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Ich auf der Adobe MAX und dem Photo Summit Berlin

In den nächs­ten zwei Wochen wer­de ich viel unter­wegs sein.

Zuerst wur­de ich von Fotolia auf die Adobe MAX Konferenz in Los Angeles ein­ge­la­den, wo es neben Neuerungen zur Creative Cloud sehr wahr­schein­li­ch auch eini­ge Ankündigungen zu Adobe Stock geben wird.

Dort bin ich zwar in mei­ner Eigenschaft als Fotograf, aber wenn eini­ge coo­le Features es ver­dient haben, vor­ge­stellt zu wer­den, wer­det ihr das sicher auch ent­we­der hier oder in mei­nen Social Media-Kanälen lesen kön­nen, zum Beispiel auf mei­ner Facebook-Seite oder in mei­nem Twitter-Account.

photo-summit-berlinGleich im Anschluss wer­de ich am Samstag, dem 10.10.2015 auf dem Photo Summit Berlin zusam­men mit dem Marketing-Chef von Fotolia DACH, Murat Erimel, einen Vortrag zum Thema „Stockfotografie – Fotos ver­kau­fen like a boss“ hal­ten: Von 17:30 bis 19 Uhr im Raum Fotolia (Raum 5).

Wenn ihr auf den Link beim Vortragstitel klickt, könnt ihr dort Tickets für die Veranstaltung mit 50% Ermäßigung kau­fen.

Es lohnt sich, denn es gibt ins­ge­samt 30 Workshops von 15 hoch­ka­rä­ti­gen Fotografen wie Gabor Richter, Jamari Lior, Felix Rachor, Matthias Schwaighofer und etli­chen ande­ren.

Ich freue mich auf euren Besuch!

CEPIC-Konferenz vom 4.–7. Juni 2014 in Berlin

Nächste Woche ist es wie­der soweit: Auf der jähr­li­chen Konferenz der CEPIC (Center for the Picture Industry) tref­fen sich über 400 Mitarbeiter von über 240 Bildagenturen zur Marktbesprechung und zum Informationsaustausch.

cepic-conference-2014

Die CEPIC ist ein Interessenverband von 11 natio­na­len Bildagenturverbänden, die ins­ge­samt über 800 Bildagenturen ver­tre­ten. In Deutschland ist der Agenturverband der BVPA (Bundesverband der Pressebild-Agenturen und Bildarchive e.V.).

Jedes Jahr fin­det die Konferenz in einem ande­ren Mitgliedsland statt und nach Dresden 2009 fin­det sich die Konferenz nach fünf Jahren dies­mal wie­der in Deutschland ein.

Vom Mittwoch, dem 4.6. bis Samstag, den 7.6.2014 fin­det die Konferenz im Maritim-Hotel in der Friedrichstraße in Berlin statt. Das vol­le Veranstaltungsprogramm kann hier nach­ge­le­sen wer­den. Wer sich noch anmel­den will, fin­det hier die Preise und das Registrierungsformular.

Ich wer­de für Euch eben­falls dabei sein und schau­en, wel­che Themen die Konferenz beherr­schen.

Vielleicht sehen wir uns ja.

MicrostockExpo – Was ich dort gelernt habe

Letztes Wochenende fand die ers­te MicrostockExpo statt, eine Konferenz rund um das Thema Microstock in Berlin. Mit dabei waren vie­le Bildagenturen, sowohl Microstock als auch eini­ge Macrostock-Agenturen, Fotografen, Service-Dienstleister und Mitarbeiter von Verbänden und Veranstaltungen wie der CEPIC oder dem BVPA.

Die bequems­te Form des Kontakteknüpfens: Der Austausch von Visitenkarten

Ich hat­te die Ehre, die ers­te Diskussionsrunde zum Thema „Distributionswege“ zu mode­rie­ren und auch den ande­ren Vorträgen zuhö­ren zu kön­nen. Die Teilnahme an der Expo hat sich für mich gleich aus meh­re­ren Gründen gelohnt.

Zum einen inhalt­li­ch: Die Vorträge und Diskussionen der aus­ge­wähl­ten Sprecher waren durch­weg infor­ma­tiv und ich bekam einen guten Einblick in deren Denk- und Arbeitsweise. So habe ich gemerkt, dass ich einer der weni­gen teil­neh­men­den Fotografen war, die als „One-Man-Show“ die Stockfotografie allei­ne betrei­ben, wäh­rend Fotografen wie Josh Hodge, der erst 24 Jahre alt ist und vor fünf Jahren begon­nen hat, schon klei­ne Teams haben und die rus­si­sche Produktionsfirma Pressmaster ins­ge­samt 23 Leute beschäf­tigt inklu­si­ve Fahrer und eige­nen Casting-Direktoren, weil sie ca. 80 Models im Monat foto­gra­fie­ren. Selbst ande­re Fotografen, die allei­ne arbei­ten, lagern einen Teil ihrer Arbeit aus, vor allem an indi­sche Retusche- und Keyword-Firmen, die eben­falls auf der Expo ver­tre­ten waren und mich über­zeugt haben, ihren Service eben­falls aus­zu­pro­bie­ren.

Dazu kom­men vie­le klei­ne Details, die lehr­reich waren. Andres Rodriguez ver­öf­fent­lich­te zum Beispiel die Ergebnisse eines klei­nen Upload-Tests, um die Geschwindigkeit zu mes­sen, mit der sei­ne Mitarbeiter Fotos bei Agenturen ein­stel­len kön­nen und ver­riet eini­ge Verhandlungsmöglichkeiten gegen­über Bildagenturen. Mark Butler von MonkeyBusiness Images erklär­te sein eige­nes Distributionsnetwerk mit über 100 Vertriebspartnern und erzähl­te dann in der Pause pri­vat, wie viel er sei­nen Models durch­schnitt­li­ch zah­le. Bob Davis von PicNiche ergänz­te die gän­gi­gen Analyse-Möglichkeiten RPI und RPD um sei­nen RPK, Return per Keyword.

Ein ande­rer posi­ti­ver Effekt der Expo war die per­so­nel­le Zusammensetzung. Angemeldete Teilnehmer erhiel­ten schon lan­ge vor der Konferenz eine Teilnehmerliste mit Kontaktdaten, um Termine im Rahmen der MicrostockExpo ver­ein­ba­ren zu kön­nen. Das wur­de – auch von mir – rege genutzt. So konn­te ich einer­seits end­li­ch vie­len mei­ner Email- oder Telefonkontakten end­li­ch ein Gesicht zuord­nen und lern­te eini­ge viel­ver­spre­chen­de Geschäftspartner ken­nen. Während der Gespräche in den Pausen oder abends bei den Partys wur­den noch mal vie­le Informationen aus­ge­tauscht, die ansons­ten nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind.

Wie viel ver­die­nen die ande­ren Fotografen bei ihren Bildagenturen? Mit wel­chen recht­li­chen Problemen kämp­fen sie? Wo bekom­men sie ihre Models her? Mit wel­chem Objektiv foto­gra­fiert Andres Rodriguez am liebs­ten im Studio? Welche Veränderungen pla­nen die Microstock-Agenturen intern? Eine geplan­te Veränderung darf ich schon ver­ra­ten: Shutterstock plant eine Erhöhung der Kommissionen für Video-Verkäufe. Ein net­ter Nebeneffekt für Euch Blog-Leser ist, dass ich durch die vie­len Gespräche und Diskussionsrunden auch eini­ge span­nen­de neue Themen für den Blog gefun­den habe, die ich in nächs­ter Zeit und und zu ein­streu­en wer­de.

Gelernt habe ich auch, dass die erfolg­reichs­ten Stockfotografen immer auch die dis­zi­pli­nier­tes­ten und orga­ni­sier­tes­ten Personen sind. Jeder konn­te aus dem Stehgreif sagen, wie teu­er unge­fähr ein Bild in der Produktion sein darf, um lukra­tiv zu sein, wie viel Arbeit jeder Mitarbeiter gera­de hat und wie vie­le Stunden er für bestimm­te Aufgaben braucht. Auch die Wichtigkeit von guter Planung und Vorbereitung eines Fotoshootings wur­de von allen betont. Für mich ist es bei­spiels­wei­se selbst­ver­ständ­li­ch, vor jeder Fotosession eine Shootingliste als Text und ein visu­el­les Moodboard zu erstel­len, aber ich weiß, dass Hobby-Stockfotografen die­sen Schritt ger­ne über­sprin­gen.

Unter dem Strich bin ich sehr moti­viert und infor­miert von der MicrostockExpo heim­ge­kehrt. Deshalb vie­len Dank an Amos Struck und Lee Torrens für ihre Mühen, die Expo zu orga­ni­sie­ren und das Risiko über­haupt erst ein­zu­ge­hen. Bis zum nächs­ten Mal!