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Warum die neuen Filter von Google Bildagenturen bedrohen können

Ich sage es schon eine Weile, dass die größ­te Änderung im Stockfotografie-Markt ver­mut­li­ch von einer Seite kom­men könn­te, die eini­ge gar nicht im Blick haben.

Ich mei­ne Technologiekonzerne, allem vor­an die – nicht nur – Suchmaschine Google. Viele ver­ges­sen, dass auch Bildagenturen wie Shutterstock, iSto­ck und Fotolia in ers­ter Linie Technologiefirmen sind, die mehr oder weni­ger zufäl­lig eben mit der Ware „Bilder“ han­deln. Genauso gut könn­ten sie auch Musik, Texte, Code-Schnipsel, Schulungsvideos und so wei­ter ver­kau­fen. Agenturen wie Envato oder Pond5 ver­su­chen das ja auch und auch Shutterstock hat kürz­li­ch mit Skillfeed einen Marktplatz für Tutorials ins Leben geru­fen. Den alt­ein­ge­ses­se­nen Macrostock-Agenturen haben die­se Firmen ganz schön zuge­setzt, weil plötz­li­ch viel Know-How ins aus uner­war­te­ter Richtung ins Spiel kam.

Was bisher geschah…

Aber zurück zu Google. Schon 2009 schrieb ich, dass die neu ein­ge­führ­te Google Bildersuche (heu­te als „Google Images“ bekannt), die Stockfotografie ver­än­dern wür­de. Schon kurz dar­auf waren die Suchergebnisse bei Google Images deut­li­ch bes­ser als von TinEye, um glei­che Bilder im Netz zu fin­den. Vor ziem­li­ch gen­au einem Jahr wur­de ein gehei­mer Deal zwi­schen Getty Images und Google bekannt, der auf jeden Fall zeigt, dass Google der Bildermarkt bekannt ist. Ca. ein hal­bes Jahr spä­ter führ­te eine grund­le­gen­de Layout-Änderung bei der Google Bildersuche zu ers­ten Umsatzeinbrüchen bei Bildagenturen.

Die letz­te Ankündigung reiht sich damit fast naht­los in eine Entwicklung ein, die immer bedroh­li­cher für Bildagenturen ist.

Was neu ist…

Google ver­öf­fent­lich­te vor paar Tagen eine neue Filter-Möglichkeit für die Bildersuche, bei der Bilder nach bestimm­ten Verwendungszwecken gefil­tert wer­den kön­nen. So „neu“ ist die Funktion zwar nicht, denn sie ist seit ca. vier Jahren bekannt, aber bis­her war sie sehr gut in den Tiefen eines Untermenüs ver­steckt.

Hierarchisch geord­net sehen die ange­bo­te­nen Filtermöglichkeiten so aus:

  • nicht nach Lizenz gefil­tert
  • zur Wiederverwendung gekenn­zeich­net
  • zur kom­mer­zi­el­len Wiederverwendung gekenn­zeich­net
  • zur Wiederverwendung mit Veränderung gekenn­zeich­net
  • zur kom­mer­zi­el­len Wiederverwendung mit Veränderung gekenn­zeich­net

Jetzt kön­nen die­se Optionen rela­tiv sicht­bar unter dem Suchfeld bei „Suchoptionen/Nutzungsrechte“ ein­ge­blen­det wer­den.

Im Hinblick auf die­se Neuerung wer­den aktu­ell haupt­säch­li­ch zwei Aspekte dis­ku­tiert. Die Genauigkeit die­ser Filter sowie die lang­fris­ti­ge Änderung von Suchgewohnheiten.

Wie genau die Nutzungsrechte gefiltert werden…

Aktuell spei­sen sich die meis­ten Bilder, wel­che über­haupt gefil­tert wer­den, aus dem Pool von Flickr, Wikipedia, Deviantart, Fotocommunity und eini­gen ande­ren „Crowd Sourcing“-Bilderseiten.

Kritiker wer­fen unter ande­rem ein, dass die ange­zeig­ten Filter einer­seits nicht gen­au genug sind, ande­rer­seits nicht dem übli­chen „Branchenslang“ ent­spre­chen (was ange­sichts der Verwirrung um Begriffe wie „lizenz­frei“ viel­leicht sogar bes­ser ist) und Google natür­li­ch auch kei­ne Haftung über­nimmt, ob die Lizenzen kor­rekt ver­ge­ben wur­den.

So behaup­tet Google ger­ne, dass ein Creative-Commons-Bild, wel­ches unter die „CC BY-SA 2.0″-Lizenz gestellt wur­de (Namensnennung und Wiedergabe unter glei­chen Bedingungen), „zur kom­mer­zi­el­len Wiederverwendung gekenn­zeich­net“ wäre. Das ist zwar inso­fern kor­rekt, dass sol­che Bilder aus­drück­li­ch kom­mer­zi­ell genutzt wer­den dür­fen, aber eben nur, wenn der Urheber genannt wird und das Endprodukt (zum Beispiel die Werbeanzeige oder das Computerspiel mit dem Bild im Einsatz) eben­falls mit der „CC BY-SA“-Lizenz ver­öf­fent­licht wird. Das sind prak­ti­sch so gra­vie­ren­de Einschränkungen, dass der (unab­sicht­li­che) Missbrauch von CC-Lizenzen damit eher zuneh­men als abneh­men wird.

Außerdem wis­sen die meis­ten Leute eben nicht, dass die Nutzungsrechte nur ein recht­li­cher Aspekt bei der lega­len Bildnutzung sind. Sind Personen auf dem Bild, müs­sen zusätz­li­ch auch die Persönlichkeitsrechte der Person beach­tet wer­den, es gibt noch den Patentschutz, Markenschutz, Designschutz und so wei­ter.

Tatsächlich hal­te ich das Problem aber für beherrsch­bar, weil Google durch sei­ne aus­ge­feil­ten Algorithmen die Bilderkennung mitt­ler­wei­le sehr gut beherrscht und sicher immer noch bes­ser dar­in wer­den wird. So wäre es bestimmt tech­ni­sch leicht lös­bar, bei iden­ti­schen Bildern an meh­re­ren Stellen im Netz auto­ma­ti­sch immer die strengst­mög­li­che Nutzungskennzeichnung anzu­neh­men. Wenn also eine Bildagentur ein Bild mit Wasserzeichen ver­öf­fent­licht und jemand das Bild ille­gal bei Flickr als „Public Domain“-Bild ein­stel­len wür­de, könn­te Google – tech­ni­sch gese­hen – bestimmt schnell erken­nen, dass es eigent­li­ch urhe­ber­ge­schützt ist. Wenn sie es nicht jetzt schon so machen.

Beunruhigender fin­de ich den zwei­ten Aspekt:

Wie sich die Suchgewohnheiten ändern können…

Wir leben – nicht nur digi­tal – in einer Filterblase und neh­men die Umwelt um uns her­um nach bestimm­ten Kriterien wahr. Jemand, der in der Bilderbranche arbei­tet, sieht über­all Stockfotos und erkennt sei­ne Models wie­der, wäh­rend Menschen mit ande­ren Berufen die meis­ten Motive spä­tes­tens nach paar Sekunden wie­der ver­ges­sen haben. Deshalb den­ken wir Stockfotografen auch, dass vie­le Leute ja Bildagenturen ken­nen müss­ten, wo sie Fotos güns­tig ein­kau­fen kön­nen. Unter dem Strich wis­sen jedoch mehr Menschen nicht, dass Bildagenturen exis­tie­ren und was die­se ver­kau­fen als anders­rum. Wer auf der Suche nach Bildern ist, geht viel häu­fi­ger zu Google und schaut sich dort die Ergebnisse an.

Deswegen geben Bildagenturen auch sehr viel Geld aus, um ent­we­der direkt bei Google Werbung zu schal­ten oder indi­rekt, um mit­tels aus­ge­feil­ter SEO-Maßnahmen die eige­nen Bilder in die obers­ten Reihen der Google-Bildersuche zu drü­cken. Das funk­tio­nier­te lan­ge sehr gut, bis Google, wie erwähnt, das Layout umstell­te. Jetzt geht Google noch einen Schritt wei­ter. Sobald der Bildsucher auch nur nach irgend­ei­ner Lizenz sucht, fal­len prak­ti­sch alle Agenturbilder, egal ob Microstock oder Macrostock, aus dem Raster. Übrig blei­ben Amateurbilder.

Das kann einer­seits dazu füh­ren, dass auch pro­fes­sio­nel­le Bildkäufer sich ver­mehrt bei den kos­ten­lo­sen Bildern bedie­nen. Das wie­der­um schwächt die Profis, wenn sie nicht in der Lage sind, sich durch Motivwahl, Qualität oder ande­re Unterschiede von den Hobbyfotos abzu­gren­zen.

Andererseits ler­nen viel­leicht weni­ger Menschen, die noch kei­ne Bildkäufer sind, über­haupt Bildagenturen ken­nen und gewöh­nen sich dar­an, dort bequem und rechts­si­cher Fotos lizen­zie­ren zu kön­nen. Denn wie die meis­ten Bildagenturen bestä­ti­gen wer­den, ist eine der größ­ten Trafficquellen jeder Agentur die Google Bildersuche. Gewesen, müss­te ich in Zukunft viel­leicht schrei­ben müs­sen.

Was ebenfalls passieren könnte…

Es könn­te sein, dass Google mit dem Nutzungsrechte-Filter die Bildsucher auch dafür sen­si­bi­li­sie­ren will, dass nicht jedes Bild ein­fach belie­big genutzt wer­den darf. Wenn das klar ist, erscheint logi­scher, dass für eine Nutzung was gezahlt wer­den müss­te. Wenn jetzt Google Rechteinhabern anbie­ten wür­de, ihre Bilder eben­falls unter „für kom­mer­zi­el­le Weiterwendung gekenn­zeich­net“ anzu­zei­gen und ein klei­nes Warenkorb-Symbol unter das Foto packt, damit klar ist, dass für die­se Fotos eine klei­ne Gebühr bezahlt wer­den muss, wäre das für die Bilderbranche eine Revolution.

Abwegig wäre es kei­nes­falls. Google ver­kauft über den Playstore schon eine Weile digi­ta­le Inhalte, hat das Vertriebsnetz und die Bezahlmöglichkeiten also prak­ti­sch getes­tet. Google hät­te von allen Bildagenturen von Anhang an die größ­te Nutzerbasis. Google hat das tech­ni­sche Know-How, um dop­pel­te Bilder weg­zu­fil­tern, ähn­li­che Bilder anzu­bie­ten, Keyword-Vorschläge zu machen und so wei­ter. Selbst für die Rechteinhaber, also die Fotografen oder Grafikdesigner, wäre ein Angebot von Google ver­lo­ckend: Immerhin nimmt Google Play nur 30% Kommission von den Anbietern, wäh­rend es bei iSto­ck bis zu 85% sind.

Die Leidtragenden wären die bis­he­ri­gen Bildagenturen. Der Markt bleibt also sehr span­nend.

Was sagt ihr? Wie könn­te Google den Bildermarkt umkrem­peln?

9 Tipps für effektiveres Email-Management (auch für Fotografen)

Schauen wir der Wahrheit ins Auge: Auch Fotografen sit­zen meist deut­li­ch mehr am Computer als sie hin­ter der Kamera arbei­ten. Einer der Gründe sind die vie­len Emails, die man als Freiberufler bekommt: Auftragsanfragen, Geschäftsberichte, Dankesbriefe, Einladungen, Pressemeldungen, Kooperationsvorschläge, Info-Anforderungen und so wei­ter.

Ich habe mal gezählt: An einem durch­schnitt­li­chen Wochentag emp­fan­ge ich über 60 Mails – und ja, die Verkaufsbenachrichtigungen der Bildagenturen habe ich schon deak­ti­viert. 🙂

Deswegen ist es not­wen­dig, sich eine effek­ti­ve und effi­zi­en­te Arbeit mit Emails anzu­ge­wöh­nen, um die oft unnö­ti­ge Zeit zu ver­kür­zen, die wir uns mit dem Schreiben und Beantworten von Emails wid­men müs­sen.

  1. Benutze Filter-Systeme:
    Sowohl Google Mail, Thunderbird, Outlook, The Bat und alle ande­ren Email-Anbieter oder -Clients bie­ten Methoden, um ein­ge­hen­de Mails auto­ma­ti­sch zu bear­bei­ten. Zum Beispiel habe ich einen Filter, der alle Freischalt- und Ablehnungsemails von Bildagenturen in einen eige­nen Ordner ver­schiebt, den ich 1x die Woche mit mei­ner Excel-Tabelle abglei­che. Model-Bewerbungen haben einen eige­nen Ordner, mei­ne ver­schie­de­nen Projekte und so wei­ter.
  2. Sei streng mit Newslettern:
    In den letz­ten Jahren hat die Sitte um sich gegrif­fen, dass man ent­we­der ein kos­ten­lo­ses Ebook, eini­ge Gratis-Fonts, ein Hörbuch oder was auch immer nur bekam, wenn man sich bereit erklär­te, eine Emailadresse anzu­ge­ben, mit der man einen Newsletter bestell­te. Meist monat­li­ch, oder schlim­mer noch wöchent­li­ch, ganz zu schwei­gen von den däm­li­chen „Deal des Tages“-Newslettern, die logi­scher­wei­se täg­li­ch kom­men. Idealerweise gibt man gleich eine Wegwerf-Emailadresse an, die man nie abruft. Ich nut­ze z.B. gern 10MinuteMail. Manchmal lässt es sich jedoch nicht ver­mei­den, Newsletter zu abon­nie­ren. Wer sich dabei erwischt, mehr als 2x den glei­chen Newsletter zu löschen, ohne ihn mit Gewinn zu lesen, soll­te ihn gleich abbe­stel­len.
  3. Benachrichtigungen abbe­stel­len:
    Wo wir schon beim Abbestellen sind: Auch die gan­zen Benachrichtigungen, wenn Heiner dich in einem Foto mar­kiert hat, oder dei­ne Freundin Maria jetzt auch den Musik-Streamingdienst dei­ner Wahl benutzt, sind unnütz. Weg damit.
  4. Benutze aus­sa­ge­kräf­ti­ge Betreff-Zeilen:
    Oft genug bekom­me ich Mails ohne Betreffzeile oder wel­che, in denen nur „Hallo“ oder „Habe eine Frage“ steht. Hilfreicher sind Betreffs wie „Modelbewerbung von Jasmin aus Wuppertal“ oder „Frage nach Video-Equipment für Zeitraffer-Aufnahmen“.
  5. Fass dich kurz und sei hilf­reich:
    Meist rei­chen drei bis fünf Sätze, um den Zweck einer Email dar­zu­le­gen. Der Rest kann weg. Wer per Mail einen Termin ver­ein­ba­ren will, mache am bes­ten gleich drei kon­kre­te Vorschläge, wer die Unterschrift für einen Vertrag braucht, hängt die­sen gleich an.
  6. Schreibe deut­li­ch, was du will­st:
    Manchmal fra­ge ich mich, war­um gera­de ich eine bestimm­te Email bekom­men habe. Hat da jemand ver­ges­sen, mich aus der CC-Liste zu neh­men? Oder woll­te jemand nur mal ein Lob los­wer­den, ohne eine Handlung zu erwar­ten? Ich weiß es nicht immer. Deshalb: Schreibe am Ende der Mail deut­li­ch, dass der Empfänger tun soll­te: „Bitte fül­le das ange­häng­te Formular aus und schi­cke es inner­halb einer Woche per Post an mich zurück“ oder „Wie viel kos­tet es, wenn wir ihre Location für einen Tag mie­ten wol­len?“ oder „Kannst Du zu unse­rem Shooting dei­nen Hund mit­brin­gen?“
  7. Benutze Textbausteine:
    Wer mit den immer glei­chen Arten von Leuten zu tun hat, merkt bald, dass er oft das Gleiche ant­wor­tet. Deswegen gibt es Textbausteine, die man nach Belieben zusam­menkli­cken kann. Ich habe zum Beispiel vie­le Textbausteine für die Kommunikation mit Models, es gibt aber auch vie­le ande­re nütz­li­che Anwendungsbereiche. Konkret nut­ze ich das Quicktext-Addon für Thunderbird.
  8. Nüchtern blei­ben:
    Damit mei­ne ich nicht den Alkoholpegel, son­dern den Ton der Mails. . Ich ver­mei­de Smalltalk und per­sön­li­che Fragen in beruf­li­chen Mails, weil das fast auto­ma­ti­sch in unnö­ti­gen Antworten resul­tiert. Gleiches gilt für rhe­to­ri­sche Fragen und blu­mi­ge Verabschiedungen, gene­rell laden Fragezeichen zu Antworten ein. Lieber vie­le kur­ze Absätze schrei­ben statt lan­ger, blu­mi­ger Texte, denn das führt mit hoher Wahrscheinlichkeit dazu, dass Rückfragen kom­men, die schon am Ende der Email beant­wor­tet wur­den. Bis dahin hat­te es nur kei­ner durch­ge­hal­ten.
  9. Nicht jede Email ver­dient eine Antwort:
    Dieser Tipp ist etwas knif­fe­lig, weil eini­ge Leute es gewohnt sind, sich für alles zu bedan­ken. Das kann aber leicht zu sinn­ent­leer­ten Email-Wechseln füh­ren wie: „Danke für den Tipp“, „Bitte, gern gesche­hen“, „Ach, kei­ne Ursache“, „Ja, trotz­dem dan­ke“ und so wei­ter. Deswegen ver­su­che ich, nicht bei jeder Mail ein Dankeschön zu schi­cken. Leute, die ich gut ken­ne, die ich bald per­sön­li­ch tref­fen wer­de oder von denen ich weiß, dass sie sowie­so mit über­vol­len Postfächern zu kämp­fen haben, blei­ben von Danke-Emails unbe­hel­ligt. Im Zweifel bedan­ke ich mich beim nächs­ten Treffen.

Welche Tipps und Tricks benutzt ihr, um eure Emails in den Griff zu bekom­men?

Fotolia senkt Fotografenhonorare und ändert Abo-Modelle

Heute hat die Microstock-Bildagentur Fotolia die drit­te Version (V3) ihrer Webseite online gestellt. Was gibt es für Änderungen für Fotografen und Bildkäufer?

Die größ­ten Änderungen betref­fen die Abo-Modelle. Bisher gab es ein „nor­ma­les“ und ein „Premium“-Abo. Bei ers­te­rem konn­te man Bilder bis Größe L run­ter­la­den, bei letz­te­ren bis zur Originalgröße (also XXL). Beide Modelle wur­den jetzt zusam­men­ge­fasst.

Die schlech­te Nachricht zuer­st:

Fotografen bekom­men jetzt im Schnitt weni­ger Geld für Abo-Verkäufe. Der User ToniFlap hat sich hier im Forum Microstockgroup die Mühe gemacht, die alten und neu­en Honorare mit­ein­an­der zu ver­glei­chen:

Den Diamant-Status unten hat bis­her noch kei­ner erreicht und nur Yuri Arcurs hat den Rubin-Status geschafft. Wenn ich das Verhältnis mei­ner Abo-Verkäufe zugrun­de lege, lie­ge ich sicher rich­tig, wenn ich behaup­te, dass jeder Fotolia-Fotograf von die­sen Kürzungen betrof­fen ist.

Besonders betrof­fen sind Künstler, die Vektor-Grafiken lie­fern. Die alte Regelung war, dass im Abo jeder Vektor-Download wie 3 Foto-Downloads zählt, jetzt ist es nur noch wie ein Download. Wer zum Beispiel als Silber-Kontributor frü­her für ein Vektor-Abo-Download 96 Cent erhielt (3 x 32 Cent), erhält jetzt nur noch 29 Cent. Das sind ca. 70% weni­ger!

Die gute Nachricht ist, dass HD-Videos jetzt nicht mehr im Abo erhält­li­ch sind. Im Abo kön­nen jetzt nur noch Web-Größen run­ter­ge­la­den wer­den, jeder Download zählt jetzt als 5 statt wie bis­her als 10 Foto-Downloads. Das „Verschleudern“ hoch­wer­ti­ger HD-Aufnahmen zu Abo-Preisen hat­te bis­her vie­le Videografen abge­hal­ten, Fotolia zu belie­fern.

Mit Mitgliedsbereich hat sich auch eini­ges ver­scho­ben und geän­dert. Schön fin­de ich die Organisation der Ordner, die jetzt nicht mehr auf jeder Seite den Blick auf die Dateien ver­sper­ren. Neu ist auch die Möglichkeit, die gesam­mel­ten Statistiken als CSV-Datei zu expor­tie­ren. Blöd fin­de ich hin­ge­gen, dass im Mitgliedbereich die Thumbnails nicht mehr ver­grö­ßert wer­den, wenn mit der Maus drü­ber­ge­fah­ren wird und der rote Punk bei Dateien, die nicht exklu­siv sind, wirkt ver­wir­rend, weil er leicht mit der Markierung für abge­lehn­te Bilder zu ver­wech­seln ist. Außerdem hät­te ich mir deut­li­ch kom­for­ta­ble­re Statistik-Funktionen gewünscht, zum Beispiel die Gesamteinnahmen pro Bild oder pro Bildserie einer Galerie. Verschwunden ist übri­gens auch still und lei­se die Ranking-Übersicht mit den Fotografen, die am meis­ten ver­kau­fen.

Für Bildkäufer hin­ge­gen gibt es nur posi­ti­ve Änderungen zu ver­mer­ken. Im Suchfeld sind jetzt die übli­chen Booleschen Operatoren wie AND, OR, NOT und Klammern für kom­bi­nier­te Operationen mög­li­ch. Damit sind bei­spiels­wei­se Abfragen wie „Gruppe AND Frauen NOT (Babys OR Kinder OR Mann)“ mög­li­ch, um nur Bilder von Frauengruppen ange­zeigt zu bekom­men.

Außerdem gibt es nun einen Preis-Filter, mit dem die Bilder mit Startpreisen von 2 oder 3 (statt 1) Euro aus­ge­blen­det wer­den kön­nen. Das ist gut für Käufer, kann aber vor allem für exklu­si­ve Fotografen nach­tei­lig sein, die alle ihre Bilder mit 2 oder 3 Credits anbie­ten.

Ich hat­te ver­sucht, her­aus­zu­fin­den, ob sich die Abo-Preise für Bildkäufer selbst geän­dert haben, habe aber noch nichts gefun­den. Vielleicht könnt ihr das in den Kommentaren nach­tra­gen, falls ihr den Preis eines bis­he­ri­gen Abo-Modells wisst.

Was für Änderungen sind Euch noch auf­ge­fal­len und wie fin­det ihr die Änderungen?

Update 18.8.2011: Mario von Fotolia wies mich dar­auf hin, dass die Abrechnung der Abo-Downloads davon abhän­ge, ob es ein Abo mit Tages- oder Monats-Downloadlimit sei oder mit einem Jahres-Downloadlimit. Die genaue Übersicht fin­det ihr hier.

Konzertfotos – Kraftklub und Casper in Köln

Noch län­ger als ich beruf­li­ch foto­gra­fie­re, bin ich schon für das Online-Musikmagazin bloom.de tätig, mitt­ler­wei­le als stell­ver­tre­ten­der Chefredakteur. So kommt es, dass ich manch­mal auch auf Konzerten foto­gra­fie­re. Am Donnerstag war es wie­der soweit. Kraftklub und Casper spiel­ten im Kölner Underground.

1. Casper im Underground, Köln (Retro-Look)

Wem die Namen nix sagen: Kraftklub ist eine Art rap­pen­de Rockband (hier anhö­ren), mei­ner Meinung nach das Originellste, was die HipHop-Szene seit vie­len Jahren her­vor­ge­bracht hat. Casper ist ein nied­li­cher Gefühlsrapper mit Reibeisenstimme (hier anhö­ren), was zu einem für HipHop-Konzerte unge­wöhn­li­ch hohen Frauenanteil führt.

Aber eine Konzertreview könnt ihr hier bei bloom.de nach­le­sen, des­we­gen kon­zen­trie­re ich mich hier auf die Fotos.

2. Kraftklub im Underground, Köln (1/400s, f2.8, 50mm, ISO 6400)

Zur Location: Das Underground in Köln ist ein rela­tiv klei­ner, sym­pa­thi­scher Laden. Die Bühne liegt ca. einen hal­ben Meter erhöht und ist ent­we­der nur durch ein Gitter abge­sperrt oder gar nicht. Dann tren­nen nur die Monitorboxen die Band vom Publikum. Als Beleuchtung wer­den haupt­säch­li­ch Halogenstrahler ein­ge­setzt, die Lichttemperatur liegt dem­nach immer ca. zwi­schen 3000–4000 °Kelvin. Beim Casper-Konzert wur­den Gitter ein­ge­setzt, was für uns Fotografen den Vorteil hat­te, dass wir uns zwi­schen die paar Zentimeter Gitter und Bühne quet­schen konn­ten und so bei Bedarf kei­ne Zuschauer im Bild hat­ten und auch nicht von allen Seiten ein­ge­engt wur­den.

3. Kraftklub im Underground, Köln (1/320, f2.8, 30mm, ISO 3200)

Als Kameraausrüstung kam – wie immer – mei­ne Canon 5D Mark II zum Einsatz, als Ojektiv habe ich dies­mal nicht das 70–200mm genom­men, son­dern da ich die Verhältnisse vor Ort kann­te, nahm ich gleich das 24–70mm 2.8-Objektiv mit. Wie ihr an den Belichtungsdaten sehen könnt, habe ich die­se Spanne auch aus­ge­nutzt.

4. Kraftklub im Underground, Köln (1/100s, f2.8, 70mm, ISO 6400)

Ein Nachteil für Vorbands und Fotografen glei­cher­ma­ßen ist, dass die Beleuchtung erst spär­li­ch ist, damit das Publikum beim Hauptact noch eini­ge visu­el­le Überraschungen erle­ben kann. Es waren nur 3–4 Lampen aktiv, nur in gelb bzw. sel­ten mal rot und die auf alles, nur nicht die Musiker gerich­tet waren. Deshalb mus­s­te ich immer war­ten, bis sich der Sänger mal in den Scheinwerferkegel bewegt hat.

5. Casper im Underground, Köln (1/50s, f2.8, 50mm, ISO 6400)

Wie ihr seht, hat Casper licht­tech­ni­sch ganz ande­re Kaliber im Ärmel. Hier bestand eher die Herausforderung, die schnel­len Helligkeitswechsel zu beach­ten, um die Motive nicht gna­den­los unter- oder über­zu­be­lich­ten.

6. Casper im Underground, Köln (1/320s, f2.8, 70mm, ISO 6400)

Ich foto­gra­fier­te übri­gens im Spot-Modus und mit Blendenvorwahl. Wie Loe Beerens in sei­nem Konzertfotografie-Buch rich­tig beschrie­ben hat, hal­ten Rapper ihr Mikrofon ger­ne mit der Faust dicht am Mund. Deswegen habe ich vor allem auf die Passagen gewar­tet, wo er mal die Handhaltung gewech­selt und mit der frei­en Hand ges­ti­ku­liert hat.

7. Casper im Underground, Köln (1/100s, 52mm, f2.8, ISO 6400)

Da ich ganz vor­ne stand, gab es immer die Gefahr, dass ich eini­gen Zuschauern die Sicht genom­men habe, des­we­gen habe ich mich noch vor dem Konzert mit den Zuschauern in mei­ner Nähe unter­hal­ten und ihnen gesagt, dass ich wäh­rend des Konzertes Fotos machen und ab und zu vor ihnen rum­tur­nen wer­de. Wenn es sie stö­re, soll­ten sie mir Bescheid geben. So ent­steht Verständnis und es gab kei­ne Probleme.

Gitarrist von Casper im Underground, Köln (1/5300, 24mm, f2.8, ISO 6400)
8. Bassist von Casper im Underground, Köln (1/5300, 24mm, f2.8, ISO 6400)

Die rest­li­chen Musiker auf der Bühne kom­men bei Fotos meist zu kurz, des­we­gen habe ich min­des­tens ein Foto des Bassisten gemacht, auch wenn man ihn kaum erkennt. Hier mus­s­te ich stark manu­ell unter­be­lich­ten, weil die Kamera ver­sucht hät­te, die Person rich­tig, sprich hel­ler, zu belich­ten.

9. Casper im Underground, Köln (1/20, 24mm, f2.8, ISO 6400)

Das ist mein Lieblingsfoto des Konzertes. Zum einen wegen der knal­li­gen Farben, die auch mei­nem kom­mer­zi­el­len Stil nahe kom­men, zum ande­ren wegen der Bildaufteilung, die schräg durch die Mitte ver­läuft und links die fei­ern­de Menge (inklu­si­ve des obli­ga­to­ri­schen Fotohandys) und rechts den ein­sa­men Künstler zeigt. Das wird auch durch die Lichtstimmung unter­malt: Links sind die Farben deut­li­cher wär­mer als rechts.

10. Casper im Underground, Köln (1/400, 24mm, f2.8, ISO 3200)

Das ist mein zwei­ter Liebling. Allein wegen die­ser bei­den Weitwinkelaufnahmen hät­te ich es bereut, ein ande­res Objektiv mit­ge­nom­men zu haben. Wer auf­merk­sam ist, wird den Unterschied zum ers­ten Foto bemerkt haben. Alle hier gezeig­ten Fotos sind RAW-Aufnahmen, bei denen ich im RAW-Konverter nur Helligkeit, Sättigung und Kontrast leicht ver­än­dert habe. In Photoshop habe ich dann nur das Rauschen redu­ziert, die Bilder ver­klei­nert und geschärft. Bei drei Fotos habe ich jedoch zusätz­li­ch je eine die­ser Photoshop-Aktionen vom Deviantart-User mani­cho ange­wen­det. Das aller­er­s­te Foto ist das ein­zi­ge, was ich zusätz­li­ch gecroppt habe. Ziel war es, mit den Aktionen einen alten Retro-Rock-Look zu erzeu­gen. Bei die­sem ers­ten Foto wur­de der 3. Filter „Retro blu­eish“ benutzt.

11. Casper im Retro-Look

Hier kam der 34. Filter „Oldschool 1“ zum Einsatz.

12. Casper im Retro-Look

Wer die­se Version mit Filter 15 „Smart Sepia“ mit dem Original wei­ter oben ver­gleicht, merkt, wie stark sich die Bildwirkung ändert.

Was sind Eure Favoriten und war­um? Verbessern die Photoshop-Aktionen die Fotos oder ver­fäl­schen sie nur die Stimmung?

Frag den Fotograf: Welche Objektive nutzt Du?

Mittlerweile bekom­me ich sogar Mails aus vie­len Ländern.
Vor eini­gen Tagen lag die­se Mail von Cassandra aus Florida, USA, in mei­nem Postfach:

I hope you can read English! I love your sto­ck pho­to­gra­phy. I am try­ing to bre­ak into the busi­ness my self but need gui­dan­ce! I have a Canon 450d and am going to upgrade to a 5d Mark II but I need help with the lens choice. What is your favo­ri­te lens to use? Thank you so much. You are an inspi­ra­ti­on to new­bies like me!

Ich ant­wor­te­te kurz auf eng­li­sch, möch­te aber hier aus­führ­li­cher ant­wor­ten, da ich gemerkt habe, dass ich mei­ne Objektive meist für bestimm­te Zwecke nut­ze.

Canon EF 24–105 mm, f4, IS USM L
Das ist mei­ne meist­be­nutz­te Linse, mein „Immerdrauf-Objektiv“, da es von Weitwinkel für Übersichtsaufnahmen bis zu einem leich­ten Zoom für Portraitfotos alles abdeckt. Dieses Können hat sei­nen Preis. Damit mei­ne ich nicht nur den Wert in Euro, son­dern auch, dass es schwer zu benut­zen ist. Das Objektiv hat vor allem in den Extrembrennweiten sicht­ba­re Objektivfehler. Da wären bei­spiels­wei­se im Weitwinkel-Bereich Randabschattungen und kis­sen­för­mi­ge Verzerrung, im Tele-Bereich ton­nen­för­mi­ge Verzerrung und je nach Lichtverhältnis bei allen Brennweiten star­ke chro­ma­ti­sche Abberation. Auch die Lichtstärke f4 ist manch­mal nicht aus­rei­chend, wird aber oft durch den Bildstabilisatur wett gemacht.
Wer die­se Fehler jedoch kennt und sie berück­sich­ti­gen kann, sei es schon bei der Aufnahme (durch Wahl einer geeig­ne­ten Brennweite) oder nach­träg­li­ch mit Photoshop, hat mit dem 24–105 ein Objektiv, was sehr viel­sei­tig und robust ist und eine gute Bildqualität lie­fert.

Mutter spielt mit Sohn
Canon EF 50mm, f1.8 II

Martin hat­te vor eini­gen Monaten eine Lobeshymne auf die­ses Objektiv geschrie­ben, der ich nur zustim­men kann. Das Objektiv ist mit unter 100 Euro wirk­li­ch bil­lig, lie­fert sehr gute Bildqualität und für den Preis eine unschlag­ba­re Lichtstärke! Außerdem ist es sehr klein und leicht. Diese Eigenschaften zusam­men füh­ren dazu, dass ich das Objektiv oft zusätz­li­ch in die Tasche ste­cke und dann abends froh bin, wenn f4 des obi­gen Objektivs nicht mehr aus­rei­chen, eini­ge Blendenstufen mehr in Reserve zu haben. Das Objektiv ist mei­ne des­halb „Notfall-Linse“.
Der Autofokus bei die­sem Objektiv ist jedoch etwas trä­ge und nicht sehr gen­au, da heißt es: „Immer schön auf dem Display kon­trol­lie­ren“.

Junge schaukelt auf Spielplatz
Canon EF 70–200mm, f2.8 IS USM L

Mein zweit­liebs­tes Objektiv, was ich fast nie für mei­ne Stockfotos ein­set­ze, son­dern vor allem für Konzertfotos, Theaterfotografie oder sel­ten, wenn ich den Hintergrund bei Personenaufnahmen ver­schwim­men las­sen will. Das Teil ist wuch­tig und mein Mini-Stativ hat schon Probleme mit des­sen Gewicht. Dafür ist es so licht­stark, dass sehr gut in dunk­len Räumen gear­bei­tet wer­den kann, in denen Entfernungen über­brückt wer­den müs­sen – wie im Theater oder auf Konzerten eben. Manchmal aber auch, wenn ich das Model auf einen Baum klet­tern las­se.

Mit Laptop im Freien
Sigma 105mm Macro, f2.8 EX DG
Mit die­sem Objektiv mache ich mei­ne Nahaufnahmen. Dabei kommt es nicht auf Schnelligkeit an und das kommt dem Makro-Objektiv zugu­te. Denn der Autofokus ist so laut und lang­sam, dass es defi­ni­tiv kei­ne Schnappschuss-Linse ist. Dafür ist die gerin­ge Schärfentiefe bei Blende 2.8 sehr sehens­wert. Oft schal­te ich auf manu­el­len Fokus um, da es ner­ven­scho­nen­der ist. Missen möch­te ich das Objektiv nicht, denn der Makrobereich eröff­net ganz ande­re Bildwelten aus die ande­ren Objektive. Manchmal nut­ze ich es jedoch auch ein­fach für Nahaufnahmen von Körperteilen wie Augen, Nase oder Mund.

Bunte Kapseln
Canon EF 85mm, f1.2 USM L II

Das ist mei­ne neus­te Errungenschaft. Viele Erfahrungen konn­te ich noch nicht sam­meln. Gekauft hat­te ich es, um stim­mungs­vol­le Portrait bei schwie­ri­gem Licht auf­neh­men zu kön­nen, doch mit Vollformat ohne Crop-Faktor ist ein Bildausschnitt nur mit Kopf schon nicht mehr mög­li­ch. Schade. Dafür mag ich hier bei den ers­ten Tests den samt­wei­chen Schärfeverlauf bei gro­ßer Blendenöffnung. Die Fotos aus der fokussiert-Serie über mei­ne Arbeit sind fast alle mit die­ser Linse ent­stan­den.

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Zubehör
Ich nut­ze an den L-Objektiven immer die mit­ge­lie­fer­ten Streulichtblenden (auch Gegenlichtblende oder Sonnenblende genannt). Diese erhö­hen den Bildkontrast und­re­du­zie­ren Farbsäume.Zusätzlich schüt­zen sie die Objektiv-Vorderseite vor Stößen, Schlägen und kleb­ri­gen Kinderhänden.

Ball zur Kamera
Außerdem habe ich drei Arten von Filtern in ver­schie­de­nen Größen. UV-Filter, Pol-Filter und Graufilter. Die UV-Filter sind an dem Canon 24–105mm und dem 85mm immer dran, vor allem als zusätz­li­cher Schutz. Das muss ein qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ger UV-Sperrfilter sein, denn ein Objektiv ist immer nur so gut wie die schlech­tes­te Linse. Einige mei­nen, das sei Unsinn, weil es die Bildqualität beein­träch­ti­gen wür­de. Ich wische einen Fleck jedoch lie­ber auf einem 100-Euro-Filter weg und ris­kie­re da einen Kratzer als auf einem Objektiv für über 1000 Euro.
Die Pol-Filter sind übri­gens die ein­zi­gen Filter, wel­che sich nicht mit Photoshop simu­lie­ren las­sen. Im Studio brin­gen sie mir nichts (es sei denn, ich foto­gra­fie­re spie­geln­de Flächen), aber bei Außenaufnahmen sor­gen sie für sat­te Farben und den kit­schig blau­en Himmel.
Die Graufilter neh­me ich sel­ten, nur wenn ich eine gerin­ge­re Schärfentiefe erzwin­gen möch­te, als es bei strah­len­dem Sonnenschein son­st mög­li­ch wäre. Vor allem für Video-Aufnahmen wer­den die Filter sicher öfter zum Einsatz kom­men.

Was für Objektive nutzt ihr und war­um fin­det ihr sie gut?