Das Microstock Geschäft: Wie viel lässt sich damit verdienen?

Kürzlich pos­te­te der Fotograf Luis Alvarez (und Stock Performer Gründer) eini­ge Rechenbeispiele auf sei­ner Facebook‐Seite, wo er vor­rech­ne­te, wie viel man mit Stockfotos ver­die­nen könn­te. Ich frag­te ihn, ob er das nicht aus­führ­li­cher als Gastbeitrag für die­sen Blog erklä­ren will. Zusammen mit sei­nem Kollegen Oliver Rivo hat er für euch die­sen Artikel geschrie­ben:

Vor kur­zem unter­hielt ich mich mit einem Freund, der in das Microstock Geschäft ein­stei­gen woll­te. “Hast du das wirk­lich vor?”, frag­te ich ihn. “Warum nicht?”, ant­wor­te­te er.

Seine Frage war durch­aus berech­tigt: Warum soll­te er nicht in die Microstock‐Welt ein­stei­gen? Viele von uns haben mit­er­lebt, wie es in die­ser Industrie enger und die Konkurrenz här­ter gewor­den ist. Aber bedeu­tet das gleich­zei­tig, dass Newcomer kei­ne Chance mehr haben?

Als wir uns mit die­ser Frage beschäf­tig­ten, ent­stand die Idee eines ein­fa­chen Business Plan Rechners, der uns hel­fen kann, unse­re Ziele zu defi­nie­ren sowie Strategien zu ent­wi­ckeln, sie zu errei­chen. Im Spiel mit dem Rechner wur­de uns bewusst, dass es tat­säch­lich mög­lich ist, als Neuling in das Microstock‐Business ein­zu­stei­gen. Und je nach Zielsetzung gibt es ver­schie­de­ne Wege, das zu tun.

stock-photography-business-plan-rechnerZur Verdeutlichung schau­en wir uns ein paar bei­spiel­haf­te Strategien an.

Dein Business‐Plan

Bevor du dich auf dein Microstock‐Abenteuer begibst, müs­sen vier wich­ti­ge Entscheidungen getrof­fen wer­den:

  • Wie vie­le Bilder kannst du monat­lich pro­du­zie­ren?
  • Wie viel kos­tet dich die Produktion eines Bildes?
  • Was sind dei­ne monat­li­chen Fixkosten?
  • Wie vie­le Monate lang willst du dei­nen Produktionsplan durch­zie­hen?

Die Antworten auf die­se Fragen defi­nie­ren dei­ne Strategie. Ob du mit einem Team zusam­men­ar­bei­test, ob du Menschen oder Stillleben foto­gra­fierst oder ob du ein Studio mie­test oder nicht – all die­se Fragen müs­sen beant­wor­tet wer­den.

Dein monat­li­cher Umsatz pro Bild (RPI/m)

Der zweit­wich­tigs­te Einflussfaktor ist der zu erwar­ten­de durch­schnitt­li­che Monatsumsatz für jedes Bild, das du pro­du­zierst. Es mag zwar unmög­lich erschei­nen, die­sen Wert zu bestim­men, aber ob du’s glaubst oder nicht, man hat einen Einfluss auf den monat­li­chen Umsatz pro Bild, auch RPI/m (eng­lisch für “Revenue per Image per Month”) genannt.

Der RPI/m defi­niert den Betrag, den du im Durchschnitt monat­lich mit all dei­nen Bildern ver­dienst. Wenn zum Beispiel 500 dei­ner Bilder online sind und sie monat­lich EUR 1.000 ein­brin­gen, dann liegt dein RPI/m bei EUR 2. Es geht immer um einen durch­schnitt­li­chen Wert, das heißt dass wenn du in einem Monat EUR 1.200 ein­nimmst und im nächs­ten Monat EUR 800, bleibt der RPI/m immer noch bei EUR 2.

Wenn du in gro­ßen Mengen Bilder min­der­wer­ti­ger Qualität pro­du­zierst, von denen sich vie­le ähneln, wirst du mit Sicherheit einen nied­ri­gen RPI/m haben. Eine Ausrichtung auf Nischenthemen mit hoher Nachfrage und einer hohen Qualität dage­gen wird zu hohen Umsätzen pro Bild füh­ren.

Und natür­lich gibt es jede Menge Varianten zwi­schen die­sen zwei Extremen.

Der Business Plan Rechner

Um an die­sen Geschäftsmodellen zu arbei­ten, haben wir einen Business Plan Rechner ent­wi­ckelt, der uns auf einen Blick zeigt, wie sich ver­schie­de­ne Strategien ent­wi­ckeln. Öffne ihn in dei­nem Browser und fin­de her­aus, wie gut dein Business für dich funk­tio­niert: https://www.stockperformer.com/calculator

Drei Beispielstrategien für den Einstieg in die Microstock‐Welt

Der Business Plan Rechner hilft uns dabei, Strategien zum Einstieg in das Geschäft  mit Microstock zu unter­su­chen. Wir haben drei unter­schied­li­che Beispiele gewählt, alle bezo­gen auf die Produktion von Lifestyle Fotografie:

  • Die Microstock‐Produktionsfirma
  • Der Vollzeit Solo‐Fotograf
  • Der Freizeit Amateur‐Fotograf

Strategie 1: Die Microstock‐Produktionsfirma

Der Aufbau einer Microstock Produktionsfirma ist zeit­in­ten­siv und teu­er, aber er erlaubt die Produktion einer gro­ßen Menge an Bildern. Wie wür­de so etwas aus­se­hen?

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© Foto: Luis Alvarez
  • Wie vie­le Bilder kannst du monat­lich pro­du­zie­ren?
    800 pro Monat.
  • Wie viel kos­tet dich die Produktion eines Bildes?
    Shootings kön­nen teu­er sein. Geliehenes Equipment, Kleidung und Requisiten, Location‐Miete, gute Models, all das kos­tet Geld. Dank eines gro­ßen Teams und guter Vorbereitung soll­te es jedoch mög­lich sein, pro Shooting vie­le Bilder zu pro­du­zie­ren. Wir set­zen die Kosten pro Bild bei EUR 25 an.
  • Was sind dei­ne monat­li­chen Fixkosten?
    Eine Microstock‐Produktionsfirma hat Angestellte, z.B. einen Produktionsleiter, der alles orga­ni­siert, einen Produktionsassistenten und eine Vollzeitkraft für die Retusche. Wir mie­ten außer­dem ein Studio. Das kann EUR 6.000 kos­ten.
  • Wie vie­le Monate lang willst du dei­nen Produktionsplan durch­zie­hen?
    Da die Startkosten sehr hoch sind, wol­len wir min­des­tens 5 Jahre dabei blei­ben. Wir set­zen die Länge des Business Plans auf 60 Monate.

Welchen monat­li­chen Umsatz pro Bild kön­nen wir erwar­ten? Unser Produktionsbüro inves­tiert hohe Summen in die Shootings, um die best­mög­li­che Qualität zu erzie­len. Gute Vorbereitung erlaubt uns die Auswahl gefrag­ter Themen. Für die­se Strategie set­zen wir als Beispiel einen RPI/m von EUR 1,50 an. Der Business Plan Rechner lie­fert fol­gen­de Ergebnisse:

  • Wir müs­sen EUR 268.800 inves­tie­ren, bevor wir zum ers­ten Mal Geld ver­die­nen!
  • Erst im vier­ten Jahr bekom­men wir unse­re Investition wie­der her­ein und sind unterm Strich im grü­nen Bereich.
  • Nach fünf Jahren beträgt der Gesamtgewinn EUR 636.000. Das ist ein Return on Investment von 237%.

Der Aufbau einer Microstock‐Produktionsfirma ist teu­er und bedeu­tet har­te Arbeit. Aber wenn man es rich­tig macht, kann man doch immer noch gutes Geld ver­die­nen.

Strategie 2: Der Vollzeit Solo‐Fotograf

Für unser zwei­tes Strategie‐Beispiel stel­len wir uns vor, du bist ein ein­zel­ner Fotograf, der alles selbst orga­ni­siert und Vollzeit arbei­tet. Hin und wie­der gibst du Verschlagwortung und Photoshop‐Arbeit an ande­re wei­ter.

© Foto: Luis Alvarez
© Foto: Luis Alvarez
  • Wie vie­le Bilder kannst du monat­lich pro­du­zie­ren?
    200 pro Monat.
  • Wie viel kos­tet dich die Produktion eines Bildes?
    Shootings wer­den zwar so güns­tig wie mög­lich pro­du­ziert, aber den­noch mit einem Fokus auf Qualität. Für eini­ge dei­ner Bilder bezahlst du exter­ne Dienstleister für die Verschlagwortung und Retusche. Wir set­zen die Kosten bei EUR 10 an.
  • Was sind dei­ne monat­li­chen Fixkosten?
    Wir gehen davon aus, dass du wei­test­ge­hend allei­ne arbei­test und kein Studio mie­test. Da du Vollzeit arbei­test, musst du von Microstock leben. Gehen wir davon aus, dass du mit einem ein­fa­chen Leben zufrie­den bist und EUR 1.800 brauchst, um all dei­ne Rechnungen zu bezah­len.
  • Wie vie­le Monate lang willst du dei­nen Produktionsplan durch­zie­hen?
    Als ein Solo‐Fotograf kannst du nur 3 Jahre für die­ses Business ris­kie­ren.

Angenommen du bist talen­tiert und kannst mit dei­nen begrenz­ten Möglichkeiten einen RPI/m von EUR 1,20 erzie­len. Unser Business Plan Rechner kommt dann zu fol­gen­dem Ergebnis:

  • Du musst EUR 28.200 inves­tie­ren, bevor du zum ers­ten Mal Geld ver­dienst!
  • Erst in der Mitte des drit­ten Jahres bekommst du dei­ne Investition wie­der her­ein und bist unterm Strich im grü­nen Bereich.
  • Nach drei Jahren beträgt der Gesamtgewinn EUR 23.040 und beziehst ein monat­li­ches Gehalt von EUR 4.840.

Mit die­ser Strategie wirst du ein paar Jahre lang kämp­fen müs­sen, aber wenn du durch­hältst, kannst du dich auf ein Monatsgehalt von knapp EUR 5.000 ein­stel­len!

Strategie 3: Der Freizeit Amateur‐Fotograf

Jeder von uns kennt einen Fotografen, der sei­ne Urlaubs‐ und Hochzeitsbilder bei ein paar Agenturen hoch­lädt. Ist das eine sinn­vol­le Strategie oder nur Zeitverschwendung? Das kön­nen wir mit dem Rechner leicht über­prü­fen:

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© Foto: Luis Alvarez
  • Wie vie­le Bilder kannst du monat­lich pro­du­zie­ren?
    100 pro Monat. Einfach die gesam­te Karte hoch­la­den.
  • Wie viel kos­tet dich die Produktion eines Bildes?
    Unser Amateur‐Fotograf macht nur Urlaubs‐, Familien‐ und Haustierbilder, so dass die Kosten pro Bild sehr nied­rig sind. Wir wäh­len EUR 0.
  • Was sind dei­ne monat­li­chen Fixkosten?
    Unser Amateur‐Fotograf lebt haupt­be­ruf­lich von etwas ande­rem, so dass von Microstock kei­ne regel­mä­ßi­gen Rechnungen bezahlt wer­den müs­sen. Fixkosten EUR 0.
  • Wie vie­le Monate lang willst du dei­nen Produktionsplan durch­zie­hen?
    Um die­se Strategie mit dem zwei­ten Szenario ver­glei­chen zu kön­nen, wäh­len wir auch hier 36 Monate.

Bilder von Amateuren ver­kau­fen sich auf dem heu­ti­gen Microstock‐Markt nur schlecht. Mit Glück kann man einen RPI/m von 15 Euro‐Cent erzie­len.

Mit die­ser Strategie kommt unser Business Plan Rechner zu fol­gen­dem Ergebnis:

  • Unser Amateur‐Fotograf muss kein Geld inves­tie­ren und macht von Beginn an Gewinn.
  • Nach drei Jahren kon­stan­ter Produktion hat unser Amateur‐Fotograf ins­ge­samt knapp EUR 10.000 ein­ge­nom­men und ver­dient monat­lich EUR 540.

Wenn dei­ne Erwartungen nicht zu hoch gesteckt sind und du etwas Zeit hast und extra Taschengeld ver­die­nen möch­test, kann die Arbeit als Amateur Microstocker durch­aus ein net­tes Nebeneinkommen bie­ten.

Unsere Tipps für dei­nen Erfolg

Alle drei Strategien zei­gen, dass man mit Geduld und har­ter Arbeit im Microstock‐Business auch heu­te noch ein gutes monat­li­ches Einkommen erzie­len kann. Der Business Plan Rechner ver­deut­licht die ver­schie­de­nen Variablen, die dei­nen Erfolg beein­flus­sen.

Vor allem aber zeigt er, dass eine Variable den höchs­ten Einfluss auf dei­nen Gewinn hat: der monat­li­che Umsatz pro Bild (RPI/m). Du kannst noch so vie­le Bilder mehr pro­du­zie­ren oder dei­ne Kosten pro Bild noch so sen­ken: Ein schlech­ter RPI/m wird die­se Anstrengungen immer zunich­te machen. Andererseits, wenn du dich dar­auf kon­zen­trierst, dei­nen RPI/m zu erhö­hen, kann dei­ne Microstock‐Karriere sehr lukra­tiv sein. Finde es her­aus! Spiele mit dem Business Plan Rechner selbst her­um!

Wir bei Stock Performer haben es uns zum Ziel gesetzt, unse­ren Kunden zu hel­fen ihre Umsätze pro Bild zu erhö­hen und damit ihren Gewinn zu maxi­mie­ren. Ein paar wich­ti­ge Tipps, die wir unse­ren Kunden geben:

  • Konzentriere dich auf Agenturen, die gut dar­in sind, den Content zu ver­kau­fen, den du pro­du­zierst.
  • Nutze Analytics Tools wie Stock Performer, um den Erfolg dei­ner Bilder zu mes­sen und mehr von den Gewinnbringern zu pro­du­zie­ren. Verschwende kei­ne Zeit an Bildern, die sich nicht ver­kau­fen.
  • Nutze sol­che Analytics Tools, um her­aus­zu­fin­den, wel­cher Content auf wel­chen Agenturen gut läuft. Biete Bilder an der rich­ti­gen Stelle exklu­siv an, um dei­nen Umsatz zu erhö­hen.
  • Identifiziere Nischen, auf die du Zugriff hast.
  • Verfolge den Markt und wel­che Themen und Stile gefragt sind. Stock Performer hilft dir dabei, die kom­men­den und gehen­den Trends zu erken­nen, bevor die ande­ren Fotografen sie ent­de­cken.

Wenn du mehr dar­über ler­nen willst, wie Stock Performer dir hel­fen kann, dei­ne Einnahmen zu maxi­mie­ren, mel­de dich zu unse­rem Free Trial an oder schi­cke uns ein­fach eine Email: info@stockperformer.com.

36 Gedanken zu „Das Microstock Geschäft: Wie viel lässt sich damit verdienen?“

  1. …vor­aus­ge­setzt die Allgemeinsituation ändert sich nicht, was ich bei den Einlieferungsquoten kaum glau­ben kann. Derzeit ist es wohl nicht vor­her­zu­se­hen was in 4 Jahren mit dem Markt pas­siert sein wird. Daher wäre ich vor­sich­tig mit solch Rechnungen. Abgesehen davon, „ein­fach die gan­ze Karte hoch­la­den“ klappt doch schon lan­ge nicht mehr. Der Markt quillt über vol­ler hoch­qua­li­ta­ti­ver Bilder die es nicht bis zum ers­ten Verkauf schaf­fen und schon in der Versenkung ver­schwun­den sind.

  2. Liest sich toll, aber: Ich habe den Anspruch schon von Anfang an ver­kauf­ba­re Bilder in zumin­dest akzep­ta­bler, bes­ser, guter Qualität zu pro­du­zie­ren.
    Heisst für mich aber auch, dass ich am Anfang „mei­ner Karriere“ wohl auf Lifestyle Fotos ver­zich­ten muss, weil ich hier in Bremen kei­ne guten Models bekomme…nicht für € 100 je Job.
    Wegfliegen und irgend­wo anders an schö­nen Locations Models auf der Straße anspre­chen? Ob ich da jemals den Break‐Even errei­che?
    Wohl eher nicht. Also gera­de jetzt zum Winter Tabletop machen… Obst Gemüse Käsekuchen und Glühwein. Tolle Wurst;)
    Es gibt wohl doch eine grö­ße­re Anzahl von Variablen.

  3. @holger,
    lies bit­te mal genau­er den Artikel durch. Da steht u.A.
    „Eine Ausrichtung auf Nischenthemen mit hoher Nachfrage und einer hohen Qualität dage­gen wird zu hohen Umsätzen pro Bild füh­ren“.
    Was sagt uns das??
    Das der Stockfotograf, will er heu­te noch nen­nen­wer­te Umsätze gene­rie­ren, sich auf Nischenthemen spe­zia­li­sie­ren soll.
    Unter „Nischenthemen“ ver­ste­he ich auch Fotos von Landschaften,Bauwerken unter einem ande­ren Bildwinkel zu foto­gra­fie­ren. Z.b.Extremes Weitwinkel statt der gewöhn­li­chen 35mm-WW-Linse.Freilich muss man sich dar­uf spe­zia­li­sie­ren und darf kein Wald‐u. Wiesenfotograf sein. Es gibt Fotografen die machen nur Tabletop‐Fotos, nix ande­res, aber dafür sind sie Spitze auf ihrem Gebiet.
    Und, war­um im Winter weit weg flie­gen?? Um dann die x‐te Strandaufnahme nach Hause brin­gen?? Die sich dann auch nicht mone­ta­ri­sie­ren lässt.
    Bremen ist eine schö­ne Stadt, wo es sicher noch unent­deck­te Plätze und Strassen gibt, die es foto­gra­fisch wert sind in unge­wöhn­li­cher Sichtweise (s.o.) fest­ge­hal­ten zu wer­den.

  4. @walter (klei­nes w) – damit wir nicht durch­ein­an­der kom­men. 😉

    Nischenthemen sind gut, aber Nischen. Das „gro­ße“ Geld wird sich damit nicht ver­die­nen las­sen.

    Ich habe das Script jetzt mit mei­nen Werten getes­tet, und ich bin nach 4 Jahren(!) end­lich mal im grü­nen Bereich. Da ich aber seit vie­len Jahren davon lebe, weiß ich nicht, was ich falsch mache oder das Rechenscript. 😉

    Und vor allem der größ­te Haken and er Sache: Wenn FT wie­der von einem auf den ande­ren Tag eine grö­ße­re Umstellung im Suchalgo macht, wie heu­er im Sommer – dann kann das bes­te Rechenscript ein­pa­cken. Und da das nicht vor­her­seh­bar ist, habe ich auch mit ellen Satistiken auf­ge­hört.

  5. NACHTRAG: Okay habe jetzt alles gele­sen und gese­hen, dass sich der Rechner an Neueinsteiger rich­tet und somit mei­ne rund 18.000 vor­han­de­nen Bilder natür­lich nicht berech­nen kann. Gut.

    Allerdings die Risken der dau­ern­den Umstellungen bei etli­chen Agenturen sind für mich doch eine gro­ße Unsicherheit.

  6. Die Rechnungen, die hier auf­ge­macht wer­den hal­te ich für illu­so­risch. So man auch die 800, 200 oder 100 Bilder im Monat pro­du­zie­ren kann, so kann man sie nicht in die­ser Zeit (nach den im Artikel gemach­ten Vorgaben) ordent­lich aus­wäh­len, berar­bei­teun und vor allem nicht ver­schlag­wor­ten. Denn die meis­te Zeit – so mei­ne Erfahrung – braucht die Verschlagwortung. Ohne Top‐Verschlagwortung sinkt die Verkaufschance rapi­de, gera­de wenn man in Nischen gehen möch­te. Denn hier ist es extrem wich­tig auch die fach­li­chen Begriffe zu ken­nen und auch rich­tig ein­zu­set­zen. Und dann noch der Hinweis, den schon @Daniel gemacht hat: wer weiß, was in 4 Jahren ist. Nur ein klei­ner Blick zur Seite: Ikea läßt den größ­ten Teil sei­ner Katalog‐Fotos am Rechner kon­stru­ie­ren. Und ein­fach nur mal wei­ter­ge­dacht – SiFi: Es wird Hard‐ und Software geben, der man ein­fach erzählt (SIRI), was man auf dem Foto sehen möch­te, wel­che Stimmung es ver­mit­teln soll etc. etc. etc. und dann fängt die Kiste an zu rat­tern und schwupp­dich spukt es das per­fek­te Bild aus. Ganz ohne Fotograf, Modell, Licht, Sonne …

  7. Ich hat­te vor kur­zem ein Gespräch mit einem Fotografen (Geschäft, Hochzeiten & Co.) der sich über­legt in Leerlaufzeiten Stockfotos zu pro­du­zie­ren. Allerdings plant er den Einstieg im Makrostock Bereich. Kann sich das heu­te noch rech­nen? Was meint Ihr?

  8. @ebi: Ich wür­de mich zu der Kategorie Vollzeit‐Solo‐Fotograf zäh­len. Die 200 Bilder im Monat habe ich die letz­ten Jahre immer geschafft, sowohl die Produktion, die Retusche und auch die Verschlagwortung – sogar zwei­spra­chig. Es ist also mach­bar.

    Und zur Zukunft: Wenn Ikea die Bilder am Rechner macht, müs­sen wir eben die 3D‐Bilder anbie­ten. Wenn man einer Kiste erzählt, was für ein Foto man sehen möch­te, müs­sen wir zum „Geschichtenerzähler“ wer­den…

  9. Also die Verschlagwortung soll­te mit einem pas­sen­den Programm wie „CaptionWriter“ und einer auto­ma­ti­sier­ten Übersetzung nicht wirk­lich ein Problem sein.

    Bei bereits vor­han­de­nen Beschriftungen (Baukastensystem mit CaptionWriter) schaf­fe ich in der Stunde 30–40 ver­schie­dend Bildmotive. Wenn es sich um noch unbe­kann­te Themen han­delt, mit der Recherche 5–6 Bilder, die dann aber für alle spä­te­ren Bilder abruf­bar sind. Das ist ja der gro­ße Vorteil von einem Baukastensystem.

    Bildtitel und Caption wird mit Sprachstuerungssoftwrae gespro­chen. Geht schnel­ler als tipü­pen.

    Die Übersetzung auf Englisch wird durch Software voll­au­to­ma­tisch erle­digt.

  10. Walter schrieb: „Bildtitel und Caption wird mit Sprachstuerungssoftwrae gespro­chen. Geht schnel­ler als tipü­pen.“

    Na dann wol­len wir mal hof­fen das du das jetzt nicht mit dei­ner Sprachstuerungssoftwrae ein­ge­ge­ben hast 😉

  11. @MaxIII,
    je schlech­ter die Zeiten des­to mehr klam­mert man sich an Strohalme um nicht unter­zu­ge­hen. Das macht Dein Hochzeitsfotograf auch.
    Zu ver­glei­chen mit der rapi­den Nachfrage bei Kartenlegern und Wahrsagern zu Jahresende.

  12. Meiner Meinung liegt der Fehler vom Calculator, dass man von einem fixen RPI aus­geht. Nach einer gewis­sen Phase wird der RPI aber gerin­ger. Ein Bild, wel­ches heu­te einen RPI von 1,5 hat, wird in 3 Jahren wahr­schein­lich einen gerin­ge­ren RPI haben.
    Aber zum Rumspielen ist der Calculator sicher inter­es­sant.

  13. @Daniel: Neun, hape ich nüchht… :-). Dragon funk­tio­niert eigent­lich sehr gut, pro­biers mal aus!

    @maxIII: Kommt drauf an, was man unter „sich rech­nen“ ver­steht. Grundsätzlich natür­lich. Wenn wie in die­sem Fall Hard‐ und Software schon vor­han­den sind, kom­men hier kei­ne neue Kosten zu. Das ist gut.
    Gerade in Makro geht eigent­lich „life­style“ am bes­ten. Sind also Models not­wen­dig. Kann er viel­leicht gegen ein kos­ten­lo­ses Porträt‐Shooting bekom­men. Bleibt der Vertrieb. Würde ich Agenturen wie Westend61 neh­men, bei denen die Bilder nicht exklu­siv an eine ein­zi­ge Makro gebun­den sind, son­dern die über vie­le Makros streu­en. Kostet zwar etwas vom Umsatz, aber für einen Newcomer sicher die bes­te Option.

  14. @Max III: ich mache Makro über WE61, Imagesource, Alamy, AGE und eini­ge ande­re Agenturen, es wird immer schwie­ri­ger, lohnt nur wenn man kei­ne Unkosten hat.

  15. Wenn wir schon vom Thema abkom­men ;-):
    Wo kann man denn zwei­spra­chig ver­schlag­wor­ten, aus­ser bei clip­dea­ler?
    Fotolia, shut­ter­stock etc. bie­ten doch nur eine Sprache an?
    Irgendwas muss ich ver­passt haben, oder?
    Ps. Ich bie­te aller­dings fast aus­schliess­lich Videos an.

  16. @Stefan: Dann habe ich mich miss­ver­ständ­lich aus­ge­drückt. Ich mein­te: Ich ver­schlag­wor­te in zwei Sprachen, die deut­schen Agenturen krie­gen die deut­schen Keywords, die inter­na­tio­na­len Agenturen krie­gen die eng­li­schen Keywords.

  17. MarkusGann: Ich fin­de nach wie vor den RPI als kei­ne aus­sa­ge­kräf­ti­ge Zahl.

    Was ist bes­ser?
    RPI 3 Euro, 100 Bilder online
    RPI 0,7 Euro 18.000 Bilder online.

    Shutter rui­niert den RPI nor­ma­ler­wei­se, trotz­dem bekom­me ich dort wesent­lich mehr im Monat als eine Kassierin im Supermarkt ver­dient. Dann hat jeder für „das es zum Leben reicht“ ande­re Vorstellungen.

    Würde ich nicht ver­kauf­te Bilder löschen, hät­te ich einen bes­se­ren RPI. Wenn ich aber doch gele­gent­lich auch alte Schinken ver­kau­fe wür­de mir die­ser Umsatz trotz bes­se­rem RPI feh­len. Die ein­zi­ge Kennzahl ist die, was am Konto rein­kommt und nach dem Abzug von Kosten und Steuern über­bleibt.

    Da durch die Bilderflut man sel­ber immer mehr Bilder benö­tigt um auch nur den Umsatz zu hal­ten, wird der RPI auch immer weni­ger wer­den. Auch nicht wirk­lich aus­sa­ge­kräf­tig. Das Einzige ist evtl. der Vergleich mit ande­ren Anbietern.

  18. Die Anzahl der pro­du­zier­ten Bilder pro Monat ist rela­tiv irrele­vant, wich­ti­ger ist doch die Anzahl der akzep­tier­ten Fotos. Da die Akzeptanzquoten der Agenturen belie­big zwi­schen dem nied­ri­gen zwei­stel­li­gen Bereich und 100% zu schwan­ken schei­nen, brin­gen 100 pro­du­zier­te Fotos pro Monat noch nicht 100 akzep­tier­te Fotos pro Monat. Eine gute Agentur kann viel­leicht 98% errei­chen, damit fal­len pro Monat aber immer­noch 16 Fotos ein­fach raus: Kosten ohne Nutzen.

  19. Die Entwicklung des RPI hängt von der Agentur ab. Wenn Agenturen pro Jahr 6 bis 8 Millionen Bilder in die Datenbank auf­neh­men. Die Verkäufe der Agentur, aber ins­ge­samt nicht stei­gen. Dann fällt der RPI, gezwun­ge­ner Massen.
    Um das aus­zu­glei­chen erhö­hen man­che Agenturen die Preise rela­tiv stark.
    Beispiel istock, Vergleich Mittelwert RPD 2009 und 2013.
    Da war der durch­schnitt­li­che RPD im Jahr 2009 bei $1,38, im Jahr 2013 bei $7,46. Da kann man schon von einem ziem­li­chen Anstieg der Preise aus­ge­hen.
    Der RPI ist den­noch von 0,6 auf 0,24 gefal­len.
    Das sind Werte als exklu­si­ver Fotograf.
    Im Jahr 2008 hat­te ich als non ex einen RPI von 0,85 bei istock.
    Die Umsätze sind aber als exklu­si­ver Fotograf den­noch gestie­gen. Weil mei­ne Internet Verbindung damals extrem lang­sam und anfäl­lig war. Das Uploaden hat mehr Zeit gefres­sen, als das Produzieren.
    Wie Walter schon gesagt hat, lie­ber vie­le Bilder mit einem nied­ri­ge­ren RPI, als weni­ge mit einem hohen RPI.

  20. Ja, ich bin auch kein Freund von RPI/m und die sug­ge­rier­te Aussagekraft! Ich war schon immer der Meinung, dass die inves­tier­te Arbeit zum Umsatz rele­vant ist, sonst nichts.

  21. @Markus Gann: „dass die inves­tier­te Arbeit zum Umsatz rele­vant ist, sonst nichts.“

    Das kann ich voll unter­schrei­ben! Perfekt aus­ge­drückt! 🙂

  22. @Walter und Markus: Wenn die Arbeit pro Bild unge­fähr kon­stant bleibt, ist der RPI doch ganz brauch­bar, um die „inves­tier­te Arbeit“ im Verhältnis zum Umsatz zu mes­sen.

  23. @Robert – ich weiß nicht…

    Ich bekom­me immer mehr Bilder zusam­men, obwohl der Umsatz sta­gniert. Das ist für mich auch okay so. HAb ja schon mal hge­schrie­ben, dass ich mei­ne Bildanzahl ver­su­che aan den Gesamtbestand von FT anzu­glei­chen.

    Die für MICH ver­nünf­tigs­te Vergleichs‐Kennzahl ist Umsatz:Arbeitsstunden im Monat.

  24. Also der RPI fällt bei mir in etwa 30% pro Jahr. Das kommt unge­fähr auf die mpm Formel von Yuri hin. Wenn ich mei­ne Werte von 2008 bis 2014 ver­glei­che, dann ist da eine Schwankung von +/‐ 15%, im Vergleich zu Yuris mpm Formel.
    Was aber bedeu­tet das man einen hohen Wachstums Druck hat.
    Der Amateur im Beispiel, erreicht nach etwa 34 Monaten eine Portfolio Größe von 3410 Bilder, mit einem Umsatz von $510.
    Dabei frisst von sei­nen 100 Uploads pro Monat, der mpm schon 86%. Den Umsatz kann er mit 100 Uploads/Monat, nur etwa 1 bis 2 Jahre hal­ten.
    Je gerin­ger der RPI, des­to frü­her gerät man an Wachstumsgrenzen, des­to weni­ger lan­ge kann man den Wachstums Druck stand hal­ten.

  25. Für Fotolia funk­tio­niert Yuris MPM bei mir sehr gut. Laut Yuri muß ich 500 Bilder/Monat pro­du­zie­ren, laut mei­ner eige­nen Berechnung 490.

    Allerdings mit den 7 Tagen bei Shutter… Da müß­te ich rund 15.000 Bilder im MONAT machen. Das ist für einen Einzelkämpfer ein biß­chen viel. ;-).

    Ich berech­ne mein „Wachstum“ oder bes­ser gesagt wie ich mei­nen Level hal­te, fol­gen­der­ma­ßen: Ich habe am 1.1.2009 aus­ge­rech­net, wie­viel %-Anteil ich bei den 3 für mich wich­tigs­ten Agenturen hat­te. Bei Shutter z.B. 0,023% des gesam­ten Bildbestandes. Diesen Anteil ver­su­che ich sta­bil zu hal­ten. Shutter macht der­zeit ca. 1,300.000 neue Bilder im Monat. Muß ich also 300 ANGENOMMENE Bilder ein­stel­len, um auf die­sem Level zu blei­ben.

    Bei FT als auch bei Shutter blei­ben mei­ne DL Zahlen über die Jahre hin­weg ziem­lich sta­bil. Bei Shutter auch die Umsätze, bei FT die Umsätze lei­der wegen erhöh­ter Abos und Miniabos nicht. Aber die DL‐Zahlen sind ziem­lich gleich denen vor 5 Jahren. Abgesehen vom Einbruch heu­er im Sommer bei der gro­ßen Umstellung, die dann ja wie­der zurück­ge­nom­men wur­de.

    Eine Zeitlang wer­de ich noch mit­hal­ten kön­nen. Aber irgend­wann wird es auch mich erwi­schen, dass ich in der Bilderflut unter­ge­he.

    Sorry für OffTopic

  26. Das geht ja alles ziem­lich rund hier und klingt für mich auch etwas durch­ein­an­der, am Blogtitel vor­bei.
    Mich wür­de es mal inter­es­sie­ren, was irgend­wer 😉 an einem für sich selbst reprä­sen­ta­ti­ven (Lifestyle) Shooting, das jetzt etwa ein Jahr zurück­liegt, ver­dient hat. Ich habe auch etwas mit dem Calculator herumgespielt‐ aber genau genom­men ohne Belastbares Ergebnis
    Also:
    Welche Location hast Du gesucht. Was war der Zeitaufwand dafür und was hat sie gekos­tet.
    Welches Model hast Du gesucht. Was war.… etc.
    Welche Bilder und wie vie­le ver­mark­te­te sind ent­stan­den (mit reprä­sen­ta­ti­ven Beispielen).
    Wie hoch war der gesam­te Zeitaufwand für Planung des eigent­li­chen Shootings, dem Shooting, An/abreise, die Bearbeitung/Vermarktung.
    Was war der Rückfluss ein Jahr nach dem Upload
    Der Saldo aus Ertrag nach einem Jahr – Kosten./.12 Monate ./.Gesamtzeitaufwand Shooting ist dann der Stundenlohn/Brutto.
    DA glau­be ich im Moment aller­dings, dass der oben zitier­te Hochzeitsfotograf bes­ser abschnei­det…

  27. @Holger: Du willst ja mehr wis­sen als mein Steuerprüfer! 😉

    Kann Dir so sicher nie­mand beant­wor­ten, weil man es nicht auf ein Shooting aus­sa­ge­kräf­tig kon­zen­trie­ren kann. Heute mache ich eines im eige­nen Studio, das nächs­te im Büro eines Freundes, für das nächs­te Mal mie­te ich viel­leicht ein Spielcasino. Da sind zu vie­le Faktoren im Spiel. Außerdem ver­kau­fen sich die Bilder sicher über einen län­ge­ren Zeitraum. Dann müß­ten wir bei­de den glei­chen Bildstil haben, die glei­chen Agenturen und Rankings, damit man auch die Preise ver­glei­chen kann, um zu brauch­ba­ren Zahlen zu kom­men. Alles nicht so ein­fach. Als Anhaltspunkt für Dich viel­leicht: 200 Bilder kom­men bei mir ca. aus einem Shooting raus. Und es sind ins­ge­samt 2 Tage Arbeit.

  28. @Walter mit gro­ßem WEH;)
    ja, ja ich alter Steuerprüfer;) *g*
    Ich ver­su­che gera­de, mich im Stockbusiness zurecht zu fin­den. Daher mei­ne Frage! Ich habe den ohne Frage inter­es­san­ten Blog hier gründ­lich ver­folgt, und auch über­legt, ob mein Beitrag so 😉 lau­ten soll! Aber nach gründ­li­cher Überlegung und bezo­gen auf den Blogtitel war genau DAS die ein­zi­ge und rele­van­te Frage für mich, die blieb. Und das Einzige, was mei­nen Steuerberater oder ggf. mei­ne Frau LOL inter­es­siert…
    VG Holger
    P.S. es ging mit auch nicht um nen Verglich zwi­schen Dir/Mir , BildstilX / Bildstil Y , son­dern um die Reflexion oder sozu­sa­gen ne eige­ne Benchmark‐ die soll­te man ja dann doch immer haben oder anstre­ben.
    P.P.S Danke für Deine Antwort

  29. @Holger: Nachtrag: Wenn dir die 2 Tage zu wenig vor­kom­men – die Bildbearbeitung habe ich an eine indi­sche Firma aus­ge­la­gert. Darum kom­me ich mit 2 Tagen aus.

    Locations GESUCHT habe ich noch nie. Manchmal sieht man etwas, wo man denkt – das wäre was.
    ZU den Modellen: Nicht alle wol­len die manch­mal „über­züch­te­ten“ Modelle aus den Agenturen. Viele Builder kann man auch mit authen­ti­schen Models machen. Schau dich mal in dei­ner Umgebung um, da kann man dann auch eher auf TFP arbei­ten und spart Kosten.

    Aber in Summe gesagt: Ich hat­te 13 Jahre lang ein Proträt‐/Hochzeitsstudio. Mir ist Stock (von der Arbeit UND vom UMSATZ) her wesent­lich lie­ber als der frü­he­re Porträtladen!

  30. ich stau­ne immer wie­der über den Optimismus, dass was bis­her gut lief, auch so wei­ter geht,
    wer mit der Fotografie noch sei­nen Lebensunterhalt bestrei­ten kann, darf sich glück­lich schät­zen.
    Was in einem Jahr mit Mikrostocks sein wird, das möch­te ich jetzt noch gar nicht wis­sen…

  31. @Karl-Heinz: Ich bin seit über 30 Jahren selb­stän­dig, davon seit mehr als 20 Jahren als Vollzeitstocker. In die­ser Zeit hat sich eini­ges geän­dert. Niemand kann sagen was in einem Jahr ist, aber es konn­te mir auch nie­mand sagen, wie vie­le Hochzeiten ich nächs­tes Jahr haben wür­de, als das vor 30 Jahren noch mein Hauptbroterwerb war.

    Auch wenn ich ange­stellt sein wür­de: Niemand kann mir sagen ob es in einem Jahr mei­nen Job noch geben wird. Beamte etc. mal außen vor gelas­sen…

    Entweder rech­net sich die SYache noch – oder auch nicht. Da muß man dann halt die not­wen­di­ge Flexibilität auf­brin­gen. So gese­hen ist es gut, nicht NUR auf Micro zu set­zen. 🙂

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