Review der RoundFlash Strip Lights Lichtformer (mit Verlosung)

Schon seit fünf Jahren benut­ze ich ger­ne das leich­te und por­ta­ble falt­ba­re Ringlicht für Aufsteckblitze der Firma RoundFlash, vor allem als Aufhelllicht für Outdoor-Portraits.

Nach dem falt­ba­ren Beautydish* für Aufsteckblitze (mehr dazu sie­he unten) folgt nun das drit­te Teil in der RoundFlash-Produktfamilie: Das falt­ba­re „Strip Light“.

Ich habe freund­li­cher­wei­se zwei Exemplare zum Testen bekom­men und mir ein Model ein­ge­la­den, um zu sehen, wie sie sich in der Praxis machen.

Konstruktion

Wie bei allen RoundFlash-Produkten ist auch das Strip Light mit ca. 240 Gramm sehr leicht und kann schnell und ein­fach trans­por­tiert, auf­ge­baut und zusam­men­ge­fal­tet wer­den. Ein Transportbeutel (ca. 22 x 15 cm) mit Kordel ist dabei.

Da die­se bei allen drei Lichtformern (Ringblitz, Beauty Dish und Strip Light) eine ähn­li­che Form und Maße haben, sind sie prak­ti­scher­wei­se farb­li­ch unter­schied­li­ch, um beim Einsatz ver­schie­de­ner Lichtformer gleich den rich­ti­gen zu fin­den.

Aufbau

Die Montage ist schnell und ein­fach: Einfach das gefal­te­te Strip Light „aus­klap­pen“ las­sen, oben an einem Stativ, einem Haken oder wo auch immer befes­ti­gen und von unten den Aufsteckblitz in die dafür vor­ge­se­he­ne Öffnung schie­ben und mit dem gel­ben Gummizug fixie­ren.

Wie auf dem Foto zu sehen, habe ich die Standhalterung, wel­che bei mei­nen Canon Speedlite 600EX-II-RT* dabei ist, auf das Stativ geschraubt, um das Gummiband dar­an zu hän­gen. Als Stativ ver­wen­de ich die Manfrotto Mini Compact 1051BAC*, da die­se eben­falls leicht, kom­pakt und platz­spa­rend sta­pel­bar sind und trotz­dem auf über 2 Meter aus­ge­fah­ren wer­den kön­nen. Und es geht ja schließ­li­ch um eine trans­por­ta­ble Blitzlösung.

Hier ist gut zu sehen, wie der Blitz unten fixiert wird. Da ich draht­los aus­lö­se, habe ich bei mir noch einen Pocket Wizard FlexTT5* unten dran. Damit die Richtung des Strip Lights bes­ser fixiert wer­den kann, habe ich das Gummiband an das Stativ gehakt.

Vollständig und wäh­rend des Auslösens sieht das Strip Light dann so aus:
Die Waben sind übri­gens mit Klettverschluss ange­bracht und kön­nen auch schnell ent­fernt oder ange­bracht wer­den.

Lichtwirkung

Striplights als Softbox-Lichtformer wer­den ger­ne als Streiflicht für die Beleuchtung der Haare oder von Körperkanten ver­wen­det, eig­nen sich auf­grund der Mischung von wei­chem, aber den­no­ch gerich­te­ten Licht auch als Hauptlicht. Ich habe bei­des aus­pro­biert.

Für die Nutzung als Streiflicht habe ich bei­de Strip Lights im 45°-Winkel schräg hin­ter das Model auf bei­de Seiten gestellt, wel­che nun die Haare beleuch­ten, wie auf die­sem Bild zu sehen:Ca. 30° neben der Kamera und leicht über­haupt des Kopfes wur­de von mei­ner Assistentin das mobi­le RoundFlash Beauty-Dish gehal­ten, was so aus­sieht:

Ich hät­te es auch auf ein Galgenstativ mon­tie­ren kön­nen, aber ers­tens sind wir so fle­xi­bler beim Positionieren und zwei­tens wol­len wir ja mobil blei­ben und Gewicht spa­ren (ein Galgenstativ weni­ger ein­pa­cken). Nur das Beauty Dish ergibt fol­gen­des Bild:

Sehr schön erkennt ihr auf dem drit­ten Bild, wie sich bei­de Lichtquellen addie­ren, um sowohl das Gesicht als auch die Haare zu beleuch­ten und einen leich­ten Lichtreflex auf den Wangen zu erzeu­gen.Hier noch mal Lichtaufbau mit Strip Lights als Diagramm mit den Kamerawerten (Brennweite 60mm):Alternativ kann ein ein­zel­nes Striplight als Hauptlicht ver­wen­det wer­den, in dem fol­gen­den Beispiel 45° von vor­ne:Um 180° gedreht, als wenn die ein­zi­ge Lichtquelle schräg von hin­ten käme (mit einem Abschatter dazwi­schen, um Streulicht zu ver­mei­den), sieht es unge­fähr so aus:

Eine wei­te­re Möglichkeit der Positionierung wäre, das Striplight hori­zon­tal zu hal­ten. Das ist in die­sem Fall zuge­ge­be­ner­ma­ßen nicht ganz so ein­fach, weil die Strip Lights durch ihre Faltkonstruktion nicht starr sind. Wir haben es so gelöst, dass mei­ne Assistentin die Seite mit dem Blitz ange­ho­ben hat und ich das Stativ auf der ande­ren Seite (wo das Strip Light oben befes­tigt ist), unten mit mei­nem Fuß beschwert habe. Unter der Kamera schräg war ein California Sunbounce Mini-Reflektor* zum Aufhellen auf ein Stativ mon­tiert. Das Ergebnis?

Fazit

Wer wie ich die Vorteile einer sehr leich­ten, trans­por­ta­blen Ausrüstung zu schät­zen weiß, wird die­se Lichtformer lie­ben. Sie sind schnell ein­satz­be­reit, uni­ver­sell nutz­bar und hal­ten auch rabia­ten Umgang aus.

Die Lichtverteilung ist nicht ganz so gleich­mä­ßig wie bei einem Strip Light mit Studioblitz, nimmt also nach oben hin etwas ab (kann man auf dem Bild oben, wo der Strip Light aus­löst, ganz biß­chen sehen). Das konn­ten wir aber ein biß­chen dadurch aus­glei­chen, dass wir das Gesicht des Models eher im unte­ren Drittel des Strip Lights plat­ziert haben.

So nütz­li­ch die Strip Lights auch sind, wer­den sie für mei­ne kon­kre­te Arbeitsweise lei­der nicht so oft zum Einsatz kom­men. Bei der Stockfotografie geht es dar­um, in kur­zer Zeit vie­le ver­wert­ba­re Bilder zu erhal­ten, was mit flä­chi­gem, wei­chen Licht (gro­ße Softboxen) bes­ser geht, da Positionsänderungen des Models nicht sofort einen Umbau der Lichtquellen erfor­der­li­ch machen.

Es gibt jedoch genug ande­re Verwendungszwecke in der Portrait- oder Produktfotografie, wo trans­por­ta­ble Strip Lights eine deut­li­che Erleichterung sind. Damit ihr es selbst aus­pro­bie­ren könnt, gibt es auch eine:

Verlosung

Mariusz vom Roundflash-Team war so nett, mir 2x einen neu­en Strip Lights für eine Verlosung zur Verfügung zu stel­len.

Was müsst ihr dafür tun, um einen der Strup Lights zu gewin­nen? Hier die Teilnahmebedingungen:

  • Teilnehmen dür­fen alle, die mei­ner Facebook-Seite fol­gen (lohnt sich sowie­so, da ich dort vie­le aktu­el­le Infos pos­te) und hier im Blog einen Kommentar hin­ter­las­sen, was sie mit dem Strip Light am liebs­ten foto­gra­fie­ren wür­den.
  • Teilnahmeschluss ist Sonntag, der 19.02.2017.
  • Die Gewinner ermitt­le ich aus den Kommentaren mit­tels random.org.
  • Die Gewinner wer­den von mir per Email kon­tak­tiert (ach­tet dar­auf, dass eure Kommentar-Emailadresse gül­tig ist). Wer sich nicht inner­halb von drei Tagen zurück mel­det, ver­liert sei­nen Anspruch.
  • Der Rechtsweg ist aus­ge­schlos­sen.

Wer die Teile lie­ber sofort aus­pro­bie­ren will, hier sind die Kauflinks für die Strip Lights*, das falt­ba­re Beauty Dish* oder den Ringblitz-Aufsatz*.

* Affiliate (Ich erhal­te eine klei­ne Provision beim Kauf, ihr habt kei­ne Nachteile dadurch)

32 Gedanken zu „Review der RoundFlash Strip Lights Lichtformer (mit Verlosung)“

  1. dann mache ich doch mal den anfang 😉

    ich wür­de mit dem strip light mein port­fo­lio in sachen peop­le foto­gra­fie auf­bes­sern und was noch viel wich­ti­ger ist, den grund­stein für mein heim­stu­dio setz­ten.

    bin gespannt wie bol­le!

  2. Diese Strip Lights wären per­fekt für mich. Habe dem­nächst Einzelportraits für meh­re­re Mannschaften eines Fußballvereins zu foto­gra­fie­ren, da könn­te ich die gleich einem Härtetest unter­zie­hen…

  3. Auf jeden Fall neue Portraits. So ein Lichtformer fehlt mir bis­her völ­lig und wäre eine tol­le Ergänzung.

  4. Ich wür­de mich mit dem Striplight end­li­ch mal mehr an die Portraitfotografie wagen. Ich habe bis­her nur einen Aufsteckblitz, der schon gute Dienste leis­tet, aber man kann sich immer noch ver­bes­sern. 🙂

  5. Das wäre für mich der rich­ti­ge Anstoß, end­li­ch in mei­nem
    neu­en Keller ein klei­nes Studio ein­zu­rich­ten!

  6. Diese Art Lichtformer besit­ze ich noch nicht. Ich wür­de damit ger­ne Portrait Fotos machen.

  7. Ein Striplight geht mir ein­fach noch ab um Portraits kna­cki­ger machen zu kön­nen.

  8. Ich wür­de gern mal aus­pro­bie­ren inwie­weit man damit Tierporträts umset­zen kann =)

  9. Ich wür­de sofort ein paar Sportler ein­la­den und ver­su­chen die Muskeln in Szene zu set­zen und anspre­chen­den Bilder für deren Gebrauch erstel­len:)

    Das wäre ein Striplight so was von hilf­reich!

  10. Ich wür­de mei­ne Ex foto­gra­fie­ren 😀 Können zum Glück noch so gut mit­ein­an­der, dass wir hin und wie­der Fotos machen und sind halt ein ein­ge­spiel­tes Team 😉

  11. Da ich viel Sportler draus­sen foto­gra­fie­re, wäre so ein por­ta­bles Gerät auf jeden Fall ein will­kom­me­nes Gimmick. Den Ringblitzaufsatz wür­de ich mir dann glau­be ich gleich noch dazu holen.
    Danke für den aus­führ­li­chen Testbericht.

    Soeren

  12. Toller test, dan­ke dafür!
    So ein teil wäre sicher­li­ch kuhl zum haben.
    Praktisch und klein aber toll ein­setz­bar!
    🙂

  13. Die sind ja cool, die­se Striplights! Ich will mir schon lan­ge wel­che zule­gen, die waren mir bis­her aber alle zu groß und/oder zu schwer zusam­men und wie­der aus­ein­an­der zu bau­en. Aber die Dinge bekom­me ich zusam­men mit 2 Manfrotto Mini-Stativen, 2 Blitzen und mei­ner Kamera in einen Rucksack – Super!

  14. Also, es ist ja noch Platz in den Kommentaren, daher also erst­mal vie­len Dank für die Erinnerung via Fazebuk :-)! Ich wür­de hier gern gewin­nen, weil ich noch sehr wenig Erfahrung mit zusätz­li­cher Beleuchtung beim Fotografieren habe. Bisher blit­ze ich nur, wenns unbe­dingt sein muss. Meine Hoffnung wäre, dass ich mit dem Tipp eines Profis gleich mit was Gutem anfan­ge. So könn­te ich viel­leicht den einen oder ande­ren Fehlkauf von Anfang an ver­mei­den. Denn das ich in die­ser Richtung expe­re­men­tie­ren wer­de, ist unaus­weich­li­ch. 🙂 Wer mein ers­tes Modell wäre: auf jeden Fall der brau­ne Großpudel, der hin und wie­der bei uns zu Gast ist. Ganz ein lie­ber, hat ein klei­nes Krönchen und ich weiß, dass er foto­gen ist. 🙂 Also: lan­ge Rede kur­zer Sinn: Her zu mir mit dem Gewinn! 🙂

  15. Wäre toll, weil ich ver­mehrt Peopleshooting machen möch­te.… und ver­sch. Lichtsets aus­pro­bie­ren mag.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.