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Die drei Gewinner der WordPress‐Themes von TemplateMonster stehen fest

Letzte Woche durf­te ich an die­ser Stelle drei WordPress‐Themes von TemplateMonster.com* ver­lo­sen.

Insgesamt gab es 13 Kommentare, wel­che die Teilnahmebedingungen erfüllt haben.

Aus die­sen habe ich mit­tels random.org die fol­gen­den 3 Gewinner gezo­gen:
2: Stefan
5: Soeren
8: Stephan

Ihr bekommt in den nächs­ten Tagen einen Gutschein‐Code per Email, bit­te ggf. auch den Spam‐Ordner che­cken.

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner!

* Affiliate

Rezension: WordPress‐Themes für Fotografen von TemplateMonster (mit Verlosung)

Schon seit eini­gen Monaten stand ein Punkt hart­nä­ckig auf mei­ner To‐Do‐Liste:
Meine fast zehn Jahre alte Webseite (nicht zu ver­wech­seln mit mei­nem Blog), die ich noch müh­sam selbst html‐codiert hat­te, ist tech­nisch ein­fach ver­al­tet und soll­te durch ein neu­es, schi­ckes WordPress‐Design ersetzt wer­den.

Das Layout mei­ner neu­en Webseite

Leider gibt es WordPress‐Themes wie Sand am Meer und ange­sichts der über­wäl­ti­gen­den Auswahl schob ich das Projekt immer wei­ter vor mir her.

Kürzlich frag­te mich jedoch eine Mitarbeiterin der Webseite www.templatemonster.com/de*, ob ich nicht ihr Angebot und ein Theme tes­ten wol­len wür­de. Das nahm ich als Wink des Schicksals, end­lich die­se Aufgabe von mei­ner To‐Do‐Liste strei­chen zu kön­nen.

Vor der Auswahl eines pas­sen­den WordPress‐Themes soll­te sich jeder eini­ge Fragen bant­wor­ten. Hauptsächlich natür­lich: Was will ich mit der Seite?

Mit WordPress als CMS (Content Management System) kön­nen zum Beispiel sowohl inter­ak­ti­ve Blogs als auch sta­ti­sche Webseiten, Webshops oder Landing Pages erstellt wer­den.

Außerdem soll­te man sich grob über eine inhalt­li­che Ausrichtung im Klaren sein. Bei mir war klar, dass ich eine „Portfolio‐Seite“ will, das heißt, das Theme soll­te eini­ge Funktionen zur schö­nen Präsentation von Fotos mit­brin­gen.

Auch der Designstil soll­te bekannt sein: Ich wuß­te, dass mein Theme „respon­si­ve“ sein soll­te, sich also dyna­misch an ver­schie­de­ne Bildschirmgrößen (Smartphone, Tablet, Monitor) anpas­sen kann. Es gibt auch „Parallax“-Themes, wel­che unend­lich scroll­bar sind, ohne das Seitenende zu errei­chen. Sowas fin­de ich jedoch eher ner­vig. Dazu soll­te mei­ne Seite hell und schlicht sein.

Nach vie­len die­ser Merkmale kann auf templatemonster.com gefil­tert wer­den und so wur­de ich bald fün­dig und ent­schied mich für die­ses „Geographic“ Theme*. Nervig fand ich an die­ser Stelle die viel­fa­chen Versuche des „Upselling“, also ob man nicht noch eini­ge Plugins, Hosting oder einen Installationsservice dazu buchen wol­le. Auch die diver­sen Emails nach dem Download fand ich etwas zu viel, die­se kön­nen aber abbe­stellt wer­den.

Die Installation des WordPress‐Themes ver­lief pro­blem­los, ein Plugin muss­te noch instal­liert wer­den und dann konn­te ich das Theme anpas­sen. Die mit­ge­lie­fer­te Dokumentation in eng­lisch erklär­te gut die ver­schie­de­nen Möglichkeiten und dank des Baukastensystems war die neue Seite schnell im wahrs­ten Sinne des Wortes „zusam­men­ge­klickt“.

Responsive Design hori­zon­tal auf dem Smartphone

Etwas Zeit hat die Auswahl der Bilder gekos­tet, die ich auf mei­ner Seite zei­gen woll­te, vor allem, da die­se durch das „respon­si­ve“ Theme mal sehr pan­or­a­misch und mal fast qua­dra­tisch beschnit­ten wer­den.

Responsive Design ver­ti­kal auf dem Smartphone

Einziges Manko war, dass bei der Verwendung der Textfelder im Baustein‐System kei­ne HTML‐Links im Editor ein­füg­bar sind, wes­halb ich an die­ser Stelle in die Quellcode‐Ansicht wech­seln und mei­ne rudi­men­tä­ren HTML‐Kenntnisse auf­fri­schen muss­te.

Theoretisch könn­te ich sogar einen Online‐Shop in das Theme ein­bin­den, aber das habe ich nicht getes­tet. Getestet habe ich hin­ge­gen den Kundendienst, weil ich an eini­gen Stellen Kategorien, Kommentare und so wei­ter aus­blen­den woll­te. Nach einem Tag bekam ich vom Kundendienst einen kur­zen Code‐Schnipsel, den ich nur an einer Stelle im Backend ein­tra­gen muss­te und schwups, war das Theme mei­nem Wunsch ent­spre­chend geän­dert.

Wer will, kann sich das neue Layout ger­ne auf mei­ner neu gestal­te­ten Webseite www.robertkneschke.de anschau­en.

Verlosung von 3 WordPress‐Themes

TemplateMonster war so freund­lich, die Verlosung von je einem WordPress‐Theme für ins­ge­samt drei Leser anzu­bie­ten.

Was müst ihr dafür tun?

  1. Geht auf die Webseite von TemplateMonster* und sucht euch das WordPress Theme aus, wel­ches euch am meis­ten zusagt.
  2. Schreibt hier unter die­sem Artikel einen Kommentar mit deer Artikelnummer des gewünsch­ten Themes und einer Begründung, war­um und wofür ihr das Theme braucht.
  3. Aus allen Teilnehmern wäh­le ich per Zufall drei Gewinner aus, die dann nach Ablauf des Gewinnspiels per Email einen Gutschein‐Code zum Download erhal­ten.
  4. Das Gewinnspiel endet nach Ablauf des 01. August 2017. Der Rechtsweg ist aus­ge­schlos­sen.

Viel Glück wün­sche ich euch!

* Affiliate‐Link

Geld verdienen mit WordPress Themes – Ein Praxisbeispiel

Stockfotos sind nur ein Teil des­sen, was vie­le Bildagenturen zum Verkauf anbie­ten. Immer öfter gibt es auch Videos, Vektorgrafiken, Illustrationen, Audio‐Dateien, aber auch Fonts, Flash‐Dateien, 3D‐Modelle, Codeschnipsel oder Webseiten‐Templates.

Was man mit dem Verkauf von Fotos ver­die­nen kann, wis­sen die meis­ten mei­ner Leser unge­fähr. Aber die wenigs­ten wis­sen, wie man zum Beispiel mit Themes für das belieb­te Blogsystem WordPress Geld ver­die­nen kann. Themes sind Layout‐Vorlagen, wel­che das Aussehen von Blogs und ande­ren Webseiten bestim­men und die­ses leich­ter ver­än­dern las­sen.

Die Agentur Envato ver­öf­fent­lich­te Mitte Dezember eine Meldung in deren Blog, wonach der ers­te ihrer Kontributoren 1 Million US‐Dollar Umsatz erzielt habe. Und das inner­halb von nur drei Jahren und mit nur 40 WordPress‐Themes. Ihr könnt die Kinnladen jetzt wie­der hoch­klap­pen.

Der Glückliche ist der 30jährige Wiener Programmierer Christian Budschedl, der unter dem Usernamen Kriesi sei­ne selbst­pro­gram­mier­ten WordPress‐Themes exklu­siv bei ThemeForest (einem Bereich bei Envato) anbie­tet.

Christian „Kriesi“ Budschedl

Nehmen wir uns die Zeit, das mal aus­zu­rech­nen.

Innerhalb von 3 Jahren, also 36 Monaten hat er knapp 32.000 Verkäufe erzielt, wel­che zusam­men die erwähn­te Million Umsatz erziel­ten. Das macht $ 31,25 pro Verkauf, was auch unge­fähr der Durchschnitt sei­ner tat­säch­li­chen Verkaufspreise ist.

Auf die­ser Seite kann nach­ge­le­sen wer­den, was exklu­si­ve Anbieter bei ThemeForest pro Verkauf bekom­men (50–70%) und wie sich die Werte in der Vergangenheit geän­dert haben. Nach der aktu­el­len Tabelle hat Kriesi von der Million unge­fähr 692.125 US‐Dollar Anteil bekom­men. Legen wir einen nied­ri­gen Umrechnungskurs von 70 Euro‐Cent pro Dollar zugrun­de (zur Zeit liegt der Dollar eher bei 75 Cent) und wir erhal­ten 484.488 Euro Einnahmen.

Geteilt durch 36 Monate wären das 13.458 Euro Einnahmen pro Monat. Das ver­dient Kriesi aus­schließ­lich durch sei­ne WordPress‐Themes! Der Wert ist ein Durchschnittswert, das bedeu­tet, im ers­ten Jahr hat er garan­tiert weni­ger ver­dient, aber momen­tan ver­dient er deut­lich mehr. Nicht berück­sich­tigt sind außer­dem die Affiliate‐Einnahmen von über 1000 Kunden, die er gewor­ben hat.

In der oben ver­link­ten Meldung ist auch ein Interview mit dem Programmierer, in dem er erwähnt, dass er ca. 3 Wochen braucht, um ein neu­es WordPress‐Theme zu erstel­len. Selbst wenn wir das auf ca. einen Monat auf­run­den, ver­dient er damit pro Theme noch über 13.000 Euro!

Ist das die Ausnahme oder die Regel?

Eher die Regel. Es gibt eine Rangliste der Top‐Autoren bei Envato, wo die 15 Autoren mit den meis­ten Verkäufen alle über 10.000 Verkäufe haben und manch­mal weni­ger als halb so lan­ge wie Kriesi aktiv sind. Das legt nahe, dass sie alle eben­falls min­des­tens 4.000 Euro im Monat ver­die­nen.

Die Verkaufszahlen der Rangliste hin­ken etwas hin­ter­her, aktu­el­le­re Zahlen sind auf den Detailseiten der Künstler ein­seh­bar.

Dazu kommt, dass im Gegensatz zur Fotografie kei­ne teu­ren Geräte wie Kameras, Objektive, Blitzanlage und so wei­ter benö­tigt wer­den. Ein guter Laptop und etwas Software reicht voll­kom­men aus.

Selbst wenn jemand nur ein Zehntel von Kriesi mit dem Verkauf von WordPress Themes ver­die­nen wür­de, käme er immer noch auf 1.300 pro Monat, für die Programmierung von höchs­tens einem WordPress‐Theme.

Deshalb: Auch mal über den Tellerrand schau­en. In ande­ren Medienbereichen lässt sich mit ande­ren digi­ta­len Produkten eben­falls gut Geld ver­die­nen. Fotografen haben sogar den Vorteil, dass sie die immens wich­ti­ge Verschlagwortung gut drauf haben.

Verkauft ihr neben Fotos auch ande­re Dateien? Wenn ja, wel­che und wie läuft es für Euch?

Stockfotografie‐News 2010‐08‐20

Heute wie­der ein bun­ter Strauß an Stockfotografie‐Nachrichten:

  • Das Microstock‐Plugin für WordPress, mit dem Blogger direkt aus dem Redaktionssystem Stockfotos in ihre Artikel ein­bin­den kön­nen, hat nach Fotolia‐ jetzt auch istockphoto‐Bilder im Angebot.
  • Wo wir beim Thema sind: istock­pho­to hat sich zum 10jährigen Geburtstag einen kom­plet­ten Relaunch der Webseite gegönnt und das Ganze „F5“ (nach der „Refresh“-Taste auf der Tastatur) genannt.
  • Abgesänge auf die Stockfotografie wer­den an vie­len Stellen ange­stimmt, aber wenn es von offi­zi­el­ler Seite kommt, hat das Hand und Fuß: Der Berufsverband CEPIC mel­det das ers­te Mal einen deut­li­chen Mitgliederrückgang und star­ke Umsatzeinbußen der bestehen­den Mitgliedsagenturen.
  • Wer sich mehr für rea­lis­ti­schen Fotojournalismus als für retu­schier­te Werbefotos inter­es­siert, fin­det bei Rising Blackstar ein kos­ten­lo­ses Ebook über die „Ethik im moder­nen Fotojournalismus“.
  • Meine Verlosung der Photokina‐Tickets ist schon vor­bei. Wer kein Glück hat­te, kann seins bis zum 26.8.2010 bei Bildwerk3 ver­su­chen. Dort wer­den eben­falls 5 Tickets ver­lost. Da letz­te Woche auch Sigma 5000(!) Tickets ver­schenkt hat, fra­ge ich mich lang­sam, ob die Photokina damit die Besucherzahlen künst­lich hoch hal­ten will. Sind Messen an sich ein aus­ster­be­nes Medium?
  • Habt ihr krea­ti­ve Ideen für unge­wöhn­li­che Fotos und wollt die­se auch mit ande­ren tei­len? Dann könnt ihr Eure Vorschläge für die Fortsetzung des Buches „Die wil­de Seite der Fotografie“ von Cyrill Harnischmacher ein­rei­chen. Für die ange­nom­me­nen Ideen erhal­ten die Fotografen kein Honorar, aber eine Kurz‐Vorstellung mit Foto im Buch und zehn Exemplare des­sel­ben.
  • Noch etwas für die Fotokäufer unter Euch: Für Firefox gibt es jetzt ein Plugin namens „The Ultimate Free Stock Photo Finder“. Damit lässt sich in vie­len Bildagenturen, bei Flickr und ande­ren Fotoquellen par­al­lel suchen.
  • Zum Schluss noch in eige­ner Sache: Ein ca. 90minütiges Interview mit mir gibt es in der noch viel län­ge­ren Folge 39 des Podcastes der Drei Vogonen zu hören.

Habe ich was ver­ges­sen? Dann wie immer rein in die Kommentare damit.

Stockfotografie‐News 2010‐02‐05

Oh Mann, wer Stockfotografie betreibt, dem wird nie lang­wei­lig. Letzte Woche gab es vor allem zwei Meldungen, wel­che die Branche erschüt­ter­ten. Beide Male hat­te der Marktführer Getty Images sei­ne Hände im Spiel.

  • Die Microstock‐Agentur StockXpert, die über den Umweg Jupiter Images von Getty auf­ge­kauft wur­de, wird nun end­gül­tig geschlos­sen. Den genau­en Wortlaut der Meldungen gibt es hier. Es gibt hier eine aus­führ­li­che Erklärung, was wie wann mit wel­chen Bildern pas­siert und auch im StockXpert‐Forum gibt es nähe­re Infos.
  • Nur einen Tag vor­her kün­dig­te Getty Images den Start der Marke „ThinkStock“ an. Unter die­ser Marke sol­len jetzt Bilder von Getty Images, Jupiter Images und iStockphoto (sowohl „Reste“ des Portfolios von StockXpert) gebün­delt als Abonnement ver­kauft wer­den. Die Grenzen zwi­schen RF und Microstock sind damit end­gül­tig auf­ge­ho­ben wor­den und Microstock ist in der Mitte des Bildermarktes ange­kom­men.
  • Über das Microstock‐Wordpress‐Plugin hat­te ich schon berich­tet, jetzt gibt es das Ganze auf einer eige­nen Webseite. Mit dem Plugin kön­nen Blogger direkt von WordPress aus Fotos der Bildagentur Fotolia kau­fen und mit even­tu­el­ler Kundenwerbung unter Umständen auch etwas ver­die­nen. Übrigens: Alle Fotolia‐Neukunden, die sich über den Link im Plugin anmel­den, erhal­ten bis 30. April 2010 5 Credits gra­tis.
  • Canon stellt die neue Firmware 1.0.6 für die Canon EOS 1‐D Mark IV vor, die unter ande­rem den Autofokus ver­bes­sern soll.
  • iSyndica bie­tet mitt­ler­wei­le neben der Distribution von Fotos, Videos und Vektoren jetzt auch Audio an.


Ein schö­nes Wochenende wün­sche ich Euch.