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Meine Capture One Arbeitsfläche für den Stockfotografie‐Workflow

Zur Konvertierung mei­ner RAW‐Dateien nut­ze ich die Software Capture One.

Es gin­ge sicher auch mit Lightroom, DxO Optics oder einem ande­ren Programm. Früher habe ich mei­ne Bilder mit­tels Camera RAW von Adobe kon­ver­tiert, aber wegen eines alten Tipps von Yuri Arcurs vor vie­len Jahren für bes­se­re Hauttöne bin ich auf Capture One umge­stie­gen.

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Ein Adobe‐Mitarbeiter mein­te zwar kürz­lich zu mir, Camera RAW habe deut­lich auf­ge­holt, was die Verarbeitung von Hauttönen angin­ge, aber ich sehe aktu­ell kei­nen Grund, mei­nen Workflow in die­ser Beziehung zu ändern.

Einer der Gründe dafür ist, dass Capture One es mir erlaubt, die Werkzeuge und mei­ne Arbeitsfläche indi­vi­du­ell anord­nen zu kön­nen, um mei­nem Workflow so weit wie mög­lich ent­ge­gen­zu­kom­men.

Heute möch­te ich euch zei­gen, wie genau (und war­um) ich mei­ne Capture One‐Oberfläche ange­ord­net habe. Vielleicht nehmt ihr ja den einen oder ande­ren Tipp mit.

Als posi­ti­ver Nebeneffekt habe ich dann selbst alle Settings parat, soll­te ich mal eine Neuinstallation durch­füh­ren müs­sen. Capture One erlaubt lei­der kei­nen Export der eige­nen Arbeitsfläche.

Ich nut­ze aktu­ell Capture One Pro 8.3. Es gibt zwar schon Version 9, aber will da nicht jede Version mit­ma­chen und bezah­len.

Meine Capture One Pro‐Oberfläche

Oben links seht ihr zwei Leisten mit Icons. Die zwei­te ver­sucht von links nach rechts, den Fotografen‐Workflow von der Aufnahme über Korrekturen bis hin zum Export abzu­bil­den. In jedem die­ser Menüs kann man sich Werkzeuge selbst legen. Ich bevor­zu­ge, mei­ne Werkzeuge alle in einem Tab zu sam­meln, um nicht zwi­schen den ver­schie­de­nen Menüs wech­seln zu müs­sen.

In der lin­ken Spalte seht ihr mei­ne Werkzeuge, die ich so ein­ge­stellt habe, dass ich sie übli­cher­wei­se von oben nach unten „durch­ar­bei­ten“ kann:

  1. Weißabgleich
    Ohne einen kor­rek­ten Weißabgleich geht nix. Ich foto­gra­fie­re in der Regel mit einer Graukarte und im Studio muss ich den Wert für die gan­ze Serie nur ein­mal anpas­sen, aber on loca­ti­on kann es pas­sie­ren, dass sich die Lichtverhältnisse ändern. Oder ich will einen spe­zi­el­len Look erzie­len, küh­ler für Business‐Fotos, wär­mer für Familienbilder und kann das hier gezielt steu­ern.
  2. Belichtung
    Capture One erlaubt es, je nach Kamera Standards ein­zu­stel­len, die vor­ein­ge­stellt wer­den. Hier habe ich immer mehr Helligkeit, Kontrast und Sättigung gewählt, weil das dem Microstock‐Stil am ehes­ten ent­spricht. Im Studio bleibt die Belichtung meist kon­stant, bei Aufnahmen unter­wegs pas­se ich die öfter an.
  3. HDR
    Diese Funktion habe ich so noch nicht bei Lightroom gefun­den und ich ver­mis­se sie jedes Mal schmerz­lich, wenn ich doch mal Lightroom für eine RAW‐Konvertierung bemü­he. Vermutlich funk­tio­nie­ren die Regler ähn­lich wie die Lichter/Tiefen‐Regler in Lightroom, aber gefühlt sehe ich ande­re Resultate.Die Spitzlichter zie­he ich in der Regel auf min­des­tens 20, je nach Stärke von über­strahl­ten Bereich bis zu 55, die Schatten hel­le ich meist nur dezent zwi­schen 0–6 auf.
  4. Tonwerte
    Meist benut­ze ich die Tonwertanzeige als Histogramm, also zur Kontrolle, wie sich die Tonwerte durch Anpassung der Helligkeit oder Belichtung (sie­he 2) ver­än­dern.
    Der Vorteil der Tonwerte gegen­über einem nor­ma­len Histogramm, wie es Capture One eben­falls im Repertoire hät­te, ist, dass ich es direkt „anfas­sen“ und ver­schie­ben kann. Oft set­ze ich manu­ell den Schwarzpunkt, indem ich links die Linie so weit ver­schie­be, bis sie an den Ausschlag stößt, weil durch die hel­lig­keits­be­ton­te Entwicklung für Microstock die Bilder sonst schnell „aus­ge­wa­schen“ aus­se­hen.
  5. Klarheit
    Standardmäßig auf 10 bei mir ein­ge­stellt für den gewis­sen „Kick“. Das ist eine Glaubensfrage unter Fotografen. Macht es, wie ihr wollt.
  6. Rauschreduzierung, Moiré, Farbsäume
    Ab die­sem Punkt kom­men drei Werkzeuge, die ich in der Regel nicht anfas­se. Nur wenn ich bei einem Bild an Grenzen sto­ße und sicht­ba­re Bildfehler hän­disch redu­zie­ren muss, kom­men die­se Regler zum Einsatz.
  7. Schärfewerkzeug
    Wenn ich mir nicht sicher bin, ob ein Foto scharf genug ist, kli­cke ich kurz auf die Augen im gro­ßen Vorschau‐Bild und sehe den Bereich hier in der 100%-Darstellung. Ebenfalls nütz­lich an die­ser Stelle die „Schärfemaske“, wel­ches das ers­te Werkzeug in der obe­ren rech­te Leiste ist und anzeigt, wel­che Bereiche scharf abge­bil­det sind.
  8. Objektivkorrektur
    Hier kann ich mich in der Regel auf die Expertise von Capture One ver­las­sen. Meine Objektive wer­den alle erkannt und ich kann Chromatische Abberation, Verzeichnung, Schärfeabfall und Helligkeitsabfall für alle Bilder einer Serie kor­ri­gie­ren. Nur die Helligkeit las­se ich bei 80% statt 100%, weil eine mini­ma­le, kaum wahr­nehm­ba­re Vignettierung in mei­nen Augen natür­li­cher wirkt.

Mit den Pfeilen in der obe­ren rech­ten Leiste kann ich die Anpassungen von einem Bild kopie­ren und auf eins oder meh­re­re ande­re Bilder über­tra­gen. Ich kann auch aus­wäh­len, ob ich alle Anpassungen oder nur bestimm­te kopie­ren möch­te.

Üblicherweise wäh­le ich eini­ge „Schlüssel‐Bilder“, die stell­ver­tre­tend für eine bestimm­te Aufnahmesituation ste­hen, also zum Beispiel durch Objektivwechsel, Ortswechsel oder Lichtwechsel ent­stan­den und kopie­re die­se Anpassungen dann auf den Rest der ähn­li­chen Bilder.

Zum Schluss kli­cke ich oben links auf das gro­ße Zahnrad, um alle Bilder zusam­men zu ent­wi­ckeln und als 16Bit‐TIFF‐Bilder im glei­chen Ordner abzu­spei­chern, damit ich mit Photoshop die Bildretusche (Logos und Pickel ent­fer­nen, Augen und Zähne auf­hel­len etc.) vor­neh­men kann. Hier ein Beispiel‐Video dazu.

Wie sieht eure Arbeitsfläche bei Capture One aus?
Und war­um?

14 Tools zum Upload zu verschiedenen Bildagenturen

Schon oft habe ich die Frage gele­sen: „Gibt es ein Programm, mit dem man sei­ne Bilder zu vie­len Agenturen gleich­zei­tig schi­cken kann?“ Idealerweise auch noch mit Statistik‐Auswertung, Verschlagwortung, Fotoverwaltung und so wei­ter.

Solche Programme gibt es und ich habe auch eini­ge aus­pro­biert. Jedoch erlaubt es mir mei­ne Zeit nicht, jedes Programm so aus­führ­lich zu tes­ten, wie ich es für eine Rezension in mei­nem Blog erfor­der­lich hal­te.

Deswegen habe ich mich bis­her davor gescheut, die­se Software oder Tools vor­zu­stel­len, denn mein Anspruch ist es, ver­läss­li­che Informationen in mei­nem Blog zu lie­fern, denen ich ver­trau­en könnt. Deshalb wei­se ich aus­drück­lich hin, dass die Werkzeuge, die ich gleich vor­stel­len wer­de, fast alle nicht aus­führ­lich von mir getes­tet wur­den.

picworkflow*

picworkflow

Preis: kos­ten­los, Funktionen aber auf Credit‐Basis, 100 Credits pro Monat kos­ten­los (Upload pro Bild/Agentur z.B. 1 Cent)
Plattform: brow­ser­ba­siert, daher für PC, Mac, Linux
Dateien: Fotos, Vektoren, Videos (expe­ri­men­tell)
Hauptfunktionen: Verschlagwortung, Multi‐Upload, Retusche, Kategorien, Online‐Storage

Picworkflow wird von dem Fotografen und Programmierer Bob Davies betrie­ben und wird von eini­gen namen­haf­ten Größen im Microstock‐Bereich benutzt, weil der Workflow und die Funktionen stark an Stockfotografen ange­passt sind.

picworkflow-backend
Einblick in einen Teil des Backends von pic­work­flow

Das Tool kann – gegen Bezahlung – Bilder in eng­lisch ver­schlag­wor­ten und mit Titeln sowie Beschreibung ver­se­hen. Der Upload an ca. 35 Agenturen wird unter­stützt sowie allen wei­te­ren, wel­che einen FTP‐Zugang haben.

Ganz nütz­lich ist auch, dass das Tool die Kategorien bei Bildagenturen mit aus­wäh­len kann, wenn dafür ein zusätz­li­ches kos­ten­lo­ses Browser‐Plugin instal­liert wird.

StockSubmitter

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Preis: kos­ten­los bis 33 Dateien pro Monat/Agentur, danach je nach Menge ca. 10–40 Euro pro Monat
Plattform: PC, Mac‐Version in Arbeit
Dateien: Fotos, Vektoren, Videos, Audio
Hauptfunktionen: Multi‐Upload, Kategorien, Release‐Zuordnung, Indexierung auf Agenturseiten

Hinter StockSubmitter ste­cken als Gründer der rus­si­sche 3D‐Modeller Konstantin Yermolayev und sein Programmierer Dmitry Budnikov zusam­men mit ihrem Team. Die Hauptidee ist, dass der kom­plet­te Uploadprozess in der Software statt­fin­den kann, ohne danach noch auf den Agenturwebseiten etwas ankli­cken zu müs­sen.

screenshot stocksubmitter
Auf den ers­ten Blick wirkt das Programm rela­tiv über­la­den und es braucht etwas Zeit, um sich damit zurecht­zu­fin­den. Zwei Tutorials auf eng­lisch, die einen ers­ten Überblick geben, fin­den sich hier und hier. Im zwei­ten Tutorial wer­den auch eini­ge nütz­li­che Keyword‐Tools erklärt. Interessante Besonderheit: StockSubmitter unter­stützt den Upload zu Alamy und iStock, obwohl die­se kei­nen FTP‐Zugang anbie­ten.

Octopus Microstock

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Preis: kos­ten­los für 20 Bilder pro Agentur, mehr Bilder kos­ten je nach Menge 9–19 USD pro Monat
Plattform: für PC
Dateien: Fotos, Vektoren
Hauptfunktionen: Multi‐Upload, Kategorien, Release‐Zuordnung, Indexierung auf Agenturseiten

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Ebenfalls aus Russland kommt die­se Software, wel­che StockSubmitter ähn­lich ist. Auch hier ist das Programm dar­auf ange­legt, bei 22 Bildagenturen den kom­plet­ten Upload‐Prozess in der Software steu­ern zu kön­nen, ohne die Agenturseite besu­chen zu müs­sen. Weitere Agenturen wer­den via FTP unter­stützt. Auch hier ist die Bedienung durch den Funktionsumfang etwas gewöh­nungs­be­dürf­tig, auf den ers­ten Blick jedoch nicht ganz so kom­plex wie bei StockSubmitter.

Lightburner

Preis: ein Testmonat kos­ten­los, danach ca. 10–50 USD pro Monat je nach Menge der Dateien
Plattform: brow­ser­ba­siert, daher für PC, Mac, Linux
Dateien: Fotos, Vektoren
Hauptfunktionen: Multi‐Upload, Keyword‐Übersetzung

lightburner-homepage
Lightburner wird von der klei­nen israe­li­schen Software‐Firma Pixamba pro­du­ziert, wel­che schon 2006 die Software ProStockMaster (sie­he unten) ins Leben rief. Es war bis 2013 kos­ten­los, dann wur­de der Dienst in einen Bezahlservice umge­wan­delt. Dafür wur­de die kos­ten­pflich­ti­ge Software ProStockMaster kos­ten­frei gemacht.

ProStockMaster

Preis: kos­ten­los, aber nur in Verbindung mit kos­ten­pflich­ti­gem Lightburner‐Account
Plattform: für PC und Mac
Dateien: Fotos, Vektoren
Hauptfunktionen: Keyword‐Vorschläge und -Übersetzung, Foto‐Verwaltung, Multi‐Upload

prostockmaster

ProStockMaster ist die mitt­ler­wei­le kos­ten­lo­se Desktop‐Erweiterung für den bezahl­ten Dienst Lightburner und kann nur in Kombination mit einem Lightburner‐Account genutzt wer­den. Mit dem Tool kön­nen die eige­nen Stockfotos ver­wal­tet, ver­schlag­wor­tet, über­setzt und auch an ver­schie­de­ne Agenturen (mit­tels Lightburner) gleich­zei­tig hoch­ge­la­den wer­den.

Stock Photo Manager

Preis: bis 3 Agenturen und 200 Fotos kos­ten­los, danach je nach Menge der Fotos und Agenturen von ca. 58 bis 213 Euro
Plattform: für PC, Mac und Linux
Dateien: Fotos, Vektoren
Hauptfunktionen: Keyword‐ und Foto‐Verwaltung, Multi‐Upload, Release‐Verwaltung, Deepmeta‐Import

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Der deut­sche Softwareingenieur und Fotograf Frank Merfort hat den Stock Photo Manager kre­iert. Die Stärke liegt in der Verwaltung und Sortierung von Suchbegriffen (auch mehr­spra­chig). Das Programm ist im Laufe der Zeit rela­tiv umfang­reich gewor­den, der Nutzer Ralf Eckert hat des­we­gen eine aus­führ­li­che Anleitung als PDF hier kos­ten­frei bereit­ge­stellt.

GO Stock

Preis: kos­ten­los
Plattform: für PC und Mac (mit Java 6)
Dateien: alle Dateitypen
Hauptfunktionen: Multi‐Upload

gostockGO Stock ist ein klei­nes Java‐Tool, wel­ches rela­tiv sim­pel ist: Bilder kön­nen per Drag & Drop zu GO Stock gezo­gen wer­den und wer­den dann auto­ma­tisch an alle Bildagenturen (außer iStock und Veer) hoch­ge­la­den, für wel­che die Zugangsdaten im Tool lokal hin­ter­legt wur­den. Im Grunde ist es also ein sehr beque­mer FTP‐Uploader, der jedoch wirk­lich nur die Zeit spart, die man gebraucht hät­te, um im FTP‐Programm nach­ein­an­der die Bilder in die ver­schie­de­nen Agenturen zu zie­hen.

Stockuploader

stockuploader-logo
Preis: kos­ten­los nach Registrierung
Plattform: für PC und Mac
Dateien: alle Dateitypen
Hauptfunktionen: Multi‐Upload, Keyword‐Tool

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Ähnlich wie GO Stock funk­tio­niert der Stockuploader. Die Hauptfunktion ist der FTP‐Upload an meh­re­re Agenturen, der wich­ti­ge Unterschied ist jedoch, dass bei aus­rei­chen­der Bandbreite meh­re­re Upload‐Slots gleich­zei­tig gestar­tet wer­den, sodaß lang­sa­me FTP‐Verbindungen auf Seiten einer Agentur kein Nadelöhr mehr dar­stel­len. Die Möglichkeiten des Verschlagwortung‐Tools wer­den hier in eng­lisch beschrie­ben.

Easy Stock

Preis: 34 Euro
Plattform: für Mac
Dateien: alle Dateitypen
Hauptfunktionen: Multi‐Upload

screenshot EasyStock
Easy Stock ist ein Produkt des ita­lie­ni­schen Multimedia‐Designers Fulvio Massini, die im Grunde ähn­lich wie GO Stock oder Stockuploader funk­tio­niert. Bilder kön­nen per FTP an meh­re­re Agenturen geschickt wer­den, vor­her wird ange­zeigt, ob even­tu­ell Metadaten feh­len und ob die Mindestgröße erfüllt ist. Der Entwickler hat ein ca. 35. minü­ti­ges Video‐Tutorial bei Udemy ver­öf­fent­licht, in dem der Umgang mit dem Programm erklärt wird.

KeyStocker

Preis: Credit‐basiert, ein Credit kos­tet 1 Euro
Plattform: brow­ser­ba­siert, daher für PC, Mac, Linux
Dateien: Videos
Hauptfunktionen: Multi‐Upload, Keywording‐Service

keystocker-webseite
Der deut­sche Videofilmer Georg Votteler such­te etwas wie den Dienst pic­work­flow, nur eben für Videos, weil dort die Unterstützung nur rudi­men­tär ist. Deshalb ent­wi­ckel­te er kur­zer­hand Keystocker, wel­ches sich stark den den Bedürfnissen pro­fes­sio­nel­ler Stock‐Videografen aus­rich­tet. Der Dienst bie­tet einen Verschlagwortungsservice für Videos mit CSV‐Export‐Möglichkeit, kann Videos für die Agentur VideoHive kon­ver­tie­ren und vor allem wer­den die Videos deut­lich schnel­ler an die Agenturen geschickt als beim Einzel‐Upload vom hei­mi­schen Rechner.

Mymicrostockupload.com

Preis: Credit‐basiert, ein Credit kos­tet einen US‐Cent, ein Bild ver­braucht 1 Credit.
Plattform: brow­ser­ba­siert, daher für PC, Mac, Linux
Dateien: Fotos
Hauptfunktionen: Multi‐Upload

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Ziemlich neu ist der Dienst vom Deutschen Thomas John. Hier wird in Credits bezahlt, wobei ein Credit 1 US‐Cent kos­tet. Hauptfunktion ist das Hochladen auf den Server von Mymicrostockupload.com, von wo die Bilder an die gewünsch­ten Agenturen ver­teilt wer­den.

Stock Photo Express

Preis: 7 Dateien pro Woche kos­ten­los, ansons­ten 37 USD
Plattform: für PC
Dateien: alle Dateitypen
Hauptfunktionen: Multi‐Upload, Keyword‐Tool

StockPhotoExpress-websiteDie Hauptfunktion hier ist eben­falls der Multi‐Upload, ich ver­mu­te jedoch wegen der Nennung eini­ger mitt­ler­wei­le geschlos­se­ner Agenturen in den Screenshots auf der Webseite, dass das Programm schon seit Jahren nicht mehr aktua­li­siert wur­de.

StockSender

Preis: kos­ten­los
Plattform: Dropbox‐App
Dateien: alle Dateitypen
Hauptfunktionen: Multi‐Upload

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Die tür­ki­sche Fotografin Sebnem Köken steht hin­ter StockSender. Das Tool ver­folgt einen inter­es­san­ten ande­ren Ansatz. Hier wer­den die Bilder ein­fach in einen Dropbox‐Ordner* hoch­ge­la­den und dann durch StockSender als Dropbox‐App mit einem Klick auf der StockSender‐Webseite per FTP an die gewünsch­ten Agenturen hoch­ge­la­den. Leider müs­sen dafür die FTP‐Zugangsdaten als Textdatei in der Dropbox gespei­chert wer­den und sie wer­den an die StockSender‐App über­tra­gen.

Eigener FTP‐Server

Preis: Hosting‐Preis für einen Server
Plattform: PC, Mac, Linux
Dateien: alle Dateitypen
Hauptfunktionen: Multi‐Upload, je nach Programmierkenntnissen auch mehr

Wer etwas pro­gram­mie­ren kann, kann sich auch selbst einen „Multi‐Uploader“ mit­tels einem eige­nen FTP‐Server bas­teln. Wie genau das geht, steht hier in die­sem Gastartikel von Marco Schwarz.

Die Vorteile und Nachteile dieser Tools

Die Tools las­sen sich in zwei Gruppen unter­tei­len. Zum einen sind da die Desktop‐Programme, wel­che auf dem hei­mi­schen Rechner instal­liert wer­den. Hier wer­den die sen­si­blen Daten wie Passwörter und Nutzernamen bei den Agenturen meist nur lokal gespei­chert. Dafür wird in der Regel kei­ne Bandbreite oder Zeit beim Upload gespart, wenn alle Bilder nach­ein­an­der über die hei­mi­sche Internetleitung hoch­ge­la­den wer­den.

Im Gegensatz dazu gibt es Online‐Services, wo die Daten nur ein Mal hoch­ge­la­den wer­den und von dort aus an alle gewünsch­ten Agenturen ver­teilt wer­den. Das geht wegen bes­se­rer Server‐Anbindung in der Regel deut­lich schnel­ler, kos­tet aber Geld und erfor­dert Vertrauen in die Entwickler der Tools, dass sie ihre Seite gut genug gegen Angriffe auf Passwörter und Benutzerdaten absi­chern.

Auch die Preismodelle unter­schei­den sich. Einige Programme kos­ten eine ein­ma­li­ge Gebühr, ande­re erfor­dern ein monat­li­chen Abo und ande­re rech­nen nur pro ver­schick­ter Datei ab.

Jedes der vor­ge­stell­ten Tools bie­tet den Multi‐Upload an, also dass die Bilder an alle Agenturen mit einem Klick geschickt wer­den, mit der Einschränkung bei den meis­ten Desktop‐Programmen, dass damit meist kei­ne Zeit und Bandbreite gespart wer­den. Viele Programme bie­ten auch rudi­men­tä­re oder umfang­rei­che­re Statistik‐Auswertungen der Agentur‐Umsätze, aber da habe ich die Erfahrung machen müs­sen, dass die Programme mit mei­nen Datenmengen oft Probleme haben. Außerdem emp­feh­le ich als Statistik‐Dienst Stock Performer, weil die Daten dort ers­tens genau und zwei­tens über­sicht­lich und aus­sa­ge­kräf­tig dar­ge­stellt wer­den.

Viele der Tools bie­ten auch eine Tools zur Erstellung oder Bearbeitung der Suchbegriffe an, hier ist für mich jedoch wich­tig, dass die Begriffe nicht alpha­be­tisch sor­tiert wer­den, was die Auswahl wie­der redu­ziert.

Alles steht und fällt mit dem Programmierer

Ich war bei der Recherche erstaunt, wie vie­le ver­schie­de­ne Tools es für die­sen doch eher klei­nen Markt gibt. Hinter fast allen Tools steht jedoch in der Regel eine ein­zi­ge Person, auch wenn die­se sich manch­mal den Mantel einer Firma umhängt. Das bedeu­tet für die Nutzer, dass sie auf das tech­ni­sche Können und das Durchhaltevermögen die­ser Person ange­wie­sen sind, wenn sie den Dienst auch in Zukunft nut­zen wol­len.

Es gab in der Vergangenheit schon eini­ge ähn­li­che Dienste wie iSyndica oder CushyStock, die jedoch nicht mehr ver­füg­bar sind, weil der Programmierer nicht genug Umsatz mit dem Tool gemacht hat, dass sich eine Weiterentwicklung loh­nen wür­de. Durch die stän­di­gen Webseiten‐Änderungen bei den Bildagenturen ist das aber eine Grundvoraussetzung für das Funktionieren der Upload‐Tools.

In der Praxis kon­zen­trie­ren sich die grö­ße­ren Microstock‐Fotografen bis­her auf die Dienste pic­wor­klow, StockSubmitter oder Lightburner. Hier ist durch die grö­ße­re Nutzerbasis auch die Wahrscheinlichkeit für ein Überleben der Tools höher. Wer auf den Preis ach­ten muss oder ganz spe­zi­el­le Funktionen sucht, kann jedoch auch bei den klei­ne­ren Tools fün­dig wer­den.

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
Welchen Dienst nutzt ihr und war­um?

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Zeit sparen bei Bildauswahl durch Cachegenerierung mit Adobe Bridge

Jeder Fotograf kennt das: Nach einem erfolg­rei­chen Shooting wer­den die Bilder von der Kamera in den Computer gela­den. Danach muss aus den hun­der­ten oder gar tau­sen­den Bildern eine Auswahl getrof­fen wer­den. Was sind die bes­ten Motive? Welche Fotos sind wirk­lich scharf?

Vor allem Bildagenturen sind sehr streng, was die Schärfe angeht und jeder Fotograf muss sich das Foto min­des­tens in der 100%-Ansicht anschau­en, um wirk­lich sehen zu kön­nen, ob wich­ti­ge Bilddetails scharf genug sind. Bei Stockfotografen kommt hin­zu, dass Zeit Geld ist und jede Hilfe will­kom­men ist, die­se Zeit für die Bildauswahl zu mini­mie­ren.

Deshalb möch­te ich heu­te einen klei­nen Kniff vor­stel­len, der sich in den Tiefen von Adobe Bridge ver­birgt und mir oft min­des­tens eini­ge Minuten pro Fotoshooting spart.

Einige fra­gen sich viel­leicht? Bridge? Nie gehört. Dabei ist Bridge ein sehr kom­for­ta­bles Fotoverwaltungsprogramm (ver­gleich­bar mit Lightroom ohne Bearbeitungsfunktionen), was sogar kos­ten­los ist – na ja, fast: Bridge ist Teil des sünd­haft teu­ren Adobe Photoshop*. Bridge kann ent­we­der direkt über die Bridge.exe auf­ge­ru­fen wer­den oder indem ihr in Photoshop auf „Datei/In Bridge suchen…“ klickt.

In Bridge gibt es unter­schied­li­che Möglichkeiten, sich Bilder anzei­gen zu las­sen, ich nut­ze meist den Filmstreifen‐Look. Wenn ihr mit der Maus auf ein Detail des Bildes klickt, wird die­ser Bereich als Ausschnitt in einer 200%-Ansicht ange­zeigt. Sehr nütz­lich, um eben schnell ent­schei­den zu kön­nen, ob das Bild scharf ist oder nicht. Schnell ist jedoch rela­tiv. Das Programm lädt die vol­le Bilddatei im Hintergrund, was bei den gro­ßen RAW‐Dateien mei­ner Canon 5D Mark III* selbst mit mei­nem schnel­len Rechner 5–10 Sekunden dau­ern kann.

Deswegen benut­ze ich fast immer die Möglichkeit, den Cache eines Bildordners im Voraus gene­rie­ren zu las­sen, wäh­rend ich mit ande­ren Tätigkeiten beschäf­tigt bin. Dazu klickt man in Adobe Bridge auf „Werkzeuge/Cache/Cache gene­rie­ren und expor­tie­ren…“.

Dann erscheint das Dialogfeld „Cache anle­gen“ mit zwei wich­ti­gen Optionen. Das Häkchen bei „Vollbildvorschauen erstel­len“ bewirkt, dass Bridge die 200%-Ansichten alle vor­ab in den Speicher lädt und „Cache in Ordner expor­tie­ren“ sorgt dafür, dass der Cache im Ordner bleibt und auch bei einer Leerung des Arbeitsspeichers oder einem Verschieben oder Kopieren des Ordners der Cache erhal­ten bleibt.

Wer spä­ter den – teil­wei­se 500 MB gro­ßen  – Cache löschen will, kann ein­fach ent­we­der im betref­fen­den Ordner die bei­den Dateien „.BridgeCache“ und „.BridgeCacheT“ löschen, oder in Bridge unter „Werkzeuge/Cache“ die Option „Cache für Ordner lee­ren“ wäh­len.

Wenn der Cache ange­legt wird, soll­te man Bridge im Hintergrund vor sich hin wer­keln las­sen. Das dau­ert je nach Anzahl der Bilder und Geschwindigkeit des Computers unter­schied­lich lan­ge.  Bei mir dau­ert die Bearbeitung von ca. 1000 Bildern (je 500 RAW und 500 JPG) in Adobe Bridge CS6 mit einem i5‐Prozessor mit 3,1 Ghz, Win7 (64 Bit) und 16 GB Arbeitsspeicher ca. eine Stunde.

Danach geht es deut­lich schnel­ler, sich aus 500 Fotos die bes­ten 100 raus­zu­su­chen, weil nicht jeweils eini­ge Sekunden Ladevorgang beim Reinzoomen ins Bild anfal­len. Warum die Detailansicht wich­tig ist, seht ihr in die­sem Vergleich, bei dem der Unterschied nur beim Reinzoomen erkenn­bar ist:

Wer sich lie­ber Tutorial‐Videos anschaut, kann sich die­se kur­ze Video‐Anleitung bei Adobe TV zur Gemüte füh­ren.

Ob es die­se Funktion auch in Lightroom gibt, weiß ich nicht, viel­leicht kann ja jemand von euch nach­schau­en und das in den Kommentaren ergän­zen.

Wie ist euer Workflow zur Bildauswahl und Schärfebegutachtung?

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Kategorien in Bildagenturen abschaffen oder ändern

Die letz­ten Tage habe ich wie­der eine Fotoserie mit über 100 Fotos zu ver­schie­de­nen Bildagenturen hoch­ge­la­den. Es fühlt sich dabei immer so an als wür­de das Sortieren der Fotos in die vor­ge­ge­be­nen Kategorien der Bildagenturen die meis­te Zeit fres­sen. Deshalb plä­die­re ich hier öffent­lich für die Abschaffung oder Änderung der bestehen­den Kategorie‐Systeme bei Bildagenturen.

Meine Gründe:

  1. Vor eini­gen Monaten hat­te ich im Blog die­se Umfrage unter Bildagenturen gemacht, wel­chen Sinn deren Bildkategorien haben. Die Hauptantwort war, dass vor allem uner­fah­re­ne Bildkäufer die Kategorien nut­zen, um erst mal durch das Angebot „zu stö­bern“. Mittlerweile den­ke ich, dass die meis­ten Bildkäufer das Prinzip von Online‐Bildagenturen, Keyword‐Systemen und Microstock‐Anbietern ver­stan­den haben.
  2. In der glei­chen Umfrage gaben vie­le Bildagenturen zu, dass im Vergleich zur Stichwortsuche die Kategorien nur einen klei­nen Teil der Umsätze aus­ma­chen.
  3. Vor allem für pro­fes­sio­nel­le Fotografen, die regel­mä­ßig Bildagenturen mit vie­len und guten Fotos belie­fern, stei­gern die Pflichtkategorien den Aufwand für das Einstellen von Fotos enorm. Diese Fotografen und Bilder sind jedoch meist iden­tisch mit denen, an denen die Bildagenturen am meis­ten ver­die­nen. Eine Bildagentur, die die Kategoriezuordnung nicht den Fotografen auf­bür­det, wür­den deren Workflow opti­mie­ren und die Agentur für Fotografen attrak­ti­ver machen.
  4. Vor allem in Microstock‐Agenturen mit meh­re­ren Millionen Fotos im Angebot ver­liert das urprüng­li­che Ziel von kate­go­ri­en, die Bildermengen sinn­voll zu begren­zen, mitt­ler­wei­le ins Leere. Bei Fotolia sind in der Kategorie Frau über eine hal­be Million Foto zu fin­den, die Katogorie „Kinder“ bei iStockphoto lie­fert über 180.000 Treffer und die Kategorie „Menschen“ bei Shutterstock ent­hält über 1,7 Millionen Bilder. Kategorien sind nicht mehr über­sicht­lich.

Trotz die­ser vier Gründe gibt es einen simp­len Grund, Kategorien bei­zu­be­hal­ten: Sie wer­den genutzt. Das bedeu­tet, dass damit auch eini­ge Verkäufe erzielt wer­den, die sonst viel­leicht nicht zustan­de gekom­men wären. Aber loh­nen sich die paar zusätz­li­chen Bilder im Vergleich zur Arbeitszeit der Fotografen? Ich sage nein!

Deshalb plä­die­re ich – wenn Bildagenturen Kategorien bei­be­hal­ten wol­len – für ein auto­ma­ti­sches System.

Ein auto­ma­ti­sches System wür­de so funk­tio­nie­ren: In den Kategorien wer­den auto­ma­tisch nur die Fotos ange­zeigt, die auch den Kategoriebegriff als Suchbegriff verwenden.Das Wort „Frau“ bei einem Foto wür­de dafür sor­gen, dass es z.B. in die Kategorie „Mensch“ oder „Frau“ sor­tiert wird. Der Begriff „Wald“ wür­de zu einem Zuweisen der Kategorien „Natur“ und „Wald“ füh­ren und so wei­ter. Die Anzeigeergebnisse der Kategorie „Menschen“ bei Shutterstock und die Suchergebnisse für das Wort „People“ dort sind ja auch fast iden­tisch. So ist es bei vie­len Bildagenturen.

Neben die­ser auto­ma­ti­schen Zuordnung sehe ich vor allem bei den Macrostock‐Agenturen noch einen ande­ren „Trend“. Statt fes­ter Kategorien gibt es dort „Trendthemen“ (Mauritius Images), „Bildgalerien“ (Corbis), „Our Pics“ (Age Fotostock), „Selections“ (Action Press), „Dossiers“ (Ullstein Bild) und so wei­ter. Das sind im Grunde nichts anders als wech­seln­de Kategorien (meist zu aktu­el­len Themen), die von den Bildredakteuren der Agenturen hand­ver­le­sen wer­den. So kön­nen die Neukunden wei­ter­hin stö­bern, ent­de­cken und sich inspi­rie­ren las­sen, ohne von zu vie­len Bildern erschla­gen wer­den.

Die Ironie des Ganzen: Ich bin mir sehr sicher, dass die Bildredakteure beim Auswählen der Fotos für die­se „wech­seln­den Kategorien“ auch erst ein Stichwort in ihre Suchmaschine ein­ge­ben, zum Beispiel „Valentinstag“, „Olympia“, „Herbst“ und so wei­ter. Wenn die das kön­nen, schaf­fen das die Bildkäufer auch.

In die­sem Sinne: Bitte, Bildagenturen, schafft die Kategorien ab! Oder ändert Euer System.

Was sagt ihr dazu? Stört euch das eben­falls? Wie könn­ten die Kategoriesysteme ver­bes­sert wer­den? Ich freue mich auch über Beiträge aus Käufersicht oder von den Agenturen.

Übernahme der IPTC‐Infos abhängig von… ja, was eigentlich?

In die­sem Blog seid ihr es gewohnt, Meinungen und Antworten zu lesen. Diesmal muss ich Euch jedoch etwas fra­gen.

Gestern habe ich eine Fotosession fer­tig ver­schlag­wor­tet und zu eini­gen Bildagenturen hoch­ge­la­den. Da wur­de ich stut­zig, denn obwohl ich an mei­nem Workflow nichts geän­dert habe, wur­den die IPTC‐Daten mit mei­nen Bildtiteln, der Bildbeschriftung und vor allem den Keywords nicht aus­ge­le­sen. Bei allen Agenturen.

Ich habe bei Adobe Bridge und in Adobe Photoshop (CS3) geschaut, dort wer­den die Daten wie gewohnt ange­zeigt. In IrfanView und ande­ren Programmen, wel­che sonst immer die IPTC‐Daten anzei­gen kön­nen, wur­den sie auch nicht ange­zeigt.

Foto mit und ohne IPTC-Daten
Einziger Unterschied: Die JPG‐Qualität – und die IPTC‐Infos

Nun habe ich – einer lei­sen Ahnung fol­gend – mei­ne Dateien statt wie gewohnt in der vol­len Dateigröße (JPG‐Qualität 12) via Aktion als JPG‐Datei in Qualität 11 gespei­chert. Dadurch wur­den die Dateien von durch­schnitt­lich ca. 9 MB auf knapp die Hälfte, also 4,5 MB redu­ziert. Und sie­he da – sowohl bei IrfanView als auch bei den Bildagenturen wer­den die IPTC‐Daten nun aus­ge­le­sen. Aber war­um?

Mein Workflow sieht – wie immer – so aus:

  • RAW‐Datei in Photoshop ein­le­sen (ent­we­der via CameraRaw oder CaptureOne)
  • Bild bear­bei­ten und als PSD abspei­chern
  • IPTC‐Daten der Bilder in Adobe Bridge aus­fül­len (dabei wer­den die Daten direkt ins Bild geschrie­ben, nicht in die XML‐Dateien)
  • Fotos über eine Aktion als JPG (Qualität 12) abspei­chern

Die IPTC‐Daten wer­den jetzt zwar in Adobe Photoshop und Bridge ange­zeigt, aber nicht ande­ren Programmen. Jetzt habe ich fol­gen­des gemacht:

  • alle Fotos via Aktion öff­nen und als JPG (Qualität 11) abspei­chern

Nun kön­nen auch die ande­ren Programme und die Bildagenturen die IPTC‐Daten lesen.

Liegt es an einem Programmierfehler von Adobe? Hat der IPTC‐Standard Macken? Ich weiß es nicht.

Ich könn­te jetzt den Kundenservice von Adobe in Anspruch neh­men, aber das letz­te Mal, als ich von dort eine Antwort bekam wegen des „Weiche Kante“-Problems, war das DSLR‐Forum viel schnel­ler und hilf­rei­cher. Bei mei­ner letz­ten Anfrage bekam ich nicht mal mehr eine Antwort.

Deswegen mei­ne Frage an Euch: Könnt ihr das Problem repro­du­zie­ren? Habt ihr eine Idee, wor­an das lie­gen könn­te?