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Meine Vorträge auf der Pix16 in Zürich am 12.03.2016

Ein Tag vol­ler Fotografie! So lau­tet das Motto der Pix16, dem Schweizer Foto-Event am Samstag, den 12. März 2016 in Zürich.

Robert+KneschkeIch wer­de dort eben­falls anwe­send sein und ins­ge­samt vier Vorträge hal­ten, die jeweils ca. 45 Minuten lang sind, mit anschlie­ßen­der Frage-Antwort-Runde.

Meine Themen:

Meine Übersichtsseite als Referent ist hier zu sehen.

Die Seminare selbst kön­nen für einen klei­nen Unkostenbeitrag gebucht wer­den, zusätz­li­ch kön­nen bei der Pix16 aber die Keynote-Vorträge, Live-Shootings und die Foto-Messe mit vie­len Ausstellern kos­ten­los besucht wer­den.

Falls ihr in der Gegend seid, freue ich mich, wenn ihr dabei seid…

Stockfotografie-Workshop in Wien mit Robert Kneschke

Manchmal bekom­me ich Anfragen, ob ich auch Workshops oder Seminare gebe. Jetzt besteht end­li­ch die Möglichkeit!

Vom 24.–26. September 2012 wer­de ich in Wien einen Workshop mit dem Titel „Stockfotografie – Fotografieren für Bildagenturen“ hal­ten.

In drei voll­ge­pack­ten Tagen mit 24 Unterrichtsstunden könnt ihr dort ler­nen, wie man lukra­ti­ve Motive recher­chiert, wie ein Shooting vor­be­rei­tet wird, wor­auf es bei der Modelwahl ankommt, wie schnell Bilder retu­schiert wer­den und vie­les mehr.

Jeder Teilnehmer hat einen eige­nen Computer-Arbeitsplatz, damit par­al­lel gear­bei­tet wer­den kann. Wer nicht nur aus Büchern ler­nen will, hat eine der sel­te­nen Chancen, direkt von jeman­den zu ler­nen, der seit Jahren aus­schließ­li­ch mit dem Fotoverkauf sein Geld ver­dient. Das Geld für den Kurs könnt ihr somit wie­der selbst ein­spie­len, wenn ihr mei­ne Tipps und Tricks umsetzt.

Update 11.09.2012: Der Workshop mus­s­te lei­der abge­sagt wer­den.

Stockfotografie-News 2011-07-29

Guten Morgen, ihr News-Junkies. Nach einer lan­gen Durststrecke im hei­ßen Sommermonat gibt es wie­der neu­en Stoff.

  • Fotolia star­tet zwei neue Kooperationen und zeigt damit, dass sie aktiv dar­an arbei­ten, neue Käuferschichten inno­va­tiv zu errei­chen. So gibt es eine Zusammenarbeit mit dem Start-Up Codingpeople, bei dem sich Kunden Fotolia-Bilder in ihre Webseiten-Layouts ein­bau­en kön­nen und eine Kooperation mit dem Journalismus-Dienstleister Raufeld Content, bei dem direkt über eine API-Schnittstelle pas­sen­de Fotos zu Artikeln genutzt wer­den kön­nen, wel­che von Raufeld an Medien ver­kauft wer­den.
  • istock­pho­to ver­sucht einen ande­ren Weg der Kundengewinnung: Die Agentur erhöht ihre Prämien für die Kundenwerbung. Wer einen neu­en Kunden wirbt, der inner­halb von 30 Tagen nach Anmeldung min­des­tens 26 Credits kauft, erhält dafür jetzt 20 statt wie bis­her 10 US-Dollar. Das gilt aber nur bis Herbst, denn dann soll das Prämiensystem kom­plett umge­stellt wer­den.
  • Außerdem hat istock­pho­to jetzt einen drin­gend benö­tig­ten Preis-Filter ein­ge­führt, nach­dem sie vie­le neue – teu­re­re Foto-Kollektionen mit auf­ge­nom­men haben. So kön­nen Kunden sich jetzt auch nur die güns­ti­ge­ren Bilder anzei­gen las­sen.
  • Um zu sehen, wohin sich der Bildermarkt viel­leicht ent­wi­ckelt, ist es manch­mal hilf­reich, zu den ganz gro­ßen Fotografen zu schau­en. So ging ein Raunen durch die Foren als der bekann­tes­te Stockfotograf Yuri Arcurs eine Stellenausschreibung schal­te­te, in der er zwei Dinge erwähn­te. Zum einen wol­le er eine Verkaufsplattform auf­bau­en, um sei­ne Bilder direkt zu ver­kau­fen, zum ande­ren erwähn­te er neben Fotos und Videos auch Vektorgrafiken. Vor allem letz­te­res nähr­te die Gerüchte, er pla­ne viel­leicht nicht nur den Verkauf sei­ner Bilder, son­dern auch von ande­ren Fotografen, da von Yuri bis­lang kei­ne Vektor-Motive bekannt sind. Ist das die Zukunft, der Direktverkauf? Oder das Ende von Microstock? Wir wer­den sehen.
  • Ein ande­res gro­ßes Ding ist ja Google+, die neue Konkurrenz von Facebook. Fotografen, die dort aktiv sind, soll­ten zum einen auf die Nutzungsbedingungen auf­pas­sen und zum ande­ren die Standard-Auswahl bei den Privatsphäre-Einstellungen deak­ti­vie­ren, wel­chen es frem­den Leuten erlaubt, sei­ne Fotos her­un­ter­zu­la­den oder als Drucke zu bestel­len. Ich bin übri­gens auch bei Google+, wer mich in sei­nen Kreis auf­neh­men will, fin­det hier mein Profil.
  • Shutterstock hat einen neu­en Filter ein­ge­führt, der es nun erlaubt, die Suchergebnisse nicht nur nach „neus­te“, popu­lärs­te“ und „zufäl­li­ge“ Ergebnisse zu sor­tie­ren, son­dern jetzt auch nach „rele­van­tes­te“. Während „popu­lär“ stark nach der Anzahl der Verkäufe gewich­tet ist, soll „rele­vant“ stär­ker die Suchbegriffe berück­sich­ti­gen. Einige Fotografen beklag­ten dar­auf­hin gesun­ke­ne Einnahmen ihrer neu­en Fotos, was auch bei mir bemerk­bar ist, auch wenn sich die Gesamtumsätze kaum ver­än­dert haben.
  • 123rf hat jetzt beim Hochladen von Bildern stan­dard­mä­ßig ein Häkchen aktiv, wel­ches es der Agentur erlaubt, abge­lehn­te Bilder auto­ma­ti­sch als „redak­tio­nel­le Bilder“ anzu­bie­ten, wenn die Motive einen Nachrichtenwert haben. Der Hintergrund ist, dass die Fotografen so das Bild nicht neu hoch­la­den müs­sen, falls sie es ver­se­hent­li­ch in der fal­schen Rubrik (Fotos statt Editorial) hoch­ge­la­den haben.
  • Alamy ändert ihre Fotografenverträge, mit dem Ziel, in Zukunft auch Videos und News-Fotos anbie­ten zu kön­nen.
  • In der Schublade der Stockfotografen fin­det sich jetzt ein neu­es Verschlagwortungswerkzeug. „Compare Keywords“ erlaubt, wie der Name anklin­gen lässt, zwei Sets von Suchbegriffen mit­ein­an­der zu ver­glei­chen und die glei­chen, ähn­li­chen oder feh­len­den Wörter anzei­gen zu las­sen.
  • Getty Images kün­dig­te ges­tern eine neue Kollektion namens „Flickr Select“ an. Diese Kollektion soll eine Art Best-Of der „nor­ma­len“ Flickr-Kollektion dar­stel­len, momen­tan sind ca. 6.000 Bilder ent­hal­ten und es wer­den wei­te­re hin­zu­ge­fügt. Der Sinn erschließt sich mir spon­tan nicht ganz, außer dass die Flickr-Kollektion mitt­ler­wei­le lang­sam zu groß und damit zu belie­big wird. Viele Motive der Flickr-Kollektion sind jetzt schon sehr typi­sches Stock-Material wi z.B. Sandstrände oder Food-Fotos, obwohl die Kollektion ange­tre­ten war, um fri­schen Wind in die Bildsprache zu brin­gen.
  • Tyler Olson vom Microstockgroup-Forum hat­te 2010 eine gro­ße Umfrage unter Microstock-Fotografen durch­ge­führt und ver­öf­fent­licht jetzt nach­ein­an­der ver­schie­de­ne Analysen. Zum Beispiel hat er jetzt ver­gli­chen, wie der Zusammenhang zwi­schen Portfolio-Größe und Umsatz bei Hobby- und Vollzeit-Stockfotografen ist. Auf jeden Fall lesens­wert, wie die ande­ren Umfrage-Ergebnisse auch.
  • Vielleicht für eini­ge inter­es­sant: Vom 6. bis 8. September fin­det in Bonn das Seminar Bilddokumentation und Bildermarkt“ von Verein für Medieninformation statt.
  • Die Bildagentur Stockfood hat jetzt eine neue Agentur mit dem Schwerpunkt auf Innenarchitektur und Einrichtungsideen: Living4media.
  • Bei Youtube gibt es jetzt von mir ein Video, was einen Querschnitt mei­nes Portfolios zeigt. Die Diashow habe mit Flixtime erstellt, da gab es vor einer Weile im Fotolia-Newsletter einen Gutschein-Code zum kos­ten­lo­sen Testen. Mit dem Code „flix­fo­to­lia“ bekommt ihr eine Woche kos­ten­los das Pro-Abo.
  • Zum Abschluss noch etwas zum Schmunzeln und Nachdenken: Die Kosmetik-Firma L’Oreal mus­s­te eine gro­ße Werbekampagne in Großbritannien zuzück­zie­hen, weil sie die bri­ti­sche Werbe-Behörde ASA beschwert hat­te, dass die Bilder zu stark retu­schiert sei­en.

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