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Ergebnisse und Lehren aus meinem großen Fotografie-Gewinnspiel

Trommelwirbel! Ich darf die 13 Gewinner meines Gewinnspiels zur Feier des 500. Artikels in diesem Blog bekanntgeben!

In den Kommentaren meines Gewinnspiel-Artikels kamen 142 Beiträge zusammen. Ich habe diese per Hand überprüft, ob alle die Teilnahmebedingungen erfüllt haben (mehr dazu unten) und diejenigen aussortiert, welche leider nicht richtig mitgemacht haben. Das waren ca. 30 Beiträge. Den restlichen Kommentaren habe ich – chronologisch aufsteigend – entsprechend den Teilnahmebedingungen eine oder zwei Losnummern zugewiesen. Das ergab 110 Lose, die gewinnen können.

Auf der Webseite random.org habe ich mir per Zufallsgenerator dann 13 Nummern im Bereich 1-110 ziehen lassen. Hier die Gewinner-Lose:

Aber welche Lose gehören zu welchem Kommentator?

Hier die Kurz-Übersicht:

  1. Gewinner: Los 23 – Sebastian
  2. Gewinner: Los 36 – Kim
  3. Gewinner: Los 2 – wl
  4. Gewinner: Los 72 – Abra Xas
  5. Gewinner: Los 55 – gfgfgf
  6. Gewinner: Los 22 – Sebastian (ihr seht, doppelte Gewinnchancen können sich lohnen)
  7. Gewinner: Los 44 – Björn Lischer
  8. Gewinner: Los 102 – Thomas Schwede
  9. Gewinner: Los 78 – Maximilian
  10. Gewinner: Los 27 – Melanie
  11. Gewinner: Los 34 – Uwe Landgraf
  12. Gewinner: Los 85 – Julia
  13. Gewinner: Los 77 – David

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner!

Hier die vollständige Übersicht, wer welche Losnummer erhalten hat und welche Kommentare ungültig erklärt werden mussten (Klick auf das Bild für eine Großansicht oder abspeichern und anschauen):

Ich werde jetzt die Gewinner nacheinander anschreiben. Zuerst darf sich der erste Gewinner aus den 13 Preisen etwas aussuchen, der zweite Gewinner aus den restlichen Preisen und so weiter. Falls sich jemand innerhalb einer Woche nicht auf meine Email melden sollte (im Spam-Filter nachschauen), dann werde ich später noch Lose ziehen, um alle Preise zu vergeben.

Waren meine Regeln zu streng?

Vermutlich habe ich die Teilnahme am Gewinnspiel an zu hohe Erwartungen geknüpft. Anders kann ich mir nicht erklären, dass ich bei strenger Auslegung der Regeln locker über die Hälfte der Teilnehmer hätte disqualifizieren müssen. Die Regeln lauteten: Um teilzunehmen, musste jemand über das Gewinnspiel mit Link in seinem Facebook- oder Twitter-Account berichten oder in seinem Blog darauf hinweisen. Zusätzlich musste die Lieblingskategorie in meinem Blog genannt werden und zu welchem Thema der Leser in Zukunft mehr von mir lesen wollen würde.

An den letzten beiden Bedingungen sind viele gescheitert. Dabei hatten diese Bedingungen ihre Gründe und ich habe sie extra rot markiert, damit sie auch auffallen und nicht überlesen werden. Ich habe mich deswegen entschlossen, beide Bedingungen zu einer zusammenzufassen. Um teilzunehmen, musste neben dem Link die Lieblingskategorie oder ein Wunschthema genannt werden.

Viele hatten auch Probleme, den richtigen Link der Facebook-Status-ID zu finden. Wenn es mir möglich war, das heißt, wenn ich mit meinem Facebook-Account das Profil des Teilnehmers ansehen konnte, habe ich den richtigen Link rausgesucht, oben mit in die Übersicht eingetragen und den Kommentar gezählt.

Wann wurde ein Kommentar ungültig?

Leider musste ich trotzdem einige Kommentare ignorieren. Einige haben weder eine Kategorie noch ihr Wunschthema genannt. Bei manchen Kommentaren war der Link falsch oder der notwendige Inhalt nicht auffindbar. Zum Beispiel hat jemand nur die URL seines Blogs gepostet, ohne dort auf das Gewinnspiel hinzuweisen. Einige Blogs konnte ich nicht mitzählen, weil es sogenannte „Gewinnspielblogs“ waren, die ebenfalls von der Teilnahme ausgeschlossen sind.

Warum bekommen nur manche zwei Lose?

Gemäß den Teilnahmebedingungen konnte nur jemand zwei Lose bekommen, der mit Blog und Facebook-Link teilgenommen hat oder mit Blog und Twitter-Link. Einige haben mit Facebook und Twitter teilgenommen, was ich jedoch nur 1x zählen konnte.

Lehren aus dem Gewinnspiel

Ich hatte im Blog ja bisher zwei Gewinnspiele veranstaltet, die auf viel Resonanz gestoßen sind. Ehrlich gesagt hatte ich mir angesichts der vielen tollen Preisen mehr Teilnehmer erwartet. Aber wahrscheinlich waren die Regeln doch zu kompliziert. Dabei hatte das Gründe: Ich wollte die Leute mit Preisen belohnen, die regelmäßig meinen Blog lesen. Diese haben in der Regel auch die Teilnahmebedingungen gründlich gelesen. Damit konnte ich halbwegs die Leute rausfiltern, die sich überall an vielen Gewinnspielen beteiligen, ohne einen Bezug zum veranstaltenden Blog zu haben. Ich hätte mir gewünscht, eine bessere Methode zu finden, um sicherzustellen, dass die Leute den Blog lesen, aber mir ist keine eingefallen.

Im Nachhinein ist mir die Idee gekommen, dass ich die Gewinner nicht per Email anschreibe, sondern nur im Blog nenne und diese sich dann bei mir melden müssten. Aber das hätte ich vor Beginn des Gewinnspiels erwähnen müssen, deshalb geht es diesmal nicht.

Außerdem habe ich gemerkt, dass gar nicht so viele Preise notwendig sind, um Euch für ein Gewinnspiel zu begeistern. Ich freue mich, dass sich viele Firmen beteiligt haben und wirklich hilfreiche Dinge für Fotografen beigesteuert haben, aber die Organisation im Hintergrund erforderte viel Zeit und Planung. Auch jetzt nach der Bekanntgabe der Gewinner hört für mich die Arbeit nicht auf, weil ich die Gewinnvergabe koordinieren muss und einige Gewinne selbst verschicke. Das nächste Mal werde ich solche Aktionen wieder etwas kleiner aufziehen.

Jetzt aber noch mal Gratulation an die Gewinner: Ihr bekommt Emails von mir.

Was sind eure Erfahrungen aus solchen Verlosungen oder Gewinnspielen?

Bewerbungsstart für Germany’s Next Topmodel – 4. Staffel

Bei der dritten Staffel von Germany’s Next Topmodel haben sich über 18.000 Mädchen ab 16 Jahren beworben. Wie viele werden es diesmal? Die Bewerbungen für die vierte Staffel der Topmodel-Sendung können nun bis zum 10.12.2008 eingesendet werden. Mehr Informationen auf der Webseite von Heidi Klum.

Ein kleiner Hinweis an die angehenden Models: Bitte lest Euch die Teilnahmebedingungen und vor allem die Einverständniserklärung genau durch.

Da steht unter anderem:

„Mit meiner Unterschrift erkläre ich mich einverstanden mit der unentgeltlichen Anfertigung von Ton- und Bildaufnahmen anlässlich der Produktion der TV Serie Germany´s next Topmodel – by Heidi Klum. Gleichzeitig räume ich der […] Produktions GmbH und ProSieben […] an den angefertigten Ton- und/oder Bildaufnahmen […] unentgeltlich alle entstehenden oder bereits entstandenen urheberrechtlichen Nutzungs-, Leistungsschutz-, Persönlichkeits- oder sonstigen Rechte (z.B. Merchandising, Drucknebenrechte, Online-/Internetrechte). Dies gilt auch für die von mir mitgebrachten Bild- und Tonmaterialien.“ (Hervorhebung von mir)

Insbesondere der letzte Satz ist wichtig, wenn ihr für Eure Bewerbung Fotos einsendet, die ihr mit professionellen Fotografen gemacht habt. Falls ihr dort etwas unterschrieben habt, kann es gut sein, dass ihr nicht alle Rechte besitzt, die nötig sind, um der „Germany’s Next Topmodel“-Sendung die Rechte daran abzutreten.

Die Aufnahmen zur Sendung werden dann ungefähr von Mitte Januar bis Ende März 2009 stattfinden.

Übrigens präsentiert die Gewinnerin der ersten Staffel, Lena Gehrke, in Österreich die Sendung „Austria’s Next Topmodel“ und sucht ebenfalls Bewerberinnen.

Nachtrag 27.09.2008: Michael Kirchner vom Studio-Blog meldet, dass auch die Schweiz ihr Topmodel sucht, wieder mit Bruce Darnell.

Verwandte Themen:
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12 Tipps für Model-Posen
Germany’s Next Topmodel am 2. Oktober

Unfaire vs. faire Fotowettbewerbe

Die Tücke steckt im Kleingedruckten: So mancher tolle Preis beim Fotowettbewerb muss in Relation zu den Bedingungen gesetzt werden, zu denen ein Foto eingesandt wird. Wer von der Fotografie lebt, kann es sich nicht leisten, Bildrechte willkürlich zu verschenken.

Umso lobenswerter ist die Sammlung unfairer Wettbewerbsbedingungen hier auf fotowettbewerbe.de. Nach der Lektüre vergeht einem oft die Lust am Teilnehmen. Zu Recht.

Immerhin werden auch positive Gegenbeispiele genannt. Eine Pflichtlektüre für Teilnehmer von Fotowettbewerben.

Stockfotografie vs. Fotowettbewerbe

Seitdem ich meine Fotos verkaufe, achte ich viel genauer darauf, wie meine Fotos benutzt werden. Immerhin sind sie mein „Kapital“. Auch die Bedingungen von Fotowettbewerben lese ich sehr aufmerksam. Das führte dazu, dass ich bei fast keinen Fotowettbewerben mehr mitmache.

Ein aktuelles Beispiel:Die Webseite www.wetter.com veranstaltet einen Fotowettbewerb für Winterbilder. In den Teilnahmebedingungen steht u.a.:

Mit der Einsendung eines oder mehrerer Fotos […] räumt der Teilnehmer der wetter.com AG die folgenden nicht-ausschließlichen, übertragbaren, räumlich und zeitlich unbeschränkten Rechte – einschließlich des Rechts zur Unterlizenzierung – an dem Bildmaterial ein:

* das Vervielfältigungs- und Verbreitungsrecht, d. h. das Recht, das Bildmaterial im Rahmen der hier eingeräumten Rechte beliebig zu vervielfältigen und zu verbreiten;

* das Recht der öffentlichen Wiedergabe, insbesondere das Aufführungs- und Vorführungsrecht, das Recht der öffentlichen Zugänglichmachung […], das Senderecht (d. h. […] über den Fernsehsender „Deutsches Wetter Fernsehen“ zugänglich zu machen), das Recht der Wiedergabe durch Bild- oder Tonträger […].

Das bedeutet ungefähr: Eingesandte Fotos – auch wenn sie nicht gewonnen haben – dürfen vom Veranstalter kostenlos für deren Webseite und Fernsehsender benutzt werden. Außerdem dürften diese Rechte auch an beliebig viele andere – der Formulierung „Unterlizenzierung“ sei Dank – weitergegeben werden.

Und wofür das alles? Einmal pro Woche werden 50 € für das beste Bild bezahlt. Zur Erinnerung: Genutzt werden dürfen aber alle Einsendungen, auch die der „Verlierer“. Genutzt werden beispielsweise über 130 Fotos auf der Webseite für den kostenlosen „Download als Wallpaper“. Allein für solche Rechte würden beim Kauf der Bilder bei Bildagenturen meist mehrere tausend Euro fällig.

Wer sich vor solchen Klauseln in Wettbewerben schützen will, findet hier mehr Informationen:
http://www.fotowettbewerbe.de/ratgeber/#more-1
http://www.fotorecht.de/publikationen/fotowettbewerb.html