Pimp My Stock: Bildbesprechungen von Stockfotos 41

In flot­ter Folge geht es heu­te wei­ter mit eini­gen Bildern, die Leser für mei­ne Serie „Pimp My Stock!“ ein­ge­reicht haben. Sie wol­len wis­sen: Wie wür­den sich die Fotos als Stockfotos ver­kau­fen?

Diesmal schrieb mir Konstanze:

Hallo,

ich mache schon sehr lan­ge Fotos, ver­su­che aber erst seit Anfang des Jahres ernst­haft, sie bei den Microstockagenturen unter zu brin­gen.

Ich bin ange­mel­det und akzep­tiert bei:
– Dreamstime
– 123rf
– iStockphoto
– Fotolia
– Pitopia
– und Bildunion.

Shotshop hat mei­ne Bewerbungsbilder abge­lehnt, bei Shutterstock habe ich jetzt im ers­ten und zwei­ten Durchgang je 2 (also bis­her 4) der ins­ge­samt 10 gewünsch­ten Bewerbungsbilder akzep­tiert bekom­men. Coverpicture möch­te ich auch noch in mei­ne Liste auf­neh­men.

Ich habe bis­her ein 😉 Foto ver­kauft, bei Dreamstime.

Am leich­tes­ten wer­den mei­ne Bilder bei iStockphoto und 123rf genom­men, Fotolia und Shutterstock sind mei­ne Sorgenkinder.

Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich ein­fach noch nicht vie­le Bilder ein­ge­reicht habe, bei man­chen (ame­ri­ka­ni­schen) sind 40–55 durch die Beurteilung gegan­gen, bei ande­ren viel­leicht erst 10.

Bei Fotolia habe ich ca. 55 Fotos ein­ge­reicht und 4 wur­den bis­her akzep­tiert. Die Begründung ist – wie ja auch von ande­ren schon geschrie­ben – nicht nach­voll­zieh­bar, weil zu all­ge­mein. Das ist bei Pitopia oder Dreamstime anders. Das Seltsame ist, dass Fotolia Fotos nimmt, die sonst ger­ne abge­lehnt wer­den – und bei denen ich die Ablehnungsgründe sogar nach­voll­zie­hen kann. Fotos, die von den ande­ren Agenturen sofort akzep­tiert wer­den, lehnt Fotolia radi­kal aus “tech­ni­schen Gründen” ab.

Wir haben neben einer Panasonic Bridge (FZ200) vor allem die Canons 7D, 30D, 650D in Gebrauch. Stativ, Lightbox, Studiolampen sind auch da. Photoshop Elements 10 und Lightroom 5.

Was ich in der Branche vor­ha­be? Ich möch­te mög­lichst vie­le Bilder mög­lichst gut gerankt haben 😉

Im Ernst, ich möch­te mich auf Studio‐/Produktbilder und evtl. dann auch Models kon­zen­trie­ren – was bei­des in den hier gezeig­ten Fotos nicht vor­kommt, gebe ich zu -, momen­tan “ler­ne” ich jeden­falls noch, wie die Ansprüche der Agenturen sind und wie/womit ich rein­kom­me.

Die mit­ge­schick­ten Fotos wur­den alle von Fotolia abge­lehnt, eini­ge davon wur­den von allen/vielen ande­ren Agenturen genom­men, ande­re sind noch pen­ding.

Ich fra­ge mich halt ein­fach, bei einer Fotolia‐Annahmequote von unter 10 Prozent, ob ich das über­haupt noch wei­ter ver­su­chen soll?

So, nun über­las­se ich mei­ne Fotos der Kritik.

Danke,
Konstanze“

Sehen wir uns die Sorgenkinder mal an:

pimp_00004_F18mitFlaresEin Foto vom Kampfflugzeug F/A‐18 mit einer Leuchtrakete. Vom Motiv ist so ein Motiv sicher ver­käuf­lich, weil es ein gerin­ges Angebot gibt. Ob das Bild scharf ist, kann ich in die­ser Größe nicht beur­tei­len. Ein wei­te­rer Grund für die Ablehnung könn­ten mar­ken­recht­li­che Bedenken sein, weil das Flugzeugdesign even­tu­ell recht­lich geschützt ist.

pimp_00006_EuleDieses Foto einer Eule hal­te ich für ein gutes Stockfoto. Ein gelun­ge­nes Tierportrait mit Betonung auf das Gesicht ohne Ablenkung im Hintergrund. Wenn das Foto in der 100%-Ansicht scharf genug sein soll­te, wür­den mir kei­ne Ablehnungsgründe ein­fal­len.

pimp_00007_schwalbenschwanzHier sehen wir einen Schmetterling, genau­er gesagt einen Schwalbenschwanz. Sofort sicht­bar ist, dass der Hintergrund lei­der nicht kom­plett rein­weiß ist, was aber in Photoshop lös­bar ist. Die poten­ti­el­len Käufer für die­ses eher redak­tio­nel­le Bild ist jedoch rar gesät. Besser ver­kau­fen sich Schmetterlinge, wenn sie – oft über Fotomontagen – in ein Konzept wie Frühling, Freiheit, Jahreszeiten oder Ökologie ein­ge­bet­tet sind.

pimp_00022_RedAdmiral

Ähnliches gilt für das Bild vom Admiral. Der Hintergrund lässt sich gedank­lich lei­der nicht mit dem Frühling oder ande­ren posi­tiv besetz­ten Themen ver­bin­den und der Schmetterling ist wie vie­le Haustiere ein oft und gern foto­gra­fier­tes Motiv. Das Angebt über­trifft die Nachfrage also deut­lich, was gerin­ge Verkaufschancen bedeu­tet.

pimp_00016_piano01Hände am Klavier: Das Foto hät­te ich eben­falls abge­lehnt, haupt­säch­lich weil das Bild ein­deu­tig einen gelb­li­chen Farbstich vom Kunstlicht hat und zwei­tens star­ke, häss­li­che Schlagschatten zu sehen sind. Die nicht ganz opti­ma­le Handhaltung fällt da schon weni­ger ins Gewicht.

pimp_00021_StorchFuettertEin Storch füt­tert sei­ne Jungen. Grundsätzlich hal­te ich so ein Motiv für ver­käuf­lich, weil neben dem sach­li­chen Inhalt noch Konzepte wie „Familie“, „Erziehung“ und „Pflege“ kom­men. Im mir vor­lie­gen­den Bild scheint es aber, als wäre eher das Nest im Vordergrund scharf als der Kopf des Storchs. Der Himmel ist auch etwas lang­wei­lig und hier hät­te sicher eine Verbesserung mit Photoshop gehol­fen. Für sol­che Fälle bie­te ich zum Beispiel auch kom­plett kos­ten­lo­se Wolkenbilder zur eige­nen Verwendung an.

pimp_00020_SchnabelPelikanIch muss­te etwas über­le­gen, was auf dem Foto zu sehen sein könn­te: Nach einer Weile ent­schied ich mich für den Schnabel von einem Pelikan. Das Bild zeigt eine inter­es­san­te Komposition aus künst­le­ri­scher Sicht. Verkäuflicher wird das Motiv durch die­se Abstrahierung aber nicht, im Gegenteil: Welche Kunden soll­ten das Bild für wel­che Zwecke nut­zen kön­nen?

pimp_00023_herzjesu01Das nächs­te Bild zeigt eine Kirche. Leider könn­te das Bild auch als Musterbeispiel für stür­zen­de Linien durch­ge­hen. Für sol­che Art der Fotos eig­nen sich Tilt‐Shift‐Objektive bes­ser, wie in die­ser Bildserie von Kirchen zu sehen ist. Der Markt für die­se Art der Bilder ist auch zu klein. Gekauft wer­den vor allem die bekann­ten Sehenswürdigkeiten gro­ßer Städte. Auch als Beispiel einer bestimm­ten Architekturperiode ist die­ses Foto nicht per­fekt, weil links Bäume das Bauwerk ver­de­cken und die Kirche an allen vier Seiten nicht kom­plett im Bild ist.

pimp_00025_ef1Auf die­sem Bild sind zwei Eurofighter zu sehen. Ebenfalls zu sehen ist ein rot‐weißes Emblem, was die Bildredaktion für ein Logo hal­ten könn­te und damit ein Ablehnungsgrund wäre. Ansonsten gel­ten mei­ne Kommentare zum ande­ren Flugzeugfoto.

Wer auch mei­ne ehr­li­che Meinung und Tipps zur Verbesserung sei­ner Stockfotos haben will, kann hier nach­le­sen, wie ihr kos­ten­los bei der “Pimp My Stock!”-Serie mit­ma­chen könnt.

Was sagt ihr?
Wie ist eure Einschätzung?

13 Gedanken zu „Pimp My Stock: Bildbesprechungen von Stockfotos 41“

  1. Sehr schö­ne Bilder erst­mal!
    Konstanze schreibt u.a., dass sie bei istock die meis­ten Annahmen hat. „Früher“ war istock eine tol­le Möglichkeit, die eige­ne tech­ni­sche Qualität zu ver­bes­sern. Die Ablehungen waren größ­ten­teils nach­voll­zieh­bar und sehr häu­fig und die Fotografen, die noch in den Genuss die­ser har­ten Schule kamen, haben sehr viel ler­nen könn­ten über das Stockgeschäft. Leider nimmt istock heu­te alles an, selbst wenn es grau­en­haft ist. Das wiegt Neulinge in der fal­schen Annahme, die Bilder sei­en gut oder ver­käuf­lich. So gibt es Anfänger, die tau­sen­de Fotos bei istock haben und irgend­wann im Forum fra­gen, war­um sie kei­ne Verkäufe haben. Schaut man in das Portfolio sieht man, dass – wie gesagt frü­her – kei­nes (!) der Bilder durch­ge­gan­gen wäre.
    Das ist bei den hier gezeig­ten Bildern nicht der Fall. Ich fin­de sie vom Motiv her gelun­gen, auch die „Beherrschung der Kamera“ sieht man 😉
    Mir wür­de noch ein­fal­len, dass Tiere, unbe­kann­te Bauwerke und Fahrzeuge aller Art ins­ge­samt schwie­ri­ge Themen sind und ev. die Agenturen es ableh­nen, weil sie: genug davon haben, es unin­ter­es­sant ist oder recht­li­chen „Ärger“ bedeu­ten könn­te. Das ist dann völ­lig los­ge­löst von der Schönheit des Motives oder der tech­ni­schen Fähigkeiten des Fotografen.

  2. Wieder mal ein schö­nes Beispiel dafür, wie wenig sich die Leute mit recht­li­chen Fragen aus­ein­an­der­set­zen, bevor sie Fotos ver­kau­fen wol­len. Im Bereich Microstock wer­den Bilder gene­rell mit „Royalty Free“ Lizenz ver­kauft, d.h. ein Kunde darf ein gekauf­tes Bild für alles Mögliche ver­wen­den, ohne jeg­li­che Kontrolle. Die redak­tio­nel­le Nutzung ist damit eben­so mög­lich und üblich, wie die Verwendung in gan­zen Werbekampagnen.

    Das ers­te Problem hier: das Kirchen‐Foto! Kirchen haben auf­grund der gesetz­lich ver­an­ker­ten Religionsfreiheit das Recht, die werb­li­che Nutzung von Fotos Ihrer Bauwerke, auch wenn deren Architekten und Erbauer schon weit län­ger als 70 Jahre tot sind, zu unter­sa­gen. Dies gilt sogar für Aufnahmen von öffent­li­chem Gelände aus. Eine redak­tio­nel­le Nutzung ist dage­gen meist weni­ger pro­ble­ma­tisch.

    Das zwei­te Problem: die Eule! Zwar wer­den Tiere recht­lich wie Sachen behan­delt, soll­te das Foto aber in einem Tierpark/Zoo/Wildgehege o.ä. auf­ge­nom­men wor­den sein (wie ein Foto aus der Wildnis sieht es jeden­falls nicht aus), ist auch hier­für eine Freigabe zur kom­mer­zi­el­len Nutzung erfor­der­lich.

    Das drit­te Problem: Fotos der Kampfflugzeuge. Aufnahmen von mili­tä­ri­schen Anlagen sind gene­rell ver­bo­ten und kön­nen sogar zu Verhaftungen und teu­ren Strafen füh­ren. Ob das auch für Militärfahrzeuge gilt, weiß ich ehr­lich gesagt nicht, da ich noch nie in die Verlegenheit kam, der­ar­ti­ge Gefährte ablich­ten, geschwei­ge denn ver­öf­fent­li­chen zu wol­len. Da hier aber auch Sicherheitsaspekte eine Rolle spie­len könn­ten, wun­dert es mich zumin­dest nicht, dass die Fotos abge­lehnt wur­den. Darüber hin­aus kom­men hier sicher auch noch mar­ken­recht­li­che Aspekte zum Tragen. Wenn schon Rolls Royce, BMW und ande­re Autobauer die kom­mer­zi­el­le Nutzung (für Werbung) ihrer Fahrzeuge unter­sa­gen kön­nen, dann mit Sicherheit auch Rüstungskonzerne!

    Ich bin aller­dings kein Rechtsanwalt und habe auch nicht Jura stu­diert. Meine Aussagen sind somit auch nicht rechts­ver­bind­lich! Sie geben nur mei­ne per­sön­li­chen Erfahrungen und Vorbehalte wider! Wer sich mit dem Thema „Bildagenturen“ wirk­lich inten­siv aus­ein­an­der­set­zen möch­te, soll­te sich mei­ner Überzeugung nach als aller ers­tes aus­gie­bigst dem Thema Fotorecht wid­men und viel­leicht auch einen erfah­re­nen Rechtsanwalt zu Rate zie­hen. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht und das kann am Ende ziem­lich teu­er wer­den!

    Gruß,
    Olaf

  3. … guter Zusatz von Olaf. Dem kann man noch hin­zu­fü­gen, dass auch Hände pro­ble­ma­tisch sein könn(t)en. Etwas mehr Arm und eini­ge Agenturen ver­lan­gen ein MR.
    Vll ist ein Ring am Finger? Das macht die Person iden­ti­fi­zier­bar und hat ein Goldschmied da ein Recht auf das Design? Oder die Hand ist täto­wiert – das macht die Person iden­ti­fi­zier­bar und hat ein Tätorwierer da ein künst­le­ri­sches Recht dran?
    Ganz so wild ist es bei Tattoos noch nicht – aber irgend­ein gelang­weil­ter Anwalt könn­te ja mal auf die Idee kom­men 😉

    Zu Zootieren kann ich noch fol­gen­des hin­zu­fü­gen. Es gab mal eine Diskussion auf face­book zum Thema Zootier und Stockfotografie. Es ging dar­um, ob ein Bild eines Zootiers ver­kauft wer­den kann, wenn der Hintergrund unkennt­lich ist und die Umgebung.
    Ich gab zu beden­ken, dass Tierpfleger ihre Tiere sehr wohl iden­ti­fi­zie­ren kön­nen, so wie wir bekann­te Personen auf irgend­ei­nem frem­den Foto ja auch erken­nen kön­nen.
    Einen Zoo, der die kom­mer­zi­el­le Nutzung also direkt ver­bie­tet (wie z.B. Leipzig) soll­te man daher ernst neh­men 😉 Sie erken­nen ihre Tiere und kla­gen auch gern!

  4. Hey hey,

    woll­te nur kurz anmer­ken das der Link zu den Wolkenfeldern zu einer lee­ren Seite führt. 😀

    Die Unterhaltung zu Fotos von Zootieren fin­de ich auch sehr inter­es­sant … ich glau­be es ist ein wenig wie in der Streetfotografie, wo kein Kläger da kein Richter … aber will man das Risiko ein­ge­hen? 😀

    Beste Grüße
    Composio

  5. Das Foto von den 2 Eurofightern wur­den höchst­wahr­schein­lich bei einer Flugshow gemacht.
    Nebenbei bemerkt han­delt es sich um sol­che aus Österreich.Warum soll­te ich bei einer Flugshow nicht foto­gra­fie­ren dür­fen??
    Zu klä­ren dürf­te fer­ner sein, wo die kom­mer­zi­el­le Fotografie anfängt.
    Am Beispiel des Leipziger Zoos.
    Blättern die Tierpfleger täg­lich in div.Zeitungen um Tierfotos als aus Leipzig stam­men­de
    zu iden­ti­fi­zie­ren und den Urheber zu kla­gen??
    Schöne (?) neue Fotowelt!

  6. Danke für die Kommentare und vor allem antür­lich Robert Kneschke für sei­ne Mühe.

    Die Eule wur­de tat­säch­lich „in der Wildnis“ auf­ge­nom­men, da gäbe es soweit mal kei­ne recht­li­chen Probleme, soweit sie kei­ne Freiflieger‐Eule einer Greifvogel‐Warte war.

    Die Flugzeuge wur­den, wie schon ver­mu­tet, bei einer Flugshow foto­gra­fiert, dass die Hoheitsabzeichen weg­ge­hö­ren, weiß ich inzwi­schen.

    Zu dem Thema Zootiere habe ich mich ein­ge­le­sen und ich bin da auch vor­sich­tig, da auch ich der Meinung bin, dass vor allem bei „gezeich­ne­ten“ Tieren oder bei Tieren mit Charakteristika ode Charakter die Tierpfleger die sehr wohl erken­nen. Auch die Zoos in Berlin ver­bie­ten zB. die Veröffentlichung und man bekommt auch auf Anfrage kei­ne Erlaubnis.

    Die Kirchen u.a. Gebäude soll­ten dage­gen recht­lich kein Problem sein, solan­ge sie von der Straße auf­ge­nom­men wur­den (gilt mei­nes Wissen für alle Gebäude, auch die heiß dis­ku­tier­ten deut­schen Schlösser etc.), wobei das – wenn man streng ist – bei mei­nem Foto nicht der Fall ist, da es vom – frei zugäng­li­chen – Vorhof der Kirche auf­ge­nom­men wur­de, der sicher Kirchengrund ist.

    Aber ich fra­ge mich auch ernst­haft, wie das mit Bilder ist, die zum Beispiel mit Lego oder Playmobil(männchen) einen Sachverhalt dar­stel­len – da habe ich ja auch sicher ganz hef­tig das Markenrecht im Nacken sit­zen.

    Danke jeden­falls für eure Anmerkungen,
    Konstanze

  7. Bei den Ablehnungsgründen, ist Fotolia voll­kom­men durch­ge­knallt. Ablehnungsgründe sind oft­mals nicht nach­voll­zieh­bar. Davon abge­se­hen, die Administratoren bei Fotolia sind auch alle durch­ge­knallt. Bei Istock bekommt man fast alle Bilder ein­ge­reicht, aber dafür gibt es dort auch kaum Verkäufe. Bei Shutterstock arbei­te ich noch dran. Deshalb kann ich kei­ne rich­ti­ge Aussage machen. Bei 123rf und Dreamstime habe ich kei­ne Verkäufe.

  8. @ Konstanze – Lego und Playmo Figuren wür­den auf jeden Fall abge­lehnt wer­den aus mar­ken­recht­li­chen Gründen. Ich weiß, dass es sol­che Fotos gibt (sieht man ja oft im Internet), aber recht­lich sind sie ein­deu­tig „Diebstahl“ 😉
    Ich ver­mu­te, gro­ße Firmen wie Lego und Playmobil wür­den auch nicht kla­gen in sol­chen Fällen. Man den­ke was für ein Shitstorm los­bre­chen wür­de, wenn sowas im face­book die Runde machen wür­de. Milliardenschwerer Konzern ver­klagt klei­nen Fotografen oder sowas… das wäre ruf­schä­di­gend für die Firma. Zudem ist es sicher Schleichwerbung.
    Hingegen ein „klei­ner“ Zoo wür­de durch­aus kla­gen (und tun sie auch), denn sie müs­sen ihr Geld zusam­men hal­ten. Ich glau­be nicht, dass Tierpfleger Zeitungen durch­su­chen, aber vll fällt einem Pfleger auf, dass sein Tier auf einem Kalender prangt? DAS wären die Situationen, die zu Problemen füh­ren.
    Aber wie immer gilt – wo kein Kläger da kein Richter.
    In einem Stockforum macht gera­de eine Geschichte die Runde wo ein Fotograf ver­klagt wur­de weil ein Editorial „falsch“ ver­wen­det wur­de.
    Wer weiß, was uns Fotografen da in Zukunft noch alles blüht.

  9. @kerstin
    Ich bin mir nicht so sicher, ob das fasch ver­wen­det wur­de. Scheinbar sind die Personen das Hauptmotiv. Ich glau­be Walter hat­te mal so ein ähn­li­ches Problem. Da hat eine Zeitung das Bild einer Menschenmenge ver­wen­det. Wäre Editorial OK gewe­sen. Aber man ver­wen­de­te einen Ausschnitt. Also kei­ne Menschengruppe, son­dern ein, oder zwei Personen als Hauptmotiv.

  10. @Kerstin

    Wenn du aus dem Hagenberger Zoo in Hamburg foto­gra­fier­te Zootiere anbie­test und ver­kaufst, lass dich nicht erwi­schen. Hagenberg wird kla­gen. Frag Robert, er wird dir schil­dern wie man Zootiere erkennt. Die Pfleger ken­nen ihre Tiere ganz genau!!!!!! Der Zoo in Neumünster sieht das mit den Bildern etwas locke­rer.

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