Rezension: „Erwischt! Der Promi‐Jäger von Hollywood packt aus“ von Hans Paul

Wenn Leute hören, dass jemand ein Fotograf ist, den­ken sie zuerst an Papparazi. Das kommt ver­mut­lich davon, dass im Schatten der gan­zen Stars und Sternchen auch die uner­müd­lich fla­ckern­den Blitzlichter der Fotografenmeute zu sehen sind und eher erfolg­rei­che „Abschüsse“ eines Paparazzo die Titelseiten der Boulevardblätter schmü­cken als – sagen wir – ein Stockfoto.

Einer der­je­ni­gen, die heim­lich in Hollywood auf der Lauer lie­gen, um die Gier nach neu­en und mög­lichst exklu­si­ven Bildern der Prominenten zu befrie­di­gen, ist der deut­sche Fotograf Hans Paul. In sei­nem Buch „Erwischt“* (ISBN 978–3936994742) schreibt er, wie sei­ne Arbeitstage aus­se­hen, um die belieb­ten Fotos zu bekom­men, die meh­re­re zehn­tau­send Euro wert sein kön­nen.

Cover "Erwischt" von Hans Paul

Ich muss zuge­ben, dass ich beim Lesen des Buchs stän­dig ein mul­mi­ges Gefühl im Magen hat­te. Es fängt damit an, wie Hans Paul ein Erlebnis gleich zu Beginn sei­ner Laufbahn begann, damals noch kein Paparazzo, son­dern als „Enthüllungsjournalist“. Er foto­gra­fier­te – ver­mut­lich unbe­merkt – ein sech­zehn­jäh­ri­ges Mädchen, was auf den Strich ging und ver­kauf­te die Geschichte. Später las er im Kölner Express, dass sich das Mädchen umge­bracht hat­te. Sein Kommentar:

Ich sah das Foto in der Zeitung. Ich kann­te sie. Es war genau das Foto, das ich den Zeitungen ver­kauft hat­te. Zum ers­ten Mal mach­te ich mir Gedanken dar­über, was ich mit mei­nen Reportagen so anrich­ten konn­te. Sie könn­te noch leben. Dieser Schock ver­folgt mich bis heu­te.“

Etwas spä­ter ver­such­te er, der Neuen Revue eine Enthüllungsgeschichte von lei­den­den Hunden im Tierheim zu ver­kau­fen. Dabei ver­such­te die Zeitung, ihn selbst rein­zu­le­gen und eine Geschichte so zu bie­gen, dass kaum etwas Wahres dran bleibt, sie aber viel inter­es­san­ter wird. Konsequenzen schei­nen bei­de Erlebnisse nicht gehabt zu haben, denn sie hiel­ten Hans Paul nicht davon ab, das heim­li­che Ablichten von Personen, auch wenn sie es nicht wol­len, zu sei­nem Lebensunterhalt zu machen.

Bis hier­hin war ich ob sei­ner Gedankenlosigkeit eher irri­tiert. Auf Seite 39 wur­de ich das ers­te Mal wütend. Hans Paul arbei­tet mitt­ler­wei­le als Papparazo und soll­te Fotos von Liane „Lee“ Wiegelmann machen, die Gründungsmitglied der Band Tic Tac Toe war, weil ihr Mann sich auf­ge­hängt hat­te. Er misch­te sich unter die trau­ern­den Fans und ging so vor:

Lees Freunde nah­men mich mit zu sich nach hau­se und gaben mir bereit­wil­lig alle Fotos, auf denen der Verstorbene und Lee zu sehen waren. Noch konn­ten sie nicht ahnen, dass die Bilder sat­te Honorare wert waren. Bis zum Mittag hat­te ich reich­lich Material ein­ge­sam­melt. Inzwischen war eine gro­ße Schar von Reportern ein­ge­trof­fen. Sie klin­gel­ten bei Lees Verwandten und boten Geld für Interviews und Fotos. ‚Schrecklich‘, dach­te ich, ‚die Medienvertreter mer­ken nicht, dass die­se Menschen noch unter Schock ste­hen und wol­len sie schon inter­view­en‘. Noch tate sie mir leid, als sie dann aber hör­ten, dass die Journalisten hohe Geldsummen für die Interviews und Fotos boten, kamen sie auf­ge­regt zu mir und for­der­ten ziem­lich ener­gisch ihr Material zurück. Ich erklär­te ihnen, dass die Fotos schon in den Redaktionen sei­en.“

Diese Masche fin­de ich dann doch unver­schämt. Ecklig wird es, als er eini­ge Seiten spä­ter erzählt, wie er sie­ben Müllsäcke klaut, die vor dem Haus von Michael Schumacher ste­hen, sie auf einem Autobahnparkplatz durch­wühlt und mit den Fotos vom Inhalt Geld ver­dient. Dann beschließt er, nach Hollywood zu zie­hen, weil dort die inter­na­tio­na­len Stars woh­nen, deren Fotos welt­weit ver­käuf­lich sind, nicht nur in Deutschland.

Hans Paul hat Recht, wenn er schreibt, dass sich vie­le Prominente Fotos wün­schen, weil sie im Gespräch blei­ben müs­sen, um gut zu ver­die­nen. Auf der ande­ren Seite lis­tet Paul jedoch vie­le Beispiele auf, bei denen er heim­lich foto­gra­fie­ren muss, weil er genau weiß, dass die Person kei­ne Fotos duldet.Was ist das für ein Job, wo man stän­dig mit Leuten „arbei­tet“, die nicht koope­rie­ren wol­len? Und wenn der Ehemann der Schauspielerin Courtney Cox, David Arquette, die Paparazzi anschreit: „Ihr rui­niert mein Leben“, ist sein lapi­da­rer Kommentar nur: „Kannten wir schon alles“.

Ebenfalls irri­tie­rend fand ich den Umgang des Fotografen mit den Bildagenturen. Anstatt die­se direkt mit Laptop und WLAN zu belie­fern, trifft er sich mit Agenten, denen er sei­ne Speicherkarten gibt, damit die­se die wie­der­um an Agenturen ver­mit­teln. Oft klingt es so, als kön­ne er nur hof­fen, dass gute Summen dabei her­aus­sprin­gen. Aber wenn bezahlt wird, dann wer­de ich glatt nei­disch. Vier‐ bis fünf­stel­li­ge Summen sind für eine Fotoserie drin, bzw. waren es, bevor jeder Passant mit sei­nem Handy foto­gra­fie­ren konn­te.

Ein wei­te­rer Punkt der Verwunderung ist die Sorglosigkeit, mit der ohne jede Erlaubnis foto­gra­fiert wird. Zwar schreibt er ab und zu, dass irgend­wo Hausrecht herr­sche und er des­halb nicht foto­gra­fie­ren dür­fe oder bei eini­gen Prominenten wegen anwe­sen­der Kinder auf den „Abschuss“ (wie er es nennt) ver­zich­tet, aber meis­tens wird ein­fach die Kamera auf die Promis gehal­ten, abge­drückt, was der Kameramotor her­gibt und die Ergebnisse ohne Gewissensbisse ver­kauft. Kein Wort zum Beispiel zu den Caroline‐Urteilen, die vor allem die Paparazzi‐Fotos ein­schrän­ken sol­len. Aber ich gebe zu: Etwas Neid ist auch dabei, wo ich als Stockfotograf für jedes noch so win­zi­ge Logo ent­we­der eine Erlaubnis brau­che oder Photoshop bemü­hen muss.

Das Buch ist in vie­le win­zi­ge Episoden auf­ge­teilt, die ca. eine hal­be bis gan­ze Seite lang und oft mit den dazu­ge­hö­ri­gem Foto gar­niert sind. Ab der Hälfte des Buches über­kam mich Langeweile, weil sich das Schema der Geschichten ähnelt: „Bekam einen Tipp von X, dass sich Promi Y an Ort Z auf­hält, ich rase los, mache auf Art Q Fotos, trot­ze dabei Problem V und ver­dien­te €“.

Inhaltlich eig­net sich das Buch mehr für Boulevard‐Junkies, denn foto­gra­fisch gibt es höchs­tens zu lesen, ob er nun sein 300er, 400er oder 500er‐Objektiv benutzt oder ob er Gegenlicht hat oder nicht. Auch schreibt er häu­fig von sei­nen klei­nen Mini‐Kameras, die als Radio oder ähn­li­ches getarnt sind. Davon hät­te ich ger­ne Fotos gese­hen. Unterm Strich habe ich durch das Buch trotz der offen­sicht­li­chen Mängel einen bes­se­ren Einblick in die Arbeits‐ und vor allem Denkweise eines Papparazo bekom­men. Wer wis­sen will, wie Paparrazi ticken, kann es lesen, wer selbst einer wer­den will, wird kaum Tipps im Buch fin­den.

* Affiliate‐Link (Beim Kauf erhal­te ich eine klei­ne Provision, Du zahlst nicht mehr)

77 Gedanken zu „Rezension: „Erwischt! Der Promi‐Jäger von Hollywood packt aus“ von Hans Paul“

  1. ja der olle hans paul…er ist kein gro­ßes licht in der branche…aber las­sen wir das.

    wenn du ein exclu­siv schuss hast , kannst du nicht ein­fach die bil­der an die redak­tio­nen ver­sen­den, da wärst du ja bescheu­ert, du musst erst mal abklop­fen wär die meis­te koh­le sprin­gen lässt und da gibt es leu­te die kön­nen das bes­ser wie du selbst. auch muss genau abge­klärt wer­den ob das foto auch wirk­lich exclu­siv ist, es könn­te ja sein das noch ein gut getarn­ter kol­le­ge im busch geses­sen hat.

    auch ich habe schon prin­zes­si­nen heim­lich foto­gra­fiert und habe mir mit ande­ren ver­fol­gungs­fahr­ten geliefert…werde es aber tun­lichst ver­mei­den hier namen zu nennen.…das caro­löi­ne urteil hat viel kaputt gemacht, aus die­sem grun­de wird viel unter pseud­onym oder fan­ta­sie namen veröffentlicht.…mehr wird hier aber nicht ver­ra­ten !

    wer in die­sem geschäft mit­hal­ten will muss schon fit sein.….
    hier waren wir hin­ter den eng­li­schen fuß­ball ladys her inclu­si­ve den beckhams..da könnt ihr auch mich in action sehen…der mit der grü­nen müt­ze. die haben damals zur wm baden – baden leer­ge­kauft .

    http://www.youtube.com/user/crash24H#p/u/41/Xh9wPmfQK1Y
    http://www.youtube.com/user/crash24H#p/u/42/lCFhqd-GDBk

    übri­gens dum­me sprü­che könnt ihr euch schen­ken, recht­schreib­feh­ler dürft ihr behal­ten !

    die bil­der ver­kau­fen sich heu­te noch regel­mäs­sig

  2. @ Mike : Achtung wenn ich DAS lese : Ein Großteil mei­ner foto­gra­fi­schen Arbeit bezieht sich auf Bauchtanz.….

    bekom­me ich einen…Brech und Würg Reiz ohne Ende

    Ps…du bist ja schon ganz grün…vor neid :))

  3. sorry..kleiner feh­ler, ich woll­te natür­lich jörg anspre­chen und nicht mike.…

    @ Jörg : Achtung wenn ich DAS lese : Ein Großteil mei­ner foto­gra­fi­schen Arbeit bezieht sich auf Bauchtanz…..

    bekom­me ich einen…Brech und Würg Reiz ohne Ende

    Ps…du bist ja schon ganz grün…vor neid 🙂 )

  4. @Horst: auf was bin ich denn nei­disch? Ich sehe ja nir­gends tol­le Werke dei­ner­seits. Was Leute wie du ver­die­nen ist mir auch egal, denn ich bin Hobbyfotograf und ver­die­ne mein Geld mit Softwareentwicklung in mei­ner eige­nen Firma (kannst mich ger­ne goo­geln, und da ich eine GmbH besit­ze, kann man auch die Umsatzzahlen ein­se­hen). Ich sah in dem Video nur, wie qua­si­pro­mi­nen­te Frauen bela­gert wer­den. Das gan­ze Video ist so ekel­haft. Ich kon­su­mie­re weder Zeitschriften noch Sendungen in dem sol­ches Bildmaterial ver­wen­det wird. Und wenn so was in Nachrichten auf­taucht den­ke ich mir nur: who cares?

    Was so krass auf­fäl­lig in dem Video ist, ist das Auslösegeräusch der Kamera, die sich nur in der Abfolge der Serienbildgeschwindigkeiten unter­schie­den. Das ist wirk­lich groß­ar­ti­ge Fotografie. Ohne auch nur ein Bild gese­hen zu haben, weiß ich dass das nur Mist sein kann. Für die Leistung, sich aus 100 Bildern einen Treffer raus zu suchen, kannst dir echt was ein­bil­den. Du bist mein Held, wie kann ich dir das nach­ma­chen?

    Das was du an Bildern lie­ferst, dient nur der Verdummung einer Gesellschaft. In jedem noch so klei­nen Detail aus dem Privatleben eines „Prominenten“ wer­den wich­ti­ge Ereignisse gese­hen, und die wirk­lich wich­ti­gen Themen wer­den irrele­vant.

    Neid sieht anders aus, aber wenn es dir hilft sol­che Kommentare wie mei­ne zu ver­ar­bei­ten, dann red es dir ruhig wei­ter ein.

  5. @Jörg…spar dir dein pseu­do­in­tel­lek­tu­el­les geschwaf­fel und dei­ne ego goog­le­rei. dei­ne gmbh inter­es­siert mich kei­nen furz. typen wie dich fin­det man in jedem foto­fo­rum .
    du hast ein ego pro­blem , man nennt es auch das hob­by­knip­ser syn­drom, sei froh das ich über­haupt mit dir kom­mu­ni­zie­re !

    und was ein aus­lö­se­gräusch mit guten oder schlech­ten fotos zu tun hat, das weißt wahr­schein­lich nur du.

    ver­giss es

  6. @Robert: das fällt mir lei­der sehr schwer, aber ich werds mir zu Herzen neh­men.

    @Horst: defi­nie­re mir bit­te die­ses omi­nö­se Hobbyknipsersyndrom. Ich wür­de ger­ne die Symptome bei mir bestä­tigt sehen, bevor ich mich von dir damit bele­gen las­se. Du attes­tierst mir ja schon Neid und die­ses Syndrom, aber wie kommst du da drauf?

    Ich gebe zu manch­mal nei­disch zu sein. Aber das sind dann wirk­lich her­aus­ra­gen­de Fotografien. Hier gabs ja bis­her nichts zum nei­disch sein. Oder … meinst du etwa … nein das glaub nicht … oder doch? den tol­len Lebensstil eines Paparazzi?

    Wenn wir schon ana­ly­sie­ren sind: ich den­ke tief in dei­nem Herzen weißt du, dass Paparazzi wahn­sin­nig tief in der Gesellschaftsschicht ange­sie­delt sind. Ich mei­ne, wel­cher Paparazzi fühlt sich denn wohl, einem frem­den von sei­ner Arbeit zu erzäh­len? So rich­tig wohl, so stel­le ich es mir vor, füh­len sich die­se Menschen nur unter ihres­glei­chen. Aber sie gehö­ren nicht so rich­tig irgend­wo dazu. Weder zu den Leuten die sie jagen (denn sie müs­sen ja Abstand hal­ten und drin­gen so tief in die Privatsphäre ande­rer ein, dass sie zurecht manch­mal ver­prü­gelt wer­den), noch zu den Menschen die sie belie­fern, denn man fühlt sich ja als was bes­se­res, weil man an den „Stars“ dran ist. Dieses Zerwürfnis und die­se tie­fe Unsicherheit spie­gelt sich bei Männern meist in solch einem über­heb­li­chen und teil­wei­se auch rea­li­täts­fer­nen Selbstverständnis wie­der, wie du es hier zur Schau stellst. Während es ande­re Menschen ein­fach durch ihre Arbeit oder ihr Leben füh­len, dass sie wert­voll sind, müs­sen sich Paparazzi ein­re­den, dass ihre Arbeit gut ist und jeder einen nur benei­det.

    Letztendlich tust du mir ein­fach nur leid.

  7. @ jörg.…lassen wir das , es nützt nichts mit einem unwis­sen­den über ein the­ma zu reden das er nur aus dem pri­vat­fern­se­hen kennt. foto­gra­fie­re du dei­ne ääämmm.….bauchtänzerinnen und blei­be ein glück­li­cher hob­by­fo­to­graf bis ans ende dei­ner tage.

    es verbleibt…ein kei­nes­falls zutiefst ver­un­si­cher­ter mann, der alles foto­gra­fiert was geld bringt, in aus­nah­me­fäl­len sogar…ääääämmm bauchtänzerinnen…gääähn !

    letzt­end­lich du tust mir nicht mal leid, du gehst mir ein­fach an mei­nem hin­ter­teil vor­bei !

    das mit der eiche erwähn­te ich ja schon bei einem ande­ren kol­le­gen, aber es gilt auch für dich

  8. ich hat­te ja noch die Hoffnung gehegt, dir ein paar Argumente ent­lo­cken zu kön­nen, aber ich gebs auf. Da kommt ein­fach nichts … nur heis­se Luft und Geblubber.

  9. @Robert: kann man die­sen „Starfotografen“ Horst nicht aus­schlies­sen, sper­ren, löschen – die­ser Typ ist nur ner­vend

  10. @Horst: Junge, geh´ Toiletten foto­gra­fie­ren oder sonst was – sobald du gelernst hast, was foto­gra­fi­ern ist und bit­te suche dir irgend­ein Forum, in dem du dei­nen Blödsinn schrei­ben kannst, lesen will dein Zeug nie­mand, foto­gra­fie­ren kannst du nicht, also zieh´ Leine

  11. @ dave oder doof oder so.…als anony­mus lässt sich´s gut schrei­ben gell…bist auch sone type ohne eier in der hose…lach !

    man.…hier schreibt ja die ver­sam­mel­te intel­li­gen­zia der hobbyfotografie…tut mir leid das wuss­te ich nicht, wer­de mich jetzt wie­der in mei­ne beschei­de­ne vil­la zurück­zie­hen und etwas in mich gehen.

  12. die maß­lo­se arro­ganz und feh­len­den argu­men­te bewei­sen wie unsi­cher du bist.
    du ver­rätst dich die gan­ze zeit sel­ber.
    du lei­dest zudem an selbstüberschätzung(milde aus­ge­drückt).
    das was du einem an refe­ren­zen anbie­test – für sol­che bil­der wür­de ich mich schämen‐die wür­de ich nicht mal bei stu­di­vz rein­stel­len.
    ein papa­raz­zi und ein foto­graf haben ledig­lich eins gemein­sam:
    das werk­zeug.
    das wars.fotografie ist kunst, b‐promis jagen und auf den aus­lö­ser drücken(uhh applaus)- das ist das ein­zi­ge was dei­ne fotos bewei­sen.
    das du damit dein geld ver­dienst heißt nicht das du pro­fes­sio­nell oder sogar „gut“ bist.
    das haben dei­ne bild­chen gese­hen, die wahl­los geschos­sen und aus­ge­sucht von ein bläs­se über­zo­gen sind, sodass sie völ­lig ihren aus­druck ver­lo­ren haben.
    ich mein du hast ernst­haft einen flip‐flop foto­gra­fierst.
    was soll das sein‐ein still­le­ben???
    ich glau­be ich hät­te als 5‐jährige bes­se­re bil­der gemacht.
    du schaffst es sogar,die bil­der so wir­ken zu las­sen als kämen sie von einer 100euro‐schrott‐compakt‐kamera.
    respekt.

    ich würd mich schä­men.
    und wer hier die kom­ple­xe hat ist wohl klar.
    dar­über brauch man gar­nicht reden, du ent­larvst dich mit jeder zei­le aufs neue.

    ps:
    ich habe dei­ne bil­der gese­hen und urtei­le auf des­sen grund­la­ge.
    auf wel­cher grund­la­ge (vor)urteilst du?
    wenn du wirk­lich kom­pe­tent und objek­tiv urtei­len könn­test dann wür­dest du jörg ein stück weit aner­ken­nung zollen.aber das lässt die ver­bit­te­rung wohl nicht mehr zu.

    die bil­der von jörg sind qua­li­ta­tiv hoch­wer­tig, aber bei paparazzi‐bildern gehts eh nie um qualität…deswegen kannst du davon ja nichts ver­ste­hen.

    ver­gleicht man eure bei­den port­fo­li­os wür­de man Niemals auf die absur­de idee kom­men das DU der „Profi“ sein sollst ;-D

    ich lach mich tot

  13. Gegen gute Reportagefotografie habe ich kei­nes­wegs etwas ein­zu­wen­den, die Gilde der Paparazzis betrach­te ich jedoch mit gemisch­ten Gefühlen. Was mich ver­wun­dert: recht­li­che Probleme scheint es bei der Paparazzi‐Fotografie aber den­noch rela­tiv sel­ten zu geben, obwohl deut­sches Recht doch inzwi­schen man­cher­lei kla­re Regeln for­mu­liert…
    Die meis­ten unbe­darf­ten „Handy‐Leser‐Paparazzis“ sind sich der recht­li­chen Risiken aber kei­nes­falls bewußt…

    @Horst: Der Unterschied zwi­schen Hobby‐Fotograf und Profi: Der Profi muß mit der Knipserei sein Geld ver­die­nen und darf sich dafür dann aber auch nicht mehr aus­su­chen, was er foto­gra­fiert…

    LG Holger

    PS: Ich bewun­de­re Horst für sein Können 😉 (und für sei­ne Rechtschreibkenntnisse)

  14. @ holger…danke, ich bewun­de­re dich auch !

    mei­ne beson­de­re bewun­de­rung gilt dei­ner doch sehr…anspruchsvollen Fotografie 😉

    lg horst

  15. ach herr­je, wenn der Unterschied zwi­schen Profi und Amateur nur dar­in liegt ob man davon leben muss, bin ich wirk­lich lie­ber ein Hobbyfotograf als ein Profiknipser.

  16. Hi, Gents!

    Ich bin ein Paparazzo. Ein Garten‐Paparazzo. Und mei­ne sons­ti­gen „Abschüsse“ sind auch eher posi­ti­ver Natur. Und selbst die Stars und Sternchen fan­den mich und mei­ne Leute immer nett …

    Aber war­um haut Ihr denn so auf den ech­ten Paparazzi rum?

    Das geneig­te Publikum ist doch gera­de­zu ver­ses­sen auf Promi‐Shots. Nix was gefrag­ter wäre, als das Privatleben der Reichen und der Schönen. Siehe auch im TV „Hallo Deutschland!“ und „Leute heu­te“. Ist doch nur kon­se­quent und fol­ge­rich­tig, daß die­ser lukra­ti­ve Markt bedient wird!

    Da ist halt ein biß­chen mehr drin als bei Micros. Und es soll tat­säch­lich Leute geben, die kei­ne Lust haben, Ein‐Euro‐Jobber zu sein.

    Viele Grüße
    Franz Roth

    P.S.:
    Wer Rechtschreibfehler fin­det, darf sie behal­ten.

  17. @ Jörg:

    Zitat: „ach herr­je, wenn der Unterschied zwi­schen Profi und Amateur nur dar­in liegt ob man davon leben muss, bin ich wirk­lich lie­ber ein Hobbyfotograf als ein Profiknipser.“

    Was denkst Du denn, was sonst der Unterschied sei?

    Profi ist ja bekann­ter­ma­ßen die Kurzform von Professional (zu deutsch Professioneller). Wenn wir jetzt mal streng sprach­wis­sen­schaft­lich da dran gehen, dann kommt das von Profession (lat. pro­fes­sio = Beruf).

    Alles klar?

  18. @ Dave:

    Zitat: „Junge, geh´ Toiletten foto­gra­fie­ren oder sonst was – sobald du gelernst hast, was foto­gra­fi­ern ist und bit­te suche dir irgend­ein Forum, in dem du dei­nen Blödsinn schrei­ben kannst, lesen will dein Zeug nie­mand, foto­gra­fie­ren kannst du nicht, also zieh´ Leine“

    Du glaubst gar nicht, wie wich­tig es ist Toiletten zu foto­gra­fie­ren (klei­nes Stückchen run­ter­s­crol­len, bis Du auf die TZ stößt!). Damit kann man echt gutes Geld ver­die­nen. 😉

  19. … so, zu guter Letzt noch was …

    Ich habe mal, sofern vor­han­den, Eure Seiten‐Links mir ange­se­hen. Wenn ich da nicht sehr irre, dann sind Horst und ich zur Zeit in die­ser Diskussion die ein­zi­gen Berufsfotografen.

    Wohlgemerkt, ich habe nichts gegen Amateure und Hobbyfotografen.

    Da gibt (bzw. gab) es auch in mei­ner Agentur sehr gute. Auch wel­che, die die nöti­ge Einstellung hat­ten, sich auf die Anforderungen der Professionalität ein­zu­las­sen. Will sagen, die akze­pier­ten, daß der pro­fes­sio­nel­le Markt in Medien und Werbung mit dem schö­nen Hobby Fotografie rein gar­nichts mehr zu tun hat. Ich weiß, wovon ich rede, denn ich bin auch mal aus dem Amateurlager in die Profiliga gewech­selt.

    Der ganz nor­ma­le Wahnsinn, das ist der Alltag des Berufsfotografen.

    Da wer­den eini­ge auch ziem­lich hart und rüde. Wenn man bedenkt, daß wir eine seit 20 Jahren unver­än­der­te Honorarsituation im Bereich der Presse haben, nicht ganz unver­ständ­lich (wie oft habt Ihr in die­ser Zeit Gehaltserhöhung gekriegt?).

    Wenn Ihr jetzt alle Horst atta­ckiert: da habe ich schon ganz ande­re Kollegen erlebt! Deren Ton war viel mehr als knall­hart. Da ist es sogar schon zu Handgreiflichkeiten gekom­men, weil mich einer von „mei­ner“ Fotoposition „weg­schub­sen“ woll­te. U.a. des­we­gen mache ich heu­te auch kei­ne „Events“ mehr.

    Aber nennt jemand, der mit den „anrü­chi­ge­ren“ Seiten der Fotografie sein Geld ver­dient, nicht gleich einen, bei dem Euch das Kotzen kommt! Gelle, Jörg? Was hat Horst denn gemacht? Er hat erst mal nur – nicht mehr und nicht weni­ger – sich „geoutet“, ein Paparazzo zu sein. Ohne der­be Sprüche. Ganz nor­mal. Du hast ihn als Erster ange­grif­fen! Das ist Fakt!

    Well?

    Viele Grüße
    Franz Roth

    P.S.:
    Und bevor mich jemand für „auch so einen Dummbeutel“ hält: ich bin diplo­miert und spre­che drei Fremdsprachen (mit mei­nem gro­ßen Latinum sind’s sogar vier, denn bekann­ter­ma­ßen ist Latein offi­zi­el­le Amtssprache des Vatikan).

  20. @franz.
    es spielt seit dem kin­der­gar­ten­al­ter wohl kei­ne rol­le mehr „wer ange­fan­gen hat“.
    allein sprü­che von horst wie „ihr könnt froh sein dass ich über­haupt mit euch kom­mu­ni­zie­re..“
    sol­che über­heb­lich­kei­ten in ver­bin­dung mit einem so schlech­tem reprä­sen­ta­ti­ven port­fo­lio sei­ner­seits, da feh­len mir die wor­te..

    und:
    pro­fes­sio­nell bedeu­tet das man etwas als beruf gelernt hat,nicht nur das man damit sein geld ver­dient.
    das bedeu­tet man erwar­tet von ihm mehr als von einem laien‐ foto­gra­fen.
    die­se erwar­tun­gen wer­den aber mehr als ent­täuscht.

    im übri­gen:
    ist ja wohl völ­lig klar‐ du musst dich auf sei­ne sei­te stel­len, bist ja schließ­lich sel­ber papa­raz­zo.

    von dir kann also ohne­hin nichts kom­men, was eini­ger­ma­ßen objek­tiv ist.

    du hast recht,wenn man als foto­graf arbei­tet kann man sich sein moti­ve nicht mehr aus­su­chen.
    aber wie man sein port­fo­lio gestaltet,seine ent­wick­lung und qua­li­fi­ka­ti­on präsentiert‐ das kann man frei wäh­len.

    und ich würd mich schä­men so her­ab­las­send zu sein wenn ich doch sel­ber gar­nichts vor­wei­sen kann dass ich was kann.
    ER betont ja hier so groß­kot­zig dass er pro­fes­sio­nel­ler foto­graf ist.

  21. Well, Robert, klar. Dich habe ich mal außen vor gelas­sen. Du bist ja der Seitenbetreiber und Moderator. Ich mein­te damit nur die Kommentatoren. Aber, wo Du recht hast, da hast Du ein­fach recht. Asche ufmein Haupt … 😉

  22. @Franz: ich habe das Video gese­hen, was Horst im ers­ten Beitrag ver­linkt hat und bezog mich mit dem Kotzen Spruch da drauf. Das hät­te ich viel­leicht stär­ker raus­stel­len sol­len. Mir gehts vor allem um die Art und Weise wie da Menschen bela­gert wer­den. Das sol­che Bilder vom Markt ver­langt wer­den ist ein Armutszeugnis und zumin­dest ich schreie nicht nach sol­chen tol­len Abschüssen. Im Gegenteil: ich fin­de die Details aus dem Leben von „Stars“ lang­wei­lig, es bringt mir abso­lut nichts das zu wis­sen.

    Das ande­re Menschen in die­sen Informationen einen Sinn für ihr eige­nes Leben bezie­hen ist auch eher trau­rig.

    Zur Profi / Amateur Definition:
    Für mich war bis heu­te das Wort Profi auch mit Qualität ver­bun­den. Wenn es nur dar­um geht, dass man davon leben kann, ist es für mich eine zu schwa­che Definition. Wenn man im Volksmund das Wort pro­fes­sio­nell in den Mund nimmt, wer­tet man die Arbeit auto­ma­tisch auf, es wird ein gewis­ses Niveau erwar­tet. Das Wort Profi schürt eine Erwartungshaltung. Von daher wür­de ich bei Horst lie­ber wirk­lich von Berufsfotografen spre­chen. Ich möch­te die Bezeichnung Berufsfotograf nicht abwer­ten, ver­steht mich nicht falsch, ich hät­te ger­ne eine Aufwertung des Wortes Profi.

    Ja sicher, als Papparazzi Profi zu sein, bedeu­tet auch immer zur rich­ti­gen Zeit an der rich­ti­gen Stelle zu sein. Aber dar­um ging es ja oben nicht und die­se Eigenschaften haben nichts mit Fotografie zu tun. Von daher bleib ich dabei: wenn ich das Wort Profi höre, erwar­te ich einen gewis­sen Standard bei den Bildern.

    Seht ihr das anders? Ich mei­ne, was denkt ihr wenn ihr das Wort Profi und pro­fes­sio­nell hört? Auch in ande­ren Branchen?

  23. Ähm, ich bin Berufsfotograf. Schon seit vie­len, vie­len Jahren. Und ich habe so unge­fähr 7 oder 8 oder 10 Bücher ver­öf­fent­licht… @Horst: ICH kann foto­gra­fie­ren. Und ja, bit­te gehe in dei­ne „Villa“ und schrei­be hier nie wie­der etwas – es sind ja doch nur Beleidigungen gegen alle ande­ren. Und das ist wirk­lich nur pri­mi­tiv bil­lig, rhe­to­risch eine Katastrophe und vol­ler Neid allen ande­ren gegen­über, die FOTOGRAFIEREN kön­nen.

  24. @Jörg: Die Diskussion, was ein Profi ist oder nicht hat­te Martin ja schon bei Kwerfeldein. Die Essenz: Ein Profi ist, wer damit Geld ver­dient. Über Qualität sagt das nicht auto­ma­tisch was aus, höchs­tens indi­rekt, da genug Leute bereit sein müs­sen, dafür zu zah­len, damit der Profi davon leben kann. Die Fotos von Horst oder Franz oder deren Arbeitsweise mögen für vie­le nicht son­der­lich span­nend sein, aber ich ver­ste­he, dass es genug Boulevard‐Medien gibt, die dafür ordent­lich Scheine auf den Tisch blät­tern. Und jeder so, wie er mag. Ich hät­te auch kei­ne Lust, stän­dig Autos zu foto­gra­fie­ren, ken­ne aber Fotografen, die lie­ben das. Oder ich gebe zu, dass Profis auch an ihrer öffent­li­chen Darstellung inter­es­siert sein soll­ten und eine – sagen wir mal – gehalt­vol­le Diskussion mög­lich sein soll­te.

  25. @Dave: Wenn Du Horst so anfährst, wun­dert es mich nicht, wenn er gal­lig ant­wor­tet. Bleibt doch bit­te beim Thema des Artikels, unter dem ihr Eure Kommentare schreibt… 🙂

  26. @Robert: die Diskussion hat­te ich nicht ver­folgt, ich bin noch nicht so lan­ge auf euren Blogs 🙂 Ich finds scha­de dass sich die Definition nur dar­in bemisst, weil das Worte Profi für alle ande­ren aus­ser­halb des Berufs einen viel stär­ke­ren Klang hat.

    Ich stell mir das so vor: ein Paar wünscht sich ein paar schö­ne Hochzeitsbilder und geht dann zu einem „Profi“. Wenn die Bilder schlecht wer­den, wird man sich hüten danach zu sagen: die wur­den aber pro­fes­sio­nell geschos­sen. Aus Sicht der Kunden hat pro­fes­sio­nell auch was mit Qualität zu tun. Aber das ist viel­leicht nur mei­ne Meinung.

  27. @linux:

    Siehste, mein Freund, auch Du greifst gleich an. Daß von mir nix kom­men kön­ne. Kleiner Tipp: lies mei­ne Kommentare bit­te rich­tig und kom­plett, bevor Du Dich echauf­fierst. Ich bin kein Paparazzo! Ich habe – mit einem Augenzwinkern, gel­le – mich als Garten‐Paparazzo bezeich­net. Aber das Florett‐Fechten mit der fei­nen flin­ken Klinge ist halt nicht jedem gege­ben … 😉

  28. ich glau­be nicht das einer von euch schon mal auf der EINS war.…oder !
    Junge ‚du hast hier mei­ne pica­sa Alben ver­linkt, das hat aber sehr wenig mit mei­nerb tat­säch­li­chen Arbeit zu tun.….da musst du schon hier gucken !

    Ähhh DAVE …ich habe schon drei Bücher veröffentlicht…lach, was bekommt man den dafür..kaum was !

    Ihr lei­det alle unter dem Hobbyknipser Syndrom, ihr ärgert euch weil ande­re bes­ser sind als Ihr, das ist Fakt, aus die­sem Grunde kommt ihr jetzt aus euren Löschen…ihr wisst gar nicht wie wir und über euch amü­sie­re.

    @ dave…warum schreibst du anonym…zeig doch mal dei­ne bil­der und bücher…lach

    hier mal paar ver­öf­fent­li­chun­gen von mir.….http://www.pfalz-bild.de/html/referenzen.html

    und jetzt ihr !!

  29. @ Jörg:

    Zitat: „Aus Sicht der Kunden hat pro­fes­sio­nell auch was mit Qualität zu tun. Aber das ist viel­leicht nur mei­ne Meinung.“

    Lieber Jörg, das was Du sagst ist abso­lut rich­tig.

    Nur: Was Qualität ist, das bestimmt der Kunde.

    Es gibt zunächst eine tech­ni­sche Qualität. Schärfe, Belichtung, Bildausschnitt. Das ist die grund­le­gen­de hand­werk­li­che Qualität. Danach kommt der Geschmack des Kunden. Und der ist ent­schei­dend, ob Du ein Bild ver­kaufst oder nicht. Es kommt nicht auf den Geschmack des Fotografen an. Der ist dem Bildredakteur einer (z.B.) Zeitschrift oder Zeitung völ­lig sch…egal. Denn den wie­der­um inter­es­siert nur, was die Leser inter­es­siert. Und das ist auch Moden und Zeitgeist unter­wor­fen. Beispiel: mit Weichzeichnerfotos à la David Hamilton gewinnst Du heu­te kei­nen Blumentopf mehr, das war in den Siebzigern aber ganz anders.

    Profesionelle Fotos sind eine Gebrauchsware, kei­ne „Kunstwerke“.

    Selbst bei eli­tä­ren Hochglanzmagazinen oder Bildband‐Verlagen und Kalenderherstellern. Auch in Werbeagenturen. Das Bild hat eine „Message“ zu ver­mit­teln. Das ist eben beim Kalenderblatt was ande­res als in der Nachrichtenfotografie, beim Buchcover anders als in der Tageszeitung. Die Aufzählung lie­ße sich belie­big fort­set­zen.

    Profi sein heißt, mög­lichst vie­len unter­schied­li­chen Abnehmern ihr „Wunschbild“ lie­fern zu kön­nen. Von „schön“ auf dem Kalender (daß sich der Käufer das einen gan­zen Monat lang ger­ne ansieht) bis „häß­lich“ bei­der Dokumentation des Schicksals von Obdachlosen.

    That’s it!

    Viele Grüße
    Franz Roth

  30. Also Leute, jetz mal ehr­lich. Ich hän­ge gele­gent­lich auch in ande­ren Blogs & Foren rum (Musik, Games), die zum Großteil aus unter 20jährigen bestehen. Daher bin ich ja die­se Kommentarkriege gewohnt.….aber hier? Bleibt doch mal locker mensch 🙂

    PS: Der Horst pro­vo­ziert aller­dings auch ganz gern glaub ich 😉 Aber dass der gute Mann ein­fach seit Jahrzehnten im Geschäft ist spricht nun­mal für sich. Also redet doch nicht die Bilder schlecht, es ist ja auch kei­ne künst­le­ri­sche Fotografie son­dern Presse und Reportage. So und nun muss ich abbre­chen sonst reg ich mich genau­so auf 😀 😀

  31. @ Dave:

    Zitat: „Ähm, ich bin Berufsfotograf. Schon seit vie­len, vie­len Jahren. Und ich habe so unge­fähr 7 oder 8 oder 10 Bücher ver­öf­fent­licht… @Horst: ICH kann foto­gra­fie­ren. Und ja, bit­te gehe in dei­ne “Villa” und schrei­be hier nie wie­der etwas – es sind ja doch nur Beleidigungen gegen alle ande­ren. Und das ist wirk­lich nur pri­mi­tiv bil­lig, rhe­to­risch eine Katastrophe und vol­ler Neid allen ande­ren gegen­über, die FOTOGRAFIEREN kön­nen.“

    In der Tat sieht man Deine Bücher nicht irgend­wo. Wäre ganz nett, wenn Du uns einen Blick dar­auf gestat­ten wür­dest. Ist doch auch Werbung für Dich und Dein Können. Du hast doch sicher irgend­wo im wei­ten Web eine Seite, oder?

    Zu Deiner Aussage „ICH kann foto­gra­fie­ren“ mache ich mal Werbung für einen Kollegen (Dr. Holger Schulz):

    http://tierfilm.wordpress.com/

    Den fin­de ich (als jemand, der in ähn­li­chem Métier „unter­wegs“ ist) ein­fach klas­se. Und von dem habe ich ’ne gan­ze Menge in der Filmerei gelernt.

    Oder die­se Kollegin (Stacey Housten) aus den USA:

    http://afocusinthewild.blogspot.com/

  32. @ Dave:

    Es wäre schon nett, wenn man Deine Bücher sehen könn­te. Ist doch auch Werbung für Dich. Und irgend­wo in den Weiten des Web hast Du doch sicher eine Site.

  33. @ Gerd:

    Danke für Dein Statement!

    Natürlich pro­vo­ziert Horst ger­ne (wir Pfälzer sind nun mal so ***grins, grins***).

    Es ist aber auch wit­zig, wenn dir nach einem Vierteljahrhundert im Job wer sagt, daß du mehr oder weni­ger von nix ’ne Ahnung hät­test. Ganz so kanns ja irgend­wie nicht sein. Mit mei­nen Honoraren muß ich ja irgend­wie mei­ne Miete zah­len und so Dinge. Und ehr­lich, wenn ich dann an einem Tag (ich bin ja auch kein welt­frem­der Heiliger, daß ich mich RF täte ver­wei­gern täte) von, sagen wir mal, Panthermedia so zwi­schen vier bis acht „Honorar‐Gutschriften“ von 36 bis 93 Cent krie­ge, dann fin­de ich das auch „wit­zig“.

    Da sind mir 180,– Euro (für ein Bild) von der BILD schon lie­ber …

    Deine Pics fin­de ich übri­gens klas­se!

    Viele Grüße
    Franz Roth

  34. @Franz: ja, die Professionalität bezieht sich zum Teil, dar­aus was den Geschmack der Kunden trifft. Und zum ande­ren aus der hand­werk­li­chen Qualität, wie du sel­ber sagst. Und jetzt frag ich dich: Ist denn die­se hand­werk­li­che Qualität bei den Individuen hier, die den Mund am größ­ten auf­rei­ßen gege­ben?

    Im übri­gen fin­de ich die Aussage: ein Profi kann im Gegensatz zum Hobbyfotografen NICHT foto­gra­fie­ren, was er will Quatsch. Wann bit­te schön macht denn ein Hobbyfotograf sei­ne künst­le­risch anmu­ten­den Bilder? In der Freizeit. Man kann doch als Profi sich nicht mit der Ausrede raus­re­den, man macht kei­ne anspruchs­vol­len Bilder weil man sich im Berufsalltag damit nicht aus­ein­an­der­set­zen kann. Gerade wenn ich das so sehe: „mein Berufsalltag ist vom foto­gra­fi­schen Aspekt her lang­wei­lig“, gera­de dann wür­de ich doch ver­su­chen mich pri­vat zu ent­fal­ten. Letztendlich ist das auch eine Aufwertung eines Portfolios, wenn man ziegt was man sonst noch kann.

    Von daher ist die­ses Argument nur eine Ausrede. Eine leicht zu durch­schau­en­de noch dazu.

  35. @franz
    wie schön dass du auf die­ses klei­ne detail ein­ge­hen konn­test und den essen­ti­el­len teil kon­se­quent igno­rierst.
    ihr die „foto­gra­fen“ seid ein­fach nur ver­bit­tert weil der beruf das foto­gra­fens euch in die abhängigkeit(geld) getrie­ben habt und ihr über­haupt kei­nen krea­ti­ven frei­raum mehr habt.

    die­se arro­ganz ist echt uner­träg­lich.
    ihr seid doch die­je­ni­gen die von neid zer­fres­sen sind, das liest man bei horst nun wirk­lich aus jeder zei­le.
    aber die fähig­keit zwi­schen den zei­len lesen zu kön­nen sei wohl auch nicht jedem gegönnt;-)

  36. @ Jörg:

    Zitat: „Und jetzt frag ich dich: Ist denn die­se hand­werk­li­che Qualität bei den Individuen hier, die den Mund am größ­ten auf­rei­ßen gege­ben?“

    Lieber Jörg, ein kla­res „Ja!“. Horsts Bilder sind scharf, kor­rekt belich­tet und wer­den (u.a.) in der BILD Rhein‐Neckar als Aufmacher abge­druckt.

    Welcher Beweise bedürf­te es sonst noch?

  37. @ Jörg:

    Ähm, noch dazu: „Im übri­gen fin­de ich die Aussage: ein Profi kann im Gegensatz zum Hobbyfotografen NICHT foto­gra­fie­ren, was er will Quatsch. Wann bit­te schön macht denn ein Hobbyfotograf sei­ne künst­le­risch anmu­ten­den Bilder? In der Freizeit. Man kann doch als Profi sich nicht mit der Ausrede raus­re­den, man macht kei­ne anspruchs­vol­len Bilder weil man sich im Berufsalltag damit nicht aus­ein­an­der­set­zen kann. Gerade wenn ich das so sehe: “mein Berufsalltag ist vom foto­gra­fi­schen Aspekt her lang­wei­lig”, gera­de dann wür­de ich doch ver­su­chen mich pri­vat zu ent­fal­ten. Letztendlich ist das auch eine Aufwertung eines Portfolios, wenn man ziegt was man sonst noch kann.“

    Sorry, aber damit beweist Du, daß Du vom Alltag eines Berufsfotografen (der für die Presse arbei­tet) wirk­lich, aber ganz wirk­lich, null Ahnung hast. Glaubst Du, wenn Du von Termin zu Termin hechelst, hin­ter einer Story her­jagst damit Du Deine Miete bezah­len kannst, dann hät­test Du noch die Zeit „Dich pri­vat zu ent­fal­ten“?

    Dann bist Du froh, wenn Du Dich abends vor die Glotze set­zen oder ein Buch lesen kannst!

    Und hoffst, daß nicht das Telefon bim­melt und Du bei strö­men­dem Regen, Schneetreiben oder Glatteis ganz schnell mit­ten in der Nacht irgend­wo hin­sollst, um vom „Autobahnunfall des Jahrhunderts“ die packends­ten Bilder aller Zeiten zu schie­ßen.

  38. Hi, Linux!

    @franz
    wie schön dass du auf die­ses klei­ne detail ein­ge­hen konn­test und den essen­ti­el­len teil kon­se­quent igno­rierst. ihr die “foto­gra­fen” seid ein­fach nur ver­bit­tert weil der beruf das foto­gra­fens euch in die abhängigkeit(geld) getrie­ben habt und ihr über­haupt kei­nen krea­ti­ven frei­raum mehr habt.
    die­se arro­ganz ist echt uner­träg­lich. ihr seid doch die­je­ni­gen die von neid zer­fres­sen sind, das liest man bei horst nun wirk­lich aus jeder zei­le. aber die fähig­keit zwi­schen den zei­len lesen zu kön­nen sei wohl auch nicht jedem gegönnt;-)“

    Du stehst in Deinem Beruf also in kei­nen Abhängigkeiten? Du dagst Deinem Boß wo’s lang­geht? Du hast in Deinem Bro‐Beruf „krea­ti­ve Freiräume“?

    Well, wenn das so ist, dann herz­li­chen Glückwunsch. Dann benei­de ich Dich näm­lich wirk­lich.

  39. … noch mal ohne Recht(s)schreibfehler. Sorry, lie­ber Linux.

    Du stehst in Deinem Beruf also in kei­nen Abhängigkeiten? Du sagst Deinem Boß wo’s lang­geht? Du hast in Deinem Brot‐Beruf “krea­ti­ve Freiräume”?

    Well, wenn das so ist, dann herz­li­chen Glückwunsch. Dann benei­de ich Dich näm­lich wirk­lich.

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