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Online-Backup für Fotografen und andere Tipps zu Datensicherung

Vor kur­zem hat­te ich auf mei­ner Facebook-Seite den Link zu die­sem Artikel gepos­tet, in dem eine Firma für Online-Datensicherung die Festplatten ver­schie­de­ner Hersteller mit­ein­an­der ver­gleicht.

In den Kommentaren kamen eini­ge Fragen zur kon­kre­ten Gestaltung einer Datensicherung auf und da mei­ne bei­den Artikel zum Thema schon etwas älter sind, möch­te ich das wich­ti­ge Thema noch mal ins Gedächtnis aller Fotografen rufen.

Warum ist Datensicherung wichtig?

Datensicherung erfüllt das glei­che Prinzip wie eine Versicherung. Wir alle hof­fen, dass wir nie eine brau­chen, aber wenn der Ernstfall ein­ge­tre­ten ist, sind wir sehr froh, wenn wir eine haben. Der Ernstfall kann ein Einbruch ins Fotostudio sein, bei dem alle tech­ni­schen Geräte gestoh­len wer­den, ein Feuer, was das Arbeitszimmer ver­nich­tet oder ein plötz­li­cher Ausfall der Festplatten, auf denen unse­re Daten gespei­chert sind. Vor allem den letz­ten Punkt ver­ges­sen vie­le Leute ger­ne, dabei haben auch Festplatten eine Art „Haltbarkeitsdatum“, wel­ches im Schnitt zwi­schen zwei bis zehn Jahren schwankt. Deshalb ist die Wahl der rich­ti­gen Festplatte von gro­ßer Bedeutung und ich lege allen ans Herz, vor Kauf einer neu­en Festplatte den oben ver­link­ten Artikel gründ­li­ch zu lesen.

Was für Daten sollten gesichert werden?

Alle Daten, die im Falle eines Verlusts ent­we­der nicht mehr pro­blem­los wie­der­her­ge­stellt wer­den kön­nen (der Offline-Dump der Wikipedia mit über 100 GB gehört also nicht dazu) oder eine star­ke Einschränkung bei der Arbeit bedeu­ten wür­den, soll­ten gesi­chert wer­den.

Ich selbst tren­ne bei der Datensicherung zwi­schen zwei Bereichen:

  1. mei­nem „Stockfotomaterial“:
    • RAW-Dateien/Videos
    • ent­wi­ckel­te JPG-Fotos und geren­der­te Videos
    • Model-, Agentur- und ande­re Verträge als Scans
    • mei­ne Excel-Tabellen mit Verwaltungsinformationen, Model-Kontakten und Umsatz-Statistiken
  2. mei­nem „Arbeitsmaterial“:
    • im Grunde mei­ne gesam­te Arbeitsfestplatte, auf der sich unter ande­rem befin­den:
    • mei­ne geschäft­li­chen Emails
    • mei­ne Textdateien
    • Layout-Entwürfe
    • mei­ne Webseiten-, Blog- und Forum-Daten

Diese siche­re ich auf zwei ver­schie­de­ne Arten:

Das Stockfoto-Material siche­re ich regel­mä­ßig auf zwei exter­ne Festplatten (aktu­ell die WD My Book 4 TB*). Regelmäßig heißt, sobald die Daten anfal­len, also nach einem Shooting, nach dem Ende eines Bildbearbeitungssession etc. Die bei­den Festplatten tau­sche ich ca. alle zwei Jahre gegen ein Modell mit mehr Speicherplatz aus. Aktuell bin ich in der vier­ten Generation ange­kom­men: 500GB, 1 TB, 2TB, 4 TB. Die alten Daten kopie­re ich dann auf bei­de neue Platten und lage­re eine der alten Platten bei einem Freund aus. So habe ich die Daten immer dop­pelt vor­rä­tig, falls eine der Platten den Geist auf­gibt. Ich nut­ze zwei Platten, um eine Art „manu­el­les RAID-1-System“ zu haben. Es gibt zwar Systeme, die eine noch bes­se­re Verfügbarkeit garan­tie­ren, aber da gibt es eben auch zusätz­li­che Probleme und die Einrichtung ist kom­pli­zier­ter. Zusätzlich wer­den die Festplatten mit einem Online-Backup-Dienst gesi­chert. Dazu gleich mehr.

Mein Arbeitsmaterial ist mei­ne aktu­el­le Festplatte. Es ist aber nicht die ein­zi­ge Festplatte in mei­nem Rechner, son­dern neben der SSD-Systemplatte nur eine von zwei Festplatten. Wer an der genau­en Modellnummer inter­es­siert ist: Ich nut­ze die WD 2002FAEX 2 TB*. Die Daten der einen Platte wer­den mit der auto­ma­ti­schen Windows-Sicherung regel­mä­ßig auf die ande­re Platte kopiert.

Erfahrungen mit einem Online-Backup-Dienst

Zusätzlich nut­ze ich für bei­de Daten-Bereich einen Online-Backup-Dienst. In mei­nem Fall neh­me ich Backblaze*, weil die unbe­grenz­ten Speicherplatz anbie­ten, was bei meh­re­ren Terabyte an Daten wich­tig ist. Die Kosten belau­fen sich auf 5 Dollar pro Monat, ich jedoch habe das Abo für zwei Jahre abge­schlos­sen, was mich dann im Schnitt nur ca. 3 Euro pro Monat kos­tet. Das ist unschlag­bar. Und es funk­tio­niert. Zwar habe ich bis­her noch kei­nen Computercrash gehabt, aber unter­wegs mal paar wich­ti­ge Daten ver­ges­sen. Da habe ich mich bei Backblaze ein­ge­loggt, die gewünsch­ten Daten auf mei­ner Festplatte ange­klickt und paar Minuten spä­ter habe ich per Email eine Zip-Datei mit den benö­tig­ten Daten bekom­men. Im Grunde sowas wie eine Art „Ersatz-NAS“.

Der größ­te Nachteil bei Backblaze ist, wie lan­ge es dau­ert, bis die Daten das ers­te Mal gesi­chert sind. Da ich ins­ge­samt ca. 5 TB an Daten habe, dau­er­te die ers­te Sicherung ca. ein hal­bes Jahr (bei 2,5 Mb/s), wo ich auch den Rechner oft nachts ange­las­sen habe. Da wäre es schö­ner, einen Anbieter zu haben, dem man zu Beginn eine Festplatte schi­cken könn­te. Aber nach­dem ich die­se „Durststrecke“ über­stan­den habe, sichert Backblaze nur die neu erstell­ten oder geän­der­ten Dateien und ist im Hintergrund nicht mehr bemerk­bar. Backblaze bie­tet aber auch an, nur bestimm­te Ordner und nicht nur kom­plet­te Festplatten zu sichern, wes­halb ich nach und nach die wich­tigs­ten Ordner sichern las­sen habe, damit sich der Dienst nicht zum Anfang mit den gro­ßen, von mir sowie­so auch extern gesi­cher­ten RAW-Dateien auf­hal­ten muss.

Ich kann nur über mei­ne Erfahrungen mit Backblaze schrei­ben, weil ich kei­nen ande­ren Dienst nut­ze. Der Vollständigkeit hal­ber will ich aber ande­re, ähn­li­che Dienste erwäh­nen. Es gibt zum Beispiel noch Crashplan, Livedrive oder Carbonite. Die vier Dienste sind preis­li­ch sehr ähn­li­ch und bie­ten alle unbe­grenz­ten Speicherplatz. Sie unter­schie­den sich vor allem in der ver­wen­de­ten Software und Detaileinstellungen wie der Dauer der Versionsarchivierung, der Bequemlichkeit der Einrichtung etc.

Zusätzlich habe ich einen kos­ten­lo­sen Dropbox-Account*, mit dem ich eben­falls wich­ti­ge Dateien auf alle mei­ne Rechner ver­tei­le und die­se bei einer ver­se­hent­li­chen Löschung eben­falls wie­der rekon­stru­ie­ren kann.

Datenschutz beim Cloud-Backup?

Der größ­te Kritikpunkt bei der Nutzung von Cloud-Backups ist, das ande­re Leute Zugriff auf die eige­nen Daten hät­ten. Ich hal­te das für über­trie­ben. Zum einen wer­den die Daten in den Rechenzentren der Anbieter gut ver­schlüs­selt. Klar, die NSA wird die­se Verschlüsselung sicher kna­cken kön­nen, aber wenn sie das kann, kann sie auch direkt über das Internet auf euren Rechner zugrei­fen. Einige Dienste wie Crashplan bie­ten auch an, die Daten nicht auf den eige­nen Servern zu sichern, son­dern die­se an einen ande­ren Ort zu schi­cken, bei­spiels­wei­se auf die exter­ne Festplatte eines Verwandten oder einen selbst betrie­be­nen Server.

Wie sichert ihr eure Daten? Welche Tipps gebt ihr ande­ren Fotografen zur Datensicherung?

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Datensicherung vor Neuinstallation eines Computers

Jedes Mal, wenn ich mir einen neu­en Rechner kau­fe, mache ich das mit einem lachen­den und einem wei­nen­den Auge. Einerseits stei­gert jeder neue Rechner mei­ne Produktivität und ich freue mich wie ein Kleinkind, wenn die ner­vi­gen „bit­te warten“-Anzeigen oder die Ladebalken ver­schwin­den. Auf der ande­ren Seite graust es mich davor, mein Betriebssystem neu zu instal­lie­ren und mei­ne gesam­ten Daten trans­fe­rie­ren zu müs­sen, weil es vie­le klei­ne Dinge gibt, die über­se­hen wer­den kön­nen.

Deshalb gibt es heu­te – nur leicht fach­fremd – eini­ge Tipps aus mei­nen teils leid­vol­len Erfahrungen zur Installation neu­er Computer.

Für die Nerds: Cinebench-Wert 12,6!

Es gibt eini­ge Faustregeln zu beach­ten:

Regel Nummer 1

Die ober­s­te und wich­tigs­te Regel, die ich allen mei­nen Freunden pre­di­ge, ist eine strik­te Trennung von Systemdateien und per­sön­li­chen Dateien. Systemdateien sind vor allem das gesam­te Betriebssystem, sowie alle instal­lier­ten Programme, Plugins und Tools. Persönliche Daten sind alles ande­re, also zum Beispiel Textdokumente, Excel-Tabellen, Fotos, Musik, Videos und so wei­ter. Mit Trennung mei­ne ich nicht nur ver­schie­de­ne Ordner, son­dern zwei ver­schie­de­ne Festplatten. Um ganz auf Nummer Sicher zu gehen, emp­feh­le ich wirk­li­ch zwei ver­schie­de­ne Platten und nicht nur zwei ver­schie­de­ne Partitionen (die ja auf einer Platte lie­gen kön­nen), damit im Falle einer not­wen­di­gen Formatierung nur das Betriebssystem gelöscht wer­den muss, die pri­va­ten Daten aber erhal­ten blei­ben. Ich gebe jedoch zu, dass dies seit Windows XP nicht mehr so wich­tig ist wie vor­her.

Die Trennung der Daten erleich­tert es aber trotz­dem, eine Datensicherung zu machen, denn die Systemdateien müs­sen nicht gesi­chert wer­den (bis auf eini­ge Ausnahmen sie­he unten), denn fast alle Programme gibt es als kos­ten­lo­sen Download im Internet. Selbst die kos­ten­pflich­ti­gen Programme sind meist als Trial-Version zum Runterladen erhält­li­ch und man muss ich beim Kauf nur die Seriennummer oder den Registrierungsschlüssel in sei­nen pri­va­ten Daten auf­he­ben.

Regel Nummer 2

Datensicherung, Datensicherung, Datensicherung. Nicht immer ist eine blo­ße Leistungssteigerung der Grund für einen Computerwechsel. Zu oft ist es auch ein kaput­ter alter Computer, der ein­fach nicht mehr star­ten will oder eine Festplatte, die nicht mehr funk­tio­niert. Dann hilft der neue Rechner nicht viel, wenn die bis­he­ri­gen Daten ver­schwun­den sind. Deshalb: Datensicherung. Die Mindestanforderung ist Redundanz, das heißt, alle Daten müs­sen min­des­tens dop­pelt vor­han­den sein. Fällt eine Festplatte aus, sind die Daten auf der zwei­ten Platte gesi­chert. Dabei gibt es jedoch zwei Probleme. Erstens kann ein Laie nicht immer sofort erken­nen, ob eine Festplatte (oder ein ande­rer Datenträger) defekt ist und zwei­tens kön­nen auch bei­de zeit­nah kaputt gehen, zum Beispiel, weil sie bei einem Einbruch gestoh­len wer­den oder bei einem Wohnungsbrand zer­stört wer­den.

Ich kopie­re die Daten manu­ell auf eine exter­ne Festplatte, aber es gibt auch Tools wie Norton Ghost*, Windows Sichern und Wiederherstellen oder für Apple Time Machine.

Deshalb ist es sinn­voll, in regel­mä­ßi­gen, nicht zu gro­ßen Abständen eine wei­te­re Festplatte außer­halb der eige­nen Wohnung zu lagern. Ich gebe zu, dass ich das aus Bequemlichkeitsgründen nicht so oft mache, wes­halb ich mich für einen Online-Backup-Service ent­schie­den habe, der täg­li­ch voll­au­to­ma­ti­sch alle Daten mei­nes Computers online spei­chert und ich im Falle eines Computerverlustes dar­auf zugrei­fen kann. Ich nut­ze Backblaze*, aber es gibt auch ande­re gute Anbieter wie Crashplan usw.

Wer es noch eine Nummer siche­rer haben will, der nutzt zwei Raid5/6-Systeme, die ein­mal am Arbeitsplatz und ein­mal woan­ders instal­liert wer­den. Aber das führt hier zu weit.

Regel Nummer 3

Kommen wir zu den Ausnahmen. Die Trennung von System und Arbeitsdaten ist schön und gut, aber in der Praxis reicht das nicht aus. Ich habe vie­le kom­ple­xe Programme wie Photoshop, Capture One, Cinema 4D und so wei­ter, die ich mir per­sön­li­ch kon­fi­gu­rie­re, mit eige­nen Tastaturkürzeln ver­se­he, vie­le Plugins instal­lie­re und so wei­ter. Je nach Programm ist es ein­fa­cher oder schwie­ri­ger, die­se Voreinstellungen auf einem neu­en System wie­der­her­zu­stel­len. Leider gibt es nur weni­ge Programme wie den FTP-Client FileZilla, die eine sehr beque­me Import/Export-Funktion der Voreinstellungen anbie­ten.

Fotografen soll­ten vor allem dar­auf ach­ten, dass sie ihre Arbeitsfläche in Photoshop spei­chern, die dor­ti­gen Tastaturkürzel, even­tu­ell ange­leg­te Aktionen, Pinsel, Farbverläufe etc. Ähnliches gilt für Lightroom. Auch in MicrosoftOffice oder OpenOffice sind vie­le Voreinstellungen mög­li­ch, die man sich sichern oder min­des­tens mer­ken soll­te.

Auch eini­ge Firewalls erlau­ben den Import/Export der Voreinstellungen, damit nicht einen Monat lang bei jeder Netzwerkverbindung ner­ven­de Hinweisfenster auf­plop­pen.

Wer wie ich fast stän­dig im Internet arbei­tet, wird eine lan­ge Liste an Login-Daten und Passwörtern für unzäh­li­ge Webseiten, Bildagenturen und Foren haben. Es ist deut­li­ch siche­rer, ver­schie­de­ne Passwörter für jeden Account zu neh­men, aber wer soll sich die alle mer­ken. Dafür nut­ze ich einen Service namens Lastpass. Der ist als Plugin für fast alle Betriebssysteme (inklu­si­ve Apps für iOS und Android) erhält­li­ch und spei­chert einer­seits mei­ne Login-Daten aller Webseiten und auch wei­te­re wich­ti­ge Daten wie Software-Lizenzen, Reisepass-Nummern etc.

Meine Lesezeichen (vie­le hun­dert) habe ich ähn­li­ch syn­chro­ni­siert, mit einem Partnerdienst von Lastpass, Xmarks. Damit kann ich von jedem Rechner auf alle mei­ne Lesezeichen zugrei­fen. Wer sei­ne Lesezeichen nicht online sichert, soll­te die­se eben­falls vor­her expor­tie­ren.

Ich gehö­re auch zu den Leuten, die mit Firefox ins Internet gehen und sich den Browser mit vie­len hilf­rei­chen Plugins anpas­sen. Glücklicherweise ist es sehr ein­fach, bei einer Neuinstallation die­sen Zustand wie­der her­zu­stel­len, indem ich den Ordner „C:UsersRobertAppDataRoamingMozilla“ (das „Robert“ ist bei eurem System logi­scher­wei­se mit eurem Nutzernamen zu erset­zen) ein­fach kopie­re und nach der Neuinstallation von Firefox wie­der an die­se Stelle kopie­re.

Ähnlich siche­re ich mei­ne Emails. Ich kopie­re ein­fach den Thunderbird-Ordner (C:UsersrobertAppDataRoamingThunderbird) und nach der Neuinstallation habe ich mei­ne Emails, Plugins und Einstellungen wie­der als wäre nichts gewe­sen. Übrigens siche­re ich die­sen Ordner alle sechs Monate und archi­vie­re ihn als gepack­te Zip-Datei, bevor ich älte­re Emails in Thunderbird lösche, weil ich als Unternehmer gesetz­li­ch ver­pflich­tet bin, mei­nen Geschäftsverkehr zu archi­vie­ren. Außerdem habe ich so Zugriff auf mei­ne jahr­lan­ge Email-Korrespondenz, ohne hun­dert­tau­sen­de Mails aktiv im Postfach zu haben, was zu einer deut­li­ch lang­sa­me­ren Verarbeitung füh­ren wür­de.

Wer ungern in den Tiefen der Verzeichnisstrukturen stö­bert, kann auch das Tool MozBackup nut­zen, um sei­ne Firefox- und Thunderbird-Daten zu expor­tie­ren und impor­tie­ren.

Von Windows gibt es sogar ein Tool namens „Windows Easy Transfer“, wel­ches Dateien und Windows-Einstellungen expor­tie­ren soll, aber das habe ich noch nicht getes­tet.

Zwei Tipps zum Ende

Einige Programme nutzt man sel­te­ner als ande­re. Damit ich nicht ver­ges­se, bestimm­te Programme zu instal­lie­ren, mache ich mir vor der Neuinstallation vom alten System eine Liste der benö­tig­ten Programme. Das geht bei­spiels­wei­se ent­we­der mit einem Screenshot des Startmenüs oder einem Tool wie MaxLister oder CCleaner.

Bei der Neuinstallation gibt es eine pri­ma Hilfe namens Ninite. Das ist ein prak­ti­sches Tool, wel­ches für einen frei kon­fi­gu­rier­bar zig Programme auf ein­mal instal­liert, z.B. Firefox, Thunderbird, IrfanView, Dropbox, Spotify, WinAmp, OpenOffice, VLC Player und vie­le ande­re.

Habt ihr wei­te­re Tipps für die Neuinstallation?

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Das Beste aus dem Stockfotografie-Forum – Mai 2012

Das neu gegrün­de­te www.stockfotografie-forum.de ist jetzt ca. sechs Wochen alt. Da außer­dem der Monat so gut wie zu Ende ist, ist es ange­bracht, auf eini­ge Perlen des Forums zu ver­wei­sen, falls ihr die­se bis­her noch nicht gele­sen habt. Wer noch nicht ange­mel­det ist, kann das auch schnell und ein­fach mit sei­nem Facebook- oder Twitter-Account machen.

Hier eini­ge sehr lesens­wer­te Diskussionen mit vie­len hilf­rei­chen Tipps und Informationen in loser Reihenfolge (eini­ge Beiträge las­sen sich nur nach Anmeldung lesen):

Ich freue mich, wenn ihr euch an den Diskussionen betei­ligt oder neue span­nen­de Beiträge auf­macht.

Datensicherung: Lieber zuviel als zuwenig

In den letz­ten Tagen habe ich ca. 100 Gigabyte Rohmaterial (also unbe­ar­bei­te­te Fotos) mei­ner Kamera auf DVD gebrannt.

Damit habe ich end­li­ch wie­der mei­nen inter­nen Standard wie­der­her­ge­stellt, nach dem ich alle wich­ti­gen Fotodaten min­des­tens drei Mal gespei­chert haben müs­se.
Als wich­ti­ge Fotodaten gel­ten bei mir:
– das Rohmaterial (die unbe­ar­bei­te­ten Fotos aus der Kamera als RAW und Vorschau-JPG)
– die bear­bei­te­ten Fotos gross (als 48-Bit, unkom­pri­mier­tes TIFF, AdobeRGB)
– die bear­bei­te­ten Fotos für die Agenturen (als 24-Bit, unkom­pri­mier­tes JPG, Adobe RGB)
– Verträge (Model-Releases, Property Releases, Agentur-Verträge)

Ich spei­che­re die­se Daten wie folgt:
– auf Marken-DVDs sor­tiert, mit der lang­sams­ten Brenngeschwindigkeit (bei mir 4x)
– auf zwei exter­ne Laufwerke (je 500 GB-Festplatten von Seagate mit pas­siv gekühl­tem Gehäuse), das sind mitt­ler­wei­le ca. drei Terrabyte.

Die Agentur-DVDs und Veträge habe ich zusätz­li­ch noch auf mei­ner inter­nen Festplatte und natür­li­ch im Internet bei mei­nen Agenturen.

Eins der zwei iden­ti­schen Laufwerke wird, wenn es voll ist, an einem ande­ren Ort als die ande­re Festplatte auf­be­wahrt, sodaß die Daten auch im Falle eines Diebstahls oder Feuers gesi­chert sind.

Somit sind die aller­wich­tigs­ten Daten fünf Mal gesi­chert, die rest­li­chen Fotodaten drei Mal. Da die Sicherung nicht auto­ma­ti­sch, son­dern per Hand erfolgt, ist das System lei­der noch nicht feh­ler­frei. Aber immer­hin siche­rer als das vie­ler ande­rer, die Daten höchs­tens zwei Mal spei­chern. Die Faustregel von Datensicherung-Gurus liebt bei min­des­tens vier Sicherungen. Ich kann mich also noch ver­bes­sern.

Wie sichert ihr Eure Daten?