Google Bildersuche vereinfachen mit Plaghunter (mit Verlosung)

Vor paar Wochen habe ich hier das Projekt Spookfish vor­ge­stellt, was die Google‐Bildersuche ver­ein­fa­chen woll­te. Das Projekt ist geschei­tert, aber im Rahmen des Artikel habe ich ein ande­res Projekt namens Plaghunter erwähnt, was ich heu­te aus­führ­li­cher vor­stel­len will.

Plaghunter* ist ein Online‐Service, wel­cher die die Datenbasis und die Technik von Google Images nutzt, um auto­ma­ti­siert nach glei­chen Bildern im Internet zu suchen. Die häu­figs­te Anwendungsmöglichkeit für Fotografen ist sicher, damit uner­laub­te Kopien eige­ner Bilder zu fin­den. Auf Wunsch wer­den neu­er­dings auch die Ergebnisse der Bildersuche der rus­si­schen Suchmaschine Yandex ange­zeigt.

Zum Testen kön­nen die Nutzer bis zu fünf Bilder kos­ten­los suchen las­sen, mehr Bilder gibt es in ver­schie­de­nen Abo‐Paketen von 29 bis 199 Euro pro Monat.

Ich nut­ze den Dienst jetzt seit über einem hal­ben Jahr in der kos­ten­frei­en Variante und der Einsatz hat sich bis­her auf jeden Fall gelohnt. Ich ver­fol­ge eini­ge Bilder von mir, die aus ver­schie­de­nen Gründen im Netz sehr ger­ne uner­laubt ver­brei­tet wer­den und die ich nicht in Bildagenturen anbie­te. Damit weiß ich rela­tiv ein­fach, dass die Nutzung ille­gal sein muss. Außerdem ver­fol­ge ich eini­ge mei­ner Microstock‐Bestseller. Hier inter­es­siert mich zum einen, wofür die Bilder genau benutzt wer­den, damit ich bei zukünf­ti­gen Fotoshootings bes­ser auf die­se Themen ach­ten kann und zum ande­ren gibt es auch hier für mich die Möglichkeit, uner­laub­te Nutzungen auf­zu­de­cken. Die Indizien, wann ein Microstock‐Bild geklaut sein könn­te, habe ich in mei­nem Stockfotografie‐Buch auf Seite 183 auf­ge­lis­tet.

Der grö­ße Unterschied zum Finden der eige­nen Bilder mit­tels der Google Bildersuche ist bei Plaghunter, dass dies auto­ma­ti­siert geschieht. Es muss also nicht jedes Mal ein neu­er Suchvorgang gestar­tet wer­den und der Nutzer wird auf Wunsch täg­lich per Email über die neu­en Ergebnisse infor­miert. So eine Info‐Mail sieht bei­spiels­wei­se so aus:

plaghunter-email

Im Kundenbereich der Plaghunter‐Webseite wer­den die Ergebnisse noch aus­führ­li­cher auf­be­rei­tet:

plaghunter-index

Die ver­füg­ba­ren Optionen sind rechts zu sehen. Die Nutzer kön­nen zum Beispiel mar­kie­ren, ob die Nutzung erlaubt ist oder nicht, sie eine DCMA-Meldung ver­schi­cken wol­len oder eine gan­ze Domain auf eine „wei­ße Liste“ set­zen, damit die­se in Zukunft nicht mehr beob­ach­tet wird, zum Beispiel die Domain einer Bildagentur, wel­che die eige­nen Bilder ver­treibt.

Standardmäßig funk­tio­niert Plaghunter mit Bildern, die schon im Internet vor­lie­gen, zum Beispiel auf der eige­nen Webseite, aber der Upload von Bildern direkt von der Festplatte ist eben­falls mög­lich. In den Pro‐ und Enterprise‐Abomodellen ist auch der Upload einer Bilder‐Sitemap von WordPress oder Flickr mög­lich.

Allein mit mei­nen fünf Testbildern habe ich in den letz­ten Monaten meh­re­re uner­laub­te gewerb­li­che Nutzungen gefun­den, die ich gebüh­ren­pflich­tig und erfolg­reich abge­mahnt habe.

Wer Geld mit sei­nen Fotos ver­dient, hat in Plaghunter jetzt ein nütz­li­ches Tool, wel­ches die Suche nach den eige­nen Bildern im Internet deut­lich erleich­tert. Hier könnt ihr es sofort und ein­fach selbst aus­pro­bie­ren* mit fünf Bildern.

Verlosung: 3x Pro‐Accounts für sechs Monate

Marco von Plaghunter war so freund­lich, mir 3 Pro‐Accounts für sechs Monate zur Verlosung anzu­bie­ten. Damit könnt ihr bis zu 500 Bilder suchen las­sen. Um an der Verlosung teil­zu­neh­men, schreibt ein­fach in den Kommentaren, wel­che zusätz­li­chen Features ihr euch von Plaghunter am liebs­ten wün­schen wür­det. Wer weiß, viel­leicht wer­den die­se dann sogar bald umge­setzt. Aus allen gül­ti­gen Kommentaren zie­he ich mit­tels random.org dann die drei Gewinner und infor­mie­re sie per Email. Teilnahmeschluss ist Montag, der 5.5.2014. Der Rechtsweg ist aus­ge­schlos­sen.

Also los: Welche Features wür­det ihr euch für einen Bildersuchdienst wie Plaghunter wün­schen?

* Affiliate

48 Gedanken zu „Google Bildersuche vereinfachen mit Plaghunter (mit Verlosung)“

  1. Hallo Robert,

    sehr inter­es­san­ter Artikel, das wer­de ich direkt malt tes­ten, da ich ges­tern durch Zufall einen Bilderklau ent­deckt habe.
    Neues fea­ture könn­te eine Suche nach spe­zia­li­sier­ten Anwälten in Wohnortnähe sein.

  2. Habe das coo­le Tool auch schon oft benutzt und so eini­ge Urheberrechtsverletzungen ent­deckt.

    Ich fin­de es scha­de, dass man das Tool nicht ein­ma­lig mit Lizenzschlüssel kau­fen kann. Auf Abos aller Art ste­he ich irgend­wie nicht so. Mit den fünf frei­en Domains Testen – wenns gut läuft mit einem ord­ner auf der fest­plat­te ver­knüp­fen wo die zu suchen­den Bilder sind, und dann die Ergebnisse aus­wer­ten.…

    Ausserdem wäre für man­che User eine ande­re Spracheinstellung intres­sant.

  3. Wow! Hab das eben mal getes­tet und bin zu erstaun­li­chen Ergebnissen gekom­men. Obwohl mein Copyright bild­mit­tig deut­lich zu erken­nen ist, hat das eini­ge Websitenbetreiber nicht davon abge­hal­ten die Bilder zu ver­wen­den. Wenn Werbung dar­auf ein­ge­bun­den ist, geht man von einer kom­mer­zi­el­len Nutzung aus, oder? Wenn die URL auf den Standort Brasilien oder USA hin­deu­tet, hat man aber wohl schlech­te Karten mit einer Abmahnung? Da wäre dann viel­leicht ein Feature prak­tisch, das einen Anwalt vor Ort ver­mit­telt.

  4. Großartiges Tool mit inter­es­san­ten Fundstücken in pdf Dokumenten, die ich bis­her nicht beach­tet hat­te.
    Featurewunsch wäre ein Export der gefun­de­nen Nutzungen als Option im Image Report.

  5. Wenn’s funk­tio­niert, ist’s sicher­lich ein nütz­li­ches Tool. Allerdings hal­te ich das Abomodell mit die­sem Pricing für recht ehr­gei­zig, um nicht zu sagen uto­pisch.

  6. Super da mach ich mit,zusätliches Feature: für Deutschland soll­te nicht nur Flickr son­dern auch die Fotocommunity unter­stützt wer­den.

  7. Hallo Robert,

    bin da noch sehr uner­fah­ren mit Abmahnungen. Braucht man dafür eine spe­zi­el­le Rechtschutzversicherung? Und wo fin­det man Anwälte, die dar­auf spe­zia­li­siert sind?

    Grüße von Gina

  8. Hallo Robert, ich kann noch nicht sagen, was ich mir von dem Tool wün­sche, da ich es noch nicht getes­tet habe. Aber das wer­de ich am Wochenende gern mal in Angriff neh­men.

    Mich wür­de auch inter­es­sie­ren, wie du die Abmahnungen und Gebührenpflicht umsetzt. Ob du Deutschland/Europa/Weltweit abmahnst und wie die­se Abmahnung abläuft. Mit oder ohne Anwalt. Wie hoch ist die nach­träg­li­che Gebührenpflicht und und und …

    sieht für mich schwer nach einem Folgeartikel aus! 😉

  9. Vielen Dank Robert für die­sen Tipp.
    habe gera­de mal aus­pro­biert und tat­säch­lich 200 uner­laub­te Nutzungen mei­nes Facebookprofils gefun­den. Das Foto stand nie zum Verkauf Unglaublich, lei­der sit­zen die meis­ten Nutzer in Asien. Aber es gibt sogar eine Telefonapp mit dem Foto.
    Ich bin erschüt­tert.
    Schönes Wochenende Petra

  10. Ist solch eine Suche nach Urheberrechtsverletzungen/Mißbrauch der Bilder mit­tels Software nicht urei­gens­te Aufgabe der Fotoagenturen zum Schutz Ihrer Anbieter und der von Ihnen dort ange­bo­te­nen Werke? Muß nicht die Agentur dafür garan­tie­ren das mei­ne dort ange­bo­te­nen Werke nur zu dem von Ihr ver­trag­lich garan­tier­tem Zweck ver­wen­det und ent­spre­chend erwor­ben wer­den? Da sehe ich eher extre­men Nachholbedarf und eine Bringschuld bei den Agenturen und nicht bei den Anbietern. Ich über­las­se mei­ne Werke in ver­trag­li­chem Vertrauen den Agenturen zum Verkauf und es ist abso­lut nicht in Ordnung wenn die­se auf­grund­des­sen irgend­wo im Internet ver­trags­wied­rig verwendet/angeboten wer­den kön­nen. Da sind die Agenturen in der Pflicht,nicht ich als Anbieter. Ich wür­de den Umgang sei­tens der Fotoagenturen mit dem Ihr zur Verfügung gestell­ten Bildmaterial hier des­halb als „sträf­lich“ bezeich­nen.
    Ich als Anbieter soll noch eine Software kau­fen die über­wacht ob die Agentur ihre Vertragsbedingungen gegen­über den Vertragspartnern ein­hält, das sie eigent­lich selbst kon­trol­lie­ren müß­te? Ich soll Anwälte auf eige­ne Kosten beauf­tra­gen um ein­zu­kla­gen was mir die Agentur eigent­lich ver­trag­lich zusagt? Das ist „ver­kehr­te Welt“ mei­ner Meinung nach.

  11. Top Artikel Robert 🙂
    Habes eben auch ver­sucht, bin natür­lich gleich fün­dig gewor­den. Dreister Bilderklau mit Wasserzeichen.

    Eine inter­es­san­te Erweiterung wäre, wenn man Tips oder Vorgefertigte Mustertexte für ver­schie­de­ne Länder erhal­ten wür­de um ein­fach abzu­ma­hen oder was man sonst so machen kann gegen die­sen Diebstahl.

    Die Preispolitik fin­de ich eben­falls unrea­lis­tisch. Besser wäre ent­we­der eine ein­ma­li­ge Gebühr oder eine nied­ri­ge­re Jahresgebühr.

    Eine OSX/WINDOWS Software wäre inter­es­sant.

  12. Filterfunktionen, um die Ergebnisse z. B. regio­nal aus­wer­ten zu kön­nen, wären nicht schlecht. Die Verfolgung von Missbrauch eige­ner Aufnahmen z. B. in Südostasien oder Südamerika ist für Privatpersonen nahe­zu unmög­lich. ich ver­mis­se eben­falls (es wur­de schon ange­spro­chen) eine Reportfunktion. Und ich pro­gnos­ti­zie­re em Abo‐Modell kei­ne Überlebenschancen. Eine Kaufoption zu einem ver­nünf­ti­gen Preis sehe ich als unbe­ding­te Voraussetzung für den Bestand des Angebots.

  13. @v.poth: Ein wah­res Wort – hier lesen ja auch eini­ge Agenturen mit, viel­leicht äußert sich die eine oder ande­re, die exclu­si­ve Bilder verftreibt, mal.

  14. @v.poth: Wenn Du den Artikel genau gele­sen hast, hast Du sicher auch bemerkt, dass ich mit Plaghunter eini­ge Bilder ver­fol­gen las­se, wel­che ich gar nicht über Bildagenturen anbie­te. Es gibt also meh­re­re Einsatzmöglichkeiten für das Tool.

  15. Ist devini­tiv wie­der ein nütz­li­ches Tool um uns Fotografen wie­der etwas mehr Zeit zuge­ben, uns auf den urei­ge­nen Teil unse­rer Arbeit zu kon­zen­trie­ren!

  16. @ Robert Kneschke: Sicher, da stim­me ich Dir zu.

    Ich ken­ne die Software nicht, des­halb eine Anregung ins Blaue hin­ein:

    Wenn die Software für Anbieter bei Agenturen noch inter­es­san­ter wer­den soll, schla­ge ich im Sinne mei­nes vor­he­ri­gen Kommentars, als Verbesserung vor, das gefun­de­ne Urheberrechtsverletzungen direkt aus Plaghunter an die zustän­di­ge Stelle der jewei­li­gen Bildagentur per Mail (mit Link der Mißbrauchsseite, etc.) geschickt wer­den kön­nen. Das wäre eine ech­te Zeitersparnis für den Fotografen und wür­de die Zahl der Mißbrauchsmeldungen wahr­schein­lich dras­tisch erhö­hen und die Agenturen für die­ses Thema mehr „sen­si­bi­li­sie­ren“.

    Grüße und ein „Weiter so“ mit Deiner Seite! Interessante und gut recher­chier­te Artikel.

    v.poth

  17. Die ille­ga­le Nutzung von Bildern ist nicht schön. Aber für mich ist das ein­fach Schwund. So wie in einem Restaurant eine gewis­se Menge an Lebensmittel ver­dirbt. So muss man als Stockfotograf damit rech­nen, dass eine gewis­se Anzahl an Bildern ohne Lizenzen ver­wen­det wird. Für ein Bild, wel­ches ab 40 Cent her­un­ter­ge­la­den wer­den kann, ver­schwen­de ich kei­ne Zeit um ille­gal genutz­te Bilder auf zu spü­ren. Ich wür­de sagen bis zu 5% Schwund sind OK. Wenn es dar­über geht, wer­den die Bildagenturen von selbst reagie­ren müs­sen. Denn bei Anteilen der Fotografen von teils nur 15%, ist der Schaden durch ille­ga­le genutz­te Bilder für die Agenturen im Vergleich höher. Es ist durch­aus im Interesse der Agenturen, der ille­ga­len Bilder Nutzung nach zu gehen. Für mich als Fotografen ist das aber kein Thema.

  18. Ich fin­de das Tool ganz inter­es­sant. Als zusätz­li­ches Feature wür­de ich mir die Ausweitung der Suche auf Marktplätze wie eBay wün­schen.

  19. habe mich jetzt nicht genug mit dem bereits bestehen­den Angebot befasst, um einen Verbesserungsvorschlag zu machen. Aber die Meldung per E‐Mail über neue Suchergebnisse fin­de einen tol­len Service. Eine Weiterleitung an Stockagenturen hal­te ich aber für wenig rea­lis­tisch. Außerdem sind nicht alle Fotografen Stockfotografen und möch­ten trotz­dem wis­sen, wo ihre Fotos (ille­gal) genutzt wer­den.
    Was ich mir wün­sche: dass Plaghunter genü­gend zah­len­de Kunden fin­det, so dass das Angebot und der Service für vie­le Jahre ver­füg­bar ist. Alles Gute
    Petra

  20. @v.poth: Bist Du exklu­siv bei einer Agentur? Wenn nein: Wie soll die Software wis­sen, ob das Bild von Shutter, FT, DT oder sonst wem geklaut wur­de? Und ob das Bild dort nicht ganz legal ange­zeigt wird, weil der Seitenbetreiber es ganz legal gekauft hat?

    Solange es kei­nen Standard wie einen Lizenzschlüssel in irgend einer Form gibt, der mit dem Bild bei der Lizensierung mit­ge­lie­fert wird und beim steh­len des Bildes nicht wei­ter­ge­ge­ben wird, wird das nicht funk­tio­nie­ren.

    @maxII: +1

  21. Da ich als exclu­si­ver Anbieter bei Fotolia bin und par­al­lel einen eige­nen Shop betrei­be, ist das natür­lich inter­es­sant zu sehen, ob bei mei­nen 5 Testbildern die ent­spre­chen­den Wasserzeichen irgend­wo auf­tau­chen. Klar ist natür­lich, dass bei Fotolia und in mei­nem Shop erwor­be­ne Bilder eben kei­nes haben, was die Sache ja schon ein­mal ein­fa­cher macht.
    Prinzipiell kann die­se Bildersuche für mich dann inter­es­sant sein, wenn es um die „regu­lä­ren“ Bilder auf mei­ner Website geht, die man sich bei­pi­els­wei­se über Screenshots oder die rech­te Maustaste down­loa­den kann … Natürlich mag ich mir die eigent­lich nicht unbe­dingt über ein Wasserzeichen „ver­hun­zen“.

    Mein Vorschlag zur Erweiterung:
    Wenn so ein Tool wie Plaghunter retu­schier­te Bereiche in Verhältnis zum eige­nen Vergleichsbild bei­spiels­wei­se durch einen gestri­chel­ten Rahmen anzei­gen wür­de, wäre das mei­ner Meinung nach eine tol­le Sache zur Identifizierung geklau­ten Materials!

  22. Ich habe 2 inter­es­san­te Treffer (von vie­len hun­dert bei nur 5 geprüf­ten Fotos):
    2x Bilderklau, davon eines mit Fotolia‐Wasserzeichen in einer Broschüre (das Programm durch­sucht also auch pdfs).
    Eine Titelaufnahme für ein Wissenschaftsmagazin – Belegexemplar ist unter­wegs.
    Von daher: Ein sehr guter Ansatz, wie ich fin­de.
    Schade, dass ebay anschei­nend nicht durch­sucht wird. Wenn sich ein Anbieter ein Foto von der shop­sei­te eines mei­ner Kunden klaut kann ich es wohl eher nicht fin­den.

  23. Hallo Robert, mich wür­de sehr inter­es­sie­ren, was du von der neu­en FOTOLIA Aktion hältst – Dollar Photo Club, da auch dei­ne Bilder, die du Fotolia zur Verfügung gestellt hast, wer­den über die­se Seite für 1$ in der höchs­ten Auflösung für immer (kei­ne zeit­li­che Begrenzung) als Standardlizenz (also auch kei­ne 500.000 Grenze bei der Auflage) ange­bo­ten. Man erhält also als Fotolia‐Anbiter ein Abo‐Honorar für eine unbe­grenz­te Erweiterte Lizenz.

    In die­ser Hinsicht wird uns, glau­be ich, bald egal sein, ob unse­re Bilder geklaut wor­den sind oder für ein paar Cent Honorar von einer Bildagentur als Erweiterte Lizenz ohne jeg­li­che Begrenzung „ver­kauft“ wer­den.

  24. @Lili: Finde ich nicht so schön, aber was soll ich machen? Und zur Korrektur: Das ist beim DPC kei­ne „Erweiterte Lizenz“, weil Nutzung in Templates, für Grußkarten, T‐Shirts etc. aus­ge­schlos­sen ist.

  25. @ Robert: Okay, dan­ke für dei­ne Meinung, ich ver­su­che bloss zu ver­ste­hen, um was es sich da han­delt, da das Wort „unbe­grenzt“ irri­tiert ziem­lich…

  26. @Walter: So wie ich das ver­stan­den habe erkennt die Software weder ob ein Bild ille­gal genutzt wird, noch von wel­cher Agentur es geklaut wur­de. Ist ja nur ne auto­ma­ti­sier­te Bildersuche. Ich als Fotograf muß ja ent­schei­den ob ein Bild evtl. ille­gal genutzt wird oder nicht und ent­spre­chen­de Schritte ein­lei­ten. Für den Stockagenturfotograf, wäre solch ein Feature inter­es­sant und von denen gibt es ja nicht gera­de wenig, und gera­de wenn er bei meh­re­ren Agenturen anbie­tet wäre die Zeitersparnis noch grö­ßer.
    Bei wel­cher Agentur das Bild geklaut wur­de, kann dem Fotograf auch egal sein, ist nicht sei­ne Aufgabe das her­aus­zu­fin­den. Er könn­te sehr schnell alle Agenturen bei denen das Bild ange­bo­ten wird infor­mie­ren und eine Überprüfung for­dern. Wie die Agenturen das machen ist deren Sache, den­ke ich.
    Deine Idee mit dem Lizenzschlüssel ist bestimmt eine gute Lösungsmöglichkeit, aber wie ich schon schrieb, es ist Aufgabe der Agenturen sol­che Fälle sicher über­prüf­bar zu machen und sich da was ein­fal­len zu las­sen. Wenn sie schon nicht aktiv nach Mißbrauch suchen, soll­ten sie wenigs­tens einen vom Fotografen ange­zeig­ten mög­li­chen Mißbrauch ver­läß­lich prü­fen kön­nen und ent­spre­chend vor­ge­hen. Wäre ja auch in bei­der­sei­ti­gem Interesse.

  27. eine funk­tio­nie­ren­de Whitelist wäre schön.

    Ich habe mal test­wei­se den Pro‐Account gebucht und lei­der scheint die Whitelist nicht zu funk­tio­nie­ren.
    Obwohl ich ca 20 Domains (inkl. diver­ser Bildagenturen) auf die Whitelist gesetzt habe (vor­sorg­lich mit und ohne www) wer­den die­se bei den Fundstellen mit ange­zeigt.

    Auch wäre inter­es­sant zu erfah­ren ob bei der Anngabe einer Second‐Level Domain auch die Third‐Level Domain auf der Whitelsit lan­det ( 123rf.com =? it.123.rf.com )

    Gruss axel

  28. @ Robert: In nur 3 Tagen hat die rus­sisch­spra­chi­ge Stocker‐Kommuniti viel erreicht: Begrenzung der Auflage auf 500.000 Exemplare, web‐Auflösung auf 2000x2000, und seit ges­tern die Möglichkeit die Verkäufe auf DPC (Dollar Photo Club) aus­zu­scha­len – sie­he My Account‐ My Profile – Contributer Parameters.

    Viele haben Ihre Portfolios trotz­dem gelöscht, wegen Mangel des Vertrauens…

  29. Schönes Tool! Auf jeden Fall wäre eine Nicht‐Abo Variante inter­es­sant. Außerdem viel­leicht noch die Möglichkeit, dass auto­ma­tisch geschaut wird ob das Bild mit Copyright‐Hinweis genutzt wird. Man könn­te ja vor­her sei­nen Namen/Pseudonym ein­ge­ben und Plaghunter schaut dann ob die­ser auf der Website wo das Bild auf­taucht vor­kommt.

  30. Hallo Robert,

    ich hof­fe zum brand­ak­tue­len Thema Fotolia D‐Day zum 01.Mai kommt von Dir noch ein Artikel und eine Stellungnahme. Deine Sicht der Dinge wür­de bestimmt ne Menge Leute inter­es­sie­ren.

    Grüße
    v.poth

  31. Habe den Artikel gera­de gele­sen und ver­su­che im Feld „Images with exis­ting URL“, URLs an zu geben die Bilder von mir haben. Das Programm möch­te URLs direkt an Bilder (Dateien) zuge­wie­sen bekom­men. Es mel­det:

    Could not insert image https://flic.kr/p/9ea7po. Is it real­ly an image?

    Es wäre eine Riesen‐Erleichterung wenn das Programm was dahin­ter­steht selb­stän­dig die Bilder in eine URL erken­nen könn­te.

    Grüße
    delta‐kapa

  32. Hab die Kommentare gera­de quer­ge­le­sen… Mein ers­ter Stolperstein war auch die feh­len­de Auswahl der Bilder bei der Eingabe einer URL, die nicht direkt auf ein jpeg zeigt. Das konn­te Tineye zumin­dest.
    Bei Eingabe der direk­ten Flickr‐URL https://farm4.staticflickr.com/3719/11866943115_82accc8008.jpg wird das Bild nicht im Netz gefun­den, obwohl es zumin­dest auf einer ande­ren Website vor­han­den ist. Bei ande­ren Bildern über die­se Art Link hat es gut funk­tio­niert, auch die Kopien auf der ande­ren Seite wur­den gefun­den.
    Man muss das wirk­lich län­ger tes­ten. 29$ für 50 Bilder sind schon ziem­lich hap­pig. Da soll­te man sich auch auf den Service ver­las­sen kön­nen.

  33. Wie kommt man denn über­haupt zu einer „a real image URL?“ Kann mir jemand hel­fen? Ich habe das weder bei den Bildern in mei­nem flickr‐Account noch bei ande­ren Bildern geschafft 🙁

  34. So, jetzt habe ich es geschafft. Als neu­es fea­ture wür­de ich mir wün­schen dass die Seite kom­plett auf deutsch wäre und dass man Bilder ein­fach per drag&drop hoch­la­den kann.

  35. Hallo zusam­men,

    vie­len Dank für Euer aus­führ­li­ches Feedback! Werde ich mit­neh­men und in die nächs­ten Versionen ein­bau­en. Derzeit arbei­te ich an einer neu­en gra­fi­schen Oberfläche, die von WordPress ent­kop­pelt ist.

    Das Thema deut­sche Übersetzungen steht auch auf der Agenda genau wie eine leich­te­re Bilderverwaltung (Drag & Drop o.ä .).

    Außerdem prü­fe ich gera­de wie den Nutzer noch bes­ser dabei unter­stüt­zen kann, wenn er erst mal eine ille­ga­le Fundstelle aus­fin­dig machen konn­te.

    Viele Grüße
    Marco von Plaghunter

  36. Die Preise für die Pakete fin­de ich schon etwas ambi­tio­niert. Schön wäre ein kom­plet­ter Testzugang für alle Fotos, wo aber viel­leicht nur eine klei­ne­re Anzahl Treffer ange­zeigt wird, der Rest dann anony­mi­siert. So kann man sich am ehes­ten über die Qualität des Dienstes einen Überblick ver­schaf­fen.

  37. Ich wer­de in Kürze die kos­ten­lo­se Variante mal aus­tes­ten. Mein Vorschlag als Erweiterung wäre, eine Art Forum für den Erfahrungsaustausch über die Erfolgsqoute von Anwälten zur Verfolgung der uner­laub­ten Bildernutzung ein­zu­rich­ten.

  38. Hallo lie­be Gemeinde,

    habe test­wei­se fünf Bilder lau­fen mit eini­gen hun­dert Ergebnissen. Ich bin u.a. (posi­tiv) überascht über die Menge an gefun­de­nen PDFs!
    Als zukünf­ti­ge Funktion wür­de ich mir u.a. die Möglichkeit zu Massenupload von zu suchen­den Bildern wün­schen. Schön wäre auch eine Art Hilfe wel­ches erklärt wie die ent­spre­chen­den Fundstellen zu inter­pre­tie­ren sind (Wie gefun­den, Bild direkt auf Seite oder über Link ein­ge­bun­den etc … ).
    Generell habe oft das Gefühl dass z.B. nur Vorschaubildchen von Fotolia mit Rechtsklich‐Speichern‐unter run­ter­ge­la­den und auf Webseiten ver­wen­det wer­den. Vielleicht könn­te man die­se Art des Bilderklaus nach einem anpass­ba­ren Algorithmus gezielt anzei­gen las­sen?
    Den Vorschlag von Franz das Impressum nach vor­ge­ge­be­nen Stichwörtern zu durch­su­chen fänd‘ ich eben­falls Klasse. ANsonsten wei­ter so!!
    VG Stephan

  39. Ein beson­de­res Problem mit dem Urheberrecht besteht mei­ner Meinung nach in der Nutzung von gekauf­ten Bildern bei Facebook. Schnell gepos­tet, schnell geteilt und schnell gedown­loa­det. Sollte Plaghunter in irgend­ei­ner Weise sozia­le Netzwerke mit durch­su­chen kön­nen, wür­de ich das begrü­ßen.

    (Ich habe nicht alle Kommentare durch­ge­le­sen und ent­schul­di­ge mich, falls das Thema bereits ange­spro­chen wur­de)

  40. Über die gefun­den PDF‚s war ich posi­tiv über­rascht.

    Bei einem Foto war ich aller­dings recht ent­täuchst über die gegun­de­nen Ergebnisse.
    Allerdings liegt es wohl nicht an Plaghunter son­dern der Google‐Bildsuche.

    Bei vie­len Motiven bringt sie ordent­lich Ergebnisse.
    Bei mei­nem meist­ver­kauf­ten Stockfoto sind es gera­de mal 15 Ergebnisse, wovon 10 von ande­ren, ähn­li­chen Motiven sind.
    Das Bild habe ich über meh­re­re Stockagenturen in den lezt­ten zwei Jahren über 500x ver­kauft.
    Kann mir nicht vor­stel­len, dass dass alles Offline‐Lizenzen waren?

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