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Datensicherung: Lieber zuviel als zuwenig

In den letzten Tagen habe ich ca. 100 Gigabyte Rohmaterial (also unbearbeitete Fotos) meiner Kamera auf DVD gebrannt.

Damit habe ich endlich wieder meinen internen Standard wiederhergestellt, nach dem ich alle wichtigen Fotodaten mindestens drei Mal gespeichert haben müsse.
Als wichtige Fotodaten gelten bei mir:
– das Rohmaterial (die unbearbeiteten Fotos aus der Kamera als RAW und Vorschau-JPG)
– die bearbeiteten Fotos gross (als 48-Bit, unkomprimiertes TIFF, AdobeRGB)
– die bearbeiteten Fotos für die Agenturen (als 24-Bit, unkomprimiertes JPG, Adobe RGB)
– Verträge (Model-Releases, Property Releases, Agentur-Verträge)

Ich speichere diese Daten wie folgt:
– auf Marken-DVDs sortiert, mit der langsamsten Brenngeschwindigkeit (bei mir 4x)
– auf zwei externe Laufwerke (je 500 GB-Festplatten von Seagate mit passiv gekühltem Gehäuse), das sind mittlerweile ca. drei Terrabyte.

Die Agentur-DVDs und Veträge habe ich zusätzlich noch auf meiner internen Festplatte und natürlich im Internet bei meinen Agenturen.

Eins der zwei identischen Laufwerke wird, wenn es voll ist, an einem anderen Ort als die andere Festplatte aufbewahrt, sodaß die Daten auch im Falle eines Diebstahls oder Feuers gesichert sind.

Somit sind die allerwichtigsten Daten fünf Mal gesichert, die restlichen Fotodaten drei Mal. Da die Sicherung nicht automatisch, sondern per Hand erfolgt, ist das System leider noch nicht fehlerfrei. Aber immerhin sicherer als das vieler anderer, die Daten höchstens zwei Mal speichern. Die Faustregel von Datensicherung-Gurus liebt bei mindestens vier Sicherungen. Ich kann mich also noch verbessern.

Wie sichert ihr Eure Daten?