Geheimer Deal zwischen iStockphoto, Getty Images und Google regt Fotografen auf

Ich woll­te schon lan­ge wie­der etwas über die Bildagentur iStockphoto schrei­ben.

Themen gab und gibt es mehr als genug:

Mal war es deren fal­sche Berechnung von Fotografen‐Anteilen beim Fotoverkauf, dann die hohen Gebühren bei der Währungsumrechnung, eine unbrauch­ba­re Best‐Match‐Suche, die statt Bildqualität vor allem Exklusivität berück­sich­tigt, dann viel­leicht als Entschädigung ein neu­er Preisfilter, der exklu­si­ve Bilder aus­schließt, eine Fake‐Seite, wel­che iStock‐Fotos bil­li­ger anbie­tet, dann ein Deal mit Microsoft, der ca. 6000 exklu­si­ve iStock‐Bilder ver­schenkt, ohne den Fotografen etwas zu zah­len und so wei­ter.

Über jeden ein­zel­nen die­ser Punkte hät­te ich lan­ge Artikel schrei­ben kön­nen. Aber ehr­lich: Jedes Mal, wenn ich ange­fan­gen habe, kam ein neu­er Skandal aus dem Hause iStockphoto und ich wur­de über­rannt von den Ereignissen, bis der vori­ge Aufreger lächer­lich schien im Vergleich zum neus­ten Fehler, Patzer oder absicht­li­chen unvor­teil­haf­ten Geschäftsgebaren von iStockphoto. So auch dies­mal wie­der. Während ich noch nach Details zum Microsoft‐Deal recher­chier­te, platz­te die nächs­te Bombe:

Es scheint, als habe die Bildagentur Getty Images, von denen iStockphoto eine Tochterfirma ist, einen Deal mit Google geschlos­sen, der es Google erlaubt, über 11.700 Bilder kos­ten­los im Rahmen von deren Cloud‐Dienst Google Drive anzu­bie­ten.

Screenshot einer Auswahl der betrof­fe­nen Stockfotos bei Google Drive

Schauen wir uns eini­ge Details des Deals genau­er an.

Sind nur iStock‐Bilder sind betrof­fen?

Nein. Eine unvoll­stän­di­ge Auflistung der Stockfotos, die von Google Drive ange­bo­ten wer­den, fin­det sich hier. Schätzungsweise 2000 der Bilder besitzt Getty Images direkt, ca. 700 Bilder schei­nen von ca, 490‐iStock‐Fotografen zu kom­men, aber auch ande­re Macrostock‐Agenturen, die ihre Bilder über Getty Images ver­trei­ben, sind betrof­fen, zum Beispiel Blend Images, PhotoAlto, Image Source, Westend61, Zoonar, Tetra Images, Moodboard, Sodapix und so wei­ter. Es betrifft also nicht nur zweit­klas­si­ge „Ramschbilder“, son­dern in der Regel durch­weg hoch­wer­ti­ges Material, zum Beispiel auch über 140 Bilder aus der hoch­prei­si­gen Vetta‐Kollektion von iStockphoto.

Was haben die Fotografen bekom­men?

Vermutlich (weder iStockphoto noch Getty Images äußern sich dazu) wur­den pro Bild ca. 30 bis 60 US‐Dollar gezahlt, davon gin­gen – je nach Vertrag – ca. 6 bis 12$ an den jewei­li­gen Fotografen. Die Bildhonorare wur­den über Getty Images im Oktober und November 2012 aus­ge­zahlt. Die Honorare sind unge­fähr in dem Bereich, den iStock‐Fotografen für einen nor­ma­len S‐Verkauf eines ihrer Vetta‐Bilder erhal­ten hät­ten. Für einen Verkauf! Die Erfahrungen aus dem eben­falls unsäg­lich unvor­teil­haf­ten Microsoft‐Deal (sie­he oben) haben gezeigt, dass die­se kos­ten­los ange­bo­te­nen Bilder sehr leicht zehn­tau­sen­de Downloads in kur­zer Zeit erzie­len, teil­wei­se sogar mil­lio­nen­fa­che Downloads und da Google Drive von über zehn Millionen Leuten genutzt wird, sind die­se Schätzungen sehr rea­lis­tisch. Dafür sind 6 bis 12 Dollar, selbst unter Berücksichtigung microstock‐üblicher Bedingungen, gelin­de gesagt eine Frechheit. In der Praxis wer­den die benutz­ten Bilder damit regel­recht ent­wer­tet, denn wer soll­te noch Geld aus­ge­ben für ein Foto, was einer­seits kos­ten­los zu haben ist und ande­rer­seits schon von unzäh­li­gen ande­ren – auch kom­mer­zi­ell – genutzt wur­de?

Wofür dür­fen die Bilder in wel­cher Größe genutzt wer­den?

Sehr vie­le die­ser Bilder bei Google Drive sind in einer Auflösung von ca. 3200 x 2100 Pixel erhält­lich, also ca. 6,7 Megapixel. Das reicht locker für einen guten DinA4‐Druck, also auch für die Titelseite einer Zeitschrift, ein Poster oder für alle denk­ba­ren Web‐Anwendungen. Eine Verwendung der Bilder außer­halb der Google‐Anwendungen ist zwar offi­zi­ell nicht erlaubt, wird tech­nisch aber leicht ermög­licht und lässt sich in der Praxis kaum kon­trol­lie­ren. Während beim Deal mit Microsoft nur eine pri­va­te Nutzung erlaubt war, erlaubt Google aus­drück­lich die kom­mer­zi­el­le Nutzung der Bilder und eine Bearbeitung:

Wenn Sie die Funktion für die Google Bildsuche in Google Docs ver­wen­den, wer­den die Ergebnisse so gefil­tert, dass Bilder mit einer Lizenz ein­ge­schlos­sen wer­den, die das Kopieren des Bilds für kom­mer­zi­el­le Zwecke und das Ändern des Bilds gemäß den Angaben in der Lizenz zulässt.“ (Quelle)

Unklar ist jedoch, ob das rech­tens ist, denn eine Weitergabe z.B. von iStock‐Bildern unter solch weit­rei­chen­den Bedingungen sei­tens Getty Images ist weder durch die Standardlizenz noch die Erweiterte Lizenz bei iStockphoto abge­deckt. Auch ist kein kon­kre­ter Endbenutzer‐Lizenzvertrag (EULA) für die Bilder bei Google Drive ein­seh­bar, nur die oben ver­link­ten Lizenzbedingungen, die all­ge­mein für Google‐Dienste gel­ten.

Wie genau fin­de ich die Bilder bei Google Drive?

Wer sich mit sei­nem Google‐Account bei Google Drive ein­ge­loggt hat, fin­det links einen roten Knopf mit dem Titel „Erstellen“. Dort kann gewählt wer­den, ob man ein Textdokument, eine Präsentation, eine Tabelle oder etwas ähn­li­ches erstel­len will. Das neue Dokument wird geöff­net und oben in der Leiste wählt man „Einfügen“ und danach „Bild…“. Im neu geöff­ne­ten Fenster klickt man dann links unten auf „Suche“ und dann in der Mitte auf „Stockfotos“. Nun kön­nen im Suchfeld Begriffe ein­ge­ge­ben wer­den, wel­che die gewünsch­ten Bilder beschrei­ben (sie­he Screenshot oben).

Was regt die Fotografen an dem Deal außer­dem auf?

Zwei Dinge: Metadaten und dif­fa­mie­ren­de Nutzung. Bei der Nutzung der Bilder wer­den kei­ne Metadaten bei­be­hal­ten, die im Bild ent­hal­ten sind. Das heißt, weder der Fotograf noch die Bildagentur noch ande­re rele­van­te Copyright‐ oder Urheberrechtsinformationen blei­ben erhal­ten. Damit erhö­hen sich die Chancen stark, dass das Bild zu einem „ver­wais­ten Werk“ wird, wel­ches leicht den Urheberrechtsschutz ver­lie­ren kann. Hier habe ich als Beispiel ein Foto von Yuri Arcurs über Google Drive in einem Grafik‐Dokument abge­spei­chert. Wer will, könn­te das Bild unter „Datei/Herunterladen als/JPG“ auf sei­nem Rechner abspei­chern und sehen, dass kei­ne Metadaten ent­hal­ten sind. Das Original bei iStockphoto wür­de in der mitt­le­ren Größe min­des­tens 18 Euro kos­ten.

Das ande­re Dilemma: iStock‐Fotografen, wel­che deren Standard‐Model‐Release für ihre Fotos ver­wen­det haben, garan­tie­ren dar­in dem Model, dass die Bilder nicht für por­no­gra­fi­sche oder dif­fa­mie­ren­de Zwecke genutzt wer­den dür­fen:

Gegen eine Vergütung, deren Erhalt hier­mit bestä­tigt wird, und durch die Unterzeichnung die­ser Freigabeerklärung (Model‐Release) ertei­le ich dem Fotografen/Filmemacher und des­sen Rechtsnachfolgern das aus­schließ­li­che Recht, das Aufnahmematerial zu nut­zen und zu ver­wer­ten, ins­be­son­de­re es zu lizen­zie­ren und in belie­bi­gen Medien für belie­bi­ge Zwecke zu ver­wen­den (aus­ge­nom­men por­no­gra­fi­sche oder dif­fa­mie­ren­de Zwecke); dies schließt unter ande­rem Werbung, Werbeaktionen und Marketing für ein Produkt oder eine Dienstleistung sowie Produktverpackungen ein.“

Auch in den Lizenzbedingungen bei iStockphoto oder Getty Images gibt es die­se Einschränkung. Bei der Verwendung von Google Drive fin­det sich momen­tan kei­ne die­ser Einschränkungen, es wäre dem­nach mög­lich, die­se Bilder auf dif­fa­mie­ren­de Weise ein­zu­set­zen, ohne dass der Fotograf etwas dage­gen unter­neh­men könn­te. Das ist einer der Punkte, die auf jeden Fall von Getty Images nach­ver­han­delt wer­den müs­sen.

Wie reagie­ren die betrof­fe­nen Fotografen und Agenturen?

Bei den meis­ten Betroffenen steht noch der Mund weit offen vor Staunen über soviel Inkompetenz. Vor allem die Microstock‐Fotografen haben sich jedoch schon auf­ge­rap­pelt und über­le­gen ihre nächs­ten Schritte. Einige haben ihre Exklusivität bei iStockphoto auf­ge­ge­ben, weil para­do­xer­wei­se die­se stär­ker betrof­fen waren als nicht­ex­klu­si­ve Fotografen, obwohl die Exklusivität doch laut iStock‐Werbung die­se bei der Wahrung ihrer Interessen hel­fen soll­te:

Durch das Exklusivitätsprogramm kön­nen wir unse­re Anbieter bes­ser schüt­zen. Wir kön­nen die Einhaltung ver­trag­li­cher Vereinbarungen bes­ser durch­set­zen, wenn wir wis­sen, dass ein Bild von unse­rer Website stammt und unse­rer Lizenzvereinbarung unter­liegt.“ (Zitat aus der iStock‐Werbung für deren Exklusivitätsprogramm)

Andere Fotografen keh­ren iStockphoto kom­plett den Rücken. Für den 2.2.2013 haben vie­le Fotografen einen „D‐Day“ (Deactivation‐Day) ange­kün­digt, an dem mas­sen­haft Bilder bei iStockphoto deak­ti­viert wer­den sol­len. Bisher wol­len Fotografen über 25.000 ihrer Bilder deak­ti­vie­ren und es wer­den täg­lich mehr. Sean Locke, der den Skandal auf­ge­deckt hat und in sei­nem Blog aus­führ­lich dar­über berich­tet, bie­tet als Service ein kos­ten­lo­ses Greasemonkey‐Skript an, mit dem sich vie­le Bilder leich­ter deak­ti­vie­ren las­sen. Einige Fotografen behal­ten sich auch recht­li­che Schritte vor.

Wenn eine Agentur ihre Fotografen so sehr ver­är­gert, wit­tern deren Konkurrenten eine Chance. Deshalb hat Shutterstock eine Art Hotline für exklu­si­ve Fotografen ein­ge­rich­tet, die zu Shutterstock wech­seln wol­len und auch Graphic Leftovers spart in deren Blogeintrag nicht mit Häme.

Wie reagiert iStockphoto?

Am 15. Januar schrieb Erin Sullivan, Vizepräsident für Content Development für Getty und iStock, im iStock‐Forum, dass zur Zeit mit Google am Fall gear­bei­tet wer­de. In der Zwischenzeit wer­den jedoch Fakten geschaf­fen und allein von Samstag auf Montag stieg die Zahl der Stockfotos bei Google Drive von 7000 um über 4500 auf über 11.700 Dateien. Außerdem gab Sullivan zu Protokoll, dass man beab­sich­ti­ge, in Zukunft noch mehr sol­cher Deals mit Google abzu­schlie­ßen.

Kostenlos ist nicht gleich kos­ten­los

Es mag für Agenturen und Fotografen manch­mal gute Gründe geben, Fotos kos­ten­los abzu­ge­ben. Es macht aber einen Unterschied, ob das mit aus­ge­wähl­ten Dateien für einen kur­zen Zeitraum unter bestimm­ten Bedingungen oder in klei­ner Auflösung geschieht oder mas­sen­haft Bilder ohne nen­nens­wer­te Einschränkungen in vol­ler Größe ohne Namensnennung ver­schenkt wer­den. Eine mir bekann­te Fotografin war beim oben erwähn­ten Microsoft‐Deal mit meh­re­ren ihrer Bilder betrof­fen, die über eine Million kos­ten­lo­se Downloads erziel­ten. Ein Bild erreich­te allein über 650.000 Downloads, wur­de bei iStockphoto aber kein ein­zi­ges Mal ver­kauft. Der Werbeeffekt sol­cher Deals für die Fotografen ist prak­tisch nicht gege­ben.

Die Demontage des eige­nen Geschäftsmodells

Es kommt sel­ten vor, dass eine Firma so kon­se­quent und ohne Not und Alternativen gegen ihre eige­nen Geschäftsinteressen han­delt. Noch kürz­lich hat iStockphoto damit gewor­ben, dass Grafikdesigner für ihre Präsentationen güns­ti­ge Bilder bei ihnen fin­den. Jetzt kön­nen sich die Grafikdesigner die glei­chen Bilder bei Google Drive in ihre Präsentation zie­hen – legal und kos­ten­los. Wo da der Mehrwert für die Agentur und die Fotografen lie­gen soll, ist unklar.

Meine Einschätzung und Zusammenfassung

Ich bin immer noch fas­sungs­los, was eine so erfah­re­ne Bildagentur wie Getty Images dazu bewo­gen haben muss, solch einem unvor­teil­haf­ten Deal zuzu­stim­men. Setzen da die neu­en Getty‐Eigentümer die Daumenschrauben an, um kurz­fris­tig so viel Kapitel wie mög­lich aus der Firma zu pres­sen, ohne Rücksicht auf lang­fris­ti­ge Geschäftsinteressen? Oder hat Google Details zur geplan­ten Nutzung der Bilder ver­schwie­gen? iStockphoto hat sich in der Vergangenheit (sie­he die lan­ge Liste oben) sehr vie­le Fehler geleis­tet, bei denen die Aufklärung oder Kommunikation man­gel­haft bis nicht vor­han­den war. Der Deal mit Google könn­te nun der end­gül­ti­ge Schubs sein, wel­cher der ers­ten Microstock‐Agentur der Welt das Genick bre­chen wird.

Was sagt ihr dazu? Wie wür­det ihr reagie­ren?

64 Gedanken zu „Geheimer Deal zwischen iStockphoto, Getty Images und Google regt Fotografen auf“

  1. Hi Robert

    Eine Korrektur: Vetta‐Bilder kos­ten in der kleins­ten (S) Größe bei iStock 35 Credits bzw. € 52.25, und exklu­si­ve Mitglieder erhal­ten 22–28% davon. Das heisst, bereits für eine S‐Größe erhält ein iStock‐Fotograf übli­cher­wei­se mehr als $12. Für ein Agency‐Bild sind es 45 Credits/€ 68.75, der Fotograf erhält hier für einen Einzelverkauf eine S‐Bildes also teil­wei­se bereits über $20. Bei den an Google abge­ge­be­nen Bildern han­delt es sich aber um Auflösungen im Bereich der M‐ oder L‐Auflösungen, die noch­mals mehr Lizenzerträge brin­gen wür­den.

    Bei Getty Images selbst beträgt der Einzelverkaufspreis eines Bildes aus der Vetta oder Agency‐Kollektion zur Zeit € 386 in einer der bei Google Drive nutz­ba­ren Größe. Hier hät­te der Fotograf 20%, also fast $ 100 für einen Einzelverkauf erhal­ten.

    Liebe Grüsse, Michael

  2. Omg,
    was ist nur aus Istock gewor­den…
    Ich war mal Exklusiv bei Istock – hat­te vie­le Bilder dort, habe gut ver­dient.
    Bei deren Aufkündigung des Rankingsystems habe ich mei­nen Account dort, trotz anfäng­lich gro­ßer fin. Einbußen, kom­plett gelöscht.
    Waren ein paar schlaf­lo­se Nächte damals – mitt­ler­wei­le bin ich froh zei­tig die Konsequenzen gezo­gen zu haben.
    Wir Künstler dür­fen nicht ver­ges­sen, dass alle ande­ren Agenturen mit Argusaugen auf unse­re Reaktionen ach­ten – nach dem Motto:
    „Wenn ihr Künstler euch nicht wehrt, wer­den ISs neue Standards irgend­wann zu Marktstandards“

    Deshalb kann ich jedem IS‐Künstler nur raten – zieht Konsequenzen, und zwar radi­kal.

    Aus heu­ti­ger Sicht hat sich für mich der dama­li­ge Schritt gelohnt – also, nur Mut!

  3. Ich bie­te glück­li­cher­wei­se schon seit lan­ger Zeit kei­ne Fotos mehr bei Getty/Istock an. Allein schon die Tatsache, dass Istock 85% des Erlöses bei nicht exklu­si­ven Fotografen ein­be­hält war/IST eine Frechheit. Deals kom­men wahr­schein­lich bei vie­len Agenturen vor, ich bin jedoch der Meinung, dass „Verschenken“ kein Deal ist, denn nur der Empfänger der Fotos hat einen Nutzen aus der Sache.

    Eine Ausrede die vie­le Fotografen haben, „aber ich ver­die­ne doch so viel bei Istock“ konn­te ich nie nach­voll­zie­hen, denn wenn Istock kei­ne Fotos mehr anbie­ten kann, gehen auch die Käufer zu einem ande­ren Anbieter, und dort bekom­men die meis­ten Fotografen selbst nicht exklu­siv mehr Geld als bei Istock exklu­siv.

    Ich kann nur hof­fen, und allen zukünf­ti­gen noch‐ und ex‐Anbietern bei Istock die Daumen drü­cken, dass der „D‐Day“ funk­tio­niert.

  4. Meine Fotos habe ich seit lan­ge gelöscht.
    Ich habe nur ein Foto in mei­nem Portfolio gelas­sen. Und damit habe ich schon $0.74 USD ver­dient.
    Eine ande­re Agentur aus dem ich mein Portfolio löschen wer­de ist dream­sti­me.

    Da bei dream­sti­me ab 100 $ die Auszahlung mög­lich ist, war­te ich erst mal nach.
    Mein Einnahme sind dort jetzt seit Monaten auf: $98.86 ste­he geblie­ben. Und egal wel­che Bilder ich hoch­la­de, pas­siert gar nichts.

  5. Seit Getty Images letz­tes Jahr Fotografen genö­tigt hat, von 50% auf 30% Honoraranteil run­ter­zu­ge­hen bei Verkäufen im Inland, bin ich da frei­wil­lig aus­ge­schie­den, bzw. mei­ne Bilder wur­den auto­ma­tisch gelöscht, da ich den neu­en Vertrag nicht unter­zeich­net habe. Im Endeffekt habe ich dort sowie­so fast nichts ver­dient, da Getty Images die Bilder auch so mal „ver­schenkt“ an Tageszeitungen. Quasi als Werbung in eige­ner Sache, damit in der SZ oder in der BILD auch mal Bilder mit dem Bildnachweis „Getty“ auf­tau­chen. Ich habe rekla­miert, dass ich dafür kein Honorar erhal­ten habe, aber die zustän­di­ge Stelle sitzt in den USA und die Leute sind da nicht sehr kom­pe­tent. Was jetzt natür­lich auch der Deal mit Google beweist.
    Als „Bildverbraucher“ wür­de ich natür­lich nur noch mei­ne Fotos für lau bezie­hen wol­len. Ähnliche Motive von ande­ren Agenturen wür­de ich nicht wei­ter in Erwägung zie­hen. Somit schä­digt die­ser iStockphoto Deal ja auch eine gan­ze Branche oder?

  6. Die gan­ze Sache freut mich sehr, da Istockphoto seit lan­gem schon der Antreiber hin­ter den Bildhonorarkürzungen ist.

    Ich hof­fe wirk­lich sehr, dass sich vie­le Fotografen bei dem D‐Day betei­li­gen. Und ich hof­fe auch, dass die betrof­fe­nen Fotografen Istock mit Schadensersatzklagen über­zie­hen – ich hät­te es jeden­falls getan. Wenn Fotografen 100.000 Bilder deak­ti­vie­ren, das wird Istockphoto/Getty sicher­lich nicht weh­tun, Verlust guter Exklusiver schon mehr und die Gerichtsverfahrenkosten haben schon eini­gen Unternehmen das Genick gebro­chen.

  7. Ich bin ein betrof­fe­ner Gettyimages Fotograf, mir blie­be als Reaktion die Kündigung. Momentan habe ich nur die wei­te­ren ein­ge­la­de­nen Bilder, von get­ty­images aus­ge­wähl­te, nicht wei­ter berabei­tet und wer­de auch erst wie­der aktiv wer­den, wenn es hier eine ver­nünf­ti­ge Reaktion von get­ty­images gibt.

  8. Tja, was soll ich sagen?
    Irgendwie ist das gan­ze doch kon­se­quent (Macrostock – Microstock – Freestock).
    Früher wur­de ich von Agenturen beauf­tragt um z.B. ein glück­li­ches paar in der Sauna zu foto­gra­fie­ren.
    Seit ein paar Jahren heisst es: Dich brau­chen wir nicht, das kau­fen wir für 3,50€ bei istock­pho­to o.ä. ein.
    Zukünftig heisst es dann: Dich brau­chen wir nicht, Bilder krie­gen wir auch gra­tis.
    Wenn sich Fotografen mit ein paar cent Beteiligungen zufrie­den geben pas­siert das dann irgend­wann.
    Die vie­len Hobbyfotografen in dem Bereich müs­sen nicht davon leben und sind froh, wenn sie ihr Foto irgend­wo gedruckt sehen – da sind die paar cent egal.
    Versteht mich nicht falsch: Ich habe inzwi­schen auch ein paar Fotos und eini­ge Videos online und habe mich qua­si dem Markt unter­wor­fen. Bei den Videos muss ich sagen, dass es sich lohnt, also die Zeit, die ich inves­tiert habe gut bezahlt bekom­me – zumal ich bei eini­gen Agenturen den Verkaufspreis selbst bestim­men kann. Die hand­voll Fotos wer­de ich wohl löschen.

    Insgesamt also mei­ner Meinung nach eine abseh­ba­re, wenn auch ver­werf­li­che Entwicklung.

  9. Hi Robert,

    ich hat­te es ja schon mal vor­ge­schla­gen. Stockfotografen soll­ten sich orga­ni­sie­ren als Verein oder etc. Damit man da auch als Vereinigung gegen­wir­ken kann. Normale Arbeitnehmer die in der Gewerkschaft sind haben gene­rell einen Rechtsschutz dabei. So etwas könn­te man doch auch hin­be­kom­men. Wir brau­chen nur vie­le die dort mit­ma­chen. Die wür­de es dann den Agenturen auch nicht mehr so ein­fach machen, mal eben die Beteiligungen zu kür­zen. Sie hät­ten es dann mit einer etwas grö­ße­ren Organisation zu tun. Sollen wir das mal dis­ku­tie­ren?

    VG Jörg

  10. Ich bin lei­der auch betrof­fen davon. Zwei mei­ner Getty‐Fotos sind nun dank Google und Getty umsonst zu haben 🙁
    Welche Konsequenzen ich dar­aus zie­hen wer­de, weiß ich noch nicht. Ich war­te erst­mal das hof­fent­lich bald kom­men­de Statement von Getty ab und über­le­ge dann ob und wie ich wei­ter­ma­che.
    Nach wie vor kann ich nicht wirk­lich nach­voll­zie­hen was Getty zu die­sem Deal ver­an­lasst hat und bin scho­ckiert dar­über. Was der Deal für die gesam­te Stockfotografie bedeu­ten wird, mag ich mir auch noch gar nicht aus­zu­ma­len…

  11. Ich habe 2011 mei­ne Bilder bei istock run­ter­ge­nom­men, woll­te nicht die­sen Ranking‐Wahnsinn mit­ma­chen und mei­ne Bilder ins Partnerprogramm ver­scher­beln las­sen. Ich bin froh über mei­ne Entscheidung und trotz­dem bestürzt über Istocks Handeln, denn wie Franz oben schon sagt, dass hat ja Auswirkungen auf die gan­ze Branche.

    Wenn ich darf noch kurz nen Link – http://www.microstockgroup.com/istockphoto-com/image-deactivation-tally-for-istockphoto/msg292877/?topicseen;PHPSESSID=9c45bf2cfc502dc92af471fc55b918d6#new wer auf­grund die­ses Deals beschlos­sen hat istock zu ver­las­sen oder Bilder zu deak­ti­vie­ren – ob jetzt schon oder es für den 2.2. plant – soll­te sich mal in der MSG im oben ver­link­ten Thread mel­den – schliess­lich wäre es schön wenn man eine klei­ne Ahnung hät­te, wie vie­le Fotografen, mit wie vie­len Bildern sich am D‐Day betei­li­gen.

  12. @Max: Ich wer­de dei­ne Kommentare erst dann frei­schal­ten, wenn Du Dich nicht mehr hin­ter einem Pseudonym ver­steckst. Das musst Du mei­net­we­gen nicht öffent­lich machen, es reicht, wenn Du mir das per Mail nach­wei­sen kannst.

  13. Diese Geschichte zielt doch auf die Kokurrenz ab. Die Bildlieferanten wer­den dazu benutzt der Konkurrenz mit die­sem Deal eins auzu­wi­schen. Und dafür wer­den sie noch mit einem Furz abge­speist! Es wer­den ja nicht gan­ze Portfolios bei Google frei­ge­schal­tet, son­dern nur ein­zel­ne Fotos aus dem Port.
    Den andern Agenturen will man wohl mit die­sem Deal eine lan­ge Nase zei­gen und Kundschaft ent­zie­hen, weil man sich erhofft, dass vie­le durch das kos­ten­lo­se Angebot bei Getty/istock hän­gen blei­ben. Ich kann nur hof­fen, dass es vie­le Bildeinkäufer gibt, die dem ent­ge­gen­wir­ken und wei­ter­hin mit seriö­sen Agenturen zusam­men­ar­bei­ten. Kostenloses Material kann man schliess­lich auch nicht beim FA gel­tend machen und das erhöht am Ende unnö­tig den Gewinn und somit die zu zah­len­de EKST.
    Ich ver­ste­he jedoch nicht war­um bei denen kei­ner begreift, dass die sich sel­ber das Wasser abgra­ben.

  14. Von die­ser Riesen‐Sauerei höre ich heu­te das ers­te Mal. Danke Dir für Deinen Blog, Robert!

    Ich sehe da noch ein zwei­tes, gene­rel­les Problem.

    Das eine ist der, der die Bilder ver­gibt: istock­pho­to (und viel­leicht auch bald die ande­ren – spe­zi­ell, wenn es istock­pho­to nicht mehr gäbe).

    Das ande­re ist einer der größ­ten Monopolisten auf die­sem Planeten, der die Bilder haben will, um damit ordent­lich Geschäft – sprich Geld – zu gene­rie­ren: goog­le. Dass man es dort mit dem Urheberrecht nicht so genau nimmt, ist ja kein Geheimnis. Dass man um goog­le schein­bar kaum noch her­um­kommt, ist eine Katastrophe. Und weil die eine sol­che Marktposition inne­ha­ben, kön­nen sie sich im Prinzip alles erlau­ben. Ich fra­ge mich seit Langem, ob es über­haupt noch ver­tret­bar ist, goog­le zu nut­zen. Die Macht die­ses Unternehmens bezüg­lich jed­we­der Information, deren Beschaffung und viel­leicht sogar deren Manipulation ist lang­fris­tig ein kaum mehr über­seh­ba­res Riskio mit unab­seh­ba­ren poten­ti­el­len gesell­schaft­li­chen und poli­ti­schen Folgen.

    Das Modell für den d‐day muss also zwei Konsequenzen haben: 1. Bilder bei istock löschen und 2. goog­le boy­kot­tie­ren, sprich: ande­re Suchmaschinen benut­zen. Aber: Ob wir klei­ner Haufen Letzteres machen, oder auf der ande­ren Seite des Planeten fällt ein Sack Reis um, spielt nicht mal ansatz­wei­se eine Rolle – goog­le wür­de es wahr­schein­lich nicht ein­mal mit­be­kom­men…

  15. Der Beitrag von Wilm Ihlenfeld ist wirk­lich sehr inter­es­sant und ich fin­de es wirk­lich klas­se wenn sovie­le Gedanken hier ein­flie­ßen. Ich glau­be aber auch, das Google nicht das rie­sen Geschäft mit 11.000 Bildern machen wird. Ich den­ke das eher das Marketinginstrument was für Google ent­steht bzgl. neu­er Anzeigenkunden ist der Schritt des Übels. Oder auch um Prognosen zu ver­kau­fen wel­che Bilder gefragt sind oder nicht. Die rie­si­ge Datenbank Google hat ja zur jeder Frage eine Antwort und das ist das Machtinstrument. Der win­zi­ge Anteil von Fotografen ist da welt­weit kaum spür­bar und bis da Klagen durch sind lachen doch alle bei Google. Selbst wenn hier jetzt jemand etwas nega­ti­ves über Google schreibt, so kön­nen die das aus­wer­ten und wenn man den Beitrag mit sei­ner Webseite ver­linkt hat könn­te das Einfluss aufs Ranking bei Google haben.

    Das ist zwar jetzt alles nur Fantasie, aber dar­aus kann auch schnell Realität wer­den. Was man sich allein für Geschichten aus­den­ken kann lässt einem schon die Gänsehaut hoch stei­gen.

    Aber mal ehr­lich. Wir sind in der heu­ti­gen Zeit Gefangene des Informationszeitalters. Und kei­ner von uns kann es auf­hal­ten. Selbst wenn ich unse­re Azubis oder auch mei­ne Kinder sehe, dann erfah­re ich über Facebook mehr über sie als ich das in der Pubertät erfah­ren hät­te. Das ist nun mal die Realität und ich glau­be es wird nicht bes­ser. Das ein­zi­ge was hel­fen kann, ist das man sich sel­ber, in dem Falle die Stockfotografen, orga­ni­siert und der Welt zeigt wer hin­ter den Bildern steckt. Dann wird man auch eine Wertschätzung erfah­ren. Aber solan­ge sich alle auf­re­gen und nur ein­zel­ne den Mund auf­ma­chen oder kla­gen, solan­ge wird man über die­se Personen sei­tens iStock oder Google nur lachen und ihn wie eine Fliege an die Wand klat­schen. Fliegen ver­meh­ren sich ja immer wie­der und genau dar­auf bau­en die Firmen. Sie för­dern dann die, die etwas wei­ter hin­ten ste­hen.

    @ Robert: Das wird dann ein lan­ges Treffen, wenn wir das dis­ku­tie­ren. Freue mich drauf.

  16. @ Sven: Das stimmt. Warum soll die nicht auch mal in Deutschland sit­zen 😉
    Wer weiß viel­leicht ent­steht hier ja gera­de die Befruchtung und das Kind kann die­ses Jahr noch zur Welt kom­men. Wenn dann noch so erfah­re­ne Menschen wie z.B. Robert 😉 mit an Board sind, dann könn­te der Lebensweg auf die rich­ti­ge Bahn kom­men.

  17. Eins mei­ner Bilder ist auch betrof­fen habe ich soeben gese­hen . Wurde über eine Macroagentur an get­ty als Partner impor­tiert . Es sind vie­le betrof­fen nicht nur Fotografen son­dern auch Produktionsfirmen und Agenturen an sich . Wie wird deren Resonanz sein ?

  18. @jörg

    Bei istock bin ich mir nicht so sicher, dass die es nicht spü­ren wür­den, wenn sehr vie­le Anbieter ihre Portfolien bei istock/ghetty löschen wür­den. Ich den­ke schon, dass es denen weh tun wür­de. Und noch mehr, wenn die­se Anbieter Ihre Bilder nun beim Wettbewerb hoch­la­den.
    Langfristig gese­hen wäre das aus Sicht von istock dann ein wirk­lich wun­der­ba­res Eigentor. Erst auf Kosten der Fotografen das schnel­le Geld gemacht – und anschlie­ßend ent­setzt in die Rücklichter der vor­bei­ge­zo­ge­nen übri­gen Microstock‐Agenturen schau­en. Mir wür­de die­ses Szenario gut gefal­len!!!
    Interessant dabei ist ja übri­gens, dass nur die Exklusiven betrof­fen sind, also Anbieter, die aus­schließ­lich bei istockphotos/ghetty ver­kau­fen. So kann ghetty/istockphoto ver­hin­dern, dass die ande­ren Microstock‐Agenturen auf die Barrikaden gehen. Denn: Wären die nicht exklu­si­ven Anbieter auch betrof­fen, wür­de die­ses „Verschenken“ von Bildern von istock/ghetty an goog­le ja ein Riesenverlust für die übri­gen Agenturen dar­stel­len, die die glei­chen Bilder im Angebot haben. Warum soll­ten Kunden die Bilder dort noch kau­fen, wenn es die bei goog­le umsonst gibt. Dieser dro­hen­den Auseinandersetzung woll­te istock offen­sicht­lich schon im Vorfeld ent­ge­hen.

    Was nun goog­le anbe­langt, machen wir alle ja gera­de per­fekt Werbung für die und goog­le dri­ve – durch die Einträge in den ver­schie­de­nen Blogs puschen wir die Plattform natür­lich mit. Und (auch @sven): Mich wür­de bren­nend inter­es­sie­ren, wel­chen Page‐Rank eine welt­um­fas­sen­de Vereinigung hät­te, die sich auch gegen das goog­le Vorgehen wen­det. Dann könn­te man wahr­schein­lich sehr schnell goo­g­les Macht erken­nen.
    Google badet sei­ne Hände sowie­so in Unschuld. Erst löschen sie aus den Bildern die Meta‐/IPTC‐Daten. Dann schrei­ben sie irgend­wo im Kleingedruckten, dass jeder ver­ant­wort­lich ist, zu über­prü­fen, ob er für die Bilder bezah­len muss. Man weist deut­lich dar­auf hin, dass man für Verstöße nicht ver­ant­wort­lich ist. Und weiss dabei natür­lich, dass kein Fotograf das Geld für das juris­ti­sche Vorgehen gegen tau­sen­de von Leuten hat, die die Bilder ille­gal benut­zen. Man muss es zusätz­lich auch noch bewei­sen kön­nen.

  19. @Sven: irgend­je­mand muss ja anfan­gen und war­um nicht wir, aus Deutschland? Die Anzahl deut­scher Produzenten ist rie­sig. Ich wäre jeden­falls dabei. Es muss nur grund­le­gend dar­über nach­ge­dacht wie das Ganze orga­ni­siert wer­den kann.

  20. @Alex

    Organisation allei­ne reicht da nicht. Da kommt auch Finanzierung dazu!
    es gibt außer­dem zahl­rei­che Fotografenorganisationen. Die müss­ten nur mal sen­si­bi­li­siert wer­de, dass Stockfotografie mitt­ler­wei­le ein beträcht­li­cher Bereich der beruf­li­chen Fotografie gewor­den ist, den sie mit zu ver­tre­ten haben.

  21. @Jörg, Wilm, Alex .… ich wäre nicht dage­gen. Auch im GettyForum gabe es schon Rufe nach einer sol­chen Vereinigung.

  22. Hallo Robert,

    wenn du hier von Skandalen redest im Zusammenhang mit istock, hast du sicher nur aus ver­se­hen ver­ges­sen zu erwäh­nen das beim MS Office Deal dei­ne Lieblingsagentur Fotolia genau­so betei­ligt war. Das unter den Bilder die ver­schenkt wer­den auch Bilder von Fotolia Künstlern sind.
    Grafikdesigner kön­nen kos­ten­los Fotolia‐Bilder bei MS run­ter­la­den, toll oder?

    Das dich die Best Match Suche mit der Bevorzugung der Exclusiven ärgert ist für mich ver­ständ­lich, dar­in sehe ich aber kei­nen Skandal. Ich sehe das eher als Vorteil das Exclusive bei istock mehr ver­die­nen als Beispielsweise Exclusive bei Fotolia und bevor­zugt behan­delt wer­den.

    Was kann istock für die Fake‐Seite????

    Die fal­sche Anteilberechnung war ärger­lich ist aber erle­digt.

    Die Währungsumrechnung ist ärger­lich und viel­leicht auch ein Skandal.

    Aber was soll es, wäre istock per­fekt gebe es die ande­ren gar nicht. Und aus mei­ner Zeit bei Fotolia weiß ich das dort auch nicht alles Recht ist was Fotolia abzieht.

    Immer die Kirche im Dorf las­sen, ich gehe auch nicht alles mit, aber istock ist nicht der ein­zi­ge Branchenriese der Scheibe spielt, derer gibt es noch mehr. Es gibt aber lei­der auch viel zu vie­le Fotografen die Ihre Bilder für ein paar Cent ver­kau­fen. Die ihre Bilder bei Fotolia wei­ter­hin für 1 Credit anbie­ten nur weil sie Angst haben weni­ger zu ver­kau­fen wenn sie die Preise auf 2 oder 3 Credits anhe­ben. Oder Fotografen die Ihre Bilder bei Shutterstock anbie­ten und somit eine XL oder XXL für 0,25 $ ver­kau­fen. Oh toll die Masse macht es, die Masse ist schon längst unüber­schau­bar .…

    Und ja ich bin Exclusiver isto­cker und ich fin­de es geil 11 Dollar mit einer ganz nor­ma­len „L“ zu ver­die­nen und nicht 3,68 oder 0,25.

  23. @F.Hoffmann

    Lizenz L
    Preis 21,00
    Kommission 9,45
    Verkäufe 1

    Heute drei­mal bei Fotolia und zwar Euro und nicht Dollar als Exklusiver!
    Ich bin es Leid, dass hier immer mit fal­schen Zahlen jon­gliert wird um die eige­ne Unfähigkeit der Reflektion zu rela­ti­vie­ren und die Agentur in bes­se­ren Licht daste­hen zu las­sen.

  24. @F.Hoffmann:
    was Shutter‐ und Fotoliapreise betrifft, hast du dich schlecht infor­miert 😉

    Ist aber natür­lich dein gutes Recht bei Istock zu blei­ben. Und es wer­den sicher­lich eini­ge so sehen wie du. Es gibt aber genug Agenturen wo man gutes Geld ver­die­nen kann, wo man fair behan­delt wird und wo einem kei­ne Steine in den Weg gelegt wer­den.

  25. nach­dem nun von (zurecht) empör­ten Fotografen genü­gend Werbung gemacht wur­de und genü­gend Seiten dar­auf hin­wei­sen wo man kos­ten­los 12.000 Profifotos bekommt, soll­te es nicht lan­ge dau­ern bis die ers­ten Stock‐Kunden sich alle Bilder her­un­ter­la­den und für die nächs­ten Projekte der kom­men­den Jahre von allen Themen genug Fotos haben.

    Dagegen sind die Downloads von tau­sen­den Bildern auf­grund geklau­ter Kreditkarten gera­de­zu Amateurkram.

    NOCH ein­fa­cher wäre es für Getty, das Eigenkaptial in 100Euro‐ oder Dollarnoten ton­nen­wei­se vom Flugzeug abzu­wer­fen.

  26. Natürlich müs­sen wir uns im kla­ren sein, das wir es bei den gro­ßen Agenturen aus­ge­rech­net mit Unternehmen zu tun haben, die in der USA sit­zen, Beteiligungsgesellschaften ange­hö­ren und die Kuh fett gemacht wird um sie dann zu mel­ken. Das ist aber gene­rell im Businessbereich so. Wer da nicht mit­ma­chen möch­te, kann sei­ne Bilder ja in jeder Macrostockagentur hoch­la­sen wenn es die Qualität erlaubt. @ Gerry: Natürlich gibt es Fotografen‐Verbände oder Vereinigungen. Aber sie sind zu weit vom Thema weg. Du weißt doch wie die meis­ten alt­ein­ge­fleisch­ten Fotografen den­ken 😉 Die ver­schleu­dern doch Ihre Bilder nicht für ein paar Euro. Deshalb soll­te es genau für die­sen Bereich eine Vereinigung geben, die genau am Thema dran sind und die durch Ihre Mitglieder soviel bewir­ken kön­nen, das man nicht alles mit sich machen muss.

    Ist man als Arbeiter oder Angestellter in einer Gewerkschaft, so zahlt man 1% vom Brutto für die Mitgliedschaft. Das rech­net sich immer,da in den Tarifverhandlungen 2–5% raus­sprin­gen. Ohne eine Gewerkschaft wür­de es das nicht geben. Ich wür­de sofort 1% vom Umsatz geben, wenn dadurch die Möglichkeit besteht, das nicht alle 2–3 Jahre die Honorare um wei­te­re 10% gekürzt würden/werden. Außerdem gebe ich die 1% lie­ber in eine Organisation als an das FA.

    Das was dann die die Vereinigung rein­fließt, kann für Rechtbeistand und Aufklärung genom­men wer­den. Hast man 100 Fotografen die 1 Mio Umsatz pro Anno machen, so blei­ben 10000€ erst mal übrig um einen Rahmenvertrag mit einem Rechtsanwalt zu machen. Viele Anwälte die z.B. Urheberrecht im Schwerpunkt haben, bie­ten schon für 500€ pro Monat eine Art Abo an. Sicherlich könn­te man auch noch an diver­se Spenden kom­men.

    Das soll aber jetzt nur mal eine Anregung sein und hat kei­nen Anspruch auf eine Lösung des Ganzen.

  27. @Seybert, in dei­ner Stufe viel­leicht, mei­ne Frau hat heu­te eine XL ver­kauft bei Fotolia Preis 16, Kommision 3,68 in Euro. Als Nicht‐Exclusive und dar­um geht es doch bei Robert und vie­len ande­ren und nicht jeder ist Diamant oder Rubin. Falsche Zahlen? Und nur zur Info von einem Unfähigen, ich habe die Möglichkeit aus die­ser L noch eine L+ zu machen.
    Ich möch­te nichts im bes­se­ren Licht daste­hen las­sen mich ärgert nur die­se gan­ze Entwicklung. Den Unsinn der von istock und auch den ande­ren der Branche ver­bockt wird und dann wie dar­auf reagiert wird.

    @Alex, nein hab ich nicht sie­he oben und der Einstieg bei Shutter geht los mit einer Beteiligung von 0,25 lass es spä­ter 0,40 oder 0,60 für eine XL sein ist mir egal es sind nur Cent Beträge wofür Fotografen ihre Bilder in die­sen Börsen her­ge­ben. Verteidigt aber ruhig die Discountmasche.

    @Robert, dan­ke für den Link, habe gera­de gele­sen das es bei Fotolia auch rich­tig bro­delt, aber ist ja alles ok die sind ja voher genau auf­ge­klärt wor­den.

  28. Danke für den Beitrag, Robert!

    Das ist ja mal eine Nachricht! Man weiß gar nicht, was man dazu sagen soll. Es ist irgend­wie eine Mischung aus Entsetzen, Erstaunen, Fassungslosigkeit, Ohmacht, Verzweiflung und Resignation. Ist das der Anfang vom Ende des Stockfoto‐Geschäfts? Oder nur der Startschuss für eine ordent­li­che Marktbereinigung? Wenn die­ses „Geschäftsmodell“ (so kann man das ja eigent­lich noch nicht ein­mal wirk­lich nen­nen) Schule macht, dann wird irgend­wann kein Profi‐Fotograf mehr auch nur ein ein­zi­ges Bild über die­se Agenturen anbie­ten. Das Feld über­lässt man dann lie­ber den Hobbyfotografen, die ja auch immer pro­fes­sio­nel­ler arbei­ten, aber eben nicht davon leben müs­sen. Die Qualität der Bilder wird viel­leicht sin­ken, was aber auch irgend­wie immer mehr den Ansprüchen der Bildkäufer zu ent­spre­chen scheint. Von Rechtschreibung und Typografie hat ja sowie­so schon kaum noch jemand Ahnung, wie­so also aus­ge­rech­net von Fotos?

    Nun stellt sich aber die Frage, was machen die vie­len Profi‐Fotografen mit ihren wirk­lich guten Produktionen, ihren erst­klas­si­gen Ideen, ihrer beson­de­ren Bildsprache und ihrer ein­zig­ar­ti­gen Kreativität? Nur noch kon­kre­te Aufträge bear­bei­ten und die Kunden dafür sel­ber akqui­rie­ren? Die eige­nen Fotos direkt Zeitschriften, Magazinen und Zeitungen anbie­ten? Über eige­ne Internetshops ver­kau­fen? Dazu müss­te man so viel Zeit in den Vertrieb, das Marketing und die Werbung inves­tie­ren, dass man gar nicht mehr zum Fotografieren käme! Für einen Einzelunternehmer kaum zu schaf­fen!

    Vielleicht wird es ja nicht nur Zeit, so etwas wie eine Gewerkschaft zu grün­den, son­dern eine neue Form der Bildvermarktung zu eta­blie­ren? So eine Art Vertriebs‐Portal ohne groß­ar­ti­ges büro­kra­ti­sches (und nur an eige­ner Gewinnmaximierung inter­es­sier­tes) Monstrum im Hintergrund, dass den Fotografen gera­de­zu lächer­li­che Honorar‐Anteile aus­be­zahlt, oder deren Fotos mal eben so ver­schenkt. Wie das genau aus­se­hen könn­te, dar­über müss­te man sicher in Ruhe und aus­führ­lich nach­den­ken, aber man sieht ja, wohin die Reise beim „klas­si­schen“ (Stock-)Agenturmodell geht. Offensichtlich blei­ben ja nicht ein­mal die eigent­lich noch bes­se­ren Macrostock‐Agenturen von die­sen Machenschaften ver­schont. Man kann aktu­ell nur hof­fen, dass sich von denen auch eini­ge in die Diskussion ein­mi­schen und die Rechte ihrer Fotografen auch vor den Gerichten die­ser Welt ver­tre­ten wer­den.

    Es bleibt auf jeden Fall sehr span­nend und ich wer­de, wie so vie­le ande­re hier sicher auch, die Entwicklungen mit Argusaugen beob­ach­ten. Das ist wohl der Fluch des Informationszeitalters. Die Hoffnung aber stirbt bekann­lich zuletzt und so bli­cke ich zumin­dest noch eini­ger­ma­ßen opti­mis­tisch in die Zukunft. Erst gab es den gro­ßen Internet‐Hype Ende der 90er Jahre, dann den Crash des „Neuen Marktes“ mit einer recht ansehn­li­chen Marktbereinigung und jetzt eben die Zeit der Internetgiganten wie Google und Facebook oder Fotolia und iStockphoto, um wie­der auf das Thema zurück zu kom­men. Man muss sich nur ein­mal die Frage stel­len, woher die­se Firmen ihren „Erfolg“ haben, womit sie so groß gewor­den sind und so viel Geld ver­die­nen? Die Antwort ist nicht sehr kom­pli­ziert und die dar­aus resul­tie­ren­den Maßnahmen eigent­lich auch nicht…

  29. @F. Hoffmann: Wenn Du übri­gens Zahlen ver­gleichst, soll­test Du die glei­che Ausgangsbasis wäh­len. Als nicht­ex­klu­si­ver bekom­me ich bei istock­pho­to für einen L‐Download zwi­schen 2,10 und 3,20 Dollar, bei Fotolia bekom­me ich für einen L‐Verkauf 2,96 Euro. Wie es bei exklu­si­ven Leuten aus­sieht, hat Dir ja schon Gerhard vor­ge­rech­net.

  30. Also ich fin­de, man soll­te hier nicht alles in einen Topf schmeis­sen. Das die Fotografen, anders als bei Fotolia nicht gefragt wur­den ist das ärger­li­che. Seiten von denen man kos­ten­los Fotos down­loa­den kann, gubt es zu Hauf. Deshalb decken sich trotz­dem nicht alle Bildeinkäufer dort auf Jahre für ihr Projekte ein. Ein bekann­te­res Beispiel als Google dürf­te wohl Wiiiiiikiiiiipääääädia sein. Auch dort kann man die Fotos kos­ten­frei nut­zen und es wird von bestimm­ten Verlagen auch gemacht.
    Die Qualität der ange­bo­te­nen ca. 11000 hier ist jedoch sehr hoch­wer­tig und soll ihren Nutzen in Sachen Marketing Rechnung tra­gen.
    Das wird sich m.E. nicht so ent­wi­ckeln wie befürch­tet, wenn die Bildlieferanten auf die Barrikaden gehen. Im übri­gen hal­te ich den „äm es Offis Deal“ für harm­lo­ser, als den „guugel‐deal“.
    Den bei letz­te­rer Geschichte ist die Transparenz von Anfang an nicht gege­ben gewe­sen und durch die Monopolstellung der Plattform davon aus­zu­ge­hen, dass es ohne Widerstand nicht bei den ca. 11000 Fotos blei­ben wird.

  31. @Hoffmann

    Deine Kommissionsangabe bei Deiner Frau soll­test Du noch mal reflek­tie­ren – ach halt – geht ja nicht!
    Na dann erklä­re ich Dir das mal.

    Wenn Deine Frau in der Lage ist für eine XL einen Fotoliapreis von 16 Euro zu erzie­len und dafür 3,68 bekommt, ist sie Teilexklusiv und erhält 23% Beteiligung. Du willst aber den Schein erwe­cken es gin­ge um Nicht‐Exklusive? Nur Teilexklusive kön­nen das bei Fotolia exklu­siv ein­ge­stell­te Foto von 1 auf 2 Credits Startpreis erhö­hen.

    Irgendwas ist an Deinem Konstrukt wohl falsch!

    Man kann zwi­schen den bei­den Agenturen nur Exklusiv und Nichtexklusiv ver­glei­chen und hier schnei­det Fotolia ein­deu­tig bes­ser ab. Die Teilexklusivität gibt es nicht bei Istock und des­halb ist Deine Angabe auch nicht ver­gleich­bar.

  32. @Olaf Pokorny: Das mit einer Art Gewerkschaft fin­de ich inso­fer­ne schwie­rig, da das nun ein­mal ein glo­ba­li­sier­tes Business ist. Ich den­ke das wis­sen auch die Agenturen und ver­hal­ten sich danach. Wenn sich eini­ge wirk­lich gro­ße zusam­men­tun wür­den (ich mei­ne jetzt die „Bilderfabriken“), wäre es viel­leicht ein­fa­cher.

    Ich bin mir aber nicht sicher, ob das etwas brin­gen wür­de. Vor 2–3 Jahren wären wahr­schein­lich alle Agenturen vor Schreck erstarrt, wenn Yuri gesagt hät­te er zieht sei­ne Bilder ab. Heute gibt es so vie­le Anbieter von „lächeln­der Faru mit Headset“ (Bei Fotolia der­zeit 25.137) das man auch auf einen Yuri ver­zich­ten kann.

  33. Ich lösche gera­de mein Portfolio bei IS – für was denn auf 02.02. war­ten?? … Jetzt ist Schluss mit zuschau­en wie istock/getty mich als Exklusiver Anbieter ver­äp­pelt. Bei sol­chen Kommissionen und so schlep­pen­den Verkaufszahlen hält mich aus­ser­dem gar nix mehr bei die­ser Bildagentur. 1850 Bilder wer­den gelöscht. Ein Umsatzeinbruch/cut (ist natür­lich arg blöd) ist damit natür­lich ver­bun­den. Ab zu SS oder/und Fotolia… Auch wenn dort nicht alles per­fekt ist :-/

  34. @Robert, du hast es immer noch nicht ver­stan­den. Es ging dar­um das ich Exclusive bin, dadurch mehr ver­die­ne und kei­ne Bilder für 0,08 oder 0,25 Cent ver­ram­schen muss!

    @Seybert, du hast eine hand­voll 3C Dateien, der Rest sind wei­ter­hin 1 und 2 C, also ein wenig lei­ser tre­ten.

  35. ich fan­ge an, mich zu wie­der­ho­len. Aber irgend­wie ist es immer das Gleiche. Die moder­ne Technik führt nicht dazu, dass alles leich­ter wird oder es bes­se­re Geschäftsmodelle gibt, bei denen es eine aus­ge­wo­ge­ne und vor allem sozi­al­ver­träg­li­che Balance zwi­schen Gewinnern und Verlieren gibt. Die Arbeitswelt wird durch die moder­ne Technik eher immer kom­pli­zier­ter und die ein­fa­chen Jobs fal­len weg. Und auch das Geld ver­die­nen ist in den Zeiten der Cloud‐Technologie nicht ein­fa­cher gewor­den.

    Irgendwie gibt jeder, der Bilder und Texte ins Internet stellt, auf eine gewis­se Art und Weise manch­mal auch ein Stück sei­ner Urheberrechte ab – denn letz­ten Endes weiß man manch­mal nicht so genau, was mit den eige­nen Daten von den gan­zen Unternehmen ange­stellt wird – bzw. in wel­ches Daten‐Nirwana die­se abwan­dern. Ich den­ke, dass es daher sinn­voll ist, einen Teil sei­ner Bilder zurück­zu­hal­ten und für die eige­nen Zwecke und Projekte zu nut­zen – statt die­se für ein paar weni­ge Cent den Bildagenturen in den Rachen zu schleu­dern.

    Und bei den Bildagenturen zeigt sich wie­der ein­mal der immense Preisk®ampf und Preisdruck – von Kontinuität und gegen­sei­ti­gem Respekt zwi­schen Agentur, Bildlieferant und Bildkäufer ist da schon längst nichts mehr zu sehen – dank der „Anonymität“. Angebot und Nachfrage stim­men hier auch nicht immer. Und am Ende guckt eben meis­tens der Fotograf in die Röhre.

    Trotzdem machen wir natür­lich wei­ter – schließ­lich träu­men wir alle davon, ein Bestseller‐Pic zu erstel­len 😉

  36. @F. Hoffmann: Vielleicht. Du musst jedoch berück­sich­ti­gen, dass ich die Erlöse vom glei­chen Bild nicht nur bei einer, son­dern bei meh­re­ren Agenturen erzie­le.

  37. @randy

    Darum geht es ja gera­de: „Ein Stück Deiner Urheberrechte“ kannst Du juris­tisch gese­hen gar nicht abge­ben. Urheber ist man und bleibt man, so lan­ge man lebt. Was Du abge­ben kannst ist das Nutzungsrecht an einem urhe­ber­recht­lich geschütz­ten Werk / an einem Bild. Und dafür kannst Du eine Vergütung ver­lan­gen bzw. in unse­rem Fall: Die ver­schie­de­nen Microstock‐Agenturen bie­ten Dir für den Erhalt des Nutzungsrechts eine bestimm­te Vergütung an. Dass die unter­schied­lich aus­fällt und wer hier die bes­se­ren Konditionen bie­tet, ist ja unter ande­rem Bestandteil der obi­gen Diskussion.

    So wie ich es nun ver­stan­den habe, ist der Sachverhalt der, dass ein Anbieter für eine erwei­ter­te Lizenz bei istockphotos/ghetty ein X‐Faches an Vergütung hät­te erhal­ten müs­sen im Vergleich zu den bis zu max. 12 USD, die dann tat­säch­lich bezahlt wur­den. Und das ist eben die Riesen‐Sauerei. Aus mei­ner Sicht ein klas­si­scher Fall von Vertragsbruch.

    @alex
    @sven
    @gerhard sey­bert
    Ich fin­de die Idee auch nicht schlecht. Viele Branchen sind in Kammern/Verbänden orga­ni­siert. Natürlich muss dann jedes Mitglied in irgend­ei­ner Form eine finan­zi­el­le Beteiligung bereit­stel­len. Diese könn­te dann bspw. auch für Juristen mit dem Schwerpunkt Marken‐/Urheberrecht ver­wen­det wer­den, die dann die Rechte der Mitglieder ver­tre­ten wür­den. Nur: Wer soll so etwas in die Hand neh­men? Und: Wie lan­ge dau­ert es, so etwas im Umfeld gründ­li­cher deut­scher Bürokratie ins Leben zu rufen? Wie dem auch sei: Ich wür­de mich finan­zi­ell betei­li­gen.

  38. @WilmIhlenfeld: «»

    Das Problem ist ja, das man das nicht auf Deutschland allei­ne beschrän­ken kann. Die (gro­ßen) Agenturen sit­zen ja nicht in Deutschland.

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