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Kostenloses iPad für Fotografen erhalten?

Ich hät­te selbst nicht gedacht, dass es so ein­fach ist. Wer als Fotograf ein kos­ten­lo­ses iPad haben will, muss nur drei Schritte umset­zen.

Als ers­tes wird ein aktu­el­les iPad gekauft. Ja, ich hat­te „kos­ten­los“ ver­spro­chen, aber zu dem Teil kom­me ich noch.

Es gibt das Tablett in ver­schie­de­nen Ausführungen, die sich beim Speicherplatz, im optio­na­len Funkmodul und den bei­den Farben unter­schei­den. Für unse­re Zwecke reicht das Modell mit dem gerings­ten Speicherplatz und ohne das teu­re Funkmodul. Diese Ausführung* kos­tet bei Amazon.de aktu­ell ca. 515 Euro (Preise schwan­ken täg­li­ch etwas).

Zweitens machen wir von dem Gerät gute Stockfotos, das heißt, ohne sicht­ba­re Logos und Markennamen und idea­ler­wei­se mit dazu pas­sen­den Models. So zum Beispiel:

Drittens bie­ten wir die Fotos über Bildagenturen an und nach nur weni­gen Monaten hat sich das Gerät von selbst amor­ti­siert. Hier mal ein aktu­el­ler Umsatz-Screenshot mei­ner iPad-Bilder via Stockperformer:

Ihr seht, ich habe ca. 100 Bilder mit mei­nem iPad online bei den drei (für mich) wich­tigs­ten Bildagenturen und habe inner­halb von ca. fünf Monaten 661 Dollar damit ein­ge­nom­men. Die 661 Dollar sind nach dem aktu­el­len Wechselkurs ziem­li­ch gen­au die 515 Euro wert, wel­che das iPad kos­tet. Voilà, ein Gratis-iPad für Stockfotografen!

Den Umsatz bei den ande­ren Agenturen, wel­che die Bilder eben­falls anbie­ten, habe ich nicht mal ein­ge­rech­net. Außerdem sind die Bilder noch jung und wer­den sich bestimmt auch die nächs­ten Monate noch gut ver­kau­fen. Zusätzlich nut­ze ich das iPad jetzt ger­ne zur Bildkontrolle wäh­rend eines Shootings und pri­vat als beque­men Ebook-Reader.

Die Moral von der Geschichte?

Ich bin nie­mand, der sich neu­mo­di­schen Schnickschnack sofort kau­fen muss. In die­sem Fall könn­te ich mich aber in den Hintern bei­ßen, dass ich es nicht getan habe. Denn hät­te ich gleich am Anfang das ers­te iPad gekauft, als es 2010 her­aus­kam, hät­te ich damit rich­tig viel Geld ver­die­nen kön­nen, allein des­halb, weil es sehr weni­ge Fotografen hat­ten. Mittlerweile gehört das iPad (oder ver­gleich­ba­re Tablet Computer) fast zur Standardausstattung pro­fes­sio­nel­ler Fotografen und ich bin ehr­li­ch gesagt erstaunt gewe­sen, dass ich trotz­dem den Kaufpreis in weni­ger als einem hal­ben Jahr wie­der ein­neh­men konn­te.

An die­sem Punkt erin­ne­re ich mich an den Vortrag des Produktfotografen Elnur Amikishiyev (über 61.000 Bilder bei Shutterstock online) wäh­rend der Microstock Expo 2011. Elnur mein­te dort, er foto­gra­fie­re alle Sachen, die er neu kau­fe und bis­her hat er von jedem Gegenstand den Verkaufspreis wie­der ein­spie­len kön­nen. Hätte ich nur frü­her auf ihn gehört.

Zu dem iPad mus­s­te mich noch ein Freund regel­recht über­re­den, weil ich kei­nen Nutzen für mich erken­nen konn­te. Bei kom­men­den tech­ni­schen Neuerungen will ich mei­nen inne­ren Schweinehund schnel­ler über­win­den. Selbst wenn ich ein tech­ni­sches Gimmik viel­leicht nicht pri­vat brau­che, dann muss ich es eben als beruf­li­che Investition sehen – selbst wenn es nur als Requisite sein soll­te.

Oder anders for­mu­liert: Auch – oder viel­leicht sogar gera­de – rich­tig teu­re Requisiten machen sich bezahlt.

Was sind eure teu­ers­ten Requisiten bis­her gewe­sen und eure Einnahmen damit?

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Apps zur Bildkontrolle mit dem iPad bei Fotoshootings

Zuerst soll­te die­ser Artikel „Tethered Shooting mit dem iPad“ hei­ßen, aber das wäre nicht ganz kor­rekt, denn „tethe­red shoo­ting“ bedeu­tet ja, mit einem exter­nen Gerät die Kamera aus­zu­lö­sen. Was ich statt­des­sen vor­stel­len will, ist das kabel­lo­se Senden von Bildern direkt wäh­rend eines Fotoshootings auf das iPad.

Warum Bilder aufs iPad schi­cken?

Bei den moder­nen DSLR-Kameras ist das Display grö­ßer, hoch­auf­lö­sen­der und ins­ge­samt bes­ser gewor­den. Trotzdem kann es ers­tens nicht mit der Auflösung des Retina-Displays eines neu­en iPads mit­hal­ten und außer­dem ist die Ansicht manch­mal etwas unprak­ti­sch.

Ich habe das iPad jetzt bei eini­gen Fotoshootings dabei gehabt und es ist zum Beispiel sehr prak­ti­sch, wenn der Assistent wäh­rend des Shootings direkt par­al­lel mei­ne Aufnahmen sehen kann, um zu erken­nen, ob im Hintergrund etwas stört oder die Visagistin sieht gen­au, wie die Haare auf dem Bild fal­len. Außerdem ist es ein­fa­cher, den Models kurz ein Bild auf dem iPad zu zei­gen, um zu sagen, wel­che Pose eben beson­ders gut war, um sie zu wie­der­ho­len.

Wie Bilder von der DSLR zum iPad schi­cken?

Einer der Gründe, mir die neue 5D Mark III* zu kau­fen, war der dop­pel­te Kartenslot. Neben der übli­chen CF-Karte kann ich nun gleich­zei­tig eine SD-Karte in der Kamera haben und im Menü ent­schei­den, ob ich mei­ne Bilder auf bei­den Karten par­al­lel spei­chern will oder nur die RAW-Daten auf der CF-Karte und die JPG-Daten auf der SD-Karte oder eini­ge ande­re Kombinationen.

Ich habe jetzt neben mei­ner CF-Karte die EyeFi-SD-Karte* im Gehäuse, wel­che ich dafür nut­ze, nur die mitt­le­ren JPG-Daten (ca. 5 MP) zum iPad zu sen­den. Ich wäh­le die mitt­le­re JPG-Größe beim Speichern, weil das Retina-Display des iPad mitt­ler­wei­le mehr Details anzei­gen kann als die ca. 2Megapixel, wel­che bei der klei­nen JPG.Größe gespei­chert wer­den.

Die EyeFi-Karte akti­viert ein eige­nes WLAN-Netz, wel­ches im iPad aus­ge­wählt wer­den kann. Vorher muss jedoch im Menü der Canon 5D Mark III die EyeFi-Übertragung akti­viert wer­den, das ist eine häu­fi­ge Fehlerquelle. Wenn das WLAN-Netz steht, muss nur noch eine App gestar­tet wer­den und schwupps wer­den die Bilder ange­zeigt. Nur wel­che?

Welche App zur Bildübertragung aufs iPad?

Wer sich die EyeFi-Karte gekauft hat, erhält einen Zugangscode, mit dem man sich gra­tis die EyeFi-App aus dem iTunes-Store run­ter­la­den kann. Ich habe jedoch schon nach zwei Shootings den gro­ßen Nachteil die­ser App ent­deckt. In der Praxis mache ich bei einem Fotoshooting ca. 500‑1000 Fotos, aus denen ich mir dana­ch am Computer die bes­ten aus­su­che. Das führt dazu, dass ich in der EyeFi-App nach einem Shooting min­des­tens 500 Bilder habe, die dort meist ca. 1 GB Speicher bele­gen (650 JPGs mit 5 MP bele­gen bei mir ca 1 GB). Zusätzlich wer­den alle Bilder von der App direkt in den Foto-Ordner des iPad kopiert, was die Speichermenge ver­dop­pelt.

Und nun kommt’s: In der EyeFi-App kön­nen Fotos nicht gebün­delt gelöscht wer­den. Weder alle auf ein­mal, noch von einem bestimm­ten Tag oder nach son­stei­nem Filter. Das heißt, ich muss über 500 Mal jedes Foto ankli­cken und bestä­ti­gen, dass ich es wirk­li­ch löschen will. Auch in der Fotos-App geht es nur gering­fü­gig schnel­ler, die über 500 impor­tier­ten Fotos zu löschen.

Das ging mir so schnell auf den Keks, dass ich eine Alternative gesucht habe. Gefunden habe ich ShutterSnitch. Eine App, die den stol­zen Preis von 12,99 Euro kos­tet, aber sich allein durch die Zeitersparnis schnell bezahlt gemacht hat.

Bei ShutterSnitch kann ich auf Knopfdruck Ordner erzeu­gen. Standardmäßig ist er mit Datum und Uhrzeit der Erstellung beschrif­tet, man kann ihn aber auch anders benen­nen. Je nach­dem, in wel­chem Ordner ich gera­de bin, wenn ich foto­gra­fie­re, wird dort­hin das Bild von der EyeFi-Karte gesen­det. Wer bei­spiels­wei­se auf zwei Hochzeiten par­al­lel foto­gra­fiert, könn­te die Bilder immer in den jewei­li­gen rich­ti­gen Ordner schi­cken. Was wirk­li­ch viel Zeit spart, ist, dass ich jeden Ordner auf Knopfdruck kom­plett löschen kann. Zwei Klicks und alle 1000 Bilder sind weg. Vergleicht das mal mit über 1000 Klicks. Außerdem muss ich die Bilder nicht noch zusätz­li­ch aus der Fotos-App löschen. Natürlich ist es auch mög­li­ch, nur ein­zel­ne Fotos oder eine Auswahl zu löschen.

Dazu kom­men vie­le ande­re nütz­li­che Funktionen, wel­che der Gratis-App von EyeFi feh­len. Ich beschrän­ke mich bei mei­ner Aufzählung jetzt nur auf die nütz­lichs­ten: Es wer­den bei jedem Bild ISO-Zahl, Blende, Belichtungszeit und Brennweite ange­zeigt. Wer will, kann sogar visu­el­le oder akus­ti­sche Warnungen ein­stel­len las­sen, wenn einer oder meh­re­re die­ser Werte defi­nier­ba­re Kriterien nicht erfül­len. Zum Beispiel kann ich mir – wie auf dem Kameradisplay – eine Belichtungswarnung anzei­gen las­sen, sodaß die Bereiche rot blin­ken, wei­le über­be­lich­tet sind oder die App piept immer dann, wenn mei­ne Belichtungszeit län­ger als 1/50 Sekunde ist.

Außerdem kön­nen Schnittmasken für ver­schie­de­ne Formate über das Bild ein­ge­blen­det wer­den, zum Beispiel, um zu sehen, wie das Bild bei inem qua­dra­ti­schen Beschnitt wir­ken wür­de. Oder man lässt gleich ein ganzs Bild halb­trans­pa­rent über die Fotos legen, zum Beispiel, damit der Werbekunde sehen kann, wie das Foto mit sei­nem Produkt unten rechts aus­se­hen wür­de.

Bilder kön­nen – mit oder ohne Wasserzeichen ver­se­hen und wahl­wei­se in ver­schie­de­nen Größen – per Email ver­schickt oder in ande­re Apps expor­tiert wer­den, man kann eine Diashow mit oder ohne Musik lau­fen las­sen (ide­al bei­spiels­wei­se auf Hochzeiten, wo die Bilder direkt wäh­rend der Feier auf einer Leinwand gezeigt wer­den kön­nen, wenn das iPad an einen Beamer ange­schlos­sen wird) und vie­les mehr.

Viele Möglichkeiten bie­ten auch selbst defi­nier­ba­re Batch-Funktionen. Ich kann Kriterien fest­le­gen und dar­auf basie­rend ent­schei­den, ob Bilder, wel­che die Kriterien erfül­len, zum Beispiel in die Fotos-App kopiert wer­den oder in einen ande­ren Ordner oder in iher Größe geän­dert, mit Wasserzeichen ver­se­hen und so wei­ter. Zum Beispiel könn­te ich alle Fotos, wel­che als Favoriten mar­kiert wur­den, auto­ma­ti­sch ver­klei­nern, mit Wasserzeichen ver­se­hen und an ein bestimm­te Mailadresse schi­cken. Oder ich kann auto­ma­ti­sch alle Fotos, wel­che mit mehr als 70 mm foto­gra­fiert wur­den, in mei­nen Dropbox-Account sen­den.

Rechtfertigen die­se Unterschiede den hohen Kaufpreis? Meiner Meinung nach ja. Spätestens dann, wenn das ers­te Mal 1000 Fotos aus der EyeFi-App gelöscht wer­den müs­sen.

Die Zukunft und Alternativen

Neben der EyeFi-Karte gibt es natür­li­ch noch ande­re Möglichkeiten, die Bilder draht­los auf Laptop, iPad oder das Smartphone zu bekom­men. Da wäre einer­seits die Toshiba AirFlash*-Karte, die ich jedoch noch nicht aus­pro­biert habe. Die Zukunft wird jedoch ein­deu­tig in Richtung inte­grier­ter WLAN-Netzwerke in den Kameras selbst gehen. Einen Umweg gehen noch Nikon mit dem Funkadapter WU-1a/b*, der momen­tan mit der Nikon D3200* und der neu­en Nikon D600* funk­tio­niert oder die im Vergleich zu den Funktionen preis­li­ch deut­li­ch über­teu­er­ten WFT-WLAN-Transmitter* von Canon. Es gibt jedoch – zum Beispiel mit der Samsung NX20* – ers­te Kameras, wel­che das WLAN gleich stan­dard­mä­ßig dabei haben und auch Canon hat das für die ab ca. November 2012 erhält­li­che Canon 6D ange­kün­digt. Die WLAN-Unterstützung hat gegen­über den EyeFi-Karten den gro­ßen Vorteil, dass auch eine Kamerasteuerung via ipad oder Handy kabel­los mög­li­ch wird.

Damit eröff­nen sich in Kombination mit zusätz­li­chen Apps auch gran­dio­se Möglichkeiten für auto­ma­ti­sier­tes Focus Stacking, Langzeit-HDR-Belichtungen oder Langzeit-/ oder Zeitrafferaufnahmen mit varia­blem Fokus.

Bis dahin bleibt mir nur ShutterSnitch-App oder ganz alt­mo­di­sch die Verbindung der Kamera ans Laptop mit einem Kabel.

Welche Methoden nutzt ihr zur exter­nen Bildkontrolle, zum tethe­red Shooting oder zur Bildvorschau auf dem Smartphone?

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Die 14 besten Apps für (Stock-)Fotografen für iPhone, iPad und Android

Die Überschrift sagt alles. Heute stel­le ich kurz eini­ge Apps vor, die für die Stockfotografen inter­es­sant sind, wel­che ein iPho­ne, ein iPad (manch­mal reicht auch ein iPod Touch) oder ein Android-Handy haben.

Dabei wer­de ich kei­ne Kamera-Apps, Photosharing-Apps oder Bildbearbeitung-Apps vor­stel­len, weil ich davon aus­ge­he, dass die­se Handy-Fotos von Bildagenturen sowie­so nicht ange­nom­men wür­den.

Ich möch­te viel­mehr die Apps vor­stel­len, die in der Praxis eines pro­fes­sio­nel­len Fotografen trotz­dem nütz­li­ch sind, auch wenn sie kei­ne Fotos „pro­du­zie­ren“. Zusammen kos­ten die 12 Apps übri­gens nur ca. 28 US-Dollar. Los geht’s:

1. PixMuse

Preis: gra­tis (mitt­ler­wei­le $ 0,99 €)

für: iPho­ne, iPad, iPod Touch

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Früher schweb­ten die Musen über unse­ren Köpfen, heu­te sind sie hand­fest im Handy ver­an­kert. PixMuse ist eine kos­ten­lo­se App des Stockfotografen Rasmus Rasmussen und basiert auf sei­nem „Stock Photo Concept Generator“: Per Zufallsgenerator wird aus einer Person, einem Thema und einer Stimmung ein Fotomotiv vor­ge­schla­gen. Das kann völ­li­ger Quatsch sein oder aber auch der nächs­te Verkaufsschlager, denn Rasmus weiß als Fotograf sehr wohl, was ver­käuf­li­ch wäre. Beispiele für sol­che Motiv-Vorschläge wären: „A sad eth­nic mino­ri­ty going to the bathroom“, „A vaca­tio­n­ing stu­dent wal­king through a mea­dow“ oder „A uni­for­med elder­ly man fee­ding a pet“.

2. Easy Release

Preis: $ 9.99

für: iPho­ne, iPad, Android, iPod Touch

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Easy Release ist eine digi­ta­le Version der Model-Verträge und Property-Releases, die jeder Stockfotograf immer in der Tasche haben soll­te. Der Clou: Die Verträge lie­gen in 13 Sprachen vor, die  Bedienung in sechs Sprachen (inklu­si­ve deut­sch), Verträge kön­nen manu­ell ange­passt wer­den, auf dem Touchscreen vom Model und Zeugen unter­schrie­ben wer­den und mit dem Kamera-Handy gleich ein Foto für den Vertrag ein­ge­führt wer­den. Die aus­ge­füll­ten Verträge kön­nen als PDF oder JPG auf den Rechner des Fotografen und/oder des Models geschickt wer­den und vie­les mehr. Mittlerweile akzep­tie­ren Bildagenturen wie Getty Images, Alamy und Imagebroker die­se Verträge. istock­pho­to und Fotolia ver­bie­ten sie bis­lang jedoch (noch) aus­drück­li­ch.

3. Photocalc

Preis: $ 2.99

für: iPho­ne, iPad, iPod Touch

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Ich ken­ne noch Fotografen, die mit einer Mittelformatkamera rum­lau­fen und aus­ge­druck­te Tabellen mit win­zi­gen Zahlenkolonnen bei sich tra­gen, um die erfor­der­li­chen Blende/Belichtungszeit/ISO-Wert-Kombinationen nach­schla­gen zu kön­nen. Die moder­ne­ren Fotografen nut­zen „Photocalc“. Diese App berech­net unter ande­rem den Zusammenhang von Blende/Zeit/ISO, berech­net die Schärfentiefe, kann die erfor­der­li­che Blitzleistung berech­nen, kennt die Zeiten von Sonnenaufgängen und -unter­gän­gen und ent­hält ein Glossar für Fotofachbegriffe. Die Werte kön­nen in metri­schen oder US-Maßen ein­ge­stellt wer­den, die Blenden kön­nen in Drittel- oder Halb-Schritten ange­ge­ben und aus­ge­ge­ben wer­den.

4. Focalware

Preis:  $ 1.99

für: iPho­ne, iPad, iPod Touch,

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Focalware ist eine App, wel­che vor allem für Fotografen nütz­li­ch ist, die viel drau­ßen foto­gra­fie­ren. Das Programm berech­net Sonnen-Aufgangs- und -unter­gangs­zei­ten wie „Photocalc“, kann aber noch viel mehr. Zum Beispiel kann es errech­nen, zu wel­cher Uhrzeit die Sonne an einer gewünsch­ten Location zu einem gewünsch­ten Datum aus einer gewünsch­ten Himmelsrichtung scheint. Es errech­net, wie lang die Schatten von Objekten zu einer bestimm­ten Uhrzeit sein wer­den, berück­sich­tigt Zeitzonen und vie­les mehr. Es las­sen sich auch belieb­te Orten abspei­chern, um schnel­ler dar­auf zugrei­fen zu kön­nen und eini­ges mehr. Wer mit der Sonne foto­gra­fie­ren will, kommt um Focalware nicht her­um.

5. Strobox

Preis: gra­tis

für: iPho­ne, iPad, iPod Touch

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Wie hat­te ich das Licht bei die­sem genia­len Foto auf­ge­baut? Wer sich sol­che Fragen stellt, fin­det mit Strobox die Antwort. Die kos­ten­lo­se App lässt einen mit über 25 ver­schie­de­nen Lichtformern wie Softboxen, Schirmen, Haarlichtern etc. Licht-Setups nach­bau­en und abspei­chern, damit nicht ver­ges­sen wird, was für die­sen kom­pli­zier­ten Lichtaufbau alles benö­tigt wur­de und wo gen­au die Blitze und Kamera stan­den.

6. Getty Images

Preis: gra­tis

für: iPho­ne, iPad, iPod Touch

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Die iPhone-App der welt­weit größ­ten Bildagentur Getty Images ist haupt­säch­li­ch für Bildkäufer gedacht. Aber sie kann auch für Fotografen hilf­reich sein, die vor Ort beim Shooting schnell mal sehen wol­len, wie vie­le Fotos es zu einem bestimm­ten Thema schon gibt und ob es sich lohnt, bestimm­te Motive noch zu foto­gra­fie­ren. Außerdem eig­net sie sich zur schnel­len Suche nach unter­re­prä­sen­tier­ten Nischen und zur Inspiration.

7. istockphoto

Preis: gra­tis

für: iPho­ne, iPad, iPod Touch

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Ähnlich wie bei der App von Getty Images kann auch mit der App von istock­pho­to im Portfolio der der Microstock-Bildagentur gesucht wer­den, nütz­li­ch für Inspiration und Recherche. Dort ange­mel­de­te Fotografen kön­nen aber auch ihre Downloads, Umsätze und Statistiken ein­se­hen, zum Beispiel, wel­che Bilder kürz­li­ch ange­nom­men oder abge­lehnt wur­den.

8. Imagesearch für Fotolia

Preis: gra­tis

für: iPho­ne, iPad, iPod Touch

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Wie für istock­pho­to gibt es auch eine ähn­li­che, unbe­kann­te­re App für die Bildagentur Fotolia. Damit las­sen sich jedoch nur Bilder suchen, geeig­net also für Recherche und Inspiration. Geplant ist aber ein Update, mit dem Nutzer sich auch ein­log­gen kön­nen, um Leuchtkästen anzu­le­gen und mehr. Der Link zum iTunes-Store auf der Herstellerseite führt übri­gens ins Leere, der rich­ti­ge Link zum App-Store ist der hier.

9. Gorillacam

Preis: gra­tis

für: iPho­ne, iPad, iPod Touch

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Von den Machern der ori­gi­nel­len Gorillapod-Stative gibt es auch eine kos­ten­lo­se iPhone-App. Mit der wird die inter­ne Handy-Kamera so rich­tig gepimpt: Selbstauslöser, Anti-Shake, Serienaufnahmen, Wasserwaagen-Auslösung, Schnellfeuer, Digitalzoom und vie­les mehr. Damit wir uns rich­tig ver­ste­hen: Auch die­se Fotos wer­den den Qualitätskriterien der meis­ten Bildagenturen nicht ent­spre­chen, aber da vie­le Fotografen mit ihrem Kamerahandy auch Location-Scouting machen oder Erinnerungsfotos von poten­ti­el­len Models oder ande­ren wich­ti­gen Daten auf­neh­men, gehört die­se App in die Liste für Stockfotografen. Zumal sie kos­ten­los ist. Ähnliche Effekte, aber zusätz­li­ch unter ande­rem auch eine sprach­ak­ti­vier­te Aufnahme bie­tet die App „Camera Genius“ für $ 0,99.

10. MotionX

Preis: $ 0.99

für: iPho­ne, iPad, iPod Touch

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Es gibt unzäh­li­ge GPS-Apps, aber nur weni­ge, wel­che sich auch für Fußgänger und Radfahrer eig­nen. Fotografen kön­nen die­se GPS-App nut­zen, um sich zum Beispiel geeig­ne­te Locations zu spei­chern und auch wie­der dahin zurück­zu­fin­den.

11. myPantone

Preis: $ 9.99

für: iPho­ne, iPad, iPod Touch

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Wer foto­gra­fiert – egal ob Models oder Food-Stills – und kei­nen Stylisten dabei hat, muss sich irgend­wie selbst behel­fen. myP­an­to­ne erle­digt die­sen Job.Diese App schlägt auto­ma­ti­sch pas­sen­de Farbkombinationen vor. Zwar ist die App recht teu­er, aber sie kann etwas, was für Fotografen sehr nütz­li­ch ist: Wenn man ein Foto von einer Farbe macht, erkennt die App, wel­cher Pantone-Farbe die­se am nächs­ten kommt und macht eini­ge pas­sen­de Farbvorschläge zum Kombinieren. Im Klartext: Der Fotograf will meh­re­re Models foto­gra­fie­ren. Er foto­gra­fiert das T-Shirt von einem Model und die App schlägt vor, wel­che Farben die ande­ren Oberteile haben soll­ten, damit alles farb­li­ch auf­ein­an­der abge­stimmt ist.

13. Krolop & Gerst Lighting-Setup

Preis: noch unbe­kannt

für: iPho­ne, iPad

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Ich bin so aktu­ell, ich stel­le Apps vor, die es noch gar nicht gibt: Die Fotografen Krolop & Gerst pla­nen eine iPhone-App, mit der anhand kon­kre­ter Bildbeispiele Licht-Setups erklärt wer­den. Nach der Auswahl zwi­schen den Kategorien Studio, Outdoor, On Location und Bouncer gibt es eine Fotogalerie mit ver­schie­de­nen fer­ti­gen Fotos. Nach der Auswahl eines Fotos wer­den die Details wie Blende, Belichtungszeit, ISO-Werte, Objektiv etc. gezeigt und es gibt jeweils ein kur­zes Making-Of-Video, wie das Licht für das Foto gesetzt wur­de.

14. Diverse Android-Apps

Markus hat in sei­nem Blog „nach­be­lich­tet“ vor paar Monaten eini­ge Foto-Apps für das Android-Handy vor­ge­stellt, die ähn­li­che Funktionen wie Photocalc, Focalware oder Strobox erfül­len. Damit sich unse­re Artikel nicht über­schnei­den, hier sei­ne App-Empfehlungen.

15. Bonus-Tipp 1

Die meis­ten moder­nen Handys erlau­ben es, neben Fotos und Musik auch PDFs zu spei­chern. Ich nut­ze das, um mei­ne Standard-Verträge (MR, PR) immer dabei zu haben und sie am nächs­ten Computer aus­dru­cken zu kön­nen. Außerdem habe ich die Bedienungsanleitungen von mei­ner Kamera, mei­nem Blitzgerät, den Pocketwizards und ande­ren tech­ni­schen Geräten als PDF auf dem Handy, um unter­wegs schnell nach­schla­gen zu kön­nen.

16. Bonus-Tipp 2

Da die meis­ten Fotografen selb­stän­dig sind und nicht bei einer Firma ange­stellt, emp­feh­le ich für die Berufsfotografen einen Blick in die wei­ter­füh­ren­de App-Liste „Die bes­ten 30 iPho­ne Apps für Selbständige 2011″ von Peer.

Jetzt seid ihr dran: Welche Apps nutzt ihr als Fotografen auf Euren Handys und was fin­det ihr gut dar­an?

Stockfotografie-News 2010-10-22

Hallo,

nach zwei auf­re­gen­den Wochen in Berlin gibt es wie­der eini­ge Meldungen aus der bun­ten Bilderwelt. Los geht’s:

  • Fotolia hat in den letz­ten Tagen zwei neue Partnerschaften ver­kün­det. Zum einen mit dem Grafik-Portal DeviantArt. Dort tei­len Künstler meist Fotos, Fotomontagen, Photoshop-Pinsel und vie­les mehr. Die Kooperation könn­te dazu füh­ren, dass vie­le neue Künstler Mitglied bei Fotolia wer­den, aber auch mehr Verkäufe könn­ten mög­li­ch sein, denn vie­le der Künstler sind eben auch Designer, die Fotos und Vektoren für ihre Arbeit brau­chen. Da die Seite – ich for­mu­lie­re es mal vor­sich­tig –  auch von Leuten benutzt wird, die Urheberrechte eher als Klotz am Bein sehen, könn­te die Kooperation mit Fotolia viel­leicht auch zu einem bes­se­ren Bewußtsein füh­ren, was den Umgang mit Urheberrechten angeht.
  • Die zwei­te neue Kooperation von Fotolia ist mit content.de. Das ist eine Webseite, die als eine Art Ghostwriter Textdienste für Webseiten, Blogs etc. anbie­tet. Jetzt kön­nen über eine Schnittstelle zu Fotolia auch gleich die pas­sen­den Fotos mit gekauft wer­den. Eine sehr nütz­li­che Kooperation, wie ich fin­de, da sie den Kundenkreis der Bildagentur erwei­tern kann.
  • Die Zeitschrift ProfiFoto hat jetzt eine kos­ten­lo­se iPad-App ver­öf­fent­licht, wel­che aus­ge­wähl­te Themen der Printausgabe mul­ti­me­dial auf­be­rei­tet. Kostenpflichtige Versionen sind geplant, Print-Abonnenten sol­len die­se jedoch eben­falls kos­ten­los erhal­ten.
  • Mit dem LiveComp-Plugin für Photoshop von Getty Images kön­nen Designer un Grafiker jetzt Vorschau-Bilder aus der Bildagentur in ihre Layouts holen, ohne dafür ihr Grafikprogramm ver­las­sen zu müs­sen.
  • Die deut­sche Bildagentur Panthermedia wird fei­ert ihren sechs­jäh­ri­gen Geburtstag mit vie­len Sonderangeboten und einem Rückblick in ihrem Blog. Das war auch eine der Agenturen, die ich als ers­tes belie­fert habe und die immer noch einen wich­ti­gen Teil mei­nes Einkommens erwirt­schaf­ten. Herzliche Glückwünsche auch von mir!
  • Man kann es ja mal pro­bie­ren: Eine ande­re deut­sche Bildagentur ver­schickt Pressemitteilungen, in denen sie das Ende der Bildagentur Polylooks ankün­digt und den Geschäftsführer der eige­nen Bildagentur zum Interview anbie­tet. Natürlich als erfolg­rei­ches Gegenmodell.
  • In eige­ner Sache: Eins mei­ner Hirngespinste ist end­li­ch Realität gewor­den: In mei­nem neu­en Blog „Selbst Eis machen“ wid­me ich mich mei­ner zwei­ten Leidenschaft. Der Name spricht für sich.