Rezension: „Portrait Lighting for Photo, TV and Cinema“ von Achim Dunker

Waren die ers­ten bei­den Bücher des Kameramanns und Diplom‐Filmingenieurs Achim Dunker eher theo­rie­be­zo­gen, ist sein drit­tes Buch „Portrait Lighting for Photo, TV and Cinema“* kom­plett für die Praxis.

Im Buch geht es wie im ers­ten Buch um die Beleuchtung von Personen, vor allem von Portraits, für Foto‐ oder Filmaufnahmen.

Ähnliche Bücher gibt es eini­ge, der Unterschied hier ist jedoch der star­ke Praxisbezug. Das fängt beim Format an: Mit DIN A6 ist das Buch mini­mal klei­ner als eine Postkarte und passt damit in jede Kameratasche.

Ohne viel Gerede wer­den die Lichtaufbauten (natur­ge­mäß mit Dauerlicht) ein­mal als gra­fi­sche Skizze gezeigt und dazu das fer­ti­ge Ergebnis. Meist gibt es auch noch ein Foto des Beleuchtungsaufbaus mit Hintergrund dazu:

Beispielseite aus dem Buch „Portrait Lighting“

Der Text beschränkt sich auf das Wesentlichste und kommt in sie­ben Sprachen daher. Neben deutsch wer­den auch eng­lisch, spa­nisch, fran­zö­sisch, ita­lie­nisch, rus­sisch und chi­ne­sisch abge­deckt. Damit soll­te auch die Kommunikation im multi‐lingualsten Filmteam mög­lich sein. Hier taucht auch der ein­zi­ge Kritikpunkt auf, denn unter den vie­len ver­schie­de­nen Sprachen lei­det etwas die Übersichtlichkeit.

Insgesamt sind 100 Lichtaufbauten im Buch abge­deckt, vom ein­fa­chen „10‐Euro‐Studio“ bis hin zur kom­ple­xen Ausleuchtung von Gruppen. Bei einem Preis von knapp 12 Euro* ist der Kauf für Kameraleute oder Beleuchter (und Fotografen) ein No‐Brainer.

* Affiliate

Ein Gedanke zu „Rezension: „Portrait Lighting for Photo, TV and Cinema“ von Achim Dunker“

  1. Ich bin auch immer auf der Suche nach People Modellen. Laufend wer­de ich von Hartz IV Empfängern und Obdachlosen nach Geld ange­bet­telt. Aufgrund des­sen wur­den die­se gefragt, ob sie nicht als Modell für mich arbei­ten wür­den. Oh Wunder, ich wur­de dann von die­sen Leuten nicht mehr nach Geld ange­bet­telt. Einige sahen rich­tig ver­we­gen oder inter­es­sant aus. Socken und Schuhe kaputt. Die Hose hat­te dicke Löcher.

    In eini­gen Tagen wer­de ich einen Fotokurs bele­gen, wie in einem Studio Modelle rich­tig aus­ge­leuch­tet und foto­gra­fiert wer­den. Das Modell wür­de auch die Releasen unter­schrei­ben. Für eine Einzelperson wür­de ein Foto Shooting etwa 120 Euro kos­ten. Mit 2 oder 3 ande­ren Fotografen käme man dann auf ca. 70 Euro.

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