Fotografen-​Einnahmen bei Microstock-​Bildagentur Polylooks

Vor unge­fähr einem hal­ben Jahr star­te­te die Microstock-​Bildagentur der Deutschen Telekom: Polylooks.
Jetzt ist es an der Zeit, kurz zurück­zu­bli­cken. Wie viel kön­nen Fotografen da ver­die­nen? Die bis­he­ri­ge Antwort lau­tet: Leider wenig.

Seit vier Monaten habe ich ca. 1000 Bilder online. Bisher kann ich 35 Verkäufe ver­zeich­nen, die mir 14,92 Euro gebracht haben. Das macht pro Verkauf 0,42 Euro. Selbst im Vergleich zu den füh­ren­den Microstock-Agenturen ist das wenig. Bei iStockphoto und Fotolia erhal­te ich umge­rech­net ca. 0,75 bis 0,85 Euro pro Verkauf, bei Dreamstime noch 0,53 Euro. Bei allen Agenturen wer­den sowohl Abo- als auch On-​Demand-​Downloads ange­bo­ten.

polylooks-royalties

Vor weni­gen Tagen erziel­te ich mit zwei Verkäufen der Bildgröße Small (S) nur je 0,08 Euro. Davor waren mei­ne nied­ri­ges­ten Anteile 0,14 Euro. Die Mitarbeiter von Polylooks konn­ten mich über die gerin­gen Summen auf­klä­ren. Im September gab es eine gro­ße Rabatt-​Aktion, bei der Kunden bis 50% Rabatt erhiel­ten. Dieser Rabatt wird jedoch nicht von der Bildagentur getra­gen, son­dern mit den Fotografen geteilt. Das bedeu­tet, dass ein Kunde beim größ­ten Credit-​Paket mit 5000 Credits für knapp 3700 Euro nur 1850 Euro zah­len muss­te. Das ergibt einen Credit-​Wert von 0,37 Euro. Die 35%-Fotografen-Anteil lägen dann bei 0,12 Euro. Mir wur­de ver­si­chert, dass die 50% Rabatt eine ein­ma­li­ge Aktion zur Markteinführung waren. Hoffen wir es.

Die 8 Cent erklä­ren sich anders. Wenn ein Kunde zum Beispiel ein Drei-​Monats-​Abo mit 30 Credits pro Tag kauft, kos­tet das 222 Euro im Monat und damit ca. 7 Euro pro Tag. Ein Credit ist dann 0,23 Euro wert, die 35%-Fotografen-Anteil sind dann 8 Cent. Wenn ein Kunde mehr kauft, könn­te der Anteil auf bis zu 6 oder 7 Cent fal­len. Da kann ich froh sein, dass der Kunde kei­ne 50% Rabatt erhal­ten hat.

Fairerweise muss ich anmer­ken, dass laut Agentur-​Aussagen die­se Werte nur zustan­de kämen, wenn ein Kunde sein gesam­tes Abo-​Kontingent auf­braucht. Sei das nicht der Fall, wür­den sich z.B. die 7 Euro pro Tag auf weni­ger Download-​Credits ver­tei­len und der Fotografen-​Anteil stei­gen. Das kann ich lei­der nicht über­prü­fen, da in der inter­nen Abrechnung für die Polylooks-​Fotografen bis­her nicht ange­zeigt wird, ob ein Verkauf auf einem Abo basiert oder nicht. Diese Anzeige-​Option wur­de als Verbesserungsvorschlag auf­ge­nom­men, ich bin gespannt, ob er umge­setzt wird.

Was mich etwas ver­wun­dert, ist, dass die Abo-​Modelle der Konkurrenz teil­wei­se ähn­li­che oder nied­ri­ge­re Preise pro Bild bzw. deren Gegenwert in Credits haben, die Fotografen aber deut­lich mehr erhal­ten. Die Polylooks-​Mitarbeiter mein­ten, dass die Analyse der Preise und Honorare läuft und die­se viel­leicht ange­passt wer­den. Wann und ob nach oben oder unten, steht noch nicht fest. Die Umsatzsteuer scheint übri­gens in den Fotografen-​Honoraren schon ent­hal­ten zu sein. Wer dem­nach als frei­er Fotograf 7% Umsatzsteuer für die­se Einnahmen abzie­hen muss, kann noch gerin­ge­re Honorare erwar­ten.

Für mich bedeu­ten die­se ein­stel­li­gen Abrechnungen, dass ich vor­erst kei­ne neu­en Fotos zu Polylooks hoch­la­den wer­de, bis mei­ne dort schon vor­han­de­nen Fotos einen höhe­ren Umsatz pro Verkauf erzie­len. Damit mei­ne ich nicht nur die ver­ein­zel­ten Mini-​Abrechnungen, son­dern die Durchschnittswerte.

Wie sind Eure ers­ten Erfahrungen mit Polylooks?

67 Gedanken zu „Fotografen-​Einnahmen bei Microstock-​Bildagentur Polylooks“

  1. 3 ver­käu­fe bei 558 bil­dern, ver­dient 5.31 euro.…lach.

    microstock ist und bleibt ein witz, eig­net sich für hob­by­knip­ser die mei­nen sie könn­ten dort das gro­ße geld ver­die­nen und sich damit berufs­fo­to­graf nennen…ist was für die ego auf­bes­se­rung für per­so­nen mit dem hob­by­knip­ser syn­drom

    aber selbst die microsto­cken neh­men nicht mehr jeden scheiss an und das ärgert die fei­er­abend­knip­ser unge­mein.

    microstock ist was für has­uf­rau­en /​ män­ner !

    horst 😉

  2. hal­lo robert,
    so nied­rig erziel­tes ein­kom­men bei einer microstock-​bildagentur fin­de ich nicht gut. ich fin­de, man soll­te genau dar­über nach­den­ken, ob man wei­ter­hin oder über­haupt sei­ne arbei­ten bei poly­looks anbie­tet und die bild­agen­tur damit unter­stützt aber sich selbst damit lang­fris­tig scha­det? allein dein bei­spiel: 1000 bil­der in dei­ner hohen qua­li­tät und dann in einem hal­ben jahr so wenig geld dafür. wenn es so gute bil­der für so wenig geld gibt, wer­den even­tu­ell vie­le nur noch bei poly­looks kau­fen. und dann wer­den die ande­ren agen­tu­ren auch an der preis­schrau­be dre­hen – und am ende trägts der foto­graf oder kanns halt auch nicht mehr tra­gen? wenn es da dem­nächst kei­nen sprung in den ver­diens­ten gibt, wür­de ich auf die monat­li­chen €3,73 ver­zich­ten und sämt­li­che bil­der wie­der raus­neh­men…

    vie­le grü­ße, jakob

    …und dan­ke für dei­nen blog – les den täg­lich.

  3. @Jakob: Wenn ich mei­ne Bilder raus­neh­men wür­de statt nur kei­ne neu­en mehr zu lie­fern, hät­te das zwei Nachteile: Zum einen ist der Aufwand des Rausnehmens grö­ßer als beim Drinlassen, zum ande­ren kann ich dann nicht sehen, ob sich die Verkaufspreise doch wie­der in eine posi­ti­ve Richtung ent­wi­ckeln.

  4. @Jörg: Nicht so schlimm, ich weiß, war­um Horst so dar­über denkt und ich kann es ihm nicht ver­übeln. Außerdem steht mei­ne Freundin drauf, dass ich viel zu Hause bin und mich um den Haushalt küm­mern kann – wenn ich nicht gera­de Fotos mache, bear­bei­te, ver­schlag­wor­te, hoch­la­de oder bewer­be. 🙂

  5. @Robert: mist, das ist ja eigent­lich ein Argument gegen pro­fes­sio­nel­les Microstocken 😀

    @Jakob: mein­te nicht dich, son­dern Horstielein. Ansonsten hast du Recht, man soll­te die­sem Trend nicht Rechnung tra­gen indem man mit­macht. Gerade ande­re Agenturen füh­ren noch im Verkauf und an die soll­te man sich hal­ten. Aber auch die Newcomer wie Polylooks wer­den irgend­wann nicht mehr so wei­ter machen kön­nen und die Preise erhö­hen müs­sen. So groß ist der Kuchen nun auch nicht, der ver­teilt wer­den kann.

  6. Ja, der gute Horst und sei­ne Verachtung für die Microstock Hobbyknipser ist ein Thema für sich. Meine Verkaufszahlen hat er auf sei­ner Website mal als Fake abge­tan, weil nicht sein kann was nicht sein darf 😉
    Was Polylooks betrifft, war ich schon immer sehr skep­tisch und habe dort auch noch nichts hoch­ge­la­den. Die Telekom ist da (wie­der mal) zu spät auf den Zug auf­ge­sprun­gen und hat es mit über­mäch­ti­ger Konkurrenz zu tun. Ich pro­phe­zeie mal, dass es in naher Zukunft sowie­so nur noch 3 oder 4 gro­ße Fische geben wird. Die klei­nen und erfolg­lo­sen Agenturen wer­den gekauft (Bigstock) oder ver­schwin­den (LuckyOliver) all­mäh­lich.

  7. @ michael.….wo bit­te habe ich was als fake abgetan…das musst du schon genau­er beschrei­ben.
    ich sage nur.….papier ist gedul­dig, schrei­ben kann man viel !

    ich freue mich für dich und für die­ne umsät­ze, war­um auch nicht, ich gön­ne jedem alles.

    ich habe even­tu­ell geschrie­ben das ich ab und an mit einem bild soviel ver­die­ne, wie du im gan­zen jahr mit dei­nen microstock fotos…und das ist nun mal tat­sa­che !

    nochmals…ich gön­ne jedem sei­ne umsät­ze bei den micros und zie­he vor leu­ten wie robert mei­nen hut.…robert arbei­tet abso­lut pro­fes­sio­nell und wür­de in einer foto­re­dak­ti­on bestimmt auch sei­nen mann ste­hen.

    ich beto­ne nochmals…respekt vor roberts leis­tung, lei­der ver­schleu­dert er sei­ne ware unter preis,aber das weiß er mit sicher­heit selbst !

    ps…ich habe in mei­nem leben schon so vie­le „groß­ar­ti­ge foto­gra­fen “ kom­men und gehen sehen und wo sind sie geblieben.….oft genug stan­den sie vor unse­rer redak­ti­ons­tür und bet­tel­ten um auf­trä­ge.

    horst

    .….und jetzt könnt ihr wie­der los­gei­fern 😉

  8. ohne dar­auf rum­rei­ten zu wol­len, aber wenn Du schon fragst ;-): http://pressefoto.blogspot.com/2009/04/ist-microstock-am-ende.html

    Ich will jetzt auch nicht zum x‑ten Male die Diskussion anfan­gen, was „unter Preis“ ist. Das bestimmt in einer frei­en Marktwirtschaft eigent­lich der Markt selbst…

    So und jetzt haben wir uns doch alle wie­der lieb. Du machst das beruf­lich und ver­tickst von mir aus auch mal ein Bild für 10K und die meis­ten von uns knip­sen am Feierabend mal ein paar Pics für Micros und hau­en das Geld für ein neu­es Objektiv auf den Kopf. Es sei uns doch allen von Herzen gegönnt 🙂

  9. Ach, Horst, jetzt pro­vo­zierst Du schon wie­der. Du kannst es ein­fach nicht las­sen. Und ich muß dann auch noch mei­nen Senf dazu­ge­ben …

    Aber ich habe mich ja auch schon auf das Billig-​Terrain gewagt.

    Ich bin immer höl­lisch begeis­tert über die Tage, wenn ich so ca. acht „Sales-​Reports“ krie­ge und die Unsumme neun Euro drei­ßig ver­dient habe. Ehrlich!

    Ich betrach­te mei­ne RF-​Bestände als „Hobby“ (das kein Stück wei­ter aus­ge­baut wird!) und blei­be lie­ber (als guter Pirmasenser Schlabbeflicker – für Nicht-​Pfälzer: Schuster) bei mei­nem Leisten, sprich den Yellows und dem Boulevard.

    Da ver­hun­ge­re ich zumin­dest nicht und kann wei­ter in mei­ner Wohnung blei­ben und muß nicht unter die Brücken zie­hen. 😉

  10. Na dann zieht mal 7% UST von 0,08 EUR ab. Viel Spaß dabei. Bin auch bei Polylooks und habe den Upload eben­falls ein­ge­stellt. Polylooks wird wie­der unter­ge­hen. Vom rosa Riesen ist nicht viel zu sehen und das Management scheint nicht wirk­lich kom­pe­tent zu sein.

    PS: Bei 0,08 EUR kann man doch auch gleich ne 100% Rabatt-​Aktion machen.

  11. ja leu­te, ich bin doch auch dem hype gefolgt und habe was bei ver­schie­de­nen micros rein­ge­stellt, erst nur vide­os jetzt auch fotos. man konn­te ja schon fast nicht mehr anders als mit­zu­ma­chen, so wur­den die micros gelobt,viele mein­ten sogar…du bist doch doof wenn du dei­ne 1500000 bil­der nicht einer dritt oder viert oder fünft ver­wer­tung zufügst.

    ja ich habe auch ein paar tau­send fotos bei den micros im umlauf, es ist mehr oder weni­ger ein test.

    und soll ich euch was sagen…gerade heu­te ist mal wie­der ein sales report mei­ner alten agen­tur action press eingetrudelt…action press belie­fe­re ich schon seit über 15 jah­ren mit fotos.…mal mehr mal weni­ger.

    ein ver­kauf­tes foto über action press, zb. an den stern oder neue revue bringt mir mehr als
    hun­der­te ver­kauf­te bil­der über foto­lia oder ande­re.

    ihr seht, es gibt immer auch noch ande­re wege sein geld mit foto­gra­fie zu ver­kau­fen, es muss nicht micro sein.

    horst

  12. hal­lo
    lade bei Polylooks nur Bilder hoch die I‑Stock und Fotolia abge­lehnt haben
    habe dort beim suchen so gut wie kei­ne Bilder mit Downloads gefun­den
    mei­ne Kalkulation ist eine Mischung aus Events, Zeitungen, Aufträge, Stock, Spezialargenturen usw.

    Robert ein super Blog
    eddy

  13. Sagt mal,
    gibt es eigent­lich auch sowas wie einen „Bundesverband der Microstock Fotografen“? Die z.bsp. dar­auf ach­ten das kein Microstocker auch mal rich­tig Geld fuer sei­ne Bilder ver­langt?
    Oder bes­ser noch:
    Einen „Bundesverband der Microstock Agenturen“ kurz BVMA

  14. Bin auch bei Polylooks und habe den Upload ein­ge­stellt.
    0,08 € ist scham­lo­se Erniedrigung.
    Nicht mit mir!

    PS: Danke – für so ein groß­ar­ti­ges und infor­ma­ti­ves Blog!

  15. Microstock, das ist mein Eindruck, ist nichts ande­res als „Flohmarkt“. Einfach für den Betreiber, günstig(st) für den Kunden. Allerdings geht die meis­te Zeit, und damit das Geld (der Kunden), immer noch für sinn­lo­ses Suchen drauf. Mitunter, weil die Microstock-​Agenturen komi­sche Auswahl-​Kriterien besit­zen.
    Als pro­fes­sio­nel­ler Kunde bekommt man da schnell blu­ten­de Augen und greift genervt zum Einheits-​Bimmel-​Bammel-​Kitsch-​Müll weil man Ergebnisse braucht und das Konto/​Abo schon vor­han­den. Ich wün­sche mir, sie wür­den die Fotografen bes­ser aus­wäh­len und ordent­lich (von mir aus auch exclu­siv und gebrieft) ver­gü­ten.

    Bei Polylooks beob­ach­te ich auch kei­ne Bewegung, und schät­ze das sie sich so nicht hal­ten wer­den. Zu vie­le bekann­te gro­ße Konkurrenten.

  16. Hi, ever­y­bo­dy!

    Das Thema Microstock möch­te ich mal ganz sim­pel kauf­män­nisch behan­deln. Ad eins. Und auch, sagen wir mal „ethisch“. Ad zwei.

    Ich ver­lin­ke dazu erst mal ein­fach auf einen Artikel, den ich dazu mal geschrie­ben habe (ich möch­te da jetzt nicht alles abschrei­ben):

    http://borderline-press.blogspot.com/2009/01/warum-microstocks-ein-rotes-tuch-fur.html

    Ich den­ke, die kauf­män­ni­sche Seite ist ziem­lich ein­leuch­tend. Jedenfalls, wenn ich „in echt und ehr­lich“ von mei­nen Fotos lebe. Da bleibt unterm Strich nur Minus.

    Ja, die „Ethik“, das ist so ein Thema. Das ist das Motto „Geiz ist geil“. Ich fin­de aber Geiz nicht geil! Ich bin der feslsen­fes­ten Überzeugung, daß Microstock Ausbeutung des Fotografen ist, der für anstän­di­ge Arbeit kein anstän­di­ges Salär bekommt.

    Das ist der Ein-​Euro-​Job auf ande­rem Wege. Hartz IV unter ande­ren Vorzeichen.

    Das ist für mich schlicht und ergrei­fend der Rückfallins 19. Jahrhundert. Manchester-​Kapitalismus in Reinkultur.

    So, und jetzt gebe ich das Feuer frei für alle, die den­ken, daß ich, der freie Unternehmer, ein Sozialist sei!

    Viele Grüße
    Franz Roth

  17. Ich „durf­te“ als einer der Tester über Zoonar mei­ne Bilder an Polylooks lie­fern. Natürlich ist man erst man erfreut, einen recht gro­ßen und finanz­kräf­ti­gen Partner hin­ter Polylooks zu wis­sen. (Nicht Zoonar…) Und man ver­spricht sich auch was davon. Nur: 0,14 € für ein Bild – das ist ein Witz! Ich habe inzwi­schen alle mei­ne Bilder via Zoonar aus dem Verkauf bei Polylooks ent­fernt. Einige weni­ge habe ich direkt als Fotograf bei Polylooks ein­ge­stellt, aber mehr bekom­men die auch nicht.

  18. ich wer­de die noch ein wenig beob­ach­ten und dann entscheiden.…laut tele­fon­ge­spräch haben die ja noch eini­ges vor…was, das woll­ten sie nicht ver­ra­ten !

    horst

  19. Hallo,
    nun bin ich auch schon eini­ge Wochen dabei, den “ Microstockmarkt “ mit mei­nen Fotos zu belie­fern.
    Was ich aller­dings nicht ver­ste­he ist, dass nicht viel mehr Fotografen ( und auch du, Robert ) Ihre Bilder nicht selbst ver­mark­ten, z.B. mit der Software von Adpic. Lohnt sich das nicht oder ist der Aufwand zu hoch ?
    Viele Grüße
    Christine

  20. Habe mal gra­de wie­der eine Gartenzeitschrift „geflöht“ (ich bin ja bekann­ter­ma­ßen der „Garten-​Paparazzo“). Und was ent­de­cke ich? Auf einer Service-​Seite 2x Fotolia! Ach Gottle, die sind nun wirk­lich über­all! In Rätselheften, Fernsehzeitungen, sogar schon in der Zeitung. Man ist ja gera­de­zu gezwun­gen, ein rich­ti­ger Paparazzo zu wer­den, um noch ver­nünf­tig zu ver­die­nen. Dabei hat­te ich doch mit mei­nem Dasein als „rasen­der Reporter“ so schön abge­schlos­sen gehabt …

  21. Zu mei­ner gro­ßen Freude stel­le ich fest, daß schein­bar die meis­ten mitt­ler­wei­le die Schnauze gestri­chen voll haben. Außer Michael von microstock.wordpress.com viel­leicht. Ähm, wenn ich Dich viel­leicht noch dar­auf hin­wei­sen dürf­te, Michael, daß wir kei­ne freie son­dern eine sozia­le Marktwirtschaft in die­sem unse­rem Lande gemäß unse­rer Verfassung (auch Grundgesetz genannt) haben.

  22. @ Christine und Horst:
    Adpic ist eine Bildagentur, die ihre Agentur-​Software auch ver­kauft, damit z.B. Fotografen ihre Bilder selbst dar­über ver­kau­fen kön­nen. Ich habe das bis­her nicht gemacht, da ich mit mei­nem Bildangebot mit dem der gan­zen Agenturen nicht mit­hal­ten kann und die Software selbst ja auch kos­tet und betreut wer­den will. Der wich­tigs­te Punkt aber ist: Du musst Dir dann die Kunden selbst suchen, womit ja schon vie­le Agenturen Probleme haben. Aber an sich ist es kei­ne „Nie“-Aussage, ich habe sol­che Optionen durch­aus im Hinterkopf.

  23. @ franz.….wir ver­tra­gen uns doch alle wie­der !

    viel­leicht habe die auch gemerkt das ich eigent­lich ein sehr umgäng­li­cher und lie­bens­wür­di­ger mensch bin, der sich nur nicht ger­ne anpis­sen lässt.

    horst

  24. eins muss ich hier doch mal los werden.….es gibt einen rie­si­gen markt von kun­den die NICHT über agen­tu­ren kau­fen, ich erle­be das immer wie­der das leu­te zb. über die goog­le bil­der­su­che zu mir kom­men und auch kau­fen, dabei auch MEINE prei­se akzep­tie­ren.

    auf nach­fra­ge, war­um sie nicht bei den agen­tu­ren kau­fen hör ich immer wieder.……bei denen wer­de ich mit bild­ma­te­ri­al erschla­gen, ich habe weder zeit noch muse mich da durch 500 fotos zu kämp­fen.

    oder.…ich brau­che alle paar mona­te ein foto, war­um soll ich mich da anmel­den, das alles ist mir viel zu kom­pli­ziert.

    also leu­te es geht auch ohne die gro­ßen agen­tu­ren !

    horst

  25. @christine: du meinst nicht die Bildagentur adpic son­dern image­pro von adpic-solutions.de?

    Ansonsten fra­ge ich mich auch, war­um man sich auf Dienstleister wie Fotolia allein ver­lässt. Bei Fotolia kann man ja mei­nes Wissens nicht nach Personen

    Ich bin gera­de dabei mei­ne eige­ne Seite zu schrei­ben. Beruflich bin ich ja auch mit der Umsetzung von Webanwendungen beschäf­tigt, wes­halb ich eben­falls eine Art Fotowebshop umset­zen wer­de. Basierend auf PHP /​ MySQL und Anbindung an Bezahldienstleister wie pay­pal oder ipay­ment. Die Anwendung gene­riert auto­ma­tisch Varianten in ver­schie­de­nen Größen und kann dann auch eine Wasserzeichengrafik auto­ma­ti­siert über das Bild legen.

    Ebenfalls inte­griert wird eine Stichworterkennung in den Bilddaten sein. Da ich alle Bilder in Lightroom durchtag­ge, kann ich die­se ja, genau wie Fotolia beim ein­spie­len in die Webseite aus­le­sen. Möglich wird dann eine Tag Cloud wie Robert sie hier links für die Themen der Seite hat. Auch kann man dann Seiten inner­halb des CMS anle­gen, die nur Bilder mit bestimm­ten Tags anzei­gen. So kön­nen dann auto­ma­tisch die Bilder in die Kategorien ein­ge­pflegt wer­den, ohne das man Hand anle­gen muss.

    Lightroom bie­tet ja auch an, IPTC Daten in den Bildern ein­zu­tra­gen. Ich hab schon erfolg­reich alle IPTC Felder aus­le­sen kön­nen, also kann ich dies auto­ma­ti­siert beim ein­spie­len der Bilder aus­le­sen und in der Website ver­wen­den. Mir ist eine naht­lo­se Lightroom Integration wich­tig, damit man die Arbeit immer nur ein­mal macht.

    Wenn ich fer­tig bin kann ich das ja mal prä­sen­tie­ren und viel­leicht hat der ein oder ande­re Interesse an einer Umsetzung auf der eige­nen Seite 🙂 Eventuell wäre dann ja ein Gastbeitrag mög­lich 🙂

  26. hmm … weiß zwar nicht wie ich es geschafft habe, aber oben fehlt ein Teil. War wohl im Kopf schon schnel­ler.

    Ich woll­te sagen: bei Fotolia kann man ja nicht nach Personen suchen. Das heißt, wenn ein Kunde auf die eige­ne Website kommt und die Bilder gut fin­det, kann er zwar ver­su­chen bei Fotolia die Bilder zu fin­den, was aber meis­tens nicht klap­pen wird. Wenn er das Bild wirk­lich will, dann soll­te man es auch über die Fotografenwebsite kau­fen kön­nen. Von daher kann ich auch nicht ver­ste­hen, war­um so wenig Fotografen ihr Material nicht sel­ber ver­kau­fen. Allerdings ist der Implementierungsaufwand geeig­ne­ter Software nicht ohne, das geb ich zu. … naja, und der Rest steht in mei­nem vor­he­ri­gen Posting

  27. So, lie­be Leute, dann nen­ne ich Euch mal ein System, das auch vie­le Bildagenturen nut­zen und das recht preis­wert ist (als vir­tu­el­ler Server): Topixx.

    Und da gibt es auch eine Portal-​Einbindung gegen gerin­gen Aufpreis.

    Und dann suchen auch die F.A.Z. oder der Focus bei Euch!

    Hier mehr Infos: http://www.topixx.com/service.html

    Wenn Ihr jetzt denkt, daß 10 Gig wenig sei­en, dann müßt Ihr wis­sen, daß der übli­che Standard für jpg Kompression 8 im Photoshop ist (damit druckst du Doppelseiten!). Und das sind dann zwi­schen 500 KB und 1 MB Dateigröße. Also, 10.000 Bilder kriegst du da rein!

  28. … und wenn Ihr die­ses System von TOPIXX mal sehen wollt, dann schaut doch ein­fach mal bei Plainpicture oder Keystone vor­bei:

    http://www.plainpicture.de/
    http://www.keypix.de/

    Da kann man näm­lich ’ne gan­ze eige­ne Website mit gestal­ten, ganz indi­vi­du­ell.

    Und mit den bei­den oben habt Ihr gleich noch zwei Agenturen, für die man als Fotograf arbei­ten kann (wenn man genom­men wird!).

  29. @ Robert:

    Wo ist das Problem, Kunden zu akqui­rie­ren?

    Für den Pressebereich ist das doch easy. In jeder Zeitung und Zeitschrift gibt es ein Impresseum. Und dann greift man zum Telefonhörer.

  30. So, noch­mal was mit Link.

    Mal ein­fach ein Beispiel der Eigenvermarktung eines Pressebildfotografen, der ein Topixx-​System nutzt. Also auch so ein klei­ner „Einzelkämpfer“ wie die meis­ten von uns.

    http://www.freypressebild.de/

    Und wie man sieht kann ein sol­cher Ein-​Mann-​Betrieb („Hier foto­gra­fiert, archi­viert und ver­kauft der Chef!“) durch­aus Kunden mit gro­ßem Namen haben.

  31. die 900€ im Jahr zzgl. 300€ Einrichtungsgebühr müs­sen sich aber auch erst mal durch Verkäufe über die­se Schnittstelle wie­der rech­nen. Ich glaub die meis­ten hier haben das Geld nicht. Und neben der Anbindung an die Bilddatenbank bekommt man auch nichts wei­ter als nen vir­tu­el­len Server. Das muss auch anders gehen.

  32. @ Jörg:

    Du hast auf vir­tu­el­lem Server eine eige­ne Bilddatenbank mit Platz für 10.000 Bilder. Was ein vir­tu­el­ler Server ist, muß ich einem IT-​ler sicher nicht erklä­ren. Für alle ande­ren: man teilt sich mit ande­ren Anbietern eine Maschine, hat eine bestimm­te Partition davon für sich.

    Diese Bilddatenbank admi­nis­triert man selbst, schal­tet Benutzer frei usw. usw.

    Man erhält bei Download eine Benachrichtigung, wel­cher Kunde wel­ches Bild run­ter­ge­la­den hat. Das Administrationstool ver­schafft einem einen Überblick über das, was gesucht wur­de, wel­ches Previews auf­ge­ru­fen wur­den usw. usw.

    Ein gera­de für klei­ne Anbieter opti­ma­les System.

    Was die Kosten betrifft:
    Man muß in jedes Geschäft erst­mal was inves­tie­ren!

    Und man muß sich natür­lich sei­ne Kunden wer­ben. Aber wie das geht, muß ich das wirk­lich erklä­ren?

    Man macht mit Word, Photoshop und sonst­was einen Flyer, druckt ihn auf dem Tintenstrahler aus, geht damit in den Copy-​Shop und lässt sich, sagen wir mal, 100 Laser-​Farbkopien machen. Die fal­tet man dann, steckt sie in ein Briefkuvert, schreibt die Adresse drauf, knallt sei­nen Absenderstempel links oben drauf, pappt 55 Cent drauf und schmeißt’s dann in den Briefkasten.

    Und ca. 3 Tage spä­ter ruft man an und fragt, wie’s gefa­len hat.

    Und wie kom­me ich an die Adressen und Ansprechpartner und Telefonnumern?

    Entweder aus dem Impressum von Zeitschriften. Oder ich kau­fe mir preis­güns­tig eines der Kroll Pressetaschenbücher (fin­det Ihr auch Borderline Press Pictures drin, also das Pressebüro Franz Roth) und flö­he das bei mei­ner Zielgruppe durch.

    Ich kann auch in VISUELL eine Anzeige schal­ten. Kostet aber Geld, näm­lich rund 600,– Euro pro Staffel.

    Vorschlag:
    Schaut Euch ein­fach mein Video „A Practical Guide to Press Photography“ an, das Ihr auf mei­nem WordPress-​Blog auf der Seite „Fotografen-​Alltag – der ganz nor­ma­le Wahnsinn“ fin­det. Da könnt Ihr echt was von pro­fi­tie­ren.

    Und eins noch:
    Wenn Ihr da Arbeit inves­tiert, dann ist das nur für Euch. Kein ande­rer ver­dient da mit. Und schon gar nicht zu Dumping-​Preisen.

  33. franz.….das ver­steht hier doch kaum kei­ner, gibt dir doch nicht sol­che mühe, mir tut das in der see­le weh.

    die wenigs­ten hier haben doch über­haupt ne pro­fes­sio­nel­le aus­rüs­tung um fotos zu machen…für was brau­chen die dann einen topi­xx ser­ver !

    schimpf lie­ber über microstock, das wird wenigs­tens ver­stan­den 🙂

    nix für ungut!

  34. Hi, Horst!
    Wenn sie sich ja auf das rich­tig ech­te Business ein­las­sen wür­den, dann würden’se uns Profis mit der Micro-​Sch… nicht das Geschäft kaputt­ma­chen! Deswegen sag‘ ich Ihnen das.

    Und, ver­dammt noch­mal, ich habe auch mal als Amateur ange­fan­gen und bin ins Wasser gesprun­gen. Aber ich habe erst mal das Geschäft gelernt, wie man Geld ver­dient und daß man dafür auch erst­mal Geld aus­ge­ben muß. Weil, foto­gra­fie­ren konn­te ich ja.

    Aber hier habe ich wirk­lich lang­sam aber sicher den Eindruck, daß ich Chinesisch rede.

    Geht mir übri­gens bei den meis­ten Teilnehmern mei­ner Workshops auch so. Das, was ich dort „ver­die­ne“ ist eigent­lich Schmerzensgeld.

  35. @Franz: wenn man nur die eige­ne Bilddatenbank damit ver­wal­ten kann, find ich das erst recht zu teu­er. Wie gesagt, genau­so was mach ich gera­de für mich sel­ber. Ich habe ein selbst­ent­wi­ckel­tes Content Management System ent­wi­ckelt, mit dem wir nahe­zu jede Kundenwebsite und Portal umset­zen (wenn wir nicht gera­de Typo3 ein­set­zen müs­sen … ). Daher hab ich schon das Seiten- und Medien-​Verwaltungssystem fer­tig. Was noch fehlt ist die Shopfunktionalität und die Automatisierungen hin­sicht­lich Lightroom. Aber das hab ich alles schon mal gemacht.

    Das Problem ist ja: man braucht ja trotz Topixx immer noch jeman­den, der einem da eine schö­ne Seite auf­baut, wenn man sel­ber kei­ne Kenntnisse hat. Das kos­tet noch mal extra. Aber mein System kannst du auf einen Standard Webhoster packen und es wird funk­tio­nie­ren. Domainfactory bie­tet schon für 10€ im Monat ordent­li­che Pakete an. Also da geht auf jeden Fall vie­les viel güns­ti­ger.

  36. @ Jörg:

    Die Bilddatenbank und die Website.

    Sorry, klar, die muß gemacht wer­den. Aber ich bin halt selbst von Haus aus auch IT-​ler und schrei­be HTML, PHP, Java, C++ oder Visual Basic (und sogar noch Assembler!) im Schlafe …

  37. Zitat von Franz: ‚dann würden’se uns Profis mit der Micro-​Sch… nicht das Geschäft kaputt­ma­chen!‘

    Man könn­te mei­nen das Geschäft gehört Dir und Du ent­schei­dest dar­über wer Fotos zu wel­chem Preis ver­kau­fen darf und wer nicht.

  38. @ mike.….willst du stän­kern oder dem kol­le­gen franz mal zuhö­ren was er zu sagen hat ?

    das was er hier erzählt hat näm­lich zu dei­nem ges­ab­be­re hand und fuß !

    horst

  39. Horst, Du kannst mich anmau­len wie Du willst aber ihr wer­det damit leben müs­sen das es Microstocks gibt und das sich die Welt gele­gent­lich ändert. Dieses Rad wird sich nicht zurück­dre­hen.

  40. @ mike…ich sag­te es schon oft genug.…ICH KANN MIT DEM MICROS GUT LEBEN ABER NICHT VON IHNEN.

    kannst du es ?

    da braucht auch kei­ner ein rad zurück­dre­hen!

    was ich mit wohl­ge­fal­len regis­trie­re ist : selbst die micros neh­men nicht mehr jeden schrott außer eben poly­looks, das wird aber auch aufhören…die pro­fis wer­den sich so oder so durch­set­zen, egal wo es ist…ob bei den micro oder den her­kömm­li­chen agenturen…wetten !

    ich ken­ne leu­te die laden hun­der­te von fotos hoch, wenn se glück haben wer­den 5 angenommen…woran mag das wohl lie­gen.

    es soll ja typen geben die ihre fotos noch nie unter einer lupe gesehen.…tschuldigung lupen gab es damals.…heute ist es die 100 oder 200 % zen­ti­ge ver­grö­ße­rung in ps, ich rate jedem sei­ne fotos mal in einer 100 % zen­ti­gen ver­grö­ße­rung anzugucken…da wer­den eini­ge eine böse über­ra­schung erle­ben.

    es reicht näm­lich nicht wenn eure mama sagt.…thorben, du hast aber schö­ne fotos gemacht…neinnn
    ob die schön bzw. gut sind ent­schei­den ganz and­re leu­te

    horst

  41. noch was…wenn ich hier über foto­gra­fie mei­ne kom­men­ta­re ablas­se, soll­te ich doch auch den mut auf­brin­gen und nicht anonym schrei­ben bzw. mei­ne fotos auch zu zei­gen !

    ich mag anony­me schrei­ber nicht, kann sie auch nicht ernst neh­men !
    wer anonym schreibt hat was zu verbergen…gell

    horst

  42. Horst, ich lebe über­haupt nicht vom Fotografieren und ja ich habe wahn­sin­nig was zu ver­ber­gen 😛

    Also wir kön­nen ger­ne ernst dar­über reden aber nicht so.

  43. @ Mike:

    Ach, Mike, rede ruhig von der sich ändern­den Welt und davon, daß man Räder nicht zurück­dre­hen kön­ne. Weißt Du, ich bin nicht welt­fremd und nicht auf der Brennsuppe daher­ge­schwom­men. Ich schrei­be auch kei­nem vor (und will es auch nicht), zu wel­chem Preis er sei­ne Bildchen ver­ramscht

    Wer aber die Selbstausbeutung noch schön­re­det, wer den Wert der eige­nen (krea­ti­ven?) Arbeit mit 8 Cent incl. USt als ange­mes­sen hono­riert ansieht, sor­ry, aber der hat in mei­nen Augen so was von einen an der Marmel.

  44. Na, Horst, der Mike lebt ja nicht vom knip­sen und ist kein Unternehmer. Im Gegensatz zu uns hat er also kei­ne Impressumspflicht. 😉

    Wenn er aber sei­ne Werke nicht zeigt, dann muß er halt wei­ter mit 8 Cent vor­lieb neh­men.

    Du weißt doch:
    „Wer nicht wirbt, der stirbt.“

  45. Hi, Horst,
    ich habe noch eine Lupe! Ich habe näm­lich noch eine hal­be Million Dias und Negative, die ich noch digi­ta­li­sie­ren muß. Ich weiß jetzt bloß nicht so genau, ob ich mit den Miniröcken aus den Siebzigern anfan­ge oder mit mei­nen Bildern vom Golfkrieg. Oder viel­leicht doch eher mit der Super-​Randale, als Henry Kissinger in Erlangen den Ehrendoktor gekriegt hat. 😉

    Mann oh Mann, ich habe mehr Zeitgeschichte im Archiv schlum­mern als hier man­cher über­haupt Bilder gemacht hat. 🙂

  46. @franz…verzeih ihnen, die meis­ten sind doch noch kin­der.

    als du dir dei­ne F4 gekauft hast waren die meis­ten hier nicht­mal gebo­ren, was wis­sen sie von einem foto­gra­fen leben, außer das was sie in den medi­en auf­ge­schnappt haben .

    wir haben schon fotos ver­kauft da waren die meis­ten noch im s… ihres erzeugers.…lach !

    horst

  47. Well, Horst, und bevor mich einer von der Seite anbrab­bert soll er erst mal tro­cken hin­ter den Ohren wer­den. Im Irak in der Wüste geht das schnel­ler! 😉

    Ach so, wenn’s jemand inter­es­siert, was ich da für „Bildchen“ habe, der schaue ger­ne in mei­ne Referenzen.

  48. … kli­cken geht ein­fa­cher als suchen. Schärft auch das his­to­ri­sche Gedächtnis, sich mal anzu­se­hen, wo unser­ei­ner dabei war:

    http://rothfranz.wordpress.com/2009/11/11/heute-vor-20-jahren/
    http://fotos-filme-texte.blogspot.com/2009/11/jahrestage-2010-vor-20-jahren-fand-die.html

    Und am Wochenende auf dem Turnierplatz:
    http://rothfranz.wordpress.com/2009/10/29/im-sattel/

    Na gut, war und ist ’ne Sieben-​Tage-​Arbeitswoche. Ist auch so was wie Selbstausbeutung. Aber ich muß ja auch mein Cabrio finan­zie­ren .… 😉

  49. Well lie­ber Franz,
    da will ich mal der ers­te sein, der dich von der Seite anrab­bert.
    Du hast so schoen erkla­ert wie du dein fly­er am PC lay­ou­test, dann auf nem Tintenspritzer aus­druckst und zum Copy Shop faehrst.
    1. Wieso bringst du denen nicht den Entwurf als JPG auf nem Stick?
    2. Dafuer hab ich nen Farb-​Laser-​Drucker im Buero ste­hen…
    Gruss aus Samos 😉

  50. Hi, Micha,
    Farb-​Laser im Büro? Dakommt ja ech­ter Neid auf! 😉

    Tja, ich bin halt ’n bis­sel umständ­lich. Aber ich muß ja kei­ne Kunden mehr an Land zie­hen. Ich hab‘ ja wel­che. Denen muß ich nur immer mal mit­tei­len, was ich Neues für sie habe. Und das mache ich per Mail (weil ich näm­lich von jedem, der als poten­ti­el­ler Bildabnehmer auf Mecom regis­triert ist, alle Kontaktdaten habe, also auch die ganz per­sön­li­che E‑Mail-​Adresse des Redakteurs; das sind so die Vorzüge, die man da jeden Monat mit­be­zahlt).

    Grüße auf die Insel
    Franz

  51. Jörg,
    das hört sich ja echt inter­es­sant an, dein Fotowebshop. Ich hof­fe, du unter­rich­test uns, sobald es soweit ist. Würde ich dann ger­ne mal tes­ten.…
    Horst,
    ich kann dir auch nur zustim­men. Natürlich muss man in eine eige­ne Bilddatenbank erst ein­mal inves­tie­ren ( das macht ihr ja auch in eure Ausrüstung ;). Sicher muss man unter­schei­den. Für die Fotografen, die nur ein paar Euros dazu­ver­die­nen wol­len, lohnt sich das so eine Software wie image­pro, (Kosten ca. 1000,00 €) Investition natür­lich nicht.
    Obwohl ich noch sehr neu in die­ser Branche bin, wer­de ich den Gedanken an eine eige­ne Agentur mit eige­nen Preisen ( ich will noch etwas Erfahrungen sam­meln )lang­fris­tig sicher wei­ter­ver­fol­gen.
    Ich fin­de die Investitionsumme (1000,00 € ) auch nicht hoch, schließ­lich eröff­net man damit ja auch sein „eige­nes Geschäft“. Und,… man muß bereit sein, die ers­ten Jahre rich­tig viel zu arbei­ten !

  52. Ich finds auch immer wie­der krass, dass die Beträge für Investitionen die in unse­rem Geschäftsalltag anfal­len, für einen pri­vat Unsummen wären. Wir brau­chen zum Beispiel InDesign, weil wir auch Buchsatz & Layout machen und Photoshop. Also muss eine Creative Suite von Adobe her, und die kos­tet nun mal gleich 1300€. Oder ein neu­er Arbeitsplatz: Tisch, Stuhl, Rechner (Mac wenn Satz, PC wenn Programmierer), Zweitmonitor, Software. Da brau­chen wir auch ca. 4000€ pro Arbeitsplatz.

    Von daher sind 1000 € schon nicht viel, aber wie gesagt: es geht auch güns­ti­ger und man muss als Unternehmer ja auch schau­en wo man bleibt.

    @Christine: ich muss mal schau­en wo ich das dann ver­öf­fent­li­che, evtl. lässt mich Robert ja was schrei­ben. Ansonsten wird die Seite unter fotogestoeber.de zu sehen sein. Ein Design hab ich mir schon von mei­nen Microstockerlösen geleis­tet 🙂

  53. Hallo Franz,
    fin­de dei­ne berich­te und Argumentation zum teil rich­tig gut.
    Aber Pferde Sport ist nicht gera­de dei­ne stär­ke oder Du hast nur das nicht so gut Material bei dei­nem link oben gezeigt.
    Sieh doch mal die­sen Video Clip ein zusam­men Schnitt aus der Bericht Erstattung die wir für den Präsidenten der UAE pro­du­ziert haben.
    viel spass
    http://www.kraeuterwiese.de/html/wiese/distanzreiten.html/
    eddy

  54. @Franz Roth: „Wo ist das Problem, Kunden zu akqui­rie­ren?

    Für den Pressebereich ist das doch easy. In jeder Zeitung und Zeitschrift gibt es ein Impresseum. Und dann greift man zum Telefonhörer.“

    Wenn es so ein­fach wäre, Kunden im Medienbereich zu aqui­rie­ren, hät­te ich mich längst wie Hartmut Doerk (zusam­men mit Peter Reincke Gründer von action press) an der Costa del Sol in einer hüb­schen Villa zur Ruhe gesetzt… *LOL*

    Leider ist es nicht ganz so ein­fach. Aus Einsparungsgründen wird immer häu­fi­ger auf dpa/​picture-​alliance-​Abos u.ä. zurück­ge­grif­fen; eine bekann­te Regionalzeitung (~120.000 Auflage) z.B. pro­du­ziert seit eini­ger Zeit ihren gesam­ten Reise-​Teil nur noch aus dpa/​gms-​Material. Das ist erheb­lich bil­li­ger, weil im dpa-​Abo schon ent­hal­ten, war­um soll­te man da noch extra Honorare für freie Mitarbeiter aus­ge­ben, sag­te mir ein Redakteur bedau­ernd.

    Was die „Micros“ angeht: in bestimm­ten Bereichen kan­ni­ba­li­sie­ren sie sich gera­de selbst, und es ist für jeden mit rudi­men­tä­ren betriebs­wirt­schaft­li­chen Kenntnissen abseh­bar, daß es in den kom­men­den zwei bis drei Jahren ein „Micro-​Stock-​Sterben“ geben wird. Was aller­dings die Macro-​Stock-​Agenturen nicht wie­der leben­dig macht.

    Und bru­tal, aber rea­lis­tisch gesagt liegt die Zukunft ohne­hin im PR-​Journalismus…

  55. Manman, zwi­schen den gan­zen Profiefotografen & ‑Webdesignern kommt man sich als Hobbyfotograf und ‑Webdesigner so klein vor 😀 😛
    Aber auf jeden­fall lesen sich die Kommentare hier bes­ser und inter­es­san­ter als vie­le kom­plet­te Blogs und Websites. Besonders Horst & Franz Roth brin­gen hier „Leben in die Bude“, wie man so schön sagt…
    Naja um mal auf den Punkt zu kom­men (wenn ich so lan­ge inhalts­lo­se Einleitungstexte schrei­be, habe ich immer was kon­kre­tes im Hinterkopf :)):
    @ Jörg: Dein Projekt hat bei mir eini­ges an Interesse geweckt, da ich mit mei­nen weni­gen (X)HTML- und CSS-​Kenntnissen ver­mut­lich Monate, wenn nicht Jahre bräuch­te um etwas ver­gleich­ba­res zusam­men­zu­schus­tern wür­de mich mal inter­es­sie­ren, ob dei­ne Website/​ dein System auf ande­re Projekte über­trag­bar ist (geh‘ ich eigent­lich mal von aus, zumal du das ja schein­bar beruf­lich machst) und vie­viel du einem klei­nen mit­tel­lo­sen (:)) Hobbyfotografen und Schüler für ein fonktio­nie­ren­des, leicht zu pfle­gen­des Komplettsystem abknöp­fen wür­dest bzw. ob du soet­was über­haupt für Einzelpersonen ent­wi­ckelst?

    @ R. Kneschke: Wirklich ein inter­es­san­ter Blog und Beitrag.
    Ich fin­de eben­falls, dass, wenn Leute schon Arbeit in sol­che Fotos rein­ste­cken, dies auch ver­nünf­tig hono­riert wer­den soll­te. Und m.M.n. sind 8ct kein ver­nünf­ti­ges Honorar, auch wenn ich als Einsteiger und vie­le ande­re Hobbyfotografen sicher­lich auch mit 8ct zufrie­den wären. Wobei man ja auch immer schau­en muss, wie sich sol­che Dumpingpreise dann auf ande­re Sektoren aus­wir­ken.
    Allerdings soll­te man auch mal über die Zweideutigkeit des Spruchs „Kreativität ist unbe­zahl­bar.“ nach­den­ken.
    Mal schau’n wie lan­ge es noch dau­ert, bis wir noch eine Stelle hin­ter Komma mehr brau­chen um zukünf­ti­ge Preise und Löhne aus­drü­cken zu kön­nen.

    Gruß Roberto

  56. War ges­tern im Supermarkt, da hat ein schmu­del­li­ger Typ 4 Riesenkisten+Taschen Pfandflaschen ein­ge­tauscht am Automaten, das Display zeig­te über 40,00 € an!

    Der Job scheint mir lukra­ti­ver zu sein:

    man braucht auch kei­ne teu­re Ausrüstung, viel­leicht Aidshandschuhe, Regenjacke, Wanderschuhe.…und einen Handwagen!

  57. poly­looks

    Ich habe inzwi­schen mei­nen Account gekün­digt. Kaum Umsätze,viel umständ­li­che Arbeit.
    Dieselben Bilder brin­gen bei ande­ren Agenturen pro Tag soviel wie bei poly­looks im Jahr!!

  58. Hallo Robert,

    suche ver­geb­lich Deine Info über die Bildkunst und die Info über die Tandjemen. Ist
    ja schon recht kom­pi­ziert, wie mel­de ich mei­ne Einkünfte von Fotolia, wo sind die ein­zu­ord­nen,
    wie machst Du das?

    Wäre Danknar für eine Antwort.

    Gruß

    Axel

  59. Nun hab ich 20 minu­ten alle Kommentare gele­sen und muss auch mei­ne Meinung bei­tra­gen. Mich hat zwar kei­ner gefragt, aber das ist ja das tol­le am Internet:-)

    Ertsmal fin­de ich den Beitrag von Robert sehr auf­schluss­reich. Was Polylooks da aus­zahlt ist echt unter aller Sau. Ein guter Aufhänger für alle „Microstock-​Gegner“ sich mal wie­der öffent­lich aus­zu­las­sen.

    Ich ver­kau­fe aus­schliess­lich über Fotolia mei­ne Fotos und Grafiken. Natürlich habe ich auch noch ein ande­res Einkommen und kann von den Microstock Einnahmen (noch) nicht leben.
    Aber unmög­lich erscheint es mir nicht, ganz im Gegenteil. Als stu­dier­ter Kommunikationsdesigner habe ich mich bewusst gegen den nor­ma­len Werdegang in Werbeagenturen ent­schie­den. Ich sag nur Generation Praktikum und HartzIV Aufstocker. Und das mit einem Abschlusszeugniss von 1,8.

    Ohne Microstock hät­te ich den Übergang vom Studium zu mei­nem jet­zi­gen Status nicht finan­zie­ren kön­nen und hät­te mei­ne Freiheiten so nicht ent­wi­ckeln kön­nen, wie ich es jetzt genies­se.

    Klar Euer Standpunkt ist ein ganz ande­rer. Ihr seid in der Zeit auf­ge­wach­sen, wo noch alles sei­nen Weg gegan­gen ist und man eine gewis­se Planungssicherheit für die Zukunft hat­te wenn man sich für einen Beruf ent­schie­den hat­te.

    Wenn Ihr für die Yellow Press tätig seid, ist der Microstockmarkt eh kei­ne Konkurrenz für Euch. BILD und GALA wer­den immer aktu­el­le Bilder brau­chen, die über Micro Agenturen nicht wirk­lich ver­mark­tet wer­den kön­nen. Oder habt Ihr Model Releases von Brad Pit etc.?

    Mich wun­derts auch, dass Ihr so vehe­ment gegen Microstock wet­tert, wenn Euch die Micros doch eigent­lich nur ein Mittagessen an Verlust bedeu­ten. Und war­um seid Ihr eigent­lich so aktiv am Kommentare schrei­ben? Müsst Ihr nicht raus um Prominenz oder Kriege zu abzu­lich­ten? (etwas pro­vo­ka­ti­ve Art der Fragestellung – geb ich zu.)

    Ich bin der Meinung, dass man mit Micros teil­wei­se mehr als im „nor­ma­len“ Job ver­die­nen kann. Wenn ich mir mei­ne Top Vectorgrafik anschaue, hat die in zwei Jahren mehr als 3.000 Euro ein­ge­bracht. An der Grafik habe ich maxi­mal zwei Tage geses­sen. Welcher Kunde wür­de mir einen Tagessatz, als frisch ent­las­se­ner Student, von 1500 Euro zah­len? Niemand!
    Klar, dass nicht jedes Bild/​Grafik soviel abwirft. Aber mit mei­nen knapp 300 Dateien bei Fotolia kann ich im Jahr knapp 5000 Euro ein­strei­chen. Ob ich dafür was tue oder nicht. Dazu kom­men noch ande­re Verwertungsmöglichkeiten der glei­chen Dateien.

    Die alter­na­ti­ve Realität für mich hät­te so aus­ge­seh­ne, dass ich mind. ein Jahr in einer beschis… Werbeagentur hät­te sit­zen müs­sen. Dabei hät­te ich mind. einen zehn Stunden Tag gehabt und am Wochenende wär ich natür­lich wo? In den Agenturräumen um die Präsentation für den zuge­koks­ten Art Director zu bas­teln. Mein Lohn dafür? Ruhm und Ehre, kei­ne sozia­len Bindungen, abhän­gig vom Staat weil das Praktikumsgehalt mit 450 Euro gera­de mal das WG Zimmer in Hamburg deckt, kei­ne Freizeit, und nur eine mini­ma­le Chance auf einen BEFRISTETEN Arbeitsvertrag. Und mei­ne Kreativen Leistungen ver­tickt die Werbeagentur, um dem Chef den zwei­ten Porsche vor die Tür stel­len zu kön­nen. Seh ich alles bei mei­nen alten Kommilitonen.

    Microstock ist für mich ein Segen und kein Fluch!

    Und Eure Zahlen die Ihr hier raus­haut, dass man als „rich­ti­ger, ech­ter, Profi-​Fotograf“ soviel ver­dient, wie manch einer in meh­re­ren Jahren Microstock nicht, ver­wun­dert mich auch. Was wollt Ihr mit den Kommentaren errei­chen?

    Dass alle Microstocker Euch auch noch Konkurrenz in der Yellow Press machen und Ihr die Promis bald gar nicht mehr sehen könnt vor Fotorafen? Merkwürdig.

    So, nun habt Ihr mal einen neu­en Standpunkt, auf den Ihr ein­ge­hen könnt 😉 puh und ich bin befreit.

    Liebe Grüße aus Hamburg,
    Daniel

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