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Meine Artikel können jetzt per Flattr unterstützt werden

Aufmerksame Adleraugen werden das neue Symbol bemerkt haben, was seit paar Tagen das Ende meiner Blog-Artikel ziert.

So sieht das Symbol aus:

Auf einem grünen Grund steht „Flattr“ mit einer Zahl daneben. Flattr ist eine meines Erachtens revolutionäre Idee, mit der versucht wird, eine Art freiwilliges Bezahl-System für kostenlose Inhalte zu installieren.

Oft ist es so, dass Leser Qualität in Blogs zu schätzen wissen und das auch honorieren würden. Aber es ist zu aufwändig, auf jeder Seite die Kontaktdaten zu suchen, um eine Bankverbindung zu finden und dann etwas Geld zu überweisen oder jedes Mal einen PayPal-Spenden-Button zu klicken und sich dort einloggen zu müssen.

Der Ansatz von Flattr: Registrierte Nutzer zahlen per PayPal (o.ä.) einen festen Betrag auf das Flattr-Konto. Dann können sie entscheiden, wie viel sie davon monatlich an Blogs oder andere Webinhalte verteilen wollen.


Im Laufe des Monats kann der Flattr-Nutzer beim Surfen im Netz dann auf den Seiten einfach auf den „Flattr“-Button drücken, wo ihm die Inhalte gut gefallen haben. Am Ende des Monats wird die festgelegte Summe durch die Anzahl der Klicks geteilt und die jeweiligen Seiten-Betreiber bekommen diesen Anteil auf ihr Flattr-Konto. Genauer wird das hier erklärt.

Kurz: Wer bei Flattr angemeldet ist, kann ab jetzt gerne bei den lesenswerten Artikeln den Flattr-Button drücken, wenn er mich unterstützen will.

Übrigens ist das System keine Einbahnstraße sondern lebt vom Geben und Nehmen: Flattr-Spenden können nur Leute dann empfangen, wenn sie im selbst etwas spenden. Für Blogs ist das eine gute Möglichkeit, etwas Geld zu verdienen, ohne den Leser zu Abos oder Bezahl-Logins zwingen zu müssen. Der Blog der taz hat zuletzt zum Beispiel ca. 1000 Euro monatlich einnehmen können.

Update 8.3.2011: Wie es aussieht, scheint der Button nicht beim „Internet Explorer“ angezeigt zu werden. Eine Lösung finde ich dafür momentan nicht. Meine Empfehlung deshalb: Firefox.

Ich finde das System fair und probiere es aus. Ich hoffe, ihr auch.

Vielen Dank schon für Eure Spenden!