Archiv der Kategorie: Verschlagwortung

Frag den Fotograf: Drei Wege, sich Anzahl der Keywords anzeigen zu lassen

Kürzlich schrieb mir der Leser Frank:

…bis­her habe ich noch kein Programm gefun­den, dass die Schlagworte zählt… Adobe Bridge kann sowas lei­der nicht. Da eini­ge Agenturen die Schlagworte z.B. auf 50 begren­zen, muss da spä­ter müh­se­lig von Hand gekürzt wer­den.
Habe schon eini­ge Zeit im Netz ver­bracht, ohne ein wirk­lich tref­fen­des Ergebnis …wobei ich da bestimmt etwas über­se­hen habe!?“

Angesichts der Wörterbeschränkungen eini­ger Agenturen ist es wirk­lich sinn­voll, schon vor dem Abschicken der Bilder zu wis­sen, wie vie­le Stichwörte man einem Bild beim Verschlagworten zuge­ord­net hat.

Es gibt meh­re­re Möglichkeiten, das zu kon­trol­lie­ren. Einige Wege möch­te ich hier vor­stel­len:

1. Methode: Das kostenlose Tool „Keyword Compare

Dieses Tool zählt nicht nur die Keywords (oben hin­ter „Keyword List One/Two“, son­dern ver­gleicht auch zwei Sets von Keywords mit­ein­an­der und lis­tet die Wörter auf, die im jeweils ande­ren Set feh­len, die iden­tisch sind und fasst bei­de Listen zusam­men.

Profi-Tipp 1: Wenn man nur eine Liste ver­wen­det, kann das Tool auch benutzt wer­den, um zu kon­trol­lie­ren, ob Keywords dop­pelt in einem Set vor­kom­men: Ist die Wörteranzahl bei „Keyword List One“ und „Keywords Only In List One“ unter­schied­lich, ist die Differenz die Menge der dop­pel­ten Keywords:

Profi-Tipp 2: Das Tool funk­tio­niert sogar off­line, wenn man sich die HTML-Datei kom­plett off­line abspei­chert. Dafür im Browser auf „Datei/Seite spei­chern unter…“ gehen und dann bei Dateityp „Webseite, kom­plett“ aus­wäh­len.

2. Methode: Die „Wörter zählen“-Funktion in MS Word oder OpenOffice

Da ich mei­ne Stichwörter ger­ne im Texteditor bear­bei­te, ver­wen­de ich haupt­säch­lich die­se Methode. Sowohl in Microsoft Word als auch in OpenOffice gibt es die Funktion „Wörter zäh­len“.

Auch unten in der Statusleiste wird die aktu­ell ver­wen­de­te (sowie nur die mar­kier­te) Wortanzahl ange­zeigt.

Profi-Tipp: Da ich manch­mal nicht nur die Wörterzahl, son­dern auch die Zeichenzahl sehen muss, zum Beispiel für die VG Wort, nut­ze ich doch lie­ber die „Wörter zählen“-Funktion. Um nicht jedes Mal im Menü rumkli­cken zu müs­sen, habe ich mir die Funktion als Tastaturkürzel ein­ge­rich­tet. Das könnt ihr (in Office 2016) unter „Datei/Optionen/Menüband anpassen/Registerkarte Überprüfen/Befehle: ExtrasWörterZählen/Neue Tastenkombination“ ein­stel­len.

Ich habe die Tastenkombination „STRG+Leertaste“ gewählt, weil ich wegen Copy&Paste sowie­so mei­nen klei­nen Finger stän­dig auf der STRG-Taste habe und dann bequem mit dem Daumen auf die Leertaste hau­en kann.

3. Methode: „Keyword Count“-Skript für Adobe Bridge

Ich habe hier schon dar­auf hin­ge­wie­sen, dass ich ein Freund von Skripten für Adobe Bridge bin, mit denen die Funktionalität der Bridge erwei­tert wer­den kann.

Es gibt eini­ge Anlaufstellen für sol­che Skripte bzw. kann man sich die­se mit etwas JavaScript-Erfahrung auch selbst pro­gram­mie­ren.
An die­ser Stelle wird auf ein Skript ver­wie­sen, wel­ches beim Hovern über ein Bild in Adobe Bridge die Keyword-Anzahl anzeigt.

Leider stürz­te dadurch Bridge immer ab, wenn ich über einen Ordner hover­te. Nach einem kur­zen Foren-Eintrag kam gleich die Hilfe einen ande­ren Foren-Users, der einen Fix anbot. Hier noch mal die fer­ti­ge JS-Datei als Rar-Datei gepackt zum Download, weil die Github-Links manch­mal ver­schwin­den. Installiert wird die .js-Datei, indem man in Bridge auf „Bearbeiten/Voreinstellungen/Startskripte/Eigene Startskripte anzei­gen“ geht. Dann öff­net sich ein Ordner, wo die Datei hin­ko­piert wer­den muss. Nun Bridge neu star­ten, die Sicherheitswarnung bestä­ti­gen und der Keyword-Zähler funk­tio­niert.

Und nur, um euch zu zei­gen, wie cool die­se Skripte (und die Adobe-Foren) sein kön­nen: Frank woll­te noch eine Möglichkeit, um die Bilder eines Ordners in Bridge nach der Keyword-Anzahl sor­tie­ren zu kön­nen. Er frag­te hier im Forum und erhielt bald eine Antwort, wo im jemand das Gewünschte pro­gram­mier­te:

Kennt ihr noch wei­te­re Wege, um bequem Keywords zu zäh­len?

Welche Faktoren beeinflußen das Relevanz-Ranking der Bildagenturen? 18 Kriterien unter der Lupe

Was beein­flusst das Ranking von Bildern bei Bildagenturen?

Auf den ers­ten Blick ist es ganz ein­fach: Der Kunde tippt einen Begriff in die Suchmaske einer Agentur ein und erhält etli­che Treffer. Nun gibt es dort meist deut­lich mehr Bilder als auf einer Seite ange­zeigt wer­den kön­nen (Fotolia warb da mal sinn­ge­mäß mit „Suchen sie nicht nach ‚Frau‘ bei uns, wir haben da über eine Million Treffer“). Nach wel­chen Kriterien ent­schei­den die Agenturen, wel­che Bilder ganz vor­ne lan­den?

Die Suche nach "Frau" bei Fotolia liefert knapp 10 Millionen Ergebnisse. Welche Faktoren sorgen dafür, welche Bilder jeweils ganz oben erscheinen?
Die Suche nach „Frau“ bei Fotolia lie­fert knapp 10 Millionen Ergebnisse. Welche Faktoren sor­gen dafür, wel­che Bilder jeweils ganz oben erschei­nen?

Ähnlich wie bei Google sind die­se Suchalgorithmen das gro­ße Betriebsgeheimnis jeder Bildagentur und an der „Relevanz-Sortierung“ wird regel­mä­ßig geschraubt. Basierend auf per­sön­li­chen Erfahrungen, Gesprächen mit Agentur-Mitarbeitern und ande­ren Stockfotografen haben sich im Laufe der Jahre jedoch etli­che Faktoren die­ser kom­ple­xen Mischung her­aus­ge­schält, die – oft unter­schied­lich gewich­tet – eine Rolle für das Ranking eines Bildes spie­len.

Das Bilderranking ent­schei­det, in wel­cher Reihenfolge Bilder ange­zeigt wer­den, wenn alle die Suchbegriffe ent­hal­ten, die ein Kunde bei der Suche ein­ge­ben hat. An unter­schied­li­chen Stellen der Webseiten wer­den manch­mal auch nur eini­ge der Ranking-Faktoren her­an­ge­zo­gen, um bei­spiels­wei­se die Sortierung der „ähn­li­chen Bilder“ oder im per­sön­li­chen Portfolio eines Fotografen fest­zu­le­gen.

Welche Faktoren ent­schei­den über das Ranking eines Bildes? Diese Faktoren kön­nen gene­rell für einen Fotografen oder für ein­zel­ne Bilder gel­ten. Ich wei­se dar­auf hin, dass die fol­gen­den Angaben meist nur begrün­de­te oder nicht nach­weis­ba­re Vermutungen sind. Nur ganz sel­ten las­sen sich Bildagenturen dazu hin­rei­ßen, offi­zi­ell Einflussfaktoren für das Ranking zu nen­nen. Schauen wir uns in loser Folge eini­ge bekann­te oder ver­mu­te­te Faktoren an.

Alter des Bildes:
Neue Bilder erhal­ten oft einen Bonus. Je älter hin­ge­gen ein Bild wird, des­to mehr fällt es im Ranking. Damit wol­len die Bildagenturen ver­mei­den, dass die Stammkunden, vor allem die mit gro­ßen Bilder-Abos, stän­dig die glei­chen Bilder sehen, wel­che sie even­tu­ell in der Vergangenheit sowie­so schon gekauft haben. Auch steigt die tech­ni­sche Qualität neu­er Bilder meis­tens (mehr Megapixel) und so wei­ter, was eben­falls ein Grund sein könn­te.

Dieser Effekt war beson­ders deut­lich der der Abo-Agentur Shutterstock zu sehen, wo sich Bilder ca. drei Monate stark ver­kauft haben und die Verkäufe danach rapi­de abfie­len. Irgendwann 2011 wur­de der Algorithmus jedoch umge­stellt und seit­dem haben auch älte­re Bilder wie­der mehr Chancen.

Die Tatsache, dass fast alle Agenturen zusätz­lich zur Standard-Sortierung auch eine Sortierung nach den „neus­ten Bildern“ anbie­ten, betont die Wichtigkeit die­ses Faktors.

Exklusivität des Bildes oder Fotografen:
Wenn es zu einem Thema mehr Bilder als Plätze bei den Suchergebnissen gab, wur­den oft exklu­si­ve Bilder oder die Bilder exklu­si­ver Fotografen bevor­zugt. Das beka­men vor allem die nicht-exklusiven Fotografen bei iStock zu spü­ren, die bei den belieb­tes­ten Themen wenig Chancen auf die vor­de­ren Plätze hat­ten. Auch der gene­rel­le Anteil von Exklusivbildern in einem Portfolio könn­te rele­vant für das Ranking sein, wenn man sich wie bei Fotolia zum Beispiel nicht für eine kom­plet­te Exklusivität ent­schei­den muss.

Ich glau­be jedoch, dass die­ser Faktor wei­ter abneh­men wird, weil die Agenturen immer weni­ger Wert auf Exklusivität legen. Der Erfolg von Shutterstock, wel­che Exklusivität kon­se­quent ableh­nen, scheint dabei eine Rolle zu spie­len.

Ablehnungsquote:
Irgendwie logisch: je mehr Bilder eines Fotografen abge­lehnt wer­den, des­to „schlech­ter“ scheint sein foto­gra­fi­sches Können oder zumin­dest sein Gespür für ver­käuf­li­che Themen zu sein. Da liegt es nahe, ihn im Ranking her­ab­zu­stu­fen, bis sei­ne Ablehnungsquote sinkt. Gerade für Anfänger ist die­ser Faktor kri­tisch, weil Neulinge oft eine Ablehnungsquote von 50% oder mehr haben und sie damit gleich am Anfang „bestraft“ wer­den.

Anfänger-Bonus:
Vielleicht als Ausgleich zum vori­gen Punkt ver­mu­ten eini­ge Fotografen, dass neue Portfolios am Anfang einen Schub ver­passt bekom­men, der eine bes­se­re Platzierung bei den Suchergebnissen erwirkt. Das kann zum einen dar­an lie­gen, um neue Fotografen zu moti­vie­ren und bei der Stange zu hal­ten, um mehr und bes­se­re Bilder zu lie­fern. Es könn­te aber auch nur dazu die­nen, nach­tei­li­ge Faktoren wie die Ablehnungsquote oder schlech­ter Verschlagwortung aus­zu­glei­chen, bei denen sich der Fotograf nach eini­ger Zeit von selbst ver­bes­sern soll­te.

Lokalität:
In Ermangelung eines bes­se­ren Wortes nen­ne ich die­sen Faktor „Lokalität“, der beschreibt, dass Käufer eines bestimm­ten Landes bevor­zugt Bilder von Fotografen des glei­chen Landes ange­zeigt bekom­men. Der Vorteil liegt auf der Hand: Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass die Bilder bei den dar­ge­stell­ten Ethnien der Models, den loka­len Besonderheiten wie Architektur, Kleidung, Schrift und ande­ren Details wie Steckdosen oder Baumarten im Hintergrund bes­ser zu den Vorstellungen der Bildsucher pas­sen als bei aus­län­di­schen Fotografen.

Indirekt spielt hier auch die Sprache eine Rolle, denn die Übersetzungsprogramme der Bildagenturen arbei­ten nicht immer kor­rekt. Wenn der Fotograf die glei­che Sprache wie der Bildkäufer benutzt, kommt es zu weni­ger Missverständnissen und etwai­ge Übersetzungsfehler sind aus­ge­schlos­sen. Lange hat Fotolia zum Beispiel „Team“ mit „Gespann“ über­setzt oder „boy“ mit „Bengel“.

Initialranking durch den Reviewer:
Über die­sen Punkt spricht kei­ne Agentur ger­ne, weil er zeigt, wel­che Macht die Bildredaktion hat und wie will­kür­lich und unkon­trol­liert Bildredakteure den Erfolg neu­er Bilder beein­flus­sen kön­nen. Es gibt etli­che Agenturen bei denen die Bilder nicht nur ent­we­der abge­lehnt oder ange­nom­men wer­den. Die ange­nom­me­nen Bilder wer­den dann zusätz­lich dem Bildredakteur ent­we­der zum Beispiel noch auf einer Skala von 1–10 bewer­tet oder es kön­nen bis zu fünf Sterne oder was auch immer ver­ge­ben wer­den. Je bes­ser die Bewertung, des­to bes­ser das Ranking. Nur sel­ten machen Agenturen das inter­ne Ranking sicht­bar durch Zeichen wie „Empfehlung“ oder „Hot Pick“.

Regelmäßigkeit der Uploads:
Ein Punkt, den vie­le Fotografen unter­schät­zen, ist die gleich­mä­ßi­ge Verteilung der hoch­ge­la­de­nen Bilder. Statt unre­gel­mä­ßig vie­le Bilder auf ein­mal an eine Agentur zu schi­cken, soll­ten lie­ber weni­ger, aber dafür regel­mä­ßi­ger Bilder gelie­fert wer­den. Regelmäßige Uploads ver­bes­sern das Ranking, ver­mut­lich, weil die Agenturen dadurch mer­ken, dass der Fotograf noch aktiv ist. Das gilt vor allem auch, wenn Fotografen zusätz­lich eine neue Agentur belie­fern wol­len. Statt 5.000 Bilder auf ein­mal hoch­zu­la­den, soll­ten statt­des­sen eher – je nach Menge – meh­re­re Monate lang ein bis zwei Mal die Woche klei­ne­re Tranchen hoch­ge­la­den wer­den.

Portfolio-Größe:
Nur teil­wei­se im Gegensatz zum vori­gen Faktor spielt die Portfolio-Größe eine Rolle für das Ranking. Je mehr Bilder im Portfolio, des­to bes­ser oft das Ranking eines Fotografen. Das ist lei­der auch einer der Gründe für die unsäg­li­chen Portfolios mit vie­len Bildern, die mit mini­ma­len Unterschieden mehr­fach hoch­ge­la­den wer­den. Besonders nach­tei­lig betrof­fen sind hier Videografen, die es natur­ge­mäß deut­lich schwe­rer als Fotografen oder auch Illustratoren haben, ein grö­ße­res Portfolio auf­zu­bau­en.

Past Performance:
Wie gut hat der Fotograf in der Vergangenheit Bilder ver­kauft? Wie viel haben wir durch den Fotografen ver­dient? Was ist er also wert? Solche Fragen spie­len eine Rolle bei der Beurteilung des Erfolgs eines Fotografen und sind ein wich­ti­ger Faktor für das Ranking. Im Detail kann es hier gro­ße Unterschiede geben: Wird die abso­lu­te Zahl der Verkäufe ver­wen­det oder die rela­ti­ve Zahl in Abhängigkeit von Portfolio-Größe und/oder der Dauer der Mitgliedschaft? Werden die Verkäufe oder die Umsätze betrach­tet oder bei­des? Das macht einen Unterschied, weil die Aboquoten stark schwan­ken kön­nen und in Deutschland deut­lich nied­ri­ger als bei­spiels­wei­se in Russland sind.

Die Performance kann zum einen für das gesam­te Portfolio eines Fotografen betrach­tet wer­den, aber auch für jedes Bild ein­zeln. Sprich: Die Anzahl der Verkäufe und/oder Einnahmen eines Bildes spielt eben­falls eine Rolle für das Ranking in den Suchergebnissen. Bei der Sortierung nach „Downloads“ ist s sogar das ein­zi­ge Kriterium. Allein die Tatsache, dass die­se Sortierung von fast allen Agenturen ange­bo­ten wird, zeigt wie beim Bildalter die Relevanz die­ses Faktors.

Verkäufe pro Zeit:
Dieser Wert wird meist für jedes Bild indi­vi­du­ell bestimmt. „Zeit pro Verkauf“ besagt, wie oft sich ein Bild sagen wir inner­halb einer Woche im Vergleich zu ande­ren Bildern ver­kauft hat. Mit die­ser Methode kön­nen unter­schied­lich alte Bilder etwas bes­ser ver­gli­chen wer­den, weil ein drei Jahre altes Bild natür­lich viel mehr Zeit hat­te, abso­lut gese­hen mehr Verkäufe anzu­sam­meln als ein zwei Wochen altes Bild. Wenn ers­te­res mit 100 Verkäufen zwar beein­dru­cken­der wirkt, wäre das zwei­te Bild mit nur 7 Verkäufen rela­tiv betrach­tet ver­käuf­li­cher. Je mehr Verkäufe in ver­gleich­ba­rer Zeit, des­to bes­ser für das Ranking.

Verkäufe pro Views:
Wie hoch ist das Verhältnis von Verkäufen pro View? Ein Bild, was nach je vier Views ver­kauft wird, ist bes­ser als eins, was zehn Mal ange­se­hen wer­den muss, bevor es ver­kauft wird. Mit die­sem Wert kann die Agentur erken­nen, wie gut die Suchbegriffe zu Bild pas­sen. Je mehr unpas­sen­de Begriffe dabei sind, des­to mehr wer­den die Views, die aber nicht zu Verkäufen füh­ren. Das signa­li­siert der Agentur, dass das Bild für bestimm­te Begriffe weni­ger pas­send ist und stuft es im Ranking her­un­ter. Einige Agenturen bre­chen die­sen Wert auf jedes ein­zel­ne Keyword her­un­ter, ande­re neh­men den gesam­ten Wert. Auch ein schwer zu fas­sen­des Konzept wie die gestal­te­ri­sche Qualität eines Fotos kann so not­dürf­tig ope­ra­tio­na­li­siert wer­den. Je mehr Leute ein Bild kau­fen, wenn sie es ange­zeigt bekom­men, des­to gelun­ge­ner muss es auf die Kunden wir­ken.

Vor allem die­ser Faktor ist ein Grund, war­um „Keyword-Spamming“, also das Vollstopfen eines Bildes mit unpas­sen­den, aber häu­fig gesuch­ten Begriffen, einem Fotografen mitt­ler­wei­le eher scha­det als nützt. Andersrum könn­te die­ser Punkt auch „Qualität der Suchbegriffe“ genannt wer­den, denn je pas­sen­der die Suchbegriffe ver­ge­ben wer­den, des­to höher ist die­ser Wert.

Sortierung der Suchbegriffe:
Bei eini­gen Bildagenturen wie Fotolia, 123rf oder Alamy wer­den die Suchbegriffe nicht alpha­be­tisch sor­tiert, son­dern nach Relevanz. Fotolia sagt zum Beispiel, dass die ers­ten sie­ben Begriffe stär­ker bei der Suche berück­sich­tigt wer­den als die fol­gen­den Keywords. Das heißt, dass zwei Bilder mit den iden­ti­schen Suchbegriffen unter­schied­lich ange­zeigt wer­den kön­nen, je nach­dem, an wel­cher Stelle das Keyword in den Metadaten auf­taucht. Je wei­ter vor­ne das Wort steht, des­to höher ist die Relevanz für die Suche.

Ranking-Boost durch Ranking-Elemente:
Das ist etwas spe­ku­la­tiv, aber eini­ge Fotografen berich­ten immer wie­der von Einkommenssprüngen, wenn sie eine neue Rankingstufe bei bestimm­ten Bildagenturen geschafft haben. Bei Fotolia reicht die­ses Ranking bei­spiels­wei­se von Weiß über Bronze, Silber und Gold bis hin zu Diamant, aber auch Agenturen wie 123rf und ande­re haben unter­schied­lich aus­ge­stal­te­te Belohnungssysteme. Ich ver­mu­te jedoch, dass die­ser Faktor, wenn vor­han­den, eher gering ist und die beob­ach­te­ten Einkommenssteigerungen durch mehr Prozentpunkte bei den Umsätzen sowie klei­ne Verbesserungen bei ande­ren Faktoren wie der Ablehnungsquote, der Portfoliogröße, der Past Performance etc. erklär­bar sind.

Bildgröße:
Ebenfalls spe­ku­la­tiv ist die­ser Faktor, der besagt, dass Bilder mit mehr Megapixeln in der Suche bevor­zugt wer­den. Falls vor­han­den, hat die­ser Faktor sicher eben­falls nur einen mini­ma­len Einfluss, aber es wäre logisch, den Kunden die grö­ße­ren Bilder zuerst anzu­zei­gen, wenn genug Suchtreffer zur Auswahl ste­hen, weil er sich ärgern wür­de, wenn er ein gro­ßes Plakat dru­cken will, aber anfangs nur Bilder in gerin­ger Auflösung fän­de.

Bild-Kollektion:
Neben der „nor­ma­len“ Bildkollektion haben vie­le Bildagenturen noch zusätz­li­che ande­re Kollektionen, zum Beispiel eine Premium-Kollektion („Infinite“ bei Fotolia, „Offset“ bei Shutterstock“, „Signature“ bei iStock usw.) oder eine Smartphone-Collection wie „Fotolia Instant“. Für die­se Bilder sind meist eine bestimm­te Anzahl an Slots reser­viert, die zwi­schen die nor­ma­len Suchergebnisse gestreut wer­den. Als fik­ti­ves Beispiel: Wenn pro Suchergebnis-Seite 50 Bilder ange­zeigt wer­den, sind davon nur 40 Bilder für die nor­ma­le Kollektion reser­viert und 5 für die Premium-Kollektion und 5 für die Smartphone-Kollektion.

Lightbox-Menge:
Es könn­te sein, dass Bilder, die häu­fi­ger in Kunden-Lightboxen zur spä­te­ren Verwendung gespei­chert wur­den, als rele­van­ter ange­se­hen wer­den als ande­re Bilder, auch wenn sie noch nicht gekauft wur­den.

Bildpreis:
Um sowohl für die preis­emp­find­li­chen Kunden als auch die­je­ni­gen, die ger­ne mehr Geld für ein gutes Motiv aus­ge­ben, zufrie­den­zu­stel­len, könn­ten die Suchtreffer auch so gemischt wer­den, dass bei unter­schied­li­chen Bildpreisen von jeder Preiskategorie eine Auswahl dabei ist. Das wür­de ähn­lich wie bei den „Bild-Kollektionen“ funk­tio­nie­ren, wo der Effekt meist sicht­ba­rer ist.

Freigabe für Abonnements und ande­re Vertriebskanäle:
Neben „nor­ma­len“ Lizenzen ver­kau­fen Agenturen immer mehr Bilder also Abos, ver­kau­fen sie wei­ter über „Vertriebspartner“ oder mit „sen­si­ti­ven Lizenzen“. Als Vermutung liegt nahe, dass Bilder von Fotografen, die bei allem mit­spie­len, ein bes­se­res Ranking erhal­ten, als Bilder , die nur beschränkt ver­kauft oder ver­trie­ben wer­den kön­nen.

Was genau drin ist und wie das Mischungsverhältnis ist, das ist natür­lich ein Geschäftsgeheimnis. Auch je nach Bildagentur kann sich die Auswahl die­ser Faktoren und deren Gewichtung stark unter­schei­den. Auch inner­halb einer Agentur wird oft häu­fig an den Algorithmen geschraubt.

Was sagt ihr? Kennt ihr wei­te­re Faktoren, wel­che das Relevanz-Ranking beein­flu­ßen (könn­ten)?

Fotolia liest endlich Video-Metadaten aus

Es war das Ergebnis lan­ger „Lobby-Arbeit“: Fotolia liest nun end­lich auch Video-Metadaten aus.Fotolia 24-01-_2016_14-56-06Was für Fotos schon lan­ge gän­gi­ger Standard – bes­ser bekannt als IPTC-Daten – ist, fehlt in der Stockfotografie-Branche für Videos lei­der noch.

Dabei kön­nen Videos genau wie Fotos in Programmen wie zum Beispiel Adobe Bridge oder Lightroom ver­schlag­wor­tet wer­den, dar­über habe ich hier schon vor fünf Jahren geschrie­ben.

Damals konn­ten die­se Daten aber lei­der nur die Agenturen Pond5 und Revostock aus­le­sen. Letztere gibt es nicht mehr, dafür springt nun Fotolia in die Bresche.

Seit letz­ter Woche wer­den nun auch die Suchbegriffe und Bildtitel aus den Video-Metadaten ein­ge­le­sen, wenn die­se vor­her mit oben genann­ten Programmen (o.ä.) ein­ge­ge­ben wur­den. Das spart die Kopiererei aus Excel-Listen.

Als Hinweis: Die IPTC-Daten aus dem Feld „Beschreibung“ (und nicht „Titel“ lan­den bei Fotolia im Feld „Titel/Beschreibung“, was ich aber nicht so tra­gisch fin­de, da Shutterstock eben­falls die Beschreibung als Titel wünscht.

Nun bleibt nur noch dar­auf hin­zu­ar­bei­ten, dass auch Shutterstock die Video-Metadaten bald aus­le­sen wird…

Kostenlose Skripte zur Bearbeitung von vielen Metadaten in Adobe Bridge

Es gibt ver­schie­de­ne Wege für Stockfotografen, ihre Bilder mit Titel, Beschreibung und Suchbegriffen zu ver­se­hen. Einige – vor allem exklu­si­ve Fotografen – geben die­se Daten direkt auf der Agenturwebseite ein. Das ist nicht zu emp­feh­len und die betref­fen­den Fotografen mer­ken das spä­tes­tens, wenn sie die Exklusivität auf­ge­ben und meh­re­re Agenturen belie­fern wol­len.

In sol­chen Fällen ist es rat­sa­mer, IPTC-Daten zu ver­wen­den. Das ist ein Metadaten-Standard, den sehr vie­le Grafikprogramme unter­stüt­zen, bei dem Titel, Beschreibung und Suchbegriffe zusam­men mit dem bzw. im Bild selbst gespei­chert wer­den. So gut wie alle Bildagenturen lesen die­se Daten auto­ma­tisch aus. Wer sein Bild ein­mal beschrif­tet, spart bei der Belieferung meh­re­rer Agenturen viel Arbeit.

Die Vorteile und Nachteile von Adobe Bridge zum Verschlagworten

Mit wel­chem Programm Fotografen ihre Metadaten den Bildern hin­zu­fü­gen, ist Geschmackssache. Einige nut­zen ProStockMaster oder den Stock Photo Manager, ande­re Lightroom, ich nut­ze Adobe Bridge. Im Gegensatz zu Lightroom aus dem glei­chen Hause hat Bridge den unschätz­ba­ren Vorteil, dass die Sortierung der Suchbegriffe erhal­ten bleibt, wäh­rend Lightroom aktu­ell die Keywords auto­ma­tisch alpha­be­tisch sor­tiert.

Weil aber Agenturen wie Fotolia, Alamy oder Panthermedia den ers­ten Begriffen eine höhe­re Relevanz zuschrei­ben, ver­bes­sern sich mit rich­ti­ger Verschlagwortung – also nach Wichtigkeit, nicht nach Alphabet – die Verkaufschancen.

So hilf­reich Adobe Bridge auch ist, das Programm ist bei wei­tem nicht per­fekt. So fehlt zum Beispiel die Möglichkeit, bei vie­len Bildern auf ein­mal vor­han­de­ne Suchbegriffe zu löschen oder zu erset­zen. Wenn Bilder schon ver­schlag­wor­tet wur­den, gibt es auch kei­ne Möglichkeit, allen Bildern einen Suchbegriff hin­zu­zu­fü­gen, ohne die bis­he­ri­gen Wörter zu löschen.

Zwei Startskripte als Lösung

Glücklicherweise erlaubt Adobe Bridge die Verwendung von „Startskripten“, wel­che auch von Benutzern selbst erstellt wer­den kön­nen. Einige Webseite wie PS-Bridge-Scrips bie­ten eine Auswahl an nüz­li­chen Skripten an, wel­che die Arbeit mit Bridge noch mal deut­lich erleich­tern.

Für Stockfotografen, wel­che Adobe Bridge nut­zen, gibt es zwei Skripte, wel­che ein „Must-Have“ sind: „Replace Keyword“ sowie „Find Replace In Description“.

Quelle des ers­ten Tools ist die Webseite ps-scripts.com, wel­che lei­der seit Mai 2015 nicht mehr erreich­bar ist. Beim zwei­ten Tool fin­de ich nur den Link zur Zip-Datei, aber auf der Übersichtsseite von PS-Bridge-Scrips“ wird das Skript nicht mehr auf­ge­führt.

Deshalb stel­le ich die Skripte selbst zum Download zur Verfügung, um mehr Fotografen ihre Arbeit zu erleich­tern.

Hier kli­cken, um bei­de Skripte zusam­men in einer RAR-Datei (ca. 4 KB) her­un­ter­zu­la­den.

Rechtlicher Hinweis: Ich über­neh­me kei­ne Garantie oder Verantwortung für das kor­rek­te Funktionieren der Skripte oder even­tu­el­le Schäden, die durch die Verwendung ent­ste­hen könn­ten. Der Quelltext der Skripte kann ein­ge­se­hen wer­den, wenn die Dateien mit einem Texteditor geöff­net wer­den.

Installiert wer­den die Skripte ent­we­der, indem sie mit Bridge geöff­net wer­den (Öffnen mit…/Adobe Bridge), oder indem sie in den Ordner „Startup Scripts“ von Adobe Bridge kopiert wer­den. Bei mir lau­tet der vol­le Dateiname „C:/Users/Rob/AppData/Roaming/AdobeBridge CC/Startup Scripts“, das kann aber je nach Rechner-Konfiguration unter­schied­lich sein.

Die beiden neuen Startskripte
Die bei­den neu­en Startskripte am Ende der Liste

Nach einem Neustart von Adobe Bridge könnt ihr kon­trol­lie­ren, ob die Skripte gela­den wer­den, indem ihr unter „Bearbeiten/Voreinstellungen/Startskripte“ schaut, ob am Ende die bei­den Zeilen „Find Replace in Description“ und „replaceKeywords“ ste­hen. Das Häkchen am Anfang soll­te gesetzt wer­den, um die Skripte bei jedem Start von Bridge mit zu laden.

Wie funktionieren die beiden Skripte?

Das Skript „Replace Keywords“ erlaubt das Hinzufügen, Löschen oder Ersetzen von Suchbegriffen bei meh­re­ren Bildern auf ein­mal. Einfach die gewünsch­ten Bilder aus­wäh­len, mit der rech­ten Maustaste „“Add-Replace-Remove Keyword“ aus­wäh­len und die gewünsch­te Aktion aus­füh­ren. Das spär­li­che Menü ist da selbst­er­klä­rend. Wer ein Wort löschen will, gibt es bei „Replace“ ein, lässt aber das Feld „with“ frei.replace-keywords-skript

Hilfreich ist hier übri­gens auch der Stichwörter-Filter von Bridge, mit dem man sich alle Bilder im glei­chen Ordner anzei­gen las­sen kann, wel­che ein bestimm­tes Keyword ent­hal­ten.

Das ande­re Skript fin­det sich unter „Werkzeuge/Find and Replace“. Ebenfalls ein­fach die gewünsch­ten Bilder aus­wäh­len, das Menü auf­ru­fen und ein­ge­ben, was mit was ersetzt wer­den soll. Ein Häkchen bei „case sen­si­ti­ve“ ersetzt Wörter nur bei iden­ti­scher Groß-/Kleinschreibung, ansons­ten wird die­se igno­riert. Ein Häkchen bei „glo­bal“ ersetzt das Wort immer, wenn es in den Beschreibungen der mar­kier­ten Bildern vor­kommt, ansons­ten nur die ers­te Erwähnung.find-and-replace-script

Kleiner Hinweis: Das Skript funk­tio­niert lei­der nur bei dem IPTC-Feld „Description“, also der Beschreibung. Auf Wörter im Titel reagiert es nicht.

Warum sind die Skripte nützlich?

Ich habe die Skripte oft genutzt, um im Nachhinein Tippfehler in vie­len Suchbegriffen zu kor­ri­gie­ren, die sich durch unacht­sa­me Copy & Paste-Aktionen ein­ge­schli­chen haben. Wenn ich ein wich­ti­ges Keyword für eine bestimm­te Serie ver­ges­se, kann ich es bequem ein­fü­gen. Manchmal fällt mir auch eine bes­se­re Übersetzung für von mir ins eng­li­sche über­tra­ge­ne Suchbegriffe ein und ich ergän­ze oder erset­ze einen über­setz­ten Begriff.

Nutzt ihr auch eige­ne Startskripte für Adobe Bridge?
Wenn ja, wel­che und war­um?

Frag den Fotograf: Keywords alphabetisch sortieren mit Adobe Lightroom?

In letz­ter Zeit bin ich unbe­merkt dazu über­ge­gan­gen, Fragen an mich per Email eben­falls per Email zu beant­wor­ten.

Da das aber wie­der dazu führt, dass ich die glei­chen Fragen mehr­mals beant­wor­te, will ich die Rubrik „Frag den Fotograf“ wie­der ver­stärkt befül­len, um bei sich wie­der­ho­len­den Fragen auf die­ses „FAQ“ ver­lin­ken zu kön­nen.

Ein Fotograf schrieb mir heu­te:

Hallo Robert,

ich hät­te 2 Fragen zur Fotolia Verschlagwortung.

Fotolia for­dert ja eine Gewichtung der Suchbegriffe. (Die ers­ten 7 Wörter wären wohl die wich­tigs­ten.)

Beim Importieren oder auch spä­ter in Lightroom ver­ge­be­ne Stichwörter wer­den von die­sem – unab­hän­gig von der Reihenfolge ihrer Eingabe – pene­trant in eine alpha­be­ti­sche Reihenfolge sor­tiert und so in die IPTC-Daten geschrie­ben. Ich bin nicht in der Lage, die­se Sortierwut von LR aus­zu­schal­ten. Wie gehst Du mit die­sem Problem um?

Kann ich bei Fotolia mit ruhi­gem Gewissen mit Umlauten und „ß“ ver­schlag­wor­ten und spielt Groß-Klein-Schreibung eine Rolle?

Danke und vie­le Grüße
Frank“

Die ers­te Frage kann ich leicht, wenn auch für vie­le lei­der nicht zufrie­den­stel­lend, beant­wor­ten:

Beispiel (m)einer Verschlagwortung mit Adobe Bridge
Beispiel (m)einer Verschlagwortung mit Adobe Bridge

Adobe Lightroom erlaubt der­zeit lei­der kei­ne manu­el­le Sortierung der Suchbegriffe!
Diese wer­den immer alpha­be­tisch sor­tiert.
Das ist einer der Hauptgründe, wes­halb ich Lightroom nicht nut­ze, son­dern statt­des­sen das alt­be­währ­te Adobe Bridge benut­ze, um mei­ne Suchbegriffe den IPTC-Daten hin­zu­zu­fü­gen.

Im Rahmen der Vorstellung von Adobe Stock konn­te ich mich mit eini­gen Produktentwicklern von Adobe unter­hal­ten und habe zusam­men mit ande­ren Stockfotografen noch mal betont, wie wich­ti­ge die Sortiermöglichkeit von Suchbegriffen in Adobe Lightroom wäre. Vielleicht tut sich ja was.

Wer eben­falls dazu bei­tra­gen möch­te, kann in die­sem Feedback-Thread von Adobe eine Nachricht hin­ter­las­sen. Eine wei­te­re Möglichkeit wäre, die­sen Wunsch hier bei „Dear Adobe“ zu hin­ter­las­sen.

Die zwei­te Frage ist eben­falls leicht zu beant­wor­ten:
Wenn als Sprache „deutsch“ ein­ge­stellt ist, kommt die Bildagentur Fotolia* mit deut­schen Umlauten und dem „ß“ pro­blem­los klar, eher im Gegenteil füh­ren aus­ge­schrie­be­ne Umlaute wie „oe“ statt „ö“ zu weni­ger Suchergebnissen. Ich habe es mit „Störche“ vs. „Stoerche“ pro­biert, sowohl auf der deut­schen als auch us-amerikanischen Webseite von Fotolia.

Groß- und Kleinschreibung hin­ge­gen spielt mei­ner Erfahrung nach kei­ne Rolle, das könnt ihr eben­falls ein­fach selbst tes­ten, indem ihr Begriffe auf der Seite in bei­den Varianten ein­gebt.

Welches Programm nutzt ihr zum Eintragen eurer Metadaten?

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