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Ergebnis meiner Spendenaktion und Verlosung für Reporter ohne Grenzen

An mei­ner dies­jäh­ri­gen Spendenaktion für die gemein­nüt­zi­ge Organisation „Reporter ohne Grenzen“ haben sich dies­mal 28 Leute betei­ligt, also lei­der etwas weni­ger als letz­tes Jahr.

Zwei haben auch nicht ganz die Teilnahmebedingungen der Verlosung ein­ge­hal­ten, aber da es für einen guten Zweck ist, drü­cke ich in die­sem Fall bei­de Augen zu.

Für die 28 Teilnehmer habe je 10 Euro gespen­det und selbst habe ich noch mal 20 Euro drauf­ge­legt, damit ich ins­ge­samt 300 Euro an Reporter ohne Grenzen über­wei­sen konn­te.

Vielen Dank euch für eure Unterstützung!

Mit random.org habe ich fünf Nummern gezo­gen, die jewei­li­gen Kommentatoren gewin­nen je ein Buch „Fotos für die Pressefreiheit 2017″.

7: Wolfgang
11: Schepers
18: Christoph Ziehm
20: lehic
25: Ulrich

Ich kon­tak­tie­re alle Gewinner unter der hin­ter­las­se­nen Email‐Adresse und bit­te sie, mir ihre Postanschrift zukom­men zu las­sen, damit sie das Fotobuch geschickt bekom­men kön­nen! Schaut also bit­te ggf. in euren Spam‐Ordner.

Herzlichen Glückwunsch!

Rezension: Fotobücher über New York City

Auch – oder weil – mei­ne Fotos weit davon ent­fernt sind, gro­ße Kunst zu sein, schaue ihr mir ger­ne Bilder ande­rer Fotografen an, von denen ich hier oder hier schon mehr­mals wel­che vor­ge­stellt habe.

Heute soll es jedoch um die Metropole New York gehen, die mit ihren Wolkenkratzern und der Halbinsel‐Lage einen ganz eige­nen Charme hat, dem ich regel­mä­ßig, auch foto­gra­fisch, erlie­ge.

Eines der ers­ten Fotobücher über New York, was mich wirk­lich in den Bann gezo­gen hat, war „Above New York“* von Robert Cameron, wel­ches 1988 erschien und die Großstadt in beein­dru­cken­den Luftaufnahmen zeig­te. Selbst wenn heut­zu­ta­ge Dronen zu einer Inflation der Draufsicht‐Perspektive geführt haben, sind die New Yorker Aufnahmen immer noch beein­dru­ckend, weil sie jetzt eine Art archi­va­ri­schen Charakter haben. Breitformatig lie­fern sie als Wimmelbilder mit his­to­ri­schem Bezug stun­den­lan­ge Suchspiele und geben aus der Ferne einen Blick auf die Stadt frei, den man als Tourist höchs­tens annä­hernd im Landeanflug erhält.Nahezu das Gegenteil der opu­len­ten Luftaufnahmen ist im Bildband „Drive‐By Shootings“* von David Bradford zu sehen. Hier hat der Taxifahrer Bradford – oft wäh­rend der Fahrt – Street‐Aufnahmen der Stadt in schwarz‐weiß und von unten gemacht. Diese sind oft düs­ter, zei­gen Menschen, die sich meist unbe­ob­ach­tet füh­len, weil ein Taxi in New York kaum Aufsehen erregt und dadurch sind die Bilder auch dicht am Geschehen und füh­ren uns in Ecken, die ich zu Fuß als Tourist nicht immer betre­ten wol­len wür­de.

Den gro­ßen Rundumschlag lie­fert jedoch das opu­len­te Buch „New York. Portrait of a City“* (TASCHEN) des Herausgebers Reuel Golden, wel­cher unter ande­rem Chefredakteur beim British Journal of Photography war. Auf knapp 600 Seiten lie­fert es die geball­te Kompetenz von über 150 berühm­ten Fotografen, die New York von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis 2009 doku­men­tiert haben. So lässt sich in ein­drucks­voll groß­for­ma­ti­gen Aufnahmen die Architektur, Mode, Arbeit und Kultur der Stadt zeit­lich nach­ver­fol­gen. Genau wie beim ers­ten ech­ten Besuch der Großstadt erleb­te ich beim Blättern durch das Buch immer wie­der Déjà‐vus, weil vie­le der Bilder längst zu Ikonen gewor­den sind, die mir schon mehr­fach in Museen, Fotoausstellungen oder in Zeitschriften begeg­net sind.

Einer der Fotografen aus dem obi­gen Buch erhielt kürz­lich erst sei­ne ers­te gro­ße Monografie im Verlag TASCHEN: „Marvin E. Newman“*. Reuen Golden ist hier eben­falls Herausgeber und kura­tiert ca. 170 Bilder des gebür­ti­gen New Yorkers Marvin E. Newman, der als einer der Ersten einen Master of Science in Fotografie vom Institute of Design in Chicago erhielt. Vor allem in den 1950er bis 1970er Jahren fing Newman des Leben in New York City ein und mach­te dabei als einer der ers­ten groß­zü­gig von den Möglichkeiten des damals noch neu­en Farbfilms Gebrauch. Neben der Großstadt sind im Buch auch noch eini­ge sei­ner Sportfotos und Aufnahmen aus ande­ren Teilen der USA zu sehen. Die „Collector’s Edition“ ist gera­de in limi­tier­ter und signier­ter Auflage erschie­nen, die unli­mi­tier­te Auflage wird nächs­tes Jahr erschei­nen.

Coney Island, 1953 (aus dem Buch „Martin E. Newman“)

* Affiliate‐Link

Die Gewinner der Fotobuch‐Verlosung stehen fest

Vor paar Tagen habe ich zwei Fotobücher für die Pressefreiheit ver­lost. Heute habe ich die bei­den glück­li­chen Gewinner gezo­gen.

Beim Artikel gab es zum zum Einsendeschluss 51 Kommentare, von denen 5 nicht die Teilnahmebedingungen erfüll­ten. Es blie­ben 46 Einträge, aus denen ich mit­tels random.org zwei Nummern gezo­gen habe:

Die Nummern sind 10 und 43.

Die ungül­ti­gen Kommentare habe ich abge­zo­gen und so sind die bei­den Gewinner:

- Bernd Jürgens (Kommentar 10)

- Tina (Kommentar 43)

Herzlichen Glückwunsch!

Die bei­den Gewinner wer­den gleich per Email infor­miert und wenn mir bei­de ihre Postanschrift mit­ge­teilt haben, wer­den die Bücher ver­schickt.

Sehr schön auch, dass immer­hin einer der bei­den Gewinner  – Bernd – sogar bei der ursprüng­li­chen Aktion mit­ge­macht hat­te.

Verlosung: Zwei Fotobücher für die Pressefreiheit

Gestern bekam ich eine Mail von Mathias Wahler, dem Referent für Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit des Vereins „Reporter ohne Grenzen“, der sich für mei­ne bis­her drei­ma­li­ge Spendenaktion bedank­te.

Außerdem bot Herr Wahler mir an, zwei Fotobücher im Blog zu ver­lo­sen, sozu­sa­gen als klei­nes Dankeschön an die Leser, die mit­ge­hol­fen haben, die Spendensumme zu erar­bei­ten.


Das ers­te Buch, was ich ver­lo­se, ist „Fotos für die Pressefreiheit 2012″ im Wert von 14 Euro.

Der zwei­te Bildband ist „100 Photos Of Martin Parr For Press Freedom“ im Wert von 12 Euro. Für Details zu den Büchern ein­fach auf den jewei­li­gen Link kli­cken.

Die Teilnahmebedingungen sind kurz und ein­fach:

Hinterlasst einen Kommentar unter die­sem Artikel mit dem Satz “Ja, ich will das Buch ___ gewin­nen”. (bei ___ ein­tra­gen, wel­ches der bei­den Bücher euch mehr inter­es­siert).

Der Einsendeschluss ist Samstag, der 12. Januar 2013. Danach wer­de ich aus allen gül­ti­gen Blog‐Kommentaren mit­tels dem Zufallsgenerator von random.org die bei­den Gewinner zie­hen und per Email infor­mie­ren. Das bedeu­tet, ihr soll­tet auch eine gül­ti­ge Emailadresse ange­ben, unter der ich euch errei­chen kann.

Der Rechtsweg ist aus­ge­schlos­sen.

Mein neues Fotobuch „my work“ ist da

Schon wie­der ein Buch? Was heißt: schon wie­der? Mein letz­tes Fotobuch habe ich Anfang 2009 ver­öf­fent­licht. Ich benut­ze es haupt­säch­lich, wenn ich Leuten, die sich bei mir als Models bewer­ben, einen Querschnitt mei­ner bis­he­ri­gen Arbeiten zum bes­se­ren Verständnis zei­gen will oder mich bei Firmen vor­stel­le, deren Räumlichkeiten ich als Location nut­zen will.

Da erschien es mir mitt­ler­wei­le unpas­send, so alte Fotos zu zei­gen und ich habe mich hin­ge­setzt und ein neu­es Buch gestal­tet. Da ich gemerkt habe, dass die vie­len klei­nen Bilder für mei­ne Art der Nutzung über­for­dern, habe ich mich dies­mal fast nur für gro­ße ganz­sei­ti­ge Fotos ent­schie­den. Das hat auch den Vorteil, dass die Gestaltung des Buches schnel­ler ging. So sieht mein nun­mehr vier­tes Fotobuch „my work“ aus:

Gedacht ist es nur für mei­nen Eigengebrauch. Falls aber doch jemand Interesse hat, ein „Best Of“ mei­ner Stockfotos gedruckt in den Händen zu hal­ten, kann das Buch ger­ne bei mir bestel­len. Das Buch hat einen fes­ten Einband (2,5mm Karton, glän­zend kaschiert) mit hoch­wer­tig faden­ge­bun­de­nen Seiten (Hochglanzpapier, 170g), ist ca. 23 x 31 cm groß, hat 40 Seiten mit 55 Fotos und kos­tet 39 Euro (inkl. Porto inner­halb Deutschlands). Bestellungen wer­den per Mail ent­ge­gen­ge­nom­men.

Wie auch mei­ne ande­ren drei Fotobücher habe ich das Fotobuch bei Pixopolis bestellt. Zum einen weil der Anbieter damals der ein­zi­ge war, der es mir erlaub­te, die Fotobuchseiten in Photoshop (oder einem ande­ren Programm) zu lay­ou­ten, ohne die­se eher halb­ga­ren Anbieter‐Layoutprogramme dafür nut­zen zu müs­sen, zum ande­ren, weil es auch einer der weni­gen Anbieter ist, wel­che die Bücher per Hand mit einer Fadenbindung her­stel­len.

Fairerweise muss ich dazu sagen, dass es noch vie­le ande­re Anbieter gibt, wel­che Fotobücher im Programm haben und bestimmt haben die auch ihre Vor‐ und Nachteile. Zum Beispiel weiß ich, dass eini­ge Anbieter mitt­ler­wei­le kei­nen Barcode mehr auf die Rückseite dru­cken, wie Pixopolis es noch macht, oder die tech­nisch beding­te lee­re ers­te und letz­te Seite nicht weiß son­dern auch in schwarz anbie­ten. Aber bis­her war ich zufrie­den und sah kei­nen Grund zu wech­seln.

Vielleicht müss­te ich wirk­lich mal einen direk­ten Vergleich anstel­len. Falls ich das mache: Welche Anbieter soll­ten Eurer Meinung nach dar­an teil­neh­men?