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Die Top 10 meiner beliebtesten Artikel von 2016

Wieder ein Jahr vor­bei, in dem ich knapp 50 neue Artikel im Blog ver­öf­fent­licht habe.

Falls ihr zu  beschäf­tigt wart, um alle gleich nach der Veröffentlichung zu lesen, bekommt ihr hier die Liste mei­ner 10 meist­ge­le­se­nen Blogbeiträge.

  1. Geld ver­die­nen mit dem Verkauf von Fotos? Umsätze und Erfahrungen von Microstock-Anfängern
  2. Interview mit einem Stockfotografie-Aussteiger
  3. Das erfolg­rei­che „Zwischendurch-Stock-Portfolio“ (Gastartikel)
  4. Shutterstock kürzt Fotografen-Honorare
  5. Meine Capture One Arbeitsfläche für den Stockfotografie-Workflow
  6. Frag den Anwalt – Folge 02: Panoramafreiheit vs. Schlösserverwaltung?
  7. Es gibt kei­ne gehei­men Bildagenturen (oder doch?)
  8. iSto­ck kürzt Fotografenhonorare (mal wie­der)
  9. Details zum neu­en Adobe Stock Contributor Portal
  10. Praxis-Bericht: Smartphone-Fotos auf Reisen machen

Gerne könnt ihr mir in den Kommentaren schrei­ben, zu wel­chen Themen ihr mehr im Blog lesen wollt.

Die Top 10 meiner beliebtesten Artikel von 2014

Etwas ver­spä­tet möch­te ich einen kur­zen Rückblick geben, wel­che Artikel im Jahr 2014 von euch am meis­ten gele­sen wur­den.

Vielleicht hat ja der eine oder die ande­re einen span­nen­den Beitrag ver­passt und kann das jetzt nach­ho­len.

afp-tablet
Den ers­ten Platz erziel­te eine Überschrift, wel­che zuge­ge­be­ner­ma­ßen leicht in die Irre führt (heftig.co lässt grü­ßen):

  1. Warum ich mein Adobe Creative Cloud Abo gekün­digt habe und was ich jetzt nut­ze
    Spoiler Alert: Ich nut­ze wie­der die Creative Cloud, zah­le aber etwas weni­ger und kann end­li­ch jähr­li­ch auf Rechnung zah­len.
  2. Auf den zwei­ten Platz hät­te ich ver­zich­ten kön­nen:
    Der Inhaber der Bildagentur Imagebroker mahnt Robert Kneschke ab
    Innerhalb von nur elf Tagen über­hol­te der Artikel fast alle ande­ren Artikel des Jahres 2014, die Vorgeschichte könnt ihr auf Platz 6 lesen. An die­ser Stelle möch­te ich kurz allen Leuten dan­ken, die mich nach der Veröffentlichung des Artikels unter­stützt, bera­ten oder ein­fach ihre Solidarität gezeigt haben. Aktueller Stand des Verfahrens: Nach einem Schreiben mei­nes Anwalts kam bis­her kei­ne wei­te­re Reaktion. Wenn das so bleibt, bin ich zufrie­den. Update 07.02.2015: Die Vorladung zum Amtsgericht München liegt mir jetzt vor.
  3. Copycats: Die Parasiten der Microstock-Branche kopie­ren Bestseller
    Auch hier wur­de mir mit recht­li­chen Schritten gedroht, weil eine der ver­meint­li­chen Copycats in den Kommentaren eines Lesers genannt wur­de. Leider muss ich mitt­ler­wei­le sagen: Der Erfolg gibt ihnen Recht.
  4. Die Warez-Verbindung der Stockalliance
    Ein wei­te­res kon­tro­ver­es Thema, bei dem die meis­ten Webseiten und Protagonisten jedoch nicht mehr online zu fin­den sind. Deswegen als klei­ner Journalismus-Tipp: Immer Screenshots zur Beweissicherung machen.
  5. Weniger als 1% Fotografenhonorar? Depositphotos macht es mög­li­ch
    Ich bin stolz, dass die Leser mei­nes mitt­ler­wei­le ein­ge­stell­ten Forums die­sen Skandal auf­ge­deckt haben. Depositphotos hat­te nach dem Artikel zwar eine Opt-Out-Funktion ange­bo­ten, es mel­den sich jedoch Fotografen, wel­che mei­nen, dass ihre Bilder trotz­dem wie­der über Partner ange­bo­ten wür­den.
  6. Imagebroker: Der unend­li­che Vertrag ohne Kündigung?
    Nicht nur in der Microstock-Welt geht es hart zu, auch im Macrostock-Business wird mit har­ten Bandagen gespielt. Als Reaktion auf die­sen Artikel kün­dig­te Imagebroker übri­gens den „Online-Vertrag 2.0“ an, der ab sofort im Fotografenbereich auf deren Webseite ein­seh­bar ist. Außerdem kön­nen die Bilder jetzt auch über Microstock-Agenturen ver­trie­ben wer­den.
  7. Der Abschied vom Stockfotografie-Forum
    Ebenfalls ein trau­ri­ges Thema auf dem sieb­ten Platz. Das Forum mus­s­te ich wegen Mangel an Technik-Know-How lei­der ein­stel­len.
  8. Rezension: „Posen, Posen, Posen“ von Mehmet Eygi
    Als ein­zi­ge Rezension schaff­te es die­ses Posing-Buch auf den respek­ta­blen ach­ten Platz. Die Verlosung ist übri­gens vor­bei, also bit­te nicht mehr mit­ma­chen.
  9. Getty Images ver­schenkt Millionen Bilder mit kos­ten­lo­sen Streaming-Service Embed
    Dass die größ­te Bildagentur der Welt eines Tages ihre Fotos ver­schen­ken wür­de, hät­te vor fünf Jahren kaum jemand zu pro­phe­zei­en gewagt. Heute zeigt es den Paradigmenwechsel hin zu daten­ge­trie­be­nen Firmen, bei denen die Medien nur Mittel zum Zweck sind.
  10. Erfahrungsbericht: Der CrazyTrickler für die Highspeedfotografie (Gastartikel)
    Als ers­ter Gastartikel auf die­ser Liste lan­det die Anleitung von Daniel Nimmervoll, wie man ein­drucks­vol­le Tropfenfotos erstel­len kann. Daniel hat zu dem Thema übri­gens ein gan­zes Buch geschrie­ben, wel­ches kei­ne Fragen offen las­sen soll­te.
  11. Da für mich der zwei­te Platz nicht wirk­li­ch zählt, kommt als Bonus noch der elf­te (zehn­te) Platz:
    Professionell foto­gra­fie­ren mit dem iPho­ne? Ich bre­che eine Lanze dafür
    Smartphones erobern sich lang­sam aber sicher auch in der pro­fes­sio­nel­len Fotografie ihren Platz und dafür gebührt ihnen auch ein Platz in der Liste der meist­ge­le­se­nen Artikel des letz­ten Jahres.

Welchen Artikel fan­det ihr am inter­es­san­tes­ten? Und was wür­det ihr in Zukunft ger­ne lesen?

Die 10 beliebsten Artikel von 2012 in meinem Blog

Worüber reden die Leute in mei­nem Blog am liebs­ten?

Ich habe mal nach­ge­schaut, wel­che Artikel von 2012 in mei­nem Blog die meis­ten Kommentare erhal­ten haben. Verlosungen, bei denen für die Teilnahme kom­men­tiert wer­den mus­s­te, habe ich aus­ge­schlos­sen. Die Anzahl der bis­he­ri­gen Kommentare ste­hen in Klammern. In die Zählung floss auch der Januar 2013 mit ein, weil mei­ne Tools nur die letz­ten 12 Monate berück­sich­ti­gen und ich nicht gleich Anfang Januar mei­ne Auswertung gemacht habe.

  1. Warum Pinterest Fotografen eher scha­den als hel­fen wird (101)
    Geschäftsmodelle, bei denen Firmen sich schad­los am geis­ti­gen Eigentum ande­rer hal­ten, sind bei Fotografen zu Recht stark umstrit­ten. Beispielhaft dafür ist mein Artikel über die Auswirkungen von Pinterest.
  2. Try Macrostock! Unterschiede zu Microstock aus der Sicht eines Bildagentur-Chefs (84)
    An zwei­ter Stelle steht der Gastbeitrag von Gerald Staufer, in dem er als Agenturchef die Vorteile von Macrostock aus sei­ner Sicht schil­dert. Seit Einführung des Microstock-Modells vor über zehn Jahren immer noch ein heiß umkämpf­tes Thema.
  3. Geheimer Deal zwi­schen iStock­pho­to, Getty Images und Google regt Fotografen auf (61)
    In eine ähn­li­che Kerbe schla­gen die Kommentare zum Deal zwi­schen Getty Images und Google, bei dem Bilder letzt­end­li­ch ent­wer­tet wer­den.
  4. Analyse der Situation von Microstockfotografen im Bildermarkt (Gastbeitrag) (58)
    Sachlicher geht es in den Kommentaren zur Marktanalyse des Bildermarkts von Florian Loebermann zu, wo die Teilnehmer die zukünf­ti­gen Trends zu pro­gnos­ti­zie­ren ver­su­chen.
  5. Vier Jahre Microstock – Meine Zahlen und Erfahrungen (44)
    Viele Daten und Infos gibt es im Artikel, aber eini­ge auch in den Kommentaren dazu über mei­ne Umsätze nach vier Jahren Microstock.
  6. Abmahnungen wegen fal­scher Quellenangabe bei Stockfotos von Aboutpixel, Pixelio etc. ver­mei­den (38)
    Juristische Fallstricke gibt es in der Stockfotografie genug und dass das Thema wich­tig ist, zeigt der Artikel mit den dazu­ge­hö­ri­gen Kommentaren.
  7. Rechtliche Probleme mit Designer-Möbeln auf Stockfotos (34)
    Das kom­pli­zier­te Recht ist auch ein Thema im Artikel auf Platz 7, dies­mal jedoch weni­ger auf der Käufer- als auf der Anbieterseite.
  8. Sie sind Fotograf? Können sie davon leben? (Gastartikel) (32)
    Der Tenor in den Kommentaren zum Artikel ist ja, dass die Frage total über­be­wer­tet sei. Dass sie trotz­dem einen wun­den Punkt trifft, zeigt sich dar­an, dass der Gastartikel von Gisela Enders auf Platz 8 gelan­det ist.
  9. Meine ers­te Einschätzung der Canon 5D Mark III (31)
    Leider habe ich es immer noch nicht geschafft, mei­ne Praxiserfahrungen mit der 5D Mark III nie­der­zu­schrei­ben, wes­we­gen sich die Kommentare bei die­sem Artikel häu­fen.
  10. Vorstellung des neu­en Fotolia-Ranking-Rechners (30)
    Ganz nütz­li­ch sind mei­ne bei­den kos­ten­lo­sen Tools, die momen­tan jedoch wegen einer Inkompatibilität der WordPress-Version und/oder des Themes nicht funk­tio­nie­ren. Ich arbei­te dar­an, aber es steht ehr­li­ch gesagt auf der To-Do-Liste nicht weit oben. Wer Ahnung von WordPress und PHP hat und mir hel­fen möch­te, kann sich ger­ne mel­den.

Ihr könnt ger­ne wei­ter­hin sowohl bei den oben genann­ten als auch bei ande­ren Artikel Kommentare hin­ter­las­sen. Ich wei­se jedoch dar­auf hin, dass ich eine sach­li­che, höf­li­che Sprache wün­sche. In letz­ter Zeit mus­s­te ich lei­der eini­ge Kommentare löschen, wel­che sich dar­an nicht gehal­ten haben. Bei anony­men Kommentaren bin ich auch deut­li­ch stren­ger als bei denen, wo sich die Leute zu erken­nen geben.

Ähnlich sieht die Rangliste der meist­ge­le­se­nen Artikel von 2012 aus:

  1. Rezension: PoseBook – Über 400 Posen für Models und Fotografen (mit Verlosung)
  2. Warum Pinterest Fotografen eher scha­den als hel­fen wird
  3. Geheimer Deal zwi­schen iStock­pho­to, Getty Images und Google regt Fotografen auf
  4. Try Macrostock! Unterschiede zu Microstock aus der Sicht eines Bildagentur-Chefs
  5. Meine ers­te Einschätzung der Canon 5D Mark III
  6. Tutorial: Drei ein­fa­che Licht-Setups mit 2–3 Blitzen im Studio
  7. Vier Jahre Microstock – Meine Zahlen und Erfahrungen
  8. Frag den Fotograf: BG ETEM Pflichtversicherung ver­mei­den
  9. Indische Retusche-Firmen für Stockfotos im Praxistest
  10. Abmahnungen wegen fal­scher Quellenangabe bei Stockfotos von Aboutpixel, Pixelio etc. ver­mei­den

Welche Artikel aus dem letz­ten Jahr sind euch beson­ders in Erinnerung geblie­ben? Und zu wel­chen Themen wür­det ihr ger­ne mehr im Blog lesen?

Meine Arbeit in drei Teilen

Wer es noch nicht gese­hen hat, hier der Hinweis:

Im Online-Fotomagazin fokkussiert.com gibt es seit eini­gen Tagen eine dreit­tei­li­ge Serie über mei­ne Arbeit als Fotoproduzent, von der ges­tern der letz­te Teil erschie­nen ist.

Fotoproduzent (1/3): Marktforschung in der „Bunten“
Fotoproduzent (2/3): Das Shooting
Fotoproduzent (3/3): Stockfotos ver­kau­fen

Zeitschriften
Viel Spaß beim Lesen!

Kreativität in der Fotografie

Vor eini­gen Monaten las ich in der Süddeutschen Zeitung einen Artikel mit der Überschrift „Kreativität ist har­te Arbeit“.

Darin fand ich am Ende die­sen Satz, der mir ein­leuch­te­te:
„Fleiß, fach­li­che Expertise, Neugier und Offenheit – das sind die wich­tigs­ten Voraussetzungen für krea­ti­ves Handeln“

Blick durch Daumenloch
Ich fin­de den Satz gut, da er deut­li­ch macht, dass Kreativität nicht „ange­bo­ren“ ist, son­dern das Resultat har­ter Arbeit und ver­schie­de­ner Faktoren. Diese Faktoren spie­len auch in der Fotografie eine Rolle.

Fleiß - Nur wer stän­dig aus­pro­biert, expe­ri­men­tiert und vor allem foto­gra­fiert, wird irgend­wann sei­ne Kamera so im Schlaf beherr­schen, dass bei der zün­de­nen Inspiration sofort reagiert wer­den kann – ohne Blick in die Anleitung oder den Ärger, war­um das schö­ne Foto auf dem Display gelun­gen wirk­te, aber auf dem Computer-Monitor nicht mehr.

Fachliche Expertise – die bekommt man auch nur durch Fleiß. Durch das Lesen vie­ler Fotobücher, die Vergleiche von Fotografien gro­ßer Meister, die Analyse gelun­ge­ner Bilder und mehr.

Neugier – Das ist die Kraft, die einen Fotografen dazu ver­lei­tet, auch mal um ein Motiv her­um­zu­ge­hen, um zu sehen, ob die ande­re Seite nicht foto­ge­ner wäre.

Offenheit – „Das haben wir schon immer so gemacht“ ist kein Satz, der zu mehr Kreativität füh­ren wür­de. Einfach mal etwas anders machen, zu schau­en, was pas­siert, kann eben­falls inspi­rie­rend sein.

Alle der vier Faktoren kön­nen trai­niert und gepflegt wer­den. Mal den inne­ren Schweinehund über­win­den. Nicht auto­ma­ti­sch „nein“, son­dern auch mal „ja“ sagen.

Ausprobieren.

Kreativ sein.

Schönen krea­ti­ven Sonntag noch.