Stockfotografie‐Interview beim Happy Shooting‐Podcast

Das nenn‘ ich digi­ta­le Arbeit:

happy-shooting-podcast

Boris und Chris vom Fotografie‐PodcastHappy Shooting“ haben via Twitter gefragt, wer denn Stockfotografie mache, ein Kollege hat es „ret­wee­tet“, ich hab’s gele­sen und mich gemel­det und kurz dar­auf haben Boris und ich via Skype gechat­tet, um dann wenig spä­ter zusam­men mit Chris eine Telefon‐Konferenz zu machen, um ein Interview für die Folge 162 des Podcasts auf­zu­neh­men. Neben vie­len ande­ren Themen rede ich mit den bei­den ab Minute 13 über mei­ne Arbeit als Stockfotograf. Viel Spaß beim Anhören!

9 Gedanken zu „Stockfotografie‐Interview beim Happy Shooting‐Podcast“

  1. Interessant… was für ein System benutzt Fotolia bei der Verschlagwortung? Wenn ich „Laufen“ ein­tip­pe, ist dann „gelau­fen“ usw. auch dabei?

  2. Hi iMax,
    alle Systeme grei­fen immer auf die IPTC‐Daten zu. Und kein Suchalgorithmus ergänzt Einträge. Es geht nur, daß Du „gelau­fen“ ein­tippst und der Wortteil „lau­fen“ wird gefun­den. Wenn das System auto­ma­tisch Platzhalter setzt.

    Alle Bilddatenbanksysteme lesen den IPTC‐Header der Bilddatei aus und schrei­ben die Daten in die DB. Was nicht drin steht kann auch nicht gefun­den wer­den.

  3. @Franz: Mit Verlaub, aber das stimmt nicht. Es gibt genug Bildagenturen (z.B: Getty, Corbis, Veer, Adpic usw.), die vor­han­de­ne Suchbegriffe ergän­zen, z.B. mit einem kon­trol­lier­ten Vokabular und ange­schlos­se­nem Thesaurus oder durch die Ergänzung von Mehrzahl‐Formen etc.

  4. Frage an Robert: Verschlagwortest Du denn die Bilder für jede Agentur indi­vi­du­ell? Das wäre ja ein enor­mer Mehraufwand. Deswegen tue ich mich auch so schwer z.B. Panther auf­zu­neh­men, weil die ja die Schlagworte in Deutsch haben wol­len, ich aber aus­schließ­lich in Englisch ver­schlag­wor­te – und das auch nur ein­mal für alle Agenturen.

  5. Hi, Robert, da hast Du natür­lich grund­sätz­lich recht.

    Aber da sind wir auch gleich an einem Punkt, der gemein­hin von pro­fes­sio­nel­len Bildverwendern als „Keyword‐Spamming“ bezeich­net wird. Weil sie da bei einer Suche Bilder prä­sen­tiert krie­gen, die sie gar nicht such­ten. Und sich, wenn ich ein bestimm­tes Foto für was suche, durch ’ne Ergebnisliste von 100 bis 500 oder mehr Bildern zu „wursch­teln“, ob viel­leicht nicht doch noch „mein“ Bild dabei ist, das führt zu „Augen‐Krebs“, wie man so schön sagt.

    Es gibt die alte Regel, mit 15 bis 20 Keywords, prä­gnant und auf den Punkt, ein Foto zu ver­schlag­wor­ten.

    Und wenn ich weiß, wie ein Redakteur sucht (okay, ich spre­che da fast aus­schließ­lich für den Pressesektor), näm­lich immer im Singular, dann kann ich mir die­se „Mätzchen“ spa­ren.

    Beispiel: wenn jemand eine Gruppe von Grünfinken möch­te, dann gibt er ein: „grün­fink und grup­pe und fut­ter­su­che“. Vielleicht auch: „grün­fin­ken oder grün­fin­ken und fut­ter­su­che oder fut­terhaeu­schen“. Er arbei­tet mit Bool’schen Operatoren, mit „und“ und „oder“ oder „nicht“.

    Man mache sich ein­fach mal den Spaß, etwa bei Mecom‐Multimedia in der Gastfunktion die ein­fa­che und die erwei­ter­te Suche nach die­sem Schema zu benut­zen. Da kann man auch den Anbieterkreis selek­tie­ren. Wenn ich zum Beispiel nur von bestimm­ten Bildanbietern Material will. Oder von bestimm­ten keins.

    Ach ja, und dort sind nicht nur alle gro­ßen Medien Bildverwender, son­dern auch alle gro­ßen (wohl­ge­merkt: gro­ßen!) Werbeagenturen und die TV‐Sender.

  6. Ähm …

    Vielleicht auch: “grün­fin­ken oder grün­fin­ken und fut­ter­su­che oder fut­terhaeu­schen”.

    … soll natür­lich hei­ßen:

    Vielleicht auch: “grün­fink oder grün­fin­ken und fut­ter­su­che oder fut­terhaeu­schen”.

  7. @ Kabrett:

    Natürlich ver­schlag­wor­te ich NICHT für jede Agentur indi­vi­du­ell. Das macht man lokal auf der eige­nen Maschine. Mit einer Photoshop‐Vollversion, mit dem IPTC‐Writer von Pixelboxx, dem Nikon‐View oder Irfanview zum Beispiel.

    Und wie Robert sagt: in deutsch und eng­lisch („Think glo­bal, act local“).

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