14 Tools zum Upload zu verschiedenen Bildagenturen

Schon oft habe ich die Frage gelesen: „Gibt es ein Programm, mit dem man seine Bilder zu vielen Agenturen gleichzeitig schicken kann?“ Idealerweise auch noch mit Statistik-Auswertung, Verschlagwortung, Fotoverwaltung und so weiter.

Solche Programme gibt es und ich habe auch einige ausprobiert. Jedoch erlaubt es mir meine Zeit nicht, jedes Programm so ausführlich zu testen, wie ich es für eine Rezension in meinem Blog erforderlich halte.

Deswegen habe ich mich bisher davor gescheut, diese Software oder Tools vorzustellen, denn mein Anspruch ist es, verlässliche Informationen in meinem Blog zu liefern, denen ich vertrauen könnt. Deshalb weise ich ausdrücklich hin, dass die Werkzeuge, die ich gleich vorstellen werde, fast alle nicht ausführlich von mir getestet wurden.

picworkflow*

picworkflow

Preis: kostenlos, Funktionen aber auf Credit-Basis, 100 Credits pro Monat kostenlos (Upload pro Bild/Agentur z.B. 1 Cent)
Plattform: browserbasiert, daher für PC, Mac, Linux
Dateien: Fotos, Vektoren, Videos (experimentell)
Hauptfunktionen: Verschlagwortung, Multi-Upload, Retusche, Kategorien, Online-Storage

Picworkflow wird von dem Fotografen und Programmierer Bob Davies betrieben und wird von einigen namenhaften Größen im Microstock-Bereich benutzt, weil der Workflow und die Funktionen stark an Stockfotografen angepasst sind.

picworkflow-backend
Einblick in einen Teil des Backends von picworkflow

Das Tool kann – gegen Bezahlung – Bilder in englisch verschlagworten und mit Titeln sowie Beschreibung versehen. Der Upload an ca. 35 Agenturen wird unterstützt sowie allen weiteren, welche einen FTP-Zugang haben.

Ganz nützlich ist auch, dass das Tool die Kategorien bei Bildagenturen mit auswählen kann, wenn dafür ein zusätzliches kostenloses Browser-Plugin installiert wird.

StockSubmitter

stocksubmitter-page
Preis: kostenlos bis 33 Dateien pro Monat/Agentur, danach je nach Menge ca. 10-40 Euro pro Monat
Plattform: PC, Mac-Version in Arbeit
Dateien: Fotos, Vektoren, Videos, Audio
Hauptfunktionen: Multi-Upload, Kategorien, Release-Zuordnung, Indexierung auf Agenturseiten

Hinter StockSubmitter stecken als Gründer der russische 3D-Modeller Konstantin Yermolayev und sein Programmierer Dmitry Budnikov zusammen mit ihrem Team. Die Hauptidee ist, dass der komplette Uploadprozess in der Software stattfinden kann, ohne danach noch auf den Agenturwebseiten etwas anklicken zu müssen.

screenshot stocksubmitter
Auf den ersten Blick wirkt das Programm relativ überladen und es braucht etwas Zeit, um sich damit zurechtzufinden. Zwei Tutorials auf englisch, die einen ersten Überblick geben, finden sich hier und hier. Im zweiten Tutorial werden auch einige nützliche Keyword-Tools erklärt. Interessante Besonderheit: StockSubmitter unterstützt den Upload zu Alamy und iStock, obwohl diese keinen FTP-Zugang anbieten.

Octopus Microstock

octopus-microstock-logo
Preis: kostenlos für 20 Bilder pro Agentur, mehr Bilder kosten je nach Menge 9-19 USD pro Monat
Plattform: für PC
Dateien: Fotos, Vektoren
Hauptfunktionen: Multi-Upload, Kategorien, Release-Zuordnung, Indexierung auf Agenturseiten

screenshot-octopus
Ebenfalls aus Russland kommt diese Software, welche StockSubmitter ähnlich ist. Auch hier ist das Programm darauf angelegt, bei 22 Bildagenturen den kompletten Upload-Prozess in der Software steuern zu können, ohne die Agenturseite besuchen zu müssen. Weitere Agenturen werden via FTP unterstützt. Auch hier ist die Bedienung durch den Funktionsumfang etwas gewöhnungsbedürftig, auf den ersten Blick jedoch nicht ganz so komplex wie bei StockSubmitter.

Lightburner

Preis: ein Testmonat kostenlos, danach ca. 10-50 USD pro Monat je nach Menge der Dateien
Plattform: browserbasiert, daher für PC, Mac, Linux
Dateien: Fotos, Vektoren
Hauptfunktionen: Multi-Upload, Keyword-Übersetzung

lightburner-homepage
Lightburner wird von der kleinen israelischen Software-Firma Pixamba produziert, welche schon 2006 die Software ProStockMaster (siehe unten) ins Leben rief. Es war bis 2013 kostenlos, dann wurde der Dienst in einen Bezahlservice umgewandelt. Dafür wurde die kostenpflichtige Software ProStockMaster kostenfrei gemacht.

ProStockMaster

Preis: kostenlos, aber nur in Verbindung mit kostenpflichtigem Lightburner-Account
Plattform: für PC und Mac
Dateien: Fotos, Vektoren
Hauptfunktionen: Keyword-Vorschläge und -Übersetzung, Foto-Verwaltung, Multi-Upload

prostockmaster

ProStockMaster ist die mittlerweile kostenlose Desktop-Erweiterung für den bezahlten Dienst Lightburner und kann nur in Kombination mit einem Lightburner-Account genutzt werden. Mit dem Tool können die eigenen Stockfotos verwaltet, verschlagwortet, übersetzt und auch an verschiedene Agenturen (mittels Lightburner) gleichzeitig hochgeladen werden.

Stock Photo Manager

Preis: bis 3 Agenturen und 200 Fotos kostenlos, danach je nach Menge der Fotos und Agenturen von ca. 58 bis 213 Euro
Plattform: für PC, Mac und Linux
Dateien: Fotos, Vektoren
Hauptfunktionen: Keyword- und Foto-Verwaltung, Multi-Upload, Release-Verwaltung, Deepmeta-Import

stock-photo-manager-screenshot1_large
Der deutsche Softwareingenieur und Fotograf Frank Merfort hat den Stock Photo Manager kreiert. Die Stärke liegt in der Verwaltung und Sortierung von Suchbegriffen (auch mehrsprachig). Das Programm ist im Laufe der Zeit relativ umfangreich geworden, der Nutzer Ralf Eckert hat deswegen eine ausführliche Anleitung als PDF hier kostenfrei bereitgestellt.

GO Stock

Preis: kostenlos
Plattform: für PC und Mac (mit Java 6)
Dateien: alle Dateitypen
Hauptfunktionen: Multi-Upload

gostockGO Stock ist ein kleines Java-Tool, welches relativ simpel ist: Bilder können per Drag & Drop zu GO Stock gezogen werden und werden dann automatisch an alle Bildagenturen (außer iStock und Veer) hochgeladen, für welche die Zugangsdaten im Tool lokal hinterlegt wurden. Im Grunde ist es also ein sehr bequemer FTP-Uploader, der jedoch wirklich nur die Zeit spart, die man gebraucht hätte, um im FTP-Programm nacheinander die Bilder in die verschiedenen Agenturen zu ziehen.

Stockuploader

stockuploader-logo
Preis: kostenlos nach Registrierung
Plattform: für PC und Mac
Dateien: alle Dateitypen
Hauptfunktionen: Multi-Upload, Keyword-Tool

screenshot-stockuploader
Ähnlich wie GO Stock funktioniert der Stockuploader. Die Hauptfunktion ist der FTP-Upload an mehrere Agenturen, der wichtige Unterschied ist jedoch, dass bei ausreichender Bandbreite mehrere Upload-Slots gleichzeitig gestartet werden, sodaß langsame FTP-Verbindungen auf Seiten einer Agentur kein Nadelöhr mehr darstellen. Die Möglichkeiten des Verschlagwortung-Tools werden hier in englisch beschrieben.

Easy Stock

Preis: 34 Euro
Plattform: für Mac
Dateien: alle Dateitypen
Hauptfunktionen: Multi-Upload

screenshot EasyStock
Easy Stock ist ein Produkt des italienischen Multimedia-Designers Fulvio Massini, die im Grunde ähnlich wie GO Stock oder Stockuploader funktioniert. Bilder können per FTP an mehrere Agenturen geschickt werden, vorher wird angezeigt, ob eventuell Metadaten fehlen und ob die Mindestgröße erfüllt ist. Der Entwickler hat ein ca. 35. minütiges Video-Tutorial bei Udemy veröffentlicht, in dem der Umgang mit dem Programm erklärt wird.

KeyStocker

Preis: Credit-basiert, ein Credit kostet 1 Euro
Plattform: browserbasiert, daher für PC, Mac, Linux
Dateien: Videos
Hauptfunktionen: Multi-Upload, Keywording-Service

keystocker-webseite
Der deutsche Videofilmer Georg Votteler suchte etwas wie den Dienst picworkflow, nur eben für Videos, weil dort die Unterstützung nur rudimentär ist. Deshalb entwickelte er kurzerhand Keystocker, welches sich stark den den Bedürfnissen professioneller Stock-Videografen ausrichtet. Der Dienst bietet einen Verschlagwortungsservice für Videos mit CSV-Export-Möglichkeit, kann Videos für die Agentur VideoHive konvertieren und vor allem werden die Videos deutlich schneller an die Agenturen geschickt als beim Einzel-Upload vom heimischen Rechner.

Mymicrostockupload.com

Preis: Credit-basiert, ein Credit kostet einen US-Cent, ein Bild verbraucht 1 Credit.
Plattform: browserbasiert, daher für PC, Mac, Linux
Dateien: Fotos
Hauptfunktionen: Multi-Upload

mymicrostockuploads-screenshot
Ziemlich neu ist der Dienst vom Deutschen Thomas John. Hier wird in Credits bezahlt, wobei ein Credit 1 US-Cent kostet. Hauptfunktion ist das Hochladen auf den Server von Mymicrostockupload.com, von wo die Bilder an die gewünschten Agenturen verteilt werden.

Stock Photo Express

Preis: 7 Dateien pro Woche kostenlos, ansonsten 37 USD
Plattform: für PC
Dateien: alle Dateitypen
Hauptfunktionen: Multi-Upload, Keyword-Tool

StockPhotoExpress-websiteDie Hauptfunktion hier ist ebenfalls der Multi-Upload, ich vermute jedoch wegen der Nennung einiger mittlerweile geschlossener Agenturen in den Screenshots auf der Webseite, dass das Programm schon seit Jahren nicht mehr aktualisiert wurde.

StockSender

Preis: kostenlos
Plattform: Dropbox-App
Dateien: alle Dateitypen
Hauptfunktionen: Multi-Upload

stocksender-screenshot
Die türkische Fotografin Sebnem Köken steht hinter StockSender. Das Tool verfolgt einen interessanten anderen Ansatz. Hier werden die Bilder einfach in einen Dropbox-Ordner* hochgeladen und dann durch StockSender als Dropbox-App mit einem Klick auf der StockSender-Webseite per FTP an die gewünschten Agenturen hochgeladen. Leider müssen dafür die FTP-Zugangsdaten als Textdatei in der Dropbox gespeichert werden und sie werden an die StockSender-App übertragen.

Eigener FTP-Server

Preis: Hosting-Preis für einen Server
Plattform: PC, Mac, Linux
Dateien: alle Dateitypen
Hauptfunktionen: Multi-Upload, je nach Programmierkenntnissen auch mehr

Wer etwas programmieren kann, kann sich auch selbst einen „Multi-Uploader“ mittels einem eigenen FTP-Server basteln. Wie genau das geht, steht hier in diesem Gastartikel von Marco Schwarz.

Die Vorteile und Nachteile dieser Tools

Die Tools lassen sich in zwei Gruppen unterteilen. Zum einen sind da die Desktop-Programme, welche auf dem heimischen Rechner installiert werden. Hier werden die sensiblen Daten wie Passwörter und Nutzernamen bei den Agenturen meist nur lokal gespeichert. Dafür wird in der Regel keine Bandbreite oder Zeit beim Upload gespart, wenn alle Bilder nacheinander über die heimische Internetleitung hochgeladen werden.

Im Gegensatz dazu gibt es Online-Services, wo die Daten nur ein Mal hochgeladen werden und von dort aus an alle gewünschten Agenturen verteilt werden. Das geht wegen besserer Server-Anbindung in der Regel deutlich schneller, kostet aber Geld und erfordert Vertrauen in die Entwickler der Tools, dass sie ihre Seite gut genug gegen Angriffe auf Passwörter und Benutzerdaten absichern.

Auch die Preismodelle unterscheiden sich. Einige Programme kosten eine einmalige Gebühr, andere erfordern ein monatlichen Abo und andere rechnen nur pro verschickter Datei ab.

Jedes der vorgestellten Tools bietet den Multi-Upload an, also dass die Bilder an alle Agenturen mit einem Klick geschickt werden, mit der Einschränkung bei den meisten Desktop-Programmen, dass damit meist keine Zeit und Bandbreite gespart werden. Viele Programme bieten auch rudimentäre oder umfangreichere Statistik-Auswertungen der Agentur-Umsätze, aber da habe ich die Erfahrung machen müssen, dass die Programme mit meinen Datenmengen oft Probleme haben. Außerdem empfehle ich als Statistik-Dienst Stock Performer, weil die Daten dort erstens genau und zweitens übersichtlich und aussagekräftig dargestellt werden.

Viele der Tools bieten auch eine Tools zur Erstellung oder Bearbeitung der Suchbegriffe an, hier ist für mich jedoch wichtig, dass die Begriffe nicht alphabetisch sortiert werden, was die Auswahl wieder reduziert.

Alles steht und fällt mit dem Programmierer

Ich war bei der Recherche erstaunt, wie viele verschiedene Tools es für diesen doch eher kleinen Markt gibt. Hinter fast allen Tools steht jedoch in der Regel eine einzige Person, auch wenn diese sich manchmal den Mantel einer Firma umhängt. Das bedeutet für die Nutzer, dass sie auf das technische Können und das Durchhaltevermögen dieser Person angewiesen sind, wenn sie den Dienst auch in Zukunft nutzen wollen.

Es gab in der Vergangenheit schon einige ähnliche Dienste wie iSyndica oder CushyStock, die jedoch nicht mehr verfügbar sind, weil der Programmierer nicht genug Umsatz mit dem Tool gemacht hat, dass sich eine Weiterentwicklung lohnen würde. Durch die ständigen Webseiten-Änderungen bei den Bildagenturen ist das aber eine Grundvoraussetzung für das Funktionieren der Upload-Tools.

In der Praxis konzentrieren sich die größeren Microstock-Fotografen bisher auf die Dienste picworklow, StockSubmitter oder Lightburner. Hier ist durch die größere Nutzerbasis auch die Wahrscheinlichkeit für ein Überleben der Tools höher. Wer auf den Preis achten muss oder ganz spezielle Funktionen sucht, kann jedoch auch bei den kleineren Tools fündig werden.

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
Welchen Dienst nutzt ihr und warum?

* Affiliate

22 Gedanken zu „14 Tools zum Upload zu verschiedenen Bildagenturen“

  1. Sehr schöne Zusammenstellung, Danke. Was mich noch interessieren würde, ist wie ihr es mit der Verschlagwortung bei solchen Paket-Uploads handhabt, wenn ihr in den Agenturen unterschiedliche Sprachen verwendet. Ich verschlagworte z.b. bei Panther, Fotolia und Zoonar in Deutsch, bei Shutter und Dreamstime in englisch – kann man das mit den Tools auch lösen?

  2. @Elisabeth/Robert: Einige habe ich getestet, am intensivsten Picworkflow, aber regelmäßig nutzen tue ich aktuell keines davon.
    Einer der Hauptgründe ist eben, dass ich ebenfalls zweisprachig verschlagworte und somit mit diesen Tools trotzdem alles doppelt machen müsste.

  3. Danke für die schöne Übersicht.

    Ich nutze seit einiger Zeit den Stock Photo Manager von Frank Merfort. Die Eingewöhnungszeit ist zwar enorm groß und die Menüführung nicht immer schlüssig, aber so langsam steige ich da inzwischen durch.

    Was ich an dieser Lösung gut finde ist, dass ich nur einmalig zahlen muss und keine teuren Abos abschliesse. So habe ich die Kosten überschaubar im Griff.

    Zudem reagiert Frank Merfort sehr schnell, wenn einem Fehler auffallen und – was ich sehr positiv empfinde – man bekommt immer ein Feedback von ihm.

    Leider haben alle Vorgestellten Lösungen (soweit ich das gesehen habe) einen Nachteil: man muss trotzdem auf die Webseite (z.B. bei Fotolia) in den extrem langatmigen Freischaltungsprozess, damit die Bilder überhaupt erst mal übernommen werden können. Aber das wird anders nicht machbar sein.

  4. @Robert Das wäre schön, aber leider verfolgt StockSubmitter auch das Modell, dass man einen monatlichen Beitrag zahlen muss, wenn man mehr als die freien 33 Bilder pro Monat hochladen möchte.

    Da muss man dann selbst schauen, ob man damit leben kann.

  5. @Ralf: Klar, dass muss jeder selbst entscheiden, was sich für ihn am meisten lohnt vom Verhältnis Geld/Zeitersparnis. Wollte nur erwähnt haben, dass es eben geht.

  6. Danke für die Übersicht. Ich benutze bis jetzt keines dieser Tools.
    Den -Mymicrostockupload- was für ein grauslicher Name. Denn werde ich vielleicht mal testen.
    Was mir da gefällt ist,
    >dass das Ding scheinbar nicht überladen ist.
    > keine Installation, da Webbasiert.
    > gerade noch leistbarer multi upload.
    Bei -mymicrostockupload- wären das bei 1000 Bildern im Jahr etwa 1000 Credits, oder $100. Das wäre gerade noch am oberen Limit, was ich dafür auszugeben zu bereit wäre.

    Ein weiteres Tool möchte ich hier auch noch anbringen. Ist jetzt nicht direkt als Microstock Uploader gedacht. Hat aber eine sehr schnelle Verschlagwortung und FTP integriert. – Photo Mechanik von camera bits. Kann auch am mac verwendet werden und braucht kein Java.
    Kostet $150 und ist zur Verschlagwortung und FTP Upload sehr zu empfehlen.

  7. Danke für die Zusammenstellung. Bis jetzt habe ich mich mit solchen Programmen nicht beschäftigt. Aber gerade für Videos könnten die sehr interessant sein.

  8. Moin,
    Danke für die gute Übersicht.

    Ich suche schon seit ner ganze Weile nach ner guten Möglichkeit die Verschlagwortung kostengünstig abzugeben.

    Bei PicWorkflow geht das mittlerweile.
    Aber wie gut ist das?
    Gibt es gute alternativen?

  9. @Jonas: Es gibt auch etliche andere Anbieter, welche Verschlagwortungsdienstleistungen anbieten. In diesem Artikel ging es jedoch um die Upload-Dienstleister, für die Verschlagwortung müsste ich ggf. mal einen eigenen Artikel machen.

  10. Hallo miteinander,

    dazu noch ein paar Ergänzungen von meiner Seite. Der Stock Photo Manager lädt Fotos immer in der Sprache zu einer Agentur hoch, die diese benötigt. Dazu müssen natürlich alle benötigten Stichwörter in den entsprechenden Übersetzungen eingepflegt werden. Das muss aber nur einmal gemacht werden und dann werden die Stichwörter automatisch übersetzt. Das war für mich auch der ursprüngliche Hauptgrund, dieses Programm zu entwickeln.

    Das Programm bietet auch die Möglichkeit, die Fotos über einen eigenen Webserver hochzuladen. Dadurch werden die Fotos beim Upload nur einmal über die eigene – in der Regel eher langsame – Internetverbindung hochgeladen und anschließend vom Webserver weiterverteilt, was dann deutlich schneller geht. Das geschieht nach einmaliger Einrichtung vollautomatisch.

    Das automatische „Besuchen“ der Agentur-Webseiten nach dem Upload zum Freischalten der Bilder möchte ich irgendwann auch mal implementieren, um noch mehr Arbeit für den Fotografen zu sparen. Allerdings wäre es viel sinnvoller, wenn die Agenturen hier selbst wohldefinierte Schnittstellen für solche Programme wie den Stock Photo Manager zur Verfügung stellen würden. Das wäre für alle Beteiligten von Vorteil:

    – die Agenturen kämen sehr einfach an noch mehr Fotos, da der zusätzliche Aufwand für den Fotografen, weitere Agenturen zu beliefern, fast gegen Null gehen würde
    – die Fotografen hätten wesentlich weniger Arbeit mit dem ganzen Upload-Prozess
    – und auch für mich als Programmierer wären klare Schnittstellen sehr viel einfacher zu implementieren und vor allem zu pflegen, denn immer wenn eine Agentur ihre Webseiten ändert, müsste ich sonst das Programm anpassen. Das ist jetzt schon sehr arbeitsintensiv.

    Ich habe auch schon Agenturen daraufhin angesprochen, ob sie da mit mir zusammenarbeiten möchten, habe aber nicht mal eine Antwort erhalten.

    Gruß Frank

  11. Hallo zusammen,

    leider ist die Website, von der das Handbuch zum Stock Photo Manager herauntergeladen werden konnte, offline.
    Kann mir vielleicht jemand das PDF zusenden? Googeln hat nichts gebracht.

    VG Ralf

  12. @Robert Kühne: Wenn du diese Multilanguage Lösung benötigst, könnte ich sie bei mir gerne einbauen. Du kannst dir meine Lösung mymicrostockupload.de gerne anschauen und kostenlos testen. Ich bin auch jederzeit unter erreichbar .-)

    @Robert Kneschke: Erst einmal vielen Dank, dass du meinen Service hier mit auflistest. Er ist ja noch nicht einmal 1 Jahr alt. Ursprünglich hatte ich ihn für mich selber entwickelt, aber auch gemerkt, dass viele „Microstockler“ auch nach einer Lösung suchen. Eine Sache noch mein Name lautet Thomas Jahn, du hast John geschrieben .-) Du hattest glaube ich auch noch den Wunsch deine Model Release Verträge mit hochzuladen. Dafür bräuchte ich ein Beispiel, da ich selber fast nur Landschaftsfotos hochlade. Vielleicht lässt sich das aber auch automatisieren.

    @Max II: kleiner Rechenfehler, du scheibst „das bei 1000 Bildern im Jahr etwa 1000 Credits, oder $100.“ aber 1000 Credits entsprechen $10, dass ist mit dem Geschwindigkeitsvorteil leicht verschmerzbar, ich will hier niemanden ausnehmen, aber es wäre schön, wenn die lange Entwicklungszeit wenigstens ein bischen entschädigt werden würde. Der Name ist Program. .-)

  13. Hallo Robert,

    ich hab mal eine Frage zu deinen Fotolia-Bildern
    Es geht um dein Bild „3D Diagramme auf Papier mit Statistik“
    mit welchem Programm kann man denn solche Bilder erstellen, mit Photoshop?

    Gruss
    Tomm

  14. Okay Danke,

    mit „Blender“ kann man sowas auch erstellen, ist aber ziemlich kompliziert als Anfänger.
    Hast du denn auch Bilder die sich überhaupt nicht verkaufen, oder ist das gleichmäßig verteilt?
    Bilder mit Menschen verkaufen sich vermutlich sehr gut, dagegen hast du fast kaum Bilder mit Essen,Gegenständen oder freigestellte Bilder.

    Gruß
    Tomm

  15. Ja, auch ich habe etliche Bilder, die sich nicht verkaufen. Fotos von Food oder Gegenständen habe ich sehr wenige, weil ich mich auf People-Fotos spezialisiert habe.

  16. Das Programm „Stockuploader“ wird leider im Dezember eingestellt, die Gründe dafür stehen auf der Webseite.

Kommentare sind geschlossen.