Änderungen bei der VG Bild‐Kunst betreffen auch Stockfotografen

In den letz­ten Tagen erhiel­ten die Mitglieder der Verwertungsgesellschaft Bild‐Kunst (VG Bild‐Kunst) einen dicken Stapel Papier und die Einladung zur Mitgliederversammlung am 28.7.2018.

Außerdem wer­den vie­le, teils gra­vie­ren­de, Änderungen am Verteilungsplan bekannt gege­ben, wel­cher sich auf die Vergütungen der ein­zel­nen Fotografen aus­wirkt.

Wer nicht weiß, was die VG Bild‐Kunst ist und was sie macht, kann hier einen – etwas ver­al­te­ten – Überblick von mir lesen.

Termin:
Die Frist für die Meldung von Webseitennutzungen für die Jahre 2016 und 2017 endet am 31.8.2018. Aktuell ist nur die Meldung in Papierform mög­lich, es wird aber an einer Möglichkeit der digi­ta­len Meldung gear­bei­tet [Update: Mittlerweile soll die digi­ta­le Meldung mög­lich sein].

Verstanden habe ich, dass wir bis zum 31.8.2018 die Meldungen für 2016 und 2017 ein­ge­reicht haben müs­sen. Aber ich bin nicht sicher, was man unter Einzelverwendungen auf Webseiten mel­den kann. Die Bilder, die Agenturen von uns haben, kann man wohl nicht mehr mel­den…

Da ich mit mei­ner Ratlosigkeit nicht allei­ne dastand, son­dern etli­che Zuschriften zum Thema erhielt, erstell­te ich die­sen Fragenkatalog, den ich offi­zi­ell an die VG Bild‐Kunst zur Beantwortung ein­reich­te.

Nach fünf Wochen Wartezeit und vier Nachfragen bekam ich end­lich eine Antwort von Dr. Urban Pappi, dem geschäfts­füh­ren­den Vorstand der VG Bild‐Kunst.

Ich gebe sei­ne Antwort hier im Original wie­der, um kei­ne inhalt­li­chen Verkürzungen oder Verzerrungen zu erhal­ten, fett­ge­druck­te Stellen sind jedoch Markierungen von mir:

Der ordent­li­chen Mitgliederversammlung 2018, die in gut einer Woche am 28. Juli in Bonn tagen wird, liegt ein Antrag zur Neuregelung von Verteilungsregeln im Bild‐Bereich (BG II) vor, die die Ausschüttung der Privatkopiegelder betref­fen, die auf das Kopieren von digi­ta­len Quellen zurück­zu­füh­ren sind. Vorausgegangen war die Außerkraftsetzung des alten „Verteilungsplans 7“ mit Wirkung ab 2016. Wir haben der­zeit somit eine Lücke im Verteilungsplan, die jetzt geschlos­sen wer­den soll.

Die geplan­ten Regelungen stell­ten eine schwie­ri­ge Herausforderung für die Bild‐Kunst dar, denn aus dem Internet kann bekannt­lich welt­weit Bildmaterial aus allen erdenk­ba­ren Quellen her­un­ter­ge­la­den wer­den. Nutzungsdaten exis­tie­ren nicht. Vor die­sem Hintergrund ist es nicht ein­fach, eine ange­mes­se­ne Verteilungsregel zu schaf­fen, die dem tra­gen­den Leistungsprinzip Rechnung trägt. Außerdem ist die dis­kri­mi­nie­rungs­freie Verteilung der Vergütungen an Berechtigte der Bild‐Kunst und an Berechtigte der aus­län­di­schen Schwestergesellschaften sicher­zu­stel­len. Der alte, bis 2015 gel­ten­de „Verteilungsplan 7“ wies in bei­den Bereichen Mängel auf.

Die neu­en Verteilregeln sind in vie­len Fachsitzungen der Bild‐Kunst und schließ­lich in der Berufsgruppenversammlung am 3. Mai 2018 aus­führ­lich bera­ten wor­den. Sie stel­len somit kei­nes­falls eine Eigenkreation der Geschäftsstelle dar. Die Geschäftsstelle hat viel­mehr den Findungsprozess mode­riert und sorgt dafür, dass alle recht­li­chen Bestimmungen beach­tet wer­den.

Das geplan­te Verteilsystem für Privatkopievergütungen (digi­ta­le Quellen) berück­sich­tigt in sei­ner ers­ten, jetzt zur Entscheidung ste­hen­den Stufe, das Kopieren von Abbildungen von Websites. E‐Books und Social Media sol­len in einer spä­te­ren Stufe ein­ge­baut wer­den. Die Websites als Kopierquellen wer­den zunächst auf der Grundlage der Ergebnisse einer empi­ri­schen Untersuchung auf Verwertungsgesellschaften auf­ge­teilt. Die Bild‐Kunst admi­nis­triert die Kopien von deut­schen Websites. Sodann hat sich die Berufsgruppenversammlung für ein Honorarmeldesystem ent­schie­den. Hintergrund ist die stän­di­ge Rechtsprechung des EuGH, der die Privatkopievergütung als eine Art Schadenersatz betrach­tet. Koppelt man die Höhe der Vergütung an die mit der Erstverwertung erziel­ten Honorare, erfolgt dadurch eine hin­rei­chen­de Berücksichtigung der Höhe des Schadens. Die Einzelbildmeldung soll nur als Komplementär die­nen, für den Fall, dass ein Berechtigter kei­ne Honorare erzielt hat. Sie ist nur als Auffangnetz gedacht und hat den Charakter einer Mindestvergütung. Pro Jahr kön­nen pro Ausschüttungssparte ent­we­der Honorare oder Einzelbilder gemel­det wer­den.

Die Begrenzung auf 200 Einzelbilder gilt pro Ausschüttungssparte: einer­seits „Fotografie“, ande­rer­seits „Illustration/Design“. Die Begrenzung gilt pro Jahr für alle Webseiten. Im Folgejahr kön­nen jedoch die­sel­ben Bilder wie­der gemel­det wer­den. Das gilt für Honorare nicht, die nur ein­ma­lig gemel­det wer­den kön­nen.

Die Begrenzung wur­de pri­mär ein­ge­führt, um zu ver­hin­dern, dass das System aus­ge­nutzt wird von Berechtigten, die sel­ber vie­le Webseiten schaf­fen und mit eige­nen Abbildungen bestü­cken. Außerdem soll ver­hin­dert wer­den, dass die Vergütungen rein quan­ti­ta­tiv nach der Anzahl der im Web auf­find­ba­ren Einzelbilder abge­rech­net wird. Denn die rei­ne Quantität sagt nur bedingt etwas aus über die Kopierhäufigkeit oder den Schaden durch das Kopieren. Die Berufsgruppenversammlung hat sich am 3. Mai dafür aus­ge­spro­chen, die Begrenzung zu über­prü­fen, nach­dem die ers­te Ausschüttung gelau­fen ist.

Meldungen von Einzelbildern auf Webseiten von Bildagenturen sol­len nicht zuge­las­sen wer­den, weil Bildagenturen schon im Eigeninteresse meis­tens durch Wasserzeichen, gerin­ge Auflösung oder ande­re Maßnahmen ein sinn­vol­les Kopieren ver­hin­dern.

Die Ergebnisse der empi­ri­schen Untersuchungen lie­gen dem Vorstand und dem Verwaltungsrat vor. Wir ver­öf­fent­li­chen sie jedoch nicht, weil wir auch dar­auf ach­ten müs­sen, dass unse­re eige­nen Studien nicht gegen uns ver­wen­det wer­den, z.B. von den Vergütungsschuldnern. Natürlich lie­gen die Studienergebnisse auch der Aufsichtsbehörde vor.

Von der Einführung von Wertungsfaktoren zum jet­zi­gen Zeitpunkt rät die Fachgruppe, die sich mit dem Thema befasst hat, zum der­zei­ti­gen Zeitpunkt ab. Es wird somit aktu­ell nicht zu Wertungsfaktoren kom­men. Es wird dis­ku­tiert, ob man zu einem spä­te­ren Zeitpunkt „Kulturfaktoren“ ein­füh­ren soll. Hierüber müss­te dann aber die Mitgliederversammlung ent­schei­den.

Die ein­zel­nen Erlössparten kön­nen aus dem Geschäftsbericht der Bild‐Kunst ent­nom­men wer­den.

Das Melden von Fotos für deut­sche Bücher 2017 hat sich gegen­über frü­her nicht geän­dert. Meldeschluss war der 30.06.2018. Ich füge ein Merkblatt bei.

Ihre Fragen zum Umgang mit Bildagenturen wer­den der­zeit noch intern bespro­chen. Das neue System wird an vie­len Stellen Fragen auf­wer­fen, die wir erst nach und nach beant­wor­ten kön­nen.

Ich hof­fe, Ihnen mit die­sen Antworten gehol­fen zu haben.

Mit bes­tem Gruß,
Urban Pappi“

Einige wei­te­re Fragen zum neu­en Verteilungsplan wer­den an die­ser Stelle ver­sucht zu beant­wor­ten.

Ich weiß nicht, wie es euch beim Lesen geht, aber bei mir hin­ter­las­sen die Antworten ein sehr unbe­frie­di­gen­des Gefühl.

Leider wur­den die rich­tig span­nen­den Fragen nicht beant­wor­tet, zum Beispiel ob Honorare deut­scher Bildagenturen kom­plett gemel­det wer­den kön­nen oder wie „deut­sche Nutzung“ genau defi­niert wird. Die „empi­ri­schen Untersuchungen“, auf die sich der gesam­te Verteilungsplan stützt, bleibt lei­der geheim und dass Fragen offen sind, ist bekannt und bleibt ein­fach so.

Protest gegen den neuen Verteilungsplan der VG Bild‐Kunst

Nicht alle wol­len die omi­nö­sen Änderungen am Verteilungsplan wider­spruchs­los hin­neh­men. Zum Beispiel enga­giert sich der „berufs­ver­band bil­den­der künstler*innen ber­lin“ seit 2017 hier gegen die Änderungen.

Auch die dar­aus ent­stan­de­ne Initiative ich-krieg-weniger.de for­dert eine Rücknahme der geplan­ten Änderungen und lis­tet auch der Webseite etli­che Details auf.

Jedes Mitglied der VG Bild‐Kunst kann am Samstag, den 28.7.2018 in Bonn selbst ent­schei­den, wie es abstim­men will. Wer nicht per­sön­lich dabei sein kann, kann hier noch bis zum 24.7.2018 sein elek­tro­ni­sches Stimmrecht wahr­neh­men, sofern die Zugangsdaten recht­zei­tig ange­for­dert wur­den. Die gra­vie­rends­ten Änderungen ver­ste­cken sich hin­ter „Antrag: Die Ergänzungen §§ 43, 44, 45 des Verteilungsplans wer­den vor­ge­nom­men gemäß dem Wortlaut des Dokuments „Antrag 11 – Neues Veteilungsschema „Privatkopie Bild digi­tal“.“

18 Gedanken zu „Änderungen bei der VG Bild‐Kunst betreffen auch Stockfotografen“

  1. Ja, kei­ne ein­fa­che Kost. Aber soweit ich es ver­ste­he, man möch­te Doppelmeldungen der Fotografen von Bildern bei ver­schie­de­nen Bildagenturen ver­mei­den. Das erscheint zunächst Logisch.

    Worauf nicht ein­ge­gan­gen wird, sind die Bildagenturen selbst. Das erstrit­te­ne Urteil von Dr. Vogel schließt ja gera­de die Bildagenturen aus dem Verteilerplan aus (gut so!). Aber die Bildkunst ist wohl bemüht, die Bildagenturen zukünf­tig wie­der zu betei­li­gen (zum Nachteil der Urheber).

    Aber, die Bildagenturen haben ja kei­ne exklu­si­ven Bilder, es sind oft­mals die sel­ben Fotos der sel­ben Fotografen die unter­schied­li­che Bildagenturen zei­gen. Wie also soll das funk­tio­nie­ren?

    Ich habe zu der Thematik Bildagenturbeteiligung ver­schie­de­ne Verbände (in denen ich kein Mitglied bin) – z.B. die zustän­di­ge Vertreterin von Verdi, ange­schrie­ben, um nähe­res über das Abstimmungsverhalten bezüg­lich Agenturbeteiligung Tantiemen um ggf. eine Stimmrechtsübertragung vor­zu­neh­men.

    Eine Antwort erhielt ich nie!

  2. Danke Robert für dei­nen Beitrag!
    Interessant zu sehen dass die VG‐Bild „Multiplikatoren“ ant­wor­tet, ein­zel­nen Mitglieder aber nicht 🙁
    Ich hat­te der VG‐Bild am 9. Juni eine Email eben­falls mit Fragen geschickt, aber noch kei­ne Antwort erhal­ten 🙁
    Meine bis­her unbe­ant­wor­te­ten Fragen sind:
    1. Dass man die online‐Veröffentlichungen bei den Bildagenturen nicht mehr mel­den darf, steht ja expli­zit in den Unterlagen drin. Was jedoch die Honorare von sel­bi­gen betriff: wie der VG‐Bild ja sicher­lich bekannt ist, kann man aus den Abrechnungen nicht erse­hen, in wel­chem Land mei­ne Bilder ver­öf­fent­licht wur­den. Auf Seite 11 in Absatz [v] beschreibt die VG‐Bild eine ein­fa­che und plau­si­ble Lösung: „der Vorstand [kann] für ein­zel­ne Agenturen .… einen pau­scha­len Anteil des Honorars, der die Quote der deut­schen Kunden wie­der­gibt“, fest­le­gen. Wie wird das kon­kret gehand­habt wer­den? Darf ich dann doch das gesam­te Honorar für Nutzungslizenzen bei jeder Agentur ange­ben und Sie (=die VG‐Bild) bestim­men dann den jewei­li­gen Prozentsatz für die Nutzungen in Deutschland?

    2. Um ent­schei­den zu kön­nen, ob es für mich güns­ti­ger ist, Einzelbilder oder Honorare zu mel­den, muss ich einer­seits die Antwort auf obi­ge Frage ken­nen, ande­rer­seits aber vor allem auch das „fik­ti­ve Honorar“ ken­nen! Das muss die VG‐Bild uns mit­tei­len!!
    Christine

  3. @A. Leschinski: Da die Abstimmungen geheim sind, ist es aus mei­ner Sicht nach­voll­zieh­bar, zum Abstimmungsverhalten kei­ne Auskunft geben zu wol­len. Sinnvoller wäre viel­leicht die gene­rel­le Frage gewe­sen, wie die Organisationen zu den Änderungen des Verteilungsplans ste­hen.

  4. Die Meldungen der Webseitennutzung ist schon län­ger online. Habe selbst dort schon begon­nen, mei­ne Bilder zu mel­den.

  5. Ja, was sich die „Bildkunst“ dabei im Hintergrund gedacht hat, wäre wirk­lich mal inter­es­sant. Jahrelang wird aus­drück­lich betont, wie „wich­tig“ doch die jähr­li­che Auszahlung für die „meist am Existenzminimum leben­den“ (Foto-)Künstler sei, und jetzt wird das ein­fach abge­schnit­ten. Ausserdem erscheint mir das Handeln der „Bildkunst“, die dau­ern­den Änderungen und die Regelungen selbst irgend­wie wider­sprüch­lich.

    Zu den Meldungen: Man darf ja nur noch 200 Bilder online maxi­mal mel­den. Wer also eine eige­ne Homepage mit zB 453 Bildern oder in einem Fotoforum etwa 234 Bilder online hat, mel­det das und damit wars das – mehr Arbeit macht kei­nen Sinn mehr.

  6. @Knipser: Ja, ent­we­der so, also die 200 Einzelbilder mel­den und fer­tig. Aber ich bin mir ziem­lich sicher, dass ich mehr erhal­ten wür­de, wenn ich die „deut­schen Nutzungen“ bzw. die deut­schen Agenturumsätze ange­ben könn­te.

  7. Ich hat­te die Bildkunst auch ange­schrie­ben. Mir wur­de bestä­tigt, dass tat­säch­lich nur Honorare der Agenturen gemel­det wer­den kön­nen, wenn nach­ge­wie­sen wer­den kann, dass die Bilder in DE (Webseiten, Periodika) ver­wen­det wer­den.

    Es ist auch ein Unding, dass jetzt so vie­le Auszahlungen und Nachzahlungen in nur einem Jahr kom­men bzw. noch kom­men sol­len. Am Ende wird der eine oder ande­re „meist am Existenzminimum leben­de“ Fotograf umsatz­steu­er­pflich­tig. Zumindest für nächs­tes Jahr dann.

  8. @Robert: ja klar, aber es kommt ja auf die Höhe des „fik­ti­ven Honorars“ an. Wenn das 100 Euro wäre, dann müss­ten die Honorare nur für die deut­schen Nutzungen bei über 20.000 Euro lie­gen. Die meis­ten von uns ver­die­nen wahr­schein­lich weni­ger …

  9. @Christine: Ich glau­be nicht, dass das 100 Euro pro Nutzung wären, aber angeb­lich steht das ja alles in den Unterlagen. Wo genau, woll­te mir Herr Pappi lei­der anscheindn nicht ant­wor­ten.

  10. Moin!

    Die Begründung, war­um Bildagenturen (vor­erst) nicht berück­sich­tigt wer­den, hal­te ich für sehr frag­wür­dig. Selbstverständlich wer­den genau die­se Vorschaubilder sogar sehr oft in Layouts ein­ge­baut, um die Wirkung ver­schie­de­ner Bilder zu über­prü­fen. Am Ende wird zwar viel­leicht nur ein Bild gekauft, aber eine Nutzung aller ande­ren fin­det trotz­dem statt. Das wird momen­tan lei­der über­haupt nicht berück­sich­tigt.

    Dass Honorare aus Bildagenturen nur für Nutzungen in Deutschland ange­ge­ben wer­den dür­fen, zeigt, wie rea­li­täts­fern und unaus­ge­go­ren das Ganze (noch) ist. Welche Bildagentur stellt die­se Information denn bit­te zur Verfügung? Wenn die VG Bild‐Kunst so etwas ver­langt, dann möch­te sie doch bit­te auch dafür sor­gen, dass in Zukunft alle Bildagenturen von ihren Käufern Nutzungsnachweise erhal­ten müs­sen (Belegexemplare) und sie die­se an die Fotografen wei­ter­lei­ten müs­sen. Das wäre aller­dings so oder so eigent­lich mal eine sinn­vol­le Sache! Im Moment kann man nur über auf­wän­di­ge Recherchen ver­su­chen, Bildnutzungen zu fin­den. Auf die­se Weise habe ich schon das ein oder ande­re Buch gefun­den, in dem Aufnahmen von mir abge­druckt wur­den und die ich dann der VG Bild‐Kunst mel­den konn­te. Wenn ich die­se Information aber nicht habe, kann ich auch nichts mel­den, also auch nicht den genann­ten „Schadensersatz“ gel­tend machen. DAS wäre mal ein Diskussionspunkt!

    Die Mitgliederversammlung wer­de ich live am Bildschirm ver­fol­gen. Bin mal gespannt was dort alles zur Sprache kommt. Abgestimmt habe ich dies­mal auch sel­ber, da man bei einer Stimmübertragung ja nie weiß, ob der­je­ni­ge dann wirk­lich nach den eige­nen Vorstellungen abstimmt…

  11. @Olaf Andere Länder haben zum Teil eige­ne Verwertungsgesellschaften, dorrt kann man ggf. sei­ne Auslandsumsätze mel­den.

    ich glau­be, vie­le Fotografen hier ver­ste­hen nicht, dass sie für ame­ri­ka­ni­sche Bildagenturen arbei­ten, unter­lie­gen die über­haupt dem deut­schen Recht?

    Es soll­ten doch für in Deutschland täti­ge Fotografen Tantiemen aus­ge­schüt­tet wer­den, es wer­den ja auch nur Abgaben für deut­sche Medien erho­ben.

  12. @Robert: Weißt du, was bei der Abstimmung her­aus­ge­kom­men ist oder wo man etwas dazu Nachlesen kann? Ich habe bis­her nichts dazu gefun­den.

  13. @Heike: Leider nein. Aber heu­te gab es Überweisungen von der VG Bild‐Kunst, da kommt die nächs­ten Tage sicher per Post der Zahlungsavis, dann hof­fent­lich mit mehr Informationen.

  14. Moin,
    vie­len Dank zunächst für die infor­ma­ti­ven Artikel zum Thema VG Bild Kunst, die ich sonst nir­gends so umfang­reich fin­den konn­te!

    Aktuell bin ich dabei, als Beibrot ins Stockphoto‐Geschäft ein­zu­stei­gen, obwohl ich natür­lich weiß, dass die gol­de­nen Zeiten vor­bei sind und die Konkurrenz groß. Doch meh­re­re tau­send gute Bilder müs­sen ja nicht auf Festplatten ver­gam­meln.

    Bei der VG bin ich mir jetzt nicht mehr sicher, ob das über­haupt einen Sinn hat.

    Gibt es jetzt mitt­ler­wei­le neue Informationen zu dem Thema? Es steht zwar aller­lei auf deren Webseite, aber ich hät­te ger­ne eine Interpretation vom Profi, damit ich weiß, ob sich der Beitritt und die spä­te­re Meldung über­haupt lohnt.

    Vielen Dank!

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