14 Tools zum Upload zu verschiedenen Bildagenturen

Schon oft habe ich die Frage gele­sen: „Gibt es ein Programm, mit dem man sei­ne Bilder zu vie­len Agenturen gleich­zei­tig schi­cken kann?“ Idealerweise auch noch mit Statistik‐Auswertung, Verschlagwortung, Fotoverwaltung und so wei­ter.

Solche Programme gibt es und ich habe auch eini­ge aus­pro­biert. Jedoch erlaubt es mir mei­ne Zeit nicht, jedes Programm so aus­führ­lich zu tes­ten, wie ich es für eine Rezension in mei­nem Blog erfor­der­lich hal­te.

Deswegen habe ich mich bis­her davor gescheut, die­se Software oder Tools vor­zu­stel­len, denn mein Anspruch ist es, ver­läss­li­che Informationen in mei­nem Blog zu lie­fern, denen ich ver­trau­en könnt. Deshalb wei­se ich aus­drück­lich hin, dass die Werkzeuge, die ich gleich vor­stel­len wer­de, fast alle nicht aus­führ­lich von mir getes­tet wur­den.

picworkflow*

picworkflow

Preis: kos­ten­los, Funktionen aber auf Credit‐Basis, 100 Credits pro Monat kos­ten­los (Upload pro Bild/Agentur z.B. 1 Cent)
Plattform: brow­ser­ba­siert, daher für PC, Mac, Linux
Dateien: Fotos, Vektoren, Videos (expe­ri­men­tell)
Hauptfunktionen: Verschlagwortung, Multi‐Upload, Retusche, Kategorien, Online‐Storage

Picworkflow wird von dem Fotografen und Programmierer Bob Davies betrie­ben und wird von eini­gen namen­haf­ten Größen im Microstock‐Bereich benutzt, weil der Workflow und die Funktionen stark an Stockfotografen ange­passt sind.

picworkflow-backend
Einblick in einen Teil des Backends von pic­work­flow

Das Tool kann – gegen Bezahlung – Bilder in eng­lisch ver­schlag­wor­ten und mit Titeln sowie Beschreibung ver­se­hen. Der Upload an ca. 35 Agenturen wird unter­stützt sowie allen wei­te­ren, wel­che einen FTP‐Zugang haben.

Ganz nütz­lich ist auch, dass das Tool die Kategorien bei Bildagenturen mit aus­wäh­len kann, wenn dafür ein zusätz­li­ches kos­ten­lo­ses Browser‐Plugin instal­liert wird.

StockSubmitter

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Preis: kos­ten­los bis 33 Dateien pro Monat/Agentur, danach je nach Menge ca. 10–40 Euro pro Monat
Plattform: PC, Mac‐Version in Arbeit
Dateien: Fotos, Vektoren, Videos, Audio
Hauptfunktionen: Multi‐Upload, Kategorien, Release‐Zuordnung, Indexierung auf Agenturseiten

Hinter StockSubmitter ste­cken als Gründer der rus­si­sche 3D‐Modeller Konstantin Yermolayev und sein Programmierer Dmitry Budnikov zusam­men mit ihrem Team. Die Hauptidee ist, dass der kom­plet­te Uploadprozess in der Software statt­fin­den kann, ohne danach noch auf den Agenturwebseiten etwas ankli­cken zu müs­sen.

screenshot stocksubmitter
Auf den ers­ten Blick wirkt das Programm rela­tiv über­la­den und es braucht etwas Zeit, um sich damit zurecht­zu­fin­den. Zwei Tutorials auf eng­lisch, die einen ers­ten Überblick geben, fin­den sich hier und hier. Im zwei­ten Tutorial wer­den auch eini­ge nütz­li­che Keyword‐Tools erklärt. Interessante Besonderheit: StockSubmitter unter­stützt den Upload zu Alamy und iStock, obwohl die­se kei­nen FTP‐Zugang anbie­ten.

Octopus Microstock

octopus-microstock-logo
Preis: kos­ten­los für 20 Bilder pro Agentur, mehr Bilder kos­ten je nach Menge 9–19 USD pro Monat
Plattform: für PC
Dateien: Fotos, Vektoren
Hauptfunktionen: Multi‐Upload, Kategorien, Release‐Zuordnung, Indexierung auf Agenturseiten

screenshot-octopus
Ebenfalls aus Russland kommt die­se Software, wel­che StockSubmitter ähn­lich ist. Auch hier ist das Programm dar­auf ange­legt, bei 22 Bildagenturen den kom­plet­ten Upload‐Prozess in der Software steu­ern zu kön­nen, ohne die Agenturseite besu­chen zu müs­sen. Weitere Agenturen wer­den via FTP unter­stützt. Auch hier ist die Bedienung durch den Funktionsumfang etwas gewöh­nungs­be­dürf­tig, auf den ers­ten Blick jedoch nicht ganz so kom­plex wie bei StockSubmitter.

Lightburner

Preis: ein Testmonat kos­ten­los, danach ca. 10–50 USD pro Monat je nach Menge der Dateien
Plattform: brow­ser­ba­siert, daher für PC, Mac, Linux
Dateien: Fotos, Vektoren
Hauptfunktionen: Multi‐Upload, Keyword‐Übersetzung

lightburner-homepage
Lightburner wird von der klei­nen israe­li­schen Software‐Firma Pixamba pro­du­ziert, wel­che schon 2006 die Software ProStockMaster (sie­he unten) ins Leben rief. Es war bis 2013 kos­ten­los, dann wur­de der Dienst in einen Bezahlservice umge­wan­delt. Dafür wur­de die kos­ten­pflich­ti­ge Software ProStockMaster kos­ten­frei gemacht.

ProStockMaster

Preis: kos­ten­los, aber nur in Verbindung mit kos­ten­pflich­ti­gem Lightburner‐Account
Plattform: für PC und Mac
Dateien: Fotos, Vektoren
Hauptfunktionen: Keyword‐Vorschläge und -Übersetzung, Foto‐Verwaltung, Multi‐Upload

prostockmaster

ProStockMaster ist die mitt­ler­wei­le kos­ten­lo­se Desktop‐Erweiterung für den bezahl­ten Dienst Lightburner und kann nur in Kombination mit einem Lightburner‐Account genutzt wer­den. Mit dem Tool kön­nen die eige­nen Stockfotos ver­wal­tet, ver­schlag­wor­tet, über­setzt und auch an ver­schie­de­ne Agenturen (mit­tels Lightburner) gleich­zei­tig hoch­ge­la­den wer­den.

Stock Photo Manager

Preis: bis 3 Agenturen und 200 Fotos kos­ten­los, danach je nach Menge der Fotos und Agenturen von ca. 58 bis 213 Euro
Plattform: für PC, Mac und Linux
Dateien: Fotos, Vektoren
Hauptfunktionen: Keyword‐ und Foto‐Verwaltung, Multi‐Upload, Release‐Verwaltung, Deepmeta‐Import

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Der deut­sche Softwareingenieur und Fotograf Frank Merfort hat den Stock Photo Manager kre­iert. Die Stärke liegt in der Verwaltung und Sortierung von Suchbegriffen (auch mehr­spra­chig). Das Programm ist im Laufe der Zeit rela­tiv umfang­reich gewor­den, der Nutzer Ralf Eckert hat des­we­gen eine aus­führ­li­che Anleitung als PDF hier kos­ten­frei bereit­ge­stellt.

GO Stock

Preis: kos­ten­los
Plattform: für PC und Mac (mit Java 6)
Dateien: alle Dateitypen
Hauptfunktionen: Multi‐Upload

gostockGO Stock ist ein klei­nes Java‐Tool, wel­ches rela­tiv sim­pel ist: Bilder kön­nen per Drag & Drop zu GO Stock gezo­gen wer­den und wer­den dann auto­ma­tisch an alle Bildagenturen (außer iStock und Veer) hoch­ge­la­den, für wel­che die Zugangsdaten im Tool lokal hin­ter­legt wur­den. Im Grunde ist es also ein sehr beque­mer FTP‐Uploader, der jedoch wirk­lich nur die Zeit spart, die man gebraucht hät­te, um im FTP‐Programm nach­ein­an­der die Bilder in die ver­schie­de­nen Agenturen zu zie­hen.

Stockuploader

stockuploader-logo
Preis: kos­ten­los nach Registrierung
Plattform: für PC und Mac
Dateien: alle Dateitypen
Hauptfunktionen: Multi‐Upload, Keyword‐Tool

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Ähnlich wie GO Stock funk­tio­niert der Stockuploader. Die Hauptfunktion ist der FTP‐Upload an meh­re­re Agenturen, der wich­ti­ge Unterschied ist jedoch, dass bei aus­rei­chen­der Bandbreite meh­re­re Upload‐Slots gleich­zei­tig gestar­tet wer­den, sodaß lang­sa­me FTP‐Verbindungen auf Seiten einer Agentur kein Nadelöhr mehr dar­stel­len. Die Möglichkeiten des Verschlagwortung‐Tools wer­den hier in eng­lisch beschrie­ben.

Easy Stock

Preis: 34 Euro
Plattform: für Mac
Dateien: alle Dateitypen
Hauptfunktionen: Multi‐Upload

screenshot EasyStock
Easy Stock ist ein Produkt des ita­lie­ni­schen Multimedia‐Designers Fulvio Massini, die im Grunde ähn­lich wie GO Stock oder Stockuploader funk­tio­niert. Bilder kön­nen per FTP an meh­re­re Agenturen geschickt wer­den, vor­her wird ange­zeigt, ob even­tu­ell Metadaten feh­len und ob die Mindestgröße erfüllt ist. Der Entwickler hat ein ca. 35. minü­ti­ges Video‐Tutorial bei Udemy ver­öf­fent­licht, in dem der Umgang mit dem Programm erklärt wird.

KeyStocker

Preis: Credit‐basiert, ein Credit kos­tet 1 Euro
Plattform: brow­ser­ba­siert, daher für PC, Mac, Linux
Dateien: Videos
Hauptfunktionen: Multi‐Upload, Keywording‐Service

keystocker-webseite
Der deut­sche Videofilmer Georg Votteler such­te etwas wie den Dienst pic­work­flow, nur eben für Videos, weil dort die Unterstützung nur rudi­men­tär ist. Deshalb ent­wi­ckel­te er kur­zer­hand Keystocker, wel­ches sich stark den den Bedürfnissen pro­fes­sio­nel­ler Stock‐Videografen aus­rich­tet. Der Dienst bie­tet einen Verschlagwortungsservice für Videos mit CSV‐Export‐Möglichkeit, kann Videos für die Agentur VideoHive kon­ver­tie­ren und vor allem wer­den die Videos deut­lich schnel­ler an die Agenturen geschickt als beim Einzel‐Upload vom hei­mi­schen Rechner.

Mymicrostockupload.com

Preis: Credit‐basiert, ein Credit kos­tet einen US‐Cent, ein Bild ver­braucht 1 Credit.
Plattform: brow­ser­ba­siert, daher für PC, Mac, Linux
Dateien: Fotos
Hauptfunktionen: Multi‐Upload

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Ziemlich neu ist der Dienst vom Deutschen Thomas John. Hier wird in Credits bezahlt, wobei ein Credit 1 US‐Cent kos­tet. Hauptfunktion ist das Hochladen auf den Server von Mymicrostockupload.com, von wo die Bilder an die gewünsch­ten Agenturen ver­teilt wer­den.

Stock Photo Express

Preis: 7 Dateien pro Woche kos­ten­los, ansons­ten 37 USD
Plattform: für PC
Dateien: alle Dateitypen
Hauptfunktionen: Multi‐Upload, Keyword‐Tool

StockPhotoExpress-websiteDie Hauptfunktion hier ist eben­falls der Multi‐Upload, ich ver­mu­te jedoch wegen der Nennung eini­ger mitt­ler­wei­le geschlos­se­ner Agenturen in den Screenshots auf der Webseite, dass das Programm schon seit Jahren nicht mehr aktua­li­siert wur­de.

StockSender

Preis: kos­ten­los
Plattform: Dropbox‐App
Dateien: alle Dateitypen
Hauptfunktionen: Multi‐Upload

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Die tür­ki­sche Fotografin Sebnem Köken steht hin­ter StockSender. Das Tool ver­folgt einen inter­es­san­ten ande­ren Ansatz. Hier wer­den die Bilder ein­fach in einen Dropbox‐Ordner* hoch­ge­la­den und dann durch StockSender als Dropbox‐App mit einem Klick auf der StockSender‐Webseite per FTP an die gewünsch­ten Agenturen hoch­ge­la­den. Leider müs­sen dafür die FTP‐Zugangsdaten als Textdatei in der Dropbox gespei­chert wer­den und sie wer­den an die StockSender‐App über­tra­gen.

Eigener FTP‐Server

Preis: Hosting‐Preis für einen Server
Plattform: PC, Mac, Linux
Dateien: alle Dateitypen
Hauptfunktionen: Multi‐Upload, je nach Programmierkenntnissen auch mehr

Wer etwas pro­gram­mie­ren kann, kann sich auch selbst einen „Multi‐Uploader“ mit­tels einem eige­nen FTP‐Server bas­teln. Wie genau das geht, steht hier in die­sem Gastartikel von Marco Schwarz.

Die Vorteile und Nachteile dieser Tools

Die Tools las­sen sich in zwei Gruppen unter­tei­len. Zum einen sind da die Desktop‐Programme, wel­che auf dem hei­mi­schen Rechner instal­liert wer­den. Hier wer­den die sen­si­blen Daten wie Passwörter und Nutzernamen bei den Agenturen meist nur lokal gespei­chert. Dafür wird in der Regel kei­ne Bandbreite oder Zeit beim Upload gespart, wenn alle Bilder nach­ein­an­der über die hei­mi­sche Internetleitung hoch­ge­la­den wer­den.

Im Gegensatz dazu gibt es Online‐Services, wo die Daten nur ein Mal hoch­ge­la­den wer­den und von dort aus an alle gewünsch­ten Agenturen ver­teilt wer­den. Das geht wegen bes­se­rer Server‐Anbindung in der Regel deut­lich schnel­ler, kos­tet aber Geld und erfor­dert Vertrauen in die Entwickler der Tools, dass sie ihre Seite gut genug gegen Angriffe auf Passwörter und Benutzerdaten absi­chern.

Auch die Preismodelle unter­schei­den sich. Einige Programme kos­ten eine ein­ma­li­ge Gebühr, ande­re erfor­dern ein monat­li­chen Abo und ande­re rech­nen nur pro ver­schick­ter Datei ab.

Jedes der vor­ge­stell­ten Tools bie­tet den Multi‐Upload an, also dass die Bilder an alle Agenturen mit einem Klick geschickt wer­den, mit der Einschränkung bei den meis­ten Desktop‐Programmen, dass damit meist kei­ne Zeit und Bandbreite gespart wer­den. Viele Programme bie­ten auch rudi­men­tä­re oder umfang­rei­che­re Statistik‐Auswertungen der Agentur‐Umsätze, aber da habe ich die Erfahrung machen müs­sen, dass die Programme mit mei­nen Datenmengen oft Probleme haben. Außerdem emp­feh­le ich als Statistik‐Dienst Stock Performer, weil die Daten dort ers­tens genau und zwei­tens über­sicht­lich und aus­sa­ge­kräf­tig dar­ge­stellt wer­den.

Viele der Tools bie­ten auch eine Tools zur Erstellung oder Bearbeitung der Suchbegriffe an, hier ist für mich jedoch wich­tig, dass die Begriffe nicht alpha­be­tisch sor­tiert wer­den, was die Auswahl wie­der redu­ziert.

Alles steht und fällt mit dem Programmierer

Ich war bei der Recherche erstaunt, wie vie­le ver­schie­de­ne Tools es für die­sen doch eher klei­nen Markt gibt. Hinter fast allen Tools steht jedoch in der Regel eine ein­zi­ge Person, auch wenn die­se sich manch­mal den Mantel einer Firma umhängt. Das bedeu­tet für die Nutzer, dass sie auf das tech­ni­sche Können und das Durchhaltevermögen die­ser Person ange­wie­sen sind, wenn sie den Dienst auch in Zukunft nut­zen wol­len.

Es gab in der Vergangenheit schon eini­ge ähn­li­che Dienste wie iSyndica oder CushyStock, die jedoch nicht mehr ver­füg­bar sind, weil der Programmierer nicht genug Umsatz mit dem Tool gemacht hat, dass sich eine Weiterentwicklung loh­nen wür­de. Durch die stän­di­gen Webseiten‐Änderungen bei den Bildagenturen ist das aber eine Grundvoraussetzung für das Funktionieren der Upload‐Tools.

In der Praxis kon­zen­trie­ren sich die grö­ße­ren Microstock‐Fotografen bis­her auf die Dienste pic­wor­klow, StockSubmitter oder Lightburner. Hier ist durch die grö­ße­re Nutzerbasis auch die Wahrscheinlichkeit für ein Überleben der Tools höher. Wer auf den Preis ach­ten muss oder ganz spe­zi­el­le Funktionen sucht, kann jedoch auch bei den klei­ne­ren Tools fün­dig wer­den.

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
Welchen Dienst nutzt ihr und war­um?

* Affiliate

22 Gedanken zu „14 Tools zum Upload zu verschiedenen Bildagenturen“

  1. Sehr schö­ne Zusammenstellung, Danke. Was mich noch inter­es­sie­ren wür­de, ist wie ihr es mit der Verschlagwortung bei sol­chen Paket‐Uploads hand­habt, wenn ihr in den Agenturen unter­schied­li­che Sprachen ver­wen­det. Ich ver­schlag­wor­te z.b. bei Panther, Fotolia und Zoonar in Deutsch, bei Shutter und Dreamstime in eng­lisch – kann man das mit den Tools auch lösen?

  2. @Elisabeth/Robert: Einige habe ich getes­tet, am inten­sivs­ten Picworkflow, aber regel­mä­ßig nut­zen tue ich aktu­ell kei­nes davon.
    Einer der Hauptgründe ist eben, dass ich eben­falls zwei­spra­chig ver­schlag­wor­te und somit mit die­sen Tools trotz­dem alles dop­pelt machen müss­te.

  3. Danke für die schö­ne Übersicht.

    Ich nut­ze seit eini­ger Zeit den Stock Photo Manager von Frank Merfort. Die Eingewöhnungszeit ist zwar enorm groß und die Menüführung nicht immer schlüs­sig, aber so lang­sam stei­ge ich da inzwi­schen durch.

    Was ich an die­ser Lösung gut fin­de ist, dass ich nur ein­ma­lig zah­len muss und kei­ne teu­ren Abos abschlies­se. So habe ich die Kosten über­schau­bar im Griff.

    Zudem reagiert Frank Merfort sehr schnell, wenn einem Fehler auf­fal­len und – was ich sehr posi­tiv emp­fin­de – man bekommt immer ein Feedback von ihm.

    Leider haben alle Vorgestellten Lösungen (soweit ich das gese­hen habe) einen Nachteil: man muss trotz­dem auf die Webseite (z.B. bei Fotolia) in den extrem lang­at­mi­gen Freischaltungsprozess, damit die Bilder über­haupt erst mal über­nom­men wer­den kön­nen. Aber das wird anders nicht mach­bar sein.

  4. @Robert Das wäre schön, aber lei­der ver­folgt StockSubmitter auch das Modell, dass man einen monat­li­chen Beitrag zah­len muss, wenn man mehr als die frei­en 33 Bilder pro Monat hoch­la­den möch­te.

    Da muss man dann selbst schau­en, ob man damit leben kann.

  5. Danke für die Übersicht. Ich benut­ze bis jetzt kei­nes die­ser Tools.
    Den -Mymicrostockupload‐ was für ein graus­li­cher Name. Denn wer­de ich viel­leicht mal tes­ten.
    Was mir da gefällt ist,
    >dass das Ding schein­bar nicht über­la­den ist.
    > kei­ne Installation, da Webbasiert.
    > gera­de noch leist­ba­rer mul­ti upload.
    Bei -mymicrostockupload‐ wären das bei 1000 Bildern im Jahr etwa 1000 Credits, oder $100. Das wäre gera­de noch am obe­ren Limit, was ich dafür aus­zu­ge­ben zu bereit wäre.

    Ein wei­te­res Tool möch­te ich hier auch noch anbrin­gen. Ist jetzt nicht direkt als Microstock Uploader gedacht. Hat aber eine sehr schnel­le Verschlagwortung und FTP inte­griert. – Photo Mechanik von came­ra bits. Kann auch am mac ver­wen­det wer­den und braucht kein Java.
    Kostet $150 und ist zur Verschlagwortung und FTP Upload sehr zu emp­feh­len.

  6. Danke für die Zusammenstellung. Bis jetzt habe ich mich mit sol­chen Programmen nicht beschäf­tigt. Aber gera­de für Videos könn­ten die sehr inter­es­sant sein.

  7. Moin,
    Danke für die gute Übersicht.

    Ich suche schon seit ner gan­ze Weile nach ner guten Möglichkeit die Verschlagwortung kos­ten­güns­tig abzu­ge­ben.

    Bei PicWorkflow geht das mitt­ler­wei­le.
    Aber wie gut ist das?
    Gibt es gute alter­na­ti­ven?

  8. @Jonas: Es gibt auch etli­che ande­re Anbieter, wel­che Verschlagwortungsdienstleistungen anbie­ten. In die­sem Artikel ging es jedoch um die Upload‐Dienstleister, für die Verschlagwortung müss­te ich ggf. mal einen eige­nen Artikel machen.

  9. Hallo mit­ein­an­der,

    dazu noch ein paar Ergänzungen von mei­ner Seite. Der Stock Photo Manager lädt Fotos immer in der Sprache zu einer Agentur hoch, die die­se benö­tigt. Dazu müs­sen natür­lich alle benö­tig­ten Stichwörter in den ent­spre­chen­den Übersetzungen ein­ge­pflegt wer­den. Das muss aber nur ein­mal gemacht wer­den und dann wer­den die Stichwörter auto­ma­tisch über­setzt. Das war für mich auch der ursprüng­li­che Hauptgrund, die­ses Programm zu ent­wi­ckeln.

    Das Programm bie­tet auch die Möglichkeit, die Fotos über einen eige­nen Webserver hoch­zu­la­den. Dadurch wer­den die Fotos beim Upload nur ein­mal über die eige­ne – in der Regel eher lang­sa­me – Internetverbindung hoch­ge­la­den und anschlie­ßend vom Webserver wei­ter­ver­teilt, was dann deut­lich schnel­ler geht. Das geschieht nach ein­ma­li­ger Einrichtung voll­au­to­ma­tisch.

    Das auto­ma­ti­sche „Besuchen“ der Agentur‐Webseiten nach dem Upload zum Freischalten der Bilder möch­te ich irgend­wann auch mal imple­men­tie­ren, um noch mehr Arbeit für den Fotografen zu spa­ren. Allerdings wäre es viel sinn­vol­ler, wenn die Agenturen hier selbst wohl­de­fi­nier­te Schnittstellen für sol­che Programme wie den Stock Photo Manager zur Verfügung stel­len wür­den. Das wäre für alle Beteiligten von Vorteil:

    - die Agenturen kämen sehr ein­fach an noch mehr Fotos, da der zusätz­li­che Aufwand für den Fotografen, wei­te­re Agenturen zu belie­fern, fast gegen Null gehen wür­de
    – die Fotografen hät­ten wesent­lich weni­ger Arbeit mit dem gan­zen Upload‐Prozess
    – und auch für mich als Programmierer wären kla­re Schnittstellen sehr viel ein­fa­cher zu imple­men­tie­ren und vor allem zu pfle­gen, denn immer wenn eine Agentur ihre Webseiten ändert, müss­te ich sonst das Programm anpas­sen. Das ist jetzt schon sehr arbeits­in­ten­siv.

    Ich habe auch schon Agenturen dar­auf­hin ange­spro­chen, ob sie da mit mir zusam­men­ar­bei­ten möch­ten, habe aber nicht mal eine Antwort erhal­ten.

    Gruß Frank

  10. Hallo zusam­men,

    lei­der ist die Website, von der das Handbuch zum Stock Photo Manager heraun­ter­ge­la­den wer­den konn­te, off­line.
    Kann mir viel­leicht jemand das PDF zusen­den? Googeln hat nichts gebracht.

    VG Ralf

  11. @Robert Kühne: Wenn du die­se Multilanguage Lösung benö­tigst, könn­te ich sie bei mir ger­ne ein­bau­en. Du kannst dir mei­ne Lösung mymicrostockupload.de ger­ne anschau­en und kos­ten­los tes­ten. Ich bin auch jeder­zeit unter erreich­bar .-)

    @Robert Kneschke: Erst ein­mal vie­len Dank, dass du mei­nen Service hier mit auf­lis­test. Er ist ja noch nicht ein­mal 1 Jahr alt. Ursprünglich hat­te ich ihn für mich sel­ber ent­wi­ckelt, aber auch gemerkt, dass vie­le „Microstockler“ auch nach einer Lösung suchen. Eine Sache noch mein Name lau­tet Thomas Jahn, du hast John geschrie­ben .-) Du hat­test glau­be ich auch noch den Wunsch dei­ne Model Release Verträge mit hoch­zu­la­den. Dafür bräuch­te ich ein Beispiel, da ich sel­ber fast nur Landschaftsfotos hoch­la­de. Vielleicht lässt sich das aber auch auto­ma­ti­sie­ren.

    @Max II: klei­ner Rechenfehler, du scheibst „das bei 1000 Bildern im Jahr etwa 1000 Credits, oder $100.“ aber 1000 Credits ent­spre­chen $10, dass ist mit dem Geschwindigkeitsvorteil leicht ver­schmerz­bar, ich will hier nie­man­den aus­neh­men, aber es wäre schön, wenn die lan­ge Entwicklungszeit wenigs­tens ein bischen ent­schä­digt wer­den wür­de. Der Name ist Program. .-)

  12. Hallo Robert,

    ich hab mal eine Frage zu dei­nen Fotolia‐Bildern
    Es geht um dein Bild „3D Diagramme auf Papier mit Statistik“
    mit wel­chem Programm kann man denn sol­che Bilder erstel­len, mit Photoshop?

    Gruss
    Tomm

  13. Okay Danke,

    mit „Blender“ kann man sowas auch erstel­len, ist aber ziem­lich kom­pli­ziert als Anfänger.
    Hast du denn auch Bilder die sich über­haupt nicht ver­kau­fen, oder ist das gleich­mä­ßig ver­teilt?
    Bilder mit Menschen ver­kau­fen sich ver­mut­lich sehr gut, dage­gen hast du fast kaum Bilder mit Essen,Gegenständen oder frei­ge­stell­te Bilder.

    Gruß
    Tomm

  14. Ja, auch ich habe etli­che Bilder, die sich nicht ver­kau­fen. Fotos von Food oder Gegenständen habe ich sehr weni­ge, weil ich mich auf People‐Fotos spe­zia­li­siert habe.

  15. Das Programm „Stockuploader“ wird lei­der im Dezember ein­ge­stellt, die Gründe dafür ste­hen auf der Webseite.

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