung hier gefragt hat, hat sich bereit erklärt, auch ihre Zahlen zu nennen.

Gabi ist Illustratorin und hat sich 2012 bei Fotolia und Shutterstock ange­mel­det, aber die fol­gen­den drei Jahre nur spo­ra­disch eini­ge Natur- und Tierfotos bei Fotolia hoch­ge­la­den. Ende 2014 hat­te sie bei Fotolia ca. 250 Bilder online und ca, 4x im Jahr die Auszahlungsgrenze von 50 Euro erreicht.

Richtig los ging es bei ihr Anfang 2015 mit Illustrationen. Bis Ende 2015 waren bei Fotolia und Shutterstock ca. 400 Vektorgrafiken online. Im Laufe des Jahres kamen noch ande­re Agenturen hin­zu und Ende 2015 war sie bei 15 Agenturen aktiv und hat 1771 Euro Umsatz dort gemacht.

2016 sind noch 4 Agenturen dazu­ge­kom­men und Ende des Jahres waren 1193 Bilder (meist Grafiken, eini­ge Fotos) online. Der Umsatz lag bei 4103 Euro, das wären ca. 341 Euro pro Monat im Schnitt.

Bis 2016 hat Gabi noch Vollzeit gear­bei­tet, ist dann aber wegen der stei­gen­den Gewinne auf Teilzeit gegan­gen, um mehr Zeit für ihre Grafiken zu haben. Ihre drei bes­ten Agenturen sind Fotolia, Shutterstock und iStock.

Bernd Schmidt

Bernd ist jetzt schon seit ca. 9 Jahren dabei und hat­te Anfang des Jahres ca. 3200 Bilder online, eine Steigerung von ca. 500 Bildern im Vergleich zum Vorjahr.
Insgesamt erziel­te er ca. 5000 Euro Umsatz letz­tes Jahr, was einem Monatsschnitt von ca. 416 Euro ent­spricht (im Vergleich zu 400 Euro im Vorjahr).
Die drei mit Abstand best­ver­kau­fends­ten Agenturen sind auch hier Fotolia, Shutterstock und iStock.

Glenn Nagel

Glenn ist fast so lan­ge dabei wie Bernd und hat im letz­ten Jahr ca. 600 Bilder hoch­ge­la­den, hat­te also Anfang die­sen Jahres ca. 5600 Bilder online.
Damit erziel­te er ca. 12.000 US-​Dollar, also ca. 1.000 USD pro Monat.
Im Vergleich zum Vorjahr ist das etwas rück­läu­fig, trotz wach­sen­dem Portfolio und der Tatsache, dass er seit dem letz­ten Jahr auch zusätz­lich Fotolia beliefert.
Seine drei umsatz­stärks­ten Agenturen waren 2016 Shutterstock, iStock und Dreamstime, wobei ich mir sicher bin, dass Dreamstime 2017 von Fotolia abge­löst wer­den wird, wenn wir uns sei­ne aktu­el­le Entwicklung (sie­he Link oben) anschauen.

Steven Heap

Seit 7 Jahren ist Steven in der Stockfotografie aktiv.
Aktuell hat er bei Fotolia 5600 Bilder online, im Januar 2016 waren es noch 4300. Bei 123rf sind es aktu­ell über 7700 Bilder.
Auch bei ihm ist der Umsatz rück­läu­fig, seit 2014 sogar.
2016 erziel­te er ca. 25.600 US-​Dollar Umsatz bei den Bildagenturen, im Vorjahr waren es noch über 28.000 USD. Im Monatsdurchschnitt waren es 2016 dem­nach ca. 2133 US-​Dollar.
Wie bei den meis­ten ande­ren Fotografen sind auch hier die Haupt-​Umsatzbringer Shutterstock, iStock und Fotolia.

Die 29 belie­fer­ten Bildagenturen von Steven und deren Umsatz 2016 (Klicken zum Vergrößern)

Von den 8 Fotografen, die ich hier im letz­ten Jahr vor­ge­stellt hat­te, sind dies­mal 3 nicht mehr dabei, weil sie kei­ne aktu­el­len Zahlen ver­öf­fent­licht haben. Ihren öffent­lich ein­seh­ba­ren Portfolios bei den Bildagenturen zufol­ge schei­nen fast alle auch kei­ne (oder nur sehr weni­ge) neue Bilder hoch­ge­la­den zu haben.

Beste Bildagenturen? Konzentration und Marktbewegung

Wie auch im letz­ten Jahr sind es drei Agenturen, wel­che für die meis­ten Agenturen den mit Abstand größ­ten Umsatz erwirt­schaf­ten: Shutterstock, Fotolia/​Adobe Stock und iStock.

Einige Fotografen beob­ach­ten schwä­cheln­de Verkäufe bei Shutterstock und stei­gen­den Umsatz bei Fotolia, was wie­der mal zeigt, dass der Markt in Bewegung bleibt, sich grund­sätz­lich aber zum Vorteil der 3–4 gro­ßen Agenturen zu bewe­gen scheint.

Wie im letz­ten Jahr woll­te ich schau­en, wel­che Agenturen bei den teil­neh­men­den Fotografen gesamt am bes­ten abschnei­den. Dazu habe die jeweils fünf Bestseller-​Agenturen für 2016 der oben genann­ten Fotografen in eine Liste ein­ge­tra­gen und Punkte ver­ge­ben. Die Agentur mit dem meis­ten Umsatz bekam fünf Punkte, die mit dem zweit­meis­ten Umsatz vier Punkte und so weiter.

Das Ergebnis (Vorjahresplatz in Klammern):

  1. Shutterstock: 28 (1)
  2. Fotolia: 22 (2)
  3. iStock: 21 (3)
  4. 123rf: 6 (6)
  5. Dreamstime: 5 (4)
  6. Alamy: 3 (5)
  7. Canva: 2 (-)
  8. Bigstock: 1 (-)

Die Ergebnisse decken sich übri­gens ziem­lich gut mit mei­ner Umfrage zu den bes­ten Bildagenturen Anfang des Jahres.

Return per Image

Um zu erken­nen, wie vie­le Bilder man braucht, um ein bestimm­tes Einkommen zu erzie­len, ist der „Return per Image“ (RPI) hilf­reich. Er besagt, wie viel Umsatz man pro Bild gemacht hat.

Hier mal die Werte für die oben genann­ten Fotografen, auch wenn sie teil­wei­se nur annä­hernd sind, weil ich nicht immer über­prüft habe, bei wel­cher Agentur die meis­ten Bilder online sind (Vorjahreswert in Klammern).

Marco: 3,75 Euro (2,48 Euro)
Gabi: 3,44 Euro (-)
Florian: 1,14 Euro (1,35 USD)
Bernd: 1,56 Euro (1,77 Euro)
Glenn: 2,14 USD (3 USD)
Steven: 3,32 USD (4,41 USD)

Bis auf Marco muss­ten alle Fotografen einen Rückgang beim RPI ver­bu­chen, was bedeu­tet, dass sie ihr Portfolio stär­ker gewach­sen ist als ihr Umsatz.

Im Schnitt liegt der RPI bei knapp 2,50 Euro pro Bild und Jahr.

Wie haben sich eure Umsätze ent­wi­ckelt? Habt ihr ähn­li­che Eerfahrungen gemacht?

Die besten Bildagenturen 2016 (Auswertung meiner Umfrage)

Vor paar Tagen habe ich hier auf mei­ner Facebook-​Seite mei­ne Leserinnen und Leser gefragt, bei wel­chen Bildagenturen sie im Jahr 2016 die meis­ten Umsätze erzielt hatten.

Die Ergebnisse soll­ten sie nach Umsatz abstei­gend sor­tiert als Kommentar hin­ter­las­sen. Insgesamt haben sich über 35 Leute betei­ligt, wes­halb ich heu­te ger­ne die Ergebnisse aus­wer­ten möchte.

Die besten Bildagenturen 2016

  1. Adobe Stock (Fotolia)* (301)
  2. Shutterstock* (270)
  3. iStock (175)
  4. 123rf* (141)
  5. Dreamstime* (115)
  6. Pond5* (56)
  7. Depositphotos (51)
  8. Westend61 (48)
  9. Bigstock (37)
  10. Eyeem (35)
  11. Photocase (29)
  12. Stocksy (25)
  13. Zoonar* (24)
  14. Canva (19)
  15. Canstock (17)

Meine Vorgehensweise:
Ich habe in einer Excel-​Tabelle eine Liste gemacht und in die ers­te Spalte jede Agentur ein­ge­tra­gen, die genannt wur­de. In den nächs­ten Spalten habe ich dann für jeden Teilnehmer und jede Agentur Punkte ver­ge­ben, basie­rend auf der Sortierung der genann­ten Agenturen. Die ers­te Agentur, also die mit dem meis­ten Umsatz bekam 10 Punkte, die als zwei­tes genann­te Agentur bekam 9 Punkte und so weiter.
Die Werte habe ich pro Agentur sum­miert und die Liste dann nach den Punkten sor­tiert. Das Ergebnis sehr ihr oben, die Zahl in Klammern ist also die Gesamtpunktzahl der jewei­li­gen Agentur.
Insgesamt wur­den 28 ver­schie­de­ne Agenturen benannt, ich habe die Liste jedoch auf die ers­ten 15 Agenturen beschränkt, weil das sta­tis­ti­sche Rauschen zum Ende hin mit meist nur einer Nennung sehr viel größer.

Hinweise:
Bei der Auswertung haben drei Leute ange­ge­ben, dass sie Fotolia exklu­siv belie­fern. Würde man die­se 30 Punkte raus­rech­nen, wäre Fotolia immer noch an ers­ter Stelle.
Außerdem wur­de bei der Umfrage nicht unter­schie­den, ob die Leute Videos oder Fotos oder bei­des ver­kau­fen, wie vie­le Dateien sie online haben oder seit wann sie dort hoch­la­den. Die hohe Platzierung von Pond5 ergibt sich zum Beispiel aus deren Videoverkäufen, jedoch ver­mut­lich nicht aus deren Fotoverkäufen.

Meine bes­ten Agenturen 2016
Wer die obi­ge Liste nach­rech­nen oder anders aus­wer­ten will, kann das eben­falls machen, mei­ne Datenbasis ist ja frei ein­seh­bar. (Hier könnt ihr auch direkt mei­ne Excel-​Tabelle run­ter­la­den). Was jedoch noch fehlt, sind die Agenturen, bei denen ich selbst 2016 am meis­ten Umsatz erzielt habe und die ich eben­falls in obi­ge Rechnung habe ein­flie­ßen lassen:

  1. Adobe Stock (Fotolia)
  2. Shutterstock
  3. 123rf
  4. Dreamstime
  5. Bigstock
  6. Canva
  7. Pond5
  8. Westend61
  9. Eyeem
  10. Alamy

Was sagt uns diese Auswertung?

Letztes Jahr hat­te ich einen Artikel mit dem Titel „Es gibt kei­ne gehei­men Bildagenturen (oder doch?)“ geschrie­ben. Diese Aussage wird durch die Umfrage noch mal erhärtet.

Ganz oben ran­geln sich Fotolia und Shutterstock um die Spitzenposition, gefolgt von 3 Agenturen (iStock, 123rf, Dreamstime) im Mittelfeld und dann geht es schon steil bergab.

Wer als Einsteiger in die Stockfotografie wis­sen will, wel­che Agenturen er belie­fern soll­te, kann im Grunde die obi­ge Liste von oben nach unten durch­ar­bei­ten, wobei der zu erwar­ten­de Umsatz nach der den ers­ten bei­den Agenturen und dann noch mal nach der fünf­ten Agentur stark abnimmt.

Das letz­te Drittel ist vor allem noch für Leute inter­es­sant, die auf eine ande­re Bildsprache set­zen, zum Beispiel Westend61 als Macrostock-​Agentur, Stocksy, Eyeem und Photocase als Agenturen für Fotos, die eben nicht nach „typi­schen“ Microstock-​Fotos aus­se­hen oder Pond5 für Videos.

Überrascht euch die Liste? Oder hät­tet ihr ähn­li­ches erwartet?

P.S.:
Eine viel aus­führ­li­che­re Umfrage wird jedes Jahr von der MicrostockGroup ver­an­stal­tet, da könnt ihr hier noch teilnehmen.

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