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Stockfotografie-Workshop in Wien mit Robert Kneschke

Manchmal bekomme ich Anfragen, ob ich auch Workshops oder Seminare gebe. Jetzt besteht endlich die Möglichkeit!

Vom 24.-26. September 2012 werde ich in Wien einen Workshop mit dem Titel „Stockfotografie – Fotografieren für Bildagenturen“ halten.

In drei vollgepackten Tagen mit 24 Unterrichtsstunden könnt ihr dort lernen, wie man lukrative Motive recherchiert, wie ein Shooting vorbereitet wird, worauf es bei der Modelwahl ankommt, wie schnell Bilder retuschiert werden und vieles mehr.

Jeder Teilnehmer hat einen eigenen Computer-Arbeitsplatz, damit parallel gearbeitet werden kann. Wer nicht nur aus Büchern lernen will, hat eine der seltenen Chancen, direkt von jemanden zu lernen, der seit Jahren ausschließlich mit dem Fotoverkauf sein Geld verdient. Das Geld für den Kurs könnt ihr somit wieder selbst einspielen, wenn ihr meine Tipps und Tricks umsetzt.

Update 11.09.2012: Der Workshop musste leider abgesagt werden.

Erste Ergebnisse vom „Hotel Fotolia“-Workshop (+ Behind-The-Scenes)

Vor ca. drei Wochen hatte die Bildagentur Fotolia* ihren dritten Workshop veranstaltet. Nach einem Tag mit Yuri Arcurs 2009 und einem Fußball-Shooting 2010 folgte diesmal das „Hotel Fotolia„.

Die vier FotografInnen Franz Pfluegl, Amir Kaljikovic, Diana Drubig und meine Wenigkeit führten 25 Teilnehmer durch vier Sets im Berliner Hotel Bogota. Das Licht hatten wir relativ simpel eingerichtet, mal nur indirekte Beleuchtung, mal eine Softbox-Klammer oder Beauty-Dish von oben vor weißem Hintergrund. Das hatte den Vorteil, dass die Models sich auch etwas bewegen konnten, ohne gleich „aus dem Licht“ zu sein und die Fotografen sich mehr auf ihre Motive konzentrieren konnten.

Für uns als Trainer war die große Herausforderung, den Spagat zwischen schon erfahreneren Teilnehmern und blutigen Anfängern zu finden und ich hoffe, ich habe es halbwegs gemeistert.

Von Fotolia gibt es jetzt ein schönes Behind-The-Scenes-Video, welche die Eindrücke des Tages gut zusammenfasst:

Ich selbst habe auch einige Eindrücke nebenbei festgehalten:

Hier die Trainerin Diana Drubig beim Testen:

Ihr fertiges Foto hier (wenn ihr auf den Link unter dem Bild klickt, kommt ihr zur Detailseite bei Fotolia):

© Diana Drubig / Fotolia*

Aber auch die anderen Trainer und Fotografen haben schöne Ergebnisse abgeliefert. Hier mal eine Auswahl der Fotografen, von denen ich schon Fotos online gefunden habe.

Zuerst die Trainer…

© Amir Kaljikovic / Fotolia*
© Franz Pfluegl / Fotolia*
© Robert Kneschke / Fotolia*

Und hier die Teilnehmer…

© Picture-Factory / Fotolia*
© Picture-Factory / Fotolia*
© Ingo Bartussek / Fotolia*
© F. Schmidt / Fotolia*
© fotogestoeber / Fotolia*
© Doris Oberfrank-List / Fotolia*
© Doris Oberfrank-List / Fotolia*
© Claudia Paulussen / Fotolia*
© mahey / Fotolia*
© Gerhard Seybert / Fotolia*
© phokrates / Fotolia*

Im Anschluss an die Fotoshootings gab es vom DOCMA-Chefredakteur Christoph Kühne und seinem Kollegen Olaf Giermann Tipps zur RAW-Bearbeitung. Wir vier Trainer zeigten auch exemplarisch je eins unserer Bilder. Was mich da erstaunte, war, dass wir erstens relativ ähnliche Histogramme in unseren Bildern hatten und zweitens auch sehr ähnliche Herangehensweisen bei der RAW-Entwicklung haben.

Im Gegenzug erstaunte mich, dass – wie es bei der Bildauswahl oben ansatzweise zu sehen ist – die verschiedenen Teilnehmer trotz identischer Licht-Setups trotzdem durch die Bildbearbeitung sehr verschiedene Looks erzielten.

Welches Bild ist Euer Favorit und warum?

An die anderen Teilnehmer: Ihr dürft gerne die Links zu euren Ergebnissen in den Kommentaren posten.

Update 02.07.2012: Hier ist eine Übersicht aller bisher hochgeladenen Fotos vom Workshop.


* Affiliate-Link

Hotel Fotolia – Neuer Stockfoto-Workshop in Berlin

Nach einem Studio-Shooting und einer Fotosession im Fußball-Stadion wagt sich die Bildagentur Fotolia nun ins Hotel.


Der dritte Workshop im Rahmen der „Fotolia Akademie“ wird sich um Service, Bequemlichkeit und Entspannung drehen.

25 Teilnehmer bekommen am Samstag, den 9. Juni 2012 von 9-18 Uhr einen ganzen Tag lang die Möglichkeit, im Berliner „Hotel Bogota“ unter der Anleitung erfahrener Stockfotografen professionelle Fotos zu machen. Es wird vier Sets geben, welche die Spannbreite eines typischen Hotels abdecken: Die Lobby, ein Zimmer, die Bar und die Rezeption.

Von der Planung über das  Shooting bis hin zur Nachbearbeitung und Verschlagwortung der Bilder erhalten die Teilnehmer einen authentischen Einblick in den kompletten Ablauf eines Stockfotografie-Shootings.

Hilfreich zur Seite stehen die vier erfolgreichen Stockfotografen Franz Pfluegl, Diana Drubig, Amir Kaljikovic sowie meine Wenigkeit Robert Kneschke. Für die Postproduktion können die Teilnehmer auf die jahrelange Erfahrung des Chefredakteurs des DOCMA-Magazins Christoph Kühne zurückgreifen. Die Firmen Epson und California Sunbounce werden ebenfalls Geräte für die Teilnehmer bereit stellen und einen Experten für Fragen vor Ort haben.

Die Teilnahme kostet für 229 Euro für Fotolia-Mitglieder. Mehr Details und den Link zur Anmeldung für den Workshop findet ihr hier im Blog von Fotolia.

Der Fotolia-Fußball-Workshop im Rückblick

Olé, olé, olé! Deutschland ist im Fußball-Fieber. Das spiegelt sich auch im Bildermarkt wieder. 34 der 50 meistverkauftesten Bilder bei der Microstock-Agentur Fotolia haben diesen Monat die Fußball-Weltmeisterschaft zum Thema, seien es Motive von Bällen, Fans oder der südafrikanischen Flagge.

Fußballer macht Kopfball

Dieser Bedarf ist ein guter Anlass, den zweiten Fotolia-Workshop unter dem Motto „K(l)ick it like a pro“ zu veranstalten. Der erste Workshop im Dezember 2009 lief in einem großen Berliner Fotostudio unter der Leitung des Top-Microstock-Fotografen Yuri Arcurs. Am 29.5.2010 war es soweit und Fotolia gab 34 Fotografen die Möglichkeit, in einem Fußball-Stadion Bilder zum Thema zu machen.

Es gab jedoch viele Unterschiede zum ersten Shooting. Das fing bei der Teilnahme an. Beim ersten Workshop wurden die 15 Plätze noch im Rahmen eines Gewinnspiels verlost, diesmal gab es mehr als doppelt so viele Plätze, die für 150 Euro gebucht werden konnten. Das klingt erst mal viel, ist aber – dazu komme ich später noch – ein Spottpreis. Geleitet wurde der Fußball-Workshop vom Berliner Profi-Fotografen Marc Brinkmeier. Da Brinkmeier vor allem Auftragsarbeiten macht und nur nebenbei für Corbis fotografiert, war die Herangehensweise ganz anders als bei Arcurs, der ja nur Shootings macht, die ganz genau auf die Bedürfnisse von Bildagenturen zugeschnitten sind.

Marc Brinkmeier vor Moodboard
Marc Brinkmeier vor Moodboard

So erklärte Brinkmeier am Anfang vor einem Moodboard – eine Wand mit vielen Bildern zum gleichen Thema, welche zeigen sollen, in welche Richtung die eigenen Fotos gehen sollen – detailliert an einem fertigen Foto, wie es entstanden sein könnte, sowohl bei der Beleuchtung als auch der Umsetzung des Motivs. Im Stadion wurden drei verschiedene Licht-Setups aufgebaut. Einmal ein klassisches Freisteller-Set vor weißem Hintergrund, ein Set an einem Holztor mit zwei Blitzen als Aufhelllicht und ein Set auf dem Rasen mit einem starken 1500-Watt-Blitz an einer großen Octobox, mit dem bei Belieben selbst das Sonnenlicht „weggeblitzt“ werden kann. Ausführlich wurde der Umgang mit Belichtungsmesser und Sinn und Zweck der verschiedenen Blitze bzw. Reflektoren und Abschatter erklärt.

Ein Model wird als Fan gestylt
Ein Model wird als Fan gestylt

Während es beim ersten Workshop vier klar vorgegebene Motiv-Sets gab (Freisteller, Küchenszene, Party, Chillout), wurde diesmal den Teilnehmern freie Hand gelassen. Es waren 20 Models anwesend, Kinder, Männer, Frauen und Senioren gut gemischt, die allesamt jedoch Amateur-Models waren, im Gegensatz zu den Profi-Models beim ersten Workshop. Dazu gab es eine Visagistin und einen Friseur, welche die Models aufhübschten und zwei Stylistinnen, welche mit einem Fundus an Fußballkleidung, Fan-Artikeln und Unmengen an Accessoires bereitstanden, um die Models nach den Wünschen der Fotografen zu verwandeln.

Diese Kombination ermöglichte den Teilnehmern zum einen eine große Freiheit bei der Wahl der Motive und es gab keinen Mangel an Funkauslösern wie beim ersten Workshop. Der Nachteil jedoch war, dass die unerfahreneren Fotografen an vielen Fronten gleichzeitig lernen mussten: Sie mussten entscheiden, welche Models wie gestylt was darstellen sollten, sie mussten diese Anweisungen den ungeübteren Model verständlich machen, sich für einen Lichtaufbau entscheiden und diesen auch beherrschen und darauf achten, dass im Hintergrund keine anderen Fotografen ins Bild laufen. Frau Doktor beschreibt das anschaulich in ihrem Blog.

Weiblicher Fußballfan im Stadion

Dass sich der Aufwand lohnt, zeigt jedoch ein Blick in die Galerie der Ergebnisse. Einige Bilder haben sich bereits nach knapp zwei Wochen über 10x verkauft. Da diese Fotos exklusiv über Fotolia angeboten werden, kann der Startpreis von 1 auf 2 Credits angehoben werden. So haben einige der Teilnehmer schon locker ein Fünftel der Teilnahmegebühr wieder eingespielt und Deutschland ist bei der diesjährigen Fußball-WM noch im Rennen. Und Themen wie Mannschaftsgeist, „rote Karte“ oder jubende Fans ohne Fußball-Bezug lassen sich auch weiterhin gut verkaufen. Ich selbst habe in der ersten Woche, nachdem 25 Bilder von mir – nur ein Teil meiner Ausbeute – online waren, über 12 Euro verdient.

Wie zu erwarten sind bei den Käufern die beliebtesten Motive jene, welche am aufwändigsten zu realisieren sind. Für die Bilder jubender Deutschland-Fans wurden zum Abschluss des Workshops alle Models noch mal in die Maske geschickt und dann auf der Tribüne postiert. Zwanzig Models zu casten, zu schminken und zu postieren ist ein Aufwand, den kaum ein Fotograf betreibt, weshalb solche Bilder mit Model-Release (!) sehr selten sind. Das zeigt sich in den Verkäufen.

Das obere Model in Aktion
Das obere Model in Aktion

In der oben verlinkten Galerie zeigt sich auch, dass bei gleichen Models und ähnlichen Settings technisch ganz verschiedene Bilder entstehen. Damit meine ich den Umgang mit Weißabgleich, Tonwertkurven, Kontrast und Sättigung. Während des Workshops bot Fotolia hier die Hilfe von erfahrenen Photoshop-Experten an, die mit kompletten Workstations bereit standen, um RAWs zu konvertieren und Fotos zu retuschieren. Angesichts der Verlockung freilaufender Models wurde dieser Service jedoch kaum genutzt.

Einen guten Eindruck über die Atmosphäre beim Workshop verschafft dieses YouTube-Video, bei dem ihr mir ab Minute 7:20 auch kurz bei der Arbeit zuschauen könnt:


Erste Impressionen vom Fotolia-Workshop zur Fussball-WM

Genauso erschöpft wie meine Kamera-Akkus komme ich eben nach Hause vom zweiten Fotolia-Workshop, dafür aber auch mit voller Speicherkarte und vielen schönen Fotos.

Vielen Dank an alle, die das aufwändige Shooting mit organisiert haben und auch an die anderen Teilnehmer, mit denen der Tag viel Spaß gemacht hat.

Ohne viele Worte hier erste Eindrücke vom Workshop, den Settings, den Models und Motiven. Alle Bilder kommen unbearbeitet aus der Kamera und wurden nur verkleinert.

Fotolia-Shooting Fussball 01

Fotolia-Shooting Fussball 02

Fotolia-Shooting Fussball 03

klein_MG_0346

Fotolia-Shooting Fussball 04

Fotolia-Shooting Fussball 05

Fotolia-Shooting Fussball 06

Fotolia-Shooting Fussball 07

Fotolia-Shooting Fussball 08

Fotolia-Shooting Fussball 09

Mehr gibt es dann in zwei Wochen, nachdem ich mich ohne Internetzugang in den französischen Alpen rumgetrieben haben werde. Wenn mir meine Trekking-Kumpanen nicht noch ausreden, meine Kamera (Viel zuviel Gewicht!) zu schleppen, kann ich auch davon dann Fotos zeigen.