Archiv der Kategorie: Ankündigung

Bildagenturen EyeEm und 500px wurden gehackt – Passwörter in Gefahr

Laut der Webseite heise.de wur­den unter ande­rem die bei­den Webseiten EyeEm und 500px gehackt. Kopiert wur­den bei EyeEm ca. 22 Mio. Nutzerdaten sowie ca. 15 Mio. Nutzerdaten bei 500px aus dem Zeitraum 2016 bis 2018.

Zu den Nutzerdaten sol­len E‑Mail-​Adressen, Namen und Passwörter gehö­ren. Zwar sol­len die Kennwörter nicht im Klartext vor­lie­gen, son­dern durch ver­schie­de­ne Hash-​Verfahren ver­schlüs­selt wor­den sein. Unklar ist jedoch, wie sicher das jeweils ver­wen­de­te Hash-​Verfahren ist.

In jedem Fall emp­fiehlt sich des­halb eine Passwortänderung, wenn jemand einen akti­ven Account bei einem der bei­den Webseiten hat.

Auch die Webseiten Animoto, Fotolog, Artsy und ande­re sind betrof­fen.

Kostenloses Webinar: Vom Suchen und Finden von Schlagwörtern am 24.1.2019 ab 17 Uhr

Ich sage es immer wie­der: Die Wahl der rich­ti­gen Keywords ist für den Verkaufserfolg von Stockfotos essen­ti­ell.

Wer des­halb mehr über die rich­ti­ge Verschlagwortung ler­nen will, kann am Donnerstag, den 24.01.2019 von 17–18 Uhr beim kos­ten­lo­sen Live-​Webinar von Adobe teil­neh­men, wo ich zusam­men mit Adobes Principal Business Development Manager Sven Doelle über die Wahl der rich­ti­gen Keywords spre­che und wel­che Features Adobe Stock zur Unterstützung für euch bereit hält.

Mehr Informationen zum Ablauf des Webinars fin­det ihr in die­sem Blogpost von Adobe.

Das Webinar könnt ihr am Donnerstag, den 24.1.2019 ab 17 Uhr ent­we­der im YouTube Livestream ver­fol­gen, im obi­gen Adobe-​Blogpost oder direkt hier:

Ihr könnt euch von YouTube auch an den Starttermin erin­nern las­sen, damit ihr nichts ver­passt:

Ich freue mich auf euch!

Stockfotografie als Business“-Vortrag beim OpenTable am Donnerstag, den 29.11.2018

ich gehe schon über ein Jahr mehr oder min­der regel­mä­ßig zu der OpenTable-Veranstaltung (fast) jeden letz­ten Donnerstag im Monat beim Fotografen Sebastian H. Schroeder in Köln.

Dort kön­nen Fotografen ihre Bilder vor­stel­len und sich fun­dier­tes Feedback der anwe­sen­den Kollegen abho­len und ande­re net­te Fotografen ken­nen­ler­nen.

Zusätzlich gibt es meist auch einen Vortrag zu einem Fotografie-​Thema. Am Donnerstag, den 29.11.2018, wer­de ich dort den Vortrag „Stockfotografie als Business“ hal­ten. Darin erklä­re ich, was Stockfotografie über­haupt ist und wie man da als Fotograf rein­kommt und mit­ma­chen kann. Anschließend beant­wor­te ich natür­lich auch ger­ne Fragen.

Die Veranstaltung fin­det von 18–22 Uhr statt im Atelierhaus Quartier Am Hafen, Poller Kirchweg 78–90, 51105 Köln.
Der Eintritt ist frei.

Mehr Infos zur Veranstaltung auf Facebook.

Verlosung: 5×2 Tagestickets für die Photokina 2018 (und meine Vortrag-​Termine)

In einem Monat ist es wie­der soweit. Die welt­größ­te Fotografie-​Messe pho­to­ki­na öff­net vom Mittwoch, den 26.9. bis Samstag, den 29.9.2018 in Köln ihre Pforten.

Portfolio Reviews in der „Professionals Lounge“ bei der Photokina 2016 (Foto: Koelnmesse/​ Hanne Engwald)

Neben knapp 1000 Ausstellern aus den Bereichen Fotografie, Film, Bildbearbeitung usw. wird es auch wie­der viel­fäl­ti­ge Vorträge von hoch­ka­rä­ti­gen Rednern zu Themen wie Bildrechte, Kundenbindung, Social Media, DSGVO und dem Fotoverkauf geben.

Wie jedes Mal wer­de ich für euch hier im Blog von der Messe berich­ten.

Mein Vortrag zur Stockfotografie

Außerdem wer­de ich wie­der mit mei­nem Vortrag „Geld ver­die­nen mit Stockfotografie“ dabei sein auf der „Professionals Stage“ in Halle 2.1, A‑002 am Donnerstag, den 27.9.2018 um 14:15 Uhr.

Kostenlose Portfolio-​Sichtungen

Zusätzlich bie­ten eini­ge pro­fes­sio­nel­le Fotografen in der „Professionals Lounge“ (Halle 2.1, A‑006) kos­ten­lo­se Portfolio-​Sichtungen an.

Auch ich wer­de am Donnerstag, den 27.9.2018 von 11–13 Uhr kos­ten­lo­se Portfolio-​Reviews machen. Um dar­an teil­zu­neh­men, muss man sich vor­her in der Professionals Lounge auf die Teilnehmerliste ein­tra­gen, wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

Letztes Mal waren eini­ge span­nen­de Talente dabei und ich bin gespannt, wem ich dies­mal Tipps geben darf. Vergesst also nicht, eure Prints oder digi­ta­le Bilddaten mit­zu­brin­gen.

Ticket-​Verlosung

Damit ihr die Möglichkeit habt, kos­ten­los mit Begleitung die Photokina zu besu­chen, ver­lo­se ich 5 x 2 Online-​Tickets für Messe.

Was müsst ihr für die zwei Freikarten tun?

Hinterlasst ein­fach einen Kommentar unter die­sem Artikel mit dem Satz “Ja, ich will die Tickets gewin­nenund mit eini­gen Vorschlägen, über wel­che Themen ihr in mei­nem Blog in Zukunft mehr lesen wol­len.

Wenn die Vorschläge oder der Satz feh­len, zäh­le ich den Kommentar nicht!

Der Einsendeschluss ist Sonntag, der 2. September 2018. Danach wer­de ich aus allen gül­ti­gen Blog-​Kommentaren mit­tels dem Zufallsgenerator von random.org die fünf Gewinner zie­hen, die sich über zwei Tickets freu­en dür­fen. Die Tickets berech­ti­gen ent­we­der eine Person, die Messe an zwei Tagen zu besu­chen oder erlau­ben zwei Personen einen gemein­sa­men Tagesbesuch der Messe.

Der Rechtsweg ist wie immer aus­ge­schlos­sen.

Die nächs­te pho­to­ki­na fin­det dann schon 2019 von Mittwoch, den 8. Mai bis Samstag, den 11. Mai 2019 statt.

Viel Glück!

Änderungen bei der VG Bild-​Kunst betreffen auch Stockfotografen

In den letz­ten Tagen erhiel­ten die Mitglieder der Verwertungsgesellschaft Bild-​Kunst (VG Bild-​Kunst) einen dicken Stapel Papier und die Einladung zur Mitgliederversammlung am 28.7.2018.

Außerdem wer­den vie­le, teils gra­vie­ren­de, Änderungen am Verteilungsplan bekannt gege­ben, wel­cher sich auf die Vergütungen der ein­zel­nen Fotografen aus­wirkt.

Wer nicht weiß, was die VG Bild-​Kunst ist und was sie macht, kann hier einen – etwas ver­al­te­ten – Überblick von mir lesen.

Termin:
Die Frist für die Meldung von Webseitennutzungen für die Jahre 2016 und 2017 endet am 31.8.2018. Aktuell ist nur die Meldung in Papierform mög­lich, es wird aber an einer Möglichkeit der digi­ta­len Meldung gear­bei­tet [Update: Mittlerweile soll die digi­ta­le Meldung mög­lich sein].

Verstanden habe ich, dass wir bis zum 31.8.2018 die Meldungen für 2016 und 2017 ein­ge­reicht haben müs­sen. Aber ich bin nicht sicher, was man unter Einzelverwendungen auf Webseiten mel­den kann. Die Bilder, die Agenturen von uns haben, kann man wohl nicht mehr mel­den…

Da ich mit mei­ner Ratlosigkeit nicht allei­ne dastand, son­dern etli­che Zuschriften zum Thema erhielt, erstell­te ich die­sen Fragenkatalog, den ich offi­zi­ell an die VG Bild-​Kunst zur Beantwortung ein­reich­te.

Nach fünf Wochen Wartezeit und vier Nachfragen bekam ich end­lich eine Antwort von Dr. Urban Pappi, dem geschäfts­füh­ren­den Vorstand der VG Bild-​Kunst.

Ich gebe sei­ne Antwort hier im Original wie­der, um kei­ne inhalt­li­chen Verkürzungen oder Verzerrungen zu erhal­ten, fett­ge­druck­te Stellen sind jedoch Markierungen von mir:

Der ordent­li­chen Mitgliederversammlung 2018, die in gut einer Woche am 28. Juli in Bonn tagen wird, liegt ein Antrag zur Neuregelung von Verteilungsregeln im Bild-​Bereich (BG II) vor, die die Ausschüttung der Privatkopiegelder betref­fen, die auf das Kopieren von digi­ta­len Quellen zurück­zu­füh­ren sind. Vorausgegangen war die Außerkraftsetzung des alten „Verteilungsplans 7“ mit Wirkung ab 2016. Wir haben der­zeit somit eine Lücke im Verteilungsplan, die jetzt geschlos­sen wer­den soll.

Die geplan­ten Regelungen stell­ten eine schwie­ri­ge Herausforderung für die Bild-​Kunst dar, denn aus dem Internet kann bekannt­lich welt­weit Bildmaterial aus allen erdenk­ba­ren Quellen her­un­ter­ge­la­den wer­den. Nutzungsdaten exis­tie­ren nicht. Vor die­sem Hintergrund ist es nicht ein­fach, eine ange­mes­se­ne Verteilungsregel zu schaf­fen, die dem tra­gen­den Leistungsprinzip Rechnung trägt. Außerdem ist die dis­kri­mi­nie­rungs­freie Verteilung der Vergütungen an Berechtigte der Bild-​Kunst und an Berechtigte der aus­län­di­schen Schwestergesellschaften sicher­zu­stel­len. Der alte, bis 2015 gel­ten­de „Verteilungsplan 7“ wies in bei­den Bereichen Mängel auf.

Die neu­en Verteilregeln sind in vie­len Fachsitzungen der Bild-​Kunst und schließ­lich in der Berufsgruppenversammlung am 3. Mai 2018 aus­führ­lich bera­ten wor­den. Sie stel­len somit kei­nes­falls eine Eigenkreation der Geschäftsstelle dar. Die Geschäftsstelle hat viel­mehr den Findungsprozess mode­riert und sorgt dafür, dass alle recht­li­chen Bestimmungen beach­tet wer­den.

Das geplan­te Verteilsystem für Privatkopievergütungen (digi­ta­le Quellen) berück­sich­tigt in sei­ner ers­ten, jetzt zur Entscheidung ste­hen­den Stufe, das Kopieren von Abbildungen von Websites. E‑Books und Social Media sol­len in einer spä­te­ren Stufe ein­ge­baut wer­den. Die Websites als Kopierquellen wer­den zunächst auf der Grundlage der Ergebnisse einer empi­ri­schen Untersuchung auf Verwertungsgesellschaften auf­ge­teilt. Die Bild-​Kunst admi­nis­triert die Kopien von deut­schen Websites. Sodann hat sich die Berufsgruppenversammlung für ein Honorarmeldesystem ent­schie­den. Hintergrund ist die stän­di­ge Rechtsprechung des EuGH, der die Privatkopievergütung als eine Art Schadenersatz betrach­tet. Koppelt man die Höhe der Vergütung an die mit der Erstverwertung erziel­ten Honorare, erfolgt dadurch eine hin­rei­chen­de Berücksichtigung der Höhe des Schadens. Die Einzelbildmeldung soll nur als Komplementär die­nen, für den Fall, dass ein Berechtigter kei­ne Honorare erzielt hat. Sie ist nur als Auffangnetz gedacht und hat den Charakter einer Mindestvergütung. Pro Jahr kön­nen pro Ausschüttungssparte ent­we­der Honorare oder Einzelbilder gemel­det wer­den.

Die Begrenzung auf 200 Einzelbilder gilt pro Ausschüttungssparte: einer­seits „Fotografie“, ande­rer­seits „Illustration/​Design“. Die Begrenzung gilt pro Jahr für alle Webseiten. Im Folgejahr kön­nen jedoch die­sel­ben Bilder wie­der gemel­det wer­den. Das gilt für Honorare nicht, die nur ein­ma­lig gemel­det wer­den kön­nen.

Die Begrenzung wur­de pri­mär ein­ge­führt, um zu ver­hin­dern, dass das System aus­ge­nutzt wird von Berechtigten, die sel­ber vie­le Webseiten schaf­fen und mit eige­nen Abbildungen bestü­cken. Außerdem soll ver­hin­dert wer­den, dass die Vergütungen rein quan­ti­ta­tiv nach der Anzahl der im Web auf­find­ba­ren Einzelbilder abge­rech­net wird. Denn die rei­ne Quantität sagt nur bedingt etwas aus über die Kopierhäufigkeit oder den Schaden durch das Kopieren. Die Berufsgruppenversammlung hat sich am 3. Mai dafür aus­ge­spro­chen, die Begrenzung zu über­prü­fen, nach­dem die ers­te Ausschüttung gelau­fen ist.

Meldungen von Einzelbildern auf Webseiten von Bildagenturen sol­len nicht zuge­las­sen wer­den, weil Bildagenturen schon im Eigeninteresse meis­tens durch Wasserzeichen, gerin­ge Auflösung oder ande­re Maßnahmen ein sinn­vol­les Kopieren ver­hin­dern.

Die Ergebnisse der empi­ri­schen Untersuchungen lie­gen dem Vorstand und dem Verwaltungsrat vor. Wir ver­öf­fent­li­chen sie jedoch nicht, weil wir auch dar­auf ach­ten müs­sen, dass unse­re eige­nen Studien nicht gegen uns ver­wen­det wer­den, z.B. von den Vergütungsschuldnern. Natürlich lie­gen die Studienergebnisse auch der Aufsichtsbehörde vor.

Von der Einführung von Wertungsfaktoren zum jet­zi­gen Zeitpunkt rät die Fachgruppe, die sich mit dem Thema befasst hat, zum der­zei­ti­gen Zeitpunkt ab. Es wird somit aktu­ell nicht zu Wertungsfaktoren kom­men. Es wird dis­ku­tiert, ob man zu einem spä­te­ren Zeitpunkt „Kulturfaktoren“ ein­füh­ren soll. Hierüber müss­te dann aber die Mitgliederversammlung ent­schei­den.

Die ein­zel­nen Erlössparten kön­nen aus dem Geschäftsbericht der Bild-​Kunst ent­nom­men wer­den.

Das Melden von Fotos für deut­sche Bücher 2017 hat sich gegen­über frü­her nicht geän­dert. Meldeschluss war der 30.06.2018. Ich füge ein Merkblatt bei.

Ihre Fragen zum Umgang mit Bildagenturen wer­den der­zeit noch intern bespro­chen. Das neue System wird an vie­len Stellen Fragen auf­wer­fen, die wir erst nach und nach beant­wor­ten kön­nen.

Ich hof­fe, Ihnen mit die­sen Antworten gehol­fen zu haben.

Mit bes­tem Gruß,
Urban Pappi“

Einige wei­te­re Fragen zum neu­en Verteilungsplan wer­den an die­ser Stelle ver­sucht zu beant­wor­ten.

Ich weiß nicht, wie es euch beim Lesen geht, aber bei mir hin­ter­las­sen die Antworten ein sehr unbe­frie­di­gen­des Gefühl.

Leider wur­den die rich­tig span­nen­den Fragen nicht beant­wor­tet, zum Beispiel ob Honorare deut­scher Bildagenturen kom­plett gemel­det wer­den kön­nen oder wie „deut­sche Nutzung“ genau defi­niert wird. Die „empi­ri­schen Untersuchungen“, auf die sich der gesam­te Verteilungsplan stützt, bleibt lei­der geheim und dass Fragen offen sind, ist bekannt und bleibt ein­fach so.

Protest gegen den neuen Verteilungsplan der VG Bild-​Kunst

Nicht alle wol­len die omi­nö­sen Änderungen am Verteilungsplan wider­spruchs­los hin­neh­men. Zum Beispiel enga­giert sich der „berufs­ver­band bil­den­der künstler*innen ber­lin“ seit 2017 hier gegen die Änderungen.

Auch die dar­aus ent­stan­de­ne Initiative ich-krieg-weniger.de for­dert eine Rücknahme der geplan­ten Änderungen und lis­tet auch der Webseite etli­che Details auf.

Jedes Mitglied der VG Bild-​Kunst kann am Samstag, den 28.7.2018 in Bonn selbst ent­schei­den, wie es abstim­men will. Wer nicht per­sön­lich dabei sein kann, kann hier noch bis zum 24.7.2018 sein elek­tro­ni­sches Stimmrecht wahr­neh­men, sofern die Zugangsdaten recht­zei­tig ange­for­dert wur­den. Die gra­vie­rends­ten Änderungen ver­ste­cken sich hin­ter „Antrag: Die Ergänzungen §§ 43, 44, 45 des Verteilungsplans wer­den vor­ge­nom­men gemäß dem Wortlaut des Dokuments „Antrag 11 – Neues Veteilungsschema „Privatkopie Bild digi­tal“.“