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Die 6 wichtigen Unterschiede zwischen dem Smartphone und einer DSLR-Kamera

Schon vor einem Jahr habe ich an die­ser Stelle eine Lanze für das pro­fes­sio­nel­le Fotografieren mit dem Smartphone gebro­chen.

Da ich trotz­dem wei­ter­hin mit mei­ner „rich­ti­gen“ digi­ta­len Spiegelreflexkamera foto­gra­fie­re, fal­len mir die Unterschiede zwi­schen bei­den Welten deut­li­ch auf.

Wer die­se Unterschiede kennt und zur rich­ti­gen Zeit ein­zu­set­zen weiß, kann sei­ne Fotos deut­li­ch ver­bes­sern.

Immer dabei

Der wohl wich­tigs­te Punkt. Das Smartphone habe ich immer in der Hosentasche, die min­des­tens zwei Kilo schwe­re DSLR nicht. Motive wie die­sen vol­len Mülleimer* in einer öffent­li­chen Toilette hät­te ich son­st nicht auf­ge­nom­men.

Gewicht und Größe

Die Smartphone-Kamera ist leich­ter und klei­ner. Paradoxerweise führt eine leich­te­re und klei­ne­re Kamera zu unschär­fe­ren Bildern durch mehr Verwackelungen, weil das Kameragewicht die Körperbewegungen nicht mehr aus­glei­chen kann. Das bedeu­tet: Beim Fotografieren das Smartphone bewusst ruhig hal­ten.

Smartphones sind unauffällig

Das gerin­ge­re Gewicht und die kom­pak­te Bauweise der Smartphones bringt als Vorteil jedoch die Unauffälligkeit. Manchmal hät­te ich mich ein­fach nicht getraut, mei­ne rie­si­ge Kamera aus­zu­pa­cken, das dicke Objektiv anzu­schrau­ben, um dann erst fünf Minuten mit Leuten dis­ku­tie­ren zu müs­sen, die mei­nen, mir das Fotografieren ver­bie­ten oder ein­fach fach­sim­peln zu wol­len.

Als ich mit einem Model unter­wegs war, um test­wei­se bewusst nur Smartphone-Fotos zu machen, war ich erstaunt, wie wenig wir bei­de wahr­ge­nom­men wur­den, wäh­rend die glei­chen Situationen mit mei­ner DSLR oft eine klei­ne Menschentraube erzeu­gen wür­den.

Ungewöhnlichere Perspektiven möglich

Größe und Gewicht der Smartphones ermög­li­chen mir auch unge­wöhn­li­che Perspektiven, die aus ver­schie­de­nen Gründen mit einer DSLR nicht oder nur schwer umsetz­bar wären.

Beim Foto die­ser Seerose* von oben habe ich mei­ne Hand am Teichrand so weit aus­ge­streckt, dass mein Handy fast ein Meter in den Teich rein rag­te, so hät­te ich die DSLR nie hal­ten kön­nen.

Seerose von obenBei der Aufnahme die­ses Wollschweins* habe ich durch einen eng­ma­schi­gen Zaun foto­gra­fie­ren müs­sen, das ging nur, weil die Linse der Smartphone-Kamera deut­li­ch klei­ner ist. Bei der DSLR hät­te ich unscharf den Zaun mit auf dem Foto gehabt.

WollschweinÄhnlich schwie­rig wäre die­se Aufnahme aus dem Flugzeugfenster* mit einer DSLR weil durch die grö­ße­re Linse die Gefahr viel höher wäre, Kratzer oder Reflexionen des Fensters mit auf das Bild zu bekom­men.

Über den Wolken von Texas, USA

Verstehe den kleinen Sensor

Der Bildsensor in einem iPho­ne 6 ist ca. 4,9 x 3,7 mm groß. Zum Vergleich: Meine Canon 5 D Mark III hat einen Bildsensor, der 36x 24 mm groß ist. Damit hat die­ser eine mehr als 47x grö­ße­re Fläche.

Mehr Fläche heißt oft auch: Der Sensor ist licht­emp­find­li­cher, weil mehr Platz da ist, auf den das Licht fal­len kann.

Im Umkehrschluss heißt es: Bei ungüns­ti­gen Lichtverhältnissen muss das Smartphone immer noch oft genug kapi­tu­lie­ren. Vor allem, wenn die Fotos ver­kauft wer­den sol­len, weil die Bildagenturen streng gegen zu viel Bildrauschen sind. Will ich also abends auf einer Party foto­gra­fie­ren oder in einem Raum ohne Tageslicht, las­se ich das Smartphone ste­cken und bemü­he doch die DSLR.

Der Vorteil des klei­ne­ren Sensors ist jedoch die deut­li­ch gerin­ge­re Naheinstellgrenze. Während das „Standardobjektiv“ 24–70mm f.2.8 von Canon erst ab 38 cm scharf stel­len kann, sind es beim iPho­ne 6 nur 8 cm. Übersetzt: Ich kann fast fünf mal dich­ter an das Motiv ran­ge­hen. Das ist ide­al für Makroaufnahmen.

Auch die Schärfentiefe ändert sich deut­li­ch mit der Sensorgröße. Bei den Mini-Smartphone-Sensoren ist viel mehr vom Hintergrund scharf. Auch das kommt Makro-Fotografen ent­ge­gen. Ungünstig ist es hin­ge­gen für Portraits. Hier heißt es, beson­ders stark auf einen ruhi­gen Hintergrund* zu ach­ten, der nicht vom Gesicht der foto­gra­fier­ten Person ablenkt.

Mobiler Workflow

Wenn ich von einem Fotoshooting mit mei­ner DSLR unter­wegs nach Hause fah­re, kann ich auf dem Weg höchs­tens schon mal eini­ge Fotos löschen oder als beson­ders gut mar­kie­ren, um sie spä­ter zu Hause am Computer wei­ter bear­bei­ten zu kön­nen.

Habe ich hin­ge­gen mit mei­nem Smartphone Fotos gemacht, bear­bei­te die­se manch­mal mit eini­gen Apps und lade ich das Foto oft schon Sekunden spä­ter über Apps wie Fotolia Instant oder EyeEm zum Verkauf hoch.

Fazit

Ich bin weit davon ent­fernt, mei­ne DSLR ein­stau­ben zu las­sen, nur weil ich immer mein Smartphone bei mir habe. Je nach Situation ent­schei­de ich mich jedoch auch mal bewusst für das Handyfoto, wenn es, wie oben beschrie­ben, Vorteile mit sich bringt.

Welche Vorteile sieht ihr bei Smartphone-Fotos?

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Rezension: CamRanger – Kabellose DSLR-Fernsteuerung mit dem iPad

Im Blog hat­te eine Lösung vor­ge­stellt, mit der man die Bilder sei­ner DSLR-Kamera kabel­los direkt auf das iPad, einen Laptop oder ein ande­res Tablet sen­den kann.

Das funk­tio­niert super und nut­ze ich sehr häu­fig. Bisher hat­te mir noch die Möglichkeit gefehlt, die Bilder schon vor dem Auslösen auf einem exter­nen grö­ße­ren Monitor zu sehen, idea­ler­wei­se eben­falls kabel­los. Das soll mit CamRanger* mög­li­ch sein, wes­halb ich den Hersteller gebe­ten habe, mir ein Testmuster zu schi­cken. Ausgepackt sieht das so aus:

Cam-Ranger-Zubehoer_P0A7906
Das wei­ße Teil unten ist der CamRanger selbst, dazu kom­men zwei Kabel, das wei­ße zum Aufladen des Akkus, das schwar­ze zur Verbindung mit der Kamera, eine Hülle und eine kur­ze Anleitung. Wenn man die­ser Anleitung folgt, ist die Ersteinrichtung des WLAN-Netzwerks ein­fach und schnell erle­digt. Nüchtern betrach­tet ist der CamRanger näm­li­ch nichts ande­res als ein Router, wel­cher ein WLAN-Netz auf­baut, über das dann die Kamera die Daten an eine App lie­fert. Während es für Android dafür eini­ge güns­ti­ge Lösungen gibt – dazu unten mehr – ist das bei Apple auf­grund der restrik­ti­ve­ren Software-Architektur nicht so ein­fach mög­li­ch. CamRanger hat des­halb weni­ger Konkurrenz, die sich die Firma mit über 300 Euro pro Gerät gut bezah­len lässt. Es wer­den die gän­gigs­ten Canon- und Nikon-Kameras unter­stützt. Der Akku soll ca. 4–6 Stunden hal­ten. Es ist etwas irri­tie­rend, dass an bei­den Seiten ein wei­ßer Schalter ist, wovon nur der eine der An/Aus-Schalter ist. Der zwei­te Schalter hat kei­ne Funktion. Als ich ver­se­hent­li­ch mal den fal­schen Schalter betä­tigt hat­te, lief der Akku natür­li­ch leer.

Etwas umständ­li­ch ist die Nutzung des CamRangers selbst, denn obwohl eine kabel­lo­se Lösung ver­spro­chen ist, muss erst mal das Kabel von der Kamera zum CamRanger ange­schlos­sen wer­den. Dieser hat ca. die Ausmaße einer Zigarettenschachtel. Ich habe das meist so gemacht, dass ich den CamRanger in die mit­ge­lie­fer­te Tasche gesteckt habe, wo das Kabel raus­guckt und dann die Tasche mit dem dar­an befes­tig­ten Karabinerhaken an mei­nen Kameragurt oder das Stativ befes­tigt habe. Gefüllt wiegt die Tasche mit bei­den Kabeln ca. 208 Gramm. Sie bau­melt dann zwar etwas rum, aber das zusätz­li­che Gewicht ist auch mit der Hand zu tra­gen. Es gibt aber auch einen Adapter*, um den CamRanger auf dem Blitzschuh zu mon­tie­ren.

Aber was kann man mit der gleich­na­mi­gen App nun machen? Ich habe die iOS-Version getes­tet, weil es wie gesagt für Android deut­li­ch bil­li­ge­re Lösungen gibt. Das Interface der App sieht so aus:

Camranger-Screenshot

Leider funk­tio­niert der Zugang zur App nur, wenn auch eine Funkverbindung zum CamRanger steht, was scha­de ist, wenn man mal schnell nach dem Shooting eini­ge der foto­gra­fier­ten Bilder anse­hen will. Die Oberfläche ist ähn­li­ch auf­ge­baut wie bei ande­ren LiveView-Systemen. Den Hauptteil des Bildes nimmt der Monitor ein, der zeigt, was die Kamera auch sieht. Durch Tippen auf den Monitor lässt sich die gewünsch­te Stelle fokus­sie­ren, rechts kann aber auch deut­li­ch genau­er der Fokus manö­vriert wer­den. Es gibt ein Live-Histogramm und Zusatzfunktionen wie HDR-Aufnahmen, Fokus-Stacking, Zeitraffer-Aufnahmen etc. sind mög­li­ch.

Die wich­tigs­ten Funktionen der Kamera kön­nen über die App fern­ge­steu­ert wer­den, zum Beispiel Blende, Belichtungszeit, ISO-Wert, Weißableich, Aufnahmemodus, Über- und Unterbelichtung, Fokus und eini­ge mehr.

Während mei­ner Testzeit gab es ein Firmware-Update, was etwas umständ­li­ch zu instal­lie­ren war. Aber es brach­te unter ande­rem als neue Funktion die Möglichkeit, par­al­lel wei­te­re WLAN-Netze auf­recht zu erhal­ten. Das ist zum Beispiel sehr prak­ti­sch, weil ich sie wei­ter­hin in mei­nem WLAN-Netzwerk im Studio blei­ben kann, obwohl auch CamRanger eine WLAN-Verbindung mit dem iPad auf­bau­en will. Jetzt woll­te ich pro­bie­ren, ob ich nicht auf gleich­zei­tig das WLAN-Netz mei­ner EyeFi-Karte akti­vie­ren könn­te, damit ich als wei­te­re App Shuttersnitch offen haben könn­te, um die geschos­se­nen Fotos zu ver­wal­ten. Das klappt lei­der nicht, weil CamRanger nicht im Hintergrund lau­fen kann.

Camranger-Screenshot-2
Der Grund, war­um ich wei­ter­hin zusätz­li­ch Shuttersnitch nut­zen wol­len wür­de, ist, dass die­se App einen deut­li­ch beque­me­ren Workflow für die Verwaltung und Ansicht der geschos­se­nen Bilder bie­tet. Nach dem Shooting, wenn Kamera und Geräte alle schon ver­staut sind und ich mit den Models noch einen Kaffee trin­ke, kann ich bequem das iPad rum­rei­chen, wo sich alle die Fotos mit Shuttersnitch anse­hen kön­nen. Das geht lei­der nicht, wenn ich CamRanger nut­ze, weil immer die Verbindung zur Kamera aktiv sein muss. Außerdem muss ich manu­ell ent­schei­den, wel­che der Bilder von der Speicherkarte ich run­ter­la­den wol­len wür­de. Kurz: CamRanger bie­tet zwar Funktionen zur Fotoverwaltung, aber ist grund­sätz­li­ch einer ein Aufnahme-Tool.

Der Hauptgrund, wes­halb ich CamRanger in Zukunft jedoch kaum noch nut­zen wer­de, liegt jedoch in mei­ner Arbeitsweise. Ich foto­gra­fie­re fast immer mit Blitz. Das führt logi­scher­wei­se dazu, dass bei einer LivePreview, wo die Blitze noch nicht aus­lö­sen, kaum etwas auf dem Monitor zu sehen ist und damit die gesam­te App kaum brauch­bar ist. Die Einsatzbereiche der App lie­gen dem­nach eher bei der Makrofotografie ohne Blitz, für Produktaufnahmen mit Dauerlicht, Landschaftsaufnahmen und so wei­ter. Überall, wo Blitze zum Einsatz kom­men, sinkt der Nutzwert von CamRanger stark.

Android-Alternative zu CamRanger

CamRanger ist im Grunde nichts ande­res als ein Router. Wer nicht in den geschlos­se­nen Apple-Kosmos ein­drin­gen muss, kann auch einen ande­ren WLAN-Router kau­fen, zum Beispiel den TP-Link TL-MR3040*. Der kos­tet nur ca. 40 Euro und der CamRanger sieht sicher nicht zufäl­lig fast iden­ti­sch aus. Als App wird dann die kos­ten­lo­se App DslrDashboard im Google Playstore benutzt. Wie die Einrichtung gen­au funk­tio­niert, erklärt Gunther Wegner hier. Selbst wenn der Kauf eines klei­nen Android-Tablets* mit ein­ge­rech­net wird, ist die­se Lösung immer noch bil­li­ger als der CamRanger. Die Nachteile wie die ein­ge­schränk­te Nutzung bei Blitzlicht oder das an der Kamera hän­gen­de Gerät blei­ben aber auch bei die­ser Lösung.

Welche Lösung benutzt ihr zur kabel­lo­sen Fernsteuerung und wel­che Erfahrungen habt ihr damit gemacht?

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Stockfotografie-News 2013-08-30

Bevor ich wie letz­tes Mal meh­re­re Monate an News auf­ar­bei­ten muss, kommt dies­mal die geball­te Ladung an (stock)fotografisch rele­van­ten News etwas frü­her. Viel Spaß beim Stöbern und Entdecken:

  • Interesse dar­an, Fotograf für Google zu wer­den? Hier gibt es die Anforderungen und hier die Diskussion dazu.
  • Shutterstock und Facebook arbei­ten ab sofort zusam­men: Werbekunden, die bei Facebook Anzeigen schal­ten wol­len, kön­nen dafür aus Bildern von Shutterstock wäh­len. Facebook ist damit auf einen Schlag Shutterstocks größ­ter Abo-Kunde. Die Downloads wer­den in der „Single & Other Downloads“ auf­tau­chen und min­des­tens wie ein nor­ma­ler Abo-Download ver­gü­tet.
  • Die Bildagentur ARS Box steht zum Verkauf. Oder in ande­ren Worten: Sie wird geschlos­sen, wenn sich kei­ner fin­det, der sie wei­ter betrei­ben will.
  • Auch die bri­ti­sche Bildagentur Picturenation hat vor paar Tagen den Dienst ein­ge­stellt. Wer dort noch Guthaben hat, soll­te sich da schnell mel­den.
  • iStock­pho­to bekommt lang­sam die Nachteile der Aufhebung des Upload-Limits zu spü­ren. Im Rahmen einer Umstrukturierung ent­schied sich die Agentur, Upload-Limits auf­zu­he­ben und inof­fi­zi­ell de fac­to kei­ne Bildkontrolle mehr vor­zu­neh­men. Das bedeu­te­te auch, kei­ne Keywords mehr zu kon­trol­lie­ren. Im heu­te ver­schick­ten Newsletter beklagt die Agentur, dass deren „Ähnliche Bilder“-Funktion oft unsin­ni­ge Vorschläge macht, was dar­an liegt, dass bei neu­en Fotos die Keywords nicht mehr so gut pas­sen.
  • Die Bildagentur Pitopia reagiert auf den Trend zu grö­ße­ren Web-Lizenzen und führt als vier­te Bildgröße eine Web-XL-Lizenz ein. Gleichzeitig wer­den die Nutzungsbedingungen geän­dert: Eine Social Media-Nutzung wird unter ande­rem aus­ge­schlos­sen, wenn der Fotograf es nicht aus­drück­li­ch erlaubt und Kunden bekom­men jetzt nur beim Kauf einer Print-Auflösung die Erlaubnis, die Bilder in Templates oder Produkten wie Kalendern und Postkarten zu nut­zen.
  • Da lie­ge ich mit mei­ner Canon 5D Mark II bzw. III ganz vor­ne: Infografik über die belieb­tes­ten Kameras bei Stockfotografen.
  • Corbis ver­sucht sich anschei­nend am Zielgruppen-Marketing. Ein schwu­ler Asiate berich­tet.
  • Models sind zu teu­er für ein Fotoshooting? Hier eini­ge krea­ti­ve Ideen, wie man Models „faken“ kann.
  • Die Firma Lensrental hat ihre Daten zu Reparaturen von Objektiven aus­ge­wer­tet: Welche Objektive gehen am meis­ten kaputt? Welche Kamerafirma hat die längs­ten Reparaturzeiten? Steht alles da.
  • Wer viel mit Photoshop und Bridge arbei­tet, wird die Seite PS-Scrips.com lie­ben. Dort gibt es vie­le kos­ten­lo­se Skripte für die Automatisierung von Routinearbeiten. Empfehlenswert bei­spiels­wei­se die „Ersetzen/Ergänzen“-Funktion für vie­le Bilder auf ein­mal bei Bridge oder die Möglichkeit, Keywords in Bilder mit­tels CSV-Datei zu impor­tie­ren.
  • Was darf eine Fotoproduktion heu­te noch kos­ten? Diese Frage beant­wor­tet hier der Macrostockblog.
  • Einer der Gründe, war­um ich (zusam­men mit euch) für Reporter ohne Grenzen spen­de: Ein Fotojournalist nimmt unfrei­wil­lig den Moment sei­nes eige­nen Todes durch Erschießen auf.
  • Die letz­ten Tage füllt ein Aufreger das Sommerloch, als bekannt wur­de, dass die FDP, die NPD und eine Werbeagentur für einen Quarkhersteller das glei­che Stockvideo in einem Werbefilm ver­wen­det haben. Kaum the­ma­ti­siert wur­de die Frage, ob das sei­tens der NPD erlaubt gewe­sen wäre, da in den Nutzungsbedingungen von Getty Images und iStock­pho­to „anstö­ßi­ge Nutzungen“ aus­ge­schlos­sen wer­den.
  • Seltsame Welt: Fotografen for­dern seit lan­gen, dass Urheberrechte an Fotos deut­li­ch gemacht wer­den, jetzt for­dern es auch Bildnutzer, weil sie ansons­ten ver­klagt wer­den, wenn sie ver­meint­li­ch kos­ten­lo­se Fotos aus Google Images benut­zen.
  • Viele hilf­rei­che Tipps für Fotografen, wel­che die ers­ten Male mit einer DSLR fil­men wol­len, lie­fert Chase Jarvis hier in sei­nem Blog.
  • Ein wei­te­rer Tipp für euch Filmleute da drau­ßen: Wie leuch­te ich am bes­ten dunkle Haut aus?

Wie immer: Habe ich was ver­ges­sen? Dann rein in die News damit.

Making Of einer Stockvideo-Produktion

Vor paar Wochen habe ich mei­ne Einnahmen aus zwei Jahren Footage-Verkäufen im Blog ver­öf­fent­licht. Die Umsätze waren erschre­ckend nied­rig, was auch dar­an lag, dass ich viel zu wenig Videos bei den Agenturen online habe. Deswegen habe ich mich auf­ge­rafft, paar Pillen in die Hand genom­men und eini­ge neue Videoclips gedreht. Damit ihr auch dar­an teil­ha­ben könnt, habe ich – ganz ama­teur­haft mit mei­ner Mini-Casio – den Aufbau gefilmt.


Aber schaut euch erst mal einen kur­zen Zusammenschnitt der fer­ti­gen Clips an:

Hier gibt es das Making-Of dazu zu sehen:

Diese Art der Clips wer­den „Turntable“ genannt, weil sie so pro­du­ziert wer­den. Mit einem Plattenspieler. In mei­nem Fall jedoch nur fast, denn ein Plattenspieler hät­te sich mit 33 oder 45 Umdrehungen pro Minute viel zu schnell gedreht. Deshalb habe ich mir einen Spieluhr-Motor gekauft und auf die Spitze mit Alleskleber einee gro­ße Unterlegscheibe geklebt. Das ist lei­der etwas wack­lig, aber von der Geschwindigkeit mit 3 Umdrehungen/Minute opti­mal. Leider hat der Motor kei­nen An/Aus-Schalter, wes­halb ich ihn an eine Steckdosenleiste mit Schalter gesteckt habe.

Beleuchtet habe ich die Szene seit­li­ch mit einem Hedler DX15-Dauerlicht mit einem davor mon­tier­ten Durchlichtschirm. Von hin­ten leuch­tet ein LitePanels LED-Dauerlicht. Das ist jetzt kei­ne per­fek­te oder theo­re­ti­sch wohl­über­leg­te Ausleuchtung, son­dern ein­fach das, was ich an Geräten zur Verfügung habe.

Die Pillen und Tabletten hat mir eine befreun­de­te Apothekerin gesam­melt, mir mir auch schon ein Shooting ermög­licht hat. Ich habe sie gebe­ten, mög­lichst bun­te Pillen auf­zu­he­ben, da ein wei­ßer Haufen ja lang­wei­lig aus­sä­he. Dann mus­s­te ich die mit den Markennamen oder Logos aus­sor­tie­ren und übrig blieb eine far­ben­fro­he Mischung, die – wie ich fin­de – sehr tele­gen ist.

Die Kamera hat eine ungüns­ti­ge Position, um auf das Display zu schau­en. Deswegen habe ich mir nach einer Anleitung aus der d.r.f. Newsgroup einen Wireless-USB-Anschluss für mei­ne Kamera gebaut. Damit kann ich – mehr oder weni­ger – draht­los die Kamera direkt vom Laptop aus bedie­nen mit­tels der Canon EOS Utility Software. Das hat auch den Vorteil, dass der Fokus auf dem gro­ßen Bildschirm genau­er kon­trol­liert wer­den kann. Da ich am Laptop auch die Aufnahme star­ten und been­den kann, ver­mei­de ich Verwacklungen beim Druck auf den Kameraauslöser, die auch bei der Stativnutzung ent­ste­hen kön­nen. Erst spä­ter habe ich gemerkt, dass ich bei mei­nem Aufbau die Kamera auch mit einem nor­ma­len USB-Kabel vom PC aus hät­te star­ten kön­nen.

Ich hof­fe, die Wireless USb-Lösung bald wie­der bei Shootings ein­set­zen zu kön­nen, um die Bilder direkt nach der Auslösung zur Kontrolle von Details auf einem Monitor betrach­ten zu kön­nen.

Außerdem habe ich mir einen Movie-Slider bestellt, um end­li­ch auch etwas Kamerafahrten in mei­ne Bilder zu krie­gen und die Testgeräte für mei­ne ange­dach­te Outdoor-Akku-Dauerlicht-Lösung sind auch ange­kom­men. Aber dazu mehr, wenn ich Zeit hat­te, bei­des aus­zu­pro­bie­ren.

Mit wel­cher Ausrüstung dreht ihr Eure Videos? Habt ihr noch Tipps für mich zum Selberbasteln?

10 Tipps für Videos-Aufnahmen mit einer DSLR

Mittlerweile habe ich etli­che Testvideos gemacht und auch – mehr oder weni­ger erfolg­reich – bei den Bildagenturen ein­ge­stellt.

Dabei habe ich gemerkt, dass beim Filmen eini­ge Dinge von ele­men­ta­rer Bedeutung sind, die beim Fotografieren total uner­heb­li­ch sind. Deshalb hier eini­ge grund­le­gen­de Tipps für den Einstieg in die DSLR-Filmerei.

1. Das Stativ ist Dein Freund!
Ja, ich weiß: Es ist schwer, sper­rig und unhand­li­ch! Trotzdem. Ohne Stativ wer­den Dir nur in den sel­tens­ten Fällen ruhi­ge Bilder gelin­gen. Es gibt ver­schie­de­ne Varianten. Als Standard nut­ze ich das Manfrotto-Stativ MA 190XPROB Pro*. Das ist rela­tiv leicht (1,8 Kilo), mit 5 Kilo belast­bar (also gera­de aus­rei­chend für die 5D Mark II und ein schwe­res Objektiv), ziem­li­ch hoch aus­zieh­bar und die Mittelsäule kann gekippt wer­den, um Aufnahmen von oben direkt nach unten zu machen (Vogelperspektive). Zuerst hat­te ich den Fehler gemacht, einen nor­ma­len Kugelkopf zu neh­men, aber damit gibt es bei Kameraschwenks (Panning) und Kamerakipps (Tilting) beim Anfahren und Abbremsen immer einen Ruck. Deshalb habe ich mir als Stativkopf zusätz­li­ch den Mini Fluid Videoneiger 700RC2 von Manfrotto* gekauft. Die Aufnahmen wer­den damit viel ruhi­ger, aber die Bedienung der Schnellwechselplatte fin­de ich noch nicht opti­mal. Sehr wack­lig, bevor sie umständ­li­ch fest­ge­schraubt wird.

Die zwei­te Möglichkeit, wenn ich kei­nen Platz für Stativ plus Kopf habe, ist mein Einbeinstativ 685B*. Das ist zwar auch nicht das leich­tes­te oder kür­zes­te, aber dafür ist es eins der weni­gen, wel­ches sich mit einer Hand in der Höhe ver­stel­len lässt, ohne die ande­re Hand von der Kamera zu neh­men. So ver­mei­de ich wenigs­tens Wackler nach oben und unten und gut schwen­ken lässt es sich auch.

Andere Möglichkeiten zur Stabilisierung des Bildes sind Steadicams, Dollys oder Schulterhalterungen.

2. Halte Deinen Sensor sau­ber!
Ein klei­ner Fleck auf dem Kamerasensor? Kein Problem bei einem Foto. Ein Klick mit Photoshop und weg ist er. Bei Flecken auf Video geht das nicht so ein­fach und ich mus­s­te schon eini­ge Videos in den Papierkorb beför­dern, weil sie unüber­seh­ba­re Flecken zeig­ten. Deshalb vor aus­ge­dehn­ten Filmaufnahmen vor­her sowohl den Sensor als auch die Objektive rei­ni­gen.

3. Bringe Bewegung ins Bild!
Bewegungen in einem Foto dar­zu­stel­len, ist eine Kunst für sich. Für Videos sind sie eine Notwendigkeit. Ansonsten blie­ben nur 24 iden­ti­sche Fotos pro Sekunde übrig. Es gibt ver­schie­de­ne Möglichkeiten:

Entweder bewegt sich das Motiv, zum Beispiel ein Mensch geht, dreht sich, springt, rennt, fällt. Oder das Motiv wird bewegt, wie Blumen, die sich im Wind wie­gen, Bälle, die ange­sto­ßen oder Flüssigkeiten, die in Gefäße gefüllt wer­den.

Alternativ kann sich auch die Kamera um ein sta­ti­sches Motiv bewe­gen. Das erfor­dert vor allem bei DSLR-Kameras durch das manu­el­le Scharfstellen viel Übung und Genauigkeit. Hier kön­nen ent­we­der Movie-Slider, die oben genann­ten Dollys oder ande­re Dinge mit Rädern oder Rollen benutzt wer­den. Die Königsdisziplin ist das Bewegen der Kamera, um sich bewe­gen­de Objektive zu fil­men.

4. Mach den Ton an!
Bei vie­len Footage-Clips für Videoagenturen rei­chen Aufnahmen ohne Originalton. Der Kunde legt sich oft sowie­so Musik oder Ambience-Geräusche drun­ter. Deshalb wür­de es sich anbie­ten, gleich an der Kamera den Ton abzu­schal­ten. Trotzdem rate ich dazu, das blei­ben zu las­sen. Nachdem ich vie­le Videos direkt in der Kamera ohne Ton auf­ge­nom­men habe, hat­te ich den 60. Geburtstag mei­ner Oma foto­gra­fiert. Ihr alter Mädchenchor – jetzt eben­falls rüs­ti­ge Damen – hat­te ein Überraschungsständchen geplant und mei­ne Oma sang mit Tränen in den Augen gerührt mit. Es ent­stand ein sehr bewe­gen­der Video-Mitschnitt – nur lei­der ohne Ton.

Außerdem gibt es immer mal wie­der Motive, bei denen die Videos sich mit Ton bes­ser ver­kau­fen, sei­en es gur­geln­de Gebirgsbäche oder Vogelgezwitscher auf einer Sommerwiese. In der Regel muss das Video sowie­so kon­ver­tiert wer­den, dann kann der Ton immer ohne viel Aufwand noch ent­fernt.

Manchmal eig­net sich der Ton auch für Kommentare aus dem Off, die beim Schneiden des Films o.ä. hel­fen. Ich habe zum Beispiel bei mei­nem Dauerlichttest für Videoaufnahmen die Tonspur genutzt, um zu kom­men­tie­ren, wel­chen Lichtaufbau ich gera­de außer­halb des sicht­ba­ren Bildes nut­ze.

5. Denke wie ein Kameramann!
Ich habe das Glück, dass ein guter Freund von mir pro­fes­sio­nel­ler Videojournalist ist, mit dem ich auch schon zusam­men Videos rea­li­siert habe. Dadurch lern­te ich eine Denkweise ken­nen, die Fotografen meist noch nicht ver­in­ner­licht haben.

Um beim Schneiden fle­xi­bler zu sein, soll es zum Beispiel am Anfang und Ende einer Szene immer eini­ge Sekunden Ruhe geben, in denen sich das Motiv noch nicht bzw. nicht mehr bewegt. Wenn das nicht mög­li­ch ist, wird zum Beispiel eine ruhi­ge Stelle wie der Fußboden oder die Wand gefilmt, damit von dort zur Bewegung geschwenkt wer­den kann. Fünf Sekunden Vorlauf und Nachlauf soll­ten rei­chen.

Außerdem gibt es eini­ge Regeln, die in Fotografiebüchern nicht auf­tau­chen, aber Allgemeinwissen bei Kameraleuten sind. Zum Beispiel gilt es, einen Achsensprung zu ver­mei­den.

6. Mach’s manu­ell, Baby!
Das betrifft sowohl Belichtung als auch Fokussierung. Bei einer auto­ma­ti­schen Belichtung ent­ste­hen Helligkeitsschwankungen, wenn der Bildausschnitt bei Schwenks ver­än­dert wird, die sehr ama­teur­haft wir­ken. Der Autofokus bei digi­ta­len Spiegelreflexkameras mit Videofunktion ist noch sehr lang­sam und wäh­rend einer Aufnahme prak­ti­sch nicht zu gebrau­chen. Das kann sich noch ändern, bis­her ist die manu­el­le Einstellung jedoch das Maß der Dinge. Für eine genaue­re Fokussierung kann eine Displaylupe hel­fen, zum Beispiel von Hoodman*.

7. Kenne die rich­ti­gen Einstellungen!
Genau wie für das Fotografieren gibt es auch beim Filmen Einstellungen an der Kamera, die vor­teil­haf­ter sind. Dazu gehört zum Beispiel eine Reduzierung des Kontrasts.

Da ich selbst mit der Canon 5D Mark II arbei­te, beschrän­ken sich die Kameraeinstellungen auf das Modell. Im Prinzip gilt es aber für alle Video-DSLRs. Am ein­fachs­ten ist es, zum Beispiel bei Canon als Bildstil „Neutral“ zu wäh­len, wo Schärfe, Kontrast und Sättigung unver­än­dert blei­ben. Bei schwie­ri­gen, kon­trast­rei­chen Lichtverhältnissen wie Nachtaufnahmen oder Gegenlicht hilft auch der „Traumflieger Picture-Style für Video“. Als Anzeigemodus für das Live-Bild emp­feh­le ich das Netzgitter 1, wel­ches das Bild in drei gleich gro­ße hori­zon­ta­le und ver­ti­ka­le Bereiche teilt. das hilft unge­mein bei der Bildgestaltung.

Für Canon 5D Mark II-Nutzer selbst­ver­ständ­li­ch soll­te das Firmware-Update auf 2.0.7 sein, wel­ches im Vergleich zur Firmware 1.1.0 mehr Auswahl bei der Bildrate und dem Ton bie­tet und nun auch ein Histogramm für Videos anzeigt etc. Mehr Auswahl heißt jetzt aber auch mehr Entscheidungen zu tref­fen. Eine Bildrate von 24 Bildern/Sekunde (fps) wird bei Kinofilmen genutzt, 25 fps hat das PAL-System (u.a. im euro­päi­schen Fernsehen) und 30 fps hat das us-amerikanische NTSC-System. Auch für Zeitlupen-Aufnahmen sind 30 fps zu emp­feh­len, da dem Schnittprogramm dann mehr Ausgangsmaterial zur Verfügung steht, um Zwischenbilder zu berech­nen. Wer beim Filmen jedoch auf Dateigröße oder Mindestlaufzeit des Videos ach­ten muss, soll­te lie­ber weni­ger Bilder pro Sekunde wäh­len.

Ganz Mutige kön­nen sogar – auf eige­nes Risiko – den Firmware-Hack „Magic Lantern“ benut­zen, den eini­ge Filmemacher ent­wi­ckelt haben. Damit sind bei­spiels­wei­se fas­zi­nie­ren­de Dinge wie ein Live-Histogramm und Schnittmarken wäh­rend der Aufnahme oder Focus Pulling mög­li­ch.

8. Freunde Dich wie­der mit Filtern an!
Geht es um das Fotografieren, rate ich heu­te nur noch zu zir­ku­la­ren Polarisationsfiltern*. Der Rest wur­de durch RAW und Photoshop ersetzt. Aber beim Filmen wer­den Filter noch gebraucht, da die Möglichkeiten zur Nachbearbeitung, vor allem ver­lust­frei, deut­li­ch gerin­ger sind. Neben dem Polfilter zur Reduzierung von Spiegelungen hel­fen Graufilter* bei hel­lem Licht, die Schärfentiefe zu ver­rin­gern. Graue Farbverlauffilter eig­nen sich, um den Kontrast zwi­schen hel­lem Himmel und dunk­ler Landschaft bei Außenaufnahmen aus­zu­glei­chen. Da bei Videoaufnahmen oft die inter­nen Antialiasing-Filter der Kameras umgan­gen wer­den, hel­fen auch in sol­chen Fällen exter­ne Filter.

9. Spiele mit der Unschärfe!
Je klei­ner der Sensor, desto eher ist ein Bild oder Video von vor­ne bis hin­ten scharf. Dadurch wirkt es jedoch auch flach. Die teu­ren Kameras mit gro­ßen Sensoren kön­nen sehr gerin­ge Tiefenschärfe erzeu­gen, was die Tiefenwirkung im Bild ver­stärkt. Beide Faktoren, Wirkung und Preis, füh­ren dazu, den Look mit wenig Tiefenschärfe für edel und pro­fes­sio­nell zu hal­ten. Nutze das zu Deinem Gunsten! Manchmal reicht es, vor dem Motiv einen unschar­fen Gegenstand zu haben oder eben dort­hin zu stel­len, um Tiefe zu simu­lie­ren.

Statt sich mit der Kamera zu bewe­gen, um auf ande­re Objekte scharf zu stel­len, kann auch die Fokussierung am Objektiv ver­stellt wer­den. Dadurch wirkt der Übergang sehr weich. Diese Methode ist jedoch an den Video-DSLRs sehr kom­pli­ziert, wes­halb Hersteller-Firmen schnell teu­res Zubehör (Stichwort „Follow Focus“) ent­wi­ckelt haben.

10. Denke in Serien!
Für einen Stockfotografen soll­te es selbst­ver­ständ­li­ch sein, von einem Motiv meh­re­re Varianten zu foto­gra­fie­ren, um dem Bildkäufer Auswahl zu bie­ten. Ähnliches gilt für Stock-Footage, auch wenn ich zuge­be, das bis­her ver­nach­läs­sigt zu haben. Auch beweg­te Bilder kön­nen aus ver­schie­de­nen Richtungen, als Close-Up oder Weitwinkel-Ansicht gefilmt wer­den. Nur ver­ti­ka­le Aufnahmen soll­ten unter­las­sen wer­den. Zumindest bis sich Fernseher stan­dard­mä­ßig um 90° dre­hen las­sen…

Was sind Eure Erfahrungen? Was habt ihr bei Euren ers­ten Videos gelernt? Wo lie­gen die größ­ten Schwierigkeiten?

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