Fotoshooting mit Geschäftsmann

Immer wenn ich meh­re­re Models für ein Shooting suche, ist die Position des „jun­gen, blon­den Models mit lan­gen Haaren“ am schnells­ten ver­ge­ben. Bei Männern über 30 wird es schon deut­li­ch schwie­ri­ger, des­halb habe ich mich gefreut, als sich die­ses Model direkt bei mir bewor­ben hat­te.

Der klas­si­sche Geschäftsmann geht bei sol­chen Models immer, wes­halb ich ihn in mein „Büro-Setting“ gesetzt habe und ihn mit den Requisiten habe spie­len las­sen:

Aber auch in ande­ren Rollen kann er sich sehen las­sen:

Eigentlich müss­te ich das Koch-Outfit viel öfter ein­set­zen, denn es ist eine kom­plett pro­fes­sio­nel­le Berufsausstattung, nicht was komi­sch Zusammengeschneidertes vom Karnevalsladen. Beachtet das kor­rekt gebun­de­ne Tuch um den Hals. Das dau­ert immer am längs­ten 🙂

Was für Themen wür­det ihr mit so einem Model umset­zen?

9 Gedanken zu „Fotoshooting mit Geschäftsmann“

  1. Hallo Robert, Dein Model ist gut und du wirst sicher noch noch eine Menge Fotos mit ihm machen kön­nen. Aber Dein „Büro-Setting“ wirkt ste­ril und kulis­sen­haft. Überleg mal, wer stellt sich denn das regal mit unbe­schrif­te­ten Aktenordnern zu. Da könn­test du schon eine Mengemehr Realität rein­brin­gen. Un die Ikea.-Aufbewahrungskartons pas­sen auch nicht rich­tig in das Setting. Dafür wäre ein Kalender an der Wand, oder eine Uhr ange­bracht. Ich sehe z. B. häu­fig in Büros von Ingenieur- und Planungsbüros an der Wand Bauanblaufpläne ange­pinnt. Überhaupt wäre eine Pinnwand mitr Notiizen oder irgend­et­was, dass dem Arbeitsbereich etweas der Sterilität weg­nimmt , bes­ser geeig­net. Persönlich fin­de ich aller­dings grö­ße­re Tiefe im HG immer ansprechender,optimal ist natür­li­ch ein Fenster mit Aussicht oder der­glei­chen. Lange Rede, kur­zer Sinn: Model pri­ma, Kulisse man­gel­haft:-)
    LG, röde-orm

  2. Kulisse wür­de ich auch etwas „pim­pen“, da gibts moder­ne­res als Stempel z.B.

    sein Hemdchen ist auch ein bissl locker, slim-fit mal pro­bie­ren 😉

    beim zwei­ten Bild sind die Stempel kurz ange­schnit­ten und dem Model wächst was Grünes aus dem Kopf –> nach­ar­bei­ten 😉

    tja, was kann man mit ihm noch so für Aufnahmen machen. Mir ist das ver­schmitz­te Lächeln auf­ge­fal­len, das schreit nach Büro-Interaktion, mit ande­ren m/w-Models. Das mus­s­te aus­nut­zen, der Mann ist der „Gute“ im Büro…

    Grüße,
    Andreas

  3. Ich glaub, der Typ ist gut und viel­sei­tig ein­setz­bar. Den Kochjob macht er auf den ers­ten Blick deut­li­ch bes­ser als den Büroangestellten.
    Die Büroszene emp­fin­de ich als etwas künst­li­ch. Niemand schreibt auf einem so hohen Papierstapel. Taschenrechner? Wo ist sind PC oder Laptop

  4. Die bis­her ange­spro­che­nen Kritikpunkte sind ja gen­au das, was den Reiz der Bilder aus­macht und was ihnen dazu ver­hel­fen wird, dass sie in gro­ßer Anzahl ver­kauft wer­den.

    Der man­gel­haf­te Hintergrund kann so schlecht nun auch nicht sein, da Robert mit ande­ren Models trotz des Hintergrunds gute Umsätze erzielt. Dass er mit ande­rem Hintergrund noch mehr Bilder ver­kau­fen wür­de, ist noch nicht bewie­sen.

    Natürlich gibt es Moderneres als Stempel, aber auch heu­te noch gibt es in jedem Büro Stempel. Das wird den Absatz der Bilder nicht min­dern.
    Herrenausstatter wer­den die Bürobilder sicher­li­ch nicht kau­fen. Aber die bei­den Bilder zei­gen sehr schön, was in vie­len Büros bei vie­len Männern Alltag ist: schlecht pas­sen­des Hemd, ein offen getra­ge­ner Kragen, der sich zum Offentragen nicht eig­net, Umschlagmanschette und dann kei­ne Krawatte. Ob hier ein per­fekt pas­sen­des Businessoutfit geeig­ne­ter wäre, bezwei­fe­le ich. Und dass grü­ne Gehirnmasse aus dem Kopf quillt, passt doch her­vor­ra­gend zum Gesichtsausdruck und dem „Flecken“ auf dem Hemd. Ein zwei­tes Bild mit ver­scho­be­nem Kaktus könn­te die Frage klä­ren, was sich bes­ser ver­kauft.

    Und PC und Laptop sind halt in einem ande­ren Teil des Raumes, den das Bild nicht abbil­det. – Robert’s Bilder mit ande­ren Models ver­kau­fen sich trotz Taschenrechner ganz gut. Ob Tablets den Umsatz erhö­hen wür­den?

    Ein wenig Querdenken, ein wenig vom Mainstream abkom­men, bewußt Mängel ein­ge­baut, das kann gute Stockfotos aus­ma­chen.

  5. Wie machst du das mit der Kochkleidung. Leihst du die irgend­wo aus, oder kauf­st du das. Zu den Bürobildern, ich per­sön­li­ch wür­de da mehr mit offe­ner Blende arbei­ten. Die Schärfentiefe bis zum Regal bringt nicht viel. Das Grünzeug auf dem Regal wür­de ich auch weg las­sen. Hohen Kontrast mit Grünzeug kön­nen Digitalkameras nicht so schön abbil­den. Das ergibt oft so eine bläu­li­che Überstrahlung. Eine Uhr an der Wand, wür­de noch mehr Themen des Shootings unter­stüt­zen.
    Beispiel – Zeitdruck, Verspätung, Arbeiten in der Mittagspause, eine Menge Arbeit kurz vor Feierabend, usw.

  6. Hallo zusam­men,
    ein ähn­li­ches Shooting hat­te ich vor kur­zem auch. Ich bin sicher, dass gera­de die Thematik des „durch­schnitt­li­ch“ gut­aus­se­hen­den aber gepfleg­ten Business-Man eine dau­er­haf­te Fortsetzung fin­den wird, gera­de auch im Zusammenhang mit Kommunikationsthemen bzw. Kommunikationstechnologie.
    Hier kom­plet­te Serien mit Notebook, Netbook, iPads und iPho­nes anzu­bie­ten dürf­te auf län­ge­re Sicht halb­wegs zuver­läs­si­ge Umsätze gene­rie­ren. Dies alles noch mit unter­schied­lichs­ten Ambienten wie Lagerhalle, SB-Markt, Werkstatt etc. in Verbindung zu brin­gen könn­te für hun­der­te Inspirationen sor­gen. Schaun mer mal 😉
    @Robert:
    Die Bildkritiken der Vorredner sind sicher­li­ch zum Teil berech­tigt, die Frage ist natür­li­ch immer, wie per­fekt es denn sein soll oder muss …

  7. Büroszene lässt sich sehr leicht frei­stel­len .….du hast doch bestimmt net­te loca­ti­ons­fo­tos mit einer gewis­sen Unschärfe die du als Hintergrund ein­set­zen könn­test . So als alter­na­ti­ve .

  8. Ich schlies­se mich der Kritik bezüg­li­ch des ste­ri­len HG zum Teil an, die Pflanze, die dem Model aus dem Kopf wächst, ist mir als ers­tes auf­ge­fal­len, wur­de aber auch schon erwähnt. Ich stö­re mich etwas dar­an, dass der Herr auf eine Folie zu schrei­ben scheint, das spie­gelt doch ordent­li­ch unter der Hand mit dem Kugelschreiber.

    Dass die Ordner nicht ange­schrie­ben sind, fin­de ich per­sön­li­ch bes­ser. Das lässt Spielraum für das eige­ne Logo auf den Rückenschilder der Ordner. 

    Mir gefällt das Model sehr gut. 

    LG
    Gaby

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