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Argumente für und gegen Wasserzeichen in Online-Fotos

Der Fotograf Till Erdmenger hatte vor einigen Wochen in seinem Blog einen Artikel über das Auffinden nicht lizenzierter Fotos geschrieben.

Darin fiel mir folgender Absatz besonders auf:

„[…] Bei Fotografen wird immer wieder darüber diskutiert, wie man sich vor dem Bilder-Klau schützen kann. Oft lautet der Tenor: Man müsse ein Wasserzeichen auf die Bilder montieren. Stimmt grundsätzlich, ist aber vollkommen kontraproduktiv. Mit einem dicken Copyright-Hinweis schrecke ich vielleicht einige Bilderdiebe ab, es wird aber noch immer genug andere geben, die diese Bilder vollkommen schmerzfrei für eigene Zwecke einsetzen. Wichtigster Punkt: Wasserzeichen sind eine würdelose Verschandelung schöner Fotos.

Interessanterweise kommt in Unternehmen – völlig zu recht – niemand darauf, die aufwändig produzierten Werbefotos oder Imagemotive mit riesigen Urheberrechtshinweisen zu „verschönern“. An dieser Stelle ist man sich offenbar vollkommen einig, dass solche Wasserzeichen nichts auf einem Foto zu suchen haben. […]“


Ich war sehr erstaunt zu lesen, dass sich ein professioneller Fotograf gegen die Verwendung sichtbarer Wasserzeichen im Bild ausspricht. Aber nachdem ich im zweiten Absatz den Vergleich mit Werbefotos gelesen habe, wurde mir langsam klar, warum er zu diesem Thema vielleicht eine andere Meinung hat als ich.

Till ist „Businessfotograf“, er verdient sein Geld also hauptsächlich durch Fotoaufträge von Firmen, für die er Portraitfotos der Mitarbeiter, Bilder der Betriebsfeier und so weiter fotografieren soll. Er bekommt sein Geld also von den Firmen, liefert die Bilder ab und hat keine Verluste, wenn das Bild von der Firmenwebseite unerlaubt im Netz vervielfältigt wird.

Selbst bei Beispielfotos auf seiner Webseite braucht er wenig Angst zu haben, dass diese kopiert werden. Denn selbst wenn das der Fall wäre, werde er dadurch vermutlich nicht weniger Aufträge erhalten, denn die Referenzfotos auf seiner Webseite bleiben ihm ja erhalten.

Ähnlich sieht das bei den Werbekunden in seinem Blog-Beispiel aus. Die Firmen bezahlen viel Geld für ihre Werbefotos und bezahlen noch mal viel Geld, um diese Werbebilder möglichst attraktiv in Zeitungen, auf Litfaßsäulen, Plakatwänden und im Internet zu platzieren. Jeder, der ein Werbefotos irgendwo – unerlaubt – im Netz postet, hilft dem Unternehmen dadurch etwas, weil es bei Werbefotos, wie der Name schon sagt, kostenlose Werbung ist, wenn diese irgendwo gezeigt wird, ohne dass das Unternehmen dafür zur Kasse gebeten wird. Neuerdings geben Firmen ja sogar viel Geld aus, um diese organische Verbreitung im Internet durch zufällige Webnutzer möglichst echt aussehen zu lassen (Stichwort „virales Marketing“)

Bei einigen Fotografen liegt der Fall jedoch anders. Wenn Fotografen weniger durch Fotoaufträge Geld verdienen, sondern mehr durch den Verkauf ihrer fotografischen Werke selbst, wird die unerlaubte Nutzung im Internet zu einem größeren Problem. Betroffen hiervon sind zum Beispiel ganz stark die Stockfotografen, aber auch Fotografen, die ihre Bilder als Poster, Postkarten, Kalender etc. verkaufen.

Ein sichtbares Wasserzeichen auf dem Foto markiert damit das zu verkaufende Produkt, ähnlich wie es eine elektronische Diebstahlsicherung im Laden macht. Wird das Bild mit der Markierung benutzt, kann erstens davon ausgegangen werden, dass die betreffende Person das Foto nicht legal lizenziert hat (wobei ich in letzter Zeit einige Fälle hatte, bei denen selbst das nicht zutraf) und zweitens wirkt dann das Wasserzeichen wie eine Art Hinweis, wo das „Originalprodukt“ ohne die unschöne Markierung gegen Bezahlung erhältlich ist.

Diesen „Werbeeffekt“ eines sichtbaren Wasserzeichens verschenken Profi-Fotografen, die ihre Bilder ohne Wasserzeichen ins Netz stellen. Damit hätten sie selbst im Falle einer unerlaubten Verbreitung im Internet trotzdem noch einen kleinen Vorteil, der die unerlaubte Handlung zwar nicht aufwiegt, aber immerhin in ihrer negativen Wirkung etwas mildert.

Ob ein Fotograf lieber diese Werbewirkung und einen rudimentären Schutz ihrer Bilder mit Wasserzeichen haben mögen oder lieber darauf verzichten und sich gegen die „würdelose Verschandelung“ der eigenen Bilder entscheiden, damit die Fotos schöner wirken, dass muss jeder selbst entscheiden.

Wie macht ihr das: Bilder mit sichtbaren Wasserzeichen oder ohne? Und warum?

Bezahlung der Models

Wie läuft das? Oft bekomme ich Mails von anderen Fotografen, wie ich meine Models bezahle. Um einige der Fragen zu beanworten, stelle ich in diesem Beitrag einige Wege vor, wie Models bezahlt werden. Ich versuche, den Beitrag allgemeiner zu halten und auch die Honorierungen anderer Fotografen mit einfließen zu lassen.

Grundsätzlich lassen sich in der Stockfotografie drei Arten der Bezahlung unterscheiden:

1. Kommerzielles TfP (Bezahlung durch Fotos)
2. Gemeinsames Risiko (Prozentuale Beteiligung)
3. Cash auf die Kralle (Stundenlohn oder Pauschale)

1. Kommerzielles TfP (Bezahlung durch Fotos)
TfP bedeutet „Time for Prints“ oder frei erklärt: Der Fotograf und das Model bringen ihre Zeit für das Fotoshooting ein und beide bekommen danach als Bezahlung die fertigen Fotos. Mittlerweile gibt es auch „TfCD“ oder „TfDVD„, wo das Model die Fotos nicht mehr als Abzug, sondern nur noch als CD oder DVD bekommt.

In der Regel sind diese Vereinbarungen nichtkommerziell. Es gibt aber Stockfotografen, die sich im Modelvertrag alle kommerziellen Nutzungsrechte für die Fotos sichern. Das Model darf die Fotos nur unkommerziell nutzen. Wenige – ich behaupte mal, nur die unerfahrenen – Fotografen haben in ihren Verträgen stehen, dass sowohl Fotograf als auch Model die Fotos kommerziell nutzen können. Für die Nutzung in Bildagenturen sind solche Verträge jedoch schwierig, da der Fotograf dann nicht sicher sein kann, dass seine Fotos „frei von Rechten Dritter“ sind.

Ich selbst nutze diese Zahlungsvariante eher selten und auch nur, falls das Model auf mich zukommt und um Fotos bittet. Auch andere Kriterien spielen eine Rolle, die ich unten erläutere.

2. Gemeinsames Risiko (Prozentuale Beteiligung)
Bei dieser Zahlungsvariante werden die Models an den Verkaufserlösen der Fotos beteiligt.
Im Model-Vertrag wird hier festgehalten, wieviel Prozent das Model von dem Gewinn erhält. Das beginnt bei 10%, aber es gibt auch Models, die 80% fordern – meist aber nicht erhalten. Üblich sind 25% bis 50%. Der genaue Satz richtet sich unter anderem nach den schon erwähnten Kriterien.

Bei mehreren Models auf einem Foto ist empfehlenswert, den Prozentsatz zu reduzieren. Sonst kann es passieren, dass der Fotograf drei Models je 40% zahlen muß und im Grund mehr ausgibt als einnimmt.
Der Vorteil dieser Methode ist, dass der Fotograf kein Risiko eingeht, wenn sich die Fotos nicht so gut verkaufen wie erhofft. Das ist besonders bei „verrückteren“ Shooting-Ideen sinnvoll, für die der Fotograf keine Erfahrungen im Verkauf hat. Für mich ist ein netter Nebenaspekt auch, dass ich öfter mit den Models in Kontakt stehe.

Das kann aber auch ein Nachteil sein. Der Verwaltungsaufwand ist viel größer, da jeder Verkauf gut nachgewiesen werden muss und die Models dann Rechnungen stellen müssen bzw. Gutschriften erhalten. Vor allem für die Microstock-Fotografie ist das sehr unhandlich, bei Mid- und Macrostock-Agenturen aber gut machbar. Viele Fotografen nutzen für die Verwaltung Datenbanken wie Access oder einfach eine gut sortierte Excel-Tabelle. Meine Excel-Tabelle listet z.B. die Dateinamen der Fotos, Verkaufsdatum, die Agentur, den Kunden (wenn bekannt), den Preis der Agentur, meinen Anteil und den Anteil der Models. Mit Visual Basic-Skripten lassen sich die Prozente automatisch per Knopfdruck ausrechnen. Damit nicht an zig Models monatlich einige Euro überwiesen werden müssen, bieten sich gesammelte Auszahlungen pro Quartal an.

Ein weiterer Nachteil ist, dass die Zahlungen theoretisch endlos laufen und so mit immer mehr Models der Verwaltungs- und Zeitaufwand exponential steigt. Einige Fotografen lösen das, indem sie die Zahlungen zeitlich begrenzen (z.B. auf ein oder zwei Jahre), andere Fotografen setzen eine Obergrenze, bis zu welchem Betrag sie die Beteiligung auszahlen.

Ein Vertrauen seitens des Models in den Fotografen und Geduld muss natürlich vorhanden sein. So kommt es in der Praxis vor, dass ein Foto in einer Zeitschrift gedruckt – und vom Model gesehen wird – und der Fotograf die Abrechnung der Agentur aber erst danach erhält und das Model informieren kann.

Diese Zahlungsweise habe ich am Anfang sehr häufig genutzt, da ich meine Investitionen damit gering halten konnte. Die Nachteile sind in der Praxis aber schnell bewußt geworden, sodaß ich nun öfter einen Stundenlohn vereinbare. Für „Testshootings“ mit neuen Models oder ungewöhnlichen Typen finde ich diese oder die erste Variante aber immer noch praktisch.

3. Cash auf die Kralle (Stundenlohn oder Pauschale)
Wie der Name schon sagt, gibt es hier Bargeld. Entweder wird mit dem Model ein Stundenlohn vereinbart oder eine Pauschale, z.B. für einen halben Tag (4 Stunden) oder eine Tagesgage (8 Stunden). Die Werte können hier stark schwanken und reichen von 10 bis 80 Euro die Stunde oder 100 bis 500 Euro Tagesgage. Was vereinbart wird, hängt wieder von verschiedenen Kriterien ab.
Wichtig ist, dass im Vertrag festgehalten wird, für was der Betrag gezahlt wird (in der Regel für „Fotos vom [DATUM]“) und eine Quittung geschrieben wird, um es in der Buchhaltung richtig abzurechnen.

Wie machen es die Profis?
Yuri Arcurs, ein Microstock-Fotograf, welcher sich rühmt, der Fotograf mit den meistverkauften Bildern der Welt zu sein, zahlt seinen Models 50 bis 100 US-Dollar pro Stunde. Vorher verlangt er jedoch von neuen Models, dass sie drei Fotoshootings kostenlos machen, da die Einarbeitung Zeit kostet.

Der ebenfalls sehr erfolgreiche Microstock-Fotograf Andres Rodriguez arbeit auf TfP-Basis und zahlt seine Models mit 10 ausgedruckten Fotos bzw. einem Fotobuch mit 20 Fotos aus und den bearbeiteten Fotos auf CD.

Der Fotograf und Inhaber der Bildagentur Adpic, Martin Baumann, zahlt seinen Models “ je nach Thema, Verwertbarkeit sowie Zeitaufwand der Aufnahmen“ 30 bis 100 Euro.

Der Stockfotograf Ron Chapple bezahlt seine Models aus buchhalterischen Gründen per Scheck. Die Höhe des Honorars hängt vom Alter und der Erfahrung der Models und dem Budget für das entsprechende Shooting ab.

Einige Werbefotografen lassen für Aufträge auch die Kunden das Model bezahlen, sichern sich aber das Recht zu, zusätzliche Aufnahmen (sogenannte „Outtakes„) für Bildagenturen nutzen zu dürfen.

Kriterien für die Bezahlung
Wieviel ein Model verlangen kann, hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu zählt vor allem, wie viel Erfahrung das Model vor der Kamera hat. Auch nachweisbares Schauspieltalent kann honoriert werden. Je gefragter der Look des Models ist, sowohl vom Fotografen als auch von Bildagentur-Kunden, desto mehr ist der Fotograf bereit zu zahlen.

Je mehr Models bei einer Fotosession mitmachen, desto geringer ist oft die Gage pro Model. Zum einen sind die Models dann nicht ständig Hauptbestandteil der Fotos und zum anderen gibt es mehr Wartezeiten, wenn Einzelaufnahmen der anderen Models anstehen. Viele Fotografen handeln auch Halbtages- oder Tagesgagen aus, bei denen der Stundensatz in der Regel niedriger ist als bei einer Buchung von z.B. zwei Stunden.
Wenn das Model einige oder sogar alle bearbeiteten Fotos eines Shootings erhält, fällt die Bezahlung meist geringer aus (siehe 1.). Dazu kommen noch viele andere Faktoren wie beispielsweise Anfahrtsweg oder Übernachtungskosten.

Unterm Strich
Letztendlich ist alles Verhandlungssache zwischen dem Fotograf und dem Model. Wenn ein Fotograf unbedingt mit einem Model arbeiten will, wird er hohe Gagen akzeptieren, umgekehrt geben sich Newcomer-Models gerne mit Fotos zufrieden, wenn die Bilder des Fotografen die Sedcard oder das Portfolio des Models aufbessern. Dazwischen ist – mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen – alles möglich.

Wie handhabt ihr als Fotografen die Bezahlung Eurer Models? Worauf achtet ihr? Was sind Eure Erfahrungen als Model?

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10 Vorteile eines guten Models

Meine letzten Beiträge waren vor allem für Fotografen und Bildagenturen interessant. Deshalb nun wieder einige Tipps für angehende Models, ganz subjektiv, aber basierend auf der Zusammenarbeit mit über 70 Models bisher.

Hier sind 10 Vorteile eines guten Models, die über das „richtige Aussehen“ und „gutes Posing“ bzw. „schauspielerisches Talent“ hinausgehen.

1. Keine Tattoos und Piercings
Sichtbare Tattoos und Piercings, also vor allem am Hals, Händen und oberen Rücken schrecken viele Bildkäufer von Stockfotografie ab und sorgen dafür, dass das Model z.B. für seriöse Business-Motive nicht fotografiert werden kann. Höchstens für Subkultur-Motive sind Tattoos und Piercings erwünscht. Viele professionelle Agenturen lehnen Models mit Tattoos auch deswegen ab, weil ein temporäres Tattoo leicht anzubringen, ein echtes aber schwieriger zu verdecken ist.

2. Nichtraucher
Ein Model, was raucht, hat in der Regel gelbere Zähne, was die Bildbearbeitung am Computer aufwändiger macht und während des Shootings müssen öfter „Raucherpausen“ eingelegt werden. Nicht, dass ich meinen Models keine Pause gönnen würde, aber entweder riecht dann auch das Studio nach Rauch oder das Model geht vor die Tür und das ist unkommunikativer.

3. Sportlich und Schauspieltalent
Sportliche Models sind meist auch gelenkiger, was bestimmte Posen erleichtert oder überhaupt erst ermöglicht. Gerne würde ich beispielsweise mal Fotos eines Radschlags machen, aber die letzten Models, die ich im Studio hatte, konnten es leider nicht. Positiver Nebeneffekt von regelmäßigem Sport ist, dass der Körper durchtrainiert ist und die Fitness steigt.
Ebenfalls beliebt sind Models, die schauspielern können, sei es von Natur aus oder durch eine Schauspielschule. Das lässt die Mimik und Gestik unverkrampfter und genauer wirken.

4. Selbst schminken
Ein gutes Model sollte in der Lage sein, sich selbst schminken zu können. Ich erwarte keine aufwändigen Abendstylings, aber der grundlegende Umgang mit Makeup, Puder, Mascara und Lippgloss sollte bekannt sein. Wer darauf besteht, nur mit Visagistin shooten zu können, verdoppelt gleich den Aufwand eines Fotoshootings und halbiert seine Chancen.

5. Schöne Zähne
Bei gewissen Fotosparten bleibt der Mund meist cool geschlossen, aber in der Stockfotografie wird das herzliche Lachen gesucht, gerne mit offenem Mund. Wenn dann helle, glänzende, perfekte Zahnreihen zum Vorschein kommen, weiß der Fotograf, dass das Model geeignet ist. Im Ernst: Wenn ich aktiv Models suche, schaue ich zunächst nach einem Foto mit einem offenen Lachen.
Den Trend zu Glitzersteinen zwischen den Zähnen sollte ein Modell nicht mitmachen, da diese kleinen Punkte auf einem kleinen Foto schnell wie Dreck zwischen den Zähnen wirken.

6. Kein Selbstbräuner und Solarium
Wer ins Solarium geht, bekommt gut gebräunte Haut. Die meisten gehen jedoch so oft ins Solarium, dass diese spezielle Bräune erkennbar wird. Auch auf Fotos. Dann interessieren sich die Kunden dafür nicht mehr, denn es werden „natürliche Typen“ gesucht, niemand, der zu künstlich wirkt. Sebstbräuner ist noch schlimmer, da die Bräune oft fleckig und unregelmäßig wirkt.

7. Viel Kleidung im Schrank
Wer zu einer Fotosession mit einem prall gefüllten Koffer anreist, kann sich besser dem Fotomotiv entsprechend anziehen. Ein gutes „Stockmodel“ sollte auf jeden Fall ein passendes, klassisches Business-Outfit besitzen (für Männer: weißes und hellblaues Hemd mit schwarzem Jackett und Bundfaltenhose, optional noch eine Weste, für Frauen: helle Bluse und passendes dunkles, am besten schwarzes Jackett und dazugehörige Hose), einige einfarbige Oberteile in satten Farben wie rot, grün, blau und gelb, kurzärmlig und langärmelig. Auch einen kuscheligen, dicken Rollkragenpullover in einer anderen Farbe als schwarz. Sichtbare Markennamen sind tabu, kleine Logos lassen sich gut am Computer retuschieren, aber z.B. Adidas-Streifen nur schlecht.

8. Gute Maniküre
Ja, auch die Fingernägel sind im Bild zu sehen. Manchmal auch der Dreck darunter. Kurz geschnittene Nägel sind üblicherweise gerne gesehen, da das Modell dann in allen Situationen glaubhaft wirkt. Lange Fingernägel lassen sich bei Bedarf immer noch aufkleben. Farbe oder gar Glitzer auf den Nägeln lenkt auf Fotos schnell vom Gesicht ab.

9. Fotogenes Hobby
Wenn es Model eine fotogene Sportart beherrscht (z.B. Karate, Tanz, Boxen, etc.) oder ein fotogenes Instrument spielt (Saxophon, Cello, Violine, etc.) hat es anderen Models mindestens ein Fotomotiv voraus, was es überzeugender darstellen kann. Auch Hobbys wie Re-Enacting oder Haustiere können den Fotografen auch Fotoideen bringen.

10. Gute Umgangsformen
Dazu gehört, dass das Model auf Anfragen zeitnah reagiert, bei Bewerbungen – auch per Email – Höflichkeitsfloskeln und die Netiquette einhält und die Fehler der Konkurrenz nicht wiederholt.

Nun seid ihr an der Reihe.
Habe ich etwas vergessen. Was sind Eure Erfahrungen? Was hat Euch an einem Model am meisten gefreut oder gestört?