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Die 10 beliebsten Artikel von 2012 in meinem Blog

Worüber reden die Leute in meinem Blog am liebsten?

Ich habe mal nachgeschaut, welche Artikel von 2012 in meinem Blog die meisten Kommentare erhalten haben. Verlosungen, bei denen für die Teilnahme kommentiert werden musste, habe ich ausgeschlossen. Die Anzahl der bisherigen Kommentare stehen in Klammern. In die Zählung floss auch der Januar 2013 mit ein, weil meine Tools nur die letzten 12 Monate berücksichtigen und ich nicht gleich Anfang Januar meine Auswertung gemacht habe.

  1. Warum Pinterest Fotografen eher schaden als helfen wird (101)
    Geschäftsmodelle, bei denen Firmen sich schadlos am geistigen Eigentum anderer halten, sind bei Fotografen zu Recht stark umstritten. Beispielhaft dafür ist mein Artikel über die Auswirkungen von Pinterest.
  2. Try Macrostock! Unterschiede zu Microstock aus der Sicht eines Bildagentur-Chefs (84)
    An zweiter Stelle steht der Gastbeitrag von Gerald Staufer, in dem er als Agenturchef die Vorteile von Macrostock aus seiner Sicht schildert. Seit Einführung des Microstock-Modells vor über zehn Jahren immer noch ein heiß umkämpftes Thema.
  3. Geheimer Deal zwischen iStockphoto, Getty Images und Google regt Fotografen auf (61)
    In eine ähnliche Kerbe schlagen die Kommentare zum Deal zwischen Getty Images und Google, bei dem Bilder letztendlich entwertet werden.
  4. Analyse der Situation von Microstockfotografen im Bildermarkt (Gastbeitrag) (58)
    Sachlicher geht es in den Kommentaren zur Marktanalyse des Bildermarkts von Florian Loebermann zu, wo die Teilnehmer die zukünftigen Trends zu prognostizieren versuchen.
  5. Vier Jahre Microstock – Meine Zahlen und Erfahrungen (44)
    Viele Daten und Infos gibt es im Artikel, aber einige auch in den Kommentaren dazu über meine Umsätze nach vier Jahren Microstock.
  6. Abmahnungen wegen falscher Quellenangabe bei Stockfotos von Aboutpixel, Pixelio etc. vermeiden (38)
    Juristische Fallstricke gibt es in der Stockfotografie genug und dass das Thema wichtig ist, zeigt der Artikel mit den dazugehörigen Kommentaren.
  7. Rechtliche Probleme mit Designer-Möbeln auf Stockfotos (34)
    Das komplizierte Recht ist auch ein Thema im Artikel auf Platz 7, diesmal jedoch weniger auf der Käufer- als auf der Anbieterseite.
  8. Sie sind Fotograf? Können sie davon leben? (Gastartikel) (32)
    Der Tenor in den Kommentaren zum Artikel ist ja, dass die Frage total überbewertet sei. Dass sie trotzdem einen wunden Punkt trifft, zeigt sich daran, dass der Gastartikel von Gisela Enders auf Platz 8 gelandet ist.
  9. Meine erste Einschätzung der Canon 5D Mark III (31)
    Leider habe ich es immer noch nicht geschafft, meine Praxiserfahrungen mit der 5D Mark III niederzuschreiben, weswegen sich die Kommentare bei diesem Artikel häufen.
  10. Vorstellung des neuen Fotolia-Ranking-Rechners (30)
    Ganz nützlich sind meine beiden kostenlosen Tools, die momentan jedoch wegen einer Inkompatibilität der WordPress-Version und/oder des Themes nicht funktionieren. Ich arbeite daran, aber es steht ehrlich gesagt auf der To-Do-Liste nicht weit oben. Wer Ahnung von WordPress und PHP hat und mir helfen möchte, kann sich gerne melden.

Ihr könnt gerne weiterhin sowohl bei den oben genannten als auch bei anderen Artikel Kommentare hinterlassen. Ich weise jedoch darauf hin, dass ich eine sachliche, höfliche Sprache wünsche. In letzter Zeit musste ich leider einige Kommentare löschen, welche sich daran nicht gehalten haben. Bei anonymen Kommentaren bin ich auch deutlich strenger als bei denen, wo sich die Leute zu erkennen geben.

Ähnlich sieht die Rangliste der meistgelesenen Artikel von 2012 aus:

  1. Rezension: PoseBook – Über 400 Posen für Models und Fotografen (mit Verlosung)
  2. Warum Pinterest Fotografen eher schaden als helfen wird
  3. Geheimer Deal zwischen iStockphoto, Getty Images und Google regt Fotografen auf
  4. Try Macrostock! Unterschiede zu Microstock aus der Sicht eines Bildagentur-Chefs
  5. Meine erste Einschätzung der Canon 5D Mark III
  6. Tutorial: Drei einfache Licht-Setups mit 2-3 Blitzen im Studio
  7. Vier Jahre Microstock – Meine Zahlen und Erfahrungen
  8. Frag den Fotograf: BG ETEM Pflichtversicherung vermeiden
  9. Indische Retusche-Firmen für Stockfotos im Praxistest
  10. Abmahnungen wegen falscher Quellenangabe bei Stockfotos von Aboutpixel, Pixelio etc. vermeiden

Welche Artikel aus dem letzten Jahr sind euch besonders in Erinnerung geblieben? Und zu welchen Themen würdet ihr gerne mehr im Blog lesen?

Was wollt ihr in diesem Blog lesen?

In den Kommentaren zu meinem letzten Blog-Artikel meldete sich ein Leser, der meinte, meine Artikel würden nicht die Probleme kommerzieller Fotografen berücksichtigen (Originalkommentar hier).

Als ich ihn fragte, welche das seien, meinte er, ich könnte doch zum Beispiel mal über Auftragsakquise oder Portfolio-Zusammenstellung schreiben.

Diese Antwort macht zweierlei sichtbar.

Zum einen ist professionelle Fotografie weit gefächert. Unabhängig von der Qualität meiner Bilder darf ich mich als „Profi-Fotograf“ bezeichnen, weil ich mit der Fotografie – ausschließlich mit der Stockfotografie – meinen Lebensunterhalt bestreite. Es gibt aber genauso gut andere Profi-Fotografen, die mit keiner einzigen Bildagentur zusammenarbeiten, aber trotzdem gut von ihrem Beruf leben können.

Zum anderen zeigt mir die Antwort, dass mein Blog in der Tat „einseitig“ gefärbt ist. Ich berichte nun mal von meiner Arbeit, die auch in der Fotografie relativ speziell ist. Trotzdem möchte ich, dass ihr, meine Leser, den Blog spannend, unterhaltsam und hilfreich findet.

Deswegen meine Fragen:
– Welche Themen interessieren Euch in diesem Blog am meisten?
– Was fehlt Euch?
– Worüber wollt ihr gerne mehr lesen?
– Welche Kategorien lest ihr bevorzugt?
– Warum lest ihr den Blog überhaupt?

Ich freue mich auf Eure Kommentare.

Rätsel um verschwundene IPTC-Daten in Photoshop und Bridge gelöst?

Im Juli hatte ich einen Artikel veröffentlicht, in dem ich nach den Ursachen für fehlende IPTC-Daten in Fotos gesucht habe, wenn diese auf eine bestimmte Art in Adobe Photoshop oder Bridge bearbeitet werden. Die Metadaten können mit Photoshop selbst meist ausgelesen werden und ich merke diesen Fehler erst, wenn ich meine Fotos zu Bildagenturen hochlade und dort keine oder nicht alle IPTC-Daten angezeigt werden. Auf meinem Rechner kann ich es überprüfen, indem ich schaue, ob IrfanView die IPTC-Daten auslesen kann.

Mittlerweile weiß ich, wie das Problem gelöst werden kann. Der Leser Peter hat in einem Kommentar unter dem Artikel eine mögliche Ursache genannt und in der STOCKPHOTO-Yahoo Group bin ich auf eine weitere gestoßen. Deswegen hier vier Gründe, die unter Umständen zu fehlenden IPTC-Daten führen.

  1. Die simple Variante: Wer seine Bilder mit der Funktion „Für Web und Geräte speichern“ sichert, verliert die Metadaten. Das lässt sich leicht beheben, indem auch Bilder für das Internet mit der Funktion „Speichern unter…“ gesichert werden, nur in geringerer JPG-Qualität.
  2. Einige ältere Versionen von Adobe Bridge können unter Umständen die Metadaten nur als XMP abspeichern statt als „legacy“ IPTC. Wenn andere Software dann nur IPTC, aber nicht XML-Metadaten auslesen kann, sieht es schlecht aus. Das ist ein Ansatz aus dem genannten Forum und er klingt verwandt mit dem dort ebenfalls als nächstes beschriebenen.
  3. Jetzt kommt der Punkt, der mein Problem am wahrscheinlichsten beschreibt: Es scheint, dass manche Software die Metadaten nur auslesen kann, wenn sie „an einem Stück“ geschrieben wurden oder nur, wenn sie zusammen beim Speichern geschrieben wurden. Wer ein gespeichertes Bild z.B. in Bridge bearbeitet, muss es ja nicht zwangsweise neu speichern, nachdem er neue Metadaten eingetragen hat. Das wäre dann etwas, was einige Programme nicht richtig interpretieren können. Die Lösung hier heißt: Ein weiterer Speicherschritt muss her, am besten nach der Verschlagwortung eines Ordners als gespeicherte Aktion. Beim neuen Speichern werden auch die Metadaten „synchronisiert“ und die Bildagenturen können die Daten auslesen. So mache ich das jetzt und seitdem habe ich keine Probleme.
  4. Peter hat vermutlich das Gleiche Problem auf eine ähnliche Weise beschrieben: „Es gibt wohl zwei IPTC-Standards und die meisten Programme arbeiten mit dem Standard-1. Photoshop (hier: CS3 für Mac, aber auch Elements 6.0 für Windows) übernimmt vorhandene IPTC-Daten nach Standard-1 meist problemlos auch in den Standard-2. Damit kommen die Agenturen meist auch klar. Problematisch wird es, wenn man zwischen den Standards wechselt, also mit einem Programm nach Standard-1 nachbessern will, aber schon Standard-2 im Bild steht. Manche Agenturen lesen dann trotzdem Standard-2 aus, andere wieder nach Standard-1. Und wenn man – wie Du – gerade die andere Variante zum Verschlagworten hatte, kommt bei der Agentur womöglich nichts mehr an oder es sind veraltete Daten, wenn im falschen Standard nachgebessert wurde. Ich hab das Problem gerade bei Veer.“

Etwas frustrierend war, dass auch ein wochenlanger Mail-Wechsel mit dem Adobe-Kundendienstnichts nicht zu diesen Ergebnissen geführt hat, da der Support-Mitarbeiter das Problem weder nachvollziehen konnte, weil er keine Fremdprogramme benutzen wollte. Ich zitiere:

„Guten Tag,

anbei eine Beispieldatei, bei der ich die Metadaten mit Bridge und Photoshop auslesen kann, aber alle anderen Programme (z.B. IrfanView) und auch Bildagenturen die IPTC-Daten nicht lesen können.

Sehr geehrter Herr Kneschke, vielen Dank für Ihre Anfrage.

Leider kann ich das Problem nicht nachstellen da mir die von Ihnen genannten Programme dazu fehlen. So wie bei Ihnen werden mir in den Adobe Programmen die IPTC-Daten vollständig angezeigt. Das heisst, ein Bildfehler kann nicht vorliegen.“

Leider scheint der Mitarbeiter insofern recht zu haben, dass das Problem nicht auf der Seite von Adobe liegt, denn die definierten Standards für Metadaten lassen ein nachträgliches Schreiben von Metadaten zu. Hier eine Übersicht über die festgelegten Definitionen für ITPC- und XML-Metadaten. Trotzdem wäre es doch für Adobe ein Leichtes, in den Voreinstellungen eine Funktion anzubieten, die automatisch ein Bild komplett in identischer Qualität speichert, wenn ein Teil der Metadaten geändert wird. Die Funktion wäre mächtig, da beim Speichern als JPG Verluste auftreten, aber wer wie ich in der beste Qualitätsstufe speichert, kann freiwillig 1-2 zusätzliche Speicherungen verkraften.

Kurz zusammengefasst: Wer Probleme mit verschwundenen IPTC-Daten hat, die sich nicht auf Punkt 1 zurückführen lassen, sollte die betreffenden Bilder noch mal neu abspeichern.

Hat Euch das geholfen? Oder ist jetzt mehr unklar als vorher?