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10 (und noch viel mehr) Geschenkideen für Fotografen zu Weihnachten

Wie jedes Jahr stellt sich die Frage: Was schen­ke ich einem Fotografen?

Um eure Suche zu erleich­tern, habe ich wie die ver­gan­ge­nen Jahre eini­ge Geschenkideen für Fotografen zusam­men­ge­stellt, damit ihr Weihnachten tol­le Geschenke über­rei­chen könnt.

  1. Plätzchen-Ausstecher in Kameraform*
    camera-cookie-cuttersDiese süßen Keksformen könnt ihr ent­we­der direkt ver­schen­ken oder euch selbst kau­fen, um damit form­schö­ne ess­ba­re Kameras zu backen, die ihr dann wie­der­um ver­schen­ken könnt.
    Knapp 23 Euro kos­tet der Knabberspaß hier*. Wem das zu teu­er ist, fin­det hier* für ca. 7 Euro eine mini­ma­lis­ti­sche­re Alternative.
  2. Stoff in Kamera-Optik*
    camera-canvasZum direkt Verschenken sicher weni­ger geeig­net, aber dafür ist die­ser Stoff umso bes­ser um selbst krea­tiv zu wer­den und dem Fotografen zum Beispiel einen Jutelbeutel mit Kameramotiven oder ein Shirt, eine Kameratasche o.ä. zu nähen. Für weni­ger als 15 Euro pro lau­fen­der Meter z.B. hier erhält­li­ch*.
  3. Reiningungsset für Kameras und Objektive*
    camera-cleaningMal etwas Praktisches zwi­schen­durch. Mit die­sem Reinigungsset von Zeiss gehö­ren Staubkörnchen oder Fettflecken auf dem Objektiv der Vergangenheit an. Das Set gibt es ca. 23 Euro hier*.
  4. Toilettenpapierhalter im Polaroid-Look*
    toilet-cameraFür die Fanatiker, die ihre Kamera am liebs­ten mit aufs Klo neh­men wür­den, gibt es eben­falls etwas im Programm: Den lus­ti­gen Klopapierhalter im Look einer Polaroid-Kamera. Bei der Qualität schei­den sich die Geister, aber ein Hingucker ist das Ding hier* für ca. 15 Euro alle­mal. Das dazu per­fekt pas­sen­de Klopapier gibt es übri­gens hier* für 5 Euro.
  5. Fußmatte mit Kamera-Bild*
    camera-doormatWenn man schon vor dem Öffnen der Tür sehen soll, dass hier ein wasch­ech­ter Fotograf wohnt, kann sich die­se schi­cke Fußmatte vor die Tür legen. Gesehen hier* für ca. 26 Euro.
  6. Mobiles Fotozelt (und Scanzelt)
    scanlioWelcher Fotograf freut sich nicht über ein klei­nes, hand­li­ches Lichtzelt, um eini­ge klei­ne Produkte bes­ser ablich­ten zu kön­nen? Auch wer wie ich sei­ne Papier-Modelverträge nicht mehr scannt, son­dern mit dem iPho­ne und einer App wie Scanbot abfo­to­gra­fiert, wird damit glück­li­ch wer­den. Gibt es hier* für ca. 25 Euro. Wer das Ganze übri­gens auch noch beleuch­tet haben will, fin­det hier* eine deut­li­ch pro­fes­sio­nel­le­re Variante, die dann aber auch mit knapp 130 Euro zu Buche schlägt.
  7. Spardose in Objektiv-Form*
    camera-spardoseDie meis­ten Fotografen wün­schen sich doch ins­ge­heim ein neu­es Objektiv. Hier* gibt es eins für ca. 9 Euro, wenn auch als Spardose gedacht. Aber damit kann man ja für das rich­ti­ge Objektiv spa­ren.
  8. Eeneloop-Akkus in bun­ten Farben*
    eeneloop-tropicalIch schwö­re auf die­se Akkus! Der Batterierverbrauch von Fotografen ist chro­ni­sch hoch und Akkus sind da ein­fach bes­ser für die Umwelt. Diese Akkus ent­la­den sich fast nicht selbst und hal­ten dadurch merk­li­ch län­ger. Es gibt eini­ge ver­schie­de­ne Varianten, als Geschenk fin­de ich die­se bun­ten hier* am bes­ten für ca. 20 Euro. Extra-Tipp: Am bes­ten ist es, zwei Packungen davon zu ver­schen­ken, weil man dann gleich je zwei farb­li­ch pas­sen­de Batterie-Sets hat und bes­ser erken­nen kann, wel­che zusam­men­ge­hö­ren.
  9. Fotobücher*
    peter-lindbergh-bookFotobücher gehen immer als Geschenk. Je nach Fotograf ent­we­der als Sachbuch zum Fotografieren ler­nen oder als Bildband zum Inspirieren und Träumen.
    Für Fans von spon­ta­ner Analog-Fotografie viel­leicht inter­es­sant: Mein Kollege Ben Hammer sam­melt gera­de hier per Crowdfunding für sein ers­tes Fotobuch, wird aber erst nach Weihnachten fer­tig. Wer bes­ser in Photoshop wer­den will (oder soll), kann in „Die Bildlooks der Profis“* rein­schau­en, wer oft mit Models arbei­tet, dem kann ich nur zum neus­ten „Posen!“-Buch raten (aus­führ­li­che Rezension kommt bald hier im Blog). Inspiration lie­fert zuver­läs­sig der Fashion-Fotograf Peter Lindbergh in sei­nem neu­en Buch „A Different Vision on Fashion Photography“* (sie­he Cover oben).
    Wer Geld mit Fotos ver­die­nen will, kann sich auch die neus­te Auflage mei­nes Standardwerks „Stockfotografie. Geld ver­die­nen mit Fotos“ kau­fen oder ver­schen­ken.
  10. Grafiktablett für Fotografen*
    wacom-tablett-intuos-proKennt ihr einen Fotografen, der noch ohne Grafiktablett retu­schiert? Dann ist das „Wacom Intuos Pro, Größe S“* (für ca. 180 Euro) gen­au das rich­ti­ge Geschenk. Ich selbst nut­ze es seit Jahren in der Größe M und möch­te es nie mehr mis­sen. Wem das zu teu­er ist, kann sich die „nor­ma­le“ Version für ca. 70 Euro hier anschau­en*.

Euch reicht das noch nicht?

Kein Problem. Schaut euch mei­ne Geschenkideen der ver­gan­ge­nen Jahre hier an:

* Affiliate-Link

Frohe Weihnachten von eurem Stockfotografie-Blog

Kurz vor Jahresende möch­te euch Bloglesern und Leserinnen fro­he Weihnachten wün­schen, ruhi­ge Feiertage und auch im nächs­ten Jahr wei­ter­hin vie­le gute Ideen, pas­sen­des Licht, vie­le Verkäufe und stei­gen­de Umsätze.

Außerdem dan­ke ich euch herz­li­ch für eure Aufmerksamkeit, eure Kommentare, Links, Tipps, Tricks und auch Kritik. Ich freue mich auch, dass ich die­ses Jahr bei der Wahl zu den bes­ten Foto-Blogs mehr­mals in die Top 10 gelan­gen konn­te, bei der Fotocommunity und bei der Macwelt.

Am ers­ten Weihnachtsfeiertag wer­de ich zum vier­ten Mal wie­der mei­ne Spendenaktion für „Reporter ohne Grenzen“ vor­stel­len und hof­fe auch rege Beteiligung.

Mit dem „Microstock Shooting-Experiment“ soll­te es dann im Januar los­ge­hen.

Bis dahin schö­ne Feiertage,
Robert

Frag den Fotograf: Wann sollte man saisonale Stockfotos hochladen?

Vor paar Tagen bekam ich eine Mail von Stefan, der mir schrieb:

Hallo Herr Kneschke,

ich habe Ihr Buch gele­sen und bin sehr begeis­tert dar­über, wie aus­führ­li­ch und ver­ständ­li­ch Sie das Thema Stockfotografie behan­delt haben. Vielen Dank dafür!

Irgendwo im Buch hat­te ich auch etwas dar­über gele­sen, das man bestimm­te Motive, wel­che zu einem Ereignis gehö­ren, ein paar Monate vor­her den Agenturen anbie­ten soll­te, da die­se dann erst­mal weit oben in der Trefferliste erschei­nen und bes­ser von den Käufern zum rich­ti­gen Zeitpunkt gefun­den wer­den.

Meine Frage ist, ob das auch bei Jahreszeitenbildern, wie z.B. Herbstbilder, sinn­voll ist? Sollte man sol­che Bilder also lie­ber zurück­hal­ten und im August den Agenturen anbie­ten oder ist es bes­ser immer gleich sofort die­se anzu­bie­ten?

Ich freue mich auf einen Antwort.

Viele Grüße,
Stefan“

Bei die­sem Herbstfoto gibt es einen kla­ren Anstieg der Verkäufe im August und September.

Was sage ich dazu?

Das ist eine schwie­ri­ge Frage.

Dazu muss ich kurz aus­ho­len. Saisonale Bilder sind Fotos, die als Motiv eine bestimm­te Saison, Jahreszeit oder einen Feiertag haben. Das bekann­tes­te Beispiel sind Weihnachtsbilder, aber auch Fotos von Ostereiern, Silvesterraketen und so wei­ter zäh­len dazu. Auch regio­na­le Feiertage wie der St. Patrick’s Day, Saisonbilder wie Menschen bei der Weinernte oder eben Jahreszeiten wie von Stefan erwähnt zäh­len dazu. Ausführlicher gehe ich auf das Thema in mei­nem Stockfotografie-Buch* in Kapitel 5.4 „Feiertage“ ein.

Diese die­se Fotos wer­den aber nicht nur in die­ser Saison gebraucht, son­dern auch für die­se Saison von Verlagen und Werbekunden gekauft. Ein extre­mes Beispiel sind Kalenderverlage, wel­che die Winterfotos für den Kalender des nächs­ten Jahres logi­scher­wei­se vor dem Druck kau­fen müs­sen. Wandkalender für das Jahr 2014 gibt es spä­tes­tens ab Juni 2013 zu kau­fen, was bedeu­tet, dass im Januar 2013 das Bild gekauft wer­den muss, was im Dezember 2014 im Kalender zu sehen ist. Auch Redaktionen und Werbeagenturen brau­chen sai­so­na­le Bilder schon vor Beginn der Saison, um ihre jah­res­zeit­li­ch ange­hauch­ten Artikel und Werbeaktionen recht­zei­tig bebil­dern zu kön­nen.

Deshalb spre­chen zwei Gründe dafür, sai­so­na­le Fotos eini­ge Monate vor Saisonbeginn hoch­zu­la­den. Wer es nicht macht, kann die oben genann­ten Kunden nicht bedie­nen und durch die­se Verkäufe steigt das Bild auch im Algorithmus der Bildersuche nach oben, wenn die Bildkäufer auf den letz­ten Drücker noch Motive im Meer suchen und auch die lang­sa­me­ren Fotografen ihre Saisonbilder hoch­ge­la­den haben.

Dagegen spre­chen aber auch zwei Gründe. Bei gestell­ten Fotos, zum Beispiel Deko-Artikel mit Weihnachtsbezug im Studio foto­gra­fiert, kann man den Zeitpunkt des Fotografierens gut selbst bestim­men. Bei den Fotos der Jahreszeiten ist das viel schwie­ri­ger. Wer im September Fotos vom bun­ten Herbstlaub macht, ver­geu­det ein drei­vier­tel Jahr, wenn er die­se „ter­mi­nop­ti­miert“ hoch­la­den will. In die­ser Zeit hät­te sich das Bild trotz­dem ein paar Male ver­kau­fen kön­nen, auch wenn die Wahrscheinlichkeit viel höher ist, es kurz vor der Saison zu ver­kau­fen. Der zwei­te Grund ist, dass es von bestimm­ten Saisons sehr vie­le Fotos gibt. Fotolia spuckt bei der Suche nach „Weihnachten“ über 800.000 Treffer aus. Deshalb benut­zen eini­ge Bildkäufer bei ihrer Suche nach pas­sen­den Motiven die Sortierungsoption „Neuste zuer­st anzei­gen“ oder fil­tern nach den Bildern, die im letz­ten Monat oder im letz­ten hal­ben Jahr hoch­ge­la­den wur­den. Beides wür­de die schon frü­her hoch­ge­la­de­ne­nen Bilder qua­si unsicht­bar machen.

Ich mache es des­halb so: Ich ver­su­che, mei­ne Bilder so zu foto­gra­fie­ren und zu bear­bei­ten, dass ich mich an mei­nen „Feiertags-Kalender“ (sie­he mein Stockfotografie-Buch drit­te Auflage Seite S. 89) hal­te, aber wenn das nicht klappt, lade ich die Bilder ein­fach hoch, wenn sie fer­tig sind und kon­zen­trie­re mich auf die nächs­ten Motive.

Wann ladet ihr eure sai­so­na­len Fotos hoch und wel­che Erfahrungen habt ihr damit gemacht?

Meine Spende an „Reporter ohne Grenzen“ mit eurer Hilfe

Die letz­ten bei­den Jahre habe ich über Weihnachten eine Spendenaktion gestar­tet für die Hilfsorganisation „Reporter ohne Grenzen“ und bei­de Male sind eini­ge hun­dert Euro zusam­men­ge­kom­men. Das tut auch Not.

2012 wur­de ein unrühm­li­cher Rekord auf­ge­stellt: Mindestens 135 Journalisten und Blogger kamen die­ses Jahr bei ihrer Arbeit ums Leben. Vor allem in Syrien, Pakistan, Somalia, Mexiko und Brasilien ist es lebens­ge­fähr­li­ch, als Reporter oder Foto-Journalist zu arbei­ten. Während ich bequem im Studio arbei­ten kann, risikie­ren ande­re mit Kamera, Laptop und Mikrofon ihr Leben, um nach der Wahrheit zu suchen.

Deshalb möch­te ich die­ses Jahr wie­der an “Reporter ohne Grenzen” spen­den. Ihr bestimmt wie­der die Summe!

Wie das geht?
– Veröffentliche in Deinem Blog, auf Deiner Webseite oder in einem Forum einen Link zu die­sem Artikel.
– Fügt den Link auf euren Artikel bit­te als Kommentar zu die­sem Artikel ein, damit ich Eure Meldungen zäh­len kann. Für jeden gül­ti­gen Link wer­de ich je 10 Euro spen­den.
– Die Spenden-Aktion läuft bis zum 03.01.2012, dana­ch wer­de ich hier als Beleg die Spendenquittung ver­öf­fent­li­chen.
– Jede Second-Level-Domain kann nur 1x gezählt wer­den (also z.B. nicht 100x der Link im glei­chen Forum).
– Facebook- und Twitter-Links zäh­len nicht, kön­nen aber ger­ne genutzt wer­den, um ande­re auf die Aktion auf­merk­sam zu machen.

Wer kei­nen Blog oder kei­ne Webseite hat, kann ger­ne selbst direkt spen­den.

Mit die­sem Spendenaufruf ver­ab­schie­de ich mich von Euch in die Feiertage und wün­sche Euch besinn­li­che Weihnachten, tol­le Weihnachtsfotos und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Ich hof­fe, dass wir gemein­sam die Summe vom letz­ten Jahr über­tref­fen!

Ich wünsche euch Frohe Weihnachten

Wie jedes Jahr wün­sche ich mei­nen Bloglesern auf die­sem Wege einen ruhi­gen vier­ten Advent, ein besinn­li­ches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2013.

Ich bedan­ke mich bei euch für all die Kommentare, Diskussionen, Artikelanregungen, Tipps und Hinweise.

Am ers­ten Weihnachtsfeiertag wer­de ich übri­gens zum drit­ten Mal mei­ne Spendenaktion für „Reporter ohne Grenzen“ vor­stel­len.

Bis dahin fro­he Feiertage,
Robert