Schlagwort-Archive: Metadaten

Zwickmühlen-​Falle: Neue „Abmahnungen“ durch Rafael Classen (RC Photostock) gegen Bildkäufer

Vor fünf Monaten hat­te ich im Blog vom Fotografen Rafael Classen berich­tet, der eine Art „Abmahnung“ an Käufer sei­ner Bilder ver­schickt hat­te. Damals ging es haupt­säch­lich um die „Social Media“-Nutzung sei­ner Bilder.

Im Laufe der letz­ten Monate haben mich vie­le Emails von eben­falls Betroffenen erreicht und die Vorwürfe von Herr Classen (bzw. RCPhotostock, RC-​Photo-​Stock oder RCfotostock) haben eini­ge zusätz­li­che Varianten erhal­ten. Deshalb heu­te ein Update in die­sem Fall.

Rafael Classen wirft Löschung von IPTC-​Daten vor

Zuerst fragt er, ob der Bildnutzer über­haupt eine Bildlizenz nach­wei­sen kann. Fehlt die­ser Nachweis, wirft er eine Urheberrechtsverletzung vor. Soweit nach­voll­zieh­bar, das mache ich ähn­lich (wenn auch deut­lich freundlicher).

Eine wei­te­re Beschwerdequelle des Herrn Classen ist dann aber, dass er bei Bildnutzern bemän­gelt, dass die­se sei­ne „IPTC“-Metadaten aus den Bildern gelöscht hät­ten, die eben­falls urhe­ber­recht­lich schutz­fä­hig sei­en, auch wenn sie am Bild oder im Impressum die von Bildagenturen gefor­der­te Urheberangabe ange­bracht haben:

Ich möch­te Sie noch bei­läu­fig in die­sem Zusammenhang auf­for­dern, mir eine ent­spre­chen­de Lizenz nach­zu­wei­sen, die Sie berech­tigt die urhe­ber­recht­lich geschütz­ten Schutzrechtshinweise der IPTC/​Metadaten (Kurzform für International Press Telecommunications Council Information Interchange Model), die in das Original Bildmaterial durch die Bildagentur imple­men­tiert wer­den zur Urheberrechtsidentifizierung zu löschen oder zu ent­fer­nen. Diese Metadaten wer­den ins­be­son­de­re für genaue­re Informationen und zur Indexierung der Stockmediums genutzt. Diese Daten kön­nen von jeder Person aus­ge­le­sen wer­den, der das Stockmedium zur Verfügung steht. Dies gilt auch dann, wenn die Bilddatei im Internet auf­ge­fun­den wird.“

Auszug aus Emails des Herrn Classen

Um die Empfänger sei­ner Emails zu ver­un­si­chern, wirft er mit Paragraphen nur so um sich:

Neben der Verletzung von § 95c UrhG bestand in jedem Fall auch eine unli­zen­zier­te Nutzung, die die Folgen des § 97 UrhG aus­löst. Die Nutzung mei­nes Werks ist nach den Lizenzbestimmungen von Fotolia/​Adobe nur dann zuläs­sig, wenn dies mit den hin­ter­leg­ten IPTC-​Metadaten erfolgt. Eine Nutzung ohne IPTC-​Metadaten wird aus­drück­lich in den Lizenzbestimmungen unter­sagt. Die Nutzung ohne die­se Daten ist daher schon des­halb eine unli­zen­zier­te Nutzung, die die Ansprüche aus § 97 UrhG aus­löst. Ob neben dem Verstoß gegen die Lizenzbedingungen auch noch ein Verstoß gegen § 95c UrhG vor­liegt, kann hier des­halb dahinstehen.“

Spannender Hinweis am Rande: Seit eini­ger Zeit lädt Herr Classen sei­ne Werke selbst bei Pinterest und Facebook hoch: Dort scheint es ihn über­haupt nicht zu stö­ren, dass kei­ne Metadaten in sei­nen Bildern vor­han­den sind und das, obwohl er sie selbst dort hoch­ge­la­den hat.

Übrigens ist mir bis­lang auch noch nicht bekannt, dass er einen Nachweis erbrin­gen konn­te, dass sei­ne Bilder bei Fotolia oder Adobe Stock über­haupt IPTC-​Daten von ihm ent­hal­ten hätten.

Rafael Classen wirft Bildnutzern Erwähnung von Adobe Stock/​Fotolia in den Quellenangaben vor

Nun wird es aber noch span­nen­der. Wenn die Bildnutzer wie von Adobe Stock gewünscht eine Namensnennung des Fotografen im Impressum o.ä. anbrin­gen, wel­che neben dem Fotografennamen den Agenturnamen ent­hält, beschwert sich Herr Classen eben­falls mit die­sem Argument:

Ich bie­te Ihnen eine Einigung an, durch die Sie einen Rechtsstreit ver­mei­den kön­nen. Teil des Vergleichs ist die Erteilung einer neu­en Lizenz für das streit­ge­gen­ständ­li­che Bild mit kor­rek­ten IPTC Daten ohne irre­füh­ren­de Verweise auf Adobe. Dieses neue Bild mit kor­rek­ten Angaben zur Bezugsquelle kön­nen Sie anstel­le des alten verwenden.

Richtig ist, dass Adobe die Zusammenarbeit mit mir am 03.09.2020 – aus­drück­lich ohne Angabe von Gründen – been­det hat. Leider schmückt sich Adobe trotz der grund­lo­sen Kündigung wei­ter­hin mit mei­nen Werken. Dies ist – wie durch mich bereits dar­ge­legt wur­de – ein kla­rer Verstoß gegen das UWG. Spätestens mit der Beendigung der Zusammenarbeit von Adobe mit mir hät­ten Sie nach der zitier­ten Rechtsprechung den Verweis auf Fotolia/​Adobe been­den müs­sen. Soweit die Lizenzbestimmungen von Fotolia/​Adobe einen Verweis auf Fotolia/​Adobe ein­for­dern, gleich­wohl Adobe sich dazu ent­schie­den hat, die Bilder dort nicht mehr zu ver­trei­ben, sind die­se gem. § 134 BGB unwirksam.“

Hier wird als neu­es Geschütz das Gesetz gegen den unlau­te­ren Wettbewerb (UWG) auf­ge­fah­ren. Wie die Bildnutzer hät­ten erfah­ren sol­len, dass Adobe die Zusammenarbeit mit Rafael Classen been­det hat, ist unklar. Bei den lan­gen, mit Drohungen gespick­ten Emails, die er raus­schickt, habe ich jeden­falls eine Ahnung, war­um die Bildagentur ihn raus­ge­schmis­sen haben könn­te. Auch Getty Images hat sich das Treiben des Herrn Classen nicht lan­ge mit ange­se­hen, und sein Portfolio bei iStock gelöscht.

Interessanterweise bie­tet er – gegen die Zahlung einer drei­stel­li­gen Summe – an, den Rechtsstreit zu ver­mei­den und das neue Bild mit „kor­rek­ten Angaben zur Bezugsquelle“ wei­ter zu ver­wen­den. Da stellt sich mir natür­lich die Frage, war­um die Bildagentur plötz­lich nicht mehr die kor­rek­te Bezugsquelle gewe­sen sein soll, nur weil sie ihn raus­ge­schmis­sen hat?

Hier wird nun auch die im Titel erwähn­te Zwickmühle erkenn­bar: Werden die IPTC-​Metadaten gelöscht, ist das Herr Classen nicht recht und er for­dert eine teu­re Nachlizenzierung. Bleiben die Metadaten intakt, ist ihm das auch nicht recht, weil da ja noch Fotolia oder Adobe Stock erwähnt wer­den. Verändern dür­fen die Bildnutzer die IPTC-​Daten aber auch nicht, weil die­se urhe­ber­recht­lich geschützt seien.

Rafael Classen deutet einen Hinweisbeschluss des LG Köln falsch

Am 12. März 2021, nur weni­ge Tage nach mei­nem ers­ten Blogartikel in die­sem Fall, platz­te Adobe Stock die Hutschnur und die Bildagentur stell­te beim Landgericht Köln den Antrag auf eine Einstweilige Verfügung gegen Herr Classen (Aktenzeichen 14 O 144/​21). Da ging es noch um die Vorwürfe des Herrn Classen, die Social-​Media-​Nutzung der Adobe-​Bilder sei unrecht­mä­ßig. Am 10. Mai 2021 gab es einen Hinweisbeschluss des Landgerichts, wel­cher dazu führ­te, dass Adobe den Antrag zurück­nahm, weil das Gericht Zweifel anmel­de­te an der für so einen Antrag not­wen­di­gen Dringlichkeit.

Es erging aus­drück­lich kei­ne Sachentscheidung in die­sem Fall, wes­halb sol­che Hinweisbeschlüsse in der Rechtswissenschaft wegen ihres häu­fig vor­läu­fi­gen und nicht ver­bind­li­chen Charakters für das Gericht nur in sel­te­nen Ausnahmefällen publi­ziert werden.

Herr Classen ver­schickt die­sen Beschluss jedoch ger­ne als PDF, dick mit sei­nem Wasserzeichen ver­se­hen, in der Hoffnung, dass eini­ge Email-​Empfänger sich von den juris­ti­schen Ausführungen beein­dru­cken lassen:

In die­sem Kontext über­sen­den wir Ihnen einen Hinweisbeschluss des LG Köln aus einem einst­wei­li­gen Verfügungsverfahren der Firma Adobe gegen mich in einer ande­ren aktu­el­len Sache. Die dor­ti­gen Feststellungen des Gerichts führ­ten dazu, dass Adobe in jener Sache die Rechtsverfolgung gegen mich auf­ge­ge­ben hat. Wir gehen davon aus, dass Adobe auch in die­sem Thema in glei­chem Umfang dane­ben liegt.“

Wie miss­ver­ständ­lich sol­che Ausführungen sein kön­nen, ist an die­ser nega­ti­ven Rezension auf Trustpilot zur Webseite rcphotostock.com (der neu­en Webseite von Rafael Classen) sichtbar:

Weil wir ein Bild vor drei Jahren bei Fotolia gekauft haben (heu­te Adobe Stock) schick­te uns Herr Classen vor knapp 3 Monaten eine „Berechtigungsanfrage“ für eine Relzenzierung. Nachdem der Adobe Support uns anwies nicht auf die emails von Herrn Classen zu reagie­ren, dach­ten wir die Sache sei erle­digt…. Falsch gedacht!!!

Nun müs­sen wir 1800 EURO für eine Abmahnung zah­len, für knapp 3 Jahre Nutzung bei Facebook nach einer MFM-​Liste für Social Media!!!

Aber die ganz gro­ße Überraschung kommt noch… nun 3 Monate spä­ter kommt Herr Classen mit einer Gerichtsentscheidung um die Ecke!!!

Ja, rich­tig gele­sen einer GERICHTSENTSCHEIDUNG!

Der gute hat wohl eine Entscheidung (wur­de als PDF-​mitgeschickt) des LG Kölns aus einem ver­fah­ren gegen Adobe und dar­in wird nun bestä­tigt, dass eine „Social Media“ Nutzung von Adobe Stock Fotos auf Facebook nicht erlaubt ist!“

Herr Classen löst in sei­nem Kommentar zur Bewertung den Fehler nicht auf, dass es kei­ne Gerichtsentscheidung gab, son­dern nur einen Hinweisbeschluss, der die Sachlage nicht prüft:

Dies wur­de ja wie bereits gericht­lich bestä­tigt, das LG Köln stellt sich hier ein­deu­tig hin­ter unse­re Rechtsansicht.“

Es gibt eini­ge Anzeichen, dass die „Bewertung“ vom „Dieter“ nur ein Fake ist (fri­scher Account, kaum ande­re Bewertungen etc.), dazu passt, dass die­ses geschil­der­te Horrorszenario und der falsch inter­pre­tier­te „Gerichtsbeschluss“ geeig­net sein könn­te, ande­re Mitleser zu ent­mu­ti­gen und lie­ber gleich Classen zu bezahlen.

Rafael Classen versucht Kommunikation mit Bildagenturen zu erschweren

Die Emails von Herr Classen sind, lang, teil­wei­se wirr, mit juris­ti­schen Fachbegriffen und Paragraphen gespickt, mit vie­len Links und fett­ge­druck­ten Markierungen etc. ver­se­hen. Immer dick mar­kiert, manch­mal sogar zusätz­lich rot mar­kiert ist bei ihm der Absatz am Ende einer Mail:

Beachten Sie bit­te auch, dass jede Absprache mit mir, ein­schließ­lich des Inhalts die­ser oder vor­her­ge­gan­ge­ner Nachrichten (ein­schließ­lich etwai­ger bei­gefüg­ter Dateien), ver­trau­lich sind und nicht an Dritte, ein­schließ­lich Firmen oder deren Rechtsvertretung wei­ter­ge­ge­ben, offen­ge­legt oder ver­viel­fäl­tigt wer­den sollten.“

Damit will er ver­mut­lich ver­hin­dern, dass Betroffene sei­ne Emails direkt an die Rechtsabteilung von Adobe Stock wei­ter­lei­ten, wie es Adobe selbst an meh­re­ren Stellen emp­fiehlt. Ist natür­lich para­dox, dass er sich über das Vorgehen von Adobe beschwert, aber nicht will, dass Adobe davon etwas mit­be­kommt. Aber viel­leicht hält es ja eini­ge Leute vom Kontakt mit ihrer Bildagentur ab.

Außerdem wirft er meh­re­ren Leuten einen „unzu­läs­si­gen Boykottaufruf und eine Verleitung zur Vereitelung von Straftaten vor“ (Betonung in sei­nem Original), wenn die­se in Blogartikeln oder Forumsbeiträgen den Tipp geben, sei­ne Bilder zu löschen, bevor er sei­ne Emails ver­schi­cken kann. Hier blitzt das juris­ti­sche Halbwissen her­vor, denn logi­scher­wei­se soll kei­ne Straftat ver­ei­telt wer­den, son­dern die Strafe selbst.

Fast schon put­zig ist da der Versuch, den oben genann­ten Hinweisbeschluss des LG Köln mit sei­ner „Urheberschaft“ zu versehen:

Mit der Löschungsaufforderung grei­fen [Sie] unmit­tel­bar und rechts­wid­rig in die Verwertung mei­ner Werke ein. Ich möch­te Sie noch­mal bei­läu­fig auf mei­ne Urheberschaft am ange­häng­ten Beschluss hin­wei­sen, der als Produkt bezeich­net und Markenrechtlich geschützt ist. Nicht das wir hier noch ande­re Ansprüche gel­tend machen müs­sen. Sie ver­sto­ßen hier gegen mein Persönlichkeitsrecht und das Geheimhaltungsinteresse, auch wenn Sie mit mir kei­ner­lei „Vertragliche“ Bindung haben.“ 

Dass Herr Classen bei die­ser Geschichte ein Geheimhaltungsinteresse hat, ist nahe­lie­gend. Auf der ande­ren Seite haben jedoch alle Bildkäufer, wel­che in der Vergangenheit Bilder von Herr Classen gekauft haben, ver­mut­lich ein gestei­ger­tes Interesse dar­an, zu erfah­ren, wie Herr Classen mit gut­gläu­bi­gen Bildnutzern kommuniziert.

Rafael Classen verschickt Abmahnung, weil er keine Abmahnungen verschicke

Das Beste habe ich mir für den Schluss auf­ge­ho­ben. Wer auf­merk­sam mit­ge­le­sen hat, wird bemerkt haben, dass ich in mei­nem ers­ten und in die­sem zwei­ten Artikel das Wort „Abmahnung“ in Anführungszeichen gesetzt habe.

Das habe ich des­halb gemacht, weil die Emails, mit denen Herr Classen an die Bildnutzer her­an­tritt, recht­lich gese­hen nur eine „Berechtigungsanfrage“ sind. Die Emails mit dem Wust an zitier­ten Paragraphen und juris­ti­schen Fachbegriffen sol­len wie eine „Abmahnung“ wir­ken, sind es aber nicht.

Es gibt jedoch eini­ge Empfänger der Emails, die das gleich als Abmahnung wahr­ge­nom­men haben, wes­halb die Allianz Deutscher Designer (AGD) in die­sem Blogbeitrag zum Fall den fol­gen­den Satz for­mu­lier­te: „Wir erhal­ten Hinweise, dass der Fotograf Rafael Classen Nutzungen sei­ner Fotos anwalt­lich abmah­nen lässt.“

Wegen die­sem Satz erhielt die AGD eine anwalt­li­che Abmahnung inklu­si­ve Aufforderung Abgabe einer Unterlassungserklärung von Rafael Classen, weil es falsch sei, dass er Nutzungen sei­ner Fotos abmah­nen las­se. In dem Zusammenhang lässt er vor­brin­gen, dass er ledig­lich im eige­nen Namen „Berechtigungsfragen“ ver­schi­cke, mit denen er um den Nachweis zur Berichtigung der erfolg­ten Nutzung bit­tet und sich die Möglichkeit einer schrift­li­chen Abmahnung offenhalte.

Die AGD sieht das anders, zumal Herr Classen mit den Schreiben wohl nicht bloß die Nutzungsberechtigung anfragt, son­dern bereits von einer „Rechtsverletzung“ spricht, ver­schie­de­ne Ansprüche („Nachlizenzierung“, Schadensersatz, Dokumentationskosten und Zinsen) gel­tend macht und mit der gericht­li­chen Durchsetzung sei­ner Ansprüche droht.

Die Zwickmühle geht hier nun in umge­kehr­ter Richtung auf: Stellt sich her­aus, dass Herr Classen auch anwalt­li­che „Abmahnungen“ für Bildnutzungen ver­an­lasst hat, dann dürf­te das für die AGD hilf­reich sein. Bewahrheitet sich dage­gen, dass es bis­lang bei den „Berechtigungsanfragen“ geblie­ben ist, ist das für die Mehrheit betrof­fe­ner Bildnutzer sicher­lich auch eine inter­es­san­te Information.

Disclaimer:
Ich befin­de mich wei­ter­hin in einem Rechtsstreit mit Herr Classen wegen Urheberrechtsverletzungen.



Google Images liest endlich (einige) IPTC-​Metadaten aus

Die Google Bildersuche ist für Fotografen schon lan­ge sowohl Fluch als auch Segen.
Zwar fin­den Bildsucher mit die­ser Funktion sehr schnell geeig­ne­te Bilder, aber lei­der sche­ren sie sich dabei oft einen Dreck um Nutzungsrechte oder gar Bezahlung. Darauf füh­ren eini­ge Bildagenturen sogar ihre sin­ken­den Umsätze zurück.

Ich hat­te erst heu­te ein Schreiben im Posteingang, nach­dem ich eine Webseite mit einem Bild von mir nach einer gül­ti­gen Nutzungslizenz gefragt hat, in dem sinn­ge­mäß stand: „Wir haben das Bild weder in böser Absicht und bar jeder Kenntnis, dass hier Nutzungsrechte bestehen, verwendet.“

Viele Leute, die Bilder ohne Lizenz benut­zen, bedie­nen sich bei Google Images, meist mit der Ausrede, dass ihnen nicht bewusst war, dass die­se ers­tens geschützt sind und zwei­tens ihnen der Urhebername nicht bekannt war.

Auf bei­de Einwände hat Google reagiert. Auf den ers­ten schon vor einer Weile, wes­halb nun unter der Detailansicht bei jedem Bild steht:

Bilder sind in der Regel urhe­ber­recht­lich geschützt.“

Seit kur­zem liest Google Images nun auch den Urheber aus den IPTC-​Daten aus und blen­det die­sen als „Bildnachweis“ ein. Klickt man dar­auf, erhält man so ein Pop-Up-Fenster:

Dieser Schritt von Google ist aus Fotografensicht sehr zu begrüßen!

Zwei wei­te­re Schritte lie­gen nun auf der Hand und soll­ten umge­setzt werden:
Erstens soll­te die ille­ga­le Praxis der Metadaten-​Löschung durch Social Media-​Seiten (Aktualisierung von 2016 hier) auf­hö­ren und zwei­tens soll­ten auch Bildagenturen bei ihren Vorschaubildern die IPTC-​Daten intakt las­sen. Beide Schritte wür­den dazu füh­ren, dass Google Images auch von die­sen Quellen die kor­rek­ten Urheberangaben anzei­gen kann.

Mehr zum Thema könnt ihr hier bei den Bildbeschaffern lesen.

Was sagt ihr zu die­ser Neuerung von Google? Findet ihr sie gut oder schlecht?

Fotolia liest endlich Video-​Metadaten aus

Es war das Ergebnis lan­ger „Lobby-​Arbeit“: Fotolia liest nun end­lich auch Video-​Metadaten aus.Fotolia 24-01-_2016_14-56-06Was für Fotos schon lan­ge gän­gi­ger Standard – bes­ser bekannt als IPTC-​Daten – ist, fehlt in der Stockfotografie-​Branche für Videos lei­der noch.

Dabei kön­nen Videos genau wie Fotos in Programmen wie zum Beispiel Adobe Bridge oder Lightroom ver­schlag­wor­tet wer­den, dar­über habe ich hier schon vor fünf Jahren geschrieben.

Damals konn­ten die­se Daten aber lei­der nur die Agenturen Pond5 und Revostock aus­le­sen. Letztere gibt es nicht mehr, dafür springt nun Fotolia in die Bresche.

Seit letz­ter Woche wer­den nun auch die Suchbegriffe und Bildtitel aus den Video-​Metadaten ein­ge­le­sen, wenn die­se vor­her mit oben genann­ten Programmen (o.ä.) ein­ge­ge­ben wur­den. Das spart die Kopiererei aus Excel-Listen.

Als Hinweis: Die IPTC-​Daten aus dem Feld „Beschreibung“ (und nicht „Titel“ lan­den bei Fotolia im Feld „Titel/​Beschreibung“, was ich aber nicht so tra­gisch fin­de, da Shutterstock eben­falls die Beschreibung als Titel wünscht.

Nun bleibt nur noch dar­auf hin­zu­ar­bei­ten, dass auch Shutterstock die Video-​Metadaten bald aus­le­sen wird…

Kostenlose Skripte zur Bearbeitung von vielen Metadaten in Adobe Bridge

Es gibt ver­schie­de­ne Wege für Stockfotografen, ihre Bilder mit Titel, Beschreibung und Suchbegriffen zu ver­se­hen. Einige – vor allem exklu­si­ve Fotografen – geben die­se Daten direkt auf der Agenturwebseite ein. Das ist nicht zu emp­feh­len und die betref­fen­den Fotografen mer­ken das spä­tes­tens, wenn sie die Exklusivität auf­ge­ben und meh­re­re Agenturen belie­fern wollen.

In sol­chen Fällen ist es rat­sa­mer, IPTC-​Daten zu ver­wen­den. Das ist ein Metadaten-Standard, den sehr vie­le Grafikprogramme unter­stüt­zen, bei dem Titel, Beschreibung und Suchbegriffe zusam­men mit dem bzw. im Bild selbst gespei­chert wer­den. So gut wie alle Bildagenturen lesen die­se Daten auto­ma­tisch aus. Wer sein Bild ein­mal beschrif­tet, spart bei der Belieferung meh­re­rer Agenturen viel Arbeit.

Die Vorteile und Nachteile von Adobe Bridge zum Verschlagworten

Mit wel­chem Programm Fotografen ihre Metadaten den Bildern hin­zu­fü­gen, ist Geschmackssache. Einige nut­zen ProStockMaster oder den Stock Photo Manager, ande­re Lightroom, ich nut­ze Adobe Bridge. Im Gegensatz zu Lightroom aus dem glei­chen Hause hat Bridge den unschätz­ba­ren Vorteil, dass die Sortierung der Suchbegriffe erhal­ten bleibt, wäh­rend Lightroom aktu­ell die Keywords auto­ma­tisch alpha­be­tisch sortiert.

Weil aber Agenturen wie Fotolia, Alamy oder Panthermedia den ers­ten Begriffen eine höhe­re Relevanz zuschrei­ben, ver­bes­sern sich mit rich­ti­ger Verschlagwortung – also nach Wichtigkeit, nicht nach Alphabet – die Verkaufschancen.

So hilf­reich Adobe Bridge auch ist, das Programm ist bei wei­tem nicht per­fekt. So fehlt zum Beispiel die Möglichkeit, bei vie­len Bildern auf ein­mal vor­han­de­ne Suchbegriffe zu löschen oder zu erset­zen. Wenn Bilder schon ver­schlag­wor­tet wur­den, gibt es auch kei­ne Möglichkeit, allen Bildern einen Suchbegriff hin­zu­zu­fü­gen, ohne die bis­he­ri­gen Wörter zu löschen.

Zwei Startskripte als Lösung

Glücklicherweise erlaubt Adobe Bridge die Verwendung von „Startskripten“, wel­che auch von Benutzern selbst erstellt wer­den kön­nen. Einige Webseite wie PS-​Bridge-​Scrips bie­ten eine Auswahl an nüz­li­chen Skripten an, wel­che die Arbeit mit Bridge noch mal deut­lich erleichtern.

Für Stockfotografen, wel­che Adobe Bridge nut­zen, gibt es zwei Skripte, wel­che ein „Must-​Have“ sind: „Replace Keyword“ sowie „Find Replace In Description“.

Quelle des ers­ten Tools ist die Webseite ps-scripts.com, wel­che lei­der seit Mai 2015 nicht mehr erreich­bar ist. Beim zwei­ten Tool fin­de ich nur den Link zur Zip-​Datei, aber auf der Übersichtsseite von PS-​Bridge-​Scrips“ wird das Skript nicht mehr aufgeführt.

Deshalb stel­le ich die Skripte selbst zum Download zur Verfügung, um mehr Fotografen ihre Arbeit zu erleichtern.

Hier kli­cken, um bei­de Skripte zusam­men in einer RAR-​Datei (ca. 4 KB) herunterzuladen.

Rechtlicher Hinweis: Ich über­neh­me kei­ne Garantie oder Verantwortung für das kor­rek­te Funktionieren der Skripte oder even­tu­el­le Schäden, die durch die Verwendung ent­ste­hen könn­ten. Der Quelltext der Skripte kann ein­ge­se­hen wer­den, wenn die Dateien mit einem Texteditor geöff­net werden.

Installiert wer­den die Skripte ent­we­der, indem sie mit Bridge geöff­net wer­den (Öffnen mit…/Adobe Bridge), oder indem sie in den Ordner „Startup Scripts“ von Adobe Bridge kopiert wer­den. Bei mir lau­tet der vol­le Dateiname „C:/Users/Rob/AppData/Roaming/AdobeBridge CC/​Startup Scripts“, das kann aber je nach Rechner-​Konfiguration unter­schied­lich sein.

Die beiden neuen Startskripte
Die bei­den neu­en Startskripte am Ende der Liste

Nach einem Neustart von Adobe Bridge könnt ihr kon­trol­lie­ren, ob die Skripte gela­den wer­den, indem ihr unter „Bearbeiten/​Voreinstellungen/​Startskripte“ schaut, ob am Ende die bei­den Zeilen „Find Replace in Description“ und „replaceKeywords“ ste­hen. Das Häkchen am Anfang soll­te gesetzt wer­den, um die Skripte bei jedem Start von Bridge mit zu laden.

Wie funktionieren die beiden Skripte?

Das Skript „Replace Keywords“ erlaubt das Hinzufügen, Löschen oder Ersetzen von Suchbegriffen bei meh­re­ren Bildern auf ein­mal. Einfach die gewünsch­ten Bilder aus­wäh­len, mit der rech­ten Maustaste „“Add-​Replace-​Remove Keyword“ aus­wäh­len und die gewünsch­te Aktion aus­füh­ren. Das spär­li­che Menü ist da selbst­er­klä­rend. Wer ein Wort löschen will, gibt es bei „Replace“ ein, lässt aber das Feld „with“ frei.replace-keywords-skript

Hilfreich ist hier übri­gens auch der Stichwörter-​Filter von Bridge, mit dem man sich alle Bilder im glei­chen Ordner anzei­gen las­sen kann, wel­che ein bestimm­tes Keyword enthalten.

Das ande­re Skript fin­det sich unter „Werkzeuge/​Find and Replace“. Ebenfalls ein­fach die gewünsch­ten Bilder aus­wäh­len, das Menü auf­ru­fen und ein­ge­ben, was mit was ersetzt wer­den soll. Ein Häkchen bei „case sen­si­ti­ve“ ersetzt Wörter nur bei iden­ti­scher Groß-​/​Kleinschreibung, ansons­ten wird die­se igno­riert. Ein Häkchen bei „glo­bal“ ersetzt das Wort immer, wenn es in den Beschreibungen der mar­kier­ten Bildern vor­kommt, ansons­ten nur die ers­te Erwähnung.find-and-replace-script

Kleiner Hinweis: Das Skript funk­tio­niert lei­der nur bei dem IPTC-​Feld „Description“, also der Beschreibung. Auf Wörter im Titel reagiert es nicht.

Warum sind die Skripte nützlich?

Ich habe die Skripte oft genutzt, um im Nachhinein Tippfehler in vie­len Suchbegriffen zu kor­ri­gie­ren, die sich durch unacht­sa­me Copy & Paste-​Aktionen ein­ge­schli­chen haben. Wenn ich ein wich­ti­ges Keyword für eine bestimm­te Serie ver­ges­se, kann ich es bequem ein­fü­gen. Manchmal fällt mir auch eine bes­se­re Übersetzung für von mir ins eng­li­sche über­tra­ge­ne Suchbegriffe ein und ich ergän­ze oder erset­ze einen über­setz­ten Begriff.

Nutzt ihr auch eige­ne Startskripte für Adobe Bridge?
Wenn ja, wel­che und warum?

Stock-​Videos: Metadaten, Keywords und die Suche

Auf der CEPIC-​Konferenz in Berlin habe ich vie­le net­te Leute (wieder-)getroffen und eini­ge Seminare angehört.

Neben dem span­nen­den Workshop zum Thema „Google Images“ mit geball­ter Rechtsanwalt-​Power fand ich vor allem  den Vortrag von Mary Forster lehr­reich, wel­che den klang­vol­len Jobtitel „Senior Director of Search Strategy for Getty Images“ trägt.

Basierend auf ihren Informationen möch­te ich mei­ne neu­en Erkenntnisse zusammenfassen:

Welche Arten von Video-​Käufern gibt es?

Mary unter­schei­det zwi­schen „Dokumentation, „Fernsehen, Film und Werbung“. Dokumentationen sol­len eine Geschichte erzäh­len, benut­zen auch ger­ne Archiv-​Material und kau­fen sowohl Videos als auch Fotos.

Im Fernsehen müs­sen die Videos auf jeden Fall mit Model- und Property Release sein, wenn not­wen­dig. Außerdem kauft das Fernsehen sehr ger­ne Videos von „Locations“ und Hintergründen, um eine neue Szene vor­zu­stel­len. Im Filmjargon hei­ßen die „Einspieler“ und bestehen meist aus Totalen der Umgebung. Die Videos selbst müs­sen immer 1080p bei 23,98 Bildern pro Sekunde (fps) sein.

Bei Filmen hängt die benö­tig­te Auflösung und Bildrate vom Regisseur ab. Grundsätzlich ist da die höchs­te Auflösung gewünscht, ger­ne bis 4K. Dazu müs­sen die Videodauer, die Auflösung und auch das Masterformat, in dem das Video auf­ge­nom­men wur­de, bekannt sein.

In der Werbung kom­men sie mit sehr spe­zi­el­len Motivwünschen. Stockvideos wer­den hier vor allem gekauft für Aufnahmen, die selbst gedreht zu teu­er wären und um Szenen mit kur­zen Sequenzen auszufüllen.

Startseite der Videosuche auf der Webseite von Getty Images
Startseite der Videosuche auf der Webseite von Getty Images

Wie suchen Video-Käufer?

Sie fan­gen meist mit der Eingabe eines gene­ri­schen Suchbegriffs an, weil sie gelernt haben, dass zu spe­zi­el­le Suchanfrage oft zu wenig oder kei­ne Ergebnisse brin­gen. Dann benut­zen sie Filter, um die Ergebnisse nach gewünsch­ter Auflösung, Komposition, Anzahl der Personen u.ä. ein­zu­schrän­ken. Danach schau­en sie sich eini­ge Ergebnisse genau­er an. Ist das Gesuchte nicht dabei gibt es vier Möglichkeiten: Sie kli­cken auf ein Video, um mehr Details sehen, sie kon­tak­tie­ren einen Kundenberater für Hilfe, sie ver­fei­nern ihren ursprüng­li­chen Suchbegriff oder sie suchen bei einer ande­ren Agentur weiter.

Welche Video-​Metadaten sind wichtig?

Grundsätzlich las­sen sich zwei Arten von Metadaten unter­schei­den: Informationen über die Datei (Auflösung, Cliplänge, …) und Infos über die gezeig­ten Motive (Leute, Orte, Kameratechnik, etc.).

Es gibt etli­che Metadaten wie Urheber, Titel, Datum etc., die Videos mit Fotos gemein­sam haben. Zusätzlich gibt es aber noch ande­re. Die Länge des Videos, die Geschwindigkeit (Echtzeit, Zeitraffer, Zeitlupe), ob mit oder ohne Ton, in wel­chem Format mit wel­cher Bildrate und in wel­cher Auflösung das Video auf­ge­nom­men wur­de und ob es Interlaced oder Progressive ist.

Neben den Aufnahme-​Infos ist auch noch rele­vant, in wel­chem Format das fer­ti­ge Video abge­lie­fert wur­de, weil sich Medienformat, Auflösung, Bildrate und so wei­ter dabei ändern können.

Welche Video-​Metadaten inter­es­sie­ren Käufer am meisten?

Basierend auf Interviews mit Video-​Käufern ist die wich­tigs­te Information die Auflösung, also ob das Video HD oder nur SD ist. Noch bes­ser wäre eine noch fei­ne­re Aufteilung, z.B. in 480p, 720p, 1080p usw. Gleich danach fol­gen die Bildrate und die Videolänge.

Mary plä­diert hier für viel­fäl­ti­ge Filtermöglichkeiten von Agenturseite aus, weil die Käufer die­se Informationen so schnell wie mög­lich ver­füg­bar haben wol­len. Für uns Videografen ist die­se Information wich­tig, damit wir min­des­tens die Auflösung (z.B. 1920x1080) mit als Keyword in die Metadaten auf­neh­men, wenn wir mehr Videos ver­kau­fen wollen.

Danach fol­gen im Interesse der Bildkäufer Informationen zur Kamerabewegung und zum Betrachterstandpunkt (POV), zur Aufnahmegeschwindigkeit, dem Seitenverhältnis und dem Originalformat.

Tipps zur Verschlagwortung

Generell gel­ten bei Video die glei­chen Hinweise für gute Suchbegriffe wie für Fotos. Darüber hin­aus ist bei Video neben der Auflösung eine genaue Angabe der benutz­ten Filmtechnik (loo­p­a­ble, Zoom, Schwenk, …) und Komposition nütz­lich (Vogelperspektive, Halbtotale, …). Auch eine gro­be Angabe der Videolänge (kür­zer als 10 Sekunden, län­ger als 10 Sekunden) wird ger­ne gese­hen, ist aber sicher auch eine Eigenheit für Gettys Kontrolliertes Vokabular.

Probleme berei­ten der­zeit noch län­ge­re Videos mit vie­len ver­schie­de­nen Themenbereichen. Es ist zwar tech­nisch mög­lich, Suchbegriffe auf einen bestimm­ten Zeitraum im Video ein­zu­gren­zen, aber die­sen Aufwand will Getty Images momen­tan nicht leisten.

Die Top 10 der Video-​Suchbegriffe 2013

Im Bereich „Creative und kom­bi­niert“ waren die belieb­tes­ten Suchbegriffe letz­tes Jahr:

  1. Sonnenaufgang
  2. New York City
  3. Wolken
  4. Feuerwerk
  5. Konzert
  6. Fußball
  7. Strand
  8. Familie
  9. Mode
  10. Hund

Damit gleicht die Liste sehr einer ähn­li­chen Analyse von mir. Die belieb­tes­ten Keywords für Fotos waren laut Mary übri­gens ähnlich.

Nur im Bereich „Editorial“ sahen die Top-​Suchen so aus:

  1. Jennifer Lawrence
  2. Tom Hiddleston
  3. Cannes
  4. One Direction
  5. Selena Gomez
  6. Kate Middleton
  7. Justin Bieber
  8. Tylor Swift
  9. Justin Bieber (fragt mich nicht, war­um der Typ dop­pelt auftaucht…)
  10. Rihanna

So, ich geh mal kurz Prominente googlen…

Bei den Suchbegriffen, sor­tiert nach video-​spezifischen Begriffen lag „Zeitraffer“ mit Abstand vor­ne und beleg­te den 33. Platz aller Suchbegriffe des letz­ten Jahres. „Zeitlupe“ lag auf Platz 170. Begriffe wie „Lockdown“ (5059), „Rack Focus“ (9564) und „loo­p­a­ble“ (12.145) fol­gen weit abgeschlagen.

Es gab auch noch eine Aufschlüsselung nach den belieb­tes­ten Kategorien zu sehen und wie sich die­se im Bereich Foto und Video unter­schie­den. Das wür­de hier jetzt zu weit füh­ren, des­halb nur kurz: Landschaften und Orte ver­kau­fen sich als Videos im Creative-​Bereich etwas bes­ser, im redak­tio­nel­len Bereich fällt ca. die Hälfte der Suchanfragen in die „Prominente“-Kategorie.

Falls ihr Videos kauft: Wie sucht ihr und was ist euch dabei beson­ders wichtig?