Stockfotografie‐Quick‐Tipp 4: Bierschaum haltbarer machen

Beim letz­ten Oktoberfest-Shooting muss­ten neben Dirndl, Brezn und hüb­schen Models natür­lich auch eini­ge Maßkrüge voll mit Bier zu sehen sein.

2014_oktoberfest_007_8816_kleinDas Bier soll­te natür­lich wie frisch gezapft eine schö­ne Schaumkrone haben. Biertrinker wis­sen bestimmt, wie schnell so eine foto­ge­ne Bierkrone ver­schwin­det.

Deshalb haben wir zwi­schen­durch etwas nach­ge­hol­fen und mit einer Gabel kräf­tig im Bierglas gerührt, um wie­der etwas Schaum zu erzeu­gen.

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Auch vor dem Einschenken lässt sich der Bierschaum halt­ba­rer machen, wenn eini­ge Regeln beach­tet wer­den: Das Glas muss voll­kom­men fett­frei sein (auf Fingerabdrücke innen ach­ten) und eben­so frei von Klarspüler. Deshalb nach dem Reinigen der Gläser unbe­dingt mit kal­tem Wasser aus­spü­len. Auch das Bier selbst soll­te kalt und idea­ler­wei­se aus Weizenmalz (statt Gerstenmalz) sein, um eine bes­se­re Schaumkrone zu erhal­ten. Einige Körner Salz im Glas vor dem Einschenken hel­fen eben­falls.

Wer etwas mehr Aufwand betrei­ben möch­te:
Entweder ein Eiweiß schla­gen und auf das Bier geben oder gleich Teppichschaum benut­zen (Hinweis: Dann bit­te das Bier nicht mehr trin­ken ;-). Profis benut­zen teil­wei­se einen dün­nen Schlauch mit Filterstein, wo bei Bedarf der Schlauch kurz ins Wasser gehal­ten wird und etwas Luft mit Kohlendioxid (oder war es Sauerstoff?) ins Glas gepus­tet wird.

Welche Tricks nutzt ihr dafür?

Ein Gedanke zu „Stockfotografie‐Quick‐Tipp 4: Bierschaum haltbarer machen“

  1. Ich benut­ze tat­säch­lich den Aaquarienfilterstein mit dün­nem Schlauch. Eiweiß schla­gen ist mir zu auf­wän­dig, Teppichschaum erscheint mir zu grob­po­rig. Schlagsahne ist eine ande­re häu­fig benutz­te Methode. Da wird der „Schaum“ aber zu cre­mig.
    Der Filterstein funk­tio­niert ins­ge­samt gut, die recht gerin­gen Kosten fal­len nur ein­mal an. Und das Bier ent­spricht im Gegensatz zur Teppichschaummethode garan­tiert dem deut­schen Reinheitsgebot.
    Der Nachteil: Wenn man zu stark bläst, läuft der Schaum über und man darf wie­der mühe­voll das Glas put­zen. Außerdem hält die Schaumkrone natür­lich nicht lang. Man muss also schnell auf den Auslöser drü­cken. Mit ein wenig Übung bekommt man das aber gut in den Griff.
    Eine Sache mache ich aller­dings anders: Zum Fotografieren neh­me ich war­mes Bier. Ich sprü­he das Glas mit einem fei­nen Pflanzensprüher ein. Da ist es bes­ser, das Glas ist nicht durch die Kälte beschla­gen.

    Viele Grüße
    Klaus

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