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Stockfotografie-Quick-Tipp 1: Geldscheine stehen lassen

Ein erfolgreiches neues Jahr wünsche ich euch allen!

Das neue Jahr möchte ich mit einer neuen Rubrik beginnen, welche hauptsächlich aus kurzen „Making-Ofs“ oder schnellen Tipps besteht, die für mich im Alltag ganz praktisch sind und euch vielleicht auch helfen, aber die nicht immer einen langen Blog-Artikel füllen würden: Den „Stockfotografie-Quick-Tipps„.

Beginnen wir mit einem der beliebtesten Stockfoto-Themen, dem Geld. Wie schaffe ich es eigentlich, dass die Geldscheine so schön aufrecht stehen wie auf diesem Foto?

Frau als Makler mit Haus und Dollar
Nun, zuerst werden die Geldscheine natürlich „gewaschen“, in unserem Fall eingesprüht und glatt gebügelt:

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Damit die Geldscheine im Fächer auch aufrecht stehen, halten wir einfach einen Stift dahinter. Der Euroschein auf dem Making-Of-Foto hingegen ist eher eine symbolische Stütze… 🙂

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Viel Spaß beim Nachmachen!

Jung, aber zeitlos: Shooting einer Business-Frau

Vor einer Weile hatte ich wieder eine junge Frau im Studio, die sich direkt per Email bei mir beworben hatte. Bei jungen Frauen lege ich sehr hohe Kriterien an, weil viele Mädchen Models werden wollen und daher die „Auswahl“ sehr groß ist und zweitens die Themenbereiche etwas beschränkt sind, die glaubhaft mit dieser Altersgruppe abgedeckt werden können.

Friederike war zum Zeitpunkt der Fotos erst 20 Jahre alt, aber hat ein sehr zeitloses Gesicht, mit dem sie eine sehr breite Alterspanne abdecken kann, von der Schülerin bis zu Chefin. Das können nicht viele, deswegen war es ein sehr schönes, produktives Shooting.

Ich mochte auch ihren Vorschlag, eine weiße Bluse mit einem roten Pullunder zu kombinieren, weil das Rot schon aus dem Foto leuchtet und optisch eine schöne Verbindung zwischen Business und Freizeit herstellt. Eine sehr elegante Balance. Das Geldschein-Foto oben erinnert übrigens daran, dass es immer wieder Anlässe gibt, auch zeitlos scheinende Motive neu aufzusetzen, weil sich doch Details ändern können. In diesem Fall wäre das der neue Fünf-Euro-Schein, den ich natürlich gleich in meine Requisiten-Sammlung aufgenommen habe.

Interessant war auch, dass Friederike etwas eher Unscheinbares konnte, was nur wenigen Models gelingt: Sie kann auf Zuruf viele verschiedene, authentisch wirkende Handhaltungen aufs Bild zaubern. Hier ist eine davon.

Hier eine – wenn auch ähnliche – andere Handhaltung.

Das Bild war wieder einem der Zufälle geschuldet, die ich mittlerweile aufmerksam einzufangen versuche, auch wenn sie logischerweise nicht vorhersehbar sind. Ich hatte Friederike gefragt, ob sie etwas trinken wolle und sie bat um einen Tee. Kein Problem, habe ich ihr kurz einen Tee gemacht und ins Regal nach einer Tasse gegriffen. Als ich ihr die Tasse an den Shooting-Schreibtisch brachte und sie trank, fiel mir auf, dass das knallige Gelb super zum roten Pullunder passte und – schwupp – habe ich paar Fotos von der Geschäftsfrau beim Kaffeetrinken gemacht.

Abgerundet haben wir das Shooting durch einige lockere Portrait-Aufnahmen und einige Bauarbeiter-Fotos, bei denen sie ebenfalls sehr überzeugend wirkt.