Dicker, besser, farbiger! Erweiterte Neuauflage vom Buch „Stockfotografie“ ist da

Schon der alte Klampfenkönig Bob Dylan sang: „The times they are a-changin‘“. Das gilt auch für den Bildermarkt. Agenturen ster­ben, neue kom­men hin­zu, Trends ändern sich, Vermutungen ver­dich­ten sich zu Erfahrungen.

Da ich den Anspruch habe, mein Buch „Stockfotografie“ inhalt­li­ch zu dem Besten zu machen, was auf dem Markt zu die­sem Thema erhält­li­ch ist, woll­te ich noch eins drauf­le­gen.

Fast gen­au ein Jahr nach der Veröffentlichung mei­nes Buches gibt es des­halb jetzt die 2. über­ar­bei­te­te und erwei­ter­te Auflage von „Stockfotografie. Geld ver­die­nen mit eige­nen Fotos“* (ISBN 978–3826658860).


Was hat sich geän­dert?

  • 64 Seiten mehr (ins­ge­samt jetzt 480 Seiten!)
  • das gan­ze Buch jetzt durch­gän­gig in Farbe
  • aus­führ­li­cher Feiertagsfahrplan im Kapitel „Beliebte Motive“
  • neu­er Abschnitt „Unterschiedliche Motive für Micro- und Macrostock“ im Kapitel „Weitere Motive“
  • Requisitenliste für Beginner im Kapitel „Requisiten“
  • mehr Tipps im Kapitel „Stockvideos“
  • neue Abschnitte „Einfache vs. erwei­ter­te Lizenz“ und „Redaktionelle Bilder vs. Werbefotos“ im Kapitel „Bildagenturen“
  • Die Daten der Tabelle „Übersicht eini­ger Bildagenturen“ aktua­li­siert
  • neue Abschnitte „MPM-Wert (Maintance Production Minimum)“ und „Anwendungsbeispiele“ im Kapitel „Statistik“
  • die Umsätze von drei zusätz­li­chen Fotografen im Kapitel „Einnahmen“ sowie die Umsätze der bis­he­ri­gen Fotografen um aktu­el­le Zahlen erwei­tert
  • ins Deutsche über­setz­ter Modelvertrag für Kinder
  • ins Deutsche über­setz­te Eigentumsfreigabe
  • mehr Bilder
  • vie­le klei­ne Fehler der Erstauflage kor­ri­giert
  • vie­le wei­te­re klei­ne Erweiterungen, Ergänzungen, Aktualisierungen, Linkänderungen usw.

Damit die Neuauflage von der Erstauflage gut zu unter­schei­den ist, gibt es jetzt auch ein neu­es Cover in grün und eine neue ISBN-Nummer. Wegen der zusätz­li­chen Seiten und des Farbdrucks muss­ten wir den Preis um 5 Euro auf 29,95 Euro anhe­ben.

Lohnt sich ein „Upgrade“?

Ich hät­te es schön gefun­den, wenn es eine Möglichkeit gege­ben hät­te, den bis­he­ri­gen Käufern der Erstauflage eine güns­ti­ge­re Version der Neuauflage zugäng­li­ch zu machen. Leider ist das auf­grund der Buchpreisbindung nicht erlaubt.

Das wirft die Frage auf, für wen sich ein Kauf der Neuauflage lohnt?
Wer das Buch bis­her noch nicht hat, kann mehr denn je beden­ken­los zugrei­fen. Wer die Erstauflage besitzt und sein Geld kom­plett mit der Fotografie ver­dient (sei­en es Stockotos oder Auftragsarbeiten), dem emp­feh­le ich eben­falls den Kauf, um das Buch als aktu­el­les Nachschlagewerk griff­be­reit zu haben.

Die ande­ren kön­nen selbst über­le­gen, ob die oben auf­ge­führ­ten Punkte allein ihr Geld wert sind. Ich fin­de, dass für Stockfotografie-Anfänger allein der „Feiertagsfahrplan“, die „Requisitenliste“ und die über­setz­ten Model-Verträge die Investition wie­der bezahlt machen kön­nen. Aber die Entscheidung liegt bei Euch.

Ein Dankeschön an Euch

Auch wenn es an mei­nem Schreibtisch meist ein­sam zugeht, ent­steht so ein dickes Buch nicht ohne die Hilfe vie­ler ande­rer Menschen. Ich dan­ke des­halb mei­ner Lektorin Sabine, die mir kom­pe­tent und hilfs­be­reit viel Arbeit abge­nom­men hat und im Verlag das Buch per­fekt reprä­sen­tiert.

Ich dan­ke den vie­len im Buch erwähn­ten Fotografen, die so offen waren, ihre Einnahmen und ande­re Erfahrungen mit den Lesern zu tei­len. Ich dan­ke den Lesern, die das Buch gekauft haben und vor allem denen, die durch ihre Emails, Anregungen und Fragen eben­falls gehol­fen haben, den Inhalt des Buches zu ver­bes­sern, Fehler zu fin­den oder mir Anregungen für zusätz­li­che Themen zu lie­fern.

Ich dan­ke auch mei­nen strah­len­den Models, ohne die ich nicht die Fotos machen könn­te, von denen ich lebe und ich dan­ke den vie­len hilfs­be­rei­ten Bildagentur–Inhabern oder -Mitarbeitern, die mir bei per­sön­li­chen Gesprächen nütz­li­che Einblicke in ihre Arbeit gege­ben haben.

Bisher hat mich das Feedback vie­ler zufrie­de­ner Leser bestärkt, dass das Buch für Fotografen hilf­reich ist. Ich hof­fe, dass ich mit die­ser erwei­ter­ten Neuauflage* dazu bei­tra­gen kann, dass das auch in Zukunft so bleibt.


* Affiliate-Link (ihr zahlt nicht mehr, ich erhal­te eine klei­ne Provision beim Kauf)

30 Gedanken zu „Dicker, besser, farbiger! Erweiterte Neuauflage vom Buch „Stockfotografie“ ist da“

  1. Hallo,
    mal sehen, ob sich der Neukauf dann wirk­li­ch lohnt.
    Habe es erst mal bei Amazon vor­be­stellt. Soll noch nicht erschie­nen sein.

  2. Inhaltlich zu den bes­ten Büchern ist jetzt nicht ein­fach.
    Mittlerweile habe ich eini­ge Bücher über Stockfotografie
    –> also mal dei­nes, liegt im Keller
    –> Ellen Boughn, Microstock Money Shoots
    –> Rob Sylvan, Taking Stock
    –> Helma Spona,im Keller ver­schol­len
    –> ein Taschenbuch von einem isto­ck Inspector – im Keller ver­schol­lern, ist ja schon älter 

    Alle Bücher haben Vor und Nachteile
    Bei dei­nem Buch wür­de ich sagen, zu Vieles wird zu ober­flä­chig behan­delt.
    Da du sel­ber auch Stockfotografie machst, ist es wohl nicht unüb­li­ch das du stark auf dei­ne eige­ne Arbeit ein­gehst. Ich sehe das eher als Nachteil, glei­ches gilt auch für das Werk von Helma Spona. Das fängt jetzt mal bei den Kapitel Kamerawahl an, geht wei­ter zum Workflow, Buchhaltung etc. Alles so ober­flä­chig und auf dich bezo­gen, das es für vie­le ande­re eigent­li­ch völ­lig unin­ter­es­sant ist.
    Die Reqisitenliste bei der Neuaflage, kommt mir da schon fast als Drohung vor, weni­ger als Anreiz.
    Fazit, ich wer­de mir kei­nen wei­te­ren Kneschke mehr kau­fen, der Keller ist ein­fach schon zu voll.

  3. @Max: Ich ken­ne und habe die ande­ren Bücher auch alle. Wenn Dir mei­ne Kapitel zu ober­fläch­li­ch sind, wel­che Fragen müss­ten den beant­wor­tet wer­den, damit sie für mehr Leute hilf­reich sind? (Abgesehen davon, dass ich in kei­nem der ande­ren Bücher was zur Buchhaltung gefun­den habe). Und was haben die ande­ren Bücher für Vorteile, die ich in mei­nem Buch noch ein­brin­gen könn­te?

  4. In der heu­ti­gen Zeit ist der Stockfoto Bildermarkt bei der Vermarktung der Bilder schon in den Keller gerutscht. Die Ausgaben für Stockfoto Bücher, wür­de ich nie­mals durch den Verkauf der Stockfoto Bilder finan­zie­ren kön­nen.
    Helma Spona hat über die Bildqualität von DSLR / Bridge Kameras und Objektiven sehr merk­wür­di­ge Ansichten. Sie selbst bevor­zugt Nikon Kameras mit Sigma Objektiven. Auf ihrer Homepage sind mir auch schon sehr vie­le unschar­fe Bilder durch Sigma Objektive auf­ge­fal­len. Merkwürdig ist, das Helma mit Stockfoto Bilder Geld machen will und benutzt zu die­sem Zweck Sigma Objektive. Für den pro­fes­sio­nel­len Einsatz sind Sigma Objektive von der Bildqualität her nicht geeig­net. Von Helma wür­de ich auch kei­ne Bücher oder Bilder kau­fen.

  5. @Trophy: du schaffst es nicht, 30€ für ein Buch über Bildverkäufe zu refi­nan­zie­ren, weißt aber bes­tens über den Niedergang des Stock-Marktes zu berich­ten. Nur, weil du nie­mals mit Bildagenturen Umsätze >30€ erziel­st, kann­st du das aber nun wirk­li­ch nicht ver­all­ge­mei­nern. Ich kann die­ses „alles geht den Bach run­ter“ – noch dazu von Microstockern – echt nicht mehr hören. Ihr habt mit der Scheiße ange­fan­gen, also hört auch zu jam­mern. Macht mei­net­we­gen wei­ter oder hört ganz auf, den Markt zu belie­fern, aber bit­te stoppt die­ses elen­di­ge Rumgejammer. Für gute Bilder wer­den noch immer exor­bi­tant hohe Preise gezahlt (und nein, ich mei­ne kei­ne erwei­ter­te Lizenz bei iSto­ck & Co).

    @Robert: ich ken­ne dein Buch nicht, man darf sich aber gene­rell nicht wun­dern, daß wenig spe­zi­fi­sche Bücher nur an der Oberfläche der behan­del­ten Themen krat­zen. Das ist bei allen Büchern, die eine mög­lichst breie Übersicht geben wol­len, so.

    Weiterhin bin ich mir tat­säch­li­ch nicht sicher, ob ich mir von jeman­dem, der stän­dig Verdienst und Umsatz ver­wech­selt (hier z.B.: http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2010/07/21/zwei-jahre-microstock-mein-zahlen-und-erfahrungen/) sowas wie Buchhaltung erklä­ren las­sen möch­te. Erstens gibt’s dafür bei Bedarf fach­spe­zi­fi­sche Buchtitel und zwei­tens Steuerberater.

    Aber ich fra­ge mich sowie­so, wer die Zielgruppe sol­cher Bücher sein soll (das bezieht sich jetzt auf alle Stock-Ratgeber für Fotografen). Das kön­nen nur ent­we­der äußer­st naï­ve Hobbyfotografen sein, die auf Untertitel wie eben z.B. „Geld VERDIENEN mit eige­nen Fotos“ rein­fal­len oder aber die kom­plett Verzweifelten, die nach dem letz­ten Strohhalm grei­fen. Jeder, der tat­säch­li­ch Geld mit Fotos ver­dient, wird mit der­ar­ti­gen Ratgebern äußer­st wenig anfan­gen kön­nen. Beliefert er/sie den Micro-Markt erfolg­reich, muß pro­du­ziert wer­den und es bleibt kei­ne Zeit mehr, ein Buch zu lesen. Beliefert er/sie den Makro-Markt erfolg­reich, weiß er/sie, daß ein Telefongespräch mit dem ver­ant­wort­li­chen Bildredakteur bei einer poten­ti­ell inter­es­san­ten Bildagentur bei wei­tem mehr bringt als ein der­ar­ti­ges Buch.

    Ich kann mir in der Tat vor­stel­len, daß es Bücher gibt, die den Fotografen, die nicht völ­lig ohne Vorwissen an die Sache her­an­ge­hen, deut­li­ch mehr brin­gen. Ich kann es mir nicht nur vor­stel­len, ich habe die Bücher sogar im Regal ste­hen. Keines davon ist übri­gens in deut­scher Sprache ver­faßt.

  6. Ein recht­zei­ti­ger Hinweis von Dir, dass Du eine 2. Auflage in Arbeit hast, wäre fair gewe­sen. So habe ich lei­der gera­de die 1. Ausgabe gekauft. Du betreib­st doch son­st immer eine offe­ne Informationspolitik – war­um nicht auch in die­sem Fall?

  7. @wfb: Ich arbei­te seit Erscheinen der Erstauflage an einer Verbesserung des Buchs und kann jetzt schon ankün­di­gen, dass ich das auch wei­ter­hin tun wer­de. Solche unglück­li­chen Überschneidungen gibt es lei­der manch­mal. Falls Du das Buch erst vor kur­zem online gekauft hast, kann­st Du es sicher mit Hinweis auf die Neuauflage umtau­schen.

  8. @tom: Ich kann Usätze schon vom Verdienst unter­schei­den und ich hal­te mei­ne Leser für fähig, zu wis­sen, dass von den Agentureinnahmen Unkosten für die Produktion etc. abge­hen. Es ist umgangs­sprach­li­ch nun mal übli­ch, von „ich habe xxx ver­dient“ zu schrei­ben, wenn genau­er „ich habe xxx umge­setzt“ gemeint wäre. Aber Du hast recht, genau­er wäre die zwei­te Fiormulierung.

  9. @tom_tom_tom
    Du soll­test Dir mal echt einen ande­ren Ton ange­wöh­nen. Mich wun­dert es nur, das so jemand wie Du über­haupt an so einer Diskussion teil­nimmt. Wenn Du doch so gegen die Stockfotografie wet­ter­st, dann ver­ste­he ich nicht war­um Du hier ver­weil­st und Dich aktiv betei­ligst. Du urteils über Menschen „naï­ve Hobbyfotografen“ die Du über­haupt nicht kenn­st.

    Auch Dein Kommentar „Beliefert er/sie den Micro-Markt erfolg­reich, muß pro­du­ziert wer­den und es bleibt kei­ne Zeit mehr, ein Buch zu lesen.“ So ein Quatsch!!! Informationspflicht gehört zu jedem Themenbereich wenn man ihn ernst­haft betrei­ben möch­te. Oder ist Dir die Gabe Deines Handwerks so vom Himmel gefal­len oder in einem Traum erschie­nen, das Du von heu­te auf mor­gen Dein Handwerk direkt aus­füh­ren konn­test? Dann herz­li­chen Glückwunsch.

    Wenn also jemand, egal ob Hobbyfotograf oder Berufsfotograf (ich gehö­re zu den Berufsfotografen) sich über den Microstockmarkt infor­mie­ren möch­te oder muß, dann kommt er nicht drum­rum sich vor­her zu infor­mie­ren – also auch LESEN – Ohne Informationen kann ich den Markt nicht beur­tei­len und kein Konzept für mich sel­ber erstel­len. Ich habe mir eini­ge Bücher, nicht nur in Deutsch, ange­schaut und habe fest­ge­stellt, las­sen wir mal den foto­gra­fi­schen Teil raus, das wenn es um Marktanalyse bzw. Marktinformationen geht, kein Buch mehr bie­tet als das von Robert. Und mal ehr­li­ch, jeder der Selbstständig ist weiss das Umsatz nicht gleich Ertrag oder Gewinn ist. Auch das Kosten für Produktionen ent­ste­hen. Aber ohne eine Umsatzprognose bzw. die Daten die Robert angibt, kann ich kei­ne Bewertung fest­le­gen ob sich ein Einstieg in die­sen Bereich über­haupt lohnt. Dem Hobbyfotografen ist es egal, er muß nicht betreibs­wirt­schaft­li­ch den­ken son­dern übt sein Hobby aus und freut sich über jeden umge­setz­ten Cent. 

    In einem Punkt möch­te ich Dir aber zustimmen.…aber bit­te stoppt die­ses elen­di­ge Rumgejammer.

  10. Wenn ich Eure Kommentare so lese, fra­ge ich mich, ob ich mit der Fotografiererei auf­hö­ren soll.
    Denn ich will auf kei­nen Fall so wer­den wie Ihr.
    Jeder weiss und kann es bes­ser.
    Dann möch­te ich ger­ne die Links von Euren Blogs haben und die Titel Eurer Bücher, damit ich mir ein Bild machen kann, was Robert bis­her fal­sch gemacht haben soll.
    Wenn es kei­ne Nachfrage nach sei­nem Buch gege­ben hät­te, wäre eine Überarbeitung sicher nicht in Frage gekom­men. Anscheinend ist das Bedürfnis da.
    Übrigens gehö­re ich auch zu den nai­ven Fotografen, die sein ers­tes Werk über Stockfotografie gekauft und mit inter­es­se gele­sen habe.
    Ich brau­che es immer noch als Nachschlagewerk, aus dem ich schon vie­le Tipps und Ideen raus­pi­cken konn­te. Wenn einem die Buchaltung nichts bringt, oder die rich­ti­ge Kamerawahl nicht inter­es­siert, dann lasst das doch ein­fach aus. So ein­fach ist es.
    Aber es war schon immer so. Wenn jemand Erfolg hat, sind die Neider nicht weit.

  11. @tom_tom_tom

    Bei Fotolia habe ich nach einem Jahr einen Verdienst von ca. 25,00 Euro über­wie­sen bekom­men. Vor eini­gen Monaten hat­te Fotolia noch ca. 9 Millionen Bilder in der Datenbank. Heute sind anschei­nend ca. 11 oder 12 Millionen Bilder in der Datenbank und die Anzahl der Fotografen ist wei­ter ange­stie­gen. Der Anteil / Erlös des ein­zel­nen Fotografen vom „gro­ßen Kuchen“ wird immer klei­ner.
    Verkäufe las­sen sich anschei­nend nur noch mit People Bilder machen und davon bie­te ich kei­ne Bilder an.

    Für Robert bedeu­ten Fotografen Anfänger bares Geld. Erst wenn die Anfänger mer­ken das Stockfoto Bücher eigent­li­ch nicht rich­tig etwas brin­gen, dann lan­den die Bücher wie­der bei Ebay oder ver­schwin­den in irgend­ei­nem Keller.

  12. @Jörg: erst­mal war mein Beitrag nicht so nega­tiv gemeint, wie du es offen­sicht­li­ch auf­faßt. Daß man mein Spezialist wird, wenn man eine all­ge­mei­ne Einführung liest, soll­te jedem klar sein. Du bist auch kein Mediziner, nur weil du z.B. das Buch „Der mensch­li­che Körper“ gele­sen hast. Weiterhin lese ich hier mit, weil es in mei­nen Augen wich­tig ist, zu wis­sen, was von unten kommt (mit „unten“ mei­ne ich die Preisstruktur, da es hier haupt­säch­li­ch um Micros geht). Dies ist ja nicht der ein­zi­ge Blog, den ich lese und alle zusam­men erge­ben ein halb­wegs braucb­ba­res Bild. Da ich spo­ra­di­sch durch­aus im Stock-Berich tätig bin und damit 5stellige Summen im Jahr umset­ze, bil­de ich mir ein, wis­sen zu müs­sen, wie ich mich bzw. mei­ne Bilder von den Micros the­ma­ti­sch und von der Bildsprache her abset­ze. Ein Blog füh­re ich nicht, ein Buch habe ich nicht geschrie­ben – und ich habe auch kein Interesse dar­an. Es klingt alt­mo­di­sch, hat aber in mei­nen Augen durch­aus bei eini­gen Sachen noch sei­ne Berechtigung: ich tei­le unger­ne mei­ne Ideen und Erkenntnnisse, weil ich auf Basis die­ser Gedankengänfge mei­ne (recht teu­ren) Produktionen rea­li­sie­re. Da gilt es erst­mal, Kopien (auch wenn es u.U. bil­li­ge sind) zu ver­mei­den. Ich weiß, ist nicht so ganz im Trend, mir aber egal. Man muß ja nicht jeden Trend mit­ma­chen.

  13. Och wie scha­de.
    Hatte gera­de im Herbst und zu Weihnachten 2 alte Exemplare geor­dert.

    Na dann war­ten wir auf die drit­te Auflage

  14. Ich hab ja an ande­rer Stelle hier schon mal geschrie­ben, dass ich es bewun­derns­wert fin­de, wie er die­se Kommentare hier weg­steckt und TROTZDEM wei­ter macht. Das ist teil­wei­se kei­ne Kritik mehr, son­dern per­sön­li­che Angriffe. Das es den Blog hier über­haupt noch gibt ist ein Wunder. 

    Ich war eigent­li­ch immer der Ansicht dass es gera­de NICHT die Microstocker sind, die über den Niedergang des Marktes rum­jam­mern. Also ich kann mich auch täu­schen, aber gera­de Robert zeigt regel­mä­ßig sei­ne Zufriedenheit wegen sei­ner Umsätze und dass es gut läuft.

    Von daher wün­sche ich mir eben­falls, als neben­ge­schäft­li­cher Microstocker, dass das rum­jam­mern auf­hört. Microstock ist nun mal Realität und das nun schon seit Jahren. Irgendwann hat es kei­nen Sinn mehr wei­ter rum­zu­jam­mern …

    Wenn ein Buch eine 2. erw. Auflage bekommt, muss es sich ja gut ver­kauft haben 🙂 Von daher mei­nen herz­li­chen Glückwunsch an Robert 🙂 Ich glaub aber, ich wer­de nicht „upgraden“. Eine Lose-Blatt-Sammlung für Microstocker, das wäre doch was 🙂 Mit Updates in den jewei­li­gen Kapiteln 🙂

  15. @Trophy: natür­li­ch steigt die Bildmenge bei den Micros recht rasant. Allerdings dürf­ten nur ein paar der vie­len, vie­len Fotografen tat­säch­li­ch brauch­ba­re Umsätze erzie­len, die rest­li­chen freu­en sich mehr oder weni­ger über zwei­stel­li­ge Beträge, die über’s Jahr zusam­men­ge­sam­melt wer­den. Denn um erfolg­reich zu sein, mußt du mög­lichst schnell auf eine vier­stel­li­ge Bildmenge kom­men und stän­dig nach­le­gen. Das mein­te ich etwas über­spitzt mit „es bleibt kei­ne Zeit mehr, ein Buch zu lesen“. Nur das Fotografieren bringt Geld, weder die Photoshop-Bearbeitung noch das eigen­hän­di­ge Keywording. Deshalb wer­den die letz­ten bei­den Punkte bei den erfolg­rei­chen Microstockern mitt­ler­wei­le auch kom­plett aus­ge­la­gert. Jeder Tag, an dem nicht pro­di­ziert wird, ist ein Verlustgeschäft. Hinzu kom­men natür­li­ch sol­che Kleinigkeiten wie stän­di­ge Absenkung der Fotografenanteile, Verringerung der Verkaufspreise, noch bil­li­ge­re Abos (oder über­haupt Abos) usw.

    Ich ken­ne die Micro-Verträge nicht und sie wer­den sich sicher­li­ch abge­si­chert haben, aber mei­ne Makros dürf­ten z.B. nicht ein­fach so mei­nen Anteil ver­rin­gern. Die müß­ten einen neu­en Vertrag mit mir machen. Aber ich glau­be nicht, daß die auf die Idee kom­men, das zu ver­su­chen.

    Wenn ich jedoch bei einer Agentur im Jahr nur 25€ Umsatz erzie­len wür­de, krie­gen die einen bit­ter­bö­sen Anruf von mir 😉

  16. @Robert: ob der u.U. sehr gro­ße Unterschied zw. Umsatz und Verdienst/Gewinn jedem wirk­li­ch bewußt ist, sei mal dahin­ge­stellt. Ich fin­de es nur äußer­st irri­tie­rend, wenn ich lese „ich habe 1500€ im Monat bei den Micros ver­dient“, obwohl a) Umsatz gemeint ist und b) unter Berücksichtigung der Steuern und sons­ti­gen Ausgaben davom viel­leicht noch 800€ übrig blei­ben. Es ist ja nicht nur die brutto/netto-Differenz, die bei einem Arbeitnehmer auf­tritt, son­dern noch diver­se ande­re Kleinigkeiten. Umsatzsteuer, Krankenkasse/KSK, Berufsgenossenschaft etc. Achja, die Investitionen und Abschreibungen mal nicht zu ver­ges­sen.

    Die Bücher? u.a. „Train your gaze“, „image makers, image takers“ und auch „best busi­ness prac­tices for pho­to­graph­ers“.

  17. @Trophy: das stimmt so nicht, ich set­ze bei Fotolia fast genau­so­viel Geld mit Produkt- und Makrofotografie um, wie mit People Bildern. Ich bin zwar erst im drei­stel­li­gen Bereich mit mei­nen Monatsumsätzen, aber ich kann da schon sagen, dass man auch ohne People Bilder Geld umset­zen kann. 

    Es gibt ein­fa­che Bilder, die kaum was kos­ten und ganz gut Umsatz brin­gen. Bei mir sind das zum Beispiel Osterglocken, Backzutaten, RAM Riegel für Notebooks oder né sim­ple Energiesparlampe. Das geht alles sowohl zu ver­kau­fen als auch bei Fotolia unter­zu­brin­gen.

    Allerdings sind People-Bilder immer noch ein­fa­cher durch die Selektion zu brin­gen, kos­ten dafür auch mehr, da sie auf­wän­dig in Nachbearbeitung sind und die Models ein Honorar bekom­men. Von daher fin­de ich Produkt-, Essen-, und Makrofotografie teil­wei­se span­nen­der als People Bilder.

  18. @FoG und Trophy: Ich ken­ne übri­gens auch eini­ge Fotografen, die KEINE People-Fotos machen und ordent­li­che Umsätze erzie­len. Einige haben sich auf Hintergründe spe­zia­li­siert, ande­re auf sai­so­na­le Konzeptbilder, ande­re nur auf „Web-Buttons“ (okay, kei­ne Fotografie mehr, son­dern Photoshop) usw.

  19. @Fog
    @Robert

    Stockfoto Bilder lau­fen bei mir über­haupt nicht gut. Etwas bes­ser läuft es wenn ich als Paparazzo foto­gra­fie­re. Allerdings kann das in Deutschland für den Fotografen sehr teu­er wer­den (Fotorecht, Abmahnungen über Rechtsanwälte). In Schweden konn­te ich durch Erlkönig Bilder noch nicht ein­mal mei­nen Urlaub finan­zie­ren, trotz­dem mir mas­sen­haft Erlkönige vor die Kamera gekom­men sind. In Schweden gibt es ein­fach zu vie­le Erlkönig Fotografen und ande­re Fotografen, schlim­mer als auf der Berlinale 2011.

  20. Robert: „Ich hät­te es schön gefun­den, wenn es eine Möglichkeit gege­ben hät­te, den bis­he­ri­gen Käufern der Erstauflage eine güns­ti­ge­re Version der Neuauflage zugäng­li­ch zu machen. Leider ist das auf­grund der Buchpreisbindung nicht erlaubt.“

    Warum macht ihr nicht eine lose Blattsammlung oder Mappe oder PDF-Datei und gebt die­se für die fünf Euro ab? So müs­sen die Besitzer der ers­ten Auflage nicht noch mal tief in die Tasche grei­fen und Du hät­test dei­nen Wunsch erfüllt, eine güns­ti­ge­re Version der Neuauflage den bis­he­ri­gen Käufern anzu­bie­ten.

  21. Hallo,
    ich bin noch abso­lut neu in dem Bereich der Stockfotografie und das Buch war ein Segen für mich. Erstmal ein gros­ses Kompliment an den Autor für das Buch und für die­se Seite.
    Allerdings muss ich auch zuge­ben, dass es mich etwas ärgert, nicht frü­her von der 2. Auflage erfah­ren zu haben, denn die 1. habe ich grad vor zwei Wochen gekauft.
    Ich wer­de mal anfra­gen, ob ein Umtausch mög­li­ch ist.

  22. Leider kann ich mich in die Diskussion nicht ein­mi­schen, da ich nicht ein ein­zi­ges Buch zur Stock-Fotografie je in der Hand gehal­ten habe (war­um auch?)

    Daher mei­ne ein­zi­ge Kritik an sol­cher Literatur und nach mei­ner Einschätzung zum Thema: Für über 95 % aller Stock-„Mitmach“-Fotografen dürf­te sich die­ser Markt nicht loh­nen, abge­se­hen von Erfahrungswerten und Aufpolieren des Egos.

    Es ist offen­sicht­li­ch, die wirk­li­ch umsatz­star­ken Gewinner sind doch die Agenturen ein­zig und allein. Selbst wenn (du) Robert ein paar Tausend Euros pro Jahr umsetzt (Brutto, nach Eigeneinlage und allen Risiken), kas­sie­ren die Agenturen das 3–5fache an den Verkäufen!

    Eine reprä­sen­ta­ti­ve Umfrage und Untersuchung die­ses Themas wäre mal wirk­li­ch sinn­voll und augen­öff­nend.

  23. @Robert

    Auch die Autorin und Fotografin Helma Spona will mit ihren Büchern und Fotos Geld machen und bie­tet ihre Bücher oder ihre Verleger,ihre Bücher aus die­sem Grund schon sehr bil­lig an. Das bedeu­tet aller­dings auch, das die Masse der Fotografen (Anfänger, Amateure)am kos­ten­pflich­ti­gen Bildermarkt kein rich­ti­ges Interesse mehr besit­zen.

    Durch die Stockfoto Agenturen haben sehr vie­le Profi Fotografen ihren Job ver­lo­ren. Auch die Bildzeitung besitzt nur noch einen Fotografen und besorgt sich die feh­len­den Bilder durch frem­de Dienstleistung, wodurch gleich­zei­tig noch der Preis gedrückt wird.

  24. Ich wür­de das anders inter­pre­tie­ren. Ich lese aus Deinen Zeilen Frust raus, das ist ver­ständ­li­ch, aber bit­te lade den nicht immer in mei­nem Blog ab.

  25. Danke für die­ses Buch.
    Wer sich Gedanken macht die­ses Buch zu refi­nan­zie­ren, hat den Inhalt nicht gele­sen bzw. ver­stan­den. Allein die recht­li­chen Hinweise bewah­ren einen vor Fehlern, deren finan­zi­el­le Konsequenzen gera­de für Einsteiger nicht mehr zu refi­nan­zie­ren wären. Auch Bilder zu pro­du­zie­ren, die kei­ner haben will, erwei­tern sicher­li­ch den Erfahrungsschatz, aber auch davon kann kei­ner leben.
    Wer erwar­tet, dass bei der Vielzahl der Kapitel in die­sem Buch, die im Übrigen alle einen Bezug zur Stockfotografie haben und somit Ihre Berechtigung in die­sem Buch haben, jedes Kapitel auf ins­ge­samt 470 Seiten voll­stän­dig abge­han­delt wer­den kann, der möge nicht kri­ti­sie­ren son­dern mit leuch­ten­dem Beispiel vor­an­ge­hen und es bes­ser vor­ma­chen.
    So man­che Kommentare zu die­sem Buch in die­sem Blog hin­ter­las­sen nach dem Lesen des Buches bei mir den Eindruck, dass da doch so etwas wie Neid beim jewei­li­gen Kommentator auf­keimt: „Mist da hat­te der Kneschke eine Idee von einem Buch und ver­dient damit auch noch Geld.“ .
    Eine Bitte an den Autor: Sie erlau­ben in dem Buch aus­drück­li­ch die MR-Verträge für eige­ne Zwecke ein­set­zen zu dür­fen, wäre schön, wenn es für Leser/Käufer des Buches einen Link gäbe, wo die Musterverträge als edi­tier­ba­re Version her­un­ter­ge­la­den wer­den kön­nen.
    Zum Kapitel 19 noch eine klei­ne Erweiterung, ich set­ze mitt­ler­wei­le einen „Imagetank“ mit ein­ge­bau­ten Monitor ein, der ermög­licht es mir zu einem wäh­rend des Shootings (ins­be­son­de­re out­door) mei­ne Sticks sofort zu sichern und zum ande­ren beim Kunden vor Ort eine grö­ße­re Auswahl der Fotos zu prä­sen­tie­ren.
    Und wer noch „beein­dru­cken­der“ sei­ne Werke zei­gen möch­te, gehe mit einem iPad und dem rich­ti­gen Adapter für den Stick zum Kunden. Da muss dann kein Notebook aus­ge­packt und hoch­ge­fah­ren wer­den, ob Hochformat oder Querformat der Fotos ein Dreh des iPads genügt und die Bilder sind sehr gut for­mat­fül­lend zu prä­sen­tie­ren. Gleich ein Wort an die Refinanzierer in die­sem Blog, sicher­li­ch sind auch dies wie­der Investitionen, die erwirt­schaf­tet wer­den wol­len. Meine Erfahrung zeigt aber, dass auch ein Foto ein Produkt ist, dass super prä­sen­tiert sich bes­ser ver­kauft.
    Viele Grüße
    Michael

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