Rezension: „Digitalfotos online verkaufen: Geld verdienen mit Internet-Bildagenturen“ von Martina Berg

Langsam kann ich behaup­ten, ich habe alle ver­füg­ba­ren deutsch­spra­chi­gen Bücher über Stockfotografie gele­sen. Zuletzt war „Digitalfotos online ver­kau­fen: Geld ver­die­nen mit Internet-Bildagenturen“ (ISBN: 978–3837015126) von Martina Berg an der Reihe.

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Von den bis­her vor­ge­stell­ten Büchern ist es das bil­ligs­te. Mit knapp 80 Seiten (plus eini­ge Seiten Anhang) ist es jedoch aus das kür­zes­te. Der Aufbau ähnelt denen der ande­ren Bücher. Zuerst wird die not­wen­di­ge Ausrüstung vor­ge­stellt, die recht­li­chen Probleme kurz ange­ris­sen, dann gibt es 30 stich­wort­ar­ti­ge Seiten mit den gefrag­tes­ten Motiven und Beispielen, es wird die Bildbearbeitung und das Verschlagworten erläu­tert und dann das Hochladen zu einer Bildagentur am Beispiel der Microstock-Agentur Fotolia erklärt.

Fassen wir das Buch kurz zusam­men: Es ist ein schnel­ler, ein­fa­cher Überblick für abso­lu­te Einsteiger, der nicht in die Tiefe geht. Aufnahme-Tipps feh­len fast völ­lig und die drei Seiten zur Bildbearbeitung sind zu rudi­men­tär. Wer nicht ger­ne liest, dem kommt das Buch ent­ge­gen. Aber als allei­ni­ger Ratgeber für den Weg durch den Stockfotografie-Markt reicht es noch nicht aus.

9 Gedanken zu „Rezension: „Digitalfotos online verkaufen: Geld verdienen mit Internet-Bildagenturen“ von Martina Berg“

  1. schon das cover des buches ist eine zumu­tung, aber ich fra­ge mich war­um du so einen schrott hier über­haupt vorstellst.…manchmal ist schwei­gen mehr !

    die­se gan­zen bücher wer­den von typen gech­rie­ben, die in der regel noch nie foto­gra­fiert haben, sie ver­die­nen ihr geld mit leu­ten die noch weni­ger ahnung haben.

    in der regel schreibt da einer vom ande­ren ab, das wars !

    ent­we­der man kanns oder man kanns nicht, da hel­fen auch kei­ne 1000 bücher.

    hor­st

  2. Ja das Cover ist ein­fach der Brüller! Wenn ich nicht wüss­te, dass es Internet-Bildagenturen in den 80ern noch nicht gege­ben hat, wür­de ich glatt wet­ten, dass die­ses Buch aus die­ser Zeit kommt! 🙂

  3. Hatte mir das „Büchlein“ („Buch“ wäre in Anbtracht des Umfanges über­trie­ben) auch mal zum kri­ti­schen Durchsehen geor­dert. Eine ein­zi­ge Enttäuschung. Google und ein gutes ein­schlä­gi­ges Forum ent­hal­ten weit­aus mehr Informationen. Meine Meinung: Finger weg.

  4. OK das bil­ligs­te Buch, aber auch das mit dem wenigs­ten Inhalt und eigent­li­ch ist es nur für Leute emp­feh­lens­wert, die sowie­so nicht gern lesen.

    Und dann die­ses Cover… irre. Wir soll­ten alle Buchautoren wer­den, wenn sich da so leicht was ver­die­nen läßt 😉

    LG
    Thomas

  5. Mal ein ande­rer Blick von jeman­den, der Einblick hat, was hin­ter den Kulissen pas­siert.

    Grundsätzlich ist die Zielgruppe von Robert ja schon genannt – für abso­lu­te Einsteiger. Richtig! Wer die­se Seite hier kennt, der ist über die­ses Status weit hin­aus.
    Aber: Wenn jeder, der sich mit die­sem Thema beschäf­tigt bzw. beschäf­ti­gen will, die­sen Ratgeber kon­sul­tie­ren wür­de, dann wür­den vie­le Mails, vie­le Fragen, viel Frust, vie­le Forumseinträge in der Form von „war­um wur­den mei­ne Bilder abge­lehnt“ nicht not­wen­dig wer­den. Das oft so ver­stan­de­ne „Inhalt der Speicherkarte hoch­la­den und Millionär wer­den“ funk­tio­niert lei­der nicht.

  6. Erst ein­mal Danke für die Mühe und die Aufbereitung der Informationen. Gibt es eigent­li­ch wirk­li­ch span­nen­de Bücher, die sich mit Stockfotografie befas­sen? Also nicht nur, ein paar Links auf iSto­ck & Fotolia, son­dern auch wei­ter­füh­ren­de Informationen wie z.B. ein Bild auf­ge­baut sein muss, wel­che beson­de­re Bildsprache und Denkweise des Fotografen erfor­der­li­ch ist, damit aus einem guten Foto auch ein gut­ver­kau­fen­des Stockfoto wer­den kann?

  7. Danke, Robert. Da freue ich mich schon drauf – falls der „Redaktionsplan“ dei­nes Blogs noch ein paar Tage braucht bis das Buch hier erscheint, freue ich mich auch auf einen klei­nen Tipp via E-Mail. Danke 🙂

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