Die Geheimnisse der „Weichen Kante“ in Photoshop CS 3

Es wäre ja lang­wei­lig, wenn ein so teue­res Bildbearbeitungsprogramm wie Adobe Photoshop CS 3 leicht zu ver­ste­hen wäre.

Ein gutes Beispiel ist der Befehl „Weiche Kante“, wel­chr ger­ne genutzt wird, um z.B. Objektive vor einem Hintergrund frei­zu­stel­len. Hier mal ein kur­zer Test, der den Unterschied die­sen Befehls zwi­schen Photoshop CS2 und CS3 zeigt:

Bei iden­ti­scher Vorgehensweise sorgt der Befehl bei CS 2 dafür, dass der Rand um den Kreis weich wird, aber NICHT am Bildrand. Bei CS 3 wird auch der Bildrand weich.

Der Kundenservice von Adobe brauch­te über eine Woche, um etwas Aufklärung zu schaf­fen: Was frü­her die „Weiche Kante“ in PS 2 war, ist jetzt die „Weiche Kante“ als Unterpunkt im Befehl „Kante ver­bes­sern“.

Hier mal ein Blick in die Photoshop-​Hilfe:

  • Weiche Kante: Kanten wer­den weich­ge­zeich­net, indem eine Übergangsgrenze zwi­schen der Auswahl und den umlie­gen­den Pixeln erstellt wird.“
  • Kante verbessern/​Weiche Kante: Erzeugt einen fei­nen Übergang zwi­schen den Pixeln in der Auswahl und den umlie­gen­den Pixeln.“

Da muss man erst mal drauf kom­men, dass der gleich­na­mi­ge Befehl an zwei ver­schie­de­nen Stellen des Programms anders wirkt. Oder bes­ser gesagt: Man muss raten, dann in der Hilfe steht es offen­sicht­lich nicht.

Übrigens: Die Mitglieder des DSLR-​Forums haben das Problem in weni­ger als zwei Tagen gelöst, mehr als 3x so schnell wie der Adobe Kundendienst.

Habt ihr auch ner­vi­ge Erfahrungen mit Photoshop gemacht? Schreibt es in den Kommentaren oder auf der Webseite Dear Adobe, wo Kunden über die Adobe-​Produkte läs­tern kön­nen, in der Hoffnung, dass die Entwickler sie erhö­ren.

Zu Besuch im Büro

Wenn ich in mei­ne Heimatstadt Berlin fah­re, erwar­ten mich meist vie­le Fototermine, weil ich natür­lich dort vie­le Models ken­ne oder die­se mir Freunde emp­feh­len. Eins mei­ner ers­ten Models hat­te mir dies­mal den Mann emp­foh­len.

Er ist Illustrator von Beruf und liebt Comics viel­leicht sogar mehr als ich. So kamen wir schnell ins Gespräch und auch mit unse­ren Fotos bin ich sehr zufrie­den. Wir haben in sei­nem Büro foto­gra­fiert, wel­ches wir vor dem Shooting so sorg­fäl­tig frei­ge­räumt haben, dass er es selbst kaum noch erkann­te.

Als Hauptlichtquelle dien­te der ent­fes­sel­te Speedlight 580-​Blitz mit wei­ßem Durchblitzschirm, die Fenster auf der ande­ren Seite mit Sonnenlicht haben für die Aufhellung gesorgt, mal offen, mal mit Lamellen vor. Ab und zu habe ich noch mit dem California Sunbounce-​Reflektor nach­ge­hol­fen.

Das „Hipper Geschäftsmannn kommt mit dem Tretroller ins Büro“-Foto ent­stand durch das Blitzen auf den hin­te­ren Verschlussvorhang. Das ist bei den Funkauslösern MultiMax-​Pocket Wizards zwar mög­lich, aller­dings nicht 100%ig genau, wes­halb ich den Blitz lie­ber immer etwas frü­her als zu spät aus­lö­sen las­sen muss­te. Der Blitz ver­steck­te ich rechts in einer Nische.

Wie immer kön­nen die Fotos über mei­ne Bildagenturen erwor­ben wer­den.

Ich bin auf der Photokina – Wer noch?

Heute habe ich mei­ne Tickets für die Fotomesse Photokina vom 23.9 bis 28.9.2008 in Köln erhal­ten.

Ich woh­ne nur zwei S‑Bahn-​Stationen ent­fernt und habe vier ein­zel­ne Tagestickets. Kombiniert mit der Möglichkeit, in die eine Ausstellungshalle kos­ten­los zu kom­men, bie­ten sie des­halb für mich vie­le Möglichkeiten, Fotografen, Models, Bildagenturen und ande­re Blogger mal in echt zu tref­fen.

Wer eben­falls bei der Photokina ist und Lust auf ein Treffen hat, kann mir ger­ne eine Mail schrei­ben oder einen Kommentar hin­ter­las­sen. Ich mel­de mich dann und hof­fe, dass ich mög­lichst vie­le net­te Leute tref­fe.

Übrigens: Bei der Fotocommunity gibt es ver­bil­lig­te Tagestickets für die Photokina für 9 Euro.

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