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Das erfolgreiche „Zwischendurch-Stock-Portfolio“ (Gastartikel)

Während ich hauptberuflich an meinem Stock-Portfolio arbeite, gibt es auch viele Anbieter, welche nur „nebenbei“ einige Fotos hochladen, vor allem Urlaubsbilder und manchmal auch exklusiv sind, weil ihnen die Zeit fehlt, nach ihrem Hauptberuf mehr Zeit in die Stockfotografie zu stecken.

Einer dieser Leute, Tim David Müller-Zitzke aus Bremerhaven, ist einer davon und sogar sehr erfolgreich.  Deshalb habe ich ihn gebeten, mal zu schreiben, wie er an die Sache herangeht. Hier sein Artikel:

Der 01. Mai 2012 ist der Tag, an dem mein Account bei Fotolia aktiviert worden ist. Von dort an hat sich für mich aus einer Freizeitbeschäftigung eine Tätigkeit entwickelt, die mein Dasein als Fotograf, Filmproduzent und Digital Artist um ein weiteres finanzielles Standbein ergänzt hat.

Dieses Bild ist auf dem Rückweg von einem Segeltörn auf der Nordsee entstanden
Dieses Bild ist auf dem Rückweg von einem Segeltörn auf der Nordsee entstanden.

Was beim Betrachten meines Portfolios vermutlich auffällt, ist, dass es sehr bunt gemischt ist und es äußerst wenige Fotos von Personen beinhaltet. Es ist so gemischt, dass es sich fast annehmen lässt, dass zumindest einige meiner Fotos, „zwischendurch“ entstanden sein müssen. Diese Annahme ist zutreffend und gilt sogar für einige meiner Bestseller. Dennoch konnte ich schon einige tausend Lizenzverkäufe mit meinem Fotolia-Account erreichen. Robert bat mir an, ein wenig über diese „etwas andere“ Art der Stockfotografie zu berichten und das mache ich natürlich gerne.

Vor kurzem erst habe ich mit einer Gestalterin gesprochen, die eine komplette Webseite ausschließlich mit Bildern aus meinem Portfolio illustriert hatte. Zu unterschiedlichsten Themen war sie bei mir fündig geworden – mal mit repräsentativen Darstellungen, mal mit konzeptionellen Symbolbildern. Dies war wohl möglich, weil ich meine Stockfotografie bisher weder vom fotografischen Stil her noch thematisch einer bestimmten Richtung verpflichtet habe. Darüber hinaus biete ich fast nur Einzelbilder und somit wenig Serien an. Das kann aber durchaus auch ein Nachteil sein, wenn ein Kunde Motiv-Variationen braucht oder mehrere ähnliche Themen im gleichen Stil abdecken möchte. Dass ich kaum Serien produziere, liegt auch daran, dass ich meine einzelnen Fotos relativ lange und aufwändig bearbeite, teilweise inklusive Compositing, und somit auch aus Effizienzgründen einfach weniger auf „Serienproduktionen“ setze.

Am Tag meines Umzugs habe ich dieses Foto aufgenommen, bevor ich den Raum später mit Kisten und Einrichtungsgegenständen vollgestellt habe.
Am Tag meines Umzugs habe ich dieses Foto aufgenommen, bevor ich den Raum später mit Kisten und Einrichtungsgegenständen vollgestellt habe.

Zu Anfang meiner Zeit bei Fotolia habe ich häufig Urlaubsfotos hochgeladen. Doch auch jetzt noch zeigen viele meiner angebotenen Fotos Städte und Landschaften, andere zeigen Gegenstände, die ich im Studio oder anderswo fotografiert habe, z.B. auf Jahrmärkten. Personen hingegen sind kaum zu finden. Ich bin bisher eher selten wirklich los gezogen, um direkt für mein Stock-Portfolio zu produzieren – was ein ziemliches Alleinstellungsmerkmal zu meinen hauptberuflichen Stock-Kollegen darstellen dürfte.

Dafür aber habe ich im Laufe der Zeit ein Gefühl dafür entwickelt, welche Motive in Stockagenturen gefragt sind und behalte das im Hinterkopf, wann immer ich die Kamera irgendwo hin einpacke.
Die meisten meiner bisherigen Stockfotos sind auf Städtetouren, in Urlauben oder aber am Rande von Aufträgen entstanden. Viele meiner Fotos nehme ich für Tourismus-Unternehmen, Hotelerie oder andere Business-Kunden auf. Andere biete ich später erst zum Direktkauf an und nehme nach dem Shoot Kontakt mit potentiellen Abnehmern, z.B. Postkarten-Verlagen auf. Man kann also bei einigen meiner Fotolia-Motive durchaus auch von einer Zweitverwendung sprechen.

Ein Städtetrip nach Hamburg geht immer! Ebenso gut verkauft sich dieses Motiv.

Im Vergleich zu einem „typischen“ Stock-Shooting – zum Beispiel von Robert – mit ausgesuchten Models, Locations und viel, viel Vorbereitung, hält sich mein Aufwand für Fotolia bisher eher in Grenzen. Auch finanziell. Da ich für meine Motive sowieso an Ort und Stelle bin, muss ich oftmals keine größeren Investitionen tätigen als beispielsweise den Eintrittspreis zu einer Aussichtsplattform. Entsprechend minimiert sich somit auch mein Risiko für den Fall, dass ich später auf den Bildern „sitzen bleibe“.

Im Austausch mit anderen Stockfotografen hat sich die thematische Streuung auch im Verkauf immer wieder als vorteilhaft heraus gestellt. Ich bin sowohl von aktuellen Themen-Trends als auch von den Jahreszeiten sehr viel weniger abhängig als meine Kollegen. Und dann wäre da noch der künstlerische Faktor: Ich nutze bei der Aufnahme meiner Bilder gerne erweiterte Fotografe-Techniken, wie zum Beispiel die Langzeitbelichtung oder ich erstelle Compositings in Photoshop. Diese Bilder verkaufen sich erfahrungsgemäß besonders gut. Wohl aber abhängig bin ich natürlich von der allgemeinen Kauflaune der Bildkäufer, die zum Beispiel im Sommer deutlich geringer ausfällt.

Einer meiner Bestseller: Dieses Motiv entstand im Winterurlaub in Davos, Schweiz bei einer Wanderung.
Einer meiner Bestseller: Dieses Motiv entstand im Winterurlaub in Davos, Schweiz bei einer Wanderung.

Ebenso deutlich macht sich bemerkbar, wenn Fotolia Änderungen an den Preismodellen oder der Verkaufsstrategie vornimmt, die uns Anbieter logischerweise immer direkt mit betreffen. Dazu zählt auch das Abo-Modell, das immer verbreiteter ist – was bei vielen Stockfotografen für erhebliche Umsatzeinbrüche sorgt.

Eine weitere Schwierigkeit für mich stellt die Selektion der Bildagentur dar: Landschaftsbilder haben es erfahrungsgemäß schwerer, angenommen zu werden. Doch wenn sie es dann durch die Selektion schaffen, werden sie meist sehr gut angenommen.
Man muss jedoch auch festhalten, dass mein aktuelles Portfolio bei Fotolia bisher nur 851 Aufnahmen beträgt und die Stockfotografie wie gesagt immer noch eine Nebeneinnahme für mich darstellt.

Ein extra für Fotolia erstelltes Compositing: Mein Kumpel Matthieu mit Virtual Reality Brille, im Hintergrund die Skyline von Los Angeles.
Ein extra für Fotolia erstelltes Compositing: Mein Kumpel Matthieu mit Virtual Reality Brille, im Hintergrund die Skyline von Los Angeles.

Ich bin Student der Digitalen Medienproduktion im 6. Semester und arbeite, wie schon erwähnt, parallel im Bereich Fotografie und Film. Dennoch stehe ich kurz vor dem Fotolia Status „Gold“ (10.000 verkaufte Lizenzen) und bin voll exklusiv. Falls das jemanden interessieren sollte: Die Exklusivität ist schlichtweg der Einfachheit geschuldet – bislang fehlten mir die zeitlichen Ressourcen, um mich um mehrere Agenturen kümmern zu können.

Über meinen Verdienst kann ich mich, obwohl ich ja nur ein „kleiner Fisch“ bin, nicht beschweren. Mit 11,4 Verkäufen pro Bild liege ich leicht über dem Durchschnitt. Mit den Einnahmen von Fotolia konnte ich zum Beispiel schon seit Anfang des Studiums meine Miete bezahlen – also nur 1,5 Jahre nach meinem Debüt in der Stockfotografie. Dadurch blieb mir ein „Themen-entfernter“ Nebenjob erspart und ich konnte mich trotz Uni weiter auf die Fotografie und somit auch wieder auf Stockfotografie konzentrieren.

Mein bisheriger Bestseller. Inzwischen schon ein paar Jahre alt doch noch immer vielseitig einsetzbar zum Thema Fotografie.
Mein bisheriger Bestseller. Inzwischen schon ein paar Jahre alt doch noch immer vielseitig einsetzbar zum Thema Fotografie.

Momentan bereite ich mich darauf vor, mein Stock Portfolio weiter auszubauen und das Modell dann auch im größeren Rahmen zu testen. Da ich in den vergangenen vier Jahren ein Gefühl dafür entwickeln konnte, welche Motive sich im Stockbereich verkaufen, werde Ich wohl in Zukunft auch direkter für mein Portfolio produzieren. Doch den Anfang macht die Postproduktion: Auf meinen Festplatten wartet ein riesiges Foto-Archiv mit unangetasteten Rohdateien aus den 2 letzten Jahren, für deren Bearbeitung ich aufgrund anderer Projekte zuletzt keine Zeit mehr hatte. Außerdem habe ich durch meine Arbeit mit Film und Bewegtbild ein weiteres Verkaufsfeld für mein Portfolio entdeckt. Gerne berichte ich in Zukunft einmal, wie es damit weiter geht.

Hier noch der Link zu meinem Fotolia-Portfolio und der Link zu meiner Website und meiner Facebook-Seite.

Pimp My Stock: Bildbesprechungen von Stockfotos 46

Heute gibt es wieder eine Folge von „Pimp My Stock„. Hier können mir Leser ihre Fotos schicken, welche ich dann auf ihre Verkäuflichkeit hin beurteile. Diesmal schrieb mir Constantin folgende Mail:

„Hallo Robert,

schon vor längerer Zeit bin ich auf der Recherche über Stockfotografie auf deine Seite und das interessante Format „Pimp my stock“ gestoßen. Da ich mich kürzlich auch entschlossen habe, meine Fotos bei Stock Agenturen einzureichen um die Gesamtkosten des Hobbys Fotografie ein wenig zu senken möchte ich nun auch 10 Bilder einreichen, mit der Bitte um ehrliche Kritik.

Ich fotografiere seit knapp einem Jahr mit mehr Einsatz und Leidenschaft. Seit diesem Zeitpunkt habe ich auch ein zumindest semiprofessionelles Equipment. Es besteht aus einer Sony a6000, zwei Autofokus Objektiven und ein paar finanziell begründeten Altglasexperimenten mit Adapter.

Fotografisch bin ich momentan „Allrounder“ oder etwas nüchterner betrachtet am Ausprobieren, wo sich mein Schwerpunkt finden wird. Die Fotos sind demnach auch im Urlaub entstanden, wobei ich nicht speziell Motive für die Stock-Fotografie gesucht habe.

Interessieren würde mich vor allem, ob Bilder in dieser Art, die quasi „ganz nebenbei“ entstehen, überhaupt für die Stock-Fotografie geeignet sind, oder ob der Markt derart übersättigt ist, dass man sich schon ein wenig mehr auf den späteren Verwendungszweck als Stock-Foto konzentrieren muss.

Die Bilder sind zu 90% in Lightroom/Capture One und vereinzelt in Photoshop nachbearbeitet.

Herzlichen Dank,
Constantin“

Werfen wir einen Blick auf seine Bilder:

20150825-0096Das erste Bild zeigt eine Katze. Schwieriges Thema. Katzen als eine der beliebtesten Haustiere sind ein sehr gern und häufig fotografiertes Sujet. Das Angebot übersteigt hier deutlich die Nachfrage. Die Katze wirkt auf mich jedoch etwas „struppig“ und vom Umfeld wirkt es mehr wie die Aufnahme einer „Straßenkatze“. Mit den passenden Keywords ist hier vielleicht noch etwas zu holen. Die beiden Getreidehülsen am unteren Ende der Katze würde ich noch retuschieren.

20150826-0010Das zweite Bild zeigt eine Tafel mit einer Inschrift. Das Foto selbst ist von der Perspektive und Komposition nicht umwerfend und es bedarf schon einer genauen Erklärung des Fotos im Titel und bei der Verschlagwortung, um einen Verwendungszweck für das Bild finden zu können.

20150826-0192Eine rote Rose vor einem alten Gebäude. Ebenfalls schwierig. Falls der Käufer das Bild wegen der Rose finden sollte, gäbe es genug weitaus bessere rote Rosen mit neutraleren Hintergründen, die sich besser zum Thema Liebe oder Valentinstag eignen. Sollte sich der Käufer jedoch für das Gebäude dahinter interessieren, gibt es sicher andere Motive, wo das Haus scharf abgebildet und vollständig zu sehen ist.

20150826-0229Das nächste Bild zeigt eine bemalte Decke mit einer Art Lampe, vermute ich mal. Gefällt mir generell, gute Bildaufteilung sowie grafisch interessant. Hier muss nur beachtet werden, wie alt das Design ist, damit es nicht eventuell geschützt ist und ob vielleicht ein Property Release benötigt wird, weil die Location durch das Muster leicht erkennbar ist.

20150826-0241Das gleiche gilt für das Foto der Couch: Inhaltlich und von der Komposition her ist es ein anständiges Stockfoto mit einigen möglichen Verwendungszwecken, jedoch stellt sich hier ebenfalls die Frage nach der Notwendigkeit einer Eigentumsfreigabe.

20150827-0453Dieses Foto der alten Säulen hat auf den ersten Blick einen deutlichen Farbstich durch den inkorrekten Weißabgleich, außerdem fressen unten die Lichter an den Säulen aus. Ich weiß, dass sich solche Szenen nur schwer anders fotografieren lassen, aber das interessiert leider die meisten Bildredakteure nicht. Außerdem hier ebenfalls wieder die Frage, ob nicht sogar ein Property Release benötigt wird.

20150827-0511Das Bild zeigt an altes Fahrrad an einer Hauswand. Hier sollte zuerst die Schrift auf dem Fahrrad (am Kettenschutz) retuschiert werden sowie das Schild rechts oben im Fenster. Einige Bildredakteure könnten sich je nach Tagesform vielleicht auch am Graffito stören. Ansonsten aber eine nette Detailaufnahme, die einige Käufer finden könnte. Da beide Reifen aber platt sind, eignet es sich nicht für Konzepte wie „Sport“ oder „Fitness“ sondern es muss bei der Verschlagwortung eher in Richtung „Reparatur“, „Alter“ oder „Pech“ gedacht werden.

20150829-0580Eine schöne Aufnahme, die für die Tourismusbranche sicher interessant sein kann. Dafür würde ich jedoch noch etwas mehr Arbeit in den Himmel stecken, damit dieser nicht so blass aussieht. Außerdem muss zumindest der große „Bersaadet“-Schriftzug rechts retuschiert werden, weil es sonst garantiert abgelehnt wird.

20150831-0725Das Foto zeigt eine Stadtaufnahme von oben. Mit der korrekten Verschlagwortung der Stadt und Region ist es ein sehr gutes Stockfoto, was zugleich schlicht und grafisch interessant ist sowie die architektonische Struktur der Stadt gut visuell darstellen.

20150831-0832Das letzte Foto zeigt eine Landschaft. Technisch habe ich an dem Foto nichts zu beanstanden, wobei hier mit etwas Geschick aus einem RAW sicher noch mehr „Pepp“ hinsichtlich Sättigung, Kontrast und Dynamikumfang herausgeholt werden könnte, um einen besseren Microstock-Look zu erhalten. Absolut notwendig ist wieder die passende Verschlagwortung mit dem korrekten Aufnahmeort.

Insgesamt zeigt die heutige Serie wieder, dass es schwierig ist, existierende „Archivaufnahmen“ aus dem Urlaub als Stockfotos zu verkaufen, weil viele Aspekte wie Textfreiraum, Verwendungsmöglichkeiten oder rechtliche Besonderheiten nicht genügend berücksichtigt wurden. Da das fotografische Können und der Blick eine gute Bildkomposition jedoch vorhanden zu sein scheint, sehe ich bei Constantin Potential, mit etwas Übung und Training auch verkäufliche Bilder sehen zu können.

Wie schätzt ihr die Bilder ein?

5 einfache Tipps für bessere Urlaubsfotos

Neulich wollte ich für meine Eltern aus ihren Urlaubsfotos ein Fotobuch gestalten. Was hatte ich mir da nur aufgehalst? Nach vier Wochen Afrikareise brachten meine Eltern über 2000 Fotos mit. Digital macht’s möglich.

Frau vor Lehmhütte

Bevor ich die endgültige Auswahl für das Fotobuch traf, löschte ich erst mal gnadenlos die Fotos, welche definitiv ungeeignet für das Buch waren. Ca. 300 Fotos ließ ich übrig, von denen es 100 in das Buch schafften.

Außerdem erkannte ich ein Schema, warum bestimmte Fotos für einen großformatigen Druck im Buch nicht ausreichten. Hier deshalb meine 5 Tipps für bessere Urlaubsfotos. Ganz einfach, nicht für Profis, sondern für alle, die ihre digitale Kompaktkamera nur im Urlaub nutzen und sich trotzdem schöne Bilder wünschen.

1. Näher rangehen!
Die riesige Weite um das eigentliche Motiv herum interessiert nicht. Die Augen sollen zum Motiv, deshalb im Zweifelsfall: Einfach näher rangehen. Wirklich! Ja, die Kirchturmspitze muss nicht immer drauf sein.

2. Nicht aus dem fahrenden Auto fotografieren!
Klar, die Zeit ist knapp, die Umgebung gefährlich, aber die Landschaft so schön. Und auf dem Kameradisplay sehen die Fotos ja irgendwie doch noch okay aus. Falsch! Die schöne Landschaft ist nur halb so scharf, wenn die Kamera mit über 100 km/h daran vorbeisaust. Deshalb den Fahrer lieb bitten, wenn es möglich ist, mal ganz kurz zu stoppen. Es kann ja notfalls auch aus dem offenen Fenster fotografiert werden.

3. Keinen Digitalzoom benutzen!
Es gibt nichts, wirklich gar nichts, was der Digitalzoom einer Kamera besser könnte als ein gutes Bildbearbeitungsprogramm am heimischen Computer. Fast alle Digitalkameras zeigen im Display auch an, wenn vom optischen Zoom zum Digitalzoom gewechselt wird, z.B. mit einem +.
Deshalb: Bildausschnitte am Computer auswählen oder lieber gleich Tipp 1 befolgen.

4. Bei wenig Licht blitzen!
Ich weiß, Blitzen ist eine Kunst für sich. Aber bevor die Bilder so verrauscht und verwackelt werden, weil zu wenig Licht da ist, ruhig den Blitz einschalten. Oder mindesten die Kamera auf den Tisch oder ein Geländer stützen. Gratis-Tipp für Fortgeschrittene: Ein dünnes Blättchen Zigarettenpapier vor den kamerainternen Blitz gehalten, verbessert so gut wie immer die Bildwirkung (Stichwort: „Diffusor“). Einfach auf der nächsten Party ausprobieren.

5. Auch vertikal fotografieren!
Früher waren Fotoalben zum Einkleben der Fotos beliebt. Die sind heute out. Ein Fotobuch hingegen ist jedoch hochkant. Deshalb sicherheitshalber besonders tolle Motive auch mal mit gekippter Kamera fotografieren. Nicht nur Leuchtürme und Giraffen können dadurch besser zur Geltung kommen. Und ein Foto, was über die ganze Seite geht, beeindruckt die Nachbarn natürlich besonders.