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Pimp My Stock: Bildbesprechungen von Stockfotos 46

Heute gibt es wie­der eine Folge von „Pimp My Stock“. Hier kön­nen mir Leser ihre Fotos schi­cken, wel­che ich dann auf ihre Verkäuflichkeit hin beur­tei­le. Diesmal schrieb mir Constantin fol­gen­de Mail:

Hallo Robert,

schon vor län­ge­rer Zeit bin ich auf der Recherche über Stockfotografie auf dei­ne Seite und das inter­es­san­te Format „Pimp my stock“ gesto­ßen. Da ich mich kürz­lich auch ent­schlos­sen habe, mei­ne Fotos bei Stock Agenturen ein­zu­rei­chen um die Gesamtkosten des Hobbys Fotografie ein wenig zu sen­ken möch­te ich nun auch 10 Bilder ein­rei­chen, mit der Bitte um ehr­li­che Kritik.

Ich foto­gra­fie­re seit knapp einem Jahr mit mehr Einsatz und Leidenschaft. Seit die­sem Zeitpunkt habe ich auch ein zumin­dest semi­pro­fes­sio­nel­les Equipment. Es besteht aus einer Sony a6000, zwei Autofokus Objektiven und ein paar finan­zi­ell begrün­de­ten Altglasexperimenten mit Adapter.

Fotografisch bin ich momen­tan „Allrounder“ oder etwas nüch­ter­ner betrach­tet am Ausprobieren, wo sich mein Schwerpunkt fin­den wird. Die Fotos sind dem­nach auch im Urlaub ent­stan­den, wobei ich nicht spe­zi­ell Motive für die Stock‐Fotografie gesucht habe.

Interessieren wür­de mich vor allem, ob Bilder in die­ser Art, die qua­si „ganz neben­bei“ ent­ste­hen, über­haupt für die Stock‐Fotografie geeig­net sind, oder ob der Markt der­art über­sät­tigt ist, dass man sich schon ein wenig mehr auf den spä­te­ren Verwendungszweck als Stock‐Foto kon­zen­trie­ren muss.

Die Bilder sind zu 90% in Lightroom/Capture One und ver­ein­zelt in Photoshop nach­be­ar­bei­tet.

Herzlichen Dank,
Constantin“

Werfen wir einen Blick auf sei­ne Bilder:

20150825-0096Das ers­te Bild zeigt eine Katze. Schwieriges Thema. Katzen als eine der belieb­tes­ten Haustiere sind ein sehr gern und häu­fig foto­gra­fier­tes Sujet. Das Angebot über­steigt hier deut­lich die Nachfrage. Die Katze wirkt auf mich jedoch etwas „strup­pig“ und vom Umfeld wirkt es mehr wie die Aufnahme einer „Straßenkatze“. Mit den pas­sen­den Keywords ist hier viel­leicht noch etwas zu holen. Die bei­den Getreidehülsen am unte­ren Ende der Katze wür­de ich noch retu­schie­ren.

20150826-0010Das zwei­te Bild zeigt eine Tafel mit einer Inschrift. Das Foto selbst ist von der Perspektive und Komposition nicht umwer­fend und es bedarf schon einer genau­en Erklärung des Fotos im Titel und bei der Verschlagwortung, um einen Verwendungszweck für das Bild fin­den zu kön­nen.

20150826-0192Eine rote Rose vor einem alten Gebäude. Ebenfalls schwie­rig. Falls der Käufer das Bild wegen der Rose fin­den soll­te, gäbe es genug weit­aus bes­se­re rote Rosen mit neu­tra­le­ren Hintergründen, die sich bes­ser zum Thema Liebe oder Valentinstag eig­nen. Sollte sich der Käufer jedoch für das Gebäude dahin­ter inter­es­sie­ren, gibt es sicher ande­re Motive, wo das Haus scharf abge­bil­det und voll­stän­dig zu sehen ist.

20150826-0229Das nächs­te Bild zeigt eine bemal­te Decke mit einer Art Lampe, ver­mu­te ich mal. Gefällt mir gene­rell, gute Bildaufteilung sowie gra­fisch inter­es­sant. Hier muss nur beach­tet wer­den, wie alt das Design ist, damit es nicht even­tu­ell geschützt ist und ob viel­leicht ein Property Release benö­tigt wird, weil die Location durch das Muster leicht erkenn­bar ist.

20150826-0241Das glei­che gilt für das Foto der Couch: Inhaltlich und von der Komposition her ist es ein anstän­di­ges Stockfoto mit eini­gen mög­li­chen Verwendungszwecken, jedoch stellt sich hier eben­falls die Frage nach der Notwendigkeit einer Eigentumsfreigabe.

20150827-0453Dieses Foto der alten Säulen hat auf den ers­ten Blick einen deut­li­chen Farbstich durch den inkor­rek­ten Weißabgleich, außer­dem fres­sen unten die Lichter an den Säulen aus. Ich weiß, dass sich sol­che Szenen nur schwer anders foto­gra­fie­ren las­sen, aber das inter­es­siert lei­der die meis­ten Bildredakteure nicht. Außerdem hier eben­falls wie­der die Frage, ob nicht sogar ein Property Release benö­tigt wird.

20150827-0511Das Bild zeigt an altes Fahrrad an einer Hauswand. Hier soll­te zuerst die Schrift auf dem Fahrrad (am Kettenschutz) retu­schiert wer­den sowie das Schild rechts oben im Fenster. Einige Bildredakteure könn­ten sich je nach Tagesform viel­leicht auch am Graffito stö­ren. Ansonsten aber eine net­te Detailaufnahme, die eini­ge Käufer fin­den könn­te. Da bei­de Reifen aber platt sind, eig­net es sich nicht für Konzepte wie „Sport“ oder „Fitness“ son­dern es muss bei der Verschlagwortung eher in Richtung „Reparatur“, „Alter“ oder „Pech“ gedacht wer­den.

20150829-0580Eine schö­ne Aufnahme, die für die Tourismusbranche sicher inter­es­sant sein kann. Dafür wür­de ich jedoch noch etwas mehr Arbeit in den Himmel ste­cken, damit die­ser nicht so blass aus­sieht. Außerdem muss zumin­dest der gro­ße „Bersaadet“-Schriftzug rechts retu­schiert wer­den, weil es sonst garan­tiert abge­lehnt wird.

20150831-0725Das Foto zeigt eine Stadtaufnahme von oben. Mit der kor­rek­ten Verschlagwortung der Stadt und Region ist es ein sehr gutes Stockfoto, was zugleich schlicht und gra­fisch inter­es­sant ist sowie die archi­tek­to­ni­sche Struktur der Stadt gut visu­ell dar­stel­len.

20150831-0832Das letz­te Foto zeigt eine Landschaft. Technisch habe ich an dem Foto nichts zu bean­stan­den, wobei hier mit etwas Geschick aus einem RAW sicher noch mehr „Pepp“ hin­sicht­lich Sättigung, Kontrast und Dynamikumfang her­aus­ge­holt wer­den könn­te, um einen bes­se­ren Microstock‐Look zu erhal­ten. Absolut not­wen­dig ist wie­der die pas­sen­de Verschlagwortung mit dem kor­rek­ten Aufnahmeort.

Insgesamt zeigt die heu­ti­ge Serie wie­der, dass es schwie­rig ist, exis­tie­ren­de „Archivaufnahmen“ aus dem Urlaub als Stockfotos zu ver­kau­fen, weil vie­le Aspekte wie Textfreiraum, Verwendungsmöglichkeiten oder recht­li­che Besonderheiten nicht genü­gend berück­sich­tigt wur­den. Da das foto­gra­fi­sche Können und der Blick eine gute Bildkomposition jedoch vor­han­den zu sein scheint, sehe ich bei Constantin Potential, mit etwas Übung und Training auch ver­käuf­li­che Bilder sehen zu kön­nen.

Wie schätzt ihr die Bilder ein?

Pimp My Stock: Bildbesprechungen von Stockfotos 44

Heute gibt es die nächs­te Folge von „Pimp My Stock!“, in der ich Fotos kom­men­tie­re, ob sich die­se gut ver­kau­fen las­sen wür­den. Wer eben­falls kos­ten­los mit­ma­chen will, fin­det hier alle Informationen. Diesmal gibt es einen beson­dern Dreh, denn es geht um ein­ge­scann­te Dias.

Walter schrieb mir:

Guten Tag Robert,
in der Anlage sen­de ich Dir div. Fotos für Deine Rubrik „Pimp my stock“.

Ich habe die­se Fotos aus­ge­sucht, da ich Sie bei Fotolia ein­rei­chen möch­te. Ich bin zwar ein Neuling was Fotoagenturen betrifft, foto­gra­fie­re aber schon län­ger. Für die­se Art von Fotos die ich Dir zum Besprechen schi­cke, benut­ze ich Mittelformat. Bei Reportagen ist Kleinbild ange­sagt. Wie Du erken­nen kannst ist ein Grossteil der Fotos im Herbst enstanden,wenn die Natur sich in ihrer Farbenpracht zeigt.

Ich muss noch erwäh­nen, dass ich noch auf Nagativ‐bzw. Diamaterial arbei­te. Zum Scannen gebe ich die­se dann zu einem Dienstleister. Die Originaldateien sind ca. 17MB gross.
Mich wür­de nun inter­es­sie­ren wie Du mei­ne Chancen sieht sol­che Art von Fotos bei Agenturen anzu­bie­ten?
Ob ich da auf dem rich­ti­gen Weg bin bzw. was ich noch beach­ten soll­te beim Anbieten?

Vielen Dank!
Walter“

36920004Es gab eine Zeit, da lie­fer­ten Digitalkameras lan­ge nicht die Qualität einer Kleinbild‐ oder sogar Mittelformatkamera. Diese sind jedoch zumin­dest beim Kleinbildformat lan­ge vor­bei und auch das Mittelformat gerät mit der neus­ten Generation von Megaformat‐Kameras in Bedrängnis.

36920002Deshalb ist die Frage: „Lohnt es sich, Dias ein­zu­scan­nen und anzu­bie­ten?“ sehr inter­es­sant.36920003

Ich wür­de jedoch sagen, dass es nur weni­ge Gründe gibt, Dias zu ver­kau­fen. Bei den gezeig­ten Fotos von Walter sind haupt­säch­lich Herbstthemen zu sehen, die jedes Jahr regel­mä­ßig wie­der – mit der neus­ten Kameratechnik – foto­gra­fiert wer­den kön­nen. Selbst der leich­te Vintage‐Look durch die Dia‐Farben kann heut­zu­ta­ge kin­der­leicht durch einen Filter oder ein Plugin simu­liert wer­den.36920005

Das Scannen von Fotos kos­tet immer Geld, was den Druck erhöht, die­se Investition wie­der rein­zu­be­kom­men und führt auch zu Qualitätseinbußen, die sich eben­falls nega­tiv auf die Verkäuflichkeit aus­wir­ken kön­nen.36920006

Dia‐Scans loh­nen sich aus mei­ner Sicht wirk­lich nur, wenn extrem sel­te­ne Motive foto­gra­fiert wur­den, die auch heue nicht mehr neu foto­gra­fiert wer­den kön­nen. Dazu zäh­len zum Beispiel längst ver­stor­be­ne Personen der Zeitgeschichte oder im Krieg zer­stör­te Wahrzeichen. Und selbst hier wür­de ich sol­che Motive auch eher bei einer Bildagentur anbie­ten, wel­che sich dar­auf spe­zia­li­siert hat und hohe Preise ver­langt statt bei einer Universalagentur.36920007

Unabhängig vom ver­wen­de­ten Material hal­te ich die Motive lei­der auch für zu „banal“, um damit bei einer Bildagentur viel Verkäufe zu erzie­len. Da das Thema „Herbst“ lau­tet, sind mir zu vie­le stö­ren­de städ­ti­sche Elemente wie Masten, Geländer oder Stadtmöbel zu sehen. Bei eini­gen Bildern sind die Bäume noch zu grün (vor allem ohne rote Blätter), bei ande­ren Bildern sind die Blätter schon zu sehr abge­fal­len.

Habt ihr schon Erfahrungen mit dem Verkauf von ein­ge­scann­ten Dias gemacht? Lohnt sich das?

Pimp My Stock: Bildbesprechungen von Stockfotos 35

Es ist wie­der soweit. Eine wei­te­re Folge „Pimp My Stock!“, um zu sehen, wie ver­käuf­lich die ein­ge­sand­ten Bilder sein kön­nen. Wer das eben­falls von sei­nen eige­nen Bildern sehen will, fin­det ihr alle Details. Diesmal bit­tet Sepp um eine Beurteilung sei­ner Fotos.

Hallo Robert,

mei­ne Name ist Josef Lindhuber, genannt Sepp. Ich bin 63 Jahre alt und wer­de dem­nächst in Rente gehen. Da foto­gra­fie­ren ein Hobby seit mei­ner frü­hes­ten Jugend ist möch­te ich ger­ne etwas Zeit in die Stockfotografie ver­wen­den und even­tu­ell mei­ne Rente etwas auf­bes­sern.

Meine ers­te Spiegelreflex war eine Praktika Super TL im Jahre 1965. In den 80zigern habe ich mit einer Mamya 645 foto­gra­fiert bevor ich dann in das EOS System (damals noch Analog) ein­ge­stie­gen bin. Zur Zeit ent­ste­hen mei­ne Fotos haupt­säch­lich mit einer Canon EOS 7D und diver­sen Objektiven vom Weitwinkel bis hin zum 100–400 mm Zoom. Im Keller habe ich mir ein klei­nes Studio ein­ge­rich­tet und schon die ers­ten Probeaufnahmen gemacht. Allerdings sind mir die Bilder noch nicht gut genug für eine Veröffentlichung.

Ich bit­te um eine scho­nungs­lo­se Kritik, da ich ger­ne wis­sen wür­de ob ich mit mei­nen Bildern Chancen bei einer Agentur habe.

Mit der Bewerbung für die Serie “Pimp My Stock!” erklä­re ich mich damit ein­ver­stan­den, dass mei­ne Fotos im Blog in der Rubrik “Pimp My Stock!” ver­öf­fent­licht wer­den.

Viele Grüße aus dem son­ni­gen München,
Sepp (Josef Lindhuber)“

Schauen wir uns sei­ne Bilder an:

Alte Zahnräder mit Tautropfen
Das ers­te Foto heißt „Alte Zahnräder mit Tautropfen“, aber die­se sind hier nur sehr klein und unscharf zu sehen. Ein Minuspunkt. Abgesehen davon suchen Kunden, wel­che mit einem Bild von Zahnrädern „Dynamik, Effizenz und Organisationstalent“ aus­drü­cken wol­len, kei­ne alten, ein­ge­ros­te­ten Zahnräder, die eher Rückstand bis Stilstand sym­bo­li­sie­ren. Und das Kaufinteresse für letz­te­re Konzepte ist deut­lich gerin­ger.

Berge und Palmen in Nordthailand
Hm, das hier ist nix Halbes und nix Ganzes. Wir haben Palmen mit einer Basthütte im Vordergrund, die idyl­li­sche Natur und erd­ver­bun­de­nes Leben sym­bo­li­sie­ren. Dahinter aber noch gut zu erken­nen ste­hen moder­ne­re Bauten, die nicht nur häß­lich aus­se­hen, son­dern auch das Symbol zer­stö­ren. Als Stockfoto des­halb weni­ger geeig­net.

Hochgbirge mit Alm
Dieses Foto von einem Gebirge fin­de ich sehr gelun­gen. Schönes Licht, düs­te­re, geheim­nis­vol­le Stimmung, guter Bildaufbau durch den sich dia­go­nal durchs Bild zie­hen­den Bach. Tendenziell ist das aber eher ein Foto für Macrostock‐Agenturen, weil es eben eher dun­kel ist. Eine genaue Orts‐ und Bergangabe erhöht noch die Verkaufschancen.

geländer reparatur
Dieses Foto zeigt die Reparatur einer Holzbrücke. Für mich ist das ein gutes Stockfoto. Es ist nicht son­der­lich spek­ta­ku­lär, aber hat eine kla­re Aussage, die gebraucht wird, um Themen wie Bau, Infrastruktur, Handwerk etc. zu bebil­dern. Mir gefällt auch die Perspektive, obwohl ich so tief in der People‐Fotografie drin ste­cke, dass ich wahr­schein­lich eher den Fokus auf den Arbeiter rechts gelegt hät­te und alles für einen Model Release gege­ben hät­te (oder gleich ein Model dahin gestellt hät­te). Vom Weißabgleich scheint mir das Bild etwas zu kühl, ansons­ten ist es sehr gelun­gen.

Rote Äpfel im Morgentau
Diese „Äpfel im Morgentau“ sehen zwar gra­fisch ganz inter­es­sant aus, sind aber aus Stockfotosicht zu „schmut­zig“, haben zu vie­le fau­li­ge, dunk­le Stellen und vor­ne und hin­ten franst die „Unendlichkeit“ der Äpfel lei­der etwas aus. Die Frage bei sol­chen Fotos lau­tet doch immer: „Möchte ich in die­sen Apfel bei­ßen?“

Schuhe für Touristen
Innenansichten von Einzelhandelsgeschäften ver­kau­fen sich immer sehr gut. Das Motiv ist also rich­tig gewählt. Leider gibt es eini­ge wich­ti­ge Kleinigkeiten, wel­che die Verkaufschancen zusam­men stark schmä­lern. Erstens stimmt der Weißabgleich nicht rich­tig, links ist zuviel Neonlicht, hier wür­de es hel­fen, das RAW‐Foto mit zwei ver­schie­de­nen Weißabgleichen (jeweils für den lin­ken und rech­ten Rand) zu ent­wi­ckeln und dann mit einer Verlaufsmaske zu über­blen­den. Außerdem stö­ren die Schilder mit deut­scher Sprache hin der Mitte, weil das die regio­na­le Zuordnung erleich­tert und die Verkäuflichkeit in allen ande­ren Sprachregionen behin­dert. Drittens gibt es eini­ge mar­ken­recht­li­che Probleme zu beden­ken. So könn­ten sich Agenturen an den erkenn­ba­ren Buchstaben links hin­ter dem Regal stö­ren und ich kann nicht erken­nen, ob i der 100%-Ansicht auf den Schildern an eini­gen Schuhen noch Markennamen o.ä. les­bar sind. Zuletzt hät­te ich nicht die unte­re Schuhreihe mit­ten durch die Schuhe hin­durch abge­schnit­ten. Idee gut, Umsatz lei­der man­gel­haft hier.

See mit Strand und Wiese
Dises Bild erin­nert mich stark an „Rhein II“ von Andreas Gursky, momen­tan das teu­ers­te Foto der Welt. Das ist schon mal kei­ne schlech­te Voraussetzung. Leider ver­kauft Gursky über Galerien, nicht über Bildagenturen, wo ganz ande­re Regeln gel­ten. Für die Agenturen könn­te das „Gras grü­ner“ und das „Wasser blau­er“ gefärbt wer­den und ich wür­de den Baumstamm neben dem Fahrrad retu­schie­ren. Aus klas­si­scher Stock‐Perspektive hat die Frau rechts im Bild auch nicht die rich­ti­ge Strand‐Kleidung.

Sommerwiese mit Fliege
Für das letz­te Bild mit der „Sommerwiese mit Fliege“ gilt wie­der das Gleiche wie für das ers­te Bild. Was angeb­lich das Hauptmotiv – die Fliege – sein soll, ist hier kaum zu erken­nen. Zudem sind Fliegen gene­rell nicht der Renner bei Bildagenturen, egal ob es um Insekten, Schädlingsbekämpfung oder Haustiere geht.

Was sagt ihr zu den Bildern? Welchen räumt ihr die meis­ten Chancen ein?

Pimp My Stock: Bildbesprechungen von Stockfotos 34

Um mei­nen Rückstand auf­zu­ar­bei­ten, gibt es nach kur­zer Wartepause eine wei­te­re Folge „Pimp My Stock!“ zu lesen. Wer dar­an arbei­ten will, die­se wie­der zu ver­län­gern, fin­det hier alle Infos. Wer die Serie noch nicht kennt: Bei „Pimp My Stock!“ kön­nen Leserinnen und Leser mit Fotos ein­schi­cken für eine Bildbesprechung. Ich sage jedoch nicht, ob ein Bild „hübsch“ oder „inter­es­sant“ ist, son­dern lege mei­nen Fokus dar­auf, ob und war­um es sich als Stockfoto ver­kau­fen könn­te bzw. war­um eben nicht. Wenn es passt, gebe ich auch Tipps zur Verbesserung der Bilder.

Nach Michael und Michaela ist heu­te ist Mischa an der Reihe. Ich ver­spre­che, danach kommt mal ein ande­rer Vorname.

Hallo Robert,

ich bin 27 Jahre alt, ich habe vor etwa 5 Jahren ange­fan­gen mit der Fotografie und mir damals eine 450D gekauft. Zwischendurch hat­te ich dann kom­plett wegen Krankheit mit dem Fotografieren auf­ge­hört, bis Februar 2013 als ich mir eine Canon 7D zuleg­te und 2 Objektive. Ich weiß, es gibt vie­le, die von den Tamronobjektiven nichts hal­ten, jedoch habe ich mich nach län­ge­rem Durchlesen von Foren und Testberichten dazu ent­schei­den, mir die­se zu kau­fen.

Meine Ausrüstung besteht aus:
Canon 7D
Tamron 90mm f/2.8 DI VC
Tamron 70–200 f/2.8 DI VC
Canon Speedlight 430 EX II

Vor ein paar Wochen bin ich durch Zufall auf Stockfoto‐Seiten und auf dei­ne Seite gesto­ßen, was mich nach Lesen und Informieren dazu brach­te, mir dein Buch zu kau­fen.  Ich habe auch damit ange­fan­gen, bei 1–2 Agenturen Bilder hoch­zu­la­den und die­se sind auch ange­nom­men wor­den.

Doch ich fra­ge mich, war­um ich z.B. bei Fotolia so weni­ge Views habe, habe ich beschis­sen ver­schlag­wor­tet oder ein­fach nur schlech­te Motive?

Deswegen woll­te ich dir für dei­nen Blog zur Bewertung eini­ge Fotos zukom­men las­sen, um von dei­nen Lesern und natür­lich auch Dir mal kri­ti­siert zu wer­den.

Nachtrag:
Ich habe eben gese­hen, dass ich bei Fotolia ein Bild ver­kauft habe und bei 123rf gleich 4 🙂

Ich wür­de mich sehr freu­en, wenn du mich bei Pimp my Stock auf­neh­men wür­dest, damit ich bewer­tet wer­de und auch Kritik bekom­me, die ich natür­lich posi­tiv ver­wer­ten wer­de.

Die Bilder die ich dir zukom­men las­se sind alle bei den Agenturen aktiv.

Bei Fotolia wur­de das Bild „fol­der 10“ ein­mal ver­kauft, bei 123rf wur­de „fol­der 17“ 2 mal ver­kauft, „ahorn“ 1 mal und „raindrops_leaf“ 1 mal.

Würde mich über eine posi­ti­ve Rückmeldung freu­en.

Mit freund­li­chen Grüßen,
Mischa“

Dann legen wir los:ahornDas ers­te Bild zeigt einen Bonsai‐Ahorn. Perfekt frei­ge­stellt gibt es sicher eini­ge Designer, wel­che damit etwas anfan­gen kön­nen. Ich bin kein Experte auf dem Gebiet, das kön­nen ande­re Leute bes­ser, aber auf den ers­ten Blick wirkt für mich der Wachstum der Pflanze nicht har­mo­nisch und das Gefäß gefällt mir nicht. Das Bild wird somit kein Bestseller wer­den, aber es ist soli­de genug, um die Chance auf eini­ge Verkäufe zu haben.

Candy
Dieses Foto zeigt bun­te Fruchtgummis. Jedoch sind die­se weder lie­be­voll arran­giert noch span­nend beleuch­tet. Auch bei der Auswahl selbst hät­te sorg­fäl­ti­ger gear­bei­tet wer­den müs­sen: Rechts unten ist am grü­nen Fruchtgummi zu erken­nen, wie die Oberfläche aus­se­hen soll­te, bei den ande­ren grü­nen rechts ist das aber nicht der Fall. So wirkt das Foto mehr wie ein Schnappschuss als ein gutes Stockfoto. Liebevoll arran­gier­te Süßigkeiten sehen so oder so aus.

folder10
Die Ecke eines blau­en Aktenordners: Kann man mal machen, ist tech­nisch okay, aber was sich hier ein­deu­tig bes­ser ver­kau­fen wür­de, wäre eine Serie, wo statt „Ordner“ ver­schie­de­ne Konzepte wie „Finanzen“, „Versicherung“, „Vorsorge“ oder „Kredit“ auf den Ordnerrücken geschrie­ben wor­den wären. Warum das Foto eher „so lala“ ist, erklä­re ich am Ende des Artikels.

folder17
Ein gutes Symbolfoto zum Thema Chaos, Bürokratie und Überarbeitung: Viele vol­le Aktenordner auf einem Haufen. Kann sich ver­kau­fen, die Einschränkung wie schon erwähnt kommt gleich.

garlic
Drei Knoblauchknollen vor einem grau­en Hintergrund. Alle Fotos wur­den mir von Mischa sehr kom­pri­miert gelie­fert, des­we­gen gehe ich davon aus, dass die Treppcheneffekte im Originalbild nicht vor­han­den sind. Denn ins­ge­samt gefällt mir der Bildaufbau und das Licht. Für ein gutes Stockfoto jedoch hat das Bild viel­leicht schon etwas zuviel vom Vanitas‐Gedanken, sprich: Man sieht dem Knoblauch sei­ne irdi­sche Vergänglichkeit an. Üblicher bei sol­chen Fotos ist es, zusätz­lich eine ein­zel­ne Knoblauchzehe aus der Knolle zu lösen, weil es den Aufbau der Gewürzpflanze bes­ser illus­triert.

grinderEine Schleifmaschine bei der Arbeit: Das Motiv ist ein gutes Stockfoto, weil es für Handwerk und Industrie steht, aber die Umsetzung hier kann noch ver­bes­sert wer­den. Zum einen wäre es nicht nötig gewe­sen, die Hand abzu­schnei­den und zwei­tens ist lei­der auch nicht so gut erkenn­bar, was genau geschlif­fen wird. Außerdem bin ich mir auch nicht sicher, ob der Arbeitsschutz hier kei­ne Handschuhe ver­langt hät­te. Am lin­ken Rand hät­te ich die Maschine digi­tal vom Schmutz befreit, aber bei einer redak­tio­nel­len Nutzung kann die­ser sogar erwünscht sein, weil das Bild dann „ech­ter“ aus­sieht. Im kom­mer­zi­el­len Bereich wird der sau­be­re Look bevor­zugt.

raindrops_leaf
Wassertropfen auf einem grü­nen Blatt: Ganz nett, aber weder spek­ta­ku­lär noch gut ver­käuf­lich. Solche ähn­li­chen Motive gibt es bei kos­ten­lo­sen Bilddatenbanken wie Flickr oder Pixelio zuhauf, weil sich ger­ne Hobbyfotografen dar­an ver­su­chen.

roses
Rose mit Wassertropfen? Bitte nicht. Und wenn, dann bit­te wenigs­tens die brau­nen Stellen an den Blüten retu­schie­ren.

tools
Das Wort „Tools“ aus Werkzeugen auf einer USA‐Fahne: Das Bild gefällt mir aus­ge­spro­chen gut, es kann sicher zu Themen wie „Made in the USA“, „Do It Yourself“ und so wei­ter ein­ge­setzt wer­den. Von die­sem Motiv bie­ten sich auch ver­schie­de­ne Varianten an, wo die Werkzeuge ande­re Wörter wie „USA“, „DIY“, „Work“ etc. bil­den. Mich stört im Detail nur, dass beim zwei­ten „O“ oben und unten die Schraubenschlüssel so klein sind, dass der Buchstabe nicht so gut erkenn­bar ist.

Bis auf die­ses Bild und das mit der Hand wir­ken alle Bilder auf mich so, als hät­te jemand nur in sei­ner unmit­tel­ba­ren Umgebung paar Schnappschüsse gemacht, um sei­ne neue Kamera zu tes­ten. Das ist ein sehr übli­ches Vorgehen, führt aber logi­scher­wei­se dazu, dass genau die­se Motive, die vie­le Leute in greif­ba­rer Reichweite haben (Ordner, Rose, Süßigkeiten, Gewürze) im Überfluss vor­han­den sind, meist auch in sehr guter Qualität.

Um sich davon abzu­gren­zen, muss sich ein Stockfotograf etwas mehr Mühe geben, zum Beispiel, indem – wie schon erwähnt – bei dem Ordner die Konzepte auf den Rücken geschrie­ben wer­den oder die Süßigkeiten auf­wän­di­ger und sorg­fäl­ti­ger zusam­men­ge­stellt wer­den.

Wie fin­det ihr die Fotos? Welche Tipps könnt ihr Mischa geben?

Pimp My Stock: Bildbesprechungen von Stockfotos 33

Schnapszahl! Nie hät­te ich gedacht, dass wir auf so vie­le Folgen kom­men wür­den, als ich vor sechs Jahren die ers­te „Pimp My Stock!“-Folge geschrie­ben habe.

Dieses Mal ist Michaela an der Reihe und sie hat sogar – viel­leicht zur Feier des Tages – eini­ge sehr schö­ne Fotos mit­ge­bracht. Sie schreibt:

Hallo Robert,

mein Name ist Michaela Brandl. Ich foto­gra­fie­re seit 8 Jahren und seid gerau­mer Zeit stel­le ich mei­ne Bilder bei diver­sen Microstockagenturen ein (iStock, Fotolia, Shutterstock, usw.). Ich ver­wen­de eine Canon EOS 60D. Ich wür­de ger­ne ein­mal eine Fachmeinung zu mei­nen Bildern hören und wür­de mich freu­en, wenn du sie in dei­ne Pimp my Stock Serie auf­neh­men wür­dest.

Vielen Dank schon­mal vor­ab und mit freund­li­chen Grüßen,
Michaela Brandl“

Fangen wir mit dem ers­ten Bild an:

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Einige Tulpen mit gezack­tem Rand: Generell sind Blümchenbilder ein schwie­ri­ges Stockmotiv, weil das Angebot die Nachfrage deut­lich über­wiegt, aber durch den Kniff mit der klei­nen Tafel im Bild erleich­tert das Foto den Designern das Einfügen von Text und somit räu­me ich dem Foto trotz­dem eini­ge Verkaufschancen ein.

Die Tafel hät­te im Bild sogar noch grö­ßer sein kön­nen und ande­re Fotografen haben auch finan­zi­el­len Erfolg damit, den Designern auf den Tafeln gleich Textvorschläge mit­zu­lie­fern wie „Am 11. Mai ist Muttertag“, „Frohe Ostern“ oder „Alles Liebe!“. Damit ver­grö­ßert man das Portfolio und erreicht auch Kunden, wel­che den Text nicht selbst ein­fü­gen kön­nen oder aus Zeitgründen nicht wol­len.

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Die leuch­ten­de Straßenlaterne ist ein schwie­ri­ge­res Motiv. Der Bildaufbau passt und links ist genug Textfreiraum. Irgendwie wer­de ich aber den Eindruck nicht los, dass das Foto leicht nach rechts kippt. Der Hintergrund ist mir auch schon etwas zu dun­kel und durch den star­ken Kontrast zwi­schen der strah­len­den Lampe und dem dunk­len Hintergrund kann es leicht zu Bildfehlern kom­men, wel­che die Bildredakteure ger­ne als Vorwand neh­men, um so ein Foto abzu­leh­nen.

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Dieser Waldbeeren‐Joghurt ergibt ein sehr schö­nes Stockfoto. In mei­nen Augen ist er fast per­fekt: Spannender Bildaufbau, dezen­tes Licht und moder­ne Food‐Bildsprache. Spontan sehe ich nur zwei klei­ne Details, die ver­bes­sert wer­den könn­ten. Die Gabel links unten in der Ecke ist als sol­che nicht zu erken­nen und lenkt dadurch etwas ab und das Metall ist sowie­so über­strahlt. Auch bei der Auswahl des Minzblattes hät­te Manuela etwas mehr Vorsicht wal­ten las­sen kön­nen, weil sich das lin­ke Blatt unschön rollt.

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Der Flammkuchen mit Lachs hat eben­falls gute Verkaufschancen. Auch hier sind Licht, Bildkomposition und Dekoration so, wie es in den aktu­el­len Food‐Zeitschriften der Trend ist. Links stört mich wie­der das über­strahl­te Licht im Wasserglas, da hät­te das Licht bzw. der Aufbau viel­leicht etwas ver­rückt wer­den kön­nen.

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Die bei­den Weingläser auf der Küchenzeile fal­len wie­der etwas ab. Das Bild ist – bis auf einen leich­ten Rotstich – tech­nisch okay, was vor allem bei dem spie­geln­den Glas nicht so ein­fach ist. Aber es fehlt die ein­deu­ti­ge Bildaussage, weil es weder für Catering, den gemüt­li­chen Abend zu zweit, Alkoholismus oder den Abwasch rich­tig passt.

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Für den Erdbeer‐Himbeer‐Joghurt gilt das glei­che wie oben: Sehr zeit­ge­nös­sisch foto­gra­fiert und damit sehr ver­käuf­lich.

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Bei der Forelle mit Zitrone und Zwiebeln bin ich nicht ganz so enthu­si­as­tisch. Vom Bildaufbau gefällt es mir und sieht nach einem anspre­chen­den Food‐Foto aus, aber irgend­wie will mir das Licht nicht zusa­gen. Es ist weder die­ses hel­le, son­nen­durch­flu­te­te Bild, noch das dunk­le, rus­ti­ka­le Licht, was bei die­sen klas­si­schen Gerichten gut pas­sen wür­de.

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Die bei­den Freundinnen im Café über­zeu­gen mich nicht, aber da bin ich auch beson­ders kri­tisch durch mei­ne eige­nen Erfahrungen in der People‐Fotografie. Zuerst fällt auch, dass das Lächeln der bei­den Frauen geküns­telt wirkt, wie die­ses „Schaut mal her, ich will ein Foto machen“. Hier ist es Aufgabe der Fotografin, Witze zu erzäh­len, sich selbst zum Affen zu machen oder ein­fach eine so hei­te­re Stimmung zu erzeu­gen, dass das Lachen echt wirkt.

Bei der Kleidung len­ken die Schals zu sehr vom Gesicht ab und die Verteilung passt nicht: Die blon­de Person hät­te das dunk­le­re Oberteil und anders­rum anha­ben sol­len, damit es nicht so ein star­kes Hell‐Dunkel‐Gefälle im Bild gibt. Bei der blon­den Frau lenkt auch der Schmuck im Haar, Ohr und am Hals ab. Die Haare sind eben­falls nicht opti­mal: Bei der Brünetten fal­len sie ungüns­tig auf die Schulter, bei der Blondine sind unschö­ne dunk­le Ansätze am Ende zu erken­nen. Hier ein Beispiel* von einer mei­ner Fotoshootings.

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Bei die­sem Glamour‐Foto einer Brünetten wirkt das Lachen auf jeden Fall bes­ser. Aber weil es eben Glamour sein soll, stimmt dann doch eini­ges nicht: Der Hintergrund wirkt zu platt und unprä­ten­ti­ös, ist aber auch nicht hell genug für einen Freisteller mit den sicht­ba­ren Schatten Für ein Lifestyle‐Foto hin­ge­gen stört der gezack­te Schmuck zu sehr und schwarz passt das nicht so gut, weil das zu viel Licht und Konturen schluckt. Also weder Fisch noch Fleisch.

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Das letz­te Mädchen hat eben­falls ein leicht gezwun­ge­nes Lächeln auf dem Gesicht. Hände und Haare gefal­len mir ganz gut, aber ich hät­te die Kamera 1–2 Zentimeter nach unten bewegt, um die Ellenbogen kom­plett aufs Bild zu bekom­men. Auch fehlt mir etwas die Aussage. Im Hintergrund scheint ein Küche zu sein, aber weder das Thema „Essen“ noch „Essen zube­rei­ten“, „Einkauf aus­pa­cken“ oder ähn­li­ches wer­den ange­schnit­ten.

An die­ser Stelle kurz Werbung in eige­ner Sache: Viele Tipps zur Arbeit mit Models, damit die Fotos authen­ti­scher und über­zeu­gen­der wir­ken, fin­den sich in mei­nem gleich­na­mi­gen Buch „Die Arbeit mit Models“*.

Vor allem die Food‐Bilder gefal­len mir schon aus­ge­spro­chen gut und kann mir die­se auch gut in einer spe­zia­li­sier­ten Macrostock‐Agentur wie Stockfood vor­stel­len.

Was sagt ihr zu den Fotos?

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