Shutterstock ändert Vergütungsstruktur: Honorarkürzungen durch die Hintertür?

Gestern abend erhiel­ten alle Shutterstock-​Lieferanten eine Email, in der die Bildagentur eine neue Honorarstruktur ab dem 1. Juni 2020 ankündigte.

Diese sieht wie folgt aus für Bilder (Fotos, Illustrationen, Vektoren):

Image Level Verkaufte Lizenzen im Jahr Auszahlungsrate 
Level 1weni­ger als 10115%
Level 2101 – 25020%
Level 3251 – 50025%
Level 4501 – 2,50030%
Level 52,501 – 25,00035%
Level 6mehr als 25,00040%

und so für Videos:

Image Level Verkaufte Lizenzen im Jahr Auszahlungsrate 
Level 1weni­ger als 1115%
Level 211 – 5020%
Level 351 – 25025%
Level 4251 – 5,00030%
Level 55,001 – 25,00035%
Level 6mehr als 25,00040%

Neu ist dem­nach, dass der Honoraranteil abhän­gig ist von der Menge der jewei­li­gen Verkäufe des aktu­el­len Jahres, statt wie bis­her von den gesam­ten Verkäufen seit Beginn der Mitgliedschaft.

Am 1. Januar eines jeden Jahres wird jeder Anbieter auf Level 1 zurück­ge­setzt und muss sich durch vie­le Verkäufe in den Leveln hoch­ar­bei­ten, um mehr Prozentpunkte zu erhalten.

Die Level für Bilder und Videos wer­den getrennt berech­net, kön­nen also unter­schied­lich für den glei­chen Anbieter ausfallen.

Was bedeuten diese Änderungen für die Anbieter?

Um ein­schät­zen zu kön­nen, wie sich die Änderung an der Vergütungsstruktur auf die Anbieter aus­wirkt, müs­sen wir zuerst wis­sen, wie die Honorarverteilung aktu­ell gere­gelt wird.

Diese sieht bis­lang laut die­ser Tabelle so aus und wird hier im Detail erklärt:

Demnach erhal­ten Anbieter je nach bis­he­ri­gem Gesamtumsatz 25–38 US-​Cent pro Abo-​Download, 0,81–2,85USD für On-​Demand-​Verkäufe je nach Größe und Umsatz und 20–30% für jede erwei­ter­te Lizenz. Für Video-​Verkäufe gibt es pau­schal 30%.

Im Dezember 2019 hat­te Shutterstock bekannt gege­ben, wie viel Geld sie bis­her an ihre Anbieter aus­ge­schüt­tet hat­ten. Mit deren öffent­li­chen Quartalszahlen kom­bi­niert konn­te man dar­aus die durch­schnitt­li­che Anbieter-​Kommission errech­nen. Diese liegt dem­nach bei ca. 25,5%. Da Videos mit deren 30%-Anteil sowie höher­prei­si­ge Dienste wie Offset schon mit ein­ge­rech­net sind, dürf­te die durch­schnitt­li­che Anbieter-​Kommission für Bilder dar­un­ter lie­gen, ver­mut­lich bei ca. 20%.

Mit die­sem Wissen lässt sich die Änderung bes­ser ein­ord­nen. Wer es also schafft, das Level 3 zu errei­chen, soll­te ver­mut­lich ähn­lich viel Umsatz erzie­len wie bis­her. Wer es dar­über hin­aus schafft, viel­leicht sogar mehr.

Nur für die Leute, die sich auf Videos spe­zia­li­siert haben, ist das eine sehr schlech­te Nachricht, denn die­se müs­sen erst (jedes Jahr!) 250 Videos ver­kau­fen, bevor sie wie­der in Level 4 auf ihren alten Prozentsatz kommen.

Leider gibt eine gro­ße Unsicherheit. Denn die fes­ten Vergütungen für die Abo-​Verkäufen fal­len weg. Auch dort wird nun pro­zen­tu­al abge­rech­net, es gibt aber ein mini­ma­le Vergütung von 10 US-​Cent. Zum Vergleich: Die Minimalvergütung bei Adobe Stock beträgt 33 US-Cent!

Da sich die wenigs­ten vor­stel­len kön­nen, wie viel sie nun pro Verkauf erhal­ten wer­den, habe ich basie­rend auf die­ser Vorlage von Dinesh Hukmani eine Liste über die poten­ti­ell mög­li­chen Verkaufserlöse erstellt (Klicken zum Vergrößern):

Die roten Zahlen sind die Werte, die ohne die mini­ma­le Vergütungsgrenze von 10 US-​Cent dar­un­ter lie­gen würden.

Darin wird deut­lich, dass man selbst im höchs­ten Level 6 im schlimms­ten Fall deut­lich weni­ger bekom­men kann als bis­her, wenn man die 10.000 US „Lifetime-​Earnings“ erreicht hat­te, um 38-​US-​Cent pro Abo-​Download zu erhalten.

Bei einem 750-​Bilder-​Paket mit jähr­li­cher Zahlung bekä­me man statt 38 US-​Cent nur noch 10 US-​Cent, also fast ein Viertel!

Auch akti­ve Anfänger erhal­ten in der Regel weni­ger. Wer noch nicht die ers­te Hürde von 500 US-​Dollar Umsatz erreicht hat, bekam bis­her 25 US-​Cent pro Abo-​Download, ab Juni wer­den es in sechs Fällen 10–24 US-​Cent sein, nur bei zwei Abo-​Modellen bekä­me man mit 30 bzw. 38 US-​Cent mehr.

Fast schon müßig zu erwäh­nen ist es, dass Shutterstock natür­lich bei der Honorarberechnung davon aus­geht, dass ein Bildkunde alle Bilder sei­nes Abos aus­nutzt. Tut der das nicht, streicht Shutterstock – wie aber auch schon bis­her – die Differenz ein.

Die Abo-​Verkäufe machen ent­ge­gen der land­läu­fi­gen Meinung jedoch nur einen Teil der Gesamtumsätze bei Shutterstock aus. Laut dem Analyse-​Tool Stock Performer habe ich zum Beispiel in den letz­ten Jahren halb­wegs kon­stant ca. 44% Abo-​Umsätze gehabt, der Rest waren 30% On-​Demand-​Downloads, 20% Single&Other und 6% Erweiterte Lizenzen. Für eini­ge die­ser Lizenzen gibt es ggf. mehr Prozente, für ande­re wie­der­um weniger.

Das Rätselraten also bleibt, wie sich die Umsätze ent­wi­ckeln. Die Vermutung ist jedoch, dass auch Shutterstock rech­nen kann und die mög­li­chen Folgen basie­rend auf deren kon­kre­ten Zahlen vor­aus­ge­hen hat, um sicher­zu­ge­hen, dass sie unter dem Schnitt weni­ger zah­len wer­den als bisher.

Die ver­än­der­te Honorarstruktur ist des­halb ver­mut­lich als Reaktion auf die sta­gnie­ren­de Umsatzentwicklung des Unternehmens zu sehen, um wei­ter­hin – für eine Weile zumin­dest – mehr Gewinn aus­wei­sen zu können.

Da jeder Anbieter sich jedes Jahr aufs neue ein hohes Level erst erar­bei­ten muss, wird das ers­te Quartal eines jeden Jahres für Shutterstock nun beson­ders lukra­tiv wer­den. Vor allem die­se Regel emp­fin­den vie­le alt­ein­ge­ses­se­ne Anbieter als ein Schlag ins Gesicht, weil sie jedes Jahr aufs Neue wie Anfänger behan­delt werden.

Weitere Honorarkürzungen durch die Hintertür möglich

iStock und 123rf haben es vor­ge­macht. Die Bindung der Anbieterkommissionen an jähr­li­che Verkaufszahlen ist ein guter Weg (aus Agentursicht), um eher unauf­fäl­lig Honorarkürzungen vor­neh­men zu kön­nen. So hat­te 123rf im Februar 2018 lei­se eini­ge Level ersatz­los gestri­chen und so eini­gen Anbietern Honorarkürzungen von bis zu 14% beschert.

Der Vorreiter in die­ser Hinsicht ist jedoch iStock. Diese haben schon 2010 die Anbieterhonorare pau­schal auf 15% gesenkt, nur für die Exklusivfotografen wur­de ein ähn­li­ches Ranking-​System ein­ge­führt, wo jedoch die das erreich­te Ranking des Vorjahres ins nächs­te Jahr mit über­nom­men wird. Erfahrungsgemäß schaf­fen es exklu­si­ve Anbieter bei iStock ganz gut, ihr Level zu hal­ten, auch wenn iStock ab und zu die Downloadzahlen für die Level erhöht.

Auch Preissenkungen der Abo-​Pakete wir­ken sich bei Shutterstock nun im Gegensatz zu vor­her direkt auf die Anbieter aus.

Was belohnt das neue Level-System?

Bisher galt bei Shutterstock: Je län­ger du dabei bist, des­to mehr ver­dienst Du. Ähnlich war die Vergütungsstruktur bei Fotolia, die Adobe Stock eben­falls Schritt für Schritt zurück­ge­fah­ren hatte.

Der Nachteil für die Agenturen bei sol­chen Modellen ist, dass alte Anbieter, die gar nicht mehr aktiv Material lie­fern, wei­ter­hin eine hohe Bezahlung bekom­men, wäh­rend neue Anbieter, die noch kein gro­ßes Portfolio haben, aber regel­mä­ßig pro­du­zie­ren, weni­ger erhalten.

Mit dem neu­en Level-​System, wel­ches Aktivität belohnt und Loyalität igno­riert, ist die Motivation für Anfänger und alte Hasen gleich groß, neu­es Material zu pro­du­zie­ren. Außerdem spielt das neue System die Fotografen mehr gegen­ein­an­der aus, weil das gesam­te Agentur-​Portfolio immer grö­ßer wird, es für den ein­zel­nen Fotografen allein rech­ne­risch jedes Jahr schwie­ri­ger wird, die fest­ge­leg­te Downloadgrenze zu erreichen.

Persönlich ver­arscht kom­me ich mir aber vor, wenn Shutterstock mehr­mals das Wort „fair“ in den Mund nimmt, um die neue Änderung zu begründen:

We aim to pro­vi­de an ave­nue for con­tri­bu­tors to be fair­ly rewar­ded for con­tent that is per­forming well at the cur­rent time. The adjus­t­ments are being made to align with chan­ges we have been see­ing in the glo­bal mar­ket for crea­ti­ve con­tent. They also help to crea­te fair oppor­tu­nities for all our con­tri­bu­tors, and reward per­for­mance with grea­ter ear­nings potential.“

Quelle: Shutterstock-​Forum (Hervorhebung von mir)

Sammel-​Accounts als Alternative?

Es gibt Modelle wie „BlackBox“, bei der ver­schie­de­ne Anbieter zusam­men in einen gro­ßen Account hoch­la­den. Dafür müs­sen sie eini­ge Prozentpunkte an den Accountverwalter abge­ben, pro­fi­tie­ren aber durch das höhe­re Verkaufsvolumen des Accounts von einem schnel­le­ren Aufstieg inner­halb des Level-Systems.

Ob sich das mit den feh­len­den Prozentpunkten und dem Kontrollverlust über die eige­nen Bilder aus­gleicht, muss jeder selbst entscheiden.

Warten auf Zahlen

Ob sich das neue Shutterstock-​Modell für den ein­zel­nen Anbieter eine Verbesserung oder Verschlechterung ist, wer­den wir frü­hes­tens Anfang Juli sehen, wenn die die Juni-​Verkäufe im neu­en System aus­ge­wer­tet wer­den können.

Bis dahin ver­mu­te ich jedoch, dass Shutterstock das Level-​System als Chance sieht, sich auf Kosten der Anbieter Geld für deren Aktionäre zu sparen.

Was sagt ihr zu der Shutterstock-Ankündigung?

61 Gedanken zu „Shutterstock ändert Vergütungsstruktur: Honorarkürzungen durch die Hintertür?“

  1. Unglaublich, aber der Trend geht wei­ter. War ja abzu­se­hen. Die Aktionäre bei Laune zu hal­ten ist wohl wich­ti­ger als die Anbieter.
    Wobei man sich schon aus­rech­nen kann, daß die Wachstumsraten der Vergangenheit nicht erreicht wer­den kön­nen, der Markt ist längst gesättigt.
    Das ist also eine Milchmädchenrechnung.

    Nachdem die Umsätze in den letz­ten 2 Jahren bei Videoverkäufen bei allen Agenturen ste­tig run­ter gin­gen macht es aktu­ell gar kei­nen Spaß mehr hochzuladen.

    Und als Videoanbieter muß ich nicht Level 3, son­dern Level 4 errei­chen um die 30% von vor­her zu haben. Also 251 Downloads erst­mal erreichen.
    Und das jedes Jahr erneut! Das ist mehr als unfair.
    Das kann man auch nicht mehr ein­ho­len durch bis zu 40% Anteil, den kaum jemand errei­chen wird und wenn dann spät im Jahr.

  2. Vielleicht soll­ten die Fotografen alle Shutterstockaktien kau­fen um dann ein bes­se­res Mitspracherecht zu bekom­men. Immerhin sind sie ja an der Börse, da könn­te man sich schon orga­ni­sie­ren und auf Hauptversammlungen aktiv werden.

    Die größ­te Sauerei ist für mich das set­zen auf Null zum Jahresanfang. Also das kann doch nicht sein, das man erst­mal ein oder 2 Quartale nur für SS arbei­tet, bevor man wie­der auf einem nor­ma­len Level ist. Studiomiete, Versicherungen, Shootingkosten lau­fen ja unge­hin­dert weiter.

    Wer regel­mäs­sig pro­du­ziert braucht halb­wegs kal­ku­lier­ba­re, zuver­läs­si­ge Einahmen.

    Und wie wer­den sich die­se Levels jetzt jedes Jahr entwickeln?

    Für Video sieht es noch hoff­nungs­lo­ser aus, also ich den­ke da wan­dert viel con­tent zu pond5 ab.

    Über die Veränderungen in abso­lu­ten Zahlen beim Abomodell erlau­be ich mir ein Urteil, wenn ich sehe was ich im Juni bekom­me. Und selbst mit nur 1550 Photos zur Zeit sehe ich auch kein Problem im Laufe eines Jahres auf 30% zu kom­men. Bei einer ver­nünf­ti­gen Portfoliogröße ab 4000 Bildern geht das sicher auch ab dem 2 Quartal. Insofern ist das neue System sicher ein guter Ansporn mal end­lich mehr zu tun.

    Aber wenn 90% der sales aus gro­ßen Aboplänen kom­men und ich vor allem 10 cent sehe…also da ver­geht einem die Uploadfreude schnell…für Video scheint es hoffnungslos.

  3. Ich bin seit 2008 bei Shutterstock. Ich war nie ein gro­ßer Fisch in die­sem Teich aber über die Jahre hat­te ich die höchs­te Stufe bei den Honoraren erreicht. Mit der Neuerung fal­le ich tief ohne die Chance mit einem Portfolio mit ca. 1000 Bildern jemals wie­der die alten Umsätze zu errei­chen. 0.10 $ für einen Download emp­fin­de ich als ent­wür­di­gend. Ich wer­de eher mei­nen Account dort still­le­gen als solch nied­ri­ge Honorare zu akzep­tie­ren. Es wird Zeit nach ande­ren Quellen zu suchen mit dem Hobby Geld zu machen. Und es gibt ja noch Adobe Stock.

  4. 10 cent pro Foto sind für mich kei­ne Option lebe nun­mal in Deutschland und nicht irgend­wo in einem Dritteweltland, wo ande­re Kostenstrukturen herr­schen. Shutterstock wird, selbst wenn vie­le Fotografen aus­stei­gen, nie­mals kom­plett unter­ge­hen. Eher wer­den sie dann auf­ge­kauft und bei einer ande­ren Agentur unter­kom­men – könn­te mir vor­stel­len das dies auch das Ziel ist, mit einer auf­po­lier­ten Bilanz anfang des Jahres auf Brautschau zu gehen.

  5. ich ver­ste­he die Aufregung nicht, bin ich der Einzige der das ok findet?
    Mit rund 3000 ver­kau­fen Lizenzen im Monat mache ich ab dem 1. Juni erheb­lich mehr als vor­her und in den star­ken November und Dezember Monaten kom­me ich sogar auf 40% Kommission, selbst wenn ich im Januar wie­der auf 0 gehe bin ich im Februar wie­der mit 35% dabei.

    Derzeit ist die Obergrenze bei 30%.

    Das belohnt die akti­ven Anbieter die täg­lich pro­du­zie­ren und hoch­la­den und sich den Kopf zer­bre­chen wel­ches Thema gera­de aktu­ell ist um zu ver­kau­fen und bestraft (moti­vert?) die nicht akti­ven Anbieter.

    Alles in allem fin­de ich das fair.

  6. Bye bye Shutterstock!
    Ich wer­de mein Portfolio dort löschen, eben­so wie bei iStock damals. Ich hof­fe, vie­le der nega­ti­ven Kommentare im SS-​Forum sind nicht nur hei­ße Luft son­dern die Contributor las­sen ihrem Frust auch Taten folgen!

  7. Hallo Robert, wie die Zeiten sich ändern. Ich erin­ne­re mich noch das Du Shuter immer gelobt hast wäh­rend Du immer etwas gegen iStock hat­test, auch als iStock noch „gut“ bezahlt hat und Shutter schon immer der Discounter war. Jetzt kommt die Backpfeife von Shutter, als wäre die Kürzung nicht genug fängt man jedes Jahr bei nahe­zu Null an. Es geht noch weni­ger als wenig. Ich hof­fe nur das Shutter die Kürzungen wie­der zurück­nimmt. Ansonsten wird es schwer für Shutter wei­ter zu wach­sen. Oder arbie­tet Ihr wirk­lich wei­ter für fast Nichts?

  8. @Sven: Der sprin­gen­de Punkt ist: Aktuell kann nie­mand garan­tiert sagen, ob er ab Juni (bei glei­chen Downloadmengen) mehr oder weni­ger ver­die­nen wür­de, da die Erlöse davon abhän­gen, wie vie­le Kunden wel­ches Abo haben, das weißt Du als Fotograf ja gar nicht. Und da gibt es etli­che Abo-​Modelle, wo Du in Zukunft auch mit 40% weni­ger pro Download erhältst als vor­her. Ob sich das unterm Strich mit eini­gen erhöh­ten Umsätzen die Waage hält, wer­den wir erst in ca. einem Monat sehen können.

  9. Um den glei­chen Erlös pro Bild wie jetzt zu erhal­ten, wer­de ich etwa drei bis vier Wochen brau­chen. Ab etwa Ende März wäre ich bei den neu­en 35%. Allerdings habe ich etwa 80% Aboverkäufe. Es könn­te daher sein, dass ich trotz 35% pro Bild weni­ger ver­die­nen werde. 

    Anderseits ver­mu­te ich schon seit ein paar Jahren, dass mei­ne Bilder über­wie­gend von klei­nen Firmen oder Privatpersonen gekauft wer­den. Zumindest fin­de ich mei­ne Bilder fast nur auf Webseiten die­ser Firmen/​Personen. Und die haben sicher­lich eher ein klei­nes Abo. Also könn­te ich theo­re­tisch auch schon in den ers­ten Januarwochen mehr ver­die­nen als heute. 

    Glücklich macht mich das neue System nicht. Aber kön­nen WIR es wie­der ändern? Nein. Also heißt es wohl abwar­ten und gucken was kommt.…

  10. Ich hat­te ges­tern schon so ein schlech­tes Gefühl als ich die Mail von Shutterstock laß. Bin mir nicht sicher wie es sich Verdiensttechnisch bei mir aus­wir­ken wird – ich den­ke man soll­te da erst­mal abwar­ten, wobei ich gleich­zei­tig den­ke, es geht eher in die nega­ti­ve als posi­ti­ve Richtung.

    Was ich aller­dings ein NOGO fin­de ist das reset­ten zum Jahreswechsel. Das geht gar nicht! Bin nun bereits über 5 Jahre dabei und für mich ist das ein Schlag ins Gesicht. Shutterstock wird mir immer unbeliebter.

    Mich wun­dert es auch ehr­lich gesagt nicht, dass immer mehr Fotografen und Illustratoren Ihre Sachen auf Pixabay und Unsplash ver­öf­fent­li­chen – anschei­nend gibt’s da ja öfters mal sat­te Spenden und wer weiß – bei Shutterstock’s Zahlungsmoral – ist das in ein paar Jahren viel­leicht loh­nens­wer­ter? Hoffen mag ich’s nicht.

  11. fair­ly rewarded*
    Die haben sich sicher einen abge­lacht als die­se Mail ver­fasst haben. „Schreib „Fair“ rein, das klingt immer gut. Hahahah.“

  12. Also ich habe um die 15.000 Videos online und die Verkaufszahlen sind in den letz­ten 2 Jahren ste­tig run­ter gegan­gen. Aktuell ist es nur noch ein Taschengeld. Corona hat sicher dar­an auch einen Anteil. Aber der Abwärtstrend ist da. Also weni­ger Verkäufe.
    Hätte die­ses Jahr gera­de Level 3 erreicht, ein Negativ-​Rekord für mich. Also wäre ich im Herbst wie­der auf Level 4 und somit bei 30%. Level 5 ist uner­reich­bar in einem Jahr.

    Gut das Jahr lief bis­her schlecht, Corona und gene­rell sin­ken­de Verkäufe.
    Aber als Videoanbieter geht man hier lei­der mit einem Minus raus. Und das obwohl ich seit bald 10 Jahren dort Videos hochlade.

    Das soll man moti­viert sein mehr hochzuladen?
    Das soll fair sein?

  13. Also ich bin schon etli­che Jahre bei Shutterstock, ich kann mich nicht ein­mal mehr erin­nern wann ich ange­fan­gen habe. Früher muss­ten die Fotografen einen Test absol­vie­ren und danach wur­den wir in der Zulieferer Liga auf­ge­nom­men. Irgendwann hat Shutterstock das geän­dert und jeder konn­te sei­ne Bilder dort pos­ten. Konsequenz war, das Millionen von Schrott auf­ge­nom­men wur­den nur um den Bestand zu puschen. Und seit dem sen­de ich näm­lich nichts mehr an Shutterstock, ich fin­de das mei­ne Bilder nichts dort zu suchen haben. Ich möch­te nicht mit Leuten ver­gli­chen wer­den die gra­de eben einen Auslöser betä­ti­gen können.

    Ich habe dort ein Portfolio mit ca. 3500 Bildern die sich Tag für Tag immer wie­der ver­kau­fen. Das sind Bilder die mitt­ler­wei­le mehr als 4 Jahre alt sind. Neu Bilder ver­kau­fen sich nicht, den wie sol­len die den gefun­den wer­den bei die­ser Massen. Bei Shutterstock gilt näm­lich Masse statt Klasse.

    Die Kosten und Aufwand ste­hen schon lan­ge nicht mehr im Relation zum Erlös. Ich fra­ge mich stän­dig war­um soll ich noch wei­ter Bilder pro­du­zie­ren, die bereits mas­sen­haft in den Agenturen ver­tre­ten sind. Des Weiteren kommt es sogar das vie­le erst­klas­si­ge Bilder auch kos­ten­los zu bekom­men sind.

    Was ich auch so beson­ders lie­be das sind, Leute, die völ­lig unbe­kannt sind behau­ten aber das die mas­sen­haft Bilder ver­kau­fen. Haben aber kein Mut ihren eige­nen Portfolio zu ver­öf­fent­li­chen. Natürlich bei eini­gen bekannt Fotografen ‚dazu zählt auch Robert da weiß man das ver­mut­lich hohe ver­kauf zah­len sind. Ich habe in der Vergangenheit mich immer wie­der gefragt, was mache ich falsch, wenn ich lese über mehr als 500 $ ver­dient im Monat und das bei einem Portfolio von gra­de mal 10 Bildern. Für mich sind das nur Luftschlösser mit nichts dahinter.

    Ich für mein Teil lass mich von denen nicht Veraschen. Wie viel Bilder soll, ich ver­kau­fe, damit sich die Investition einer neu­en Kamera, neu­en Objektiven, Blitze, Hintergründe usw. amor­ti­sie­ren? Dabei sind lau­fen­de kos­ten für Versicherungen Strom ggf. Model Honorar auch nicht zu miss­ach­ten. Das hat Yuri Arcurs bereits vor Jahren erkannt und ist schlicht und ein­fach aus der Shutterstock Liga ausgeschieden.

  14. Hallo Robert
    Danke für die­sen Thread.…ich habe auch die­se eMail erhalten.…und weiß nun nicht ob ich im Juli wie­der bei Null anfange,oder ob die Vekäufe ab Januar 2020 mitzählen ?
    ach sowas?
    [[grea­ter ear­nings potential]]…wäre bei mir nicht so…
    LG Petra

  15. Es gibt den Gedanken, dass wir mit dem Bezahlen einer Ware bzw. Dienstleistung unse­re Wertschätzung gegen­über dem Anbieter ausdrücken.
    Dieses Bezahlungsmodell ist die ein­deu­ti­ge Aufkündigung der Wertschätzung durch Shutterstock gegen­über den Bildlieferanten. 

    Hinzu kommt die teil­wei­se absur­de Bildanahmepolitik auf der Seite von Shutterstock, wie auch deren grot­ten­schlech­tes Keywordmanagement. Dem ohne­hin schlech­ten Umgang mit Bildlieferanten setzt Shutterstock nun die Krone auf.

  16. Na ja, wie ich schon mehr­fach geschrie­ben habe: das kön­nen die­se Marktplätze mit den Anbietern machen, wenn die sich das gefal­len lassen.
    Nun hat man sich bei Shutterstock immer schon etwas mehr gefal­len las­sen, weil eben der Umsatz etwas bes­ser ent­schä­digt hat. Wenn die­se Agentur nun aber – für die Anbieter – hin­ter die Nummern 2 und 3 zurück­fällt, kann ich dort auch als letz­tes hoch­la­den und nicht mehr als ers­tes. Und wegen der gro­tes­ken Annahmepolitik mit irgend­wel­chen Aufnahmedaten etc. rei­che ich viel Zeug dort als ein­zi­ges sowie­so schon gar nicht mehr ein. Klar, ver­kau­fe ich das dann dort auch nicht.
    Aber das ist mir per­sön­lich das Gehudel nicht wert – zumal das nicht mein Hauptverdienst ist. So beginnt das Runter-​Priorisieren und kann auch wei­ter­ge­hen. Es muss hier einen bei­der­sei­ti­gen Nutzen geben. Und wenn ein Laden sei­nen Nutzen für mich redu­ziert, dann pas­se ich mich da enst­spre­chend an – was soll ich sonst auch machen?

    Generell zeich­net sich ja ab, dass eine Tätigkeit als Bild- oder auch Videolieferant – ähn­lich wie das Nähen unse­rer Klamotten – von Billiglöhnern erle­digt wird. Dort sind eben die­se Beträgt immer noch viel Geld. Und wer ein Bisschen Equipment bei­sam­men hat, kämpft dort ja auch sprich­wört­lich um sein Leben. Da kann man sich noch eine Weile durch die Motivwahl abset­zen. Auch mit noch so viel Motivation und Zeit kann man der­zeit ja noch kei­ne feh­len­den Models und Umgebungen kompensieren.
    Aber das steht ja mit dem Generieren über Deep Learning/​Machinellem Lernen qua­si auch schon vor der Tür. Ich rech­ne in 5 bis 10 Jahren mit einer rie­si­gen Medienschwemme auf hohem Niveau, ähn­lich wie die Raytracer das ja mit noch nicht exis­tie­ren­den Produkten heu­te schon machen. Natürlich wird auch da eine Mittelschicht aus der Dritten Welt schlicht­weg Mitanbieter sein und gerin­ge­re Einkommensschwellen anbie­ten – aller­dings hilft uns im Virtuellen dann die Verfügbarkeit von Raum und Models auch nicht mehr, da kann dann jeder alles.
    Ein Teil der Wertschöpfung wie das Verschlagworten ist ja die­sen Weg auch schon gegan­gen – erst an Dienstleister mit güns­ti­gen meist aus­län­di­schen Lohnkonditionen, heu­te aus einem neu­ro­na­len Netz – das zudem ste­tig bes­ser wer­den kann. Auch wenn es so kommt, ist das jetzt alles kein Grund zum Verzweifeln – aber bei der einen oder ande­ren Technik wer­den wir schon noch mal mitmüssen.
    Abgesehen vom aktu­el­len Shutterstock-​Change zu unse­rem Nachteil (der ja nur der x‑te ist, kann man ja genau hier auch exzel­lent nach­le­sen) wird aber wohl die­ser Punkt der güns­ti­gen Anbieter jeder bestehen­den oder auch noch neu hin­zu­kom­men­den Agentur zusetzen.

  17. Da hilft nur eins:
    Portfolio deak­ti­vie­ren bis die das rück­gän­gig machen.
    Wenn genü­gend mit­ma­chen sind sie gezwungen.
    Mein Portfolio mit 5200 Fotos und 300 Videos ist ab heu­te down und in mei­ner Beschreibung steht fol­gen­der Text:
    „I’ve dis­ab­led my Shutterstock port­fo­lio. I won’t licen­se my con­tent for 10 cents.
    The new royal­ty struc­tu­re is not acceptable.
    #BoycottShutterstock“
    Überlegt es Euch gut, ob ihr das mit Euch machen lasst…
    https://twitter.com/hashtag/BoycottShutterStock?src=hash

  18. Wie ich heu­te selbst in mei­nem Portfolio schau­en durf­te: „nicht weni­ger als 10 Cent“, heißt eben genau 10 Cent. Damit hat die Abwärtsspirale tat­säch­lich wie­der Anschub bekom­men. Überall dort, wo wir in der Natur Spiralen haben, also Wasserstrudel oder Windhosen z.B., wir­ken die­se destruk­tiv. Vor allem aber nicht nur zer­stö­re­risch gegen die Umgebung, son­der auch gegen sich selbst. Bezogen auf ein Unternehmen, bleibt also das Betreiben einer „Spirale“ letz­ten Endes unver­ständ­lich, es sei denn man will sich selbst als Unternehmen am Ende auch zer­le­gen. Bleibt zu beob­ach­ten, wie die ande­ren dar­auf reagie­ren, bei­spiels­wei­se Adobe.

  19. Ich habe zwar nur ein klei­nes Portfolio mit 1251 Bildern als Ergänzung zur Rente, aber für 0,10 US$ mache ich das auch nicht mehr. Zumal das Verfahren von Shutterstock mit seriö­ser Geschäftsführung nichts mehr zu tun hat: Mitten im Geschäftsjahr kurz­fris­tig die Konditionen der­art gra­vie­rend ändern, das geht nicht. Ich bin ohne­hin der Meinung, daß jede Provision, die unter 33% für den Urheber liegt, nicht akzep­ta­bel ist. Letzlich erweist sich die Ansicht, die Masse mache es, immer als Milchmädchenrechnung. – Jedenfalls habe ich heu­te mei­nen Account bei Shutterstock gekün­digt und den bei Bigstock gleich mit dazu.

  20. Ich den­ke ich sehe nicht rich­tig – 0,10$ für ein Bild! Vorher war es ja auch nicht üppig mit min. 0,36$ und den wei­te­ren Lizenzen ging es aber nun ist es ein­fach nur eine Frechheit und die Arbeit wird ein­fach nicht mehr gewür­digt. Ich wer­de jeden­falls kei­ne Bilder mehr zu Shutterstock hoch­la­den. Die Verkäufe waren eh rück­läu­fig, wäh­rend bei Adobe die Kurve stets nach oben ging. Eigentlich woll­te ich da schon frü­her auf­hö­ren Bilder anzu­bie­ten, nun macht mir Shutterstock die Entscheidung leicht.

  21. Also mal ganz ehr­lich. Seid dem 1.6. habe ich aus­schließ­lich 0,1$ Downloads. Bisher hab ich 2400 Dowloads, soll­te also Level 3 sein. Das ist doch ne ganz gro­ße Verarsche.
    Eine Honorarsenkung durch die Hintertür ist das nicht. Die ist ganz offen­sicht­lich und frech. Von 0,33$ auf 0, 1$. Da kos­tet mich der Upload mehr Strom. Das wars dann mit Shutterstock für mich.
    Hat jemand schon eine höhe­re Vergütung als 10Cent bekommen?
    Ich den­ke ich wer­de mei­nen Account löschen.

  22. Ich fin­de das neue Lizenzmodell ein­fach nur eine Frechheit.
    Ich biet fast 4000 Bilder an und habe gute Umsätze gemacht. Für 10 cent wer­de ich die Bilder aber nicht verkaufen.

    Das ist ein­fach ein Schlag ins Gesicht der Fotografen 

    Wahrscheinlich bin ich bild, aber ich den „Button“ Portfolio abmel­den bzw. deak­ti­vie­ren nicht gefun­den.… viel­leicht ist es auch gewollt.

    Weis jemand, wo sich die­se Funktion versteckt ?

  23. @Martin: Das kann man unter „Account Settings“ tun. Dort gibt es „Image Sales“ und „Footage Sales“ mit einem Radio Button um die Verkäufe ein- oder aus­zu­schal­ten. Damit kann man jeder­zeit reak­ti­vie­ren. Den Account löschen kann man nur per Service Ticket und das ist dau­er­haft und irreversibel.

  24. @Robert: Ich bin momen­tan im 5. Level bei Shutterstock und sehe schon, dass der Umsatz sehr stark zurück­geht. Wie schätzt du die Lage bis­her bei dir ein? Ist es viel­leicht sinn­voll sein Portfolio zu deak­ti­vie­ren – so wie vie­le Anbieter es bereits getan haben laut Shutterstock Forum? Wie wirst du vor­ge­hen? Ich bin häu­fi­ger bei Adobe Stock unter den Vektor-​Bestsellern und fin­de es ein­fach nur frech, wenn har­te Arbeit mit nicht mal 0,10 EUR ver­gü­tet wird. Aktuell bin ich etwas ratlos…

  25. Das was Shutterstock mit sei­nen Anbietern macht, geht abso­lut nicht in Ordnung. In der Führungsriege wird wohl schnell ver­ges­sen, von wem sie abhän­gig sind. Meinen Account habe ich, wie vie­le ande­re sicher auch, erst­mal auf Eis gelegt. Ob das etwas, auf unbe­stimm­te Zeit bringt (die Masse macht‘s), wird sich zei­gen. Ich habe vor kur­zem mit dem Mitgründer von zoo­nar gespro­chen, er mein­te zum Thema Premiumsegment, es ist eine 50/​50 Situation. Man müs­se von den Niedrigpreisen weg kom­men, funk­tio­niert jedoch nur, wenn vie­le an einem Strang zie­hen. Meiner Meinung nach gestal­tet sich das eher schwie­rig bei den gro­ßen Playern. Aber ein Versuch ist es den­noch Wert, um den Dumpingpreisen ent­ge­gen zu wir­ken. Adobe und eini­ge ande­re aus­ge­schlos­sen, da die Vergütung ja noch „rela­tiv“ human ist. Der Firmenwert von Stock Agenturen sind immer noch vom Anbieter abhän­gig, tre­ten die­se zurück, fällt auch der Sitz im Empire sta­re buil­ding. Verständlich ist natür­lich auch, dass nicht jeder für das Premiumsegment geeig­net ist, da der Anspruch auch etwas höher ist (zb westend61 oder stock­sy). Trotzdem stim­me ich dem zoo­nar Kollegen völ­lig zu, sonst nimmt die Abwärtskommission nie ein Ende.
    Wer das als Nebenjob betreibt ger­ne aber nicht für die, die sich ein gro­ßes Portfolio über Jahre hin­weg auf­ge­baut haben und davon leben.

  26. Da schaue ich auf die Seite von @ Ullrich und sehe das er sich auf MFM bezieht und Alamy sowie AGE als die ihn ver­tre­te­nen Bildagenturen nennt.

    Zumindest Alamy setzt ja noch sehr gute Preise bei den Bildkäufern durch.

    In die Knie gezwun­gen wer­den sie von „Fotografen“ wie @ Ullrich – die scham­los ihre Bilder streu­en und sich dann wun­dern wenn ein­zel­ne Bildagenturen die Preise senken.

    Natürlich wer­den Bilder belie­big wenn man die­ses über­all kau­fen kann, es ist doch für jede ein­zel­ne Bildagentur sinn­voll, mit einem iden­ti­schen Bildangebot – also den sel­ben Bildern von ein und dem­sel­ben Fotografen – die­se etwas güns­ti­ger als der Konkurent anzu­bie­ten, dass nennt sich dann „Wettbewerbsvorteil“.

    Aber es wird wohl nie­mand, der die­sem Blog folgt in der Lage sein sein Verhalten zu ändern – da fehlt deut­lich der Durchsetzungswille.

  27. @Robert Wieso soll mir AGE nicht recht sein? Bin selbst bei Alamy, wie schon erwähnt sind dort die Preise bis­her ok. bei AGE habe ich gekün­digt, die von dir beschrie­ben Preise habe ich bei AGE nicht erzielt.

  28. Hallo
    Meine Seite bei Shutterstock ist jetzt umgestellt.
    Lifetime earnings
    Monthly earnings
    Level
    sind jetzt angegeben…Habt ihr das auch schon?…
    LG Petra

  29. @Max: Wo in mei­nem Beitrag habe ich mich dar­über gewun­dert, dass ein­zel­ne Agenturen die Preise senken?

    Und was bringt dich auf die Unterstellung, ich wür­de „scham­los“ mei­ne Bilder „streu­en“?

    Wo „streust“ du denn dei­ne Bilder so? Gut, bei Alamy bist du und bei Age warst du, das durf­ten wir ja schon von dir lernen.

  30. @Ulrich: Zitiere dich mal…

    Wie ich heu­te selbst in mei­nem Portfolio schau­en durf­te: „nicht weni­ger als 10 Cent“, heißt eben genau 10 Cent. Damit hat die Abwärtsspirale tat­säch­lich wie­der Anschub bekommen.“

    Auf dei­ner HP wirbst Du für dei­ne Bilder bei Alamy + AGE, hier im Blog schreibst Du über dein Portfolio bei Shutter.

    Ich per­sön­lich mache kei­nen Microstock – sehe aber auch kei­ne Zukunft in der Stockfotografie (außer man betreibt die­se wie die Massentierhaltung – ich weiß, die Bauern stöh­nen auch..)

    Seit 10 Jahren(?) habe in die­sem Blog nicht ein­mal einen posi­ti­ven Preistrend nach oben gele­sen – also was soll ich und die gefäl­li­gen Leser hier ande­res erwarten?

  31. @Ulrich. Das mit den 10 Cent stimmt so nicht. Ich habe mir das jetzt eini­ge Tage ange­schaut. Ich Hatte Aboverkäufe zwi­schen 10–95 Cent. Bin Level 3. Bis zu einer all­ge­mein­gül­ti­gen Aussage heisst es abwarten.

  32. @ Robert: Dann ist es doch ganz ein­fach – alle ver­mark­ten jetzt ihre Bilder nur noch über Adobe – das ist dann win win – die Bildlieferanten bekom­men höhe­re Preise und kön­nen die­se dann gleich wie­der für das Abo der Adobe Programme ausgeben.

    Alles wird gut!

  33. Ich habe für mich fol­gen­des Vorgehen beschlossen.

    Ich wer­de kei­ne wei­te­ren Bilder und Videos ( bis­her ins­ge­samt über 5000 Arbeiten) mehr an Shutterstock liefern. 

    Meine Einnahmen haben bei Level 3 ( ich soll­te mei­ner Zählung nach eigent­lich schon längst auf Level 4 sein ?!?!) bei 10cent, 12cent , 2,70 USD und 10,68 USD gelegen. 

    Meinen Bestand wer­de ich zunächst dort belas­sen und nicht löschen, die Arbeit ist eh getan. 

    Ich habe auch an Shutterstock geschrie­ben ( wird eh nichts ändern) und mich beschwert. Die Petition habe ich eben­falls unterschrieben.

    Ich hof­fe, das vie­le Fotografen auch Ihre Konsequenzen ziehen.

  34. Ich lese hier im Block von Robert auch schon län­ger mit, was so alles in der Szene passiert.
    Da ich die gol­de­nen Zeiten der Stockfotografie erlebt habe und inzwi­schen 70 bin, kann ich das gan­ze sehr gut beob­ach­ten. Wir waren eine Handvoll Fotografen, die Umsätze von 30 bis 40 Tausend in guten Monaten erzie­len konn­ten. Fotografiert wur­de auf Film in Formaten 6x6 bis 13x18 und im Studio sowie auf Reisen hat­te man bis 200 Filme eingeplant.
    Der eigent­li­che Verfall kam mit Einführung der Digitalfotografie,
    jeder kann jetzt pro­blem­los gute Bilder machen, und anbieten.
    es herrscht ein Überangebot an gutem Material, die Microstock Agenturen haben den Markt über­nom­men und wenn eini­ge Fotografen den­ken durch Boykott wer­den sie was erreichen,
    lachen die Agenturen, für einen der sich da abmel­det kom­men 10 Neue.
    Der Bildermarkt ist eigent­lich schon tot, die meis­ten schau­en ob irgend­wo ihr Name unter einer Veröffentlichung steht und sind stolz drauf, was das Bild bringt ist doch egal.
    Uns hat das damals auch über­fah­ren, inzwi­schen knipst man mit dem Handy ein paar Bilder und lädt die hoch, das ist genug, der gan­ze Pixelwahnsinn der da herrscht ist bei den Einnahmen nur noch lächerlich.
    Also unter­schreibt eine Petition oder ladet nichts mehr hoch,
    das wird nie­man­den in der jet­zi­gen Zeit mehr interessieren
    Viel Spass noch in den kom­men­den Jahren

  35. @Peter
    Ich glau­be nicht dass der Bildermarkt tot ist. Früher war der Einstieg in eta­blier­te Agenturen schwer. Heute hat jeder die Möglichkeit in den Bildermarkt einzusteigen.
    Das ist ein sehr leben­di­ger Markt. Die Änderungen von Shutterstock muss man erst­mal abwar­ten. Der Fehler wäre jetzt nichts mehr hoch zu laden. Zumindest war das damals mei­ne Erfahrung mit istock. Man fällt in ers­ter Linie dadurch zurück das man nichts mehr hoch­lädt und weni­ger an der neu­en Vergütungsstruktur.

  36. Klasse,
    auf stu­fe 4 gestuft wor­den und noch immer lie­gen die nor­ma­len Verkäufe bei 10 cent.

    Das heißt aber auch anders­her­um, das die Verkäufe am kom­men­den Jahresanfang auf 15% zurück­ge­stuft wer­den , näm­lich auf stu­fe 1 und dann nur noch bei ca. 6 Cent liegen.

    Gegenüber 33 Cent im Mai schon eine ganz schö­ne Kürzung.
    Keine Option mehr für mich… Shutterstock wird es ver­kraf­ten wenn ich mei­nen Bestand abzie­he. .…. ich auch, habe noch 3 ande­re sehr gute Agenturen mit bes­se­rem Honoraren.

  37. @Martin: dein Mindestverdienst wird in der 1. Stufe pro Bild bei 0,10 € und nicht bei 0,06 € lie­gen, laut Shutterstock.

  38. Solange jemand das Bildergeschäft als Hobby betreibt und da hin und wie­der Bilder hoch­lädt ist das alles OK.

    Wenn jemand das ernst­haft als Einnahmequelle betreibt und auf­wän­dig pro­du­ziert, sind die Erlöse lächerlich,
    in dem Fall soll­ten eine Agentur in etwa min­des­tens 2–3T pro Monat abrechnen.
    Nach der neu­en Vergütungsstruktur feh­len dann erst ein­mal bis zu 2T pro Monat, das lohnt sich in kei­nem Fall.
    Dabei ist es egal ob man mit Models pro­du­ziert oder Reisen macht und um 4 Uhr früh auf­steht und teu­re Kameras
    und Stative durch die Gegend schleppt.

    Wer das alles zu sei­nem Vergnügen macht und nicht zum Geld ver­die­nen, für den ist es sicher egal ob er 10 cent
    oder 38 cent bekommt, er macht es ja eh nur zum Spass.

    Ich und eini­ge Kollegen von frü­her, die dort eh fast nur Videos hat­ten, haben alle sofort gekündigt.

  39. Wobei auch die Weltwirtschaftskrise etwas mit­spielt. Für Unternehmen geht es in gro­ßen Krisen nicht nur dar­um zu über­le­ben son­dern auch die Position am Markt zu hal­ten, bzw aus­zu­bau­en. Wenn Shutter nun die Bilder bil­li­ger ver­kauft, wie es scheint teil­wei­se um $0,22 dann auch wohl um die Marktposition zu halten.
    Historisch betrach­tet hal­ten Unternehmen die Marktposition aus der Krise her­aus über Jahrzehnte.
    Wenn man den Umsatz vor­über­ge­hend nicht hal­ten kann dann ver­su­chen die Unternehmen zumin­dest die Marktposition zu hal­ten oder auszubauen.
    Das gilt lei­der nicht für die Bildlieferanten, da ist man lei­der zu klein um eine Marktmacht zu erreichen.

  40. Hier mal mein Update:
    Bis heu­te 308 Verkäufe (Illustrationen /​ Vektoren) im Juni und bekom­me für die meis­ten wei­ter­hin einen Verdienst von nur 0,10 $ !???

    So rich­tig kommt das mit der gezeig­ten Tabelle und Stufenkalkulation wohl dann doch nicht hin oder @Robert?
    Wird die Stufe evtl nur monat­lich aktualisiert?

    Weiterhin hat­te ich einen Video Verkauf – was mich zunächst sehr gefreut hat­te. Als ich auf den Verdienst geschaut hat­te, hat mich der Schlag getrof­fen: 1.50$!!! Vor Juni waren da durch­aus 28.50$ normal!! 🙁

  41. @max II
    Shutter wird die Bilder nicht bil­li­ger ver­kau­fen, nur die Fotografen bekom­men erheb­lich weni­ger ausbezahlt.
    Für Hobby Bildlieferanten ist das ja ver­mut­lich ärgerlich,
    aber auch nicht überlebenswichtig.
    Der Markt ist tot, die eta­blier­ten Agenturen sind ja im Grunde
    auch kaputt und zah­len kaum mehr als die Mikrostock Agenturen.
    Die meis­ten der frü­he­ren guten Agenturen gibt es ja gar nicht mehr. Shutter und der Rest lutscht die Lieferanten aus, wo sol­len die auch hin

  42. @Peter
    Robert hat sich viel Arbeit mit der Tabelle oben gemacht.
    https://www.alltageinesfotoproduzenten.de/wp-content/uploads/2020/05/shutterstock-27–05-_2020_09-27–18.jpg
    Wenn ich die Tabelle betrach­te dann sehe ich in der grü­nen Spalte – Verkaufspreise ange­fan­gen von 0,22 – 0,27 bis 0,29 am unte­ren Ende der Foto Abos.
    Ob da nicht die Preise bereits gesenkt wur­den. Das müss­te Robert wis­sen, ich ver­fol­ge das zu wenig bzw über­haupt nicht.

  43. @Martin @Simon
    Also ich such mir einen Ast ab um mein Konto zu deak­ti­vie­ren. Die beschrie­be­nen Radiobuttons find ich nicht…
    „Account Settings“ find ich auch nicht. Was ich fin­de ist unter mei­nem Namen Account-​Einstellungen. Da gibt es aber nichts bzgl. Deaktivierung.
    Ich könn­te ledig­lich im Katalogmanager jedes ein­zel­ne Bild löschen???

  44. @Jürgen: Mein backend ist eng­lisch ein­ge­stellt, aber gene­rell fin­de ich das so:
    Im Dashboard oben rechts auf dei­nen Namen kli­cken, dann „Account Settings“ (bzw. Account-​Einstellungen) wäh­len. Dann kommt eine Seite mit vier Feldern (Details/​Kontaktinformationen/​Auszahlungsinformationen/​Lizenzoptionen). Im Feld „Lizenzoptionen“ rechts unten kannst Du „Images Sales/​Footage Sales“ auf „yes/​no“ stellen.

  45. @Robert @Martin @Simon

    Hallo Robert, dan­ke für dei­ne Antwort.
    Ja, die­ses Feld habe ich durch­aus auch gese­hen. Aber habt ihr auch genau gele­sen was ihr da anklickt?

    „Kunden ist es nie­mals gestat­tet, Ihre Inhalte in einer Weise zu ver­wen­den, die dif­fa­mie­rend, irre­füh­rend, por­no­gra­fisch, belei­di­gend, obs­zön oder ille­gal ist.““ ja oder nein

    Das bedeu­tet doch nicht das man den Account und sei­ne Bilder deak­ti­viert! Das heißt nur, wenn ihr auf no schal­tet, das die Kunden die Bilder auch für dif­fa­mie­ren­de, irre­füh­ren­de, por­no­gra­fi­sche, belei­di­gen­de, obs­zö­ne oder ille­ga­le Seiten benut­zen können!

    Oder sehe ich da etwas falsch???

  46. @Jürgen
    Hallo Jürgen,
    sel­ber kann man da nichts deak­ti­vie­ren oder kün­di­gen, das kann nur Shutter veranlassen.
    Dazu muss Du oben auf auf Deinen Namen kli­cken, dann auf Kontakt, Account-​Änderungen, Select „Schliessung mei­nes Accounts“.
    Dann kannst Du Shutter mit­tei­len ob Du den Account schlies­sen oder deak­ti­vie­ren willst, die erle­di­gen das dann.
    Einen ande­ren Weg gibt es nicht.

  47. @Jürgen, ja, da siehst Du etwas falsch 🙂
    Hinter dem „Bilder“ und „Videos“ ist ja ein Fragezeichen, wenn Du da mit der Maus rüber­gehst, steht da (bei mir in eng­lisch): „This allows us to licen­se your image to cus­to­mers“. Darauf bezieht sich das yes/​no.

  48. Ja, man kann die Bilder tat­säch­lich zunächst deak­ti­vie­ren, ohne den Account zu schlie­ßen (also über „Account Settings“ und dort dann „Licensing opti­ons“: No). Darauf bin ich von Schutterstock hin­ge­wie­sen wor­den, nach­dem ich mich Anfang des Monats an an sie gewandt hat­te. Das hat den Vorteil, daß man sei­nen Bildbestand schnell wie­der reak­ti­vie­ren kann, soll­ten sich die Konditionen ändern. Ich habe vor­her noch schnell die mini­mals­te Auszahlung ein­ge­stellt (35 $), so daß ich tat­säch­lich nur ein ein­zi­ges­mal die 10 cent ertra­gen muß­te. Die Deaktivierung selbst geht nicht auf einen Ruck, bei mei­nen 1251 Bilder zog es sich über 30 Stunden hin. Auf mei­ner Contributor-​Seite habe ich poten­ti­el­le Käufer dar­über infor­miert, daß ich nicht gewillt bin, für 10 cent zu ver­kau­fen und mit­ge­teilt, wo sie mei­ne Bilder fin­den kön­nen: https://www.shutterstock.com/de/g/konradweiss – Bei Bigstock, die ja zur Shutterstock Inc. gehö­ren, gibt es die­se Option zur Deaktivierung nicht. Da habe ich mei­nen Account gekün­digt und die Bilder sind inzwi­schen gelöscht. Bigstock hat mir die Auszahlung der ver­blie­be­nen 10,80 $ angekündigt.

  49. @Robert @Konrad Weiß

    OK, dan­ke… das ist sehr miß­ver­ständ­lich beschriftet.
    Ich hat­te dies auch pro­biert aber da es nicht funk­tio­nier­te habe ich es ver­wor­fen. Hatte nicht damit gerech­net das dies eine Weile dauert…

  50. In mei­nen Augen hat Shutterstock den Bogen dies­mal deut­lich über­spannt. Ihr könnt ger­ne dar­über dis­ku­tie­ren ob jetzt am Ende weni­ger, gleich viel oder mehr Geld raus­kommt: Für mich ist das Vorgehen von Shutterstock NICHT MEHR DULDBAR. Mit weni­ger als zwei Wochen Vorwarnzeit mit­ten in einer glo­ba­len Pandemie das Auszahlmodel zu ändern ist so was von dreist, igno­rant und unver­schämt, dass es sogar mir die Sprache ver­schla­gen hat, obwohl ich seit 2006 mit Microstock zu tun habe und den preis­li­chen Untergang von iStock und Getty erlebt habe. Insofern habe ich mich der Stock Submitter Coalition (sie­he Facebookgruppe) ange­schlos­sen, deren Mitglieder sich ent­schlos­sen haben ihr Portfolio bis Ende Juni zu deak­ti­vie­ren (oder pau­sie­ren). Tatsächlich hat Shutterstock zum ers­ten mal rück­läu­fi­ge Zahlen was die Zahl an Assets betrifft. Sollte die­ser Aufstand schei­tern – dann müs­sen ande­re Agenturen nach­zie­hen und dann wird das Geschäft immer wei­ter zu einem rei­nen Hobby. Mich wun­dert es Robert, dass Du als Großlieferant und flei­ßi­ger Blogger nicht über die Aktionen der Stock Submitter Coalition sprichst (man kann die­se ja auch durch­aus kri­tisch beglei­ten) – denn da sind auch Größen des Geschäfts aktiv und es ist das ers­te Mal, dass einer Agentur der­art orga­ni­sier­ter Widerstand ent­ge­gen­ge­setzt wird. Wie gesagt, man muss mit der Gruppe nicht zwin­gend einer Meinung sein, aber es ist schon ein Moment gro­ßer Veränderung der in einem Blog wie Deinem Erwähnung fin­den soll­te. Oder bist Du schon zu nah dran an Shutterstock? Dein Portfolio ist ja auch noch online.

  51. @Christian: Ich habe als einer der ers­ten über die Honoraränderungen bei Shutterstock berich­tet, kann aber nicht alle paar Tage hier Artikel, die ja auch recher­chiert, geschrie­ben und redi­giert wer­den müs­sen. Auf mei­ner Facebook-​Seite fin­dest Du eini­ge Beiträge mehr zum Shutterstock-​Thema, u.a. mit Link zur Stock Submitter Coalition.

  52. Nur aus Interesse.
    Der Monat nähert sich lang­sam dem Ende. Gibt es schon Vergleichswerte über den Umsatzeinbruch nach dem neu­en Vergütungsschema bei Shutterstock?

  53. @Christian: und wie viel Zeit hast Du eigent­lich damit ver­bracht, etwas auf die Beine zu stel­len? Falls Du nicht – wie Robert – einen oft gele­se­nen Blog hast: was hin­dert Dich denn dar­an, selbst einen fun­dier­ten Artikel zu schrei­ben und ihn z.B. Robert hier als Gastbeitrag anzubieten?
    Robert ist – wie ganz oben steht – Fotoproduzent und gar nicht unser aller Enthüllungsjournalist und Ersatz für die Gewerkschaft, die wir alle nicht auf die Beine brin­gen. Insbesondere die letz­ten zwei Sätze sind m.E. schon eine ziem­li­ches Ding. Ich weiß von mei­nem eige­nen Blog, dass jeder die­ser Blog-​Beiträge hier kaum unter einem Arbeitstag benö­tigt. Eher mehr. Vielen Dank an Robert, dass er hier über­haupt so viel Sprachrohr und Aggregator für vie­le von uns ist.
    Wenn Robert es sich bequem mit Shutterstock et al. machen woll­te, könn­te er auch hier einen Jubel-​Bericht nach dem ande­ren über die gan­zen Honoraränderungen schrei­ben. „Stock macht schö­ner als Rauchen und schmeckt bes­ser als Zocker!“ Am bes­ten ent­lang der jewei­li­gen Presseveröffentlichungen, gar­niert mit Affiliate-​Links. Macht er aber nicht!
    Dass er sich hier im letz­ten Detail mit den gan­zen Klauseln aus­ein­an­der­setzt, ver­setzt doch vie­le Kollegen (… nein, nicht alle, aber schon vie­le …) erst in die Lage, die Benachteiligungen zu erken­nen und sich hier oder sonst­wo anzuschließen.
    Jetzt will ich hier nicht sei­ten­lang lod­hu­deln – aber einen Gang weni­ger aus­ver­schämt fän­de ich ange­sichts der vie­len Arbeit hier schon ange­mes­sen. Ansonsten: ein­fach machen, weni­ger aus­ge­rech­net dem die Motivation weg­la­bern, der nun erkenn­bar am meis­ten macht. Dazu mode­riert er das Alles hier auch noch, sol­chen Quark inklusive.
    Gibt’s hier noch eine ver­gleich­ba­re Quelle, von den Foren natür­lich abgesehen?

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