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Hilfreiche Stockfotografie‐Vorträge auf der Photokina 2008

Während der Photokina 2008 in Köln wird es eini­ge Vorträge geben, die beson­ders für Fotografen mit dem Schwerpunkt Stockfotografie inter­es­sant sind. Einige davon kön­nen sogar ohne Eintritt in der Halle 1 besucht wer­den.

  • Mittwoch, 24.9., 11 Uhr: The Future Of Microstcock (Halle 1)
    Referent wird Bruce Livingstone sein, Gründer und CEO von istock­pho­to. In sei­nem Vortrag geht es unter ande­rem um eine Übersicht über den aktu­el­len Microstock‐Markt, erfolg­rei­che Geschäftsmodelle, die Käufer von Microstock‐Bildern und wel­che Trends in Zukunft erwar­tet wer­den – als Vergleich Microstock/Macrostock, aber auch wel­che ande­ren Medienarten inter­es­sant wer­den.
  • Mittwoch, 24.9., 14:30 Uhr: „So kom­men sie an gute Modelle“ (Halle 9, fotocommunity‐Stand B54/D55)
    Der Foto‐Designer Georg Banek erklärt, wie man gute Models fin­det.
  • Mittwoch 24.9., 16 Uhr: „Panoramafreiheit, Prominentenfotografie und der Appell von Perpignan: Fotojournalismus im Paragraphenkorsett?“ (Halle 1)
    Referent ist Michael Hirschler vom Deutschen Journalisten‐Verband (DJV). In sei­nem Vortrag geht es vor allem um recht­li­che Einschränkungen, denen Fotojournalisten häu­fig aus­ge­setzt sind.
  • Donnerstag, 25.9., 12 Uhr: „Von der Bildercommunity zu Gettys Bauchladen – Bildvermarkung in Zeiten des digi­ta­len Lifestyle“ (Halle 1) (Wiederholung am Samstag, 27.9., 11 Uhr)
    Referent ist Thomas Schmidt, Geschäftsführer der Bildagentur medi­cal­pic­tures. Die Fragen sei­nes Vortrags: Wie sieht der Bildermarkt der Zukunft aus? Wie ent­wi­ckeln sich die welt­wei­ten Bilderströme? Wer ver­dient an und mit Fotos? Wie sehen die unter­schied­li­chen Geschäftsmodelle im Zeitalter des Web 2.0 aus?
  • Donnerstag, 25.9., 13 Uhr: „Produktmarketing in Social Media – ohne Fotos geht es nicht“ (Halle 1)
    Referent ist Kai Strieder, Geschäftsführer von pixel­boxx, einer Fotoverwaltungsfirma. Er beschäf­tigt sich mit der Frage, wie Fotos im Web 2.0 ein­ge­setzt wer­den und was für Chancen und Gefahren in die­sem digi­ta­len Lifestyle lie­gen.
  • Freitag, 26.9., 12 Uhr: „Bilder der Forschung – Wissenschaftsfotografie in den Medien“ (Halle 1)
    Eine Diskussionsrunde mit dem Leiter der FOCUS-Bildredaktion, Rüdiger Schrader, dem Bildchef der Deutschen Presse‐Agentur (dpa), Bernd von Jutrczenka und Fotografen. Hier geht es dar­um, was Fotografen beach­ten müs­sen, damit sie in Laboren und Forschungseinrichtungen erfolg­reich Fotos machen kön­nen und wor­auf geach­tet wer­den muss, damit die Bilder in Medien Verwendung fin­den.
  • Freitag, 26.9., 17 Uhr: „Berufsfotografie heu­te. Chance und Risiken. Was kön­nen Berufsverbände leis­ten?“ (Halle 1)
    Ein Gespräch mit Lutz Fischmann, Geschäftsführer des Fotografenverbandes FreeLens und Bernd Weise, Geschäftsführer des Bundesverband der Pressebild‐Agenturen und Bildarchive e.V. (BVPA).
  • Samstag, 27.9., 17:30 Uhr: „ ‚Mein Foto, dein Recht?‘ Die Urheberrechte des Fotografen“ (Halle 9, fotocommunity‐Stand B54/D55)
    Der Rechtsanwalt Amin Negm führt durch recht­li­che Fallstricke der Fotografie.

Gut, besser, Superpunk

Ständig im Studio mit ähn­li­chem Lichtaufbau ähn­li­che Themen zu foto­gra­fie­ren, ist auf Dauer lang­wei­lig. Deshalb foto­gra­fie­re ich zur Abwechslung ger­ne Konzerte. Die sind fast das genaue Gegenteil von Fotoproduktionen: Stark schwan­ken­de, schwie­ri­ge und unkon­trol­lier­ba­re Lichtsituationen, kei­ne Interaktion mit den „Models“ (bzw. Musikern) mög­lich, Posen sind sel­ten repro­du­zier­bar. Trotzdem oder genau des­halb macht es auch Spaß.

Die Fotos hier sind vom Konzert der Hamburger Gruppe Superpunk, die am 02.03.2008 im Gebäude 9 in Köln spiel­ten. Das schwie­ri­ge bei die­sem Konzert war, gute Fotos vom Keyboarder und Schlagzeuger zu bekom­men, da die­se Musiker erfah­rungs­ge­mäß sel­ten gut beleuch­tet wer­den.

Ich foto­gra­fier­te mit mei­ner Canon 5D und dem 70–200mm 2.8 IS USM L-Objektiv, meist bei 1600 ISO und Offenblende, bei den Schlagzeuger‐Fotos teil­wei­se sogar mit 3200 ISO. Die Belichtungszeiten fie­len mit 1/100s bis 1/30s trotz­dem sehr knapp aus.