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Updates für die Creative Cloud 2015 mit Adobe Stock Video

Gestern gab es von Adobe ein umfang­rei­ches Update für die Creative Cloud 2015. Darunter sind auch für Stockfotografen eini­ge wich­ti­ge News ver­steckt.

Schauen wir uns eini­ge der Neuerungen mal an.

Adobe Stock Updates

Adobe Stock ver­kauft jetzt end­lich auch Videos. Das funk­tio­niert nicht nur über die Webseite, son­dern auch direkt aus den Adobe‐Programmen Première Pro CC oder After Effects CC.

Videos sind jetzt Teil von Adobe Stock
Videos sind jetzt Teil von Adobe Stock

Der Verkaufspreis beträgt 59,99 Euro in Deutschland bzw. 79,99 USD in den USA. Die Anbieter erhal­ten als Kommission 35%. Fotolia‐Anbieter, die am Stichtag 30.11.2015 das Ranking Smaragd oder höher inne­hat­ten, erhal­ten eine um 5 Prozentpunkte höhe­re Kommission, also 40 % für Video‐Verkäufe über Adobe Stock. Für Verkäufe über Fotolia gel­ten die bis­he­ri­gen Kommissionen.

Trotz der unter­schied­li­chen Video‐Verkaufspreise erhal­ten die Videografen immer die Kommissionen basie­rend auf dem höhe­ren US‐Preis, also jeweils 28 Credits (oder 32 für Smaragd‐Leute und höher).

Ein Abo‐Modell für Videos wie bei den Fotos ist für Adobe Stock aktu­ell nicht in Planung, wohl aber die Unterstützung von 4K‐Videos.

Im letz­ten Update wur­de Adobe Stock in Photoshop CC, Illustrator CC, InDesign CC, Première Pro CC und After Effects CC inte­griert. Neu ist jetzt, dass Adobe Stock auch direkt inner­halb von Dreamweaver CC, Animate CC (frü­her als Flash Professional bekannt) sowie Muse CC ver­füg­bar ist.

Adobe Stock kann jetzt auch direkt inner­halb des Creative Cloud‐Bibliothek‐Panels durch­sucht wer­den, ohne das Programm ver­las­sen zu müs­sen. Bisher wur­de man immer auf die Adobe Stock Webseite gelei­tet.

Kurz neben­bei: Nicht wun­dern, wenn die Verkaufsemails von Fotolia etwas anders aus­se­hen als sonst, da wur­den eini­ge Text‐Templates ange­passt.

Der Ölfilter ist zurück

Bild ohne und mit Ölfilter
Bild ohne und mit Ölfilter

Die einen haben ihn schmerz­lich ver­misst, die ande­ren wis­sen nicht, wovon ich rede. Der Ölfilter in Photoshop ist wegen der gro­ßen Nachfrage zurück. Wer ihn nicht akti­vie­ren kann, muss unter „Voreinstellungen/Leistung/Erweiterte Grafikprozessoreinstellungen“ den Punkt „OpenCL verwenden„aktivieren. Kleiner Tipp: Der Ölfilter eig­net sich per­fekt, um etwai­ge Kanten dezent zu glät­ten.

Individualisierbare Werkzeugleiste und neuer Startbildschirm in Photoshop

Endlich! In Photoshop kön­nen Nutzer jetzt ent­schei­den, wel­che Werkzeuge und in wel­cher Reihenfolge die­se ange­zeigt wer­den sol­len.

Beim Öffnen von Photoshop prä­sen­tiert sich außer­dem eine Ansicht der zuletzt geöff­ne­ten Dateien sowie eini­ge Dateigrößen‐Presets, um noch schnel­ler los­le­gen zu kön­nen.

Auch der neue Export‐Dialog ist auf­ge­räum­ter und deut­lich nütz­li­cher. Da muss ich nicht mehr so stark dem „Für Web speichern…“-Dialog hin­ter­her trau­ern.

Mehr Filterfunktionen für Schriften in Photoshop

Das neue Symbol für die Suche nach visuell ähnlichen Fonts
Das neue Symbol für die Suche nach visu­ell ähn­li­chen Fonts

Wer wie ich öfters Text über sei­ne Bilder legen muss, kann auf­at­men. In der neus­ten Photoshop‐Version kön­nen Schriften end­lich als Favoriten mar­kiert wer­den, damit die­se schnel­ler gefun­den wer­den. Besonders cool: Es gibt auch eine Funktion, mit der nur visu­ell ähn­li­che Schriften zum aktu­ell akti­ven Font ange­zeigt wer­den.

Besserer SVG‐Support

SVG‐Dateien las­sen sich jetzt in Illustrator bes­ser expor­tie­ren und in Photoshop bes­ser impor­tie­ren.

Was sonst noch?

Illustrator hat ein neu­es Werkzeug zur Erstellung von kom­ple­xen Formen spen­diert bekom­men, was auch gut mit Touch‐Geräten benutz­bar ist.

 Zombie-Soldat springt durch einen Wald? Mit Adobe Fuse ein Kinderspiel...
Zombie‐Soldat springt durch einen Wald? Mit Adobe Fuse ein Kinderspiel…

Mit Adobe Fuse las­sen sich ganz leicht indi­vi­du­el­le 3D‐Figuren in Bilder oder ani­miert in Videos ein­fü­gen.

Adobe Audition erhält ein neu­es Remix‐Werkzeug, wel­ches ein Musikstück auf die gewünsch­te Laufzeit zuschnei­det, ohne den Charakter des Songs zu ver­än­dern.

Mehr Neuerungen könnt ihr hier anse­hen.

Über wel­che Funktionen freut ihr euch am meis­ten?