Warum ich Fotograf geworden bin

Heute habe ich in einem alten, verstaubten Ordner alte Tests und Klassenarbeiten aus der Schulzeit gefunden.

Darunter auch diese – nun ja – Malereien und Zeichnungen.


Wohlgemerkt, die Bilder entstanden in der 12. und 13. Klasse unter fachkundiger Anleitung meiner Kunstlehrerin, nicht in der Grundschule.

Damit ist sicher klar, warum ich lieber Fotograf geworden bin. 🙂

Pinsel sind echt nicht mein Werkzeug. Aber mit dem Bleistift bin ich auch nicht viel besser:

Zum Vergleich hier das Original von Munch.

Warum fotografiert ihr?

24 Gedanken zu „Warum ich Fotograf geworden bin“

  1. also soooo schlimm finde ich das gar nicht – im Gegenteil. Die beiden Aquarelle sind doch cool und der Munch-Verschnitt gefällt mir auch. Der Brief mit Tasse sind schon mehr so typisch „Kind“ 🙂

    Ich denke beim Fotografieren hat man zumindest meist in Bruchteilen von Sekunden ein Ergebnis und kein leeres weißes Blatt, was erst noch mühsam gefüllt werden muss. Wobei eine gute Nachbearbeitung ja auch viel Zeit braucht…

  2. Ganz ehrlich, Robert. Diese Bilder sind 100 mal besser als das was ich zustande bringen würde 😀
    Ich erinnere mich an meine Grundkurszeit am Gymnasium, wo ich immer das Bild als letztes abgegeben habe, weil ich so dermaßen schlecht war und mich gedrückt hab überhaupt was zu machen 😉

  3. Ich bin klarer bekennender Dilettant: ich fotografiere, weils mir Spaß macht (delectare=erfreuen).
    Das war schon mit meiner ersten Kamera vor über 30 Jahren so, und hat sich nicht wesentlich verändert, außer, dass ich mi jetzt größere Kameras und vor allem größere Abzüge leisten kann 🙂

  4. Ist zwar nicht der Grund warum ich fotografiere, aber meine (Aquarell)-Bilder waren richtig scheußlich im Vergleich zu deinen (falls es dich tröstet).

    Und schließlich liegt Kunst immer im Auge des Betrachters 😉

  5. Meine Eltern machten mit einer Zeiss Ikon Contessa immer wunderbare Dias, die mich damals faszinierten und dann gewann ich bei einem Malwettbewerb meine erste eigene Kamera, eine Agfa ISO Rapid ….. danach konnte es nur noch das eine geben, Fotograf!
    Die Malerei war also auch bei mir ein Anstoss.
    Beide Kameras stehen übrigens noch immer in der Vitrine und sind funktionstüchtig. 😉

  6. @Frank: hab mich eben mal durch deinen Flickr Stream geklickt und bin echt beeindruckt. Der Abwechslungsreichtum, die Kontraste, Farben … einfach toll. Gleich mal merken 🙂

  7. Hallo Robert,
    ich finde die Bilder ganz gut gelungen. Klar, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, aber ich finde mit etwas Übung könntest Du noch sehr viel besser werden. Aber ich fotografiere ja auch mehr, als das ich male oder zeichne. Es geht schneller und man hat schneller das Ergebnis vor sich. Aber ich glaube, daß sich Malerei und Fotografie gegenseitig ganz gut ergänzen können, wenn man sich in beiden Welten ein wenig auskennt.
    LG Michaela

  8. hinter meiner fotografiererei steckt zum einen ganz klar eine große portion voyeurismus, dessen bin ich mir mittlerweile sicher… und zum anderen hab ich wohl irgendwie das bedürfnis, dass ich die blickwinkel, die ich für mich entdecke, festhalten und irgendwie auch für andere sichtbar machen will…

  9. ehrlich, ich kann’s verstehen, daß du zur fotografie übergegangen bist(nix für ungut *gg*).
    ich kann übrigens selbst auch weder malen noch zeichnen. ist aber nicht der grund, weshalb ich fotografiere. mir geht’s wie sam (nur noch nicht so lange): es macht mir spaß.

  10. Den Schrei finde ich echt Hammer, möchtest du den nicht abgeben?
    Herzliche Grüße aus berlin
    York

  11. Ich konnte nie besonders gut zeichnen, bis ich es mir einigermaßen beigebracht habe. Da lag ich krank dernieder und konnte sonst nicht viel kreatives machen.
    Zum Fotografieren kam ich allerdings eher über die Musik, Musikvideos und das Kino…
    Das hat wohl die Leidenschaft für ausdrucksstarke Bilder und das Komponieren und Kombinieren von Bildern und Musik in mir geweckt….

  12. Ich fotografiere weil ein gutes Bild zu malen, meist wesentlich länger dauert, als ein gutes Foto zu fotografieren.
    Na ja, stimmt auch nicht immer.
    Aber hinterher ist man immer schlauer 😉

    Gut zeichnen oder malen kann übrigens jeder erlernen. 95-99% sind reine Übungssache. Der Rest ist Kreativität.

  13. Die meisten Menschen bleiben zeichnerisch ihr Leben lang auf dem Stand eines 8-11 Jährigen. Habe ich am vergangenen Wochenende bei einem Zeichenkurs gelernt 🙂 Weil sie eben keine fachkundige Anleitung haben, denn die wenigsten Kunstlehrer an den Schulen bringen einem wirklich das bei, was wichtig wäre. Sieht man sehr deutlich bei dem Bild mit der Tasse. Den Rest finde ich gar nicht so schlecht.

    Beim Fotografieren kleckert man weder sich noch den Tisch mit Farbe voll, man kommt stattdessen raus an die frische Luft, lernt mitunter nette Menschen kennen und kann sich wochenlang mit dem Kauf neuer Spielzeuge beschäftigen 😉

    Für mich war die Fotografie (als ich angefangen habe mich ausführlicher damit zu beschäftigen) wie eine Tür zu einer neuen Welt. Einmal aufgestossen gab es kein Halten mehr und es war und ist kein Ende in Sicht, weil es so viel zu entdecken gibt, dass mein Leben dafür bestimmt nicht ausreicht. Das habe ich so noch bei keinem anderen Hobby gespürt – ausser vielleicht in Ansätzen bei der Musik.

  14. fotografieren ist doch nicht nur – der schnapschuss–
    fotografieren ist kreieren, dokumentieren, erfinden, malen, (z.b. mit photoshop) viel kontakt mit menschen haben, ganz alleine auf die pirsch gehen….wahrheit und luege, erinnerung und anklage — an kann ein ganzes leben zum platz an der sonne werden lassen oder zerstoeren…………… fotografieren sind unendliche
    emotionen

  15. Hallo Robert,

    seit wann bist Du Fotograf, studiert hast Du Politikwissenschaften? und
    dann noch eine Lehre hinterher?

    Gruß

    Jörg

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