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Lohnt sich Kickstarter für Fotografen?

In den letz­ten zwei Jahren habe ich ins­ge­samt elf Kickstarter-Projekte finan­ziert.

Bevor ich wei­ter­ma­che, soll­te ich eini­gen viel­leicht kurz erklä­ren, was „Kickstarter“ über­haupt ist.

Kickstarter ist der Name einer Webseite, wel­che „Crowdfunding“ betreibt. Das heißt, Unternehmer, Gründer oder Kreative kön­nen auf der Kickstarter-Plattform ihre Idee vor­stel­len und das Publikum um Geld für die Finanzierung und Realisierung ihrer Idee zu bit­ten. Als Gegenleistung erhal­ten die „Backer“, wie die Investoren auf der Seite genannt wer­den, meist das fer­ti­ge Produkt zu einem ver­güns­tig­ten Preis und/oder ande­re Gimmicks. Ausführlicher wird das Prinzip hier erklärt.

crowdfunding-lupe

Was  hat das mit Fotografie zu tun?

Von den elf unter­stütz­ten Projekten hat­ten zehn im wei­te­ren Sinne und acht im enge­ren Sinne mit mei­ner Arbeit zu tun. Da war zum Beispiel Zubehör zur bes­se­ren Erstellung von Timelapse-Aufnahmen dabei über ein Mini-Stativ für Smartphones bis hin zu einem Lichtmesser für das iPho­ne und ande­re Spielereien.

Zehn der elf unter­stütz­ten Projekte haben die Finanzierungsphase abge­schlos­sen. Das heißt, der Unternehmer hat die gefor­der­te Summe (meist sogar mehr) erhal­ten und kann sich dar­an machen, die Idee in die Realität umzu­set­zen.

Meine Erfahrungen mit Kickstarter

Trotz der guten Quote sind mei­ne Erlebnisse mit Kickstarter ernüch­ternd. Auch wenn die Finanzierung für ein Projekt steht, heißt das noch lan­ge nicht, dass auch das Endprodukt je das Licht der Welt erbli­cken wird. Oft unter­schät­zen Kreative den Aufwand und auch die Kosten, der hin­ter der Erstellung eines Prototypen ste­hen oder berück­sich­ti­gen bestimm­te Materialeigenschaften nicht. Wenn das Produkt nicht fer­tig wird, ist in der Regel das inves­tier­te Geld weg. Damit unter­schei­det sich Kickstarter aber nicht von ande­ren Business-Investitionen, wo der Investor eben­falls ein Risiko bis zum Totalverlust trägt.

Von den zehn finan­zier­ten Projekten haben bis­her zwei nicht lie­fern kön­nen, das wäre eine Ausfallquote von 20%. Glücklicherweise waren es bei­de Male nur Beträge unter 20 Euro.

Fast die Regel hin­ge­gen ist es, dass die ver­spro­che­ne Dauer bis zur Umsetzung immer über­schrit­ten wird. Manchmal sind es „nur“ zwei bis drei Monate Verzögerung, aber manch­mal dau­ert es ein hal­bes Jahr län­ger als geplant oder mehr. Beispielsweise habe ich eine Hülle für das iPho­ne 5 finan­ziert, die auch jetzt, wo ich schon das nächs­te Modell habe, noch nicht fer­tig­ge­stellt ist.

Ein wei­te­rer Punkt ist, dass sich die Wunschvorstellung manch­mal doch stark von der Praxis unter­schei­det. So habe ich eini­ge Gadgets hier, die sich doch kom­pli­zier­ter bedie­nen las­sen als ich mir das vor­ge­stellt habe oder ich ein­fach nicht so oft den Bedarf habe, damit arbei­ten zu müs­sen oder zu wol­len. Sprich: Sie lie­gen bei mir im Regal und stau­ben voll. Vier der zehn Produkte habe ich noch nicht ein ein­zi­ges Mal benut­zen kön­nen, zwei davon lie­gen sogar unan­ge­tas­tet in der Originalverpackung rum.

Da habe ich mich manch­mal durch die enthu­si­as­ti­schen Beispielvideos blen­den las­sen. Kombiniert mit dem „Countdown“, bis wann ein Projekt finan­ziert wer­den muss, lös­te das manch­mal eine Torschlusspanik bei mir aus.

Wenn ein Produkt dann auf dem Versandweg ist, fan­gen die nächs­ten Probleme an. In der Regel haben die Unternehmer kei­ne Ahnung von inter­na­tio­na­ler Logistik und erst recht nicht von den kom­pli­zier­ten zoll­recht­li­chen Bestimmungen in Deutschland. Das führt so gut wie immer dazu, dass die fer­ti­gen Produkte ohne Rechnung außen am Paket gelie­fert wer­den. Aus deren Sicht auch ver­ständ­li­ch, weil es ja kei­ne Bestellung ist, son­dern ein „Geschenk“ für eine erfolg­rei­che Finanzierung.

Solche Details inter­es­sie­ren den deut­schen Zoll aber nicht. Der Zoll fischt sich das Paket ein­fach raus und schickt statt­des­sen eine Aufforderung, sich beim zustän­di­gen Zollamt ein­zu­fin­den, um zu erklä­ren, was für einen Schnickschnack man da impor­tie­ren will. Da wer­den dann dicke Listen gewälzt, um her­aus­zu­fin­den, was gen­au das exo­ti­sche Teil da ist. Oft ergeb­nis­los, weil es ja eine neue Erfindung ist, die es nicht über­all zu kau­fen gibt. Im Zweifel eini­gen wir uns dann auf „sons­ti­ges Fotozubehör“ und ich wer­de noch mal ordent­li­ch zur Kasse gebe­ten, denn der Zoll will Einfuhrumsatzsteuer.

Ein typisches Kickstarter-Paket, nachdem der deutsche Zoll damit fertig ist.
Ein typi­sches Kickstarter-Paket, nach­dem der deut­sche Zoll damit fer­tig ist.

Auf der Plus-Seite mei­ner Kickstarter-Erfahrungen steht, dass ich span­nen­de Einblicke in die Entwicklung von Prototypen und die Schwierigkeiten beim Produktdesign und der Umsetzung einer tech­ni­schen Skizze in ein fer­ti­ges Produkt erhal­ten habe.

Das wiegt aber den oben genann­ten Ärger für mich nicht auf, wes­we­gen ich seit min­des­tens einem hal­ben Jahr kei­ne Kickstarter-Projekte finan­ziert habe. Sehe ich ein neu­es Kickstarter-Projekt, was mich wirk­li­ch reizt, füge ich es statt­des­sen zu mei­nen Internet-Lesezeichen hin­zu, um alle paar Monate mal nach­zu­schau­en, ob das Projekt rea­li­siert wer­den konn­te. Denn wenn das Projekt die Serienreife erreicht, kann es fast immer direkt über die Webseite oder einen Online-Shop gekauft wer­den. Zwar etwas teu­rer als bei Kickstarter, aber dafür sofort.

Einige mögen ein­wen­den, dass ohne eine erfolg­rei­che Kickstarter-Finanzierung das Produkt viel­leicht nie erschaf­fen wür­de. Das mag sein. Aber in der Praxis waren alle mei­ne von mir finan­zier­ten Projekte über­fi­nan­ziert, hät­ten also das not­wen­di­ge Geld auch ohne mei­nen Anteil ein­ge­sam­melt.

Manchmal habe ich Kickstarter sicher zu sehr mit einer Einkaufsplattform ver­wech­selt. Das ist sie nicht. Kickstarter ist eine Plattform zur Anschubfinanzierung. Wenn wir sie aber als sol­che betrach­ten, fällt die Dividende bei einer erfolg­rei­chen Investition rela­tiv gering aus: Eine ein­ma­li­ge Ersparnis beim Produktkauf, das sind viel­leicht 20% Rabatt, maxi­mal 50%, aber immer mit lan­ger Wartezeit, Stress mit dem Zoll und zusätz­li­cher Einfuhrumsatzsteuer. Klassische Investoren hin­ge­gen sichern sich Prozente an der Firma und ver­die­nen damit lang­fris­ti­ger deut­li­ch mehr, haben aber durch hohen Kapiteleinsatz mehr Risiko.

Was sind eure Erfahrungen mit Kickstarter? Habt ihr coo­le Fotografie-Produkte gefun­den, die ihr emp­feh­len könnt?

Online-Backup für Fotografen und andere Tipps zu Datensicherung

Vor kur­zem hat­te ich auf mei­ner Facebook-Seite den Link zu die­sem Artikel gepos­tet, in dem eine Firma für Online-Datensicherung die Festplatten ver­schie­de­ner Hersteller mit­ein­an­der ver­gleicht.

In den Kommentaren kamen eini­ge Fragen zur kon­kre­ten Gestaltung einer Datensicherung auf und da mei­ne bei­den Artikel zum Thema schon etwas älter sind, möch­te ich das wich­ti­ge Thema noch mal ins Gedächtnis aller Fotografen rufen.

Warum ist Datensicherung wichtig?

Datensicherung erfüllt das glei­che Prinzip wie eine Versicherung. Wir alle hof­fen, dass wir nie eine brau­chen, aber wenn der Ernstfall ein­ge­tre­ten ist, sind wir sehr froh, wenn wir eine haben. Der Ernstfall kann ein Einbruch ins Fotostudio sein, bei dem alle tech­ni­schen Geräte gestoh­len wer­den, ein Feuer, was das Arbeitszimmer ver­nich­tet oder ein plötz­li­cher Ausfall der Festplatten, auf denen unse­re Daten gespei­chert sind. Vor allem den letz­ten Punkt ver­ges­sen vie­le Leute ger­ne, dabei haben auch Festplatten eine Art „Haltbarkeitsdatum“, wel­ches im Schnitt zwi­schen zwei bis zehn Jahren schwankt. Deshalb ist die Wahl der rich­ti­gen Festplatte von gro­ßer Bedeutung und ich lege allen ans Herz, vor Kauf einer neu­en Festplatte den oben ver­link­ten Artikel gründ­li­ch zu lesen.

Was für Daten sollten gesichert werden?

Alle Daten, die im Falle eines Verlusts ent­we­der nicht mehr pro­blem­los wie­der­her­ge­stellt wer­den kön­nen (der Offline-Dump der Wikipedia mit über 100 GB gehört also nicht dazu) oder eine star­ke Einschränkung bei der Arbeit bedeu­ten wür­den, soll­ten gesi­chert wer­den.

Ich selbst tren­ne bei der Datensicherung zwi­schen zwei Bereichen:

  1. mei­nem „Stockfotomaterial“:
    • RAW-Dateien/Videos
    • ent­wi­ckel­te JPG-Fotos und geren­der­te Videos
    • Model-, Agentur- und ande­re Verträge als Scans
    • mei­ne Excel-Tabellen mit Verwaltungsinformationen, Model-Kontakten und Umsatz-Statistiken
  2. mei­nem „Arbeitsmaterial“:
    • im Grunde mei­ne gesam­te Arbeitsfestplatte, auf der sich unter ande­rem befin­den:
    • mei­ne geschäft­li­chen Emails
    • mei­ne Textdateien
    • Layout-Entwürfe
    • mei­ne Webseiten-, Blog- und Forum-Daten

Diese siche­re ich auf zwei ver­schie­de­ne Arten:

Das Stockfoto-Material siche­re ich regel­mä­ßig auf zwei exter­ne Festplatten (aktu­ell die WD My Book 4 TB*). Regelmäßig heißt, sobald die Daten anfal­len, also nach einem Shooting, nach dem Ende eines Bildbearbeitungssession etc. Die bei­den Festplatten tau­sche ich ca. alle zwei Jahre gegen ein Modell mit mehr Speicherplatz aus. Aktuell bin ich in der vier­ten Generation ange­kom­men: 500GB, 1 TB, 2TB, 4 TB. Die alten Daten kopie­re ich dann auf bei­de neue Platten und lage­re eine der alten Platten bei einem Freund aus. So habe ich die Daten immer dop­pelt vor­rä­tig, falls eine der Platten den Geist auf­gibt. Ich nut­ze zwei Platten, um eine Art „manu­el­les RAID-1-System“ zu haben. Es gibt zwar Systeme, die eine noch bes­se­re Verfügbarkeit garan­tie­ren, aber da gibt es eben auch zusätz­li­che Probleme und die Einrichtung ist kom­pli­zier­ter. Zusätzlich wer­den die Festplatten mit einem Online-Backup-Dienst gesi­chert. Dazu gleich mehr.

Mein Arbeitsmaterial ist mei­ne aktu­el­le Festplatte. Es ist aber nicht die ein­zi­ge Festplatte in mei­nem Rechner, son­dern neben der SSD-Systemplatte nur eine von zwei Festplatten. Wer an der genau­en Modellnummer inter­es­siert ist: Ich nut­ze die WD 2002FAEX 2 TB*. Die Daten der einen Platte wer­den mit der auto­ma­ti­schen Windows-Sicherung regel­mä­ßig auf die ande­re Platte kopiert.

Erfahrungen mit einem Online-Backup-Dienst

Zusätzlich nut­ze ich für bei­de Daten-Bereich einen Online-Backup-Dienst. In mei­nem Fall neh­me ich Backblaze*, weil die unbe­grenz­ten Speicherplatz anbie­ten, was bei meh­re­ren Terabyte an Daten wich­tig ist. Die Kosten belau­fen sich auf 5 Dollar pro Monat, ich jedoch habe das Abo für zwei Jahre abge­schlos­sen, was mich dann im Schnitt nur ca. 3 Euro pro Monat kos­tet. Das ist unschlag­bar. Und es funk­tio­niert. Zwar habe ich bis­her noch kei­nen Computercrash gehabt, aber unter­wegs mal paar wich­ti­ge Daten ver­ges­sen. Da habe ich mich bei Backblaze ein­ge­loggt, die gewünsch­ten Daten auf mei­ner Festplatte ange­klickt und paar Minuten spä­ter habe ich per Email eine Zip-Datei mit den benö­tig­ten Daten bekom­men. Im Grunde sowas wie eine Art „Ersatz-NAS“.

Der größ­te Nachteil bei Backblaze ist, wie lan­ge es dau­ert, bis die Daten das ers­te Mal gesi­chert sind. Da ich ins­ge­samt ca. 5 TB an Daten habe, dau­er­te die ers­te Sicherung ca. ein hal­bes Jahr (bei 2,5 Mb/s), wo ich auch den Rechner oft nachts ange­las­sen habe. Da wäre es schö­ner, einen Anbieter zu haben, dem man zu Beginn eine Festplatte schi­cken könn­te. Aber nach­dem ich die­se „Durststrecke“ über­stan­den habe, sichert Backblaze nur die neu erstell­ten oder geän­der­ten Dateien und ist im Hintergrund nicht mehr bemerk­bar. Backblaze bie­tet aber auch an, nur bestimm­te Ordner und nicht nur kom­plet­te Festplatten zu sichern, wes­halb ich nach und nach die wich­tigs­ten Ordner sichern las­sen habe, damit sich der Dienst nicht zum Anfang mit den gro­ßen, von mir sowie­so auch extern gesi­cher­ten RAW-Dateien auf­hal­ten muss.

Ich kann nur über mei­ne Erfahrungen mit Backblaze schrei­ben, weil ich kei­nen ande­ren Dienst nut­ze. Der Vollständigkeit hal­ber will ich aber ande­re, ähn­li­che Dienste erwäh­nen. Es gibt zum Beispiel noch Crashplan, Livedrive oder Carbonite. Die vier Dienste sind preis­li­ch sehr ähn­li­ch und bie­ten alle unbe­grenz­ten Speicherplatz. Sie unter­schie­den sich vor allem in der ver­wen­de­ten Software und Detaileinstellungen wie der Dauer der Versionsarchivierung, der Bequemlichkeit der Einrichtung etc.

Zusätzlich habe ich einen kos­ten­lo­sen Dropbox-Account*, mit dem ich eben­falls wich­ti­ge Dateien auf alle mei­ne Rechner ver­tei­le und die­se bei einer ver­se­hent­li­chen Löschung eben­falls wie­der rekon­stru­ie­ren kann.

Datenschutz beim Cloud-Backup?

Der größ­te Kritikpunkt bei der Nutzung von Cloud-Backups ist, das ande­re Leute Zugriff auf die eige­nen Daten hät­ten. Ich hal­te das für über­trie­ben. Zum einen wer­den die Daten in den Rechenzentren der Anbieter gut ver­schlüs­selt. Klar, die NSA wird die­se Verschlüsselung sicher kna­cken kön­nen, aber wenn sie das kann, kann sie auch direkt über das Internet auf euren Rechner zugrei­fen. Einige Dienste wie Crashplan bie­ten auch an, die Daten nicht auf den eige­nen Servern zu sichern, son­dern die­se an einen ande­ren Ort zu schi­cken, bei­spiels­wei­se auf die exter­ne Festplatte eines Verwandten oder einen selbst betrie­be­nen Server.

Wie sichert ihr eure Daten? Welche Tipps gebt ihr ande­ren Fotografen zur Datensicherung?

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Ergebnisse und Lehren aus meinem großen Fotografie-Gewinnspiel

Trommelwirbel! Ich darf die 13 Gewinner mei­nes Gewinnspiels zur Feier des 500. Artikels in die­sem Blog bekannt­ge­ben!

In den Kommentaren mei­nes Gewinnspiel-Artikels kamen 142 Beiträge zusam­men. Ich habe die­se per Hand über­prüft, ob alle die Teilnahmebedingungen erfüllt haben (mehr dazu unten) und die­je­ni­gen aus­sor­tiert, wel­che lei­der nicht rich­tig mit­ge­macht haben. Das waren ca. 30 Beiträge. Den rest­li­chen Kommentaren habe ich – chro­no­lo­gi­sch auf­stei­gend – ent­spre­chend den Teilnahmebedingungen eine oder zwei Losnummern zuge­wie­sen. Das ergab 110 Lose, die gewin­nen kön­nen.

Auf der Webseite random.org habe ich mir per Zufallsgenerator dann 13 Nummern im Bereich 1–110 zie­hen las­sen. Hier die Gewinner-Lose:

Aber wel­che Lose gehö­ren zu wel­chem Kommentator?

Hier die Kurz-Übersicht:

  1. Gewinner: Los 23 – Sebastian
  2. Gewinner: Los 36 – Kim
  3. Gewinner: Los 2 – wl
  4. Gewinner: Los 72 – Abra Xas
  5. Gewinner: Los 55 – gfgfgf
  6. Gewinner: Los 22 – Sebastian (ihr seht, dop­pel­te Gewinnchancen kön­nen sich loh­nen)
  7. Gewinner: Los 44 – Björn Lischer
  8. Gewinner: Los 102 – Thomas Schwede
  9. Gewinner: Los 78 – Maximilian
  10. Gewinner: Los 27 – Melanie
  11. Gewinner: Los 34 – Uwe Landgraf
  12. Gewinner: Los 85 – Julia
  13. Gewinner: Los 77 – David

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner!

Hier die voll­stän­di­ge Übersicht, wer wel­che Losnummer erhal­ten hat und wel­che Kommentare ungül­tig erklärt wer­den muss­ten (Klick auf das Bild für eine Großansicht oder abspei­chern und anschau­en):

Ich wer­de jetzt die Gewinner nach­ein­an­der anschrei­ben. Zuerst darf sich der ers­te Gewinner aus den 13 Preisen etwas aus­su­chen, der zwei­te Gewinner aus den rest­li­chen Preisen und so wei­ter. Falls sich jemand inner­halb einer Woche nicht auf mei­ne Email mel­den soll­te (im Spam-Filter nach­schau­en), dann wer­de ich spä­ter noch Lose zie­hen, um alle Preise zu ver­ge­ben.

Waren mei­ne Regeln zu streng?

Vermutlich habe ich die Teilnahme am Gewinnspiel an zu hohe Erwartungen geknüpft. Anders kann ich mir nicht erklä­ren, dass ich bei stren­ger Auslegung der Regeln locker über die Hälfte der Teilnehmer hät­te dis­qua­li­fi­zie­ren müs­sen. Die Regeln lau­te­ten: Um teil­zu­neh­men, mus­s­te jemand über das Gewinnspiel mit Link in sei­nem Facebook- oder Twitter-Account berich­ten oder in sei­nem Blog dar­auf hin­wei­sen. Zusätzlich mus­s­te die Lieblingskategorie in mei­nem Blog genannt wer­den und zu wel­chem Thema der Leser in Zukunft mehr von mir lesen wol­len wür­de.

An den letz­ten bei­den Bedingungen sind vie­le geschei­tert. Dabei hat­ten die­se Bedingungen ihre Gründe und ich habe sie extra rot mar­kiert, damit sie auch auf­fal­len und nicht über­le­sen wer­den. Ich habe mich des­we­gen ent­schlos­sen, bei­de Bedingungen zu einer zusam­men­zu­fas­sen. Um teil­zu­neh­men, mus­s­te neben dem Link die Lieblingskategorie oder ein Wunschthema genannt wer­den.

Viele hat­ten auch Probleme, den rich­ti­gen Link der Facebook-Status-ID zu fin­den. Wenn es mir mög­li­ch war, das heißt, wenn ich mit mei­nem Facebook-Account das Profil des Teilnehmers anse­hen konn­te, habe ich den rich­ti­gen Link raus­ge­sucht, oben mit in die Übersicht ein­ge­tra­gen und den Kommentar gezählt.

Wann wur­de ein Kommentar ungül­tig?

Leider mus­s­te ich trotz­dem eini­ge Kommentare igno­rie­ren. Einige haben weder eine Kategorie noch ihr Wunschthema genannt. Bei man­chen Kommentaren war der Link fal­sch oder der not­wen­di­ge Inhalt nicht auf­find­bar. Zum Beispiel hat jemand nur die URL sei­nes Blogs gepos­tet, ohne dort auf das Gewinnspiel hin­zu­wei­sen. Einige Blogs konn­te ich nicht mit­zäh­len, weil es soge­nann­te „Gewinnspielblogs“ waren, die eben­falls von der Teilnahme aus­ge­schlos­sen sind.

Warum bekom­men nur man­che zwei Lose?

Gemäß den Teilnahmebedingungen konn­te nur jemand zwei Lose bekom­men, der mit Blog und Facebook-Link teil­ge­nom­men hat oder mit Blog und Twitter-Link. Einige haben mit Facebook und Twitter teil­ge­nom­men, was ich jedoch nur 1x zäh­len konn­te.

Lehren aus dem Gewinnspiel

Ich hat­te im Blog ja bis­her zwei Gewinnspiele ver­an­stal­tet, die auf viel Resonanz gesto­ßen sind. Ehrlich gesagt hat­te ich mir ange­sichts der vie­len tol­len Preisen mehr Teilnehmer erwar­tet. Aber wahr­schein­li­ch waren die Regeln doch zu kom­pli­ziert. Dabei hat­te das Gründe: Ich woll­te die Leute mit Preisen beloh­nen, die regel­mä­ßig mei­nen Blog lesen. Diese haben in der Regel auch die Teilnahmebedingungen gründ­li­ch gele­sen. Damit konn­te ich halb­wegs die Leute raus­fil­tern, die sich über­all an vie­len Gewinnspielen betei­li­gen, ohne einen Bezug zum ver­an­stal­ten­den Blog zu haben. Ich hät­te mir gewünscht, eine bes­se­re Methode zu fin­den, um sicher­zu­stel­len, dass die Leute den Blog lesen, aber mir ist kei­ne ein­ge­fal­len.

Im Nachhinein ist mir die Idee gekom­men, dass ich die Gewinner nicht per Email anschrei­be, son­dern nur im Blog nen­ne und die­se sich dann bei mir mel­den müss­ten. Aber das hät­te ich vor Beginn des Gewinnspiels erwäh­nen müs­sen, des­halb geht es dies­mal nicht.

Außerdem habe ich gemerkt, dass gar nicht so vie­le Preise not­wen­dig sind, um Euch für ein Gewinnspiel zu begeis­tern. Ich freue mich, dass sich vie­le Firmen betei­ligt haben und wirk­li­ch hilf­rei­che Dinge für Fotografen bei­ge­steu­ert haben, aber die Organisation im Hintergrund erfor­der­te viel Zeit und Planung. Auch jetzt nach der Bekanntgabe der Gewinner hört für mich die Arbeit nicht auf, weil ich die Gewinnvergabe koor­di­nie­ren muss und eini­ge Gewinne selbst ver­schi­cke. Das nächs­te Mal wer­de ich sol­che Aktionen wie­der etwas klei­ner auf­zie­hen.

Jetzt aber noch mal Gratulation an die Gewinner: Ihr bekommt Emails von mir.

Was sind eure Erfahrungen aus sol­chen Verlosungen oder Gewinnspielen?

Damals: Mein allererstes Model-Shooting mit Lisa

Willkommen im neu­en Jahr! Vor fast gen­au fünf Jahren hat­te ich mein ers­tes „Model-Shooting“. Eine Freundin frag­te mich, ob ich Fotos von ihr machen kön­ne. Sie woll­te ihrem Freund zu Weihnachten einen Kalender mit Fotos von ihr schen­ken. Da ich schon eini­ge Monate bei Bildagenturen (damals nur bei Panthermedia, Digitalstock und Bildmaschine) ange­mel­det war und eini­ge Blumen- und Landschaftsfotos online hat­te, nut­ze ich die Gelegenheit. Sie bekam die Fotos und 25% mei­ner Einnahmen damit, wenn sie mir einen Modelvertrag unter­schreibt.


Damals hat­te ich noch die Canon EOS 20D (mit 8,2 Megapixeln, mei­ne  jet­zi­ge Kamera hat fast das Dreifache) benutzt, als Objektiv sogar das Tamron AF 28–200mm f3.8–5.6. Offenblende 5.6! Das ist für mich heu­te unvor­stell­bar. Damit mus­s­te ich bei bewölk­tem Himmel auf ISO 400 hoch­ge­hen, um die halb­wegs akzep­ta­ble Belichtungszeit von 1/60 Sekunde zu erzie­len. Geblitzt hat­te ich damals auch noch nicht, son­dern ein­fach eine wei­te­re Freundin eine wei­ße Pappe neben das Gesicht hal­ten las­sen.


Insgesamt haben wir ca. zwei Stunden foto­gra­fiert, von 15 bis 17 Uhr, dann wur­de es schnell zu dun­kel. Ich habe 317 Fotos gemacht, davon konn­te ich die meis­ten gleich löschen, übrig blie­ben 70 Bilder, von denen ich 22 bear­bei­tet habe. Diese gin­gen dann an die Bildagenturen. Eben habe ich mal nach­ge­rech­net: Mit die­sen 22 Bildern habe ich bis­her 215 Euro ver­dient, das Model-Honorar schon abge­zo­gen, wobei nur 7 der 22 Bilder Verkäufe auf­zu­wei­sen haben.  Mit Abstand die meis­ten Verkäufe erziel­ten die bei­den oberen Fotos. Allein das Portrait brach­te ins­ge­samt knapp 70 Euro.

Wenn ich mir heu­te die Bilder anschaue, bin ich einer­seits ent­setzt, wie wenig stockt­aug­li­ch mei­ne Motivwahl und wie schlecht die Bildqualität war. Heute wür­de mir nie mir so ein Riesenzoom eines Drittherstellers an die Kamera kom­men, ich wür­de alles geben, um ISO 400 ver­mei­den zu kön­nen, ich wür­de mehr mit Blitzen und bes­se­ren Reflektoren arbei­ten und und und. Mit stock­un­taug­li­cher Motivwahl mei­ne ich jedoch nicht das Model, son­dern die von ihr dar­ge­stell­ten Szenen. Ihr Lachen ist Gold wert und ich habe dana­ch mehr­mals mit ihr Fotos machen kön­nen, die sich deut­li­ch bes­ser ver­kau­fen. Aber bei die­sem ers­ten Shootings hat­te ich fast nur stark ange­schnit­te­ne Portraits gemacht. Heute weiß ich, war­um sich aus­ge­rech­net das nicht ange­schnit­te­ne Portrait mit Abstand am bes­ten ver­kauft hat. Andererseits bin ich beim Anschauen der Fotos froh, weil ich sehe, dass ich in den letz­ten fünf Jahren viel gelernt habe und mei­ne Fotografiekenntnisse auf ein höhe­res Level heben konn­te.

Aber Stillstand ist Rückschritt. Deswegen heißt es für mich auch 2011: Weiter ler­nen, bes­ser wer­den, schö­ne­re Fotos machen, mehr Bilder ver­kau­fen!

Was sind Eure Vorsätze für 2011?

Zwei Jahre Microstock – Meine Zahlen und Erfahrungen

Seit zwei Jahren lade ich mei­ne Fotos auch zu Microstock-Agenturen hoch. Nach einem Jahr hat­te ich hier im Blog einen Rückblick geschrie­ben mit mei­nen durch­schnitt­li­chen Einnahmen, mei­nen Zielen und mehr.

Das wur­de sehr kon­tro­vers dis­ku­tiert, davon kön­ne ich doch nicht leben, das sei Wahnsinn und was weiß ich.

Jetzt ist ein wei­te­res Jahr ver­gan­gen, ich foto­gra­fie­re immer noch und will mei­ne neus­ten Zahlen mit euch tei­len.


Ich rede eben­so wie beim letz­ten Rückblick nur von den fünf füh­ren­den Microstock-Agenturen, also istock­pho­to*, Fotolia*, Shutterstock*, Dreamstime* und 123rf*. Vor einem Jahr hat­te ich statt 123rf die Agentur StockXpert, aber die Agentur wur­de Getty Images gekauft und im Februar 2010 zuguns­ten von istock­pho­to geschlos­sen.

Bevor wie letz­tes Mal jemand fal­sche Schlüsse zieht: Ich bin zusätz­li­ch auch bei mehr als zehn ande­ren Bildagenturen, sowohl Micro- als auch Macrostock, ver­tre­ten. Diese Zahlen hier sind nur ein Teil mei­ner Einnahmen.

Was hat sich in einem Jahr geän­dert?

Portfolio-Größe
Mein Portfolio ist im zwei­ten Jahr um mehr als das Doppelte gewach­sen. Das liegt wahr­schein­li­ch dar­an, dass ich bes­ser weiß, wel­che Agenturen auf was ach­ten und ich dem­entspre­chend durch ziel­ge­rich­te­te Bildbearbeitung weni­ger Ablehnungen als im ers­ten Jahr habe. Vergleichen wir mal die fünf Agenturen.

Nach mei­nem zwei­ten Jahr Microstock habe ich online (Die Zahl in Klammern ist der Wert am Ende des ers­ten Jahres):

  • istock­pho­to: knapp 1100 Dateien (knapp 500), Annahmequote war und ist ca 75%
  • Fotolia: knapp 2590 Dateien (knapp 850), Annahmequote ist ca. 96,5%, war ca. 90%
  • Shutterstock: knapp 2000 Dateien (knapp 650), Annahmequote ist ca. 93%, war 90%
  • Dreamstime: knapp 2100 Dateien (550), Annahmequote ist 99%, war 90%
  • 123rf: knapp 2200 Dateien (600), Annahmequote war und ist ca. 99%

Durchschnitt : knapp 2000 Bilder pro Agentur

Ich habe absicht­li­ch nicht mehr Fotos, son­dern Dateien geschrie­ben, weil ich mitt­ler­wei­le bei istock­pho­to, Fotolia und Shutterstock auch ca. 30 Videos online habe. Nicht viel, aber es sol­len auf jeden Fall mehr wer­den. Bei Fotolia habe ich über 500 Bilder exklu­siv. Da die­se Bilder teu­rer ver­kauft wer­den, erklärt das auch, war­um die Agentur bei den Umsätzen deut­li­ch vor­ne liegt.

Umsätze
Wie zu erwar­ten sind mit einer Verdopplung der Bilder auch die Umsätze gestie­gen. Hier wie­der mei­ne Einnahmen des letz­ten Jahres, zum Vergleich die des Vorjahres dahin­ter. Ich habe die Einnahmen der bes­se­ren Vergleichbarkeit hal­ber alle in Euro umge­rech­net, basie­rend auf dem durch­schnitt­li­chen Wechselkurs der letz­ten 12 Monate:

  • istock­pho­to: ca. 1.880 Euro (ca. 540 Euro)
  • Fotolia: ca. 10.900 Euro (ca. 2.600 Euro)
  • Shutterstock: ca. 4.250 Euro (ca. 390 Euro)
  • Dreamstime: ca. 1.120 Euro (ca. 120 Euro)
  • 123rf: ca. 430 Euro (ca. 50 Euro)

Gesamt: 18.580 Euro

Pro Bild habe ich damit im letz­ten Jahr über 9 Euro ver­dient, im Vergleich zu 6 Euro im letz­ten Jahr. Der monat­li­che RPI (Return per Image) lag damit bei 0,75 Euro pro Bild. Wie lässt sich die Steigerung erklä­ren? Vor allem durch fünf Faktoren.

  1. Fast alle Microstock-Agenturen haben in den letz­ten 12 Monaten ihre Preisstrukturen geän­dert und Preise erhöht.
  2. Dazu kommt, dass zum Beispiel Shutterstock und Dreamstime bei mehr Verkäufen auch mehr Geld pro Download an den Fotografen aus­zah­len, so dass ich selbst bei gleich­blei­ben­den Verkäufen mehr ver­die­ne. Dazu spä­ter mehr.
  3. Im ers­ten Jahr habe ich bei eini­gen Agenturen etwas spä­ter ange­fan­gen, was die Statistik ver­zerrt.
  4. Es dau­ert oft eini­ge Wochen, bis die Bilder nach dem Hochladen frei­ge­schal­tet und von Käufern gese­hen wer­den. Auch der Entscheidungsprozess der Käufer kann Wochen bis teil­wei­se Monate dau­ern, wes­halb mei­ne ers­ten Microstock-Monate unter­durch­schnitt­li­ch erfolg­reich waren.
  5. Einige Käufer kau­fen ger­ne Bildserien, ent­we­der mit den glei­chen Models oder dem glei­chen Look. Je mehr Bilder ich online habe, desto mehr lohnt es sich für Käufer, in mei­nen ande­ren Bildern zu stö­bern, was zu mehr Verkäufen füh­ren kann.

Auf den Monat gerech­net habe ich allein mit die­sen fünf Agenturen über 1500 Euro pro Monat ver­dient.

Anreize
Die ver­schie­de­nen Bildagenturen haben unter­schied­li­che Systeme, um Fotografen zu moti­vie­ren und erfolg­rei­che Teilnehmer zu beloh­nen.

Bei istock­pho­to gibt es ein Ranking-System, gestaf­felt nach Downloads. Je mehr Verkäufe ein Fotograf hat, desto höher steigt er im Rang. Das wie­der­um erlaubt den Fotografen, mehr Bilder pro Woche hoch­zu­la­den. Wer exklu­si­ver Fotograf bei istock­pho­to ist, erhält zusätz­li­ch auch mehr Prozentpunkte des Verkaufspreises. Letztes Jahr bin ich von „Basis“ zu „Bronze“ auf­ge­stie­gen. Vor weni­gen Wochen erst habe ich den „Silber“-Status erreicht. Statt 15 Bildern pro Woche darf ich nun 20 Bilder hoch­la­den. Dieses Limit erklärt auch, war­um ich bei istock­pho­to lei­der nur halb so vie­le Fotos online habe wie bei ande­ren Agenturen.

Fotolia staf­felt das Ranking eben­falls nach Downloads. Mit jeder Ranking-Stufe gibt es mehr Geld beim Verkauf und der Fotograf kann auf Wunsch höhe­re Verkaufspreise ein­stel­len. Im ers­ten Jahr habe ich es von „Weiß“ über „Bronze“ zu „Silber“ geschafft. Jetzt ste­he ich kurz vor dem „Gold“-Status, den ich spä­tes­tens im August errei­chen soll­te. Dann erhal­te ich statt 31% des Verkaufspreises dann 34%.

Das Anreiz-System bei Shutterstock ist anders. Anfangs bringt jedes ver­kauf­te Foto dem Fotografen 0,25 US-Dollar. Wer mehr als 500 US-Dollar ein­ge­nom­men hat, bekommt dana­ch pro Verkauf 0,33 USD, bei mehr als 3000 USD Umsatz dann 0,36 USD pro Verkauf. Diesen Sprung habe ich im Januar 2010 geschafft und er ist auch einer der Gründe, war­um sich mei­ne Einnahmen bei Shutterstock im Vergleich zum ers­ten Jahr deut­li­ch ver­bes­sert haben. Noch vor Jahresende soll­te ich ins­ge­samt 10.000 USD Verkaufserlöse dort haben und dann 0,38 USD pro Verkauf bekom­men.

Noch einen ande­ren, sehr sym­pa­thi­schen, Weg geht Dreamstime. Je häu­fi­ger ein Foto ver­kauft wur­de, desto teu­rer wird es. Hatte ich am Ende des ers­ten Jahres erst fünf Bilder im „zwei­ten Level“, sieht es jetzt ganz anders aus. Jedoch wur­de zwi­schen­zeit­li­ch die Level-Struktur geän­dert, so dass der direk­te Vergleich kaum mög­li­ch ist. Jedenfalls habe ich jetzt 17 Fotos im drit­ten Level, 102 Fotos im zwei­ten Level und der Rest ist noch im ers­ten. 65 Bilder brau­chen nur noch einen Verkauf, um in das zwei­te Level auf­zu­rü­cken.

Ziele
Vor einem Jahr hat­te ich mir Ziele gesetzt, die ich bis heu­te errei­chen woll­te. Zum einen war das, die 2000-Bilder-Marke zu über­schrei­ten. Das habe ich – bis auf istock­pho­to – geschafft. Ebenso der Aufstieg in den Ranking-Stufen ist mir gelun­gen, wenn ich auch bei Fotolia knapp hin­ter­her hin­ke. Die Umsätze von min­des­tens 900 Euro im Monat habe ich immer­hin deut­li­ch über­trof­fen. Das bedeu­tet, ich soll­te mir neue Ziele set­zen.

Am Ende mei­nes drit­ten Jahres im Microstock-Bereich möch­te ich jeweils min­des­tens 3000 Dateien online haben bei den Agenturen, davon min­des­tens 150 Videos, bei istock­pho­to wür­de ich mich mit der 2000-Dateien-Marke zufrie­den geben. Ich will pro Monat min­des­tens 2000 Euro Umsatz mit den fünf genann­ten Bildagenturen erzie­len. Das letz­te Ranking-Level bei Shutterstock (0,38 USD pro Verkauf) soll­te ich errei­chen, den Smaragd-Status bei Fotolia und den Gold-Status bei istock­pho­to. Bei Dreamstime will ich min­des­tens 10 Bilder im vier­ten Level haben, 50 im drit­ten und 200 im zwei­ten.

Mitmachen
Wer jetzt Lust bekom­men hat, sein eige­nes Experiment zu wagen, kann sich über fol­gen­de Affiliate-Links bei den Bildagenturen anmel­den:

Wie sehen Eure Ergebnisse im Microstock-Bereich aus? Wie habt ihr Euch im letz­ten Jahr ver­bes­sert?


* = Affiliate-Link (Ich erhal­te eine klei­ne Provision, ihr habt kei­ne Nachteile dadurch)