Wie plane ich ein Foto-Shooting? Ein Praxisbeispiel

Ein Studioshooting mit einem Model ist ein­fach. Habe ich hun­dert­fach gemacht. Ein Shooting vor Ort mit fünf Models ist anders. Deswegen möch­te ich beschrei­ben, wie ich ein sol­ches Shooting geplant habe.

Heitere Lerngruppe

1. Location
Am Anfang stand die Idee, Fotos zum Thema Bildung zu machen. In einer Universität oder einer Bibliothek viel­leicht. Oder in einer Uni-Bibliothek? Da ich wäh­rend mei­nes Studiums an der FU Berlin in der Uni-Bibliothek eine Ausstellung zum Thema „Berlin“ hat­te, kann­te ich eine ers­te Ansprechpartnerin. Diese arbei­te­te zwar nicht mehr dort, emp­fahl mich jedoch ihrer Nachfolgerin. Ich erklär­te ihr kurz per Email mein Anliegen und ver­ein­bar­te ein Treffen, bei dem ich ihr mei­ne bis­he­ri­gen Fotos und Veröffentlichungen zeig­te, den „Property Release“ erklär­te und einen Termin absprach. Es pass­te gut, dass bald die Semesterferien waren, denn dort ist die Bibliothek deut­li­ch weni­ger besucht. Die Bibliotheksmitarbeiterin mus­s­te den Vertrag noch mit ihren Chef abspre­chen und gab dann grü­nes Licht. Hilfreich war auch, dass ich eine Berufshaftpflicht hat­te, die even­tu­el­le Schäden abde­cken wür­de.

Hilfe am Computer

2. Recherche
Mir war außer­dem klar, dass ich eine Gruppe von Models haben woll­te. So wür­de ich viel mehr Varianten foto­gra­fie­ren kön­nen und die kur­ze Zeit in der Bibliothek bes­ser nut­zen kön­nen. Außerdem habe ich die Mitarbeiterin gefragt, wel­che Fotos sie sich wün­schen wür­de. Sie klär­te mich auf, dass die Bibliotheken im Zeitalter des Internets ihre Rolle weg vom „Buchlieferanten“ hin zu einer dienst­leis­tungs­ori­en­tier­te­ren „Recherche-Quelle mit Lernmöglichkeiten“ defi­nie­ren wür­den. Sie woll­te ger­ne Fotos von Lerngruppen am Tisch haben, von Studenten an der Info-Theke und bei der Suche im Internet haben. Damit hat­te ich auch gleich mei­ne Trend-Recherche.

Außerdem habe ich die Begriffe „Student Universität“ bei eini­gen Bildagenturen ein­ge­ge­ben und geschaut, was für Bilder schon im Angebot waren und wel­che Motive sich davon am bes­ten ver­kauf­ten. ich erstell­te mei­ne Themenliste und ein Moodboard, das ist ein Blatt mit Beispielbildern, damit sich die Models (und in mei­nem Fall auch die Bibliotheksmitarbeiter) vor­stel­len kön­nen, was ich vor­ha­be.

Jubel in der Bibliothek

3. Models
Ich schrieb bei der Model-Kartei eine Shooting-Anfrage aus. Leider weiß ich den genau­en Wortlaut nicht mehr, aber ich defi­nier­te auf jeden Fall die Model-Kriterien (Alter 18–28 Jahre, männ­li­ch und weib­li­ch, ger­ne auch asia­ti­sche oder afri­ka­ni­sche Models, schö­nes Lachen), erklär­te die geplan­te Nutzung der Fotos, ver­link­te mei­nen Vertrag und erwähn­te die Bezahlung. Für ca. 3–4 Stunden habe ich 60 Euro pro Model plus die fer­ti­gen Bilder auf CD gezahlt, bei fünf Leuten ins­ge­samt 300 Euro.

Es mel­de­ten sich knapp 30 Models, nur weni­ge Männer, fast nur Frauen, teil­wei­se deut­li­ch über 35, wo ich mich gefragt habe, ob sie auch gele­sen haben, dass sie als „Studierende“ durch­ge­hen soll­ten. Im Zuge des Bologna-Prozesses wer­den die Studienzeiten ja eher kür­zer als län­ger. Ich rich­te­te in mei­nem Email-Account einen eige­nen Ordner für die Bewerbungen ein. Die bei­den Männer waren schnell aus­ge­sucht, bei den Frauen war es schwie­ri­ger. Ich woll­te sowohl eine gute Mischung an Haarfarben (blond, brü­nett, schwarz­haa­rig) als auch inter­kul­tu­rell. Im Zuge des „Castings“ stell­te sich her­aus, dass eine Frau die Partnerin von einem der männ­li­chen Models war. Das war ein guter Vorteil, weil ich mir sicher sein konn­te, dass zumin­dest bei einem Teil der Models „die Chemie stim­men“ wür­de.

Ich ent­schied mich für fünf statt wie anfangs geplant für vier Models, da die Absage-Quote der Model-Kartei rela­tiv hoch ist und ich einen Ausfall von ein bis zwei Models ein­pla­nen müss­te. Bei vier Models hät­te es dadurch pas­sie­ren kön­nen, dass nur zwei erschei­nen wür­den. Das wäre für eine Gruppe zu wenig. Außerdem ach­te­te ich bei den Models dar­auf, dass sie eini­ge Referenzen vor­wei­sen konn­ten und schon vie­le Shootings und gute Shootingbewertungen hat­ten. Das alles ist kei­ne Garantie für gute Models, zeugt aber von Ehrgeiz und zum Teil auch von Zuverlässigkeit. Ich leg­te einen Tag fest, an dem alle Models Zeit hat­ten und schick­te den Models vor­ab eine Liste mit gewünsch­ter Kleidung, die Motivliste, das Moodboard, den Model-Vertrag und unse­ren Treffpunkt.

Gemeinsam lernen

4. Requisiten
Am Tag vor dem Shooting galt es für mich noch Vorbereitungen zu tref­fen. Ich traf mich mit einem Bibliotheks-Mitarbeiter, bei dem ich schon einen Teil mei­ner Ausrüstung lager­te (nicht die teu­ren, aber die sper­ri­gen Sachen). Er stell­te mich den Angestellten vor, die am nächs­ten Tag im Lesesaal Dienst haben wür­den und ich erklär­te noch mal mein Vorhaben und ver­sprach, so lei­se und so wenig stö­rend wie mög­li­ch zu sein. Außerdem ging ich mit der Kamera umher, um Plätze inner­halb des Lesesaals und Archivs zu fin­den, die am foto­gens­ten sind. Diese Stunde war eine loh­nen­de Investition, da ich eini­ge Blickwinkel ent­deck­te, die mir am hek­ti­schen Shooting-Tag viel­leicht ent­gan­gen wären.

Außerdem nahm ich mir die Zeit, die ande­ren Besucher der Bibliothek zu beob­ach­ten, vor allem jene, die dort lern­ten. Was hat­ten sie bei sich? Laptop, Schreibblock, eini­ge Stifte, paar Bücher dane­ben gesta­pelt. Also pack­te ich mir Schreibblöcke, Stifte und mein Laptop ein, Bücher gab es ja genug vor Ort. Eins der Models bat ich auch, ihr neu­es Netbook mit­zu­brin­gen. Das wäre etwas, was auf älte­ren Bibliotheksfotos fehlt und mei­ne Fotos davon abhe­ben wür­de. Am Computer druck­te ich alle benö­ti­gen Model-Verträge noch mal aus (wie erwar­tet hat­ten eini­ge Models ihren Vertrag ver­ges­sen) und einen gro­ßen Zettel mit der Aufschrift „Aufgrund eines Fotoshootings kann es heu­te in der Bibliothek vor­über­ge­hend zu eini­gen Beeinträchtigungen kom­men. Wir bit­ten um ihr Verständnis. Vielen Dank.“). Den kleb­te ich vor dem Shooting an den Eingang der Bibliothek.

Warteschlange

5. Shooting
Der gro­ße Tag war da. Ein Shooting in die­ser Größenordnung – neue Location mit Publikumsverkehr und fünf mir unbe­kann­ten Models – hat­te ich noch nie umge­setzt. Rekord war bis­her fünf Models im Studio oder drei Models in neu­er Location. Als ich zur ver­ein­bar­ten Zeit am Treffpunkt vor der Bibliothek ankam, waren schon zwei der fünf Models anwe­send. Die Uhrzeit war 8:30 Uhr, eine hal­be Stunde vor Öffnung des Lesesaals. Kurz dar­auf kamen zwei wei­te­re Models. Während wir auf das letz­te Model war­te­ten, ließ ich mir die mit­ge­brach­te Kleidung zei­gen und wähl­te für jede Person etwas aus, was halb­wegs mit der Kleidung der ande­ren har­mo­nie­ren wür­de. Dazu bestimm­te ich ein zwei­tes Outfit, in das die Models wäh­rend einer Pause wech­seln soll­ten. Die Models schmink­ten sich in der Toilette und schlos­sen ihre Sachen in die Schließfächer.

Ich schraub­te einen Aufsteckblitz auf ein Stativ (ähn­li­ch wie hier beschrie­ben, nur mit Durchlichtschirm statt Mini-Softbox) und ver­band das Ganze mit Pocket Wizards mit mei­ner Kamera. Der Blitz kam in die Nähe der Models, auf die ande­re Seite stell­te ich einen California Sunbounce Pro als Diffusor auf. Wem der zu teu­er ist, fin­det hier übri­gens einen güns­ti­ge Bastel-Anleitung. Nach kur­zer Licht-Einstellung foto­gra­fier­te ich die geplan­ten Motive der Shooting-Liste zügig ab. Als Objektiv nutz­te ich abwech­selnd das 85mm f1.2 und das 50mm f1.8 bei ca. Blende 2.2 bis 2.8. Das war schon sehr gering von der Schärfentiefe, ging aber nicht anders, da ich die gan­ze Halle nicht mit Blitzen aus­ge­leuch­tet bekom­men hät­te und sie nicht im Dunkeln ver­schwin­den las­sen woll­te.

Beim Fotografieren ach­te­te ich dar­auf, dass ich abwech­selnd ver­schie­de­ne Konstellationen der Models hat­te (ein­zeln, Paare, Dreier-Gruppen, alle). Nach ca. zwei Stunde ließ ich zwei Models eine Pause machen, foto­gra­fier­te die ande­ren und so wei­ter, bis alle eine Pause hat­ten. Während der Pause soll­ten die Models auch in das zwei­te vor­her bestimm­te Outfit wech­seln, damit sie nicht auf allen Bildern die glei­che Kleidung tra­gen. Am Ende des Shootings unter­schrie­ben wir die Verträge, ich mach­te je ein Foto von den Models mit ihrem Personalausweis und zahl­te das Geld gegen eine Quittung aus. Außerdem hat­te ich spon­tan die Idee, auf dem Rückweg zur U-Bahn im dane­ben gele­ge­nen Park eini­ge Gruppen-Fotos im Park zu machen. Alle Models stimm­ten zu und es sind zusätz­li­ch zu den Bildungsfotos eini­ge net­te Fun-Fotos ent­stan­den.

Gemeinsame Umarmung

6. Nachbearbeitung
Das größ­te Problem bei der Retusche waren trotz gerin­ger Tiefenschärfe eini­ge Buchrücken, die ich in Fleißarbeit weg­stem­peln mus­s­te. Aufgrund der ähn­li­chen Motive konn­te ich einen gro­ßen Grundwortschatz für alle Bilder über­neh­men und mus­s­te vor allem bei den Personenbeschreibungen je nach Anzahl, Geschlecht etc. Anpassungen vor­neh­men. Inklusive Pausen und Vertragsunterzeichnung (immer­hin ins­ge­samt 20 Blatt Papier: 2x Vertrag und 2x Quittung x 5 Models) haben wir ca. vier Stunden foto­gra­fiert und ich habe an dem Tag 100 Fotos erhal­ten. Die fer­ti­gen Fotos schick­te ich jedem Model auf CD mit 1–2 Abzügen in einer schö­nen Präsentationsmappe. Auch die Universitätsmitarbeiterin bekam eine sol­che CD und ein Dankesschreiben per Mail.

Die Annahmequote bei den Microstock-Bildagenturen betrug zwi­schen 83% und 100%, durch­schnitt­li­ch ca. 94%. Mir war klar, bei wel­chen 5–10 Fotos die meis­ten Ablehnungen erfol­gen wür­den. Da wer­de ich nächs­tes Mal stren­ger bei der Auswahl sein müs­sen. Bei über der Hälfte der Bildagenturen waren die Bilder noch nicht online, da haben die ande­ren Bildagenturen inner­halb der ers­ten Woche min­des­tens die Kosten für ein Model wie­der ein­ge­spielt. Ich bin zuver­sicht­li­ch, dass sich das Shooting bald ren­tiert haben wird.

Hände fassen sich an

7. Aus Fehlern ler­nen
Einige groß­ar­ti­ge Motive konn­te ich nicht gebrau­chen, weil sie schlicht zu ver­wa­ckelt waren. Bei Belichtungszeiten zwi­schen 1/30 und 1/80 hät­te ich auf jeden Fall mein Einbeinstativ mit­neh­men müs­sen. Das hat­te ich in Köln gelas­sen, weil es mir neben der Kameraausrüstung, zwei Lichtstativen und dem rie­si­gen Reflektor zu viel war. Ein deut­li­cher Fehler. Ein wei­te­rer Fehler war, dass ich die gan­ze Zeit mit ISO 100 foto­gra­fier­te. Einige der ver­wa­ckel­ten Bilder wären sicher zu ret­ten gewe­sen, wenn ich auf ISO 200 gegan­gen wäre. Selbst wenn mei­ne Belichtungszeiten kurz genug gewe­sen wären, hät­te ich etwas mehr Tiefenschärfe erhal­ten und eini­ge Ablehnungen wegen zu gerin­ger Schärfe ver­mie­den.

Lerngruppe im Archiv

Was war Euer auf­wän­digs­tes Shooting bis­her? Und was habt ihr dar­aus ler­nen kön­nen?

48 Gedanken zu „Wie plane ich ein Foto-Shooting? Ein Praxisbeispiel“

  1. Hey, das ist ein rich­tig guter Bericht. Da kann man mal sehen, dass zu einem Shooting nicht nur das Drücken auf den Auslöser gehört.

  2. Hallo Robert, wirk­li­ch sehr inter­es­sant dein Artikel. Könntest du viel­leicht noch etwas zur „rei­nen“ Aufnahmetechnik sagen? Wie funk­tio­niert der Weißabgleich. Wie wird fokus­siert? Wie gehst du bei der Belichtung vor? Wo kor­ri­gier­st du (Blitz oder kame­ra) wenn die Belichtung nicht stimmt? Vielen Dank und Viele Grüße Marco

  3. @Marco: Weißabgleich stel­le ich etwas hel­ler als Blitz ein (ca. 5700K), ich fokus­sie­re mit Autofokus (ja, ganz pro­fan) und wäHe das gewünsch­te AF-Messfeld manu­ell an, Belichtung mache ich mit Blendenvorwahl. Wenn das Motiv im Vergleich zum Hintergrund zu dun­kel ist, stel­le ich den Blitz hel­ler, ansons­ten umge­kehrt. Nichts beson­de­res dabei. Oder was mein­st Du?

  4. Lieber Robert, das sind fei­ne Fotos. Technisch per­fekt. Aber am 24. November 2009 zur Illustration von Studium und Bildung ein biß­chen ein Anachronismus. Hörsäle sind besetzt, Demonstrationen von Studenten gegen die Bildungspolitik, gegen Studiengebühren und über­be­leg­te Seminare sind Thema. Aktuell lachen die nicht so wie auf Deinen Bildern. Da ist Stock doch irgend­wie weit weg von Life … 🙁

  5. @Franz: Du weißt ja, dass Stock was ande­res ist als Bildjournalismus. Als die Fotos Ende August ent­stan­den, war von Demonstratiinen noch kei­ne Rede und sie wer­den nicht ewig andau­ern. Außerdem kauft die Werbebranche lie­ber glück­li­che Studenten… 🙂

  6. Schöne Scheinwelt. Aber auch der Bildjournalist hat einen Stock. Auch Bildarchiv genannt, wenn man die engl. expres­si­on mal trans­la­ted.

  7. Hallo Robert,

    klas­se Bericht.
    Wie sind Deine Erfahrungen? Mit einer aktu­el­len Kamera dürf­te doch auch ISO 200 oder ISO 400 bei Bildagenturen kein Problem sein, oder?

    Gruß Michael

  8. Ich hab‘ „drü­ben bei mir“ (Klick auf mei­nen Namen!) was dazu gesagt. Da habe ich auch Horst Welke ver­linkt. Da siehst Du auch, daß schon im Juni die Studenten streik­ten. Kann also kei­ne Rede davon sein, daß da Ende August noch nix gewe­sen sein soll.

    Nur, damit hier nix in irgen­ei­nen fal­schen Hals kommt: ich mache ganz per­sön­li­ch und sehr ger­ne Fotos von den schö­nen Seiten des Lebens. Ich doku­men­tie­re mit größ­ter Leidenschaft Natur und Kultur. Nur blen­de ich die Wirklichkeit nicht aus. Denn sie ist da. 

    Was übri­gens die Werbebranche ger­ne igno­riert (aber dazu gibt es fei­ne Analysen): kaum jemand nimmt ihre gestell­ten Hochglanz-Flyer wirk­li­ch ern­st. Zu wenig authen­ti­sch. Denn die Adressaten sehen lie­ber ech­te Menschen, mit denen sie sich iden­ti­fi­zie­ren kön­nen (das berühm­te Wir-Gefühl). Ist genauso wie mit den dort auch so sehr belieb­ten Anglismen.

  9. @Franz: ich bezweif­le dass es dazu ver­läss­li­che Statistiken jen­seits dei­nes sub­jek­ti­ven Eindrucks gibt.

    @Robert: ich hab mir die rest­li­chen Fotos bei Fotolia ange­se­hen 🙂 Ich fin­de die alle sehr toll 🙂 Lachen mus­s­te ich bei den schla­fen­den Studenten, so hab ich wäh­rend des Studiums auch ab und zu mei­nen Bibliotheksaufenthalt pro­duk­tiv genutzt 😀

  10. alles lacht…nur ihre augen nicht, es fällt den wenigs­ten auf, aber ach­tet mal drauf !

    ansons­ten hut ab robert für dei­nen auf­wand , aber vor­sicht, du hast vie­le nach­ah­mer die dir auf den fer­sen sind.

    du wirst immer weni­ger vom kuchen bekom­men.

    hor­st

  11. @ Jörg: Deine Zweifel in allen Ehren, aber das ist nicht mein „sub­jek­ti­ver“ Eindruck. Einfach öfter mal Spiegel, F.A.z. oder Welt lesen oder bei der GfK vor­bei­schau­en. Weßt Du, ich bin Journalist, da stellt man nicht ein­fach was in den Raum. Das ist schon sau­ber recher­chiert, gel­le.

  12. Hi Robert,
    tol­ler Artikel! Fehlt nur noch ein „Making of“-Video für „on Location“! 😉
    Und doch habe ich eine Frage:
    Musstest Du für die Bibliothek nichts bezah­len in har­ter Währung? Bei Bildern ohne kom­mer­zi­el­le Nutzung ken­ne ich ein sol­ches Entgegenkommen, aber bei Bildern mit sol­chen Nutzungsrechten ist mir dies lei­der noch nie pas­siert.

    Viele Grüße
    Marcel

  13. Interessanter Bericht, Robert. Bei mir ist der Ablauf eines Shootings ein wenig anders, zumal ich fest­an­ge­stellt bin und für ein Produktionsunternehmen arbei­te. Ich könn­te natür­li­ch viel dar­über erzäh­len, wie das bei mir abläuft, da sich mei­ne Arbeitsweise schon etwas von den Stockfotografen oder Pressefotografen unter­schei­det. Da ich unse­re Produkte nicht nur im Produktionsbetrieb foto­gra­fie­ren muss, son­dern auch, wenn die­se vor Ort mon­tiert sind. Dazu bin ich mehr­mals im Jahr unter­wegs und gra­se immer ein bestimm­tes Gebiet in Deutschland ab, in dem sich meh­re­re fer­tig gestell­te Objekte mit unse­ren Produkten befin­den. Unser Unternehmen hat mit Lichttechnik zu tun und unse­re Leuchten wer­den meis­tens in Bürogebäuden, Industriebetrieben, Kliniken oder Schulen mon­tiert. Die Vorbereitungen für eine soge­nann­te Fototour sind recht auf­wen­dig, Ansprechpartner müs­sen her­aus­ge­fun­den wer­den, Genehmigungen müs­sen ein­ge­holt wer­den, Termine müs­sen auf­ein­an­der abge­stimmt wer­den. Gerade Genehmigungen sind ganz wich­tig, da ich auch schon mal wie z.B. mit Objekten wie Bundesgerichtshof in Karlsruhe oder Bundesrechnungshof in Bonn zu tun habe. Die gan­zen Einzelheiten zu erläu­tern, wür­de, wie ich anfangs ange­deu­tet habe, weit über die blo­ße Kommentarfunktion hin­aus­ge­hen.
    Die Bilder flie­ßen nicht in irgend­wel­che Hochglanzflyer ein, die irgend­wo her­um­flie­gen, son­dern in unse­ren Hauptkatalog ein, die den Architekten und Planern als Arbeitsgrundlage die­nen. Und sol­che Leute schau­en gen­au auf die Bilder, ob die Produkte auch zu ihren Vorstellungen pas­sen.

    Soweit mal von mir.
    Gruß Matthias

  14. @Franz: aber Journalismus ist was ande­res als Bilder für Werbung. Ich fra­ge mich wel­cher Kunde etc. Bilder von strei­ken­den Studenten für sei­ne Werbung neh­men soll­te? Robert und Du, ihr habt ein­fach gänz­li­ch ver­schie­de­ne Tätigkeitsfelder. Robert kon­zen­triert sich auf Stockfotografie, du (oder auch Horst) auf Bildjournalismus (behaup­te ich jetzt mal). Jeder von Euch lie­fert das, was bei den jewei­li­gen Agenturen gefragt ist. Der eine pro­du­ziert Bilder wie sie aus Sicht der Werbung gefragt sind, der ande­re wie sie aus Sicht der Magazine über aktu­el­le Geschehnisse gefragt sind.

    Ausserdem darf man nicht ver­ges­sen, dass bei lizenz­frei­en Bildern beson­de­re Anforderungen gel­ten: man braucht von allen erkenn­ba­ren Personen eine Freigabe. Des wei­te­ren gilt zu beach­ten, dass Microstockanbieter wie Fotolia poli­ti­sche Bildaussagen nicht durch die Selektion kom­men las­sen. Ich habs mit mei­nen Bildern zum 1. Mai 2009 ver­sucht, sie wur­den nicht ange­nom­men.

    Zum Schluss will ich noch anmer­ken, dass ich vor nicht all zu lan­ger Zeit sel­ber Student war. Und ich erkenn mich auf den Bildern teil­wei­se wie­der, kann mich also damit iden­ti­fi­zie­ren. Ich seh­ne mich heu­te wie­der nach den Zeiten in der Bibliothek. Wenn also Bilder sol­che Emotionen bei mir aus­lö­sen, fin­de ich die­se nicht fern­ab der Realität.

  15. Hallo, Jörg, noch ein kur­zes Statement. 

    Des wei­te­ren gilt zu beach­ten, dass Microstockanbieter wie Fotolia poli­ti­sche Bildaussagen nicht durch die Selektion kom­men las­sen. Ich habs mit mei­nen Bildern zum 1. Mai 2009 ver­sucht, sie wur­den nicht ange­nom­men.“

    Das ist einer der Gründe, war­um ich nie, aber wirk­li­ch nie, für eine sol­che Agentur arbei­ten wür­de! Politik wird aus­ge­blen­det? Na, pri­ma! Die „rich­ti­ge“ Welt fin­det nicht statt!

    Das ist schlu­ßend­li­ch auch eine Frage, wie man als Fotograf und Autor zu die­ser Welt steht. Und die ist in jeder Hinsicht „poli­ti­sch“. Das sage ich mal so als alter Freund des „Roten Dany“.

    Ich, ganz per­sön­li­ch, sehe mei­nen Beruf so, daß ich die ech­te Welt, in all ihren Facetten, von schön bis häß­li­ch, in Wort und Bild fest­hal­te. Wenn’s nicht anders (näm­li­ch doku­men­ta­ri­sch) geht, dann halt auch in Symbolbildern. Aber selbst bei mei­nen „inze­nier­ten“ Aufnahmen kommt Authentizität rüber. Sagen jeden­falls mei­ne Kunden.

    Ähm, viel­leicht ‚né Generationenfrage: an den Werbefotos eines Helmut Newton oder David Bailey könn­te ich mich schlapp­se­hen. Die sind ja sowas von „life and ali­ve“!

  16. Vielen Dank für die aus­führ­li­che Erläuterung. Ich geste­he, ich bin ja immer etwas nei­di­sch auf die foto­gra­fie­ren­den Stockkollegen. Während ich hier mit mei­nen Illustration den gan­zen Tag allein und ein­sam am Computer hocke kommt ihr Blitzer wenigs­tens raus unter Menschen 

    Aber echt ein super Artikel!

  17. Hallo Robert,

    es ist eine Anleitung, die selbst ein blu­ti­ger Hobbyfotograf nach­ar­bei­ten könn­te. Und davon gibt es viel, die nur dar­auf war­ten sol­che und ähn­li­che Themen umzu­set­zen
    Je öfter und inten­si­ver die­ses Thema publik gemacht wird, je mehr Nachahmer fin­det es. Ok, die meis­ten sprin­gen wie­der ab Du gräbst Dir Dein eige­nes Grab. Schon mor­gen wirst Du weni­ger Fotos ver­kau­fen, weil ein ande­rer ein bes­se­res Bild macht. Müsste ich davon leben und wür­de ich in Deiner Liga foto­gra­fie­ren, wäre ich ernst­haft besorgt über Dein „Treiben“. Welcher Sinn steckt also dahin­ter immer mehr Fotografen für die Stockfotografie zu begeis­tern???

  18. @ Reinhard.….das ver­su­che ich robert schon seit ein­ger zeit klar zu machen. er zieht sich sei­ne eige­ne kon­kur­renz heran…entweder ist er ein abso­lu­ter gut­men­sch oder ein dumm­kopf ( das dumm­kopf ist natür­li­ch nicht böse gemeint )..oder er kon­zen­triert sich im moment ganz auf sein buch­ver­kauf.

    aber er wird mit sicher­heit auch dazulernen.…wetten !

    ps…der bes­se­re steht schon in den start­lö­chern, damit wird der kuchen wie­der um 50% klei­ner.

    hor­st

  19. Schöner Artikel und super Bilder die da her­aus gekom­men sind.
    @Horst & Reinhard
    Das was hier beschrie­ben wird ist doch das Standardvorgehen bei Shootings, egal ob Angefragt oder für Agenturen … wenn jemand ernst­haft damit Geld ver­die­nen will (was man mit rei­nen Stock „selbst­auf­trä­gen“ sogut wie nie hin­be­kommt) is das was da oben steht der klein­s­te Nenner, da steht nix was einem beson­ders Erfolgreich wer­den lässt, es erklärt dem Ausstehenden super wie sowas funk­tio­nie­ren kann und das is auch gut so das es jemand macht und nicht nach dem Motto „ich behalt all mein Wissen + Erfahrung für mich weil ich dann 10 Euro im Monat mehr bekom­me“. Wenn alle so ego­is­ti­sch den­ken, dann wür­den wir uns noch heu­te in die BTX Box ein­wäh­len und ASCII Bilder mit 9,6kbit hoch­la­den.

    Ciao Kai

  20. Am Ende pro­fi­tie­ren die, die nicht nur mit Ellenbogen durch die Gesellschaft gehen, son­dern ähn­li­ch wie Robert hier, ihr Wissen und ihre Erfahrung mit ande­ren tei­len – anstatt stän­dig über Konkurrenz zu reden. Vor allem mensch­li­ch und see­li­sch. Langfristig wer­den die, die stän­dig nur gucken, dass nicht ein ande­rer ihnen auf den Fersen ist, an die­sem Druck kaputt­ge­hen. Wenn man gute Leistung bringt und sich bestän­dig wei­ter­ent­wi­ckelt, wird man auch bestän­dig etwas vom gro­ßen Kuchen abbe­kom­men …
    Und letzt­li­ch, mal ehr­li­ch, was Robert hier schreibt, dient jeman­dem der es noch gar nicht gemacht hat viel­leicht als Hilfestellung eige­ne Shootings zu pla­nen – hät­te er die­sen Beitrag nicht geschrie­ben – hät­ten sie einen ähn­li­chen Beitrag viel­leicht woan­ders gefun­den oder sie hät­ten viel­leicht beim ers­ten oder zwei­ten Shooting ihre eige­nen Erfahrungen gemacht und spä­tes­tens beim drit­ten Shooting vie­le Dinge ähn­li­ch gehand­habt.
    Und noch was … ihr lest ja hier auch alle flei­ßig mit – hier und in ande­ren Blogs – denn über­all nimmt man ein klei­nes biss­chen mit, was für die eige­ne Arbeit rele­vant sein könn­te – so wach­sen wir in Zeiten der ver­netz­ten Kommunikation und der „Infos ever­yw­he­re“ alle etwas über uns hin­aus und ler­nen, ler­nen, ler­nen. Keiner von Euch ist sicher als Profi gebo­ren wor­den. 😉
    In die­sem Sinne – wei­ter so. 🙂

  21. Vielleicht soll­te man auch alle Bedienungsanleitungen für DSLRs ver­bren­nen, damit nicht noch mehr Konkurenz auf­läuft!
    Wenn Eure Fotos gut genug sind, wer­det Ihr sie auch wei­ter ver­kau­fen. Wenn die Readaktionen lie­ber die bil­li­gen Stockfotos neh­men, wür­de ich mir mal Gedanken machen.

  22. @Peter,
    na dann frag doch mal dem­na­echst den Baeckermeister um die Ecke ob er Dir das Rezept fuer sei­ne selbst kre­ierten Haus-Spezialitaeten ver­raet. Bin mal auf die Antwort gespannt…

  23. Peter (von pgpix.de) hat völ­lig recht! Wer Fotos hat, die gut genug für einen anspruchs­vol­len Kunden sind, der ver­kauft sie auch. Der setzt sich durch am Markt. Sogar gegen die Billigheimer!

    Habe ich Euch übri­gens schon mal ver­ra­ten, daß ein Großteil mei­ner ver­öf­fent­lich­ten (und gut hono­rier­ten!) Fotos mal gra­de so en pas­sant („im Vorübergehen“) mit einer Nikon Coolpix P5000 ent­stan­den sind? Mit Programmautomatik, 400 ASA und auto­ma­ti­schem Weißabgleich? 

    Staun, staun, wa …

  24. Klar Franz kei­ne Frage,
    Du mus­st mal eins unter­schei­den. Deine authen­ti­schen Aufnahmen wel­che Du machst, kann man nicht so ein­fach nach­knip­sen. Entweder man weiss wo, wann und wie, oder man muss sich eben was ande­res, aehn­li­ches suchen.
    Diese Microstock Bildserien, wenn auch noch mit Anleitung, zie­hen ganz klar Nachahmer mit sich. Nach dem Motto, der Kneschke ver­kauft die, dann mach ich das jetzt auch. ich mein, nix gegen den Artikel, er will sei­nen Lesern eben was gutes tun.

  25. Puh,

    mir ist der gan­ze Aufsatz zu lang,…
    Hab nur quer gele­sen ;D

    Ich arbei­te auch (noch) mit Modellen aus der Model-Kartei.
    In der Regel ist es schon schwie­rig genug, mit einem ein­zel­nen Amateur-Model etwas ver­nün­fit­ges auf die Beine zu stel­len:
    Diskussion um Verträge, Honorar JA oder NEIN, Ort, Dauer, Termin, Klamotten,…
    Bin sehr häu­fig ent­täuscht wor­den, weil sich vie­le Amateure dort sel­ber über­schät­zen – oder ein Model sein wol­len aber nicht mal Lesen kön­nen, etc.

    Was mich natür­li­ch inter­es­siert: Rechnet sich sowas über­haupt? Planung, Honorare, Zeit, Material und Verarbeitung der Bilder…
    Über den Daumen wären das für mich mind. 4–5 Arbeitstage gesamt = 1200–1600 net­to Minimum! Hast du eine gute Bank oder eine rei­che Freundin??

  26. @ Michael Anhäuser:

    Die kön­nen doch alle tau­send­mal das glei­che nach­knip­sen. Ob’s der eine macht oder der ande­re. Ob jemand die Bilder nimmt, das ist doch blan­ker Zufall. Da hat doch kei­ner ein visu­el­les Aha-Erlebnis. Also kann Robert tau­send Mal schrei­ben, wie ein Shooting geht. Das nimmt ihm bei Waldhäusel, der Bildmaschine, Zoonar oder Fotolia kei­nen ein­zi­gen Abnehmer weg. Die ent­schei­den sowie­so nach „Tageslaune“.

    Er muß nur auf­pas­sen, daß ihn bei­spiels­wei­se der Franz Waldhäusl nicht mal raus­schmeißt, wenn er sei­ne Bilder über­all hin „schmeißt“. Denn, so aus­tausch­bar die­ser gan­ze People-Kram auch sein mag, es gibt Agenturinhaber, die reagie­ren all­er­gi­sch, wenn sie Fotografen haben, die iden­ti­sches Bildmaterial noch woan­ders haben. Grade bei Micro.

    Ich habe ein paar sol­cher „Spezialisten“ in mei­nem Team auch mal per blö­den Zufall „ertappt“. Und ich sag­te es schon andern­orts: 7.000 Bilder habe ich ver­dammt schnell glöscht! 

    Noch was: bevor einer denkt, ich sei über­wie­gend so in den News tätig, der irrt! Meine Bilder, auch die aktu­el­len, sind über­wie­gend Stock!

    Ich mache kei­ne Akualitäten mehr. Dazu bin ich zu alt (lach)! Ich habe zwar Zeitgeschichte im Archiv, aber mein Geschäft ist das Feature.

    Ich foto­gra­fie­re „auf Vorrat“ alles, von dem ich den­ke, es könn­te aktu­ell wer­den, hoch­ko­chen. Ich foto­gra­fie­re „in die Zukunft“. Ich mache kei­ne News, ich mache Zeitthemen. Ich bin heu­te ein klas­si­scher Stockfotograf. Mein Business ist mein Archiv auf Mecom.

    So, und jetzt kom­me ich mal auf Models zurück:
    Ich spre­che ein­fach Leute auf der Straße an, die für mich inter­es­sant sind. Das reicht vom Obdachlosen bis zum sexy Girl. So habe ich „mei­ne“ Modelle, die son­st kei­ner hat.

  27. … so, ich häng‘ Euch zur Verdeutlichung mal ein­fach einen Bildlink hier rein, zu einem mei­ner typi­schen authen­ti­schen People-Fotos. Und zwar eines, das zu mei­nen abso­lu­ten Bestsellern gehört. Mal so beschnit­ten, mal so, mal hoch, mal quer.

    http://www.franz-roth-presse.de/HAUS/AUSFLUGSTIPPS/KAYSERSBERG_KELLNERIN.jpg

    Das Bild hat Authentizität, Atmosphäre und sogar Lokalkolorit.

    Ich habe ein­fach gefragt „Vous per­met­tez?“ und abge­drückt. Und die Rechte hin­ter­her geklärt. Einen Packen Modellverträge in deut­sch, eng­li­sch und fran­zö­si­sch habe ich auch unter­wegs immer dabei.

  28. @ Michael Für Keksrezepte frag ich mei­ne Großmutter. Ihre Kekse schme­cken eh bes­ser.
    Und wo ist hier das Geheimrezept?
    Nur weil Robert hier sei­nen logis­ti­schen Aufbau schil­dert, kann man noch lan­ge nicht sei­ne Fotos nach­ma­chen.

  29. dem kann ich nur zustim­men. Selbst wenn ich jeman­den erklä­re was man beim foto­gra­fie­ren beach­ten muss, kann der ande­re es den­no­ch nicht auf anhieb. Ein Lernprozess erfolgt immer. Und bis dahin hat sich Robert sowie­so schon kom­ple­xe­ren Themen zuge­wandt.

  30. @(Super)Franz: Ich fin­de es super, dass DU das WAHRE Leben kenn­st und die ECHTE Welt foto­gra­fier­st … wie du es aus­drück­st in „insze­nier­te Authentizität“

    Und (Super)Franz Selbstbeweihräucherungsfoto: Wieder mal mit einer Knipse – weil DSLR ist sowie­so über­be­wer­tet! (Super)Model mit AUTHENTISCHEM Lachen!! Gesicht vom Blitz über­strahlt … die Schatten sau­fen dafür ab … die Bildkomposition mag ich … so wie bei mei­nem 5jährigen Sohn .. (Super)Franz – Super Profi

    Ach ja … über den Witz hab ich auch gut lachen kön­nen: Journalist und sau­ber recher­chier­ter Artikel ;-))))

    … in Erwartung von min­des­tens 17 wei­te­ren Super-Kommentaren 😉

    @peter: Ja! Verbrennen wir alle DSLR-Anleitungen auf einem Scheiterhaufen … und den bösen Robert auch noch dazu ;-)))

    =====> ACHTUNG: jetzt wechs­le ich wie­der in den erns­ten Modus:

    @Jörg – bin auch dei­ner Meinung, wäh­rend sich (Super)Franz gera­de in die Hose macht oder sich selbst auf die Schultern klopft, ler­nen ande­re dazu und ent­wi­ckeln sich wei­ter 😉

    @Robert Nachdem ich regel­mä­ßig Stockfotos kau­fe, und auch Hobbyfotograf bin fin­de ich dei­ne Artikel immer sehr inter­es­sant.

    Und nein, du brauchst kei­ne Angst haben … ich wer­de wegen die­sem Artikel kein Stockfotograf bzw. Konkurrent ;-)))

  31. gfgfgf ????

    Weißte, mein Gutester, Du mußt mir wirk­li­ch nix von Fotografie und Business erzäh­len. Dafür bist Du mir wirk­li­ch fünf Nummern zu klein!

    ICH – der Super-Franz – ver­die­ne seit 25 Jahren Geld damit, ICH habe am World Press Photo teil­ge­nom­men, MEINE Fotos fin­det man in Stern, Spiegel, Focus, F.A.Z. u.v.a.

    Und wie sieht’s bei Dir aus, mein lie­ber Namenloser? 

    Ich glau­be, wenn Du dort hin soll­test, wo ich mit mei­nen Kameras schon war, dann wür­dest DU Dir in die Hose machen. Ich nicht!

    Wirst schon Deine Gründe haben, Dich anonym zu ver­ste­cken.

  32. @Franz: es ist egal was du schon alles gese­hen hast, wie gut du bist oder in wel­chen Magazinen du mit dei­nen Fotos auf­tauchst. So wie du dich hier prä­sen­tier­st, kann man dich nicht bewun­dern. Bescheidenheit anstel­le von Arroganz steht jedem Menschen und man nimmt die­sen gleich erns­ter. Wer es nötig hat sich so auf­zu­spie­len, wird von jedem wahr­ge­nom­men, als jemand, der sich pro­fi­lie­ren muss, um sein Selbstwertgefühl zu erhö­hen.

    Bei dem was du alles gese­hen und gemacht haben will­st, könn­test du dich zurück­leh­nen und über die Anfänger hier lächeln. Und dran den­ken: men­sch, so blau­äu­gig war ich auch mal. 

    Tut mir leid, ich kann dich nicht ern­st neh­men. Und wenn Erfahrung in der Fotografie einen so unsym­pa­thi­schen Menschen aus mir macht, bleib ich lie­ber Amateur.

  33. @ gfgfgf.….lass mal den franz in ruhe, er zeigt wenigs­tens sei­ne bil­der im gegen­satz zu dir, dort wo franz hin­ge­schis­sen hat, mus­st du erst mal hin­rie­chen!“
    für mich bist du né luft­pum­pe son­st nix…

    zeig dei­ne refe­ren­zen dann reden wir weiter…wenn du kei­ne hast hal­te dich hier raus und geh kli­cker spie­len.

    hor­st

  34. @Horst, Franz und die ande­ren: Langsam wird mir das zu blöd. Die Diskussionen, wer der bes­se­re Fotograf ist, kann ich nicht mehr sehen. Bitte kon­zen­triert Euch in Zukunft auf den Inhalt der Artikel beim Kommentieren oder bleibt sach­li­ch. Sobald die Kompetenz oder Qualität eines ande­ren Fotografen in den Kommentaren in Frage gestellt wird, wer­de ich dem­nächst stren­ger die Kommentare mode­rie­ren.

  35. kei­ne angst robert, mir wird es auch zu doof 😉

    ab sofort fin­dest du hier kei­ne kom­men­ta­re mehr von mir.

    wün­sche dir noch alles gute auf dei­nem wei­te­ren weg

    bin dann mal weg

  36. Also gene­rell Lob für Engagement und Mühe. Aber auch etwas kri­tik wenn erlaubt. Alle Motive sind mir wohl bekannt. Insofern kann von Nachahmergefahr auch kaum die Rede sein, weil dass hier ist schon stark nach­ge­ahmt. Insofern wären ein paar alter­na­ti­ve Perspektiven, visu­ell wie Inhaltlich, ein inter­es­san­tes Update der Thematik gewe­sen. Rein visu­ell muss ich sagen fin­de ich die Bilder sehr auf­ge­blitzt. Typischer Systemblitzlook. Da lohnt es viel­leicht doch, zumin­dest in das Hauptlicht, etwas mehr zu inves­tie­ren. Und was mich visu­ell eben­falls sehr stört, die Bilder haben oft einen sehr unru­hi­gen Hintergrund. Geländer, Türen, Regale, Leisten, Pflanzen, etc. len­ken oft unnö­tig ab. Lieber clea­nen Hintergrund, oder Hintergrund stär­ker in unschär­fe ver­schwim­men las­sen. Auch hier ist durch­aus noch Luft nach oben. Und auch die schon erwähn­te Kritik zu den „nicht“ lachen­den Augen fin­de ich nicht unbe­grün­det. Dafür gibt es aller­dings nur eine Alternative – bes­se­re Modells. Am bes­ten Leute die von sich aus schon eine sehr leben­di­ge Ausstrahlung haben. Da sind of auch kei­ne Wannabe Models wie in der Modelkartei, son­dern zum Teil fin­det man die ein­fach auf der Strasse. Da gehört dann zuge­ge­be­ner Massen auch etwas Mut zum Ansprechen dazu. Aber kann sich loh­nen.

  37. Hallo Robert, das ist ein rich­tig guter Bericht. 😉 Nur eine Frage, die schon DERKAL gestellt hat: muss­test Du für die Bibliothek nichts bezah­len?

  38. Toller Artikel. Wenn man die Bilder auch ver­kau­fen möch­te, ist TfP natür­li­ch nicht mög­li­ch. So hat man aber erst ein­mal eine Menge Geld weg. Das Problem ist ja, dass man nicht weiß, ob oder wie sich die Bilder über­haupt ver­kau­fen.

  39. Guten Morgen!

    1000 Dank für den Einblick ins pro­fes­sio­nel­le Fotoleben. Wirklich sehr inter­es­sant.

    Viele Grüsse und guten Start in die neue (Foto???)Woche:-)

    Luiza

  40. Hey, Robert,

    das ist ja wit­zig! Diese Bilder sind mir schon­mal auf­ge­fal­len, und ich habe die Bibliothek gleich wie­der­er­kannt und mich sofort gefragt, wie Du dafür ein Property-Release bekom­men hast. Gar nicht so schwer, wie ich immer dach­te!

    Schöne Bilder und ein schö­ner Bericht!

    Barbara

Kommentare sind geschlossen.